• Komm, wir zeigen dir unseren Wald

    Komm, wir zeigen dir unseren Wald

    Constanze von Kitzing

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Nachdem es ein Wimmelbuch gibt, dass die Kita zeigt, werden wir im zweiten Teil in den Wald geführt. 
    Die Kitagruppe macht sich mit der Erzieherin Nadine, den Erziehern Isaak und Aynur, so wie Thabos Papa Tshepo und Lillis Mama Sarah, die Baby Élian dabeihat, auf den Weg. Ein kurzer Text erklärt die Situation und Sprechblasen lockern die Bilder auf. Es sind viele Tiere zu sehen und die Kinder erkunden neugierig Fußspuren und sammeln Müll. Das Baby wird gestillt und ein paar Kinder steigen auf den Hochsitz.
    mehr oder weniger lesen
    Eine Försterin pflanzt mit den Kindern kleine Bäume. Hinter den Zäunen können die Kinder Wildschweine mit ihren Jungen und Rehe anschauen. Ein älteres Paar mit Rollator kommt den Weg entlang. Am Bach wird ein Picknick gemacht, die Kinder versuchen zu angeln und erkunden die Umgebung. Dann beobachten die Kinder die Krabbeltiere auf der Wiese und legen ein Naturmandala. Zum Schluss geht es auf den Wald-Spielplatz. Besonders spannend ist der Weg über den Barfußpfad. 
    
    Die Kinder werden Neues und Vertrautes in den Wimmelbildern finden und natürlich immer wieder etwas entdecken. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ich lese!

    Ich lese!

    Attilio

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 0-36 Monate

    Mit einfachen klar umrandeten Tierfiguren werden verschiedene Lesesituationen dargestellt.
    „Jemandem zuhören, der vorliest“ der große graue Hund liest dem kleinen Hund vor, der brav zuhört. „Am Sonntag lesen“ bedeutet wohl im Bett zu lesen, auf dem Klo lesen „lesen und dabei etwas wichtiges erledigen“. Der kleine Maulwurf, der aus seinem Loch kommt, liest „nach einem dunklen Moment“, die beiden Mäuse lesen gemeinsam.
    mehr oder weniger lesen
    Man kann auch zwei Bücher gleichzeitig lesen, Freunden vorlesen, lesen, um einzuschlafen und “lesen, um jemand anderes zu sein“. Zu Schluss „ein Buch lesen und es dann verschenken“, das lohnt sich doppelt finde ich. 
    
    Ein schönes kleines Buch über das Thema, dass mir so wichtig ist. Da die Bilder so einfach sind, kann man es sicher schon sehr früh den Kindern vorlesen. Allerdings sind die Blätter nicht verstärkt und man wird es den Kinderhänden noch nicht überlassen können.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Herr Max und die schlaue Maus

    Herr Max und die schlaue Maus

    Daniel Fehr

    Isabel Große Holtforth

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Pappbilderbuch berichtet von Maximilian Max, einen „vornehmen Herrn“, der sich sein Sonntagmorgenfrühstück freut. Als er dann den Teller mit dem Käse auf den Tisch stellt, erdeistet sich eine Maus, ihm ein Stück zu klauen. Das lässt sich Herr Max aber nicht gefallen und er jagd hinter der Maus her. Im Buch ist die Zimmertüre zu sehen, die sich öffnen lässt und durch die wir auf die nächste Seite schauen. So gelangen wir in ein gemütliches Lesezimmer, aber schon entwischt die Maus durch ein Bild und so kommen wir in die Küche, hier geht es durch den Schrank ins Treppenhaus.
    mehr oder weniger lesen
    Wieder ist eine Türe zu öffnen, die führt in einen großen Abstellraum, hier ist der Ausgang eine Pendeluhr, durch den Uhrenkasten gelangt man in den Keller. Herr Max muss ich durch enge Rohre quälen und fragt sich, ob das der Käse wert ist. Schließlich entdeckt Herr Max einen Frühstückstisch in einem Gartenhaus, der seinem sehr ähnelt und die Maus hat endlich die ganze Käseauswahl am Esstisch im Haus für sich. 
    
    Diese witzige Geschichte mit den Durchgängen ins nächste Zimmer macht richtig viel Spaß. Vielleicht ist der Text für manche Zweijährige noch etwas lang, aber die Bilder mit den zu öffnenden Türen kommen bestimmt gut an.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin kein Schaf

    Ich bin kein Schaf

    Stephan Valentin

    Denitza Mineva

    Pfefferkorn

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Obwohl das Cover ganz klar ein weißes Schaf zeigt, heißt der Titel „Ich bin doch kein Schaf!“ und genau diesen Satz lesen wir in diesem Bilderbuch auf fast jeder zweiten Seite.
    Es beginnt damit, dass alle Schafe frisches Gras fressen, doch unser Schaf sitzt am Tisch und isst Pizza. „Aber ich bin doch kein Schaf!“ ist unter dem Bild zu lesen. Es macht auch nicht „Määähhh“ sondern „Kikerikiii“, es will auch nicht in die Berge, es möchte lieber in die Karibik.
    Schützt sich nicht vor Regen, schläft nicht im Stall, pflegt nicht sein Fell und hört nicht auf den Hund des Schäfers.
    mehr oder weniger lesen
    Da wenden sich die anderen Schafe ab und meinen, das Schaf gehöre nicht zu ihnen. In kleinen Bildern können wir die unterschiedlichen Gefühle des Schafes darauf anschauen. Doch dann kommt der Wolf und unser Schaf ermutigt die anderen zum Widerstand und so lesen wir „Wir sind nicht immer Schafe!“. Am Ende feiern alle zusammen und unser Schaf macht fröhlich mit.
    
    Wie selbstbewusst sich das Schaf gegen die anderen durchsetzt, ist bewundernswert, und wie schön, dass es trotz der zwischenzeitlichen Ausgrenzung, am Ende zusammen mit allen feiert. Schließlich hat es mit seinem Durchsetzungsvermögen die anderen dazu gebracht, dem Wolf die Stirn zu bieten.
    
    Klare einfache Bilder und ein ebensolcher Text bieten viel Spiel zur Diskussion. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kluck und der Kuckuck

    Kluck und der Kuckuck

    Yvonne Hergane

    Wiebke Rauers

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Mit großen Augen schauen sich Kluck, der junge bunt gefiederte Kranich, und der Kuckuck auf dem Cover an. 
    Das Buch beginnt mit dem völlig verzweifelten Kluck, er hat seine ganze Familie verloren und alles Suchen hilft nicht. Während er sich überall verabschiedet hat, sind die anderen wohl schon gen Süden gestartet. Doch dann taucht der Kuckuck auf und will dem kleinen Kranich helfen. „Gemeinsam flattern sie auf einen Ast. Der biegt sich unter der Last.“ Diese und ähnliche wundervolle Sätze machen das Buch zu einem echten Bilderbuchschatz.
    mehr oder weniger lesen
    Der Kuckuck bezeichnet seine Eltern als „Vergesser“, er wuchs bei einer Bachstelze auf. Als Kluck Jo trösten möchte, fallen beide vom Baum auf eine weiches Moosposter. Wie beide dort unten liegen, ist eine echte Augenweide. Kluck gibt Jo einen Regenwurm aus und beide „schnabulieren“ ihn. Im Wasser schauen die beiden Vögel auf ihr Spiegelbild, weil Kluck findet, dass die beiden sich ähneln. „Bei dir zeigt der Schnabel nach vorne und die Beine nach unten und die Flügel zur Seite. Mehr Ähnlichkeit geht gar nicht.“ argumentiert er. 
    Da beiden Vögel nach Süden fliegen beschließen sie gemeinsam von einem Hügel loszufliegen. Hier gibt es ein witziges Missverständnis zwischen dreizehn und drei Zehen. Nach dem missglückten Start, taucht dann Klucks Mutter und die ganze Familie auf und sie sind bereit den Kuckuck mitzunehmen. 
    
    Dieses Bilderbuch besticht durch seine wunderschöne Sprache, in die sich immer wieder kleine, feine Reime einschleichen. Die farbenfreudigen Bilder ergänzen da hervorragend.  Da macht es gar nichts, dass junge Kraniche eigentlich kein so farbenfrohes Gefieder haben. Die beiden Vögel unterstützen sich gegenseitig und werde so zu echten Freunden. Ein Buch, das auf Anhieb überzeugt und das ich sicher oft begeistert lesen werde. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das kleine Nein-Schwein

    Das kleine Nein-Schwein

    Henrike Wilson

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Diesmal ist es kein Pappbilderbuch, sondern ein Bilderbuch mit dünnen Seiten, man sieht dem Schwein auf dem Cover schon an, dass es alles verweigert. 
    Obwohl die Mama liebevoll „Aufstehen, kleines Ferkel!“ ruft, will Ferkel nicht aufstehen, es will einfach im warmen Bett liegen bleiben. Auch Waschen und Zähne putzen will es nicht „Nein!“ Selbst seinen Brei will es nicht essen. Trotzig sitzt es vor dem Teller mit Brei und Erdbeeren. Das Ferkel will sich auch nicht anziehen und den Helm aufsetzten.
    mehr oder weniger lesen
    Es ruft immer nur „Nein!“ Da packt Mama ihn in Unterhose und Helm in den Fahrradsitz und bei Wind und Regen geht es in den Kindergarten. Dort spielen schon alle und Ferkel ist kalt und hungrig. Wie schön, dass Mama kommt und ihn gleich in den Arm nimmt. Morgen wird sicher nicht wieder ein „Nein-Tag“ werden. Dazu sagt Ferkel „Nein!“
    
    Besonders schön ist der Satz „Am Abend, als Mama Ferkel ins Bett bringt, ist alles wieder gut.“ Manche Tage sind nun mal „Nein-Tage“ aber schön sind sie für alles nicht. Da tröstet so ein Bilderbuch mit schönen Bildern und kurzen Texten sehr.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Hauptsache, wir vertragen uns wieder

    Hauptsache, wir vertragen uns wieder

    Heidemaie Brosche

    Jana Moskio

    mvgverlag

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Nach „Und trotzdem habe ich dich immer lieb“ geht es diesmal um die Wut, die der kleine Biber hat. 
    Zu Beginn wendet sich die Autorin Heidemarie Brosch an die Eltern erklärt einiges zum Thema „Wut“. Sicher ein hilfreicher Text, der die Wut als ganz natürlich erklärt.
    Danach beginnt die Geschichte des kleinen Bibers, der nicht so gerne aufstehen möchte und deshalb zu spät in den Kindergarten kommt. Immerhin hat Mama ihm „Honigklee-Klöße“ versprochen, darauf freut er sich schon und das besänftigt kurzfristig seine Wut. Mama will nicht warten, bis er sich die Schuhe zugebunden hat. „Da stampft er mit dem Fuß.“
    mehr oder weniger lesen
    Auf dem Bild kann man ganz genau sehen, wie wütend der Kleine ist. Durch sein spätes Eintreffen spielen die Kinder schon miteinander und der kleine Biber muss alleine mit seiner Giraffe im Sand spielen. Als sich die anderen Kinder über ihn lustig machen, spürt er „wie die Wut in ihm riesengroß wurde.“ Als Mama ihn abholt und die versprochenen Klöße vergessen hat kommt die Wut geballt heraus. „Er trampelt mit beiden Beinen, heult laut und warf sich schließlich auf den Boden.“ Am Ende muss Mama ihn nach Hause tragen und kommt dabei ganz schön außer Atem. Als er erschöpft auf der Couch liegt, wird er wieder ruhiger und die Wut kleiner. Als Mama dann Verständnis für sein Wut zeigt und von Situationen erzählt in der auch sie wüten wurde, beschließen die beiden zusammen die Klöße zu kochen. „Hauptsache…wir vertragen uns wieder.“ Da liegen sich die beiden wieder in den Armen.
    
    Wut kenne ich aus eigener Erfahrung und auch aus der Kindheit meiner Tochter. Ich glaube dieses Buch hätte uns ein wenig helfen können, wenn wir beide nur noch wütend waren. Allerdings haben auch wir uns immer wieder vertragen und uns am Ende oft weinend in den Armen gelegen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wovon träumst du? Die tollpatschige Giraffe … und der verlorene Traum

    Wovon träumst du? Die tollpatschige Giraffe … und der verlorene Traum

    Julia Nüsch

    Kindermann

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die Giraffe Annette hat ihren Traum, den sie in der Nacht geträumt hatte, vergessen, deshalb lehnt sie an einem Baum und schaut in die Ferne. Als sie dem Fuchs Rainer Marie davon erzählt, hat er gleich einen Ratschlag parat. Doch Annette springt nicht leichtfüßig, sie stolpert und landet auf dem Bauch. 
    Heinrich, der Frosch empfiehlt singen, aber Annette landet nur im Wasser. Das Schaf William verstrickt die eigene Wolle, aber Annette ist so ungeschickt, dass sie einen Knoten in ihren Hals macht.
    mehr oder weniger lesen
    Auch Johann Wolfgang und Astrid, die Insekten, können nicht helfen. Theodor, das Nashorn, baut eine Wippe und als die beiden sie nutzen, kommen alle Tiere dazu. Leider kommt es wieder zu einem Unglück und die Tiere landen oben im Baum. Dort finden sie ein Art Decke, die Annette an ihren Traum erinnert. So träumen alle gemeinsam und es „war einfach fantastisch!“
    
    Schöne verträumte zarte Bilder und eine Freundschaftsgeschichte, die in einem gemeinsamen Traum endet: „Giraffenstark!“
    Die Geschichte ist vielleicht für einige Dreijährige etwas lang, doch man kann zunächst etwas kürzen und die fantastischen Bilder anschauen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Arlo kann nicht schlafen

    Arlo kann nicht schlafen

    Catherine Rayner

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ein tolles Cover zeigt den prächtigen Löwen, über ihm der Sternenhimmel und sein Name und einige Mähnenhaare sind in kupfergold geprägt. 
    „Arlo war ein sehr müder Löwe.“ So beginnt das Buch, Leider gibt es viele Gründe, weshalb der Löwe nicht schlafen kann, aber Löwen brauchen viel Schlaf. Da fragt er die Eule, die wundervoll mit ausgebreiteten Flügeln über ihm schwebt. Da singt die Eule dem Löwen ein beruhigendes, entspannendes Lied vor. „Wenn du nur Ruhe und Träume zulässt, dann kommt auch der Schlaf, ganz friedlich und fest.“ so endet das Lied.
    mehr oder weniger lesen
    Arlo stellt sich schöne Orte vor und danach, wie er bei seiner Familie einschläft und schon ist er eingeschlafen. Als er am Morgen der Eule von seinem Erfolg erzählt, weckt er sie damit auf. Und so muss er der Eule das Lied vorsingen. Am Abend treffen sich die beiden wieder und wecken mit ihrer Erfolgsmeldung die Löwenfamilie und so wird das Lied noch einmal für die Familie gesungen.
    Am Ende schlafen alle Löwen aneinander gekuschelt, nur die Eule fliegt in die Nacht.
    
    Vielleicht gelingt es dem/der Vorleser*in das Kind durch den ruhigen Gesang auch in das Reich der Träume zu begleiten.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Keine Angst kleines Schwein

    Keine Angst kleines Schwein

    Zoey Abbot

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Hand in Hand gehen Schwein und Pferd auf dem Weg, doch das Wort Angst im Titel hat etwas beängstigend. 
    Seinen Hasen im Arm liest Schwein im Bett mit einer Stirnlampe in einem Buch. Am Morgen wacht es mit einem komischen Gefühl auf und geht gleich zu seinem Freund dem Pferd. Dieser merkt sofort, dass etwas nicht stimmt und schlägt eine Radtour vor. Doch weder das noch gemeinsame Schwimmen oder witzige Hüte ausprobieren, können helfen. „Ich habe Angst“ sagt das Schwein, als das Pferd vorschlägt „dieses gruselige Etwas rauszulassen“.
    Pferd findet gemeinsames Tee trinken, könne eine Lösung sein.
    mehr oder weniger lesen
    So decken die beiden den Tisch mit vielen Leckereien und als das Schwein die Augen schließt, kommt ein schwarzer Wirbel, die „Angst vor der Nacht“. 
    Nach einigen Stück Kuchen wird sie immer kleiner. Danach kommt klebrig und zähflüssig in Lila die „Angst vor dem Alleinsein“ daher. Durch Tee löst sie sich auf. Dann taucht noch ein Wolf aus der gestrigen Geschichte auf, der dem Schwein Angst macht. Auch er frisst gerne von den vorbereiteten Sachen, am Ende wirft Schwein ihm noch wie einen Ball den Rest der schwarzen Angst zu.
    Es war nicht so ganz einfach der Angst zu begegnen und nur mit Hilfe des Freundes hat Schweinchen sie zunächst besiegt. Nicht immer gelingt es die Angst durch Aktionismus zu bewältigen, manchmal muss man sich der Angst auch stellen und dann ist es gut, wenn man Unterstützung bekommt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wie man bis eins zählt (Und fang erst gar nicht mit größeren Zahlen an!)

    Wie man bis eins zählt (Und fang erst gar nicht mit größeren Zahlen an!)

    Caspar Salomon

    Matt Hunt

    Kunstmann

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Das ist wirklich eine witzige Idee, ein Buch mit vielen Abbildungen, aber die ganz klare Aufgabe ist es immer nur das Teil zu zählen, das einmal zu sehen ist. Es darf nur immer bis eins gezählt werden! Ein roter Apfel ist abgebildet „Dann zähl einfach, wie viele Äpfel du siehst.“  Dann gibt es was Größeres zu zählen, nämlich einen Elefanten. Auf der nächsten Seite dominieren zwei Wale, aber die Aufgabe lautet „Wie viele Würstchen siehst du?“ Da muss man schon genau hinschauen.
    mehr oder weniger lesen
    Auch die eine Fliege in den Suppen zu finden ist nicht ganz einfach. Dann tauchen ganz verrückte Dinge immer einmal auf und sollen gezählt werden. Auf der nächsten Seite sind einige Enten zu sehen, die man auf keinen Fall zählen soll, ähnlich ist es mit den Würmern. Die Aufgabe heißt dann zähle die eine Giraffe nicht die anderen Tiere drumherum. Nach der Suche nach der einen Torte im Bilderrahmen, kommen wir auf den Apfel zurück, den allerdings jemand angebissen hat. 
    
    Zum Abschluss gibt es noch einen besonderen Spaß und dann den einen Pokal. Ich fand dieses Buch so amüsant und ich denke, die Kinder werden einen großen Spaß daran haben immer nur bis eins zu zählen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ab ins Bett, Ferkel

    Ab ins Bett, Ferkel

    Katja Reider

    Henrike Wilson

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Nachdem Ferkel beim letzten Mal mit Papa in der Wanne war, bringen die Eltern es jetzt ins Bett. Auf dem Cover hat es schon den blau-weiß gestreiften Schlafanzug an und gähnt mit weit geöffnetem Mund. Nach dem Abendesse, Mund und Nase des Kleinen sind noch ganz grün, wirft Papa ihn in die Luft und Mama räumt lächelnd den Tisch ab. „Am Rüssel klebt noch der Spinat. Drum geht´s mit voller Fahrt ins Bad.“ Hier werden auch die Zähne geputzt. Mit verschiedenen Aktionen zieht Ferkel die Zeit in die Länge, dann wird noch ein Lieblingsbuch herausgesucht.
    mehr oder weniger lesen
    „Just da merkt Ferkel: Ach du Schreck! Sein Kuschelhase ist ja weg!“ und der muss jetzt erstmal gesucht werden, denn ohne den kann es nicht schlafen. Ferkel spürt langsam die Müdigkeit und deshalb geht er noch schnell aufs Klo. Hier sitz es schon ganz ermattet. Endlich liegt es im Bett und die Eltern schleichen sich leise raus. Doch Ferkel will noch einen „Rüsselkuss!“.
    
    „Einschlaf-Garantie!“ seht hinten auf dem Buch. Aber auch wenn es damit nicht klapp, so haben alle Beteiligten viel Spaß beim Lesen und Anschauen dieses besonderen Gute-Nacht-Buches. Die Reime sind wieder voller Humor und die Bilder allerliebst, weil man die Situationen sofort als seine erkennt.
    
    Dagmar Mägdefrau