Rom, der 16. Oktober 1943.Die Deutschen haben Rom besetzt und führen eine Razzia im jüdischen Ghetto durch. Emanuele wird dabei von seiner Mutter getrennt und flieht. Er steigt in eine Straßenbahn und vertraut sich dort dem Fahrkartenkontrolleur an. Zweieinhalb Tage fährt Emanuele mit dieser Straßenbahn durch Rom. Durch die Menschlichkeit bzw. Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter der Bahn wird er schließlich gerettet.
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Bis ein Freund der Familie ihm mitteilt, dass der restliche Teil seiner Familie die Razzia überlebt hat, und Emanuele zu ihnen bringt.
Die Geschichte von Emanuele beruht auf wahren Begebenheiten. Sie ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und er lebt bis heute.
Ich bin der Meinung, dass gerade in der heutigen Zeit solche Geschichten besonders wichtig sind, damit Kinder möglichst viel über diese schreckliche Zeit erfahren. Das Buch ist so geschrieben, dass Kinder ab etwa zehn Jahren die Geschichte gut verstehen und auch problemlos selbstständig lesen können.
Die Sprache ist sehr bildlich und durch ein Glossar werden Wörter und Orte, die vielleicht nicht bekannt sind, verständlich erklärt. Dadurch kann man die Geschichte und die damalige Zeit sehr gut nachvollziehen.
Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und bin dankbar, dass ich es lesen durfte!
Katrin Hemmerich


