Das Krakeltier

Das Krakeltier
Mareike Postel
Annn Cathrin Raab
Loewe
Verlagsempfehlung ab 18 Monate

Mit Relieflack steht auf dem Cover, das bedeutet, man kann die Krakeleien auch fühlen. Das Krakeltier ist ein blauer Oktopus und er schwimmt durch hellblaue Wellen. Dabei malt er unterschiedliche Linien. Mal rund, mal zickzack, mal wellenförmig oder eckig.  Zum Schluss sogar ein kleines Selbstportrait. Der Text besteht aus ganz kurzen Reimen wie „Krakeltier malt Krakeltier in bester Krakeltiermanier“.

Ein Pappbilderbuch, dass wirklich sehr schön gestaltet und etwas Besonderes ist.

Dagmar Mägdefrau

Mein Tag – Ein Bilderwörterbuch

Mein Tag - Ein Bilderwörterbuch
Katrin Wiehle
BELTZ & Gelberg
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Das Buch ist sicher in der Tradition von Helmut Spanner erstellt worden. Das Pappbilderbuch zeigt alltägliche Situationen auf der einen Seite und Dinge, die dazu gehören auf der anderen Seite. Die einfachen Zeichnungen sind mit einer Bezeichnung versehen, die die Kinder schnell zuordnen können.

Zunächst wird Paul wach, er streckt sich und wir sehnen durch das Fenster die Sonne und eine Wolke. Auf dem Bett liegt eine Katze, die uns durch das Buch begleitet. Bauklötze, ein Buch und ein Traktor liegen vor dem Bett.

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Auf der anderen Seite stehen ein paar kleine Sätze zum Verständnis und die Anziehsachen von Paul. Beim Frühstück lernen wir Pauls Familie kennen, außer Papa und Mama gibt es noch das Baby Lea. Hier wird der Frühstückstisch mit Wurst und Käse beschrieben. Zweiseitig ist der Weg zur Kita bebildert. Dann geht es an den Sandkasten mit Schaukel und Rutsche. Der Nachhauseweg führt über den Markt, auch hier geht das Bild über zwei Seiten. Nachdem die Freundin zu Besuch da war, geht es ins Bett.

Schöne einfache Bilder, kurze Texte und viel zu entdecken für die kleinen Leser. 

Dagmar Mägdefrau

Vom Ei zum Vogel – Kleine Wunder der Natur

Vom Ei zum Vogel - Kleine Wunder der Natur
Sybille Brauer
Coppenrath
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

In diesem Pappbilderbuch wird die Technik des Schiebens und Klappens ideal angewandt. Schon auf dem Cover sehen wir das Rotkehlchen vor dem Gelege und aus einem Ei schaut durch Schieben ein nacktes Vögelchen heraus. Zunächst kommen die Eltern zusammen und der kleine Vogel wird durch eine Ab-Bewegung ins Wasser gezogen. Ich habe nur etwas Angst, dass er dort ertrinken kann. 😉

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Dann kommt der Nestbau und der Vogel „fliegt“ mit etwas Grün zum Nest. Von Hinten sieht man teilweise eine Katze, sie wurde aber sofort als solche erkannt. Sie beobachtet das Nest im blühenden Kirschbaum. Hier gibt es eine Klappe mit dem fliegenden Vogel. Dann schlüpft das Küken und wird im nächsten Bild mit einem Wurm gefüttert. Zuletzt wird ein kleines flügge und der Baum trägt Kirschen. Der Text reimt sich und ist vierzeilig. Manchmal sind die Reime etwas holperig „Hat sich das Vogelpaar gefunden, erfolgt der Nestbau viele Stunden“. 

Der Weg des Rotkehlchens vom Ei zum gefiederten Vogel ist hier sehr schön und anschaulich erklärt. Ein Text ohne Reim wäre besser gewesen.

Dagmar Mägdefrau

Finsterstern und Funkelstein

Finsterstern und Funkelstein
Barbara Peters
Claudia Gotthardt
BVK
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Schon das Cover ist schön gestaltet mit seinem glänzenden Funkelstern. Die Bilder im Buch finde ich auch sehr liebevoll gestaltet. Die Sterne und Steine haben ausdrucksvolle Gesichter und die Landschaft am Meer gefällt mir sehr gut.
Die Sterne, die am Himmel leuchten machen sich über den Finsterstern lustig, weil er nicht leuchtet wie sie, sondern schwarz ist. Da wird es dem Stern zu viel und er springt auf die Erde.

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Hier trifft er auf einen Stein, der hell funkelt und deshalb von den anderen Steinen nicht anerkannt wird. Doch die beiden ergänzen sich hervorragend. Finsterstern kann laufen und Funkelstein hat in der Mitte ein Loch durch das der Stern ihn wie einen Schwimmreifen tragen kann. Die Steine, die in der finsteren Höhle liegen freuen sich über den Besuch der beiden Freunde. Finsterstern und Funkelstein haben sich vorgenommen etwas noch viel zusammen zu erleben. Einige Ideen werden uns als Bilder vorgestellt.

Schön, wenn zwei Außenseiter sich finden und dann noch so schön ergänzen können. Ich freue mich schon aufs Vorlesen.

Dagmar Mägdefrau

Komm, wir füttern Tiere

Komm, wir füttern Tiere
Daniel Fehr
Oetinger
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

uf der ersten Seite lernen wir die Tierpflegerin Nora kennen und hier kann man vier Pappmünzen mit Bildern von Tiernahrung auslösen. Auf der nächsten Seite geht es zu den Affen. Hier kommt die Aufforderung „Füttere den keinen Affen mit einer Banane“.
Weiter geht es zum Elefanten, der eine Erdnuss bekommt.

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Glitschigen Fisch bekommt der Seehund und die Giraffen mögen Blätter. Am Ende lobt Nora „Gut gemacht“ und auf der letzten Seite gibt es einen Korb, in den man das Futter für den nächsten Tag werfen und aufbewahren kann.

Die Bilder sind sehr schön für kleine Leser gestaltet und die Texte sind kurz und sprechen die Kinder an. Ich hatte allerdings erwartet, dass man die Tiere durch das Einwerfen der „Münzen“ füttert, aber den Kindern wird es wahrscheinlich reichen das Futter hinzuhalten. 
Vielleicht wäre auch Ersatzfutter keine schlechte Idee, denn solche Einzelteile gehen gerne verloren und dann muss man basteln.

Dagmar Mägdefrau

Schlaf, Mäuschen, schlaf! – Mein Lieblingslied zur guten Nacht

Schlaf, Mäuschen, schlaf! - Mein Lieblingslied zur guten Nacht
Carla Häfner
Sabine Sauter
Sauerländer
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Wir kennen alle das Lied „Schlaf, Kindchen, schlaf“ und in diesem Buch werden Tierkinder in den Schlaf gesungen. Der Frosch, die Katze, das Kälbchen, das Lämmlein, die Maus und der Vogel, ihnen allen wird von Mama oder Papa ein individuelles Lied, angelehnt an das uns bekannte Schlaflied, gesungen. Am Ende wird auch dem Menschenkind ein Lied vorgesungen und „Psst, alle schlafen in seliger Ruh‘!“

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Das Pappbilderbuch enthält schöne, kräftig bunte Bilder. Auf der ersten Seite sehen wir durch ein Fenster das kleine Mädchen mit ihrem Teddy im Bett, daneben Papa, der ein Buch liest. Draußen sind einige der Tiere zu sehen, die nachher im Buch vorkommen. Auch auf den anderen Seiten gibt es immer noch viel zu entdecken und ich weiß mein kleiner Enkel freut sich über jedes Tier, dass er kennt. Die Tier stehen meist aneinander gekuschelt und so liegen am Ende auch Mama und Mädchen zusammen im Bett. Auf der letzten Seite scheint der Mond am dunklen Himmel und das Mädchen schläft, auf ihrer Decke schläft sie Katzenmama mit ihrem Kind. 

Ein schönes Buch zum Runterkommen mit guten Reimen und schönen Illustrationen.

Dagmar Mägdefrau 

Fuchs fährt Auto

Fuchs fährt Auto
Susanne Straßer
Peter Hammer Verlag
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Für dieses Pappbilderbuch wurde ein etwas größeres Format gewählt. Auf leuchtend gelben Untergrund vor hellblauem Himmel fährt der Fuchs mit seinem roten Rutschauto. Die Texte sind ganz kurz und erzählen wie sich immer wieder Tiere auf seinen buschigen Schwanz setzten und der „Fuchs merkt nichts“.

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Als er einmal nicht aufpasst und gegen einen Baum mit roten Äpfeln fährt fallen nicht nur die runter, sondern es steigt auch eine Schlange zu. Am Ende geht es durch ein Haus und als letzte kommt ein kleines Kind dazu. Da schaut sich der Fuchs um und sieht seine ganzen Mitfahrer. „So geht das aber nicht!“ Auf der letzten Seite fährt der Fuchs, die Passagiere sitzen auf dem Schwanz und das Kind fährt auf dem Skateboard mit Helm hinterher und hält den Schwanz unten fest. Eine Geschichte mit 

Kurzen Texten, die witzig sind und auch Schadenfreude anzeigen, aber auch eine schöne Lösung bieten.

Dagmar Mägdefrau

Hör mal-Die Polizei

Hör mal-Die Polizei
Christian Zimmer Illustration
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Diese Pappbilderbuch zeigt Szenen aus dem Polizeialltag. Vor der Wache stehen Autos und ein Motorrad, beim Betätigen des roten Kreises ertönt das Tatütata unterbrochen durch ein Knistergeräusch. Auf der Autobahn ist ein Stau und ein Hubschrauber gibt 12 km Stau durch, dann hört man die Rotoren. Dann gehen Suchhunde los. Nach dem Such-Kommando hören wir den Hund hecheln und dann sein Lob. Ein Gauner wird in die Gefängniszelle gebracht. Schlüsselklirren und eine Ansprache an den Gefangenen sind hier zu hören. Ich finde, dass diese Szene das Vertrauen zur Polizei nicht unbedingt fördert. Eingesperrt werden, auch wenn es sich um einen Gauner Handelt ist denke ich zu negativ besetzt. Das Polizeipferd kommt bei einer Demo „Rettet die Natur“ zum Einsatz. Untermalt von Sprechchören hört man die Hufe und Wiehern. Zuletzt ist das Polizeiboot im Einsatz. Möwengeschrei und Schiffstuten, dann „Halt, hier spricht die Polizei“. Jede Seite hat nach der erklärenden Überschrift einen kleinen Text zur Erklärung der Szene. Auf den Bildern ist viel zu sehen, auch Luftballons, Fernseh- und Leuchttürme oder Möwen. Die Kleinen schauen sich ja gerne solche Nebensächlichkeiten an.

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Insgesamt macht das Lesen nicht so viel Spaß, wie bei anderen Bücher dieser Reihe. Die Geräusche sprechen die Kinder nicht so gut an und es hätte sicher besser Möglichkeiten gegeben die Polizei vorzustellen.

Dagmar Mägdefrau

Wer hat hier gepupst

Wer hat hier gepupst
Nick Caruso & Dani Rabaiotti
Alex G. Griffith
Sauerländer
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Das Thema ist für kleine Kinder sehr wichtige. Wie gerne machen sie Pupsgeräusche nach und freuen sich, wenn man ihren Pups hört.

Hier wird das Thema sachbuchartig, aber durchaus lustig besprochen. Zunächst wird im Vorwort erklärt wie und warum gepupst wird. Dann sehen wir ein gezeichnetes Tier und ober auf der Seite steht „Das ist eine…“ Unter dem Tier steht „Pupst es?“ Auf der nächsten Seite seht dann die Lösung mit einer Erklärung und das Tier mit einer entsprechenden „Wolke“ am Po, wenn es denn „Ja“ heißt.

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Das Pferd ist der häufigste Pupser, dem Wal entsteigt eine riesige Luftblase, de Florfliege kann damit Termiten töten, die Schlange kann laute Geräusche dabei machen, die Lemuren machen Stinkkämpfe und der Papagei kann nur das Geräusch nachmachen, pupsen kann er nicht. Am Ende geht es dann darum, dass auch ein Kind pupst, es aber nicht immerzu tun sollte.

Die Umsetzung dieses Themas gefällt mir sehr gut und das Buch vermittelt viel Wissen, aber man merkt es nicht.

Dagmar Mägdefrau

Als die Esel Tango tanzten

Als die Esel Tango tanzten
Erzählbilder von Stefanie Harjes
Mixtvision
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Das Inhaltverzeichnis besteht aus jeweils zwei gegensätzlichen Redewendungen, so erklärt es das Vorwort. „Seinen Senf dazugeben – hinterm Busch halten“ oder „ins Fettnäpfchen treten- etwas durch die Blume sagen“.  Die zweiseitigen Collagen geben Hinweise zu den Redewendungen So sehen wir am Anfang eine Frau, mit dem Kostüm eines Eichhörnchens die an einem Baum schwebt und eine gelbe Substanz aus einer Tube drückt. Aber das ist nur das was ich gesehen habe. Ich denke, jeder kann diese Bilder anders deuten und interpretieren. Die Geschichten, die man dazu erfinden kann, werden vielfältig sein. Zumal Kinder Dinge oft noch ganz anders sehen. Stefanie Harjes malt ihre Bilder nicht gefällig, sie sind überspitzt und surreal, oft düster, manchmal beängstigend. 

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Dieses Buch wird keinen Platz in unserer Bücherkiste finden. Für mich gehört es in eine kleine Gruppe, die von einer pädagogisch geschulten Kraft einzelne, ausgesuchte Bilder bespricht. Ich würde mir nicht zutrauen das Buch mit fremden Kindern zu lesen, wie es ja oft beim Vorlesen unseres Vereins vorkommt. Da die Bilder ohne Texte sind, können die Kinder frei erzählen und ich glaube es werden erstaunliche Geschichten damit erdacht werden können, da die Bilder durch ihre Collagenform nicht den Regeln eines Bilderbuches entsprechen. 

Dagmar Mägdefrau

Vielleicht

Vielleicht
Guido van Genechten
Mixtvision
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Das Cover ist schwarz und darauf sehen wir eine Figur aus gelben Dreiecken, blauen Vierecken und roten Kreisen. Und von diesen Farben und Formen handelt das Buch. „Vielleicht ist zuerst alles Farbe“ steht mit rot auf der roten Seite, die nächsten Seiten sind gelb und blau. Dann entstehen die Formen, Kreis, Drei- und Viereck. Dann werden diese in ihre Grundform unterteilt, so werden aus dem Kreis drei Ringe und ein kleiner Kreis, aus dem Viereck, vier Vierecke. Durch das Zusammenlegen dieser Teile entstehen z.B. Menschen und Tiere. Dann kommt Bewegung ins Spiel und es entstehen Städte und Türme. Es könnte „wirklich alles“ aus diesen Teilen bestehen. Am Ende entwickelt sich dann alles wieder in die Farben zurück. Dem Buch liegt ein Bastelbogen der Formen bei und die Lesenden können damit selbst weiter Figuren entwickeln.

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Das Buch mit seinen klaren Formen auf den schwarzen Seiten findet ich sehr faszinierend, der Ansatz hat was Philosophisches und ist doch klar zu fassen. Natürlich kann man zunächst die Farben und Formen lernen, aber dann ist doch Fantasie gefragt. Man kann viel in den Formen sehen und dazu Geschichten erzählen. Eine Buch das mich sehr begeistert.

Dagmar Mägdefrau

Wo ist Kosmo?

Wo ist Kosmo?
Timo Becker
Mixtvision
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

osmo ist ein Eichhörnchen der Freund vom roten Ball Klax. Während Klax noch im Bett liegt macht sich Kosmo mit einem Korb auf den Weg. Im kurzen Text wird der Lesende aufgefordert sich das Aussehen von Kosmo zu merken. Denn auf den nächsten Seiten wir er gesucht. Hase, Maus, Wolf, Frosch, Gans und Maulwurf helfen. Am Ende finden sie Kosmo auf einer Picknickdecke und „Überraschung“ feiern alle ein Fest. 

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Auf den Suchseiten gibt es keinen Text und wenn man genau schaut, kann man Kosmo sehr klein auf den Seiten finden. Die Figuren sind teilweise bekleidet und passen in den Proportionen nicht zusammen. Warum ein Ball mit den Tieren befreundet ist, muss sicher keinen Sinn haben. Ich finde die Idee in einem Bilderbuch eine Figur zu finden schon gut, die Umsetzung in diesem Buch überzeugt mich nicht so ganz.

Als Zusatz kann man hinten auf dem Buch Figuren und Dinge sehen, die man auf den Buchseiten suchen kann.

Dagmar Mägdefrau

Das hier ist doch kein Dschungel

Das hier ist doch kein Dschungel
Susana Isern
Rocio Bonilla
Jumbo
Leseempfehlung ab 3 Jahre

Ich mag diese Zeichnungen von Rocio Bonilla sehr. Paula, das kleine Mädchen hat einen großen und deshalb niedlichen Kopf mit Kulleraugen und einer kleinen roten Schleife im braunen Haar. 

Leider ist Paulas Lieblingswort „Nein“. Sie verweigert alles, besonders das Aufräumen. Deshalb saht ihre Mama, als sie sie zu Bett bringt „Hier wird es bald aussehen, wie im Dschungel“ und als Paula erwacht spürt sie den Atem eines schnarchenden Löwen. Aber das ist nicht alles. Im Flur sind Tukane, im Schlafzimmer der Eltern probieren Bären die Kleidung, in der Wanne sitzt ein Nilpferd, Affen zerstören ihre Bücher und in der Küche sitzt eine Schar Tiere, die alles auffrisst. Aber auch vor dem Haus ist es nicht besser, da beginnt der Dschungel und als Paula bemerkt, das ihr ein Schwanz gewachsen ist, fängt sie an Spielsachen in die Kiste zu räumen. Müdes schläft sie ein. Am Morgen weckt Mama Paula und die ist froh, dass alles wieder so ist wie immer. Keine Tiere, kein Dschungel und zum Glück auch kein Schwanz. So beschließt sie vor dem Frühstück noch aufzuräumen. „Das hier ist doch kein Dschungel!“

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ch befürchte auch nach dem Buch wird Ihr Kind nicht aufräumen, aber ich denke der Buchtitel wird sicher noch oft zitiert. In jedem Fall macht das Buch einen Riesenspaß.

Dagmar Mägdefrau

Letzte Runde Geisterstunde

Letzte Runde Geisterstunde
Nadia Budde
Kunstmann
Leseempfehlung ab 2 Jahre

Wie immer hat Nadia Budde hier tolle Reime mit fantasievollen Bilder zu einem besonderen Buch zusammengebracht. Die Geister sind sehr vielfältig erdacht. „Grün. orange, gescheckt, kariert, allein, zu zweit, zu dritt, zu viert“ beginnt das Buch und mit aufsteigenden Zahlen geht es auch weiter, die Menge der Geister auf den Bildern steht immer im Bild und es wird sicher sehr schwierig sie zu zählen. Nach einer riesigen Aufzählung der Geistersorten, sehen wir die Geistermeister. Menschenkinder mit nackten Beinen und Tüten oder Lacken über dem Kopf. Denn „Geister lassen sich vertreiben… oder… lassen wir sie bleiben?“ So endet alles mit einem lustigen Bild von der Geisterbahn.

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Die Sprache des Buches ist so schön und es macht riesenspaß es vorzulesen. Die Bilder haben ihren eigenen Stil und sind schon kleine Kunstwerke. Trotzdem des Themas sind sie nicht wirklich gruselig.

Dagmar Mägdefrau

Häschen tröstet

Häschen tröstet
Cori Doerrfeld
Zuckersüß
Leseempfehlung ab 2 Jahre

Schon das Cover mit dem kleinen Kind, das sich an das Häschen kuschelt, ist zum liebhaben. Das Kind heißt Charlie und es baut mit seinem Bausteinen „etwas Großartiges“. Leider stürzt dann alles zusammen und Charlies sitzt traurig vor den Steinen. Dann kommen Tiere, wie das Huhn, der Bär, der Elefant und das Känguru, die Ratschläge geben. Immer nach den Eigenschaften, die man von ihnen kennt.

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So säuselt die Schlange „Lasss unsss wass von jemand anderem kaputt machen,“ Da Charlie nicht auf die Vorschläge eingeht, gehen die Tier wieder fort. Dann kommt das Häschen und es setzt sich ganz ruhig neben das Kind. Es bleibt bei Charlie, während er alle Ratschläge durchspielt. Dann hat Charlie einen neuen Plan und kann sich wieder freuen.

Die Texte sind sehr kurz und gut zu verstehen, die Bilder können sehr eindrucksvoll die Gefühle des kleinen Charlie veranschaulichen. Ein tröstliches, ruhiges Buch, das mein Enkel sehr mag.

Dagmar Mägdefrau

Wenn Männer weinen

Wenn Männer weinen
Jonty Howley
Zuckersüß
Leseempfehlung ab 3 Jahre

Der Einband ist blau und man sieht viele Taschentuchboxen, ein schöner Einstieg. Levis erster Schultag steht bevor und er hat natürlich Angst. Papa sagt beim Abschied tröstend zu ihm „Männer weinen nicht“. Mit dem Ratschlag macht Levi sich auf den Weg. Dann kommt er an einem Fischer vorbei, der sich für eine lange Reise bei der Familie verabschiedet. Er sieht einen Harfenisten und Poeten, die ebenfalls ergriffen weinen. Levi wiederholt sein Mantra „Männer weinen nicht“. Er sieht noch viele Männer in unterschiedlichen Lebenssituationen und erkennt „Männer weinen überall!“  In der Schule verläuft alles gut und auf dem Heimweg denkt Levi nach. Zu Hause hatte Papa Tränen in den Augen und musste gestehen, dass auch er Angst hatte. So nehmen sich die beiden in die Arme und „Männer weinen doch“ ist die Erkenntnis dieses Buches.

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Die Geschichte spielt an der See und die Bilder zeigen wunderschön die Situationen. Es gibt viel zu entdecken und die Bilder sind einfach sehr wirkungsvoll. Der Text ist sehr kurz und prägnant, die Kinder verstehen schnell um was es geht und vielleicht tragen sie auch einen dieser schnell gesagten Sätze mit sich rum und finden hier ihre Bestätigung.

Dagmar Mägdefrau 

Conni im Schnee

Conni im Schnee
Liane Schneider
Janina Görrissen
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Das kleine broschierte Heft ist handlich und gut für unterwegs zu nutzen. Der Preis ist mit 3,99 € sehr günstig, zusätzlich gibt es in der Mitte noch eine „Mitmach-Zeitschrift der Lesemaus“ mit Bastelvorschlägen.

Die Bilder zeigen realistisch den Alltag von Conni und wie der Titel sagt, schneit es. Der Schnee muss erst mal vom Weg und Auto entfernt werden, dann geht es mit dem Schlitten in den Kindergarten. Die Kinder legen sich in den Schnee und hinterlassen einen Engel. Dann wird eine Schneemannfamilie samt Katze gebaut. Die schauen, als die Kinder sich mit Tee und Obst versorgt eine Geschichte anhören ins Fenster hinein. Zu Hause kümmert sich Conni um die Vögel im Garten. Zusammen mit Mama kocht sie Vogelfutter. Am Ende taut es wieder und der Schneemann ist schon etwas kleiner geschmolzen. 

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Die Texte sind nicht zu lang und erzählen kindgerecht vom Schneeerlebnis. Obwohl die Bilder übersichtlich sind, gibt es viel zu sehen.

Dagmar Mägdefrau

Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen

Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen
Kathryn Cristald
Kristyna Litten
Mixtvision
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Ein wirklich verrücktes Bilderbuch mit herrlichen Bildern. Zunächst sehen wir die Kühe noch auf der Weide, doch dann folgen Bilder mit einer Rakete zum Weg zum Mond und Kühe, die eine Raumstation bedienen. „.. auf den Mond, zu fremden Sternen und in unerreichte Fernen..“ Nach dem Titel folgt dieser gereimte Teil, dann wieder der Titel. 

„Ich liebe dich, bis die Yaks verreisen“ geht es weiter im Buch. Sie reisen mit einem Feuerwehrauto, das ein Yak fährt und hinten hängt ein Yak waagerecht dran. Die anderen reisen mit dem Cabrio. Die Schafe segeln und wir sehen die Seekühe und den Buckelwal im Meer. Die Wölfe schweben in Ballons und die Schweine winken. Die Frösche tauchen, die Hirsche steppen und die Gänse backen. Nachdem die Ameisen mit einem Kuchen feiern, sind alle Tiere müde und auf der letzten Seite kommt noch einmal die Beteuerung „Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen“.

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Ich bin mir nicht sicher, dass das Buch bei Kindern ankommt. Aber es ist sicher ganz toll für Verliebte. Da kann man ja seiner Liebe nicht in Worte fassen und da macht dieses Buch ganz sicher Spaß.

Dagmar Mägdefrau

Wie und wo geht der Floh aufs Klo?

Wie und wo geht der Floh aufs Klo?
Daniela Kulot
Gerstenberg
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Ein Pappbilderbuch mit runden Ecken und hübschen bunten Bildern. Dazu ein Thema, das seit „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ immer wieder in Bilderbücher vorkommt. 

Die kleine Tine muss zum Klo und fragt ihre Mama „Sag mir doch mal, wie und wo geht der Floh aufs Klo?“ Diese Frage  flüstert sie ihrer Mama ins Ohr und auf der nächsten Seite sehen wir einen Floh, dem was aus dem Schlüpfer fällt. „Die Katze gräbt einen Grube und drückt kräftig auf die Tube“. Dass ein Fuß über dem Hundehaufen zu sehen ist, finden wir besonders lustig. Nach Fisch und Kuh macht ein Spatz einem Paar auf den Kopf, auch das bringt Heiterkeit und ein Iiiii mit sich. Nach Elefant und Schlage setzt sich ein Fliege auf die Klobrille und Tine aufs Töpfchen. Auf der letzten Seite geht was in die Hose, was die Tiere nicht stört.

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Kinder lieben Wiederholungen und diesen Anspruch erfüllt die immer gleich lautende Frage von Tine. Die Antworten sind manchmal etwas konstruiert, so glaube ich nicht, dass Schlüpfer ein gängiges Wort im Sprachschatz der Zweijährigen ist. Aber das mit den Reimen ist ja auch nicht immer so einfach.

Dagmar Mägdefrau

Räuberkinder

Räuberkinder
Anje Damm
Gerstenberg
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

In der Struwwelpeter-Ausstellung 2019 in Oberhausen wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Schon auf dem Cover sehen wir die beiden Räuberkinder mit rausgestreckter Zunge und Grimmassen schneidend. „Das sind 2 Räuberkinder. Sie sind wirklich sehr , sehr böse!!!“ so beginnt das Buch und die beiden sind mit schielenden Auge und einem unzufriedenen Gesicht abgebildet. Der gelbe Fisch hat ein Messer im Rücken. Im Bad malt sich der Junge mit Lippenstift an, den hat er vorher an der Wand benutzt. Das Klopapier wurde abrollt und die Zahnpasta wird ausgedrückt. Chaos auch beim Frühstück, Kanne und Tasse ausgeschüttet, der Ketschup fließt rot auf den Tisch. Sie spielen eigenartige Spiele und basteln seltsame Sachen, kümmern sich nur manchmal um die Haustiere und wenn sie einkaufen ist die Straße menschenleer. Sie teilen nicht, halten aber , wenn es darauf ankommt zusammen. Das Buch endet „Nein, du bist doch nicht etwas auch ei Räuberkind?“. Was mein Enkel eindeutig mit nein beantwortet.

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Die Bilder sind krakelig und auch die Schrift ist unordentlich auf der Seite verteilt. Mir gefallen einige Aussagen nicht so gut, weil sie für mich nicht ganz eindeutig sind. So z.B. das Gebastelte Finger-Gesicht? „Das ist ein Känguru!“ „Nee, ein Bagger!“ Da muss ich zugeben, das mir die mögliche Aussage da unklar ist. 

Trotzdem wird Anschauen des Buches Spaß machen und hoffentlich nicht zum Nachmachen anregen.

Dagmar Mägdefrau

Wir sind stark

Wir sind stark
Miriam Cordes
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Hier stellt sich uns eine kleine Kindergartengruppe vor. Lena ist die Erzieherin und fünf Kinder werden mittels Portraits gezeigt, klappt man die  kleinen Bilder auf, ist dieselbe Person nicht mehr lächelnd, sondern mit traurigem Gesicht abgebildet.

Dann äußert einer seine Meinung beginnend mit „… Ist doof! …“ auf einer kleineren Mittelseite sieht man das entsprechende Kind mit seinem negativen Verhalten, auf der Rückseite macht es etwas positives und eine anderes Kind meint „Stimmt gar nicht! … kann..“ So geht es mit allen Kindern der Gruppe. Da macht sich einer in die Hose, kann aber toll turnen oder ein Mädchen doppelt, malt aber die schönsten Bilder. 

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Dann kommt die Erzieherin an die Reihe, „Immer meckert sie!“ Dann folgen Beispiele und ein Bild über alle Seite, wo die fünf Kinder ihre Zungen herausstrecken. Als Lena fragt, „Fällt euch sonst gar nichts ein?“ antwortet jedes Kinder mit stufenförmig angelegten Seite, was es gut findet. Aber Lena meint, am allerbesten kann sie „alle gleichzeitig am liebsten haben.“

Allein schon die sehr schön überlegten Spiele mit den Seiten zeichnen dieses Pappbilderbuch als besonders aus. Und sicher ist es gut sich, gerade, wenn einer uns besonders doof erscheint, darüber nachzudenken, was man an ihm mag. Deshalb ist es ein schöner Ansatz. Trotzdem befürchte ich, dass es dazu auffordern kann, viel Doofes über eine Person zu sagen. Die Kinder und die Erzieherin tragen, bis auf den dunkelhaarigen Milan, schöne deutsche Namen und haben helle Haare, es gibt auch z.B. keine Brillenträger. Ich befürchte, dass das nicht die Norm in unseren Kindergärten ist und denke damit werden nicht alle Kinder abgeholt, wie man heute so schön formuliert.

Die Bilder sind einfach und schön gestaltet, die Texte kurz und gut verständlich.

Dagmar Mägdefrau

Mein Zug hält auf der ganzen Welt

Mein Zug hält auf der ganzen Welt
Norman Klaar
Karsten Teich
magellan
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Der Zug mit dem kleinen Emil fährt, wie der Titel verspricht, durch die ganze Welt. Start ist Europa, dort winken Pferde und eine Ziege. Dann geht es in den Regenwald zu den Affen, zum Büffel nach Nordamerika, zum Löwen nach Afrika, Pandas gibt es in Asien. Dann gibt es noch ein Känguru und Pinguine. Zu Schluss landet der kleine Bahnfahrer Emil im Schlaraffenland. Keine Ahnung, ob die kleinen Zuhörer sich darunter was vorstellen können und ob man es ihnen schon vermitteln kann, dass dieses Land nicht wirklich existiert?

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Das Buch ist aus Pappe und die Bilder sind einfach und bunt gezeichnet. Emils Kopf ist quer und im Verhältnis zum Körper sehr groß. Bei den Tieren wechselt Realismus mit Comicstil.

Was mir gut gefallen hat, sind die Reime, sie lassen sich flott vorlesen und mach Sinn.

Dagmar Mägdefrau

Was machen wir bei der Feuerwehr

Was machen wir bei der Feuerwehr
Nico Sternbaum
Loewe
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Dieses Pappbuch ist auch ein Mitmachbuch, auf einigen Seiten wir das Kind zum Handeln aufgefordert. So gleich auf der ersten Seite, da steht ein Mann in Unterwäsche und auf der anderen Seite sehen wir seine Kleidung und einen geschlossenen roten Schrank. „Kannst du auf den Schrank klopfen, damit er aufgeht…?“ Auf der nächsten Seite sehen wir den Feuerwehrmann Jonas in seiner Feuerwehrmannunform neben dem geöffneten Schrank. Das Kind wird mit einem „Prima“ gelobt und die Einzelteile der Kleidung werden namentlich genannt. Dann kommt das Auto, auch hier „schiebt“ das Kind die Rolltür auf.

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„Klasse“ auch hier sehen wir in den Wagen und die Utensilien darin werden benannt. Jetzt wird auf den blauen Knopf gedrückt und mit „tatütata!“ geht es los. Um das Auto zu beschleunigen, kommt die Aufforderung das Buch zu kippen. Am Einsatzort brennt eine Scheune, „niemand ist in Gefahr“. Mit „Schsch“ wird das Wasser nachgeahmt. Am Ende geht es zurück zur Feuerwache. Es wäre schön gewesen, wenn es weniger geschlossene Türen gäbe.

Ich finde das Buch sehr gelungen. Zum einen wird der Feuerwehralltag gut beschrieben, zum anderen macht das Kind mit und außerdem gibt es ein großes Lob für die Mithilfe.

Dagmar Mägdefrau

Eines Nachts

Eines Nachts
Ulf Stark
Charlotte Ramet
Klett Kinderbuch
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Alle Seiten dieses Buches haben einen blauen Hintergrund. Der Junge, sein Bär und der Papa sind einfach gezeichnet, haben auch große Köpfe, wirken aber dadurch nicht niedlich. Die Umgebung wirkt sehr realistisch. Ein klein wenig erinnert es mich an Willi Wiberg, der ja auch mit seinem Papa zusammen lebte.

Teddy will groß sein und nicht im Bett des Jungen schlafen, aber dann hat er doch Angst auf seinem Regal. „Warum ist die Nacht so schwarz?“ und „Was sind das für Geräusche?“. Der Junge finde Erklärungen, aber dann stehen die beiden doch auf und gehen zu Papa in die Küche. Der gibt ihnen erst zu Essen und dann gehen alle drei nach draußen und bestaunen den Nachthimmel. Als Teddy müde wird, legen sich alle drei ins Bett. „Sie schlafen, bis der Wecker klingelt.“

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Ein sehr schönes Buch, dass nicht ermahnt, sondern eine wundervolle Atmosphäre schafft. Dazu die ruhigen Bilder. Ein besonderer Buch zum Thema Schlafen.

Dagmar Mägdefrau 

Was war hier bloß los?-Ein geheimnisvoller Spaziergang

Was war hier bloß los?-Ein geheimnisvoller Spaziergang
Gerda Muller
Moritz-Verlag
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Außer dem Hinweis auf der ersten Seite, den Spuren nachzugehen, kommt das Buch ohne Worte aus. Ein Kinderzimmer am Morgen und Fußabdrücke, die erst nackte, dann beschuhte Fußabdrücke zeigen. Es geht an den Esstisch und begleitet durch Pfotenabdrücke nach draußen. Hier liegt Schnee und ein Vogel fliegt vom Futterhaus weg. Dann entfernen sich die Spuren vom Grundstück, begegnen einem Pferd, überqueren einen Bach und kehren wieder zurück. Neue größere Spuren tauchen auf und wir sehen eine Schubkarre. Wieder zurück im Haus können wir eine Kind und einen Hund sehen. 

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Ich stelle es mir sehr spannend vor mit einem Kind diese Geschichte zu erforschen. Ich kann mir vorstelle, dass da auch ganz unterschiedliche Geschichte entstehen können. So vieles kann man aus diesen Spuren lesen.

Die Bilder sind weich und hell gezeichnet und erzählen eine schöne Geschichte. Da wird die Fantasie sehr angeregt. Sicher ist das ein Buch, dass zum Erzählen auffordert und gut zur Sprachförderung zu nutzen ist.

Dagmar Mägdefrau

10 lustige Pinguine

10 lustige Pinguine
Nastja Holtfreter
Sauerländer
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Die Geschichte wurde schon zig Mal umgeschrieben, sie ist aber immer gleich. Am Anfang sind es 10 und dann werden es durch einige Missgeschicke immer weniger, bis sie am Ende wieder zu Zehnt sind. Hier sind es nun Pinguine, lustig sind wohl die Assessors, die sie unterscheiden, außerdem sind sie „gut gelaunt und heiter“. Auf jeder Doppelseite sehen wir ein Bild und ein Zweizeiler erklärt die Szene. Die Bilder sind einfach gehalten und zeigen fröhliche Tiere.

Dagmar Mägdefrau  

Während der Bär schlief

Während der Bär schlief
Ayano Imai
minedition
Altersempfehlung ab 3 Jahre

Den Bildern sieht man an, dass der Illustrator und Autor in Japan studiert und sich von dem Land inspirieren hat lassen. Ganz zarte Farbe und ruhige Figuren, bebildern die etwas verrückte Geschichte.
Der Bär ist ein Eigenbrötler und lebt gerne für sich. Da kommt ein Specht und hämmert ein Loch in den Zylinder des Bären. Der weiße Zylinder wird immer höher und immer mehr Vögel finden in ihm Platz.

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Der Bär bezeichnet diese Vögel dann doch als seine Freunde und als sie ihn im Herbst verlassen, ist er sehr einsam und traurig. Den Hut setzt er ab und macht seinen Winterschlaf. Im Frühjahr hat der Hut Wurzeln geschlagen und ihn den Baum ziehen seine gefiederten Freunde wieder ein.

Die Text sind nicht mehr ganz so kurz, aber auch nicht zu lang für Dreijährige. Die Bilder bieten  einiges an absurden Dingen an, so steht die Kaffetasse auf einem Ast. In der Wohnung des Bären hängt neben der Lampe ein kleiner Fisch. Ein hübsches Bilderbuch, dessen Cover mich sofort verzaubert hat.

Dagmar Mägdefrau

Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht

Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht
Diana Amft
Martine Matos
Baumhaus
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

Widerlich ist die kleine Spinnen auf gar keinen Fall, der große Kopf mit den riesigen Augen ist einfach nur niedlich und die rot-weiß gestreiften Spinnenbeine  sind sicher nicht eklig. Bevor die kleine Spinne einschläft besucht sie noch andere Spinnenverwandte und schaut, was sie machen.

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Tante Igitte liest ein Buch, Onkel Langbein trinkt warmen Tee, Oma Erna mit Lockenwicklern, strickt rote Socken. Am Ende bringt Mama die kleine Spinne ins Bett „Gute Nacht, mein Schatz, jetzt schlaf auch du.“

Die großen Bilder auf blauem Hintergrund werden von einen Vierzeiler begleitet, die Texte sind kurz und einfach gehalten. Ein Buch für die ganz Kleinen. Die kleine Spinne hat ihren Hasen und eine Laterne dabei. So es gibt noch einige Kleinigkeiten zu schauen.

Dagmar Mägdefrau

Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit

Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit
Eva Eland
Hanser
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

Das kleine Büchlein zeigt in einfachen Zeichnungen, wie die Traurigkeit in das Leben des kleinen Kindes kommt. „Manchmal kommt die Traurigkeit unerwartet“ Das Kind macht die Türe auf und man sieht einen hellblauen Schatten im Türrahmen. Egal was das Kind macht, die dicke hellblaue Traurigkeit rückt immer näher. („dass du kaum atmen kannst“) Einsperren ist keine Lösung, da wird man selbst zur Traurigkeit.

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Jetzt ist auch das Kind hellblau und die Kinder um das Kind rum spielen. „Versuch keine Angst vor der Traurigkeit zu haben.“ Das Kind bindet die Traurigkeit in den Alltag ein und nimmt sie mit raus. Am Ende ist sie mit dem Kind schlafen gegangen und ist am Morgen weg. 

Schon Kinder leiden unter dieser Traurigkeit und wissen sie sich nicht  zu erklären. Hier ist ein liebevolle Ratgeber, das man, aufgrund seiner einfachen Zeichnungen und Texte, schon für die keinen Kinder nutzen kann. Aber vielleicht können auch Erwachsene daraus lernen.

Dagmar Mägdefrau

Tupfst du noch die Tränen ab?

Tupfst du noch die Tränen ab?
Jörg Mühle
Moritz
Leseempfehlung ab 2 Jahre

Ein wunderschönes Mitmachbuch über den kleinen Hasen, der diesmal auf den Arm gefallen ist. Es blutet sogar ein wenig. Da muss der kleine Hase weinen und das Kind, dem vorgelesen wird hilft ein Pflaster aufzukleben und den kleinen Hasen zu trösten. Am Ende wird alles wieder gut.

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Wie bei „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ erleben die Kinder mit dem Hasen eine alltägliche Situation und pusten den  Schmerz weg, genau, wie die Eltern es bei ihnen machen. Die Kinder verstehen schnell, was sie machen können um den Hasen zu trösten. 

Das kleine quadratische ist aus Pappe und hat einfach gestaltete Bilder mit wenig Text, der die Zuhörenden zum Mitmachen auffordert.

Dagmar Mägdefrau