Vorneweg geht die Katze, dann kommt das Mädchen und als letztes sehen wir das „große Fehlen“, denn das Mädchen hat ihre Mama verloren. Im Haus hängt eine Foto, wo sie gemeinsam Blumen eingepflanzt haben. „Dann starb Mama – und an ihre Stelle trat das große Fehlen.“ So liegt sie ganz eng an der Wand im Bett und dick daneben dieser Geist, der nun ihr einziger Freund ist.
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Denn er sitzt bei Frühstück zwischen ihr und Papa. Immer ist das große Fehlen dabei, sogar wenn sie mit Papa auf den Jahrmarkt geht. Doch dann fängt die Blume, die sie mit der Mama gepflanzt hat, an zu blühen und sie schenkt dem großen Fehlen eine Blüte. Zusammen retten sie eine kleine Katze, die ihre Freundin wurde.
Die Illustrationen sind zunächst in dunklen Erdtönen gehalten und sie werden erst mit dem Erblühen der Blume farbiger. Die anfängliche Distanz zum Papa wird auch immer geringer und am Schluss sitzen die beiden am Tisch nebeneinander und das große Fehlen hat am Tischende seinen Platz. Außerdem wirkt es durch die Blühten etwas freundlicher. Danach gibt es auch ein Foto, auf dem das Kind zusammen mit dem Papa etwas pflanzt, im Hintergrund mit Schaufel das große Fehlen und natürlich ist auch die Katze dabei.
Fehlen wird Mama immer, aber das große Fehlen gehört zum Alltag und nimmt ihn nicht mehr ganz ein. Das Mädchen hat es geschafft ihre Trauer zu durchleben und kann jetzt wieder fröhlich sein.
Dagmar Mägdefrau


