Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur e.V.

Ziemlich beste Schwestern – Quatsch mit Soße

Sarah Welk
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

Das ist der erste Band einer Reihe um die Schwestern Mimi und Flo. Mimi geht schon zur Schule, ihre kleine Schwester ist noch im Kindergarten, aber sie hat oft die besten Ideen, findet auch Miri.

Die beiden wohnen mit ihren Eltern auf einem Dorf, nebenan ist der Bauernhof von Mamas Bruder und ihrem Cousin Mats. Der wird im Laufe des Buches 13 und fährt schon Traktor.

Die siebenjährige Mimi erzählt uns aus ihrem Leben mit der Schwester in kurzen Kapiteln, die mit bunten Bildern ergänzt werden. So lernen wir auch die Kaninchen und die Babykatze Kalle kennen. „Eigentlich wollten wir einen kleinen Bruder, aber da hat Mama gesagt, einen kleinen Kater findet sie eigentlich noch besser.“

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Die erste Geschichte handelt von einem langweiligen Sonntag, einen „Scheiß-Mist-Sonntag“ wie Flo findet. Mama findet den Ausdruck nicht so gut, aber dann passieren ihr in der Küche einige Unglücke und sie findet das ist eine „granatenmäßige Riesenscheße!“. Flo sagt sofort, dass man das nicht sagen darf und guckt entsprechend streng. Papa findet das alles zum Lachen, ist aber auch bereit zu helfen. So sitzen die drei Damen des Hauses zusammen auf der Couch, Mama entschuldigt sich, Miri nimmt ihre Beleidigung zurück und am Ende ist Miri „ganz froh“. Das ist sie immer am Ende der Kapitel.

Es gibt viele Missverständnisse, einige gute Ideen und Geheimisse in dem Buch, aber auch eine liebevolle Umgehensweise miteinander. Ein Buch voller lustiger Streiche, die immer gut ausgehen.

Dagmar Mägdefrau