Ein kleines leinengebundenes Büchlein mit goldenen Buchstaben und einem kleinen Bild von einer Fliege, die sich mit zwei Beinen am Kopf kratzt, erzählt von dem 23tägigen Leben einer männlichen Fliege. Zwischen zwei Laternen fliegt ein Vogel, von dem wir später erfahren, dass es sich um einen Bussard handelt. Aber zunächst geht es zu dem Hundehaufen, auf dem das Ei gelegt wurde.
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Von der Eltern erfahren wir, dass der Vater durch eine zusammengerollte Zeitung starb. Die Mutter wird unser Fliege zwar treffen, aber nicht erkennen. Am dritten Tag fliegt die fertige Fliege aus der Larve und im Buch sehen wir ein zweiseitiges Portrait des Tieres. Am fünften Tag stürzt sich die Fliege ins Bussardauge und damit beginnt so etwas wie eine Freundschaft, denn die beiden tauschen sich über die Dinge des Lebens aus.
Die Farben, in denen das Buch gedruckt wurde beschränken sich auf blau und schwarz und damit wird die Erzählung aufs Deutlichste ergänzt.
Ich empfinde des Buch als kleines Meisterwerk. Es hat Tiefe und Humor, schöne Illustrationen und es zeigt, dass eine lebenslange Freundschaft auch nur 23 Tage andauern kann.
Dagmar Mägdefrau


