Als Oma seltsam wurde

Als Oma seltsam wurde

Ulf Nilson

Eva Erikson

Aus dem Schwedischen von Ole Könnecke

Moritz

Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

Das Cover zeigt Oma, die in dem Beutel und ihren Taschen ihre ganzen Ersparnisse, die von der Bank geholt hat, nah Hause schleppt. Vor ihr mit dem Flitzebogen geht ihr Enkel, der sie bewacht.
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Wie es zu dieser witzigen Szene kommt, davon handelt der erste Teil des Buches. Der Enkel mit dem Federhütchen und dem Bogen ist an einem Donnerstag bei seiner Oma. Doch anders als sonst reagiert Oma nicht auf des Hupen des Bäckerwagens, sondern kann das Geräusch gar nicht einordnen. Und ihren Enkel kennt sie auch nicht und redet ihn mit John an. Ihre Bewegungen sind schwerfälliger und den Bäcker schickt sie weg, weil alles zu teuer sei. Und dann geht sie los und holt bei der Bank ihr gesamtes Geld ab. Zu Hause ist sie so erschöpft, dass sie sich ins Bett legt. Vorher hat sie einen Teil des Geldes versteckt. Der Junge soll sich um den Rest des Geldes kümmern.
Damit ist der sechsjährige natürlich völlig überfordert. Er macht sie so seine Gedanken und versteht nicht, warum Oma so seltsam ist. Zum Glück klärt sich am Ende alles auf und Oma ist nicht dement, sie hat nur eine Infekt, der sofort geheilt werden kann.
Es ist schon ein besonderer Humor mit, der diese Geschichte erzählt wird. Dass Oma sich so seltsam benimmt, hat natürlich auch seine Komik. Ebenso wie die Gedanken, die der Enkel sich mit und wenn er das ganze übrige Geld in seine Taschen stopft, musste ich schon lachen. Die Illustrationen sind, wie ich finde, sehr schwedisch und sie passen wunderbar.

Dagmar Mägdefrau


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