Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur e.V.

Der Panther

Rainer Maria Rilke
Julia Nusch
Kindermann
Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

Rainer Maria Rilke ist auf der ersten Doppelseite zu sehen und ein Vogel lädt ihn am 6. November 1902 in die Menagerie, den Zoo von Paris ein. Auf dem nächsten Bild sehen wir ihn von hinten, wie der durch den Eingang geht. Diese Bilder sind in sepia gezeichnet, wie alte Fotografien. Auf den nächsten Bildern gibt es zwar Farbe, aber es überwiegt schwarz und grau, manchmal ein verwaschenes blau-grau. 

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Im Jardin des Plantes sieht er einen kleinen Käfig und darin eine schwarze Katze die von hinten zu sehen ist. Auf der nächsten Seite ist der schwarze Panter von vorne zu sehen und seine Augen blicken derart traurig, dass man mit ihm leidet. „Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe so müde geworden…“

Das kurz, aber sehr eindringliche Gedicht findet in den Bildern eine Ergänzung und Verstärkung, wie sie besser nicht sein könnte.

Ein Buch, das sich die Diskussion der Tierhaltung in Zoos aufleben lässt. Mir gefiel aber auch die Argumentation in dem Buch „Schiffbruch mit Tiger“ zu Gunsten der Zoos sehr gut.

Dagmar Mägdefrau