Eine Schachtel voll Geheimnis
Auf dem Cover sehen wir die beiden Geschwister sitzen, der größere hält die rote Schachtel mit dem Geheimnis in der Hand. Mir gefallen die Farben sehr gut und wie der Kleine seine Hand vertrauensvoll auf den Arm des Bruders legt.
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Im Vorwort, das sich an die Vorlesenden wendet, wird darauf hingewiesen, dass es eine bewegliche Sprache vorzulesen gilt, denn in den Sprechblasen sind Sätze wie „Sollich ma mein größtes Geheimnis der Welt zeigen?“ zu lesen.Ich fand das Vorlesen schön, denn meiste sprechen wir so.
Während die Kinder ihr Müsli essen, schmiert Mama Brote und Papa hat den Espressokocher in der Hand. Wir sehen die Kinder tuscheln ohne, dass wir was hören und die Eltern Frühstücken etwas bedrückt. Dann dürfen wir zusammen mit dem kleinen Bruder in die Streichholzschachtel schauen. Unter einer Decke wird versprochen das Geheimnis nicht zu verraten und während der Vater abwäscht, packt die Mutter das Essen ein. Schon sausen die Kinder die Treppe hinunter und es geht ab ins Auto. Die Eltern packen viele leeres Kartons in den Kombi. Hinten sitzen die beiden in ihren Kindersitzen und sprechen über geheimes. Ankunft in einem alten Haus, der Vater nimmt die Mutter liebevoll in den Arm, neben der Tür steht ein Rollator. Währen die Eltern aussortieren durchsuchen die Kinder die aussortierten Sachen.
Zunächst muss ich meine Begeisterung über die stimmungsvollen Zeichnungen mitteilen. Sie wirken ein wenig skandinavisch und gehen direkt zu Herzen. Die Kinder führen ein Gespräch über den Tod, der sich augenscheinlich auf die tote Biene, die sie begraben bezieht. Aber beim Betrachten der Bilder wird klar, dass es um den Tod des Oma geht. Am Ende sitzen alle vier zusammen auf der Couch und die Wärme, die dieses Bild ausstrahlt, tröstet mich sehr.
Wenig Text in Sprechblasen, Bilder, die viel sagen, hier ist ein wunderbares Buch entstanden.
Dagmar Mägdefrau
Mein Kinderschul-Buch ab 3
Auf dem Titel stand zuerst „Kindergarten“ aber der Garten wurde durchgestrichen und durch das Wort Schule ersetzt. Ein türkiser puscheliger Alonie in Form eines As stellt sich zunächst vor. Dieses Buch wendet sich an die Kleinsten in der Kita, auch sie viel Freude daran haben Paare zu suchen und durch Labyrinthe zu fahren.
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Die niedlichen Figuren werden sie sicher anmalen und so langsam lernen nur die Formen zu bemalen. Ganz behutsam und langsam bekommen so die Zahlen bis fünf ein Gesicht. Die niedlichen Alonies unterstützen die Kleinen und geben ihnen die Aufgaben für die kaum Text anfällt.
Eine schöne Methode unser Kleinsten an kleine Aufgaben heranzuführen für die sich ein klein wenig konzentrieren müssen. Sicher werden sie sich auf die nächsten Bücher der Reihe freuen, die einen ähnlichen Aufbau haben, aber deren Inhalt sich der jeweiligen Altersstufe anpasst. Ich kann die Alonies-Bücher sehr empfehlen.
Dagmar Mägdefrau
Schau, der Weihnachtswichtel kommt
Ein großes Pappbilderbuch mit Schiebern stimmt auf das Weihnachtsfest ein. Auf dem Cover sehen wir den kleinen Weihnachtswichtel Theo der zusammen mit dem Weihnachtsmann, auf dem mit vielen Paketen bepackten Schlitten fahren darf. Aber zuerst geht es in die Wichtelwerkstatt und dort wird ein Auto mit den Geschenken bepackt und wir werden aufgefordert, das Auto anzuschieben.
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Doch leider bleibt es im Schnee liegen, aber zum Glück kann Levi mit seiner gelben Schneeraupe helfen. Mit ihm geht es zum Hubschrauben, der mit dem Schieber hochfliegen kann und dann werden die Geschenke zum letzten Mal umgepackt und sie landen im Schlitten des Weihnachtsmanns.
Für Kinder, die Fahrzeuge lieben, hat der Weihnachtsmann hier ein besonderes Buch parat, denn hier gibt es fünf unterschiedliche Fahrzeuge und alle kann das Kind bewegen.
Große bunte Bilder, kurze Texte und die Schieber werden sicher die Kinder faszinieren.
Dagmar Mägdefrau
Lass deine Träume fliegen
Die kleine Hexe Kamille hat einen Traum, sie möchte gerne hoch im Himmel die Blaue Fee treffen, aber zunächst sitzt sie auf dem Dach ihres Häuschens und träumt von aufregenden Reisen, auf Fabelwesen und Tiere, denen sie dort begegnet. Als der Schmetterling Luftikus sich zu ihr setzt, erzählt sie ihm von ihren Träumen.
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Kamille traut sich mit ihrem fliegenden Besen, den sie noch nie benutzt hat, loszufliegen. Es klappt hervorragend und so stellt sie fest, dass die Schafe aus der Luft wie Wolken auf Beinen aussehen. Bald trifft sei auf eine Pferd, dass sie nach seinem Traum fragt. Das Pferd möchte mutig mit einem Ritter gegen Riesen und Drachen kämpfen. Eine Frosch träumt davon die Hexe Rosalinde zu küssen und dem Eichhörnchen hilft sie aus seinem Albtraum zu erwachen. „Albträume sind nichts als Bilder. Sie können dir nichts anhaben.“ erklärt sie ihm.
Da schläft das Eichhörnchen wieder ein und wird Solotänzer in Nussknacker-Ballett.
Kamille besucht noch einige Tiere und am Ende fliegt sie weit hoch in den Himmel und trifft auf die blaue Fee. Doch als sie am nächsten Morgen von Luftikus geweckt wird, befürchtet sie, dass alles nur ein Traum gewesen ist.
Zauberhaft, magisch und voller Poesie sind die Illustrationen und der Text, wenn ich auch befürchte, dass er für Dreijährige etwas lang ist. Es ist so schön, wie die kleine Hexe allen ihre Träume entlockt und ihren Traum erlebt. Traumhaft schön!
Dagmar Mägdefrau
Eine Tür ist zum Öffnen da
Viele Türrahmen rahmen die Tür ein, hinter der ein Kind hervorschaut. Auf der ersten Seite öffnet ein Kind eine blaue Haustür und lässt eine Katzenmutter mit ihren Kleinen herein. „Eine Tür ist um Anklopfen da“, da ist ein Mädchen zu sehen, dass mit Blumen hinter dem Rücken an eine rote Türe klopft. Ein Junge lässt uns eintreten, am Tisch wird schon gegessen. Eine Kinderparty ist im Gange und die Tür wird von innen geschlossen.
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Witzig wäre es zweimal zu klopfen und sich dann zu verstecken. Aus einer Glastür sehen die Kinder hinaus. Automatik- und Drehtüren sind etwas Besonderes. Lesend sitzt das Mädchen im Schrank, sie hat sich hinter der Tür versteckt. Kinder fallen durch eine Falltür in einen Regenbogentunnel und landen auf vielen Kissen. „Vor manchen Türen bist du womöglich nervös und kribbelig…“ Etwas ängstlich öffnet das Mädchen die Tür und wir klappen die Seite auf und landen in einer Kita.
In dem Buch werden noch viele Türen vorgestellt und es ist spannend zu erleben, was da noch alles geschieht. Die Illustrationen zeigen so viele Möglichkeiten und lassen und die Gefühle, die mit den Türen verbunden sind, fühlen. Die Texte sind minimalistisch gehalten und sagen doch alles aus.
Dagmar Mägdefrau
Die Nacktschnecke
Mit einem „Yo!“ begrüßt uns die Schnecke auf dem Cover, unten in der Ecke steht auf einer Raupe „eklige Tierchen“. Auf der ersten Seite wird dann die Schnecke vorgestellt und diesmal grüßt sie mit einem „Tachchen!“, danach begegnet sie einer Schnecke mit Gehäuse, die sie nackig findet. Die vier verschiedenen Arten, der Nacktschneckenart sehen wir mit einfachen Zeichnungen auf der nächsten Seite, aber in diesem Buch geht es um Landnacktschnecken.
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Mit den Tentakeln oben an ihrem Kopf behauptet sie das Kind, das nach Brokkoli riecht, zu sehen. Da sie die Tentakeln einziehen kann, wäre eine Brille „etwas umständlich“. Danach erfahre ich, dass die Schnecke durch ein Loch an der Seite atmet. Das Bild zeigt sie mit einem rosa Kaugummi, den sie durch das Loch aufbläst. Besonders witzig ist dann eine Bild, dass die Schnecke im Wochenbett zeigt und die Schwester gratuliert zum „Mädchen-Junge!“
Ihr seht, auch ich habe hier mit ganz viel Spaß und Witz noch etwas gelernt. Die einfachen Zeichnungen bilden alles ab, um den Text zu erklären und der ist einfach toll geschrieben.
Das Buch bietet viele Informationen und ist dabei noch witzig.
Dagmar Mägdefrau
Papa tankt und Mama trinkt Kaffee
Witzig, wie die Buchstaben auf dem Cover gedruckt sind, bunte Buchstaben am Wortanfang und schwarze für den Rest der Wörter. Irgendwie wirkt alles etwas verwackelt.
Die Familie bestehend aus Papa, Mama, der Tochter Lili und dem Hund Pepe fahren auf der Autobahn als Papa sagt: „Wir müssen Tanken.“ Mama sagt darauf „Ich brauche einen Kaffee“ Lili muss Pipi und der Hund sagt nur „Wuff.“
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Da die Raststätte Pappelhain schon da vorne ist, wiederholt Papa die Vorhaben der Familie, doch im letzten Satz werden Buchstaben verwechselt und er sagt „Tata pankt“ die vertauschten Buchstaben sind dann immer farbig. Er versucht es wieder und diesmal macht Pili Lipi. Auch Mamas und Lilis Versuche sind falsch und die Sätze werden immer verworrener und deshalb verpassen sie die „Paststätte Rappelhain“. Die Wünsche werden immer großer und die Sätze immer schwieriger zu lesen. Nachdem Papa an den Raststätten vorbeigefahren ist, muss Lili am Ende den ADAC anrufen, der sie abschleppt.
Ich glaube ich hatte beim Vorlesen am Ende einen Knotten in der Zunge, aber mir und den Zuhörerinnen und Zuhörer liefen die Lachtränen herunter.
Dagmar Mägdefrau
Gute Nacht
Ein großer gelber Smily mit beweglichen Augen lacht mir vom Cover entgegen. Mit dem kleinen Schieber, deich auf jeder Seite finde, öffnet und schließt man seine Augen. Der Schieber ist sehr gut auch von kleinen Kindern zu bewegen und so etwas kommt bei den Kindern hervorragend an. Sie lieben interaktive Bücher.
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Dann wird aus dem Smily ein Mond und der Text „Gute Nacht, Mond.“ Wird sicher bald vom Kind wiederholt. Auf der nächsten Seite sagen wir vier kleinen Sternen „Gute Nacht“. Es folgt ein Baum, ein Eichhörnchen, eine Katze, ein kleines Häuschen und auf der vorletzten Seite sagen wir „Gute Nacht, Baby.“
Durch den schwarzen Hintergrund kommen die schnörkellosen Zeichnungen sehr gut zur Geltung, da ist nichts, was ablenkt. Hier können schon die Kleinsten Begriffe kennen lernen und sicher werden sie die Augen auf die Seiten begeistert bewegen.
Ein wundervolles Buch, um die Liebe zu Büchern zu entdecken und gleichzeitig die Motorik zu schulen.
Dagmar Mägdefrau
Jetzt aber wirklich Tschüss!
Nico und Sally, die wir auf dem Cover sehen, haben den zusammen bei Sally gespielt und nun meint Sallys Mama, es werde Zeit für Nico nach Hause zu gehen. Also verabschieden sich die beiden, doch kurz darauf schellt es wieder und Nico steht vor der Tür. Leider hat er vergessen, was er vergessen hat, und so geht er wieder.
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Als er dann noch einmal schellt, wundert sich die Mama, er wollte doch nach Hause gehen. Er war auch zu Hause, doch dort hat er nur sein Kegelspiel geholt, so kegeln die beiden Kinder erst einmal. Beim nächsten Klingeln hat Nico Hunger und er bleibt zum Pfannkuchen essen.
Diese Situation kennen die Kinder, sie können sich einfach nicht trennen, auch wenn die Mutter argumentiert, dass sie sich sonst nicht morgen wieder treffen können. Es ist einfach herzerfrischend, dass die beiden sich zum Schluss umarmen und das Buch dann doch noch zu Ende geht.
Die Illustrationen sind nicht so ganz nach meinem Geschmack, sie haben etwas von Comiczeichnungen und irgendwie passen sie dann doch zu der witzigen Geschichte.
Und witzig ist dieses ständige Klingen und die Frage, wer das wohl sein könne. Meine Enkelkinder haben sich immer wieder sehr beim Vorlesen amüsiert und ich habe es im Urlaub sehr, sehr oft vorgelesen.
Ein echter Renner in unserer Vorlesekiste!!!
Dagmar Mägdefrau
Hallo Erdling
„Zuerst einmal: Du lebst auf der Erde.“ Mit dieser Information beginnt das Buch und wir werden noch einem ganze Menge lernen über diese Erde. Zunächst geht es darum, dass sie keine Scheibe, sondern eine Kugel ist und dass es auf ihr viel Wasser gibt. Dann geht es um die Zeit und wie sei durch die Bewegung unserer Erde festgelegt wird. Es folgen die Jahreszeiten und dann geht es weiter mit den Kontinenten.
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Nach den Tiere und den Pflanzen folgt der Mensch. „Denn Menschen mögen andere Menschen. So entstehen Freundschaften und Freundschaften machen die Welt zu einem besseren Ort.“ Lautet ein wundervoller Satz am Ende des Buches.
Die Illustrationen sind einfach gehalten, sie bilden aber sehr genau die Informationen ab. So sind auf der Seite, wo es um die Zeit geht viele Uhren zu sehen, aber auch eine Hand, die ein kleine Erdkugel zwischen Daumen und Zeigefinder hält. Wissbegierige Kita-Kinder werden viel lernen beim Vorlesen und Anschauen dieses Buches. Ich weiß, dass mein ältester Enkel es mit 3 Jahren geliebt hätte.
Dagmar Mägdefrau
Lieselotte Hafenfähre
Ich gehöre ja noch zu den Menschen, die in ihrer Kindheit im Kinderfernsehen auf James Krüss gewartet haben. Dort hat er mit seiner ruhigen Stimme vorgelesen und ich habe besonders seine Reime gemocht. Jetzt wäre er 100 Jahre alt geworden und Lena Raumbaum hat das zum Anlass genommen eines seiner bekanntesten Werke „Henriette Bimmelbahn“ mit ihrer „Lieselotte Hafenfähre“ ein Denkmal zu setzen.
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Auf dem Cover winken alle an der Haltestelle dem Schiff zu. „Lieselotte heißt die flotte, alte kleine Hafenfähre“ so beginnt der Text und mit qualmenden Kamin kommt die Fähre in den Hafen. Dort wartet sie geduldig auf die Kinder, die noch in der Schule sind. Lieselotte schafft es sogar an Land zu fahren und die Kinder zu Hause abzusetzen. Doch einer ist zurückgeblieben, das ist James, der ein Gedicht in sein Büchlein geschrieben hat.
Neben den etwas altmodisch wirkenden Illustrationen, was ich sehr passend finde, macht das Lesen der Reime ungeheuren Spaß. Sie gehen mir nur so über die Zunge und meine Enkel wollten das Buch gerne immer wieder lesen.
Dagmar Mägdefrau
Fridas Tiere
Das Portrait Frida Karlos taucht auf vielen Dingen auf und hat deshalb etwas vertrautes, zumal die ungewöhnlichen Augenbrauen und die Friseur einen hohen Widererkennungswert haben. Zwischen all ihren Tieren liegt die junge Frida auf dem Bauch und zeichnet. Neben einem Mann mit Fotoapparat (eine Anspielung auf ihren späteren Mann?) schaut Frida den Ameisen zu,
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daneben sehen wir ein junges Reh, „Ich bin aufmerksam, wie ein Rehkitz“ Frida wird älter und ist mit ihrem Rad unterwegs, diesmal ist sie „frei wie eine Katze“.Im festlichen weißen Kleid reitet sie auf einem Esel. Zum Ende des Buches stahlt eine junge Frau und zeigt ihre Tiere.
Die Illustrationen orientieren sich im Stil an den Werken Frida Karlos, teilweise sind sie sehr kleinformatig. Mir gefällt der Gedanken, dass wir auf diese Art schon Kleinkindern die Kunst näherbringen können, auch wenn sie nicht alles begreifen, so werden sie doch eine Künstlerin kennenlernen und später ihre Bilder wiedererkennen. Wenn das zu hoch gedacht ist, dann es ein Pappbilderbuch, dass sich sehr gut anschauen lässt.
Dagmar Mägdefrau
Pfoten weg vom roten Knopf
Die Tiere schauen erstaunt und verwundert, vielleicht auch mit Angst auf den roten Knopf, der plötzlich im Wald aufgetaucht ist. Sie finden ihn schön, sind aber nicht sicher, ob er schön länger dort war. Zunächst machen sich Fuchs und Hase Gedanken, wobei der Hase immer nur ein „HM“ von sich gibt, was schon witzig ist.
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Ein Bär und ein Huhn erwägen, was wohl passieren würde, wenn der Knopf gedrückt würde. Der Bär rät ängstlich ab, der Fuchs sieht das ganz anders. Das Huhn hat viel Fantasie und warnt vor Gluthitze und vor einer plötzlich eintretenden Eiszeit. Auch eine Alien-Invasion erwägt das Tier. Am Ende ziehen sich die Tiere zurück und ein kleiner Regenwurm, der auf den meisten Seiten unbeachtet am Rand zu sehen ist, drückt auf den roten Knopf und die Lösung ist einfach so witzig.
Ein humorvolles Bilderbuch voller Fantasie und Illustrationen, die diese möglichen Szenarien so schön abbildet. Jede Figur bildet einen Charakter ab, mit dem sich die Kinder identifizieren können. Aber der Knaller ist einfach die Auflösung, wenn klar wozu der Knopf nütze ist. Alle meine Enkel lieben das Buch genauso wie ich.
Dagmar Mägdefrau
Zipp Zapp Wiggedi Wagg
Schaf und Ziege stehen sich mit bösem Gesichtsausdruck gegenüber, denn sie sagen beide „Mäh“ und wollen diesen Ausruf für sich beanspruchen.
Zunächst meldet sich die Kuh mit einem „Muh“ zu Wort, dann das Pferd und schon gibt es Streit um das „Mäh“. Der Hund meint, wenn sich die zwei nicht einigen, kann keiner von beiden das „Mäh“ nutzen.
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Beide Tier versuchen es mit anderen Lauten, doch die werden immer sofort von den entsprechenden Tieren für sich vereinnahmt. So kommt der Ziege die Idee eine lange Reihe von Lauten beginnend mit „Zipp Zapp Wiggedi Wagg…“ für sich zu nutzen. Doch da taucht eine fliegende Untertasse auf, die sich einmischt, weil die rosa Figur mit den Glupschaugen das auch ruft. Sie bringt den Begriff „Wiffeln!“ ins Spiel, das so viel wie Teilen bedeutet. Leider kann dieser Außerirdische das so gar nicht und so kommt es, dass die Tiere, als der Außerirdische wegfliegt, sich am Ende sehr gut einigen.
Es ist einfach witzig, wie Schaf und Ziege sich zunächst streiten, sich dann aber doch einigen. Der Frosch bringt dann noch mal einen Extragag zum Schluss. Die Kinder werden sich abrollen vor Lachen, aber auch erkennen, wie wichtig es ist, sich im Guten zu einigen und evtl. auch ein „Mäh“ zu teilen. Die Illustrationen zeigen Tier mit einer wunderschöner Mimik, besonders die lachenden Tiere auf den letzten Seiten sind einfach zum Mitlachen.
Das Buch wird ein Renner beim Vorlesen!
Dagmar Mägdefrau
Jessie und Julie
Jessie, das Mädchen mit den roten Locken und der Brille mit den großen runden Gläsern und der struppige Hund Julie mögen sich, dass können wir ganz klar auf dem Cover sehen.
Auf der ersten Doppelseite ist dann auch zu lesen, dass die beiden „beste Freunde“ sind.
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Und die nächste Seite gefällt mir einfach so gut, denn Jessie liest dem völlig entspannt auf dem Rücken liegenden Hund vor. Manchmal toben sie draußen zusammen, manchmal schaut Julie brav zu wie Jessie malt. Sie haben Spaß zusammen und trösten sich.
Die beiden sind immer zusammen und ergänzen sich wunderbar. Die Bilder beschränken sich auf das Wesentliche, auf Jessie und Julie. Dabei kann ich die Gefühle förmlich „sehen“, denn die Illustrationen sind voller Zuneigung, die sehr gut zu spüren ist. Der Text erklärt mit wenigen Worten das Geschehen. Ein Bilderbuch, das die Kinder begeistern wird.
Dagmar Mägdefrau
Otto ist noch gar nicht müde
Auf dem Cover sehen wir den pfiffigen Hund Otto, der so aussieht, als wenn er uns anlacht. Obwohl er aus voller Seele gähnen muss, behauptet Otto, er sei „noch gar nicht müde.“ Klingt dieser Satz nicht vertraut in unseren Ohren? Und schon sehen wir nur noch sein struppiges Hinterteil, weil Otto noch „kurz etwas erledigen muss“.
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Auf den ersten Blick ist Otto dann auch im Zimmer nicht mehr zu finden. Nur das geschulte Kinderauge sieht seinen Schwanz aus der Schublage luchsen. Hier ist also das Kind, das sich das Buch anschaut, gefragt. So geht es auch auf den nächsten Seiten weiter. Da wird die Kuscheldecke „schön hingelegt“ und geschüttelt, da wird sich wie Otto gestreckt, am Ende wird Otto noch mit Streicheleinheiten von uns verwöhnt. Und ganz zum Schluss liegt Otto mit geschlossenen Augen unter dem Bett das Kindes und sie wünschen „Schlaf auch du gut.“
Gerade weil die Illustrationen sich fast sparsam auf den Hund konzentrieren, sind sie so wirkungsvoll. Dann werden die Kinder auch noch aufgefordert zu agieren, dass mögen sie besonders gerne und gerade Kinder, die nicht so gerne „nur“ zuhören, finden das ganz toll. Der Text ist kurz und sehr gut verständlich. Ein Pappbilderbuch, das sicher immer wieder mit Freude gelesen wird.
Dagmar Mägdefrau
Geküsst wird nur, wer will!
Die kleine Maus sitzt auf Papas Schoß und Mama gibt ihr liebevoll ein Küsschen so sehen wir es auf dem Cover. Doch schon auf der ersten Seite steckt das Huhn den Flügel nach dem Mäuschen aus, weil es findet, „…. du siehst ja zum Knuddeln aus!“ Das Mäuschen läuft weg und ruft „Nein, stopp! Ich halt nicht still. Knuddeln nur, wenn ich es will!“ Dieser Satz wird uns in Abwandlungen auf jeder Seite begegnen.
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Denn auch die Schlange will „einer Knutscher auf die Wange“. Der Elefant will ungefragt mit dem Lappen der Maus das dreckige Gesicht abputzen und der Hase legt dem Mäuschen die Pfote auf die Nase, auch er will Kuscheln. Der Hund hat schon die Lippen gespritzt und das Schwein will, dass sich die kleine Maus auf seinen Schoß setzt. Erst auf der letzten Seite ruft das Mäuschen „Ja, ich will!“ Denn da liegt es mit Papa und Mama im Bett.
Es ist so wichtig, den Kinder schon früh klarzumachen, dass sie das Verhalten von übergriffigen Freunden und Verwandten vehement ablehnen dürfen und sollen. Kein „Stell dich nicht so an.“ Sondern ein Unterstützen des klaren Neinsagen Dürfens.
Mit klaren aussagekräftigen Illustrationen, in denen die Figuren zwar Tiere darstellen, die aber durch die Kleidung vermenschlicht wurden und deshalb für die Kinder auch Personen abbilden, wird hier die Thematik sehr schön erklärt. Die kleinen Reime mit der Wiederholung lesen sich hervorragend und kommen bei den Kleinen sehr gut an.
Dagmar Mägdefrau
Milla Gorilla
Die fröhliche kleine Milla sitzt auf ihrer Schaukel in ihrem wunderschön eingerichteten Zimmer in dem Haus mit den netten Nachbarn.
Dieses sehr gemütliche Haus und seine Bewohner werden uns zuerst vorgestellt, weiter geht es mit Milla, die ein ganz besonderes Gorilla-Mädchen ist. Ihre ständige Begleitung ist eine Kuschelbanane mit Namen Nani.
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Das Wort „Gleich“ wird unterschiedlich benutzt und darum geht es in dem Kapitel in dem Benni und seine Mama einziehen. Sehr schön ist die Szene, in der die beiden Kinder Ninas Gelbfieber behandeln. Milla besucht dann Benni und die beiden zaubern im Sandkasten, dabei verzaubern sie den Hausmeister in einen Frosch.
„Milla hätte man gerne zur Freundin“, dieser Aussage kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Sie ist so ein liebenswertes kleines Mädchen und die Bilder in den sie sich an ihre Mama schmiegt sind herzallerliebst. Sie benimmt sich auch wie ein kleines Kita-Kind, da ist sie auch mal wütend und macht ihren Opa ebenfalls wütend. Ich denke die Kinder werden sich da gleich erkennen und vergessen, dass die Protagonisten alle Tiere sind.
Die Leseempfehlung von drei Jahren setzt voraus, dass die Kinder schon etwas Vorleseerfahrung haben, aber sie werden die Geschichte lieben, denn sie berichtet von ihrem Alltag und dazu gibt es ganz liebevoll gezeichnet Illustrationen. Ein wundervolles Buch, das ich gerne empfehle.
Dagmar Mägdefrau
Zu Fuß
In Grün mit gelber Schrift ist das Cover gestaltet und das Buch ist in diesen Farben gehalten. Es geht um den etwas beleibteren Herrn Mandelmus, der selbst seinen Dackel Julius nie zu Fuß Gassi führt. Denn „Herr Mandelmus geht nie zu Fuß.“ Doch dann schaut er aus dem Fenster auf die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.
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Da ruft er „Ich tu´s, ich gehe heute mal zu Fuß.“ So erlebt Herr Mandelmus einen sehr bewegten Tag und ich bin einfach fasziniert auf was sich alles sein Name reimt.
Wir begleiten Herrn Mandelmus in den Zoo, zu den Gnus, sehen Wasserratten mit Tattoos, erleben einen Regenguss und fragen uns am Ende, „Geht er morgen wieder?“
Die Illustrationen sind trotz der farblichen Einschränkung sehr bunt, der gereimte Text wiederholt immer wieder „Herr Mandelmus geht heut zu Fuß“ und diese Wiederholungen sind für Kinder ein großer Spaß. Ein fröhliches Buch mit wundervollen und immer wieder überraschenden Reimen. Es macht einen Riesenspaß Herrn Mandelmus durch den Tag zu begleiten.
Dagmar Mägdefrau
Tür auf für Dackel und Maus – Beim Einkauf
Schon das witzige Cover zeigt die beiden Protagonisten, die sich zum Einkaufen aufmachen. „Sie brauchen Äpfel, grüne und rote.“ Als sie die gelbe Tür des Ladens entdecken, rufen beide „Bitte Tüüür aaauf!“ diesen Ruf werden wir an jeder Tür hören. Und ebenso die Aufforderung an die Kinder „Machst du die Tür auf?“ und dann wird umgeblättert. Doch diesmal landen unsere beiden beim Bäcker.
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Hier können die Kinder die Begriffe für Brot und Gebäck lernen und außerdem müssen sie die Maus finden. Da müssen sie schon genau hinschauen. Im Hintergrund sehen wir jetzt das Haus mit der gelben Tür und auf geht es in den nächsten Laden, eine Buchhandlung.
Ein sehr gelungenes Pappbilderbuch mit schönen Illustrationen, die viele Dinge darstelle, die die Kinder benennen können. Die Suche nach der Maus, die in jedem Laden erfolgt, schult das Auge und die Wiederholungen können die Kinder bald mitsprechen. Da wird also eine Menge gelernt in diesem niedlichen Buch. Also auf zum Einkaufen und „Bitte Tüüür aaauf!“
Dagmar Mägdefrau
Die besten Eltern der Welt
Schon auf dem Cover sehen wir die beiden Kinder, die sich Erwachsenensachen angezogen haben. Beim Aufschlagen des Buches sehen wir massenweise Süßigkeiten. Dann erfahren wir von dem Jungen, dass er heute richtig alt ist, nicht 6 sondern 60 oder 30 Jahre alt.
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Wenn man so alt ist, ist man ein Bestimmer und so werden er und seine Freundin Lou zu Eltern vieler Kinder, allerdings müssen sie sich zunächst mit Mama, Papa und dem kleinen Bruder Jonas begnügen. Denen wird verkündet „Ihr seid heute unsere Kinder!“ Und wenn man Bestimmer ist, muss man Regeln erstellen, die erste Regel lautet „Heute müsst ihr den ganzen Tag Fernsehen!“ Dann überlegt der Junge, der uns die Geschichte erzählt, dass es das Einfachste wäre, wenn man den Kindern statt Namen Nummern gibt, so wird Mama zu Nummer 2. Sie wäre lieber eine 3, doch Lou erklärt ihr, dass man Namen nicht aussuchen kann. Dann sollen auch noch alle im Schlafanzug herumlaufen, Einwände werden mit Phrasen beantwortet, die die Kinder sicher von ihren Eltern übernommen haben.
Hier wird die Welt auf den Kopf gestellt und nur die erschöpften „Kinder“, die die Süßigkeiten nicht mehr essen wollen und die auf der Couch einschlafen, obwohl sie die ganze Nacht hätten, wach sein sollen, zeigen uns wie es mit den besten Eltern der Welt läuft. Welches Kind träumt nicht von so einem Tag, Fernsehen, Süßes essen, nicht helfen müssen und wach bleiben dürfen. Hier wird dieser Wunsch grausige Wirklichkeit.
Neben dem etwas längerem Text sind die wunderschönen bunten Bilder eine Wonne, die spitzbübische Freude der kleine Eltern und die ablehnenden Gefühle der großen Kinder, herrlich abgebildet.
Dagmar Mägdefrau
Kleiner Löwe, erzähl mir von dir
Der niedliche kleine Löwe vom Titelbild ist ein Kuschellöwe, der mit dem kleinen Jungen im Bett liegt, als der ihn bittet „erzählst du mir bitte noch was, damit ich gut einschlafen kann?“
Und weil er ihn so gernhat, möchte er etwas von seinem kleinen Löwen erfahren. So legt sich der kleine Löwe auf den Rücken und erklärt einige Körperteile und bitten dann seine Füßchen zu kitzeln.
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Das macht das zuhörende Kind zu gerne. Auf der nächsten Seite gibt es einen Schieber, so kann der Löwe sich „leise anpirschen und das Mäuschen erschrecken.“
Wir erfahren noch so einiges vom Leben des kleinen Löwens und am Ende schlafen das Kind und der Kuschellöwe aneinander gekuschelt ein.
Ein liebevoll gestaltetes kleine Pappbilderbuch mit einer informativen Gute-Nacht-Geschichte. Da kann das Kind agieren, zählen und suchen, so macht das Vorlesen besonders bei kleinen Kindern viel Spaß. Und mir machen die zauberhaften zarten Zeichnungen in warmen Farben besondere Freude.
Dagmar Mägdefrau
Mäuschens Äpfel
Das Mäusen mit seinem vier Äpfeln sehen wir schon auf dem Cover. Das Buch zeigt uns zunächst einen Lageplan und dann erfahren wir wie Mäuschen die Äpfel gefunden hat. Sie ist so glücklich über dieses feine Essen. Doch da taucht der Bär auf und der will nicht verhandeln, der beansprucht alle Äpfel für sich.
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Als er dann die zaghaften Einwände der Maus mit der Drohung auch sie zu verspeisen abtut, überlegt sich die Maus einen hervorragenden Plan, wie sie doch noch an die Äpfel kommen könnte. Zunächst verunsichert sie den Bären mit der Behauptung, es gäbe fünf Äpfel.
Solche Geschichten sind einfach wundervoll und es macht so viel Spaß, wenn die kleine Maus dem großen starken Bären einen Bären aufbindet. Die Illustrationen sind gelungen und zeigen uns genau, was geschieht. Der gereimte Text lässt sich sehr gut vorlesen und man spürt dabei ein kleines Augenzwinkern.
Dagmar Mägdefrau
Papafant – Angst im Dunkel? Ich doch nicht! – Band 1
Schon auf dem Cover sehen wir den ängstlichen Papa, der von seinen Kindern getröstet werden muss. In dem verschachtelten Haus ist einiges zu entdecken, während wir Mama am Computer arbeiten sehen, bringt der Papafant die Kinder ins Bett. Doch als er das Licht löschen möchte, möchten die Kinder wenigstens das Nachlicht anhaben.
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Doch Papa, der auch nie klein war, hatte nie Angst im Dunkeln. Also erfindet er Übungen, die die Kinder länger werden lassen sollen. Doch beim Nachmessen hat sich nichts verändert. Danach wird auf den Betten Trampolin gesprungen bis eines unter Papas Gewicht bricht. Papa stellt die zerbrochenen Bretter vors Fenster. Nachdem er versucht noch mit anderen witzigen Ideen die Angst der Kinder zu vertreiben, macht er das Licht aus, um den Kindern zu beweisen, dass nichts passiert. Aber dann ruft er um Hilfe, erst sind die Geräusche unheimlich und dann sieht er eine Art Gespenst am Fenster. Da haben die Kinder Spaß, als sie Papafant zeigen können, dass nur die Bretter vorm Fenster so unheimlich aussahen. Papa sitzt schlotternd mit Decken auf dem Kopf und muss zugeben, dass er doch Angst hatte. Natürlich dürfen die Geschwister jetzt das Nachtlicht anlassen.
Ganz tolle Bilder, voller Dynamik und Gefühl. Dazu eine Geschichte, dessen Ausgangssituation die Kinder sicher alle kennen. Einfach mit verständlichen Worten und total witzig erzählt. Ich freue mich schon, wenn Papafant wütend wird.
Dagmar Mägdefrau
Ein Tag mit den Grems
Das Cover zeigt eine fröhliche junge Mama mit ihren zwei monsterartigen Kindern in einer liebevollen Umarmung. Sowohl auf der ersten Seite („Sie liebt uns“) als auch auf der letzten Seite („Weil wir uns so unendlich liebhaben“) wird über die Liebe gesprochen, die die drei verbindet.
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Heute ist „Grem-Tag“, denn Grem nennen sich die kleinen zotteligen Gestalten. Sie sind meist laut und oft frech steht auf den Klappen darunter ist das Gegenteil zu lesen. Der Tag beginnt um 5:12 Uhr und damit Mama noch ein Augen zumachen kann, erlaubt sie den beiden „Schokobrot ohne Brot“ zu essen und unter der Klappe wird eine Schokocreme aus dem Glas gelöffelt. Da die Grems das Wohnzimmer zu ihrem Zimmer machen sieht es entsprechend aus, denn an Grem-Tagen gilt ihr Ordnungsverständnis. Schaut besser nicht in den Schrank. Auch die Küche machte eine schlimmen Eindruck. Trotzdem geht es dann noch ins Schwimmbad, das gehört auch zum Grem-Tag. Auf dem Rückweg wird im Auto ein englisches Lied angestimmt, warum kein deutschsprachiges, dass ich auch singen könnte?
Da wird wohl ein Tag geschildert, den sich Kinder vielleicht wünschen könnten, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie so ein Chaos wirklich glücklich macht. Für mich wäre es kein Liebesbeweis ihnen alles Wünsche zu erfüllen. Aber vielleicht bin ich zu alt für diese Art mit Kindern umzugehen. Ein fröhliches Buch mit vielen bunten schönen Illustrationen. Ich werde allerdings nicht so richtig warm mit diesem Pappbilderbuch.
Dagmar Mägdefrau
Dalli dalli, hopp hopp! – Die Einhorntrödelbande
Schon auf dem Cover sehen wir das kleine Mädchen mit ihren Einhörnern. Jedes ist anders gestylt und hat einen entsprechenden Namen, wie uns die Geschichte zeigen wird.
Das Mädchen hat schon das Morgenfrühprogramm erledigt, doch die Einhornschar ist noch verpeilt und kommt nicht voran.
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„Das Einhorn mit den Glitzersteinen will noch langer liegen bleiben“ und das Einhorn mit der goldenen Krone, grummelt, weil es nicht die Zähen putzen will. Das eine liest, das andere malt, eines fühlt sich schlapp, während das andere sich viel bewegt. So geht es einige Seiten weiter, bis das Einhorn mit der Armbanduhr wiehert „Los geht´s! In einer Minute plus keine Sekunde!“
Ein Pappbilderbuch, dass alle morgendlichen Probleme, wegen denen wir nicht fertig werden, aufzeichnet. Hier sind es die Einhörner, die im Gegensatz zum Kind einfach immer wieder etwas anders tun. Die hübschen bunten Bilder sind schon kleinformatiger und zeigen sehr genau die Eigenarten der Einhörner. Die flotten Reime zu lesen, macht sicher nicht nur mir viel Spaß.
Dagmar Mägdefrau
Gute Nacht, kleine Kehrmaschine
Die kleine Kehrmaschine auf dem Cover hat Augen statt Scheinwerfer und so wird sie zu einer Person, die handelt. Im Herbst fährt sie bei Dämmerung vom Hof, dort stehen noch andere Fahrzeuge der Staßenreinigung. Eine Fahrerin fegt mit de Fahrzeug die Blätter zusammen.
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Dann kommt der Laubsaugwagen und sammelt die Blätter ein. Am Abend flüstert die Kehrmaschine dem Laubsaugwagen zu „Träume schön und gute Nacht!“ Als nächstes tritt der Glascontainerwagen auf und leert den grünen Container. Auch ihm flüstert die kleine Kehrmaschine am Abend ihren Spruch zu und natürlich auch dem Streufahrzeug, dass auf der nächsten Seite unterwegs ist.
Die kleinen Reime mit den sich wiederholenden Gute-Nacht-Wünschen lesen sich sehr gut und aus Erfahrung weiß ich, dass solche Fahrzeuge die Kinder einfach faszinieren und sie genaues über sie wissen wollen. Hier steht aber mehr die Gute-Nacht-Geschichte im Vordergrund als der Einsatz der Fahrzeuge.
Dagmar Mägdefrau
Psst, Krach, Bumm – Wie klingt ein Tag?
Ich finde es erstaunlich, dass dieses Buch übersetzt werden musste, denn der Text besteht ausschließlich aus den Geräuschen, die wir im Laufe eines Tages hören. So klingelt morgens der Wecker „Klingeling!“ und Papa ruft „Huhu“, um sein Kind, das noch im Bett liegt, zu grüßen.
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Ein „Blubb, Blubb“ kommt aus dem Aquarium und die schnurrende Katze liegt gemütlich auf der Bettdecke. Beim Frühstück wird geschlürft und geschmatzt, im Bad hören wir ein „Plitsch, Platsch“ am Waschbecken, das Auto tutet auf dem Weg zur Kita und dort geht es richtig laut her mit ganz vielen verschiedenen Geräuschen.
Ich kann mir gut vorstellen, beim Vorlesen die Kinder nach den Geräuschen zu fragen, vielleicht fallen ihnen noch mehr oder andere ein? Die Illustrationen, die immer eine Doppelseite füllen, sind sehr bunt und zeigen auf eine besonders Weise den Tagesablauf in der Familie. Ein fröhliches Buch, das sicher auch kleineren Kindern schon gezeigt werden kann, denn das Nachahmen der Geräusche regt die Stimme und die Modulation sicher an.
Dagmar Mägdefrau
Du und ich und unser Wir
Die Mutter hat das Kind auf dem Arm und die beiden haben richtig viel Spaß miteinander, da kann auch das Wir im Hintergrund nur freundlich lächeln.
Winkend begrüßen uns die Drei in der Tür, dazu ist noch eine gestreifte Katze gekommen. Der Vierzeiler erzählt uns, dass alle in der Gartenstraße 4 wohnen. Und dann gibt es noch die kleine Vertiefung mit dem Soundknopf, erst läutete es und dann werden wir mit einem „Hallo“ begrüßt.
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Auf der nächsten Seite geht es in den Garten, ein Schmetterling sitzt auf der Nase des Wirs. Vogelzwitschern und das Summen der Insekten hören wir neben einem fröhlichen Kinderjauchzen. Nach einem kleinen Fahrradunfall trösten das Wir und die Mama den Kleinen.
Auf diese Weise können sich schon ganz kleine Kinder mit dem Wir vertraut machen, das sie dann durch den Kindergarten bis in die Schule in den unterschiedlichsten Büchern begleitet.
Was ich hier zum ersten Mal sehe, ist das Aufladen des Sounds durch einen USB-Anschluss, das erspart das lästige Batteriewechseln. Die Illustrationen sind klar und es gibt eine Menge zu entdecken, neben den kleinen Reimen können wir noch die winzigen Hörspiele anhören und gerade damit locken wir die Kinder zum Vorlesen.
Dagmar Mägdefrau
Gehen Tiere auch aufs Klo?
Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen.
Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf der anderen Seite ist sie groß abgebildet und sie moderiert die Tour durch die Tierwelt.
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Zunächst treffen wir eine Kuh, die einen Fladen auf die Wiese macht, auf der anderen Seite gibt es die Riesenköttel eines Ziegenbocks. Mit Lätzchen und Besteck steht unsere Fliege vor dem Pferdeapfel. „Köttel, Fladen oder Mist, jedes Tier macht, weil es frisst.“ Ist eine sich wiederholender Text. Nach der Katze, die brav in die Kiste geht, tritt jeden Moment ein Turnschuh in einen Hundehaufen, das amüsiert meinen Enkel sehr. So treffen wir noch auf einige Tiere und ihre Hinterlassenschaften, bis wir wieder auf den Jungen treffen, der nun auch das Klo benutzt.
Die Illustrationen sind sehr schön und zeigen die Tiere sehr realistisch, die gereimten Texte sind an manchen Stellen etwas holprig, aber sie erklären sehr gut, wie sich die Tiere entleeren und wie die Produkte aussehen.
Dagmar Mägdefrau

