Empfohlen von Stiftung Lesen
Anja Kiel
Leseempfehlung 1. Lesestufe
Lara und die freche Elfe in der Schule

Lara und die freche Elfe in der Schule

Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

Das kann ja nur Probleme geben, wenn Lara die freche Elfe Fritzi mit in die Schule nimmt. Schon als Lara ihr Referat über Elfen hält, stößt sie bei den Mitschüler*innen auf Skepsis und als Fritzi dann auch noch weg ist, machen sich alle über sie lustig. Nur Ben bietet an die Elfe zu suchen. Aber Lara antwortet ihm nur „Elfen gibt es nicht.“  Und diesen Satz wird sie noch oft sagen, denn die kleine Elfie saust immer wieder vorbei. Wir wissen schon aus dem ersten Band, dass sie immer zu Streichen aufgelegt ist. 

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Die schönen Bilder werden dazu beitragen, dass die vier kurzen Kapitel schnell gelesen sind und die Kinder können sich so gut vorstellen, wie es bei Lara und Fritzi zugeht.

Dagmar Mägdefrau

Empfohlen von Stiftung Lesen
Anja Kiel
Leseempfehlung 1. Lesestufe
Lara und die freche Elfe im Winterwald

Lara und die freche Elfe im Winterwald

Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

Lara und ihre Mama besuchen einen Tierpark und bei den Mufflons merkt Mama, dass sie einen Handschuh verloren hat. Deshalb bleibt Lara allein am Tiergehege stehen. Abe sie ist nicht wirklich allein, die kleine freche Elfe Fritzi taucht auf. Da tiefer Schnee liegt, hat sie ihre Stiefel an, aber ihre kleine rote Mütze ist weg. Es gibt einige Spuren im Schnee und so machen sich die beiden auf die Suche. Zunächst treffen sie auf ein Eichhörnchen und Fritzi ruft sofort „Krallen hoch, her mit der Mütze.“ Sie ist halt eine freche Elfe. 

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Die Abenteuer von Lara und ihrer dunkelhaarigen, frechen Elfe machen riesigen Spaß und Leseanfänger werden die vier Kapitel sicher gut lesen können, denn die fröhlichen Bilder verraten schon eine Menge.

Dagmar Mägdefrau

Empfohlen von Stiftung Lesen
Anja Kiel
Leseempfehlung 1. Lesestufe
Der Schatz des Kapitäns

Der Schatz des Kapitäns

Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

Das Buch ist in vier kurze Kapitel gegliedert und berichtet von Niklas, der bei seiner Tante übernachten darf. Sie wohnt über einem maritimen Museum und als Niklas in der Nacht Geräusche hört, schaut er dort nach. Zu seiner Verwunderung trifft er dort auf den Klabauter Pit. Eigentlich sind diese kleinen Geister unsichtbar, aber heute ist Vollmond und da können Menschen sie sehen. Die beiden erleben in der Nacht noch so einiges.

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Eine schöne Geschichte, die in wenigen Worten und unterstützt durch ansprechende Zeichnungen, Informationen und Abenteuer vermittelt. Leseanfängern macht das Lesen so sicher viel Spaß.

Dagmar Mägdefrau

Empfohlen von der Stiftung Lesen
Manfred Mai
Verlagsempfehlung 2. Lesestufe (7 Jahre)
1:0 für Paul - Eine Fußballgeschichte

1:0 für Paul – Eine Fußballgeschichte

Endlich zieht eine Familie mit Kindern in das Nachbarhaus. Paul beobachtet den Einzug und sieht, dass ein Junge in seinem Alter mit dem Fußball spielt. Erst nach einer Woche traut sich Paul zu dem Jungen zu gehen. Er heißt Amir und spricht nur wenig Deutsch. Doch das hindert die Jungen nicht daran Fußball zusammen zu spielen. So gehen die beiden bald zusammen in einen Fußballverein.
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Amir baut den zurückhaltenden und zweifelnden Paul immer wieder mit den wenigen Worten, die er beherrscht, auf. So schaffen sie es gemeinsam ein Spiel für die Mannschaft zu gewinnen.
Die beiden Jungen finden im Fußballspiel ohne viele Worte ihre Freundschaft und so können sie sich gegenseitig unterstützen und motivieren. 

Das Buch ist in fünf kurze Kapitel unterteilt und in Großbuchstaben gedruckt. Zusätzlich erleichtern die vielen bunten Bilder das Lesen. Die Struktur ist einfach gehalten und ohne große Überraschungen.

Dagmar Mägdefrau
Empfohlen von der Stiftung Lesen
Cally Stronk
Verlagssempfehlung 1. Lesestufe
Theo und der Mann im Ohr

Theo und der Mann im Ohr

as Buch ist in vier Kapitel eingeteilt, die Schrift ist sehr groß und die bunten Bilder beherrschen mindestens die halbe Seite. Zum Ende des Kapitels fordert der Rabe auf einen Sticker zu kleben, der am Ende des Buches abzuholen ist. Auf den Seiten 40-42 können die Kinder, wenn sie das Buch gelesen haben kleine Rätsel erledigen. So wird gefragt, auf welcher Seite das Wort „Tomate“ steht. Auch hier gibt es Belohnungssticker. Auf der letzten Seite wird dem Leser gratuliert und er kann, wenn er das Lösungswort erarbeitet hat etwas gewinnen.

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Theo träumt, dass er in der Schule eine Leere im Kopf hat, die Lehrerin böses wird  und die Kinder ihn auslachen. Am liebsten möchte er gar nicht in die Schule gehen. Da findet er ein winziges Männchen hinter seinen Büchern. Peppino ist Vorsager und er kann, wenn er in Theos Ohr sitzt, Theo die richtige Antwort zuflüstern. Das geht eine ganze Woche gut, doch dann wird der kleine Vorsager krank und Theo ist wieder auf sich gestellt. 

Eine Geschichte, die zeigt, dass wir uns doch am besten auf uns verlassen, wenn es um unser Wissen geht. Trotzdem wäre so ein Vorsager manchmal toll.

Dagmar Mägdefrau

Empfehlungsliste Evangelischer Buchpreis 2015
Leipziger Lesekompass 2015
Anja Tuckermann
Verlagsempfehlung ab 5 Jahre
Alle da - Unser kunterbuntes Leben

Alle da! – Unser kunterbuntes Leben

Kunterbunt und fröhlich ist schon das Cover mit den verschiedensten Menschen, die hier zusammen feiern. Am Beginn des Buches stehen die „Ersten Menschen“ und die stammen aus Afrika. Unter ihnen sind viele andere Gesichter zu sehen, die alle unterschiedlich aussehen.
Anhand kleiner Bilder sehen wir, was Menschen alles tun. „Immer wieder gehen Menschen woanders hin“ zeigt viele mögliche Grunde an. Am Beispiel von Samira aus Syrien sehen wir warum und wie sie ihre Heimat verlassen hat.

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Aber es gibt auch andere Beispiele, so gingen Natalias Vorfahren nach Russland, ihre Eltern kamen zurück nach Deutschland, wo sie geboren wurde. Eine große Palästinenser-Familie wohnt verstreut auf der ganzen Welt. Kinder in einem Stuhlkreis sagen in ihrer Sprache „Guten Morgen“, das ist nur ein kleiner Ausschnitt, denn es gibt 6.500 verschiedene Sprachen. Einige Kinder sprechen schon mehre Sprachen, aber oft können Erwachsene, die aus dem Ausland kommen noch nicht richtig deutsch. Einige Gründe werden hier genannt. 
Aber Kinder können oft auch ohne gemeinsame Sprache miteinander spielen, auch die unterschiedlichen Feste kann man miteinander feiern. Von Vorurteilen und wie sie entstehen können, lesen wir auf der nächsten Seite. Manchmal entstehen dadurch Ängste, „Am besten verschwindet die Angst, wenn man sich kennenlernt…“ So zeigt die letzte Doppelseite einen sommerlichen Platz mit vielen verschiedenen Menschen.
Zum Schluss kann man einen Fragebogen ausfüllen und sich der eigenen Identität bewusst werden. 

Vielleicht sollten sich einige Erwachsene dieses einmal anschauen, sie können viel davon lernen. Dank der comicartigen Bilder macht das Lesen besonders viel Spaß.

Dagmar Mägdefrau

 

Deutscher Jungendliteraturpreis 2017
Piotr Socha
Verlagsempfehlung ab 5 Jahre
Bienen

Bienen

Ein beeindruckendes großes Bilderbuch in dem wohl wirklich ALLES über Bienen steht. Ganzseitige Bilder mit einem erklärenden Text quer durch alle Zeiten und Kontinente. Wussten Sie,  dass Napoleon die  Bourbonische Lilie durch Bienen in seinem Wappen ersetzten lies?

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Oder dass es Wanderimker gibt, die der Blüte mit den Bienen nachreisen.

Ich muss allerdings zugeben, dass Bienen nie mein Hauptwissensgebiet war, aber durch dieses Buch habe selbst ich einiges gelernt. Und wir wissen ja Sachbücher begeistern Jungen ganz besonders.

Dagmar Mägdefrau

Deutscher Jugendliteraturpreis 2018
Antje Damm
Verlagsempfehlung für jedes Alter
Was wird aus uns? - Nachdenken über die Natur

Was wird aus uns? – Nachdenken über die Natur

Ein kleines quadratisches Buch ist gefüllt mit Bildern, gemalt oder fotografiert. Dazu viele, viele Fragen wie „Wer ist stärker, der Mensch oder die Natur?“, „Verstehen uns Tiere?“, „Brauchen Tiere Natur? Wozu?“, „Was können wir von der Natur lernen?“ oder „Gibt es im Universum eine weitere Erde?“.

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Die dazugehörenden Bilder sind sehr passend ausgewählt und man kann über die Themen sicher in vielen Fassetten diskutieren. Gerade jetzt, wo die Frage nach dem Morgen durch die Proteste der Schüler angeregt durch Greta Thunberg, im Fokus stehen, ist dieses Buch auf der Höhe der Zeit. 

Sicher macht zu diesem Bilderbuch(?) eine Altersangabe keinen Sinn, diese Fragen betreffen uns alle, ob Alt oder Jung. Vielleicht führt es auch zu der einen oder anderen Antwort.

Dagmar Mägdefrau 

Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
Gerda Muller
Verlagsempfehlung ab 6 Jahre
Was wächst denn da? - Ein Jahr in Opas Garten

Was wächst denn da? – Ein Jahr in Opas Garten

Ein wundervolles Bilderbuch für kleine und große Gärtner. Zunächst lernen wir in zwei Kreisen die acht Gemüse-Familien kennen. Und dann sind Ferien und Sophie reist zu ihren Großeltern. Opa stellt ihr ein eigenes kleines Feld und Gärtner-utensilien zu Verfügung und dann geht es los. Die Bilder zeigen uns genau, was gemacht werden muss. Was schmeckt wohl viel besser als Bonbons? Selbst geerntete Erbsen! Das ganzseitige Bild zeigt die Kinder am Beet stehend, wir sehen auch die Pflanzenteile, die in der Erde stecken und unten auf der Seite können wir uns das Gemüse genau anschauen.
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Um Blütengemüse geht es auf der nächsten Seite. Dank Omas Hilfe „lernt Sophie eine Menge“ und wir natürlich auch. So wird aufgezeichnet, wie aus der Blüte eine Schote entsteht. Der Nachbar erntet sogar Spargel in seinem Garten. „Sonnenanbeter“ sind Kürbisse und Melonen. Nachts, wenn Sophie schläft, fliegen die Fledermäuse durch den Garten. Kartoffelkäfer drohen, die Ernte zu vernichten - da müssen alle fleißig mitsammeln. Nach dem kräftigen Sturm in der Nacht sind einige Pflanzen umgekippt. Opa bringt Teile seiner Ernte auf den Wochenmarkt, um sie dort zu verkaufen, aber wie kommt das Gemüse in den Supermarkt? Im Herbst wird der Kohl geerntet und der Garten winterfest gemacht. Es werden viele Gemüsesorten und ihr Wachsen erklärt, es geht aber auch um kleine Tiere, die den Gärtner unterstützen oder schaden. Am Ende gibt es noch Tipps für den kleinen Garten in der Stadt.

Unsere Enkel haben sehr viel Freunde an ihren kleinen Hochbeeten und dieses Buch werden sie sicher mit Begeisterung anschauen, denn es erklärt ihnen ein Menge und das Anschauen der Bilder wird ihnen Freunde machen.

Dagmar Mägdefrau
Beste 7 im Juli 2023
Frauke Angel
Verlagsempfehlung ab 9 Jahre
Vorsicht, frisch geschieden! Ein Survival-Buch für Trennungskinder

Vorsicht, frisch geschieden! – Ein Survival-Buch für Trennungskinder

Kurz vor meiner Goldhochzeit kam das Buch bei mir an und ich war doch erschrocken, wie viele Ehen geschieden werden, aber unter der Überschrift „Echt jetzt? Echt!“ konnte ich an einigen Stellen diese Fakten nachlesen. Aber zunächst geht es um das Heiraten, denn das kommt ja vor der Scheidung, obwohl das Buch auch von Kindern berichtet, deren Eltern nicht verheiratet waren, also in der früher „Wilden Ehe“ genannten Verbindung Kinder bekamen und sich dann wieder trennten.




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Da geht es mit dem Trennen zwar leichter, aber die Kinder leiden genauso unter der Trennung. Die Autorin, die zwar selbst zwei Elternscheidungen als Kind erlebt hat, hat sich vom „Club der geschiedenen Leute“, also Kindern aus geschiedenen Ehen, beraten lassen. Diese Kinder kommen im Buch häufig zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen.
Daneben geht es aber auch um rechtliche Dinge, die sehr einfach erklärt werden, um die Top 10 der Scheidungsgründe (Wichtig: nie sind die Kinder der Grund!!!) Danach geht es um die unterschiedlichen Betreuungsmodelle, Hilfen für die Beteiligten, um den Kindesunterhalt und das Sorge- und Umgangsrecht.
Wie und wo wird geschieden? Eine Frage, die dringend einer Antwort bedarf, denn die Erwachsenen sprechen wohl nie darüber. Hier ist sie aber zu finden. Die Gefühle nach der Scheidung sind auch ein wichtiges Thema.
Tipps für die Eltern und Kinder, die stehen hinten auf Seiten, die man heraustrennen darf.
Ich glaube, in diesem Buch wurde an alles gedacht.
Im Nachwort kommt Ava noch mal zu Worte und sie berichtet von der Zusammenarbeit mit der Autorin. Da macht sie genauso ehrlich, wie ich es in den Kindertexten schon bewundert habe.
Ein Ratgeber, den Kinder, aber auch ihre Eltern lesen sollten und der leicht zu lesen ist. Ein tolle Mischung aus Erfahrungsberichten, Daten, Informationen und Hilfsangeboten. Sehr gelungen!

Dagmar Mägdefrau

Ein Scheidungsratgeber für Kinder - eine sinnvolle Idee, wenn man bedenkt, wie viele Ehen tatsächlich in Deutschland geschieden werden und wie stark sich das Leben der Kinder dadurch verändert! Dazu lernen wir als Leser*innen einiges in diesem Buch.
Der Inhalt ist sinnvoll aufgeteilt: Es gibt einen Teil zu der Zeit VOR der Scheidung, samt Trennungsgründen, einen Teil zur Scheidung selbst und einen Teil zu NACH der Scheidung.
Der Ratgeber beginnt damit, auf leicht verständliche Weise verschiedene Fakten rund um das Thema Scheidung zu präsentieren. Besonders hervorgehoben sind die zahlreichen möglichen Gründe für eine Scheidung, wobei stets betont wird, dass die Kinder keine Schuld daran tragen.
Im weiteren Verlauf werden Kinder aus dem "Club der Geschiedenen" vorgestellt, die ihre persönlichen Geschichten teilen. Diese realen Erzählungen von Kindern mit geschiedenen Eltern verleihen den dargestellten Fakten nochmal eine persönliche, lebensnahe Note.
Der Teil zur Scheidung selbst erklärt Aspekte wie das Trennungsjahr und auch, wie die Eltern ihre Kinder über ihren Entschluss meistens informieren - mal mehr, mal weniger gelungen. Auch hier dürfen wieder Kinder erzählen und es wird deutlich, dass sie einiges mitbekommen, es also sehr wohl sinnvoll ist, sie von Anfang an mit in den Prozess miteinzubeziehen.
Im Hinblick auf das Leben nach der Scheidung werden verschiedene Lebensmodelle wie das Residenzmodell oder das Wechselmodell erläutert, wobei der Fokus besonders auf den Rechten und Gefühlen der Kinder liegt.
Dieser Ratgeber bietet somit eine wertvolle Unterstützung für Kinder, die sich mit der Scheidung ihrer Eltern auseinandersetzen müssen. Durch die Kombination aus faktischen Informationen, persönlichen Geschichten und praktischen Ratschlägen werden Kinder ermutigt, ihre Gefühle auszudrücken, Fragen zu stellen und Verständnis für die Situation zu entwickeln.
Ein gelungener und kinderfreundlicher Ratgeber zum Thema Scheidung, das nicht gerade wenige betrifft!

Raphaela Brosseron

Ausgezeichnet mit der Deutschen Jugendliteraturpreis 2016
Kristina Gehrmann
Empfehlung 12 Jahre
Im Eisland

Im Eisland

Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Graphic Novel, eine Art Comic. Die Autoren hat sicher lange recherchiert um die im Buch enthaltenen Details zeichnen zu können. Es werden viel Probleme angesprochen, die es mit sich bringt, wenn so viele Männer so lange Zeit auf engsten Raum zusammen leben.

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Für die Expedition wurden auch Männer ausgewählt, die nicht geeignet waren, was letztlich dazu führte, dass die Teilnehmer alle umkamen. In diesem 1. der drei Bände geht es um den Start und die Überwinterung bei den Beechey Inseln. Man ist stolz auf Konservendosen und eine Dampfheizung. Nimmt Zitronensaft gegen Skorbut, es gibt eine Bibliothek. Also eigentlich ist alles gut organisiert, aber man weiß, dass die Franklin-Expedition ihr Ziel nicht erreicht.

Dieses Buch ist sicher ein sehr informatives Sachbuch, dass den Lesern aber sicher auch viel Freunde macht. Die Texte in den Sprechblasen sind kurz, die Bilder sehr detailgetreu. Ich bin gespannt auf die restlichen, inzwischen erschienenen Bände.

 Dagmar Mägdefrau

Ausgezeichnet mit dem Luchs des Jahres 2008 und nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Preis der Jugendlichen
Sally Nicholls
Altersempfehlung von 7 – 11 Jahren
Wie man unsterblich wird - Jede Minute zählt

Wie man unsterblich wird – Jede Minute zählt

Fragen über Fragen, die sich der 11-jährige an Leukämie erkrankte Sam stellt. Darunter sind Fragen wie folgende: „Warum lässt Gott Kinder krank werden?“ Er weiß bereits während des Schreibens, dass ihm niemand eine Antwort darauf geben kann. Auch sein Wissen über die Krankheit ist so schonungslos realistisch, dass er in seiner Einführung bereits schreibt „Wenn du das hier liest, bin ich vermutlich tot.“

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Diese Äußerung steht am Ende einer einführenden Liste. Sams tagebuchartige Erzählung teilt das Buch in abwechslungsreiche Kapitel ein; eine Erleichterung für junge LeserInnen!

Trotz des begrenzten Lebens von Sam wird Mut vermittelt durch die ungewöhnliche Haus-Lehrerin, die Sam und seinen krebserkrankten und auf den Rollstuhl angewiesenen Freund Felix unterrichtet.

Sie schafft es durch eine Reihe von ihr in Auftrag gegebenen Listen, derer beider Leben zu verändern. Durch die Frage nach von ihnen erwünschten und bevorzugten Erlebnissen setzt sie ihnen neue Ziele – wenn auch nur kurzzeitig aufgrund ihres absolut begrenzten Lebens.

Im Mittelpunkt steht weiterhin Sam, denn der hilflosere Felix ist derjenige, der ihn zu Aktivitäten drängt und ihn dabei unterstützt. Wünsche unterschiedlichster Art tauchen auf:

ein Mädchen küssen, ein berühmter Forscher werden, in einem Zeppelin fahren …

Familie und Freundschaft bedeuten in diesem Buch absolute Hilfe, Rückhalt und Wärme! Eine ungewöhnliche Konfrontation mit unheilbarem Leid und trotzdem gespickt mit Komik zum Schmunzeln – Jugendliche, sowie Eltern und Lehrer werden sicherlich so wie ich in den bewegenden Bann gezogen werden!

Dieses Erstlingswerk der jungen 25-jährigen Autorin hat bereits mehrere Literaturpreise gewonnen und ist in 18 Sprachen übersetzt.

Annette Heine

Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen ausgezeichnet mit ‚Die besten 7 Bücher für junge Leser 2004‘
Deutscher Jugendliteraturpreis 2005 in der Kategorie Kinderbuch
Victor Caspak, Yves Lanois
Altersangabe ab 12 Jahre
Die Kurzhosengang

Die Kurzhosengang


4 Jungen, 11 Jahre gehen in einer Kleinstadt in Kanada in die Schule und erleben aberwitzige Geschichten, die sie unfreiwillig zu Helden machen und jedes Mal ins Fernsehen bringen. Sie verleben jede freie Minute miteinander, fühlen sich schon sehr erwachsen, gucken Horrorfilme – wenn die Eltern weg sind – und halten wie Pech und Schwefel zueinander.

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Als 1. erzählt Rudolpho, wie sie zum Namen „Kurzhosengang“ kamen. Während einer Turnstunde wird durch einen Orkan die halbe Schule weggerissen. Wie sie ihre Mitschüler nach einer halsbrecherischen Fahrt mit einem gekaperten Feuerwagen retten, versetzt den Leser in Erstaunen.
Als 2. erzählt Island, wie sich die Kurzhosengang mit der Pauli-Gang streiten – sie hassen sich seit dem Kindergarten. Bei einem Eishockeyspiel schießt ein Puck in hohem Bogen aus dem Stadion. Die Kurzhosengang will den Puck in 10 Minuten finden, weil sonst das Spiel abgebrochen wird. Doch dabei entdecken sie eine Frau, die vom Schnee in ihrem Auto eingeschlossen ist und gerade ein Kind gebiert. So werden sie unfreiwillig zu Geburtshelfern und landen als Helden im Fernsehen.
Die 3. Geschichte erzählt Snickers. Nach einer Schneeballschlacht mit der Pauli-Gang hämmert es an der Tür. Es ist ein Grizzly, der sich Eingang ins Haus verschafft und für große Verwirrung sorgt. Nachdem die Polizei mit einem Hubschrauber den eingeschlafenen Grizzly in die kanadischen Wälder zurücktransportiert, kommt die Kurzhosengang zum 3. Mal ins Fernsehen.
In der 4. Geschichte spricht Zement (er ist ein „Dappes“ – etwas langsam, aber liebenswert) mit seinem Schutzengel Lothar und anderen Geistern. Dadurch kann er ein Zugunglück im letzten Moment verhindern. S. 200 und 201 vorlesen.

Stoff und Inhalt

Vorwort und Fußnoten verworren, nicht kindgemäß – eher für erwachsene LeserInnen gedacht (Hier fängt das Verwirrspiel von Steinhöfel und Könneke an.)
Lebenswelt: Kanada = fremd, Jungengang vertraute Handlungsweisen – auch wenn alle Situationen überzeichnet sind – man kann es einfach nicht glauben, was da geschieht.
Identifikation = starke und schwache Personen mit eigener Identität, unterschiedlichem Charakter und Qualität.
Grundaussage: Freundschaft in der Gang, d. h. man hält zusammen, hilft sich und sei die Situation auch noch so extrem.
Die Geschichten bzw. Abenteuer sind ausgesprochen originell, die Extremsituationen widersprechen jeglicher Klischeevorstellung.
Thema: Kanada – Winter – Land, Schule, Handlung 4 x mit eigenem Spannungsbogen, der immer im Fernsehstudio endet.
Sprache und Stil: erst befremdlich, Jugendsprache wirkt authentisch, viel direkte Rede. Viel Ironie und überbordende Situationskomik. Dies setzt aber auch Raum frei für eigene Fantasie.
Fazit: Nimm’s leicht, denn es könnte noch schlimmer kommen. Aber wenn es schlimm kommt, sind gute Freunde lebensnotwendig.
Aussehen: comichaft, witzig. Doch ich dachte, die Illustrationen richten sich eher an 8jährige.

Meine persönliche Meinung: Am Anfang schienen mir die Situationen sehr überzogen, nicht nachvollziehbar. Erst bei der Grizzly-Geschichte begann ich den Witz zu begreifen. Danach habe ich das Buch mit großem Vergnügen zuende gelesen.
Ich habe bei der Buchmesse die Preisverleihung miterlebt und auch die Interviews am nächsten Tag. Danach hatte ich den Eindruck, Steinhöfel und Könneke haben sich den Gag ausgedacht, um die gesamte Literaturszene zu verwirren, zu verunsichern und sie als Farce zu entlarven. Doch es war ein Trio, zu den beiden vorgenannten outete sich später noch Zoran Drvenkar. Die drei amüsieren sich darüber königlich, wahrscheinlich noch heute!

Ich hatte mich für diesen Titel entschieden, weil ich durch Kritiken darauf aufmerksam geworden bin. Die Kritik ließ eine witzige Geschichte vermuten, die mich neugierig machte.

Dagmar Mägdefrau

Ellen Duthe
Verlagsempfehlung ab 8 Jahre
Hallo Tod, ich habe da mal ´ne Frage

Hallo Tod, ich habe da mal ´ne Frage

Auf dem Cover geht es schon ein wenig makaber zu und auch die Illustrationen im Buch sind manchmal schon heftig, aber immer mit einem kleinen augenzwinkernden Schuss Humor. 
Die Autoren des Buches, die sich am Ende des Buches vorstellen, haben ganz viele Fragen von Kindern gesammelt, die in irgendeiner Weise mit dem Tod und Sterben zu tun haben.
38 Fragen werden hier in dem Buch beantwortet.
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Allerdings sind die Illustrationen schon nach der Frage entstanden, da wurde die Antwort nicht abgewartet. 
Die Fragen sind sehr vielseitig das Spektrum reicht von „Werde ich sterben?“, „Wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Eltern sterben?“, „Ist es Pech, wenn man stirbt?“ bis zu „Wenn ein Tier krank ist, warum wird es dann eingeschläfert und ein Mensch nicht?“. Gut hat mir auch die letzte Frage gefallen: „Warum heißt es „Ruhe in Frieden" und nicht „Viel Spaß beim Ausruhen?“
Unten auf den Seiten gibt es noch zusätzliche rot gedruckte Texte, da gibt es Experimente, Dinge, über die man nachdenken kann, und viele andere Fragen, die die Autoren ihren Leser*innen stellen.
Das Buch hat schon eine ganze Menge Text und bei manchen Sachen kann man sogar lachen, andere sind doch schon etwas traurig und ich denke, so ein Buch sollte nicht am Stück gelesen werden, besser mal nachschlagen, wenn uns eine der Fragen betrifft.
Auch für Erwachsene ist dieses Buch sehr zu empfehlen, denn auf jeden Fall sind wir alle sterblich.

Dagmar Mägdefrau

Chris Ferrie
Keine Altersangabe
Cosmic Bullshit – Warum sich das Universum einen Dreck um uns schert

Cosmic Bullshit – Warum sich das Universum einen Dreck um uns schert     

„Jugendliche begegnen pseudowissenschaftlichen Behauptungen heute täglich in ihren Feeds. Umso wichtiger ist es, Werkzeuge zur Einordnung an die Hand zu geben, die nicht nur aufklären, sondern auch Spaß machen.“ So lautete der Text, der mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat.
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Der Autor ist Quantenphysiker und er fängt mit dem Text wörtlich bei Adam und Eva an, denn das erste Kapitel befasst sich mit den unterschiedlichsten Mythen rund um die Schöpfung. Dann geht es um die Sterne und was die Astrologie alles in ihnen liest. Weiter geht es mit Aliens und den verschiedensten literarischen und filmischen Werken, in denen sie vorkommen. Ufo-Sichtungen wurden von Wissenschaftlern ernst genommen und entsprechend untersucht. Nicht nur wegen der Kultfilme „Zurück in die Zukunft“ sind Zeitreisen immer wieder ein Thema, das fasziniert. Selbst in Kinderbüchern wird eine Reise durch Zeit und Raum zum tollen Abenteuer, bei dem die Lesenden in andere Zeiten abtauchen können. 
Ich muss leider zugeben, so spannend sich die Themen anhören, so sehr habe ich mich durch den Text gekämpft. Über 200 Seiten voller Informationen und ein Humor, der nicht meiner ist. Die Leser*innen des Buches wurden gesiezt, was mich sehr erstaunt hat. Ich weiß auch nicht, warum es immer Wissenschaftlerinnen hieß, während Skeptiker männlich waren.
„Wir machen alle Fehler. Ich habe zum Beispiel eingewilligt, 10.000 Wörter zu schreiben, wodurch ich gezwungen war, totlangweiligen Schrott im Internet zu recherchieren.“ Ist ein Zitat aus dem Buch, das mir zu denken gibt. Dazu kommt der Titelbegriff „Bullshit“ sehr inflationär im Text vor, für mich nicht unbedingt eine wissenschaftliche Aussage.

Dagmar Mägdefrau

Grzegorz Kasdepke
Leseempfehlung ab 6 Jahre
Wirtschaft für Anfänger

Wirtschaft für Anfänger

In diesem Buch werden 51 Begriffe aus der Wirtschaft erklärt und sollen so kinderleicht zu verstehen sein. Zur Rahmenhandlung gibt es viele fantasievoll gezeichnete Illustrationen. 
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Zunächst lernen wir Herrn Richard, den Chef des Zoos bzw. Zirkus kennen, dann den dicklichen Wachmann und den dürren Kartenverkäufer. Wie in der Wirtschaft üblich wurde die Praktikumsstelle mit einer jungen Frau besetzt. Und dann betreten wir den „Zoo der seltsamen Kreaturen“, hier wimmelt es von eigenartigen „Tieren“. Zunächst sehen wir die noch junge“ Investition“, die noch viel Futter benötigt. In einem Extrafeld lesen wir den Sachtext zu diesem Fachbegriff. Das Wichtigste ist angemarkert. „Arbeitslosigkeit“ betrifft einen rundlichen Herrn, der dann als Wachmann eingestellt wird. Der erklärende Text benötigt schon eine ganze Seite und enthält die Weisheit „Arbeitslosigkeit ist meistens ein sehr unangenehmer Zustand.“
Über 200 Seiten fasst das Buch und ich weiß nicht, wie oft der Direktor seinen Pony gerichtet hat. Manko, Fiskus, Marge, Monopol, Rezession (die zum Glück normalerweise nicht sehr lange dauert), Dumping und Defizit sind nur einige Begriffe, die den meisten Erwachsenen auch nicht viel sagen. Viel Begriffe sind sehr umständlich und ungenau erklärt, manchmal ist auch der Satzbau etwas eigenwillig, wobei ich nicht weiß, ob es an der Übersetzung liegt oder ob der Originaltext auch so ist. Der fachliche Berater ist ein polnischer Ökonom und ich denke, der müsste wissen, dass Rentenfonds nicht nur für die Rente gedacht sind, sondern durchaus auch als verzinste Anlage genutzt werden. „Fonds kaufen in unserem Namen ein – für unser Geld, unsere Aktien, Anleihen und Einlagen.“ Die, die da kaufen, heißen Gesellschaften und wir, als Kunden, kaufen Anteile an einem von der Gesellschaft zusammengestellten Fond.
Mein Fazit ist, dass die Rahmengeschichte durchaus einen gewissen Charme hat und sie mit viel Fantasie zusammengestellt wurde. Die wirtschaftlichen Fachbegriffe hätten einfacher und besser strukturiert erklärt werden müssen, zudem gab es Fehler, die mich erschreckt haben.

Dagmar Mägdefrau


Elisabeth Etz
Leseempfehlung ab 5 Jahre
Wo die wilden Würmer wohnen

Wo die wilden Würmer wohnen    

Diesmal geht es in diesem vielseitigen Sachbilderbuch um das Leben unter der Erde. So sehen wir schon auf dem Cover zwei Höhlen mit Würmern und Dachsen.
Ganz hinten im Buch gibt es eine Spielanleitung zu den zwei Spielen, die hinten und vorne im Vorsatz zu finden sind.
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Danach gibt es ein Inhaltverzeichnis und schon geht es los mit dem Thema „Was ist Boden?“ Und da werden wir aufgefordert zu malen, „was sich unter den Füssen befindet.“ Dann ist das Wort Boden in vielen Sprachen abgedruckt und dann geht es immer tiefer in den Boden. Da können wir Fachbegriffe wie „Vegetarische Decke“ lesen, Tiere im Boden treffen und erfahren, nach welchem Rezept ein Boden zusammengesetzt ist. Aber und das ist die nächste Überschrift „Wie ist Boden entstanden?“ Da finden wir eine Menge Verdautes, so dass wir als Aufgabe die Kackehäufchen den Tieren zuordnen sollen.
Aber dazu benötigen wir Tiere, die in dem Boden wohnen und die werden uns im nächsten Kapitel vorgestellt. Das der Mensch nicht ohne Boden existieren kann, erfahren wir danach und im letzten Teil geht es um das Klima. Dort gibt es praktische Tipps, was wir alles tun können und wie wir „gemeinsam aktiv für den Boden sein können!“
Kleine kurze Textteile, Sprachblasen, kleine Aufgaben und viele stilisierte Bilder tragen dazu bei das Thema „Boden“ anschaulich zu erklären. Wie die meisten Sachbücher wird auch dieses nicht gelesen, sondern dient mehr als eine Art Lexikon, denn hier finden wir so viele Informationen, dass wir die am Stück gar nicht verarbeiten können. Aber beim Durchblättern bleiben wir an einer ansprechenden Überschrift oder an einem spannenden Bild hängen und schon ist unsere Neugierde geweckt.

Dagmar Mägdefrau

Nadine Beck
Verlagsempfehlung ab 11 Jahre
Penis! Wissen für unter der Gürtellinie        

Penis! Wissen für unter der Gürtellinie        

Auf dem Cover hängt eine freundliche Aubergine an den Buchstaben des Wortes „Penis!“ Für Menschen meiner Generation, die wenig bis gar nicht aufgeklärt wurden, ein spannendes Thema und das gilt sicher auch für Jugendliche.
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Im Vorwort gibt es einen QR-Code, der auf die Seite wissenfuerunterderguertellinie.de führt, auf der es noch viele Informationen zum Thema gibt. Nach der Info für die Erwachsenen, kommen wir zum Inhaltsverzeichnis. Da geht es um einen perfekten Bauplan, der auf Seite 21 abgebildet ist und alle Teile vom Hoden bis zur Harnsamenröhrenöffnung benannt sind. 
Und auch hier gibt es einen Beckenboden, der trainiert sein will. Es gilt zu messen, ob das Pinkel 21 Sekunden dauert. (Woran ich meine Zweifel habe) Ja, und dann ist ja die Länge immer ein Thema, hier lernen wir, wie man richtig misst, aber auch ein Waschanleitung darf nicht fehlen. Dann geht es um Sex und um die Nutzung eines Kondoms, um Krankheiten und Penis-Märchen.
Der Text besteht aus vielen kleinen Bausteinen, kleinen Infos unter „Good to know“, persönlichen Tipps, die lila unterlegt sind und Fragen an die Lesenden, die gelb unterlegt sind. Dazu gibt es auch noch viele Zeichnungen, erklärende mit und ohne Beschriftung, aber auch witzige.
Da die Jugendlichen heute, ihr Wissen meist aus dem Internet ziehen und finde ich es besonders wichtig aus so einer korrekten und wissenschaftlich untermauerten Quelle zu erfahren, wie sich die Körper im Laufe des Erwachsenwerdens verändern.

Dagmar Mägdefrau