Die Kastanien, die noch in ihrer stacheleigen Schale am Baum hängen, sind ganz aufgeregt, weil sie bald herabfallen und sie überlegen, was sie alles werden könnten. Nur die Kastanie, die in der Tasche landet, ängstigt sich davor schrumpelig zu werden. Dann würde sie im Müll landen. Aber Stein setzt sich die stachelige Schale auf und wird so zum Igel. Es finden noch eine Eichel, Zapfen, Ahornnasen und Bucheckernhüllen den Weg in die Tasche.
Auf der letzten Seite sehen wir fantasievolle Basteleien mit den Waldfrüchten, denn am Ende bleiben Stock und Stein allein zurück und sie haben wieder ihre Ruhe.
Es wird sehr ideenreich erzählt, was da in dieser Jackentasche geschieht, voller Fantasie nutzen die zeitweiligen Bewohner die Naturmaterialien, um sich zu verändern. Sicher werden die Kinder im Wald nach den Teilen suchen und ausprobieren, was sie im Buch gesehen haben. Neben den kurzen Textteilen und den Comicblasen gibt es wieder sehr schöne Illustrationen vom Tascheninhalt. Sicher wird das Buch genauso begeistert gelesen, wie der erste Teil.
Dagmar Mägdefrau