Allerlei Zauberei

Allerlei Zauberei  

Paul Maar

Michael Sowa

Oetinger

Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

Schon das Cover zeigt ein Sammelsurium an Szenen, die aus einem Märchen stammen könnten. In der Mitte das weiße Kaninchen im Zylinderhut. Das Buch beginnt mit dem Rumpelstilzchen und zunächst ist auch alles so wie wir es kennen, erst am Ende lesen wir, dass die Königstochter den Namen des giftigen kleinen Mannes gegoogelt hat.

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Weil Georg einer alten Frau half aus dem Bus auszusteigen, nannte sie, die in Wirklichkeit eine Zauberin war, dem Jungen zwei Zauberworte. Herr Scheibenkork, der als Zauberer auftritt und dabei mit Ticks arbeitet, benötigt einen neuen Zylinder und der muss feststellen, dass der doch wohl zaubern kann. Der Korrespondent Jakob Grimm berichtet von der Taufe Dornröschens, wo weise Frauen auftauchen. König Rasmus heiratet eine hübsche junge Frau, mit der er ein Kind bekommt, doch bald wird die von einer bösen Fee geraubt, die sich dann für die Königin ausgibt. Zu ihrer Befreiung muss der junge Prinz viele Abenteuer bestehen. Rosa erlebt einiges beim Fahrstuhlfahren in der Nacht. Die letzte Geschichte „Der fliegende Koffer“ ist schon recht lang und sie hat viele unerwartete Windungen, die zeigen mit wieviel Fantasie da Märchen neu erdacht werden.

Neben den abenteuerlichen Geschichten, die mit einem Augenzwinkern erzählt werden, gibt sehr schöne Gemälde, die das Lesen des Buches noch interessanter machen.

Dagmar Mägdefrau

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