Aber zunächst fragt er Anna, was sie hat, denn sie liegt mit einem Kissen vor dem Gesicht zusammengekauert auf dem Bett. „Ach, nicht so wichtig“ lautet ihre Antwort. Doch der Hund widerspricht und sagt ihr, dass sie Freunde sind.
Annas Körperhaltung bleibt abweisend, während wir ihr Gesicht nicht wirklich sehen können. Ihr Gesicht bleibt auch bis auf wenige Ausnahmen am Ende des Buches ohne Merkmale, aber ihr Körper zeigt sehr genau ihre Gefühle. Die einzelnen Doppelseiten sind wundervoll zart mir Aquarellfarben illustriert, die beiden Freunde sind fließend mit Tusche gezeichnet und so bleibt alles weich.
Ein schön gestaltetes Buch mit vielen aufbauenden Aussagen. Ich finde ja immer, dass diese Bücher was für Erwachsene sind, die Freude an den wahren Aussagen über Freundschaft haben.
Dagmar Mägdefrau