Am liebsten spielt er Basketball mit einen Freunden Mateo, Julian und Linus, auch hier ist er sehr er ein echter Meister im Körbe werfen. Er hat keine Geschwister und seine Eltern kümmern sich vielleicht etwas zu sehr um ihn, denn H.C. hat vor einiger Zeit einen Zusammenbruch erlitten als sein großes Idol der Basketballer Kobe Bryant bei einem Helikopterunfall ums Leben kam. Inzwischen finden er beim Tragen des Trikots von Kobe Trost und er zieht sich dann damit ihn sein Zimmer zurück.
Die Geschichte wird aus der Sicht von H.C. erzählt, er lässt uns an seinen Ängsten und Hoffnungen teilhaben und so erfahren wir in kleinen Dosen, wie es dazu kommt, dass er die Lehrer in Raum 24 der Schule mit einer Bombe bedroht. Zunächst geht es um den normalen Schulalltag, um Basketball und die Mathestunde. Später um seine Gefühle für Keira und die neue Hoffnung, die er aus dieser Liebe schöpft.
Besonders der Zusammenbruch aufgrund des plötzlichen Todes seinen Idols wurde sehr eindringlich beschrieben. Erst im letzten Teil erfuhren wir von der Intrige, des H.C. zu seiner Tat veranlasst hat, bis dahin berichtet er auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen vom Geschehen, das ist am Anfang etwas verwirrend, aber im Laufe der Geschichte entwirrt sich denn alles. Auch an die Jugendsprache musst ich mich erst gewöhnen und ich kann nicht beurteilen, wie identisch sie ist.
Ein spannendes Buch über einen Jungen, der einen Verlust verarbeiten muss, seine erste Liebe erlebt und der aus seinem Erleben heraus eine schlimme Entscheidung trifft. Ungewöhnlich sensibel erzählt - mit Einblicken in eine verletzte junge Seele.
Dagmar Mägdefrau