Der graue Gibbon hat sich von seinem Jungen abgewandt, der die Pfote nach ihm ausstreckt und „Papa lässt dich manchmal im Stich“ lautet der Text. Nach dem Wolf, der „eine Geschichte erzählt“ wechseln die Bilder und es werden Menschen gezeigt. „Papa wischt die Tränen ab“ zeigt einen Vater im Rollstuhl, der seinen mit dem Rad gestürzten Jungen tröstet. Danach träumt Papa vom größer werden des Kindes. Zum Schluss gibt es einen Sachtext zu den Tierpapas. Da lesen wir beim Gibbon, dass er sich noch mehr um die Kinder kümmert als die Mütter.
Das Buch zeigt sehr zärtliche Bilder, die die Nähe der Väter zu ihren Jungen abbilden. Sie beschränken sich ebenfalls wie die kurzen Sätze auf das Wesentliche. Obwohl mir die Aussage klar ist, fehlt mir ein wenig der rote Faden und eine Aussage. Wie ich am Beispiel des Gibbon beschrieben habe, finde ich eine solche Aussage beunruhigend, auch wenn sie durch die anderen aufgehoben wird.
Dagmar Mägdefrau