Was bleibt, wenn du gehst, Bär?

Was bleibt, wenn du gehst, Bär?

Johan Dougherty

Thomas Docherty

Aus dem Englischen übersetzt von Katja Frixe

Penguin

Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

Auf dem Cover sind die beiden Bären in bunten Fahren und mit Sternen gezeichnet, sie halten sich liebevoll und voller Vertrauen an den Tatzen. Die Geschichte beginnt mit dem kleinen Otto, der fröhlich winkend durch den Wald eilt. Mit dem großen Bär Orlo hat er den „weltbesten Freund“, mit ihm macht er viel gemeinsam.

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Doch dann verliert Orlo immer mehr an Kraft und er „schlechte als gute Tage“, er spricht sogar vom Sterben. Da entlädt sich die ganze Wut des kleinen Bären in riesigen schwarzen Spiralen, er wütet und schreit, er will seinen Freund nicht verlieren. Doch dann findet er aus seiner dunklen Welt wieder zurück in die Arme von Orlo und er tröstet seinen kleinen Freund mit de Worten, „Ich bin immer bei dir, in deinem Herz.“ So verbringen die beiden eine wunderbaren gemeinsamen Sommer und als Orlo so schwach wurde, dass er im Bett lag, war Otto an seiner Seite. Als Orlo dann starb weinte Otto mit seiner Mutter an seiner Seite am Grab und in seiner Erinnerung war der alte Bär wieder an seiner Seite.

Das Buch über den Verlust eines Angehörigen empfinde ich als sehr kindgerecht. Ich glaube mit dem Vorlesen des Buches kann ich auf den Tod eines alten Menschen vorbereiten ohne Angst zu machen. Der Tod gehört nun einmal zu uns und die Kinder müssen wissen, dass so ein Verlust traurig macht, aber die Erinnerung erhalten bliebt solange wir diese Person im Herzen behalten. Neben den klaren Illustrationen, die den verstorbenen Bären in bunten Farben abbilden, sind die gereimten Texte sehr gut zu lesen.

Dagmar Mägdefrau

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