Monster-Mikroben – Alles über nützliche Bakterien und fiese Viren
Auf dem Cover und schon vor dem Inhaltsverzeichnis tummeln sich eigenartige Wesen. Viren und Bakterien in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Da sieht man schon die Vielfalt dieser Mikroben. Es gibt sie überall und es gibt sie seit 3,5 Milliarden Jahren hier auf der Erde und vielleicht leben auch einige auf dem Mars?
Diese unerklärlich lange Zeit wird auf einen Tag übertragen, das kennt man aus anderen Berichten, es ist aber sehr anschaulich.
Aber eine Art der Mikroben, die Bakterien, sind wichtig für uns. Sie leben im Darm und auch im Joghurt.
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Bakterien teilen sich zur Vermehrung, benötigen dazu aber auch gute Bedingungen. Pilze nutzen Sporen, aber die fiesen Viren brauchen immer einen Wirt, um eine Kopie anlegen zu können. Alle diese komplizierten Vorgänge werden sehr einfach und verständlich erklärt.
Ein Kapitel ist dem Händewaschen gewidmet, das ist ja zurzeit ein wichtiges Thema und es ist sicher interessant, eine gute Erklärung dafür zu kennen. Das Impfen ist ganz klar eine positive Sache in diesem Buch und nur dadurch sind Krankheiten ausgerottet worden.
Es gibt unterschiedliche Arten der Grippe, auch die werden erläutert und was man dagegen tun kann. So kann man sich bei einer Erkältung nur schonen und warten, bis es vorbei ist.
Dann kommen wir zu den Killern: Viren, die die Pest verbreiteten und damit weltweit für 75 Millionen Tote verantwortlich waren. Malaria, an der 300-500 Millionen Menschen im Jahr erkranken. Ebola, eine schrecklich unheilbare Krankheit, an der 9 von 10 Menschen sterben.
Im nächsten Kapitel geht es um Corona und was wir bisher darüber wissen. Da sich alles so schnell bewegt, hoffen die Autoren noch auf den Impfstoff. Positiver Beitrag „Welche Viren hat der Mensch schon besiegt?“
Ich finde, dass die Erklärung, dass Ritter unseren Körper verteidigen, sehr schön beschreibt, was passiert, wenn die Viren uns angreifen. Schön, wenn so komplexe Themen so einfach werden.
Mir gefällt auch das letzte Kapitel sehr gut, hier wird erklärt, wie man in der Mikrobiologie arbeiten kann und dann gibt es noch Experimente, die man nachmachen kann. „Züchte deine eigenen Bakterien!“ Es wird genau erklärt, was zu tun ist, die einzelnen Schritte kann man dann abhaken. Schön finde ich auch das Experiment bzgl. des Händewaschens. Da werden die Hände zunächst mit Vaseline eingerieben und dann „beschmutzt“. Die Reinigung zeigt, dass nur das gründliche Waschen mit Seife und warmen Wasser alles sauber macht.
Ein ausführliches Sachbuch nicht nur für kleine Forscher.
Dagmar Mägdefrau
Licht an! – Mein großes Buch der Dinosaurier
Das Buch hat einen wattierten, abwaschbaren Umschlag und eine robuste Ringbindung. Hinten kann man eine Papiertaschenlampe auslösen. Es gibt noch eine in Reserve und einen Tipp für einen gebastelten Ersatz.
Dinosaurier sind schön seit Jahrzehnten ein großes Thema für die Kleinen. In diesem Buch wirken die Zeichnungen sehr real und dazu gibt es noch einige Seiten mit einer dunklen Folie. Wenn man die „Taschenlampe“ dahinter hält, sieht man die Bilder im Lichtstrahl. Dieser Effekt hat eine sehr interessante Wirkung.
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Das Inhaltsverzeichnis beginnt mit der Frage „Woran erkennt man Dinosaurier?“. Über die Eier geht es zur pflanzenfressenden Maiasaura-Familie. Dinosaurierart werde vorgestellt und auch die Tiere und Pflanzen dieses Zeitalters, die heute noch auf unserer Erde sind, werden gezeigt. Dinosaurier lebten nicht nur auf dem Land, auch im Wasser und in der Luft. Einige Exemplare werden mit ihren schwierigen Namen abgebildet. Die bekanntesten Dinosaurier sind selbst mir geläufig. Drei Thesen, warum die Dinosaurier ausgestorben sind, werden geschildet und dann kommen noch die Tiere, die aus dieser Zeit überlebt haben, wie das Gürtel- oder das Schnabeltier. Forscher haben all diese Dinge herausgefunden und Fossilien haben vieles verraten. Skelette und Spuren zeugen heute noch von diesen Riesentieren. Eine kleine Auswahl wird auf den letzten Seiten gezeigt.
Ein sehr umfassendes Sachbuch für kleine Entdecker, gut bebildert mit knappen Texten.
Dagmar Mägdefrau
Wo kommt unser Essen her?
Das Buch kommt riesig in DIN A 3 daher. Auf dem Cover sehen wir im geöffneten Kühlschrank einige unserer Lebensmittel. Dann wird die Perspektive größer und wir sehen die ganze Küche und den Esstisch mit einer großen Familie. Das Inhaltsverzeichnis besteht aus den geschriebenen und gemalten Begriffen.
Das Buch beginnt mit der Milch. Immer ist auf der linken Seite ein Kleinbetrieb zu sehen, wie hier der Bauernhof. Die Kühe stehen auf der Weide, es gibt einen Milchautomaten und ein Bauernhaus und die verschiedenen Ställe.
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Es gibt keinen Text, nur die Begriffserklärung im Bild. Auf der rechten Seite ist der Milchbetrieb abgebildet. Einen großen Stall und ein Melkkarussell, ergänzt durch eine Biogasanlage. Auf der nächsten Doppelseite werden mit kurzen erklärenden Texten neben den Bildern die Vorgänge erklärt. Auch wieder für beide Betriebsarten.
Dann geht es weiter mit dem Brot. Die Bäckerei mit der Backstube seht der Brotfabrik gegenüber. Hier steht Handarbeit gegen Computer und Automatisierung.
Fisch kann mit dem Kutter gefangen werden oder in einer Fischfarm gezüchtet werden.
Die Schweine werden auf dem Hof oder in einem Schlachtbetrieb geschlachtet. Die Bilder zeigen auch Blut und zerlegte Tiere. Auf der nächsten Seite wird genau beschrieben, wie die Stationen vom lebenden Schwein zur Wurst aussehen.
Neben der Streuobstwiese gibt es Apfelplantagen, das Ei kann vom Bauernhof oder aus einem Legebetrieb kommen. Tomaten werden als letztes behandelt, Gemüsehof wird dem Gewächshaus gegenübergestellt.
Auf den letzten Seiten taucht noch einmal der Titel auf und hier wird versucht herauszufinden, wo die Lebensmittel aus dem Kühlschrank wohl herkommen. Mittels Webseite, QR-Code und Kennzeichnungen können wir die Herkunft herausbekommen. Aber vielleicht sollen wir auch etwas selbst anpflanzen?
Das Buch beschreibt die Situation, ohne zu bewerten. Jeder kann sich selbst weiter informieren und entscheiden, woher sein Essen zukünftig kommen soll.
Ein sehr schön gemachtes Buch, das Schulkinder gut allein lesen und anschauen können. Vorschulkinder brauchen jemanden, der vorliest, aber die Bilder sind meist selbsterklärend. Es ist nicht verwunderlich, dass das Buch schon einige Preise erhalten hat, sicher werden es noch mehr.
Dagmar Mägdefrau
Wunder der Natur – Zum Innehalten und Staunen
Schon das wundervolle Cover mit den goldenen Buchstaben weist auf den Wert des Buches hin. Es zeigt uns viele Wunder, die für uns alltäglich sind und die wir durch unsere Kinder und Enkel wieder beachten. Dann kommen die Fragen, wie wird aus der kleinen Raupe, die wir im Bilderbuch bestaunen der bunte Schmetterling. Auf sechs Bildern wird uns der Verpuppungsvorgang gezeigt. Der kurze Text dazwischen erklärt sehr genau, aber auch in einfachen Worten das Geschehen.
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Die „magische Erscheinung am Himmel“ so wird der Regenbogen genannt und sein Entstehen sehen wir über dem Spielplatz. Hier ist der Maulwurf kein niedlicher Kerl, sondern ein hungriges Tier, das sich viele Regenwürmer einverleibt. Uns wird gezeigt, wie das Küken im Ei sitzt, bevor es schlüpft. Der Specht wird uns bei der Arbeit gezeigt, er bearbeitet den Baumstamm und findet etwas zu fressen.
Auch dem Moos auf dem Waldboden wird eine Doppelseite gewidmet. Die Zwergmaus erklimmt einen Getreidehalm und isst sich satt.
Die Bandbreite dieses Buches ist sehr groß und man kann es sicher sehr gut wie eine Art Lexikon benutzen. Wenn eines dieser 50 Themen von Interesse ist, kann man hier nachschlagen. Natürlich kann man das Buch auch durchblättern und an zurzeit spannenden Themen anhalten und sich die Informationen holen. Man kann auch einfach das ganze Buch lesen und sich an den vielfältigen Themen erfreuen und an den Wundern, die unsere Welt für uns bereithält und die uns immer wieder staunen lassen. Ein wundervoll gestaltetes Buch, dass nicht nur den Kindern Freude machen wird.
Dagmar Mägdefrau
Lerne uns kennen – Die Fische
Auf dem Cover sind viele bunte Fische in unterschiedlichen Größen zu sehen. Auch die ersten Seiten sind voller kleiner Fische und mittendrin ein roter Fisch. Zunächst wird der Körper der Fische erklärt. Der rote gedruckte Text erklärt Allgemeines und die schwarzen Texte erklären Besonderes. Hier geht es um Kiemen und Schwimmblase, die kann man bei einem „durchsichtigen“ Fisch sehen.
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Der Rochen braucht sie nicht und der Hai hat gar keine. Beide Fische sind mit ihren Namen versehen abgebildet. „Die merkwürdigsten Familien“ ist die Überschrift der nächsten Seite. Hier geht es um die verschiedenen Körperformen. Eine Auswahl der Fische ist mit Namen zu sehen. Weiter geht es mit den Flossen, die ja auch sehr unterschiedlich sind. Alle Flossenarten und ihre Nutzung werden anhand eines Fisches aufgezeichnet. Auch der Schwanz kann ganz verschieden aussehen. Die Atmung der Fische ist ein spannendes Thema. Natürlich darf ein Fisch Schuppen haben, zu mindestens haben sie die meisten. Einige Fische sind Meister der Tarnung, so kann man die platte Seezunge am Meeresgrund kaum sehen. Die Seitenlinien sind ein besonderes Sinnesorgan der Fische, sowas wie „Der 6. Sinn“. Erstaunlich, wie Fische sich zu einem Schwarm zusammenfinden. Einige Fische tun sich mit kleinen Helfer-Fischen zusammen, wie das funktioniert wird hier erklärt. Nach den Themen Sprache, Schlaf und Eier geht es um die „Fische“, die keine sind, die Wale.
Dieses Sachbilderbuch hat viele Wissen in einfachen Erklärungen und erklärenden Bildern untergebracht. Für junge Weltentdecker und Fischforscher unentbehrlich.
Dagmar Mägdefrau
Komm, wir entdecken die Eichhörnchen
Im Einband gehen wir durch den Wald und komme zu einer Schneelandschaft, im Baum sitzt eine Eule. In großen Buchstaben wird der erzählende Text gedruckt. Daneben gibt es Sachtexte in kleinem Druck, „Wenn es kalt wird, gefriert das Wasser zu Eis.“ Dann sehen wir die schlafenden Eichhörnchen in ihrem Kogel, sie machen sich auf Futter zu suchen. Das nächste Kapitel handelt vom Frühling und die Eichhörnchen freuen sich auf die frischen Knospen.
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Das Eichhörnchen hält sich an einem Zweig und knabbert an einer Knospe. Gefährlich nah fliegt die Eule in der Dämmerung vorbei. Dann wird es Sommer, wieder sehen wir dieselbe Landschaft, diesmal blüht es rund um den See und die Sonne steht hoch am Himmel, aber ein Gewitter bahnt sich an. Nun wird es Herbst und die Tage werden wieder kürzer. Die Zugvögel fliegen gen Süden und die Eichhörnchen sammeln fleißig Futter für den Winter. Dann ziehen machen sie es sich in ihrem Kobel gemütlich. Auf der vorletzten Seite gibt es noch ein paar längere Texte zu Thema Laubwechsel, Winterschlaf und Zugvögel.
Dann geht durch den Wald zurück.
Eichhörnchen wohnen inzwischen auch in den Städten und sind damit ein Tier, dass die Kinder kennen. Deshalb dürfte dieses Sachbilderbuch viele Kinder interessieren.
Dagmar Mägdefrau
Mein Geld, dein Geld – Von Mäusen, Kröten und Moneten
In 87 ganz kurzen Kapiteln wird in diesem Buch neben vielen Bildern eine ganze Menge über Geld erzählt. Es fängt ganz vorne mit der Geschichte des Geldes an, nämlich damit, wie das Geld entstanden ist. Die Inflation wird an dem Preis für eine Kugel Eis festgemacht, eine Maßeinheit, die ich auch all mein Leben vergleiche. Anschaulich wir erklärt, dass man nicht nur Dinge, sondern auch Dienstleistungen „kaufen“ kann.
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Über die verschiedenen Währungen geht zu zum Taschengeld. Ein wichtiges Thema für Kinder. Die „Wann ist jemand arm bzw. reich?“ wird durch ein erklärendes Bild zum Durchschnitt und einem gut gemachten Text vermittelt. Die Kapitel über die Banken und elektronisches Geld sind sehr gut zu verstehen. Wofür wird das Geld der Kinder und der Familie ausgegeben? Dann geht es um Versicherungen hier stehen die Sozialversicherungen im Fokus. Von den Steuern werden auch die Schulen finanziert. Nach den Kapiteln, in denen es um Kredite geht, wird ein Unternehmen gegründet. Und zwar zunächst im Kleinen. Ein Kind verkauft Saft, dann kommt ein zweites Kind dazu, es wird expandiert und der Erfolg ist so groß, dass Aktien verkauft werden. Aber es geht nicht nur immer um Gewinne, auch Insolvenzen sowohl bei Firmen als auch im Privaten werden erklärt. Zum Ende steht die Frage im Raum, wie kann man mit Geld helfen?
Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in einer Bank gearbeitet und mir gefällt die Umsetzung dieses Themas sehr gut. Ich bin erstaunt welch einfache Möglichkeiten die Macher dieses Buches gefunden haben, um komplizierte Dinge zu erklären.
Dagmar Mägdefrau
Ein Jahr mit den Kranichen
Schon auf dem Cover ist ein Kranichpaar zu sehen. Die Vögel wirken, dank der Lackfarbe, besonders dynamisch. Die Figuren des typischen Paarungstanzes sind so gut erkennbar, dass man die Trompetentöne zu hören glaubt. Das erste Bild zeigt die Vögel im Frühjahr, wenn sie im Morgennebel ihre Flügel schlagen. Der kurze Text erklärt ihre Bewegung mit Tanzen.
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Danach steht das Paar auf einer grünen Wiese und das Männchen wirbt um sein Weibchen. Das Bild der Paarung zeigt einen Ausschnitt, der auch nur mit knappen Worten erklärt wird. Ich denke, hier steht es jedem Vorleser frei, mehr zu erklären, wenn ein Bedarf besteht. Nestbau, Eier legen und das Schlüpfen sind Thema der nächsten Seiten. Wir sehen das Küken und die vergleichsweise großen Füße der Eltern. Dann wachsen die Kleinen heran, die Eltern vertreiben mit den spitzen Schnäbeln selbst den Fuchs und schon trifft man sich zum großen Essen vor dem Flug in den Süden. Flug und Ankunft in Spanien und die Rückkehr, die zum ewigen Kreislauf gehört, zeigen das Leben der Kraniche. Auf den letzten Seiten geht es noch im „Wissenswertes“ über die Kraniche, Fischreiher und Weißstorch.
Das Buch zeigt wieder, dass ein Sachbuch auch schon für Vorschulkinder interessant ist und besonders die Bilder sprechen mich sehr an.
Dagmar Mägdefrau
Hinten und vorn – Alles, was hüpft und rennt
Wie bei dem gleichnamigen Buch „Alles krabbelt und fliegt“ geht es auch darum Tiere anhand ihrer Hinterteile und einigen Informationen zu erkennen. „Ich habe einen weißen Puschelschwanz“ ist einer der Tipps zum grauen Tier, von dem wir nur das Hinterbein und den erwähnten Schwanz sehen. Auf der nächsten Seite schaut uns den Kaninchen entgegen. Schlange, Tiger, Fisch und Nashorn sind als nächstes zu erraten.
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„Ich bin riesig.“ Ist die Ansage und zu sehen ist ein Mäuseschwanz, auf der nächsten Seite ist ihr Vorderteil, aber auch das Hinterteil eines Elefanten zu sehen. So sind auch kleine Gags in dem Buch zu finden. Es gibt noch viele unterschiedliche Tiere zu erraten und am Ende heißt es u.a. „Jeden Tag lerne ich etwas Neues. Ich bin…. ICH!“
Die Aquarellbilder in dem Buch sind realistisch gezeichnet und wunderschön anzusehen. Der Einband hebt die Tiere lackiert hervor. Die Kinder raten mit Begeisterung der Tiere und lernen dabei spielerisch Neues.
Dagmar Mägdefrau
Hinten und vorn – Alles, was krabbelt und fliegt
Das Bilderbuch hat wunderschöne Aquarell Zeichnungen von den Tieren und gibt in kurzen Sätzen Informationen zu dem zu erratenden Tier. „Ich wohne in einem Volk. Ich mache Honig. Ich kann stechen.“ Gleich daneben sehen wir zu dem Text „Ich bin eine…“ das braun-gelb gestreifte Hinterteil der Biene. Auf der Nächsten Seite ist der andere Teil des Insekts zusehen und noch zwei andere Exemplare und natürlich das Lösungswort „Biene“.
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Über Marienkäfer und Stechmücken geht es zur Raupe. Da kann es gleich weitergehen mit „Ich war einmal eine Raupe“ und danach werden Raupen in den unterschiedlichen Verpuppungsstadien abgebildet und ein Stück eines Schmetterlingsflügels. Auf der Lösungsseite sehen wir einige bunte Falter. Das häufigste Insekt der Welt ist der Käfer und mit Millionen anderen leben Ameisen zusammen.
In diesem Buch lernen die Kinder beim Rätseln schon eine ganze Menge über die Tiere. Die Natürlichen Bilder bringen die Tiere ebenfalls näher. Der größte Spaß ist aber sicher das Raten und ich denke bald können die Kleinen auch die Erwachsenen befragen.
Es gibt auch ein zweites Buch „Alles, was hüpft und rennt“.
Dagmar Mägdefrau
Tagesschau & Co
Ein eindrucksvolles Sachbuch rund um die Welt der Nachrichten. Es beginnt mit der Begriffserklärung und der Geschichte der Nachrichten. Es gab ja nicht immer Fernsehen und Internet. „Die Tageschau“, „Heute“ und „RTLaktuell“ werden vorgestellt und verglichen. Das habe ich auch nicht so genau gewusst. Natürlich sind auch die Kindernachrichten „logo!“ ein Thema.
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Ingo Zamperoni berichtet, wie er seine Texte zusammenstellt und dass er mehr als 30 Minuten am Tag arbeitet. Linda Zervakis berichtet von ihrer Kleidung, die in der Schwangerschaft hinten aufgeschnitten wurde. Anne Gellinek berichtet, was sie als Korrespondentin im Ausland macht. Dazwischen gibt immer wieder Rätsel, Bilder und Zeichnungen. Und es werden ganz, ganz viele Frage gestellt und beantwortet. „Warum kommen fast nur schreckliche Nachrichten vor?“ ist eine Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe. Aber es gibt auch Tipps, was man machen kann, wenn „die Nachrichten dir Angst machen“. Boulevard-Journalismus und Face-News sind Themen, genau wie die Frage „Rufen manchmal Politiker an und bestimmen einfach?“
Die Texte sind gut verständlich geschrieben und schon die Überschriften machen neugierig. Es ist gut über dieses Thema informiert zu sein, es gibt inzwischen so viel widersprüchliche Nachrichten, da ist es gut, wenn man die Quellen etwas näher kennt.
Dagmar Mägdefrau
Mein großes Buch – Dinosaurier
Ein Din-A 4 Pappbilderbuch mit bunten Farben und vielen Dinosaurier-Bildern. Es beginnt mit gigantischen Hörnern und einem kurzen Text zu diesem „großen, trägen Pflanzenfressern“. An jedem Bild steht der schwierige Name des Sauriers und es wird gefragt, „Welcher Dinosaurier hat ein Horn auf der Nase und scharfe, weiße Zähne?“ Es ist gar nicht so leicht den richtigen zu finden.
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Danach sind die Exemplare mit den furchterregenden Zähnen abgebildet, diesmal suchen wir den „Saurier mit den pinken Flügeln“. Im weiteren Verlauf geht es um fantastische Flügel, stolzen Kopfschmuck, geniale Schnäbel, unglaubliche Rüstungen, flinke Flossen, lang Hälse, tolle Segel und Stacheln und gruselige Krallen. Auf der letzten Doppelseite lernen wir noch pelzige Säugetiere kenne, die damals schon gelebt haben. „Welches Tier der Urzeit gefällt dir am besten?“ lautet die letzte Frage.
Dinosaurier sind für Kinder immer faszinierend und hier können sich die Kleinen schon mit der Materie befassen. Das Pappbuch kann man ihnen schon allein in die Hand geben und sicher kennen die Kinder ganz schnell die schwierigen Namen.
Dagmar Mägdefrau
Meer – Das Wissens- und Mitmachbuch
Schon das Format und die Bindung des Buches ist besonders. 224 Seiten, das ist eine Riesenmenge an Informationen über das Meer und seine Bewohner. Das Mitmachen beginnt schon beim Einband, den man ausklappen kann. Hier sind Muscheln zum Ausmalen aufgedruckt.
Zunächst wir uns gezeigt, wie wenig uns Land wir inmitten der Meere zur Verfügung steht. Es folgt das Thema „Seile“ bis hin zu Seemannsknoten.
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Nach einer Regatta geht es um Wolken. Da wird gezeichnet und sortiert. Der Wind ist die nächste Rubrik. Dann kommt die Aufforderung Gallionsfiguren zu zeichnen. Meerjungfrauen, Tattoos, eine Sanduhr und ein Log werden gebastelt, Leuchttürme, Segelschiffe, Eisberg und Containerschiffe sind nur einige Themen, die ich aufzählen möchte. Natürlich geht es auch um Gezeiten, Piraten und Bernstein. Eine Meerwasserentsalzungsanlage kann nachgebaut werden. Der Wasserdruck wird an Hand einer gelöcherten Wasserflasche erklärt. Das Können des Papageitauchers ist sehr schön illustriert. Was wäre, wenn wir Menschen uns zurück ins Meer entwickeln würden? Eine schöne Zeichenaufgabe. Wale, Haie, Kalmar, Oktopus und Tintenfisch, dieses ewige Durcheinander ähnlicher Tiere wird entwirrt. Es wird zur Herstellung einer Perle und zum Zeichnen von Amphibienfahrzeugen aufgefordert.
Ich kann hier nicht alle Themen anreißen, denn das Buch hat so viele Facetten und Anregungen, da kann ein lesendes Grundschulkind Wochen beschäftigt sein.
Dagmar Mägdefrau
Entstehung der Arten
Das Buch erklärt die Evolution an Hand der Thesen Darwins. Zunächst werden Leclerc des Buffon und Lamarck vorgestellt, die auch schon feststellten, dass sich die Tiere verändern. Hier wird zu ersten Mal auf den Anhang hingewiesen, dort wird Epigenetik erklärt. Dann lernen wir Darwin kennen, erfahren von seinen Reisen und seiner Familie. Auf den folgenden Seiten lesen wir jeweils ein Zitat von Darwin und dann unterstützt durch die Bilder eine Erklärung.
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So wird erklärt, wie der Wolf zum Mops wird und dass alle Tauben von der Felsentaube abstammen. Es wird nur der überleben, der sich anpasst, so werden Eigenschaften auf die Jungen vererbt. Natürliche Selektion kann bedeuten, dass ein Käfer glatte gelbe Pfirsiche bevorzugt und deshalb die Pfirsiche mit rosa Flaum überleben.
Der Ursprung des Lebens wird durch einen Baum erklärt und zeigt, dass wir nicht vom Affen abstammen, wir aber alle einen Ursprung haben. Die Skelette der Hände/Pfoten/Flossen zeigen, dass da fünf „Finger“ angelegt sind.
Im Anhang gibt es noch viele wissenschaftliche Erklärungen zum Beispiel zur Vererbung. Sehr gut haben mit die „Missverständnisse“ und ihre Erklärungen gefallen. Es gibt dann noch ein kleines Glossar mit Begriffen wie DNA oder Sediment.
Es ist ein sehr umfangreiches Buch, das zwar durch die Bilder aufgelockert wird, aber doch noch sehr wissenschaftlich aufgebaut ist. Die Anschaffung lohnt sich nur für Kinder, die sehr an diesem Thema interessiert sind, sie müssen schon konzentriert das Thema verfolgen können. Für diese Leser*innen bietet das Buch viel Wissen um Darwin und seine Theorie.
Dagmar Mägdefrau
Im Moor – Kiebitz, Frosch und Sonnentau
Im vorderen Einband wird an Hand eines Querschnitts die Entstehung eines Moors beschrieben. Es folgen wunderschön gestaltete Bilder, die oft wie Kreidezeichnungen wirken. Zunächst geht es um den Kiebitz und die blauen Frösche, die Hochzeit halten wollen. Pflanzen und Tiere werden mit zusätzlichen kursiv gedruckten Texten beschrieben, so z.B. der Sonnentau, der im Untertitel vorkommt.
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Dann folgt eine durchgehende Hochkantseite, die die Dicke und Zusammensetzung des Moors veranschaulicht. Ganz unten finden wir eine Münze aus dem Jahre 1682, die das Alter des Moors veranschaulicht. Danach lernen wir die Kiebitzfamilie kennen. Es folgt ein Tümpel mit Iltis und einige Kleinstlebewesen. Dann wird es Abend und nach dem großen Brachvogel folgt der Abbau des Torfs im Laufe der Zeit. Nach der Pflege folgt noch ein stimmungsvolles Herbstbild und dann wird es Winter. Im hinteren Einband finden wir Informationen zu Internetseiten.
Ein sehr umfassendes Buch über eine alte, immer mehr verschwindende Landschaft, das mit kurzen Texten und schönen Bild anregt sich das ganz in der Natur anzusehen.
Dagmar Mägdefrau
Wer hat hier gepupst
Das Thema ist für kleine Kinder sehr wichtige. Wie gerne machen sie Pupsgeräusche nach und freuen sich, wenn man ihren Pups hört.
Hier wird das Thema sachbuchartig, aber durchaus lustig besprochen. Zunächst wird im Vorwort erklärt wie und warum gepupst wird. Dann sehen wir ein gezeichnetes Tier und ober auf der Seite steht „Das ist eine…“ Unter dem Tier steht „Pupst es?“
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Auf der nächsten Seite seht dann die Lösung mit einer Erklärung und das Tier mit einer entsprechenden „Wolke“ am Po, wenn es denn „Ja“ heißt.
Das Pferd ist der häufigste Pupser, dem Wal entsteigt eine riesige Luftblase, de Florfliege kann damit Termiten töten, die Schlange kann laute Geräusche dabei machen, die Lemuren machen Stinkkämpfe und der Papagei kann nur das Geräusch nachmachen, pupsen kann er nicht. Am Ende geht es dann darum, dass auch ein Kind pupst, es aber nicht immerzu tun sollte.
Die Umsetzung dieses Themas gefällt mir sehr gut und das Buch vermittelt viel Wissen, aber man merkt es nicht.
Dagmar Mägdefrau
Abenteuer Weltwissen – Ägypten
Das Buch zeichnet sich durch kurze Texte, eine gute Gliederung und viele interessante Bilder aus. Zunächst geht es um die Lage und den Nil, dessen Überschwemmungen zur Ansiedlung führten. Klima und Jahreszeiten werden erklärt, Flora und Fauna vorgestellt. Dann geht es zunächst ins alte Ägypten. Die Aufteilung der Bevölkerung vom Pharao über die Beamten bis zu den Bauern.
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Erstaunlich war für mich die Entwicklung des Soldatenstandes. Die Hieroglyphen als Schrift wird mit Beispielen erklärt, aber auch über die Erforschung gibt es ein Kapitel. Das Leben im alten Ägypten und die Götter und der Totenkult werden anschaulich beschrieben. Auf den letzten Seiten geht es um Ausgrabungen, Pyramiden und den Schatz des Tutenchamun.
In besonderen Kästchen wird gefragt „Wusstest du schon?“ und Professor Kniffelogus beantwortet wieder 3 Fragen zum Thema. Sie Bücher dieser Reihe wenden sich an 10-Jährige und diese können an Hand dieser Bücher sehr schön in die Themen eintauchen. Die Texte sind gut verständlich und kurz gehalten und die Bilder ergänzen alles hervorragend.
Dagmar Mägdefrau
Abenteuer Weltwissen – Wikinger
In Din-A-4 Querformat erleben wir mit wundervollen Fotos die Welt der Wikinger. Mach dem Inhaltsverzeichnis kann man an Hand eines Zeitstrahls sehen, wie lange die Wikinger die nördliche Welt beherrschten bis sie in der Bevölkerung der eroberten Gebiete aufgingen. Die Zeitrechnung beginnt 793 mit der Plünderung des Klosters Lindisfarne und endet mit der Eroberung Englands durch die Normannen 1066.
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Dazwischen kamen die Wikinger in der Welt herum. Nach Istanbul und auch nach Nordamerika gingen die Fahrten mit den zweckmäßigen Langschiffen oder der Knoor, einem wendigen Handelsschiff.
Es werden nicht nur die Schiffe erklärt, auch die Bestattung, die Kleidung und das allgemeine Leben der Wikinger werden in dem Buch bildreich erklärt. Ein großes Feld nimmt der Glaube an die alten Götter und das damit verbundene Weltbild ein.
Die Rubrik „Wusstest du schon?“ bringt das Thema auf den Punkt und „3Fragen an Prof. Kniffelohus“ erklärt noch einmal Sachverhalte aus den Texten. Am Ende weist das Kapitel „Wikinger heute“ noch auf Festivals hin.
Mein Halbwissen, dass aus alten Filmen und Comics bestand habe ich durch das Lesen dieses Buches gut ergänzen können und einiges ist schon erstaunlich. Durch die vielen Fotos und die kurzen Texte ist das Buch leicht zu lesen.
Dagmar Mägdefrau
Der kleine Seehund und das Meer
Schon das Cover mit dem glänzenden Seehund spricht an. Im Einband vorne sehen wir die Karte der deutschen Nordseeküste, darauf eingezeichnet die Seehundvorkommen, auf den letzten Seiten dann eine Weltkarte auf der wir sehen, wo es Seehunde gibt.
Die Bilder sind wunderschön gemalt, naturgetreu das Wattenmeer an der Nordsee. Zunächst ein rot-weißer Leuchtturm mit Seehunden und Möwen, neben den Tieren sehen wir die Bezeichnung.
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Wir lesen hier, dass der gemeine Seehund in diesem Buch beschrieben wird. So wird uns das Leben eines Seehundjungen und seiner Mutter erklärt. Wir sehen sie auf der Sandbank und im Wasser mit einem Container-Schiff im Hintergrund. Dann dringt ein Schiff mit Touristen zu nah in den Lebensraum der Tiere ein und der kleine Heuler verliert beinahe seine Mutter. Die Nahrung des kleinen Seehundes wechselt von der Muttermilch über Krabben zum Fisch. Er wird größer und lebt bald allein. Wenn er bei der Jagd weiter hinausschwimmt trifft er auf Delfine und Schweinswale. Das Jahr geht ins Land und im nächsten Frühjahr lebt der Seehundjunge mit den anderen Jungtieren bis er nach einigen Jahren für die Paarung bereit ist.
So viel wissenswertes über Seehunde wird in diesem Buch einfach und schön bebildert beschrieben. Ein Buch, das im nächsten Nordseeurlaub nicht fehlen sollte. Dann kann man vielleicht die Seehundauffangstationen, die im Buch erwähnt werden besuchen.
Dagmar Mägdefrau
Politiker der Bundesrepublik Deutschland
Diese Din-A-4 große Broschüre hat es in sich. Der Autor hat die Lebensläufe 24 Politiker*innen der Nachkriegszeit zusammengetragen, darunter alle Kanzler*innen und Bundespräsidenten. Frauen wie Nahles, Wagenknecht und Karrenbauer findet man auf den letzten Seite unter „Frauen erobern die Politik“. Ich bin keine Feministin, aber das gefällt mir nicht so gut, denn vorher lesen wir durchaus von Hildegard Hamm-Brücher und Angela Merkel, die werden zeitlich zwischen den Männern gelistet.
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Die Informationen der gut geschriebenen und informativen Lebensläufe werden immer wieder, blockweise abgefragt. Dazu hat der Autor sich Rätsel und Spiele für die Klasse einfallen lassen. Es gefällt mir, die ich keine Lehrerfahrung habe, sehr gut, die Schüler auf spielerische Weise mit dem Stoff vertraut zu machen. Die Broschüre wenden sich in erster Linie an Lehrer, die so diesen trockenen Stoff etwas interessanter gestalten können. Ich habe einiges gelesen, was ich vorher nicht gewusst habe.
Besonders die bebilderten Lebensläufe mit den Rätseln werden den Stoff mehr verinnerlichen, als das sture Lesen von Texten.
Thomas Koch, der als Lehrer arbeitet und damit praktische Kenntnisse zum erlernen eines solchen Stoffes mitbringt, erklärt im Vorwort, wie es zur Auswahl dieser Politiker*innen kam.
Ich finde seine Auswahl soweit einleuchtend und besonders in der Gegenwart ist es schwierig zu erahnen, welche Namen in der Zukunft wichtig sind. So wird Andrea Nahles es wohl nicht unbedingt in die Schulbücher schaffen.
Ich denke, dass das Buch eine wichtige Unterstützung zu den Schulbüchern bietet, einfach weil es viel Wissen vermittelt und auch Spaß macht. Und am Ende gibt es auch die Lösungen.
Dagmar Mägdefrau
Der tanzende Direktor – Lernen in der besten Schule der Welt
Wenn ich es entscheiden dürfte, würde ich dieses Buch jedem Lehrer an die Hand geben und hoffen, dass es dann eine kleine Schulrevolution gibt und gefordert wird das unsere Schulen nach neuseeländischem Vorbild umgestaltet werden.
Dieses Buch beschreibt den Schulalltag am anderen Ende der Welt so friedlich und liebevoll, dass man sich fragt, warum ist Schule nicht überall so? Es liegt nicht daran, dass dieses kleine Land mit nicht mal 5 Millionen Einwohnern keine Probleme hätte.
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Aber man hat sie schon in den 1980er Jahren angepackt. Man hat vieles geändert, wie zum Beispiel die Finanzierung. So darf jede Schule Geld verwalten und kann Hilfprojekte für die Schüler selbst entscheiden. Die Gelder werden auch unterschiedlich verteilt, so bekommen Schulen in armen Vierteln mehr, die in reichen Gegenden müssen durch die Eltern unterstützt werden.
In den Klassen, die wie Wohnzimmer eingerichtet sind, werden bis zu 50 Kinder von mindestende zwei Lehrern unterrichtet. Zwei Kollegen, die sich ergänzen und unterstützen. Es wird getanzt und gesungen, ein Thema wird als Projekt in allen Fächern besprochen. Dazu gehören Experimente und Erfahrungen in der Natur. Beim Schreiben ist es wichtig die Wörter zu lieben und immer neue Wörter für einen Begriff zu finden. „Wir müssen den Kindern einen Grund geben zu schreiben.“ Beim Rechnen geht es mehr um die verschiedenen Lösungswegen, als um das Ergebnis. „Mathematik ist Detektivarbeit.“
Aber was viel wichtiger ist, Fehler werde als gut empfunden, auch Lehrer machen Fehler und sie geben es zu, damit die Schüler sich nicht schlecht fühlen.
Es gibt ein landesweit verbindliches und verständliches Curriculum, das die Schlüsselkompetenzen festgelegt „Denken, Symbole und Sprache benutzen, zu anderen in Beziehung treten, einen Beitrag leisten und sich selbst managen.“ Den Kindern werden Werte, wie Respekt und Resilienz vermittelt und Whanaungatanga, das bedeutet „für andere zu sorgen, weil ihr Geschick untrennbar mit dem eigenen verbunden ist.“
Wissenschaftler erarbeiten Ideen für Schüler, Lehrer werden im Unterricht geschult, Ideen werden landesweit übernommen und mir scheint, die Lehrer haben Freude an ihrer Arbeit. Ich würde mir sehr wünschen, wenn es hier auch ein wenig davon gäbe. Unsere Kinder würden glücklicher zur Schule gehen, besser lernen und dadurch zu selbstbestimmten Erwachsenen werden.
Dagmar Mägdefrau
Die Honigbiene
Schon auf dem Cover strahlen mich die Farben an, die Blätter glänzen goldbraun. Die erste Doppelseite ist in Sandtönen gehalten, die Blüten haben ein leuchtendes gelb-orange. Weiter geht es mit vielen einfach gezeichneten Blumen, wieder dominiert diese strahlende Farbe. Zuerst hört man sie „Sie kommt, sie summt, sie brummt“ dann ist sie da, ganz groß, die Biene.
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Schnell findet sie eine Blüte, die wieder in diesem besonderen strahlenden Ton gemalt ist. Dann fliegt sie zu verschiedenen Blüten und der Pollen bleibt gelborange an ihren Beinen kleben. „Flattern, Fliegen, Nektar kriegen.“ Eine wunderschöne einfache Sprache, die alles erklärt und deren Text sich meist reimt. „Und sie dreht ihre Runden, Stunden um Stunden“. Ihr Zuhause ist ein Bienenstock, der an einem Baum hängt. Hier informiert sie die anderen Bienen über ihren Fund. Die Bienen im Stock verarbeiten den Nektar zu Honig. Alles wird genau mit wenigen Worten beschrieben und durch die anschaulichen Bilder erklärt.
Ein Buch mit kurzen schönen Texten, wunderschön gestalteten Bildern und trotzdem informiert es als Sachbuch.
Dagmar Mägdefrau
Everest
Es beginnt mit der Entstehung des Himalayas und es wird erklärt, wie man Berge vermisst. Das Leben am Fuß des Berges stellt uns neu entdeckte Tiere vor, wie den blau leuchtenden Zwerg-Schlangenkopffisch, der sein Luft von der Wasseroberfläche saugt. Es werden die Religionen vorgestellt, die den Berg als heilige Stätte verehren. Die Sherpas, die zu der Besteigung des Berges großes beigetragen haben, lernen wir kennen. Tiere im Hochgebirge werden vorgestellt, da fand ich den Himalaya-Pfeifhasen ganz interessant, einen Hasen ohne Schwanz, der die Kälte liebt.
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Natürlich ist auch hier der Klimawandel ein Thema. Yaks sind besondere Tiere, die nur hier leben. Dazwischen finden wir Geschichten aus der Mythologie, die spannend zu lesen sind.
Dann kommen wir zu dem Bergsteigern und ihrer Technik und Ausrüstung. Routen, Jahreszahlen und Namen finden wir hier. Wusstet ihr, dass Nylon und Daunenjacken für den Everest erfunden wurden? Die Bergsteiger, die den Berg immer wieder erobern hinterlassen auch Müll und eine Gruppe namens „Eco Everest“ stellt extra Teams zusammen, die diesen Müll beseitigen.
Auf der letzten Doppelseite ist ein Glossar, dass einige Worte erklärt. So bezeichnet „Gipfel“ den höchsten Punk eines Berges.
Das Buch ist etwas größer als Din A 4 und auf dem Cover sehen wir den großen Berg auf dunklem Grund umgeben von aufgesetzten roten und blauen Sternen, der Titel ist vertieft eingestanzt. Sehr hochwertig und ansprechend gestaltet. Ich persönlich tue mich etwas schwer mit dem matten Papier, aber das wird in letzter Zeit häufig genutzt, ich vermute, dass es umweltfreundlicher hergestellt wird.
Inhaltlich ein sehr gelungenes Sachbuch über ein faszinierendes Thema.
Dagmar Mägdefrau
Unser Baum
Leo und Caroline machen Ferien bei ihrem Cousin Timm. Der zeigt ihnen sein Geheimnis, eine 300 jährige Eiche. Die Kinder beobachten Tier und suchen Pilze. Als sie im Winter wiederkommen sind Waldarbeiter unterwegs und die Kinder lernen etwas über sauren Regen. Im Frühjahr erfahren sie, wie eine neue Eiche entsteht und sie beobachten wieder viele Tiere des Waldes.
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Als Leo sich abends von der Eiche verabschieden will gerät er noch in eine gefährliche Situation. Wildschweine kommen aus dem Wald auf die Lichtung. Viele kleine Bilder erzählen die Lebensgeschichte eines Baumes und dann wird der 300. Geburtstag der Eiche gefeiert. Die letzten Seiten des Buches bieten Sachbuchwissen über Vögel, Insekten, Pflanzen und Säugetiere, die wir im Wald finden.
Die Bilder sind schön und realistisch gezeichnet. Der Text ist recht kompakt und die Kinder sollten schon länger zu hören können.
Dagmar Mägdefrau
Was wird aus uns? – Nachdenken über die Natur
Ein kleines quadratisches Buch ist gefüllt mit Bildern, gemalt oder fotografiert. Dazu viele, viele Fragen wie „Wer ist stärker, der Mensch oder die Natur?“, „Verstehen uns Tiere?“, „Brauchen Tiere Natur? Wozu?“, „Was können wir von der Natur lernen?“ oder „Gibt es im Universum eine weitere Erde?“.
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Die dazugehörenden Bilder sind sehr passend ausgewählt und man kann über die Themen sicher in vielen Fassetten diskutieren. Gerade jetzt, wo die Frage nach dem Morgen durch die Proteste der Schüler angeregt durch Greta Thunberg, im Fokus stehen, ist dieses Buch auf der Höhe der Zeit.
Sicher macht zu diesem Bilderbuch(?) eine Altersangabe keinen Sinn, diese Fragen betreffen uns alle, ob Alt oder Jung. Vielleicht führt es auch zu der einen oder anderen Antwort.
Dagmar Mägdefrau
Die Wiese – Ein Zoom-Bilderbuch
Auf der ersten Doppelseite sehen wir die Wiese aus der Storchperspektive, denn ein Storch fliegt über das Feld unten auf der Wiese sehen wir sein Nest und auf der Weide grasen Kühe. Eine Erklärung zu dem Bild finden war am Rand, dessen Text endet mit der Aufforderung eine Straße zu suchen. Die nächste Seite nennt sich „Vogelparadies“ und hier sind Vögel mit Erläuterungen abgebildet.
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Auf der nächsten Seite sitzt der Bauer auf dem Traktor und ihm begegnen zwei Mädchen eines zu Pferde. Diesmal wird auf Pflanzen hingewiesen. Danach geht es um Tiere, die wir im Gras finden. Wiese ist das nächste Thema, dann schauen wir immer näher zwischen die Pflanzen bis wir die kleinen Löcher im Boden sehen. So lernen wir auf den Zwischenseiten ein Menge an Vögel, Würmer und Insekten kennen. Es ist spannend auf diese Weise die Natur vor unserer Tür zu entdecken. Sicher findet man die meisten Pflanzen und Tiere ganz in der Nähe.
Dagmar Mägdefrau
Mein großer Ozean
Auf der ersten Doppelseite sind viele Fische mit ihren Namen abgebildet, einige kennen wir von unserer Speisekarte. Dann ein Bild von der Küste, wie wir sie aus dem Nordseeurlaub kennen, hier sehen wir ins Wasser und können dort Tiere erkennen, die meisten werden namentlich benannt.
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Dann es geht nach dem Schema auf die See, auf den Ozean einschl. Tiefsee, zu Korallenriffen und zur Arktis. Die letzte Doppelseite ist Tieren mit besonderen Fähigkeiten vorbehalten. Hier gibt es ganz kurze Erläuterungen zu den Tieren.
100% Naturbuch, das Buch ist aus ungebleichter Pappe, deshalb beige und etwas rau. Ich sehe den Sinn für die Umwelt, es gefällt mir aber nicht.
Ein Sachbuch für ganz kleine Entdecker, geballtes Wissen über das Meer bei einfachster Darstellung. Auch für den nächsten Urlaub am Meer empfehlenswert.
Dagmar Mägdefrau
Der Elefant
„Es war einmal ein Junge, der nahm sich ein Buch aus dem Regal und begann zu lesen…“ so beginnt dieses wundervolle, informative Bilder/Sachbuch über Elefanten. Im Hintergrund der dunkle Himmel mit dem Regenbogen und davor die kleine Gruppe Elefanten, dahinter der kleine Junge mit dem Buch.
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Von der Landkarte, die die Vorkommen der Elefanten erklärt, über die Gegenüberstellung der beiden Elefantenarten geht es zur Größe. Da steht der Elefant hinter vier bunten übereinander gereihten Autos und man kann sich die Höhe von 4 Metern und das Gewicht von 7 Tonnen vorstellen. Wieder sehen wir den Jungen mit dem Buch, das wir lesen in der Hand an den Kühlschrank gehen und erfahren wie das bei Elefanten mit dem Laufen funktioniert. Dann liegt der Junge mit einem Freund auf dem Stoßzahn und auch hier hat man den Bezug zur Größe. Diesmal hat der Freund das Buch dabei.
Ein Buch, das sicher nicht nur mich begeistert, sondern alle, die sich für die großen grauen Tiere interessieren.
Dagmar Mägdefrau
Sprache, Schrift und Medien – Leselauscher-Wissen
Hier geht es um die vielen Sprachen, die wir auf dieser Welt sprechen, wie sich die Schrift entwickelt hat, aber auch um die neue Technik, die auch von der Sprache abhängt. Die Gebärdensprache wird erklärt und die Blindenschrift kann man sogar im Anhang selbst ausprobieren. Wie funktionieren Geheimschriften?
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Mit Hilfe einer Cäsar-Scheibe kann man es selbst testen. Auch das Morsealphabeth hat lange Zeit Kontinente verbunden, das Telefon war der nächste Schritt und natürlich darf das Internet mit seinen Messengerdiensten nicht fehlen.
Ava führt uns durch all diese Themen und macht sie sehr einfach verständlich. Dazu liegt vorne im Buch eine CD mit deren Hilfe man sich das Buch auch anhören kann. Wie ich finde, eine gelungene Kombination, das die Leselauscher auszeichnet. Obwohl das Thema sicher nicht die Nummer eins auf der Wunschliste der kindlichen Leser sein wird, kann das Buch begeistern.
Dagmar Mägdefrau
Hörst du wie die Bäume sprechen?
Peter Wohlleben ist ja zur Zeit in aller Munde und man sieht ihn regelmäßig im Fernsehen. Der Spiegel handelt ihn als Bestsellerautor.
Jetzt lese ich hier in seinem Buch für Kinder ab 6 Jahre und ich bin begeistert in welch nettem Plauderton er die kleinen Leser anspricht. Die Formulierungen sind kindgerecht und die Vergleiche gut nachvollziehbar.
„Beim Atmen verlieren die Bäume nämlich Wasser, genau wie du. Das kannst du bei dir gut sehen, wenn du gegen eine Scheibe hauchst.“
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Auf einer Doppelseite wird immer ein Thema behandelt. Dazu gibt es Bilder, kleine Quizkacheln (mit Auflösung), Wald-Infos, Anleitungen zur Experimenten (Probier’s aus!) und die Rubrik „Schau mal“, eine Aufforderung sich selbst im Wald umzusehen.
„Gibt es im Wald Internet?“ Diese Frage wird ganz klar mit ja beantwortet. Pilze geben die Informationen an andere Bäume weiter, die fällige Gebühr zahlen die Bäume indem sie die Pilze mit Zucker versorgen.
Es gibt 12 große Kapitel „Wie ein Baum funktioniert“ oder „Auch im Wald sind nicht alle Gesund“, die jeweils in vier Fragen unterteilt sind.
Ein Buch mit viel Wissen, das aber durch die alltägliche Sprache so einfach erklärt wird. Ich habe viel gelernt und es hat einfach Spaß gemacht. Ich werde demnächst anders durch den Wald laufen. Und diese Freude kann man mit diesem Buch an die Kinder weitergeben.
Dagmar Mägdefrau

