• Ein Tag mit den Grems

    Ein Tag mit den Grems

    Hayley Schrader

    Kathrin Fehrl

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Cover zeigt eine fröhliche junge Mama mit ihren zwei monsterartigen Kindern in einer liebevollen Umarmung. Sowohl auf der ersten Seite („Sie liebt uns“) als auch auf der letzten Seite („Weil wir uns so unendlich liebhaben“) wird über die Liebe gesprochen, die die drei verbindet.
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    Heute ist „Grem-Tag“, denn Grem nennen sich die kleinen zotteligen Gestalten. Sie sind meist laut und oft frech steht auf den Klappen darunter ist das Gegenteil zu lesen. Der Tag beginnt um 5:12 Uhr und damit Mama noch ein Augen zumachen kann, erlaubt sie den beiden „Schokobrot ohne Brot“ zu essen und unter der Klappe wird eine Schokocreme aus dem Glas gelöffelt. Da die Grems das Wohnzimmer zu ihrem Zimmer machen sieht es entsprechend aus, denn an Grem-Tagen gilt ihr Ordnungsverständnis. Schaut besser nicht in den Schrank. Auch die Küche machte eine schlimmen Eindruck. Trotzdem geht es dann noch ins Schwimmbad, das gehört auch zum Grem-Tag. Auf dem Rückweg wird im Auto ein englisches Lied angestimmt, warum kein deutschsprachiges, dass ich auch singen könnte? 
    Da wird wohl ein Tag geschildert, den sich Kinder vielleicht wünschen könnten, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie so ein Chaos wirklich glücklich macht. Für mich wäre es kein Liebesbeweis ihnen alles Wünsche zu erfüllen. Aber vielleicht bin ich zu alt für diese Art mit Kindern umzugehen. Ein fröhliches Buch mit vielen bunten schönen Illustrationen. Ich werde allerdings nicht so richtig warm mit diesem Pappbilderbuch.

    Dagmar Mägdefrau
  • Dalli dalli, hopp hopp! – Die Einhorntrödelbande  

    Dalli dalli, hopp hopp! – Die Einhorntrödelbande  

    Jussi Jubitsch

    Susanne Göhlich

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Schon auf dem Cover sehen wir das kleine Mädchen mit ihren Einhörnern. Jedes ist anders gestylt und hat einen entsprechenden Namen, wie uns die Geschichte zeigen wird.
    Das Mädchen hat schon das Morgenfrühprogramm erledigt, doch die Einhornschar ist noch verpeilt und kommt nicht voran.
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    „Das Einhorn mit den Glitzersteinen will noch langer liegen bleiben“ und das Einhorn mit der goldenen Krone, grummelt, weil es nicht die Zähen putzen will. Das eine liest, das andere malt, eines fühlt sich schlapp, während das andere sich viel bewegt. So geht es einige Seiten weiter, bis das Einhorn mit der Armbanduhr wiehert „Los geht´s! In einer Minute plus keine Sekunde!“
    Ein Pappbilderbuch, dass alle morgendlichen Probleme, wegen denen wir nicht fertig werden, aufzeichnet. Hier sind es die Einhörner, die im Gegensatz zum Kind einfach immer wieder etwas anders tun. Die hübschen bunten Bilder sind schon kleinformatiger und zeigen sehr genau die Eigenarten der Einhörner. Die flotten Reime zu lesen, macht sicher nicht nur mir viel Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gute Nacht, kleine Kehrmaschine                 

    Gute Nacht, kleine Kehrmaschine                 

    Lena Walde

    Joachim Krause

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Die kleine Kehrmaschine auf dem Cover hat Augen statt Scheinwerfer und so wird sie zu einer Person, die handelt. Im Herbst fährt sie bei Dämmerung vom Hof, dort stehen noch andere Fahrzeuge der Staßenreinigung. Eine Fahrerin fegt mit de Fahrzeug die Blätter zusammen. 
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    Dann kommt der Laubsaugwagen und sammelt die Blätter ein. Am Abend flüstert die Kehrmaschine dem Laubsaugwagen zu „Träume schön und gute Nacht!“ Als nächstes tritt der Glascontainerwagen auf und leert den grünen Container. Auch ihm flüstert die kleine Kehrmaschine am Abend ihren Spruch zu und natürlich auch dem Streufahrzeug, dass auf der nächsten Seite unterwegs ist. 
    Die kleinen Reime mit den sich wiederholenden Gute-Nacht-Wünschen lesen sich sehr gut und aus Erfahrung weiß ich, dass solche Fahrzeuge die Kinder einfach faszinieren und sie genaues über sie wissen wollen. Hier steht aber mehr die Gute-Nacht-Geschichte im Vordergrund als der Einsatz der Fahrzeuge.

    Dagmar Mägdefrau
  • Alle meine Mäuse – Mein erstes Buch vom Geld

    Alle meine Mäuse – Mein erstes Buch vom Geld

    Monise Junyent

    Lucia Serrano

    Übersetzt von Christine Steen

    Rotfuchs

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Pappbilderbuch wendet sich schon an Vierjährige und mir gefällt es sehr gut, dass sie hier leicht verständlich etwas über Geld erfahren. Zunächst lernen wir die Mäusegeschwister Mo und Netti kennen. Netti bleibt immer ganz ruhig und dann folgt ihre Idee.
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     Mama hat heute Geburtstag und die beiden haben kein Geschenk. Aber im Hutladen gibt es einen Strohhut mit einer roten Blume. Seinen Preis können wir unter einer Klappe sehen. Leider haben die beiden kein Geld, aber Netti weiß, dass die Bank Geld hat. Aber Frau Pinke-Pinke lehnt es ab ihnen Geld zu geben und wenn wir die Karte in den Geldautomaten stecken, sehen wir, dass der Kontostand bei 0 ist. Auf dem Markt bietet ihnen das Huhn an Eier einzusortieren. Wenn wir den Eierkarton öffnen, sehen wir den Preis. Auf der nächsten Seite gibt es einen Umschlag, in dem das verdiente Geld ist. Das wandert auf der nächsten Seite in die Kasse, allerdings bleibt etwas übrig, das kann ins Sparschwein, das wir zusammenbasteln können. 
    Die Geschichte ist kindgerecht erzählt und das Buch wurde sehr aufwendig hergestellt. Neben Dingen wie den Geldautomat, wo man eine Karte bewegen kann, gibt es auch noch rote Button in denen kleine Aufgaben stehen, die die Kinder erledigen können. Eine wunderbare Idee, die hier sehr gut umgesetzt wurde und die schon kleinen Kindern zeigt, wozu wir Geld benötigen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Du und ich und unser Wir  

    Du und ich und unser Wir  

    Daniela Kunkel

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die Mutter hat das Kind auf dem Arm und die beiden haben richtig viel Spaß miteinander, da kann auch das Wir im Hintergrund nur freundlich lächeln.
    Winkend begrüßen uns die Drei in der Tür, dazu ist noch eine gestreifte Katze gekommen. Der Vierzeiler erzählt uns, dass alle in der Gartenstraße 4 wohnen. Und dann gibt es noch die kleine Vertiefung mit dem Soundknopf, erst läutete es und dann werden wir mit einem „Hallo“ begrüßt.
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    Auf der nächsten Seite geht es in den Garten, ein Schmetterling sitzt auf der Nase des Wirs. Vogelzwitschern und das Summen der Insekten hören wir neben einem fröhlichen Kinderjauchzen. Nach einem kleinen Fahrradunfall trösten das Wir und die Mama den Kleinen. 
    Auf diese Weise können sich schon ganz kleine Kinder mit dem Wir vertraut machen, das sie dann durch den Kindergarten bis in die Schule in den unterschiedlichsten Büchern begleitet.
    Was ich hier zum ersten Mal sehe, ist das Aufladen des Sounds durch einen USB-Anschluss, das erspart das lästige Batteriewechseln. Die Illustrationen sind klar und es gibt eine Menge zu entdecken, neben den kleinen Reimen können wir noch die winzigen Hörspiele anhören und gerade damit locken wir die Kinder zum Vorlesen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Willkommen beim Kinderarzt                                       

    Willkommen beim Kinderarzt                                       

    Sandra Grimm

    Iris Hardt

    Tipps und Nachwort Dr. Vitor Gatinho

    Ravensburger

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Das Cover zeigt einen Arzt, der ein Kind, das seinen Bären im Arm hält, untersucht. Er lächelt freundlich und auch das Kind wirkt entspannt. 
    Das Buch beginnt mit einem Vorwort des als „Kid.Doc“ bekannten Dr. Vitor Gatinho. Dann sind wir direkt in der Praxis, in der uns Pauline an der Rezeption nett begrüßt.
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    Dann geht es in ein gut gefülltes Wartezimmer. Hier warten Kinder mit unterschiedlichen Anliegen mit ihren Eltern. Kein Kind ist in Begleitung seiner Oma. In einer Sprechblase gibt der Doktor Tipps für die Eltern. Theo wird aufgerufen und zunächst gewogen und gemessen, dazu muss er seine Kleidung bis auf die Unterwäsche ausziehen. Der „Kid.Doc untersucht den Jungen dann, hört ihn ab, schaut in die Ohren und danach werden die Augen untersucht. Winkend verabschiedet sich Theo vom Kid.Doc. Danach beobachten wird was der Kid.Doc mit Nahla macht, die erkältet ist. Pablo kommt mit einer Schürfwunde und bekommt einen Verband. Danach wird geimpft und bei den Zwillingen Scharlach diagnostiziert. 
    Da der Text schon sehr lang ist, würde ich das Lesealter etwas höher ansetzen, wobei man mit jüngeren Kinder über die Bilder sprechen kann und so die Angst vor einem Besuch beim Kinderarzt verringern kann.
    Dass immer wieder vom Kid.Doc die rede ist, statt von einem Kinderarzt gefällt mir nicht so gut. Evtl. hätte man ihm auch einen Namen geben können, was ich persönlicher gefunden hätte. Es ist wichtig, die Kinder auf beängstigende Situationen vorzubereiten und dazu kann dieses Pappbilderbuch beitragen.

    Dagmar Mägdefrau
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  • Ich bin der Stärkste im ganzen Land!

    Ich bin der Stärkste im ganzen Land!

    Mario Ramos

    Aus dem Französischen Markus Weber

    Moritz

    Verlagsempfehlung 2 Jahre

    Schon auf dem Cover hat der Wolf eine Haltung, die ihn als Sieger als etwas Besonderes darstellt. Nachdem er sich satt gegessen hat, macht er sich auf den Weg in den Wald, er möchte gerne die Bestätigung dafür haben, dass er der Stärkste ist. 
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    Zunächst trifft er auf einen kleinen Hasen, er spricht ihn freundlich an und der Hase bestätigt ihm, dass er der Stärkste im ganzen Land sei. Rotkäppchen begegnet ihm als nächstes und auch sie bestätigt ihm, dass er der Stärkste sei. Auch die drei kleinen Schweinchen widersprechen ihm nicht, ebenso wenig wie die sieben Zwerge. Erst ein „komischer kleiner Kröterich“ meint, seine Mama sei die Stärkste im ganzen Land.
    Da beweihräuchert sich der Wolf und sucht bei bekannten Märchenfiguren eine Bestätigung seiner Stärke. Wie schön ist es zu beobachten, wie er immer mehr angibt und erst das kleine grüne Tier widerspricht ihm (zu Recht!) In den Illustrationen erleben wir den Wolf, der mit seiner Körperhaltung ausdrückt, wie er sich fühlt.
    Ein Pappbilderbuch über einen Angeber, der erkennen muss, dass es immer auch eine Stärkere gibt. Zudem treffen wir auf Bekannte aus anderen Büchern, was ich sehr witzig finde.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Regenbogenfisch – Zahlen    

    Der Regenbogenfisch – Zahlen    

    Marcus Pfillster

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Klein und quadratisch ist das Pappbilderbuch mit dem Regenbogenfisch, seine Schuppen glitzern so schön auf dem Cover.
    Grün ist die erste Doppelseite und sie zeigt eine Krabbe und die steht für die Nummer 1.
    Blau ist die nächste Seite, auf der sich zwei Wale begegnen. Drei orange Seepferdchen schweben durch das blaue Wasser und vier zart türkise Muscheln liegen auf dem Meeresgrund.
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    Fröhlich schwimmen fünf Delfine durchs grünliche Wasser. Die sechs Schnecken haben sehr schön gedrehte Häuser und so geht es weiter bis zu den zehn Fischen. Aber die letzte Seite bietet noch eine kleine Überraschung.
    Hier hilft uns der Regenbogenfisch, den wir bereits aus vielen anderen Büchern kennen ,die Zahlen bis zehn kennen zu lernen. Nebenbei treffen wir auf viele Wassertiere, deren Namen und Aussehen wir ebenfalls kennenlernen. Der Text ist minimal und die Illustrationen sind einfach gehalten und zeigen doch die Tiere ganz genau in ihrem Lebensraum.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle rennen, rasen, sausen!

    Alle rennen, rasen, sausen!

    Gundi Hergert

    Heike Herold

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ich liebe gereimte Pappbilderbücher und das tun die meisten Kinder auch. Hier gibt es ein Wettrennen der Tiere, auf dem Cover stehen alle an der Startlinie.
    „Wer am schnellsten ist, gewinnt!“
    „Alle starten, rennen, rasen. Alle Tiere? Nein! Eins…“ Diesen Text lesen wir auf jeder zweiten Seite, allerdings mit kleine Veränderungen, damit sich der Text auf der nächsten Seite reimt, wie hier am Anfang, wo der Text weitergeht mit „…fängt lieber Seifenblasen.“
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    Und wir sehen ein Nashorn, das nach den Seifenblasen greift. Von den anderen Tieren sehen wir nur einzelne Körperteile in einer Riesenwolke. Am Hot Dog Stand sehen wir den Hund, der lieber heiße Würstchen kauft. Und so verabschieden sich nach und nach die Tiere, nur die Hasen halten bis zum Schluss durch und erleben eine Überraschung.
    Wunderschöne kurze Reime mit vielen Wiederholungen, das lieben alle Kinder und ich genieße es vorzulesen. Ein Buch, das sicher ein Renner in unserer Bücherkiste wird.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Nest in meinen Zweigen

    Das Nest in meinen Zweigen

    Anna Taube

    Carmen Saldaña

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch begleitet einen Tulpenbaum, der zur Gattung der Magnolien gehört, in zwölf Bildern durch das Jahr.
    Es beginnt im Schnee mit kahlen Zweigen und einem Schneemann. Eine Katze, ein Eichhörnchen und einige Vögel sind zu sehen. Zwei Fragen sprechen die kleinen Zuhörenden an. Im Frühling seht ein Dreirad unter dem Baum und Krokusse schauen aus der Erde. „Wer streckt seine Schnauze aus dem Laubhaufen?“

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    Bald darauf sehen wir, dass die Knospen sich öffnen und auf der nächsten Seite voll erblühen. Die Stieglitze haben Eier im Nest, die Frage bezieht sich auf die zwei Katzen. Nach den Blüten kommen die Blätter und mit ihnen die Vögel. In der Nacht gleiten die Fledermäuse über den Himmel. Im Sommer spendet der Baum Schatten für die jungen Kätzchen. Dann färben sich die Blätter und unter dem Baum liegt eine Picknickdecke. Wenn die Blätter braun werden, machen sich die Zugvögel auf den Weg. Nach den Herbststürmen kommt so langsam wieder der Winter. Der Baum ist müde nach dem langen Jahr und er freut sich über die Freunde, die ihn begleitet haben. 

    Das Buch zeigt anschaulich und kindgerecht wie das Wetter und damit die Landschaft sich übers Jahr verändert. Es gibt so vielen zu entdecken und die kleinen Fragen weisen zusätzlich auf einiges hin. Ein wundervolles Sachbuch für die ganz Kleinen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Stopp-Schutz-Schild – Familie Weißbescheid – Band 3

    Stopp-Schutz-Schild – Familie Weißbescheid – Band 3

    Dr. med. Konstantin Wagner

    RiWi Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die Kinder auf dem Cover halten ihre Hände abwehrend hoch und zeigen uns damit „Stopp!“
    Auf der ersten Doppelseite sehen wir einen dörflichen Marktplatz mit vielen kleinen Menschen, die meisten gehen zur Eisdiele und so endet der Text mit der Frage „Magst du auch Eis?“
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    Auch die Familie Weißbescheid ist hier unterwegs und Lasse und Mathilda zieht es zum Brunnen. Da Lasse nicht auf die Mauer klettern kann, möchte ein Mädchen ihm helfen und greift ihm unterstützend an den Po. Da ruft Mathilda „Stopp!“ und erklärt, dass man nicht einfach einen anderen Körper berühren darf, zur Unterstützung ihrer Aussage hält sie die Hand mit der Handfläche zu dem Kind hoch. Inzwischen haben die Eltern Eis geholt und alle setzten sich auf eine Bank. Da taucht Tante Magda auf und will Lasse einen Kuss geben. Auch hier findet der „Stopp-Schutz-Schild“ Anwendung. Es folgt eine Erklärung, die der Tante einleuchtet. 
    Dieses Pappbilderbuch zeigt anschaulich und kindgerecht, dass nur wir entscheiden, was mit unseren Körpern geschieht und dass wir lernen müssen, das „Stopp-Schutz-Schild“ gegenüber anderen anzuwenden. Nur so werden unsere Kinder selbstbewusst und werden später die Worte „Stopp“ und „Nein“ anwenden. Es geht aber auch um Gefühle, darum um Hilfe zu bitten und um einen liebevollen Umgang miteinander. Klare Illustrationen unterstützen die wichtigen Aussagen.
    In jedem Buch dieser Reihe gibt es QR-Codes mit Erklärungen für die Erziehenden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Expedition nach Genitalien – Familie Weißbescheid – Band 1

    Expedition nach Genitalien – Familie Weißbescheid – Band 1

    Dr. med. Konstantin Wagner

    RiWi Verlag

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Das Cover zeigt Lasse und Mathilda, die Kinder der Familie Weißbescheid, sie sind unbekleidet und es geht ja auch um ihre Genitalien. 
    Die kleine Familie macht einen Spaziergang durch den Wald, als die Kinder plötzlich Pipi müssen. Mama hält ihre Tochter ab, während Lasse, der noch eine Windel trägt, im Stehen pinkelt.
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    Zu Hause sehen wir Mama auf der Toilette sitzen. Den Kindern wird erklärt, wie sie sich nachher abwischen können. Danach wird Mathildas Vulva mit Wasser gereinigt. Neben Mamas Erläuterungen zeigen uns die Bilder genau, wie wir das machen müssen. Zum Thema Penis und Vulva gibt es noch erklärende Zeichnungen, die auch auf die Verschiedenheit der Körper hinweisen und hinten im Buch sehen wir die ganze Familie unbekleidet. Mir gefällt, dass Maria etwas rundlicher gezeichnet ist. 
    Dieses Pappbilderbuch erklärt schon kleinen Kinder genau unsere Körper, erklärt die Hygiene und daneben erleben wir eine Familie, die liebevoll miteinander umgeht. Empfehlenswert für eine frühe Aufklärung und das Kennenlernen unserer Genitalien.
    In jedem Buch dieser Reihe gibt es QR-Codes mit Erklärungen für die Erziehenden.


    Dagmar Mägdefrau

  • MitMenschen – Familie Weißbescheid – Band 6

    MitMenschen – Familie Weißbescheid – Band 6

    Dr. med. Konstantin Wagner

    RiWi Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahren

    Mathilda und Lasse stehen auf einem Baumstumpf und im Hintergrund sind einige Menschen zu sehen. Diesmal geht es darum, „Fremden und Bekannten sicher zu begegnen.“
    Während Mama und Mathilda Kastanien sammeln, fährt Lasse mit seinem Rad durch eine Pfütze.
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    Als er sein Rad abstellt, spricht ihn der Parkwächter an. Diesen Mann kennt Lasse zwar, doch als er mit ihm zum Radaufstellplatz gehen möchte, geht Lasse nicht mit. Erst muss er seine Mama fragen. Als Mama dazu kommt, ist ihr die Situation nicht geheuer und deshalb fasst sie Lasse zu fest an der Schulter, so das er sich später bei ihr beschwert. Die Mutter nimmt das sehr ernst und entschuldigt sich bei ihrem Sohn. Mama versucht zu erklären, dass man durchaus grüßen darf, aber trotzdem vorsichtig sein muss. Mathilda erzählt davon, wie sie der Postbotin die Türe geöffnet hat. Im zweiten Teil des Buches möchte Tante Magda unabgesprochen Lasse aus der Kita abholen. Später werden Kastanienmännchen gemacht und in einem kleinen Rollenspiel geht es um das Thema „Geheimnisse“. 
    Ganz hinten im Buch gibt es eine gemeinsame Übung, bei der es um Situationen geht. Das Thema, das in diesem Pappbilderbuch besprochen wird, ist nicht einfach zu erklären, denn man kann leider den Menschen nicht ansehen, was sie mit dem Kindern machen werden. Da heißt es sensibel damit umgehen und hier werden anhand von Beispielen einige Situationen dargestellt. In ersten Linie ist es wichtig, die Kinder zu sensibilisieren und da kann uns dieses Buch sehr gut unterstützen.
    In jedem Buch dieser Reihe gibt es QR-Codes mit Erklärungen für die Erziehenden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mit Freude helfen

    Mit Freude helfen

    Dalai Lama

    Tisha Lee

    DK Verlag Kids

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Dieses Pappbilderbuch, auf dessen Cover ein Kind mit Brille und Hund zu sehen ist, wird als „Meditation für Kinder“ beschrieben und zeigt auch das Bild des Dalai Lamas. Mittels eines QR-Codes kann es auch gehört werden. 
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    Zunächst wird das Kind aufgefordert, sich bequem hinzusetzten. Danach geht es um Liebe, um Menschen, die wir lieben und Wege, diese Liebe zu zeigen. Darum, anderen Freude zu machen. Um die Umwelt und alle anderen Lebewesen, kleine Taten, die glücklich machen und das Glück, das weitergetragen zu uns zurückkehrt. Zum Schluss können wir ein Gebet des Dalai Lamas lesen, das er selbst täglich spricht.
    Hier werden schon Kita-Kinder aufgefordert, zu meditieren, mit ganz einfachen ruhigen Sätzen wird mit ihnen über Liebe und dem liebevollen Miteinander, der Fürsorge für die Natur und der Welt als besseren Ort berichtet. Sicher können so Kinder zur Ruhe kommen und ein wenig in sich ruhen.

    Dagmar Mägdefrau


  • Gäähn! – Ket &Keks

    Gäähn! – Ket &Keks

    Robert Scheffner

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Dieses Pappbilderbuch zeigt schon auf dem Cover ein riesiges Gesicht, das mit offenem Mund gähnt. Dieses runde Gesicht gehört zu Keks, daneben sehen wir eine Katze.
    Das Zu-Bett-Geh-Ritual wird beschreiben und Keks streckt sich, er ist müde.
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    Keks schafft es nicht, über den hohen Rand der Keksdose zu klettern. Doch Ket, die Katze hilft ihm, obwohl sie selbst sehr müde ist. Sie basteln eine Leiter und so landet Keks in der Dose, doch dort findet er es nicht gemütlich und die müde Ket hilft ihm wieder. Dann entdeckt Keks das Nachtlicht über dem Katzenkorb und er will auch so ein Licht. 
    Und nach einigen anderen Problemen, die alle kennen, die ein Kind ins Bett bringen, schlafen beide zusammen im Katzenkorb.
    Ich habe nur die Befürchtung, dass unsere Kleinen hier noch neue Ideen entdecken, wie sie das Schlafen verzögern können. Aber das Buch zeigt auf humorvolle Weise, wie es in vielen Schlafzimmer zugeht. Einfache Bilder, kurze Texte.

    Dagmar Mägdefrau


  • 7 Möwen fliegen los!  

    7 Möwen fliegen los!  

    Julia Reyelt

    Anna Taube

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Auf dem Cover des Pappbilderbuches sehen wir die Möwen auf den Pfählen sitzen.
    Die Möwe Heit (den Namen habe ich gleich gegoogelt, weil ich ihn noch nie gehört habe, er ist westfriesisch) möchte gerne, wie die Menschen, Urlaub machen. So eilt gleich eine andere Möwe mit ihrem Schwimmtier heran.
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    Da die nächsten Seiten immer ein Stück kleiner und danach wieder eine Nummer größer werden, hat das Anschauen einen ganz besondere Note. Denn schon auf der nächsten Seite kommen Dix und Dete dazu. Geert bringt eine Gabel als Federnkamm mit und Immo kommt nicht ohne Limo. Als Grit dann noch angeflogen kommt, kann der Urlaub los gehen. 
    Kleine kurze witzige Reime und Illustrationen, die Möwen mit Sonnenbrille und anderen Utensilien zeigen, machen dieses Buch zu einem schönen Bilderbuch für kleine Urlauber und durch die verschiedenen Längen der Seiten macht das Anschauen doppelt Spaß.

    Dagmar Mägdefrau
  • Nanu, welches Tier versteckt sich hier? 

    Nanu, welches Tier versteckt sich hier? 

    Sophie Schoenwald

    Sarah Dietz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Schaf auf dem Cover zeigt uns schon, dass es sich hinter einem Puzzle-Teil versteckt. Der gereimte Text gibt schon ein paar Informationen preis, bevor es das Tier, als erstes ist es ein Schaf, benennt. 
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    Danach lösen wir das Puzzleteil aus der Pappseite und drehen es um, dann ist das Schaf auf dem Teil und darunter auf der Seite zu sehen. Weiter geht es mit dem Schwein „Oft ist es rosa und ganz speckig, manche sagen, es sei dreckig.“ Es folgen Kuh, Huhn und Gans. So sind einige Bauernhoftiere zu suchen und zu finden.
    Am Ende können alle Puzzleteile aneinander zu einer Tierkette zusammengefügt werden. Ein Lese- und Puzzle-Spaß für kleine Hände. Da lernen wir nicht nur die Tiere kennen und hören uns dazu die Reime an, da kann auch noch etwas Kreatives entstehen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Mein erstes Buch der großen Tiere      

    Mein erstes Buch der großen Tiere      

    Sandra Grimm

    Kerstin M. Schuld

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Da geht es nicht nur um große Tiere, auch das Buchformat ist etwas größer und es hat riesengroße Schieber, wie man auf dem Cover lesen kann. Bei der Elefantenmutter, die liebevoll ihr Kleines anschaut, kann das Ohr bewegt werden.
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    Auf der nächsten Doppelseite des Pappbilderbuche sehen wir einen blauen Wal, in seinem zu schließenden Maul verschwinden kleine bunte Fische. Laut dem kleinen Vierzeiler wollen die alle mit durchs Meer. Hochkant müssen wir dann das Buch drehen, damit die Giraffe ihren Hals strecken kann. Mit einem Schieber taucht der kleine Eisbär auf und die Schildkröte streckt ihren Hals, um an die Blätter zu kommen.
    Das Buch lebt von seiner Größe und den beweglichen Teilen, es soll einfach Spaß machen und vom Vorlesen eignen sich die kleinen Reime ganz gut.

    Dagmar Mägdefrau