• Herr Bort, der Katzenschreck

    Herr Bort, der Katzenschreck

    Andrea Behnke

    Mele Brink

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Wir Katzenbesitzer wissen ja alle, dass Katzen sich einfach ihre Menschen aussuchen, egal ob es denen passt.
    Herr Bort hat eine Nachbarin, die neben ihren zwei Hunden noch einen Katze Namens Rosi besitzt. Rosi mag die Hunde nicht und sucht sich Herrn Borts Garten als neues zu Hause aus. Herr Bort, der dunkel gekleidet immer noch um seine Frau trauert, will die Katze nicht in seinem Garten haben.

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    Er nennt sie Viech und weiß nicht, dass Rose dieses Wort mit dem langen I mag. All seine Versuche die Katze aus dem Garten zu verscheuchen gelingen nicht. Sein letzter Versuch, mit höhen Flötentönen Rosi zu vergraulen führen dazu, dass Herr Bort wieder auf seiner Flöte spielt und diese Melodie liebt Rosi. So kommt es, dass er Rosi streichelt und sich nicht mehr über ihre Haare aufregt. 

    Ein Buch, dass jedem Katzenmenschen das Herz aufgehen lässt. Hoffen wir, dass jede Rosi einen Menschen findet, den sie so bezirzen kann, dass er sie vor dem Tierheim bewahrt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hör mal rein, wer kann das sein? – Streichelzoo

    Hör mal rein, wer kann das sein? – Streichelzoo

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Wie mir der Verlag versicherte, bleiben die Tierstimmen, die durch Streicheln des Felles zu hören sind, durch eine neue Technik, lange erhalten.
    Meck! Meck! begrüßt uns die Ziege. Auf der linken Seite finden wir einen kleinen Text, der uns informiert, dann folgt die Aufforderung das Fell der Ziege auf der linken Seite zu streicheln. Das Fell ist flauschig und das Geräusch hört sich nach einer echten Ziege an.

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    Es handelt sich immer um Fotos, die verschiedene Tiere dieser Art darstellen.  Auf der nächsten Seite lernen wir das Alpaka kennen, dann kommt das Fiepen des Meerschweinchens. Esel und Wollschwein sind die nächsten Tiere. 

    Es macht viel Spaß das Buch mit keinen Kinder anzuschauen, sie beherrschen schnell die Technik und freuen sich an dem Ton. Mir gefällt, dass es echte Tiergeräusche sind. Das Pappbilderbuch hat am Ende eine dicke Seite in der die Technik untergebracht ist. An der Rückseite kann man die Batterie ausschalten und tauschen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein erstes Buch vom Flugzeug

    Mein erstes Buch vom Flugzeug

    Nathalie Choux

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Ein Pappbilderbuch mit beweglichen Teilen, schon auf dem Cover bewegt sich das Flugzeug hin und her. Das Loch mit dem man es steuert, ist gut zu nutzen für die kleinen Finger. Danach steigen die Passagiere und er Kapitän durch ein Aufwärtsbewegung ins Flugzeug.

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    Das Gepäck wird in die Ladeklappe geschoben, das Flugzeug steigt auf, über die Seite hinaus. Das wird auch noch auf der nächsten Seite genutzt, dort macht noch ein Flugzeug einen Looping. Auf der letzten Seite kommen die Passagiere an und leider gibt es hier nichts zu bewegen.

    Ein sehr robustes Buch mit bunten Farben und einfachen Figuren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle müssen gähnen

    Alle müssen gähnen

    Maria Höck

    Anja Bijsterbosch

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Der Titel sagt es ja schon, alle Tiere sind müde und gähnen. Zunächst die Katze, wenn wir die Klappe im Gesicht öffnen, sehen wir den roten Mund mit Zähnen und Zunge. Der Vierzeiler daneben ist kurz und klar.
    Weiter geht es mit der Schlange, sie streckt die Zunge weit heraus, der Waschbär hat schrecklich viele Zähne. „Oh, wie er sich streckt und reckt! Wer wird als Nächster angesteckt?“ Das ist das müde Häschen, das zeigt seine vier Zähne.

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    Es folgen noch einige Tier, bis sich auch das Kind die Augen reibt „Hat sich beim Gähnen angesteckt, husch, husch ins Bett und zugedeckt.“ Auf der letzten Seite sehen wir alle Kinder schlafend und auf die Frage „Wer gähnt als nächster?“ klappt man die Seite weiter auf und die Antwort ist natürlich Du!

    Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen viel gegähnt habe. Natürlich ist es wieder ein Buch zum Thema Einschlafen, aber das ist ja auch bei jungen Eltern eines der wichtigsten Dinge.
    Mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bagger, Traktoren, Müllabfuhr! -Mein großes Fahrzeugebuch

    Bagger, Traktoren, Müllabfuhr! -Mein großes Fahrzeugebuch

    Wolfgang Metzger

    Ravensburger

    Verlagssempfehlung 2 Jahre

    Ein Pappbilderbuch mit abgerundeten Ecken, das auf 15 Seiten alles bietet, was es an großen Fahrzeugen gibt, am Ende sind wir sogar am Flughafen. Die Texte sind kurz und erklärend.
    Das Buch beginnt mit einer Baustelle, dort wird ein Haus gebaut, auf der nächsten Seite sieht man einzelne Fahrzeuge, die benannt werden. Einige davon finden wir auf der nächsten Seite, dort wird eine Autobahn gebaut. Während auf der ersten Seite eine Katze gesucht werden soll, fragt der Text am Seite drei nach der Straßenwalze.

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    Dann weicht das Buch in der Darstellung ab und wir entdecken eine Landschaft mit Feldern und Fluss von oben. Die nächsten Seiten zeigt uns das Feld und den Bauernhof von Nahem. Dann sehen wir den Bauernhof am Abend und der Text handelt von den Tieren. 
    Jetzt geht es zum Bauhof, es gibt viele orange Fahrzeuge, deren Name daneben zu finden ist. Auf der nächsten Seite „Wie sieht es in der Feuerwache aus?“ sehen wir das Haus im Querschnitt und auch hier finden wir die Bezeichnungen im Bild. Im nächsten Bild wird ein Brand gelöscht, dann geht es mit der Rettung bei Überschwemmung weiter. 
    Das Bild vom Abflugterminal  wird mit „Wohin geht die Reise?“ überschrieben. Danach folgt der Flugplatz mit den Flugzeugen und zuletzt sehen wir den Polizeihubschrauber der den Flugplatz und die Autobahn überwacht.

    Es ist unendlich viel zu sehen in dem Buch und mir fehlt ein wenig der rote Faden. Ich werde das Buch in unsere Vorlesekiste packen, weil sicher viele Jungen Spaß am Anschauen haben werden. Mir wäre aber ein Buch, dass die Struktur der ersten drei Seiten fortgeführt hätte lieber gewesen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Buch hat runde Ecken und etwas festere Seiten, auf der linken Seite finden wir kurze Informationen. Zum Beispiel, dass Kühe auf der Weide stehen und Gras fressen, um Milch zu geben.
    Auf der rechten Seite sind meist sieben Tiere unter einem Motte wie Bauernhof, Vögel oder Meer abgebildet.
    Zunächst drückt man auf einen rote Punkt, der die Geräusche für die Seite einstellt. Dann kann am einen Kreis auf den abgebildeten Tieren drücken und hört die Stimme des Tieres.

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    Die Fotos der Tiere sind auf weißem Grund und ihr Name steht daneben. Manche Tierstimmen kenne ich nicht und bin selbst verwundert über diese Töne. So macht der Dachs erstaunliche Geräusche und der Papageientaucher hört ganz unerwartet für mich an.

    Die Kinder begeistert die Technik und finden es lustig, wenn die Tiere die Geräusche der Vorseite machen, sie sprechen also eine Fremdsprache.
    Das Bilderbuch hat am Ende eine dicke Seite in der die Technik untergebracht ist. An der Rückseite kann man die Batterie ausschalten und tauschen.

    Gerade Kinder, die nicht an Bilderbücher gewöhnt sind,  habe Freude an diesen Büchern und ich finde, man kann sie prima damit locken. Alle anderen Kinder freuen sich natürlich auch über diese Form der Präsentation.

    Dagmar Mägdefrau

  • Langweilst du dich, Minimia?

    Langweilst du dich, Minimia?

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Lesesempfehlung ab 3 Jahre

    Wir kennen die kleine Minimia schon aus dem Buch „Welche Farbe hat ein Kuss?“ Jetzt ist Mia schon in der Schule und hat einen Kalender und an jedem Tag hat sie etwas vor. Mal trifft sie sich mit Freundinnen oder mit der Oma, mal spielt sie Hockey oder malt. 
    Nur am Sonntag, da geschieht nichts und Minimia ist schrecklich langweilig.

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    Sie sitz in ihrem Zimmer und wir sehen ganz viel Spielzeug, Bücher und Bilder. Trotzdem weiß sie nicht, was sie tun soll. Da hat sie eine Idee, sie fragt das Kaninchen hinter der roten Tür. Das verweist auf andere Tiere, so wird sie immer weiter geschickt und kein Tier kann helfen, alle sagen auf ihre Frage, was sie tun soll, nein, sie wissen es auch nicht. Der Außerirdische empfiehlt die Mama zu fragen. 

    Minimia geht zeichnerisch zu allen Tieren, die trägt beim Pinguin einen Schal und fliegt mit einem Papierflieger zum Wal. Ein Buch mit viel Fantasie und Bildern, die die eigene Fantasie anregen. Vielleicht ist der nächste Sonntag nicht mehr so schrecklich langweilig.

    Denn am Ende des Buches sitzt Mia in ihrem Zimmer und wundert sich über Mamas Frage „Hast du dich nicht gerade noch gelangweilt?“

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Hase will zum Zirkus

    Ein Hase will zum Zirkus

    Andrea Behnke

    Nina Hammerle

    kizz. in Herder

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Rodeo, der Hase, müsste die Eier bemalen, aber er schaut immer nach dem Zirkus, der sein Zelt direkt vor seiner Nase aufgebaut hat. Er möchte viel lieber auch Kunststücke vorführen, als Eier bemalen. Ein Pinguin, der Direktor des Zirkus, fragt ihn, was er kann. Aber das Angebot Plakate zu malen, findet Rodeo nicht gut. Er möchte in der Manege sein.

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    Der Elefant möchte ihn als Partner, nur müsste er dann Knoten in seine Ohren machen, das geht nicht. Auch andere Angebote klappen nicht. Erst als das Hamstermädchen, das Rodeo von Anfang an unterstützt hat, mit ihrem Hamsterrad lost legt, kommt dem Hasen eine gute Idee. So treten die beiden unter großem Applaus auf. Als dann die Zirkustiere dem Hasen beim Eier färben helfen, sind alle zufrieden und aus Rodeo wird ein richtiger Zirkushase.

    Ich glaube, die Geschichte macht auch Spaß, wenn kein Ostern ist. Mir hat sie auf jeden Fall Freude gemacht. Zum Vorlesen kann man bei den vielen Tieren alle Register ziehen und geckern wie die zaubernde Elster und hochnäsig sein wie die feine Pudeldame. Die Bilder gefallen mir gut, besonders das kleine Grinsen, das viele Gesichter ausstrahlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der neugierige Garten

    Der neugierige Garten

    Peter Brown

    Bohem

    Verlagssempfehlung ab 3 Jahre

    Ein Bilderbuch mit Leineneinband, etwas besonderes. Als erstes Bild sehen wir eine grau-braune Stadt mit Schloten und großen Häusern. Liam, der kleine Junge, ist neugierg und geht gerne spazieren, auch im Regen. Dabei findet er eine stillgelegte Trasse der Bahn. Zwischen den kaputten Geleisen wachsen ein paar Pflanzen und Wildblumen. Er beschließt sich um sie zu kümmern, er gießt sie so sehr, dass einige ertranken.

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    „Die Pflanzen warteten geduldig…“ und Liam erlernte das Gärtnern. Liam und der Gärtner erforschten in den nächsten Monaten zunächst die Trasse, dann im Frühjahr einige vergessene Dinge, wie alte Autos oder Verkehrsschilder, und zum Schluss die ganze Stadt. Es kamen immer neue Gärtner dazu, sodass das letzte Bild die Stadt mit viel Grün zeigt. Wir wünschen und für unsere Städte auch neugierige Gärten und viele fleißige Gärtner, damit auch bei uns alles grünt und blüht.

    Ich wohne in Essen und es gibt viele Industrieanlagen, die inzwischen von der Natur übernommen werden. Vielleicht brauchen wir auch keine Gärtner?

    Der Autor zeig in diesem Buch, angeregt durch ein Eisenbahnviadukt im Westteil Manhattans, wie die Natur Gärten entstehen lässt. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Es ist so schön, dein Freund zu sein

    Es ist so schön, dein Freund zu sein

    Birte Müller

    Ulrich Maske

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Die Suche nach einem Freund ist das Thema vieler Bilderbücher. Hier ist Hanni Hase alleine und die fragte viele Tiere und bietet ihnen ihre Freundschaft an. Aber alle kümmern sich nicht um die kleine Häsin und so endet jede Anfrage mit „wie schade“. Da auch die Möhre nicht antwortet und Hanni sie zu fressen gern hat, frisst Hanni sie auf.

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    Nun wird es dunkel und auch der Mond zieht ohne Antwort weiter, Hanni weint ein paar Tränen. Doch dann sitzt da der kleine Knuddelbär und fragt „Hanni, wollen wir Freunde sein?“. 

    Die weichen Bilder, wie Aquarelle, machen diese Bilderbuch zu etwas besonderem. Und ich hoffe für alle, die einen Freund suchen, dass sie am Ende einen Knuddelbär finden, wie unsere Häsin Hanni.

    Dagmar Mägdefrau

  • Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Susanne Weber

    Sabine Kraushaar

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Wir begleiten die niedliche rote Katze durch das Buch. Auf jeder Seite ist ein Vierzeiler, der mit „Miau“ endet und dieses Miau kann man mit Knopfdruck abspielen und ganz klar hören.
    Auf der ersten Doppelseite geht die Katze über eine Wiese mit Blumen und Schmetterlingen, aus einem Baumstamm lugt eine Maus, drei andere Maus sind auch noch zu sehen.

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    Der kleine Leser hat also genug zu sehen und zu suchen auf dem Bild. Dann versteckt sich die Katze, auch eine Situation, die die Kinder in diesem Alter mögen. Auch hier können wir wieder die Mäuse suchen.
    Die Katze begegnet dem Hund und schlabbert Milch, sitzt am Wasser und am Ende schläft sie gemütlich ein.

    Die Bilder sind klar, in bunten Farben gezeichnet und bieten viele Kleinigkeiten an, die die Kinder gerne zeigen und benennen. Natürlich ist der Ton ein besonderer Spaß an diesem Pappbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Welches Tier ist anders hier?

    Welches Tier ist anders hier?

    Text: Bernd Penners

    Illustration: Henning Löhlein

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch ist voller Tiere, immer eine Doppelseite der gleichen Gattung. Dazu gibt es immer einen Zweizeiler, der angibt, was wir suchen. So sehen wir auf der ersten Doppelseite schwarz gefleckte Kühe auf grünem Hintergrund „Alle Kühe tragen Glöckchen, außer einer, die trägt Söckchen.“ Weiter geht es mit Häschen, Gänsen, Hunden, Hühnern und fünf anderen Tieren.

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    Auf der letzten Seite sind einige der Tiere abgebildet. „Egal ob Maus, Pferd oder Huhn, ja alle Tiere schlafen nun! wirklich alle?“

    Man muss schon genau hinschauen um immer den Ausreißer zu finden, aber die Kinder sind da sicher sehr genau. Man kann zunächst die Tiere schauen und benennen und dann kann die Suche losgehen. 

    Dagmar Mägdefrau