Deepworld

Deepworld 

Anja Reumschüssel

Carlsen

Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

Nachdem sein bester Freund weggezogen ist, bekommt Gustav eine neue Sitznachbarin in der Schule: Ruby. Gustav wundert sich darüber, was für komische Figuren und Monster sie in ihr Heft zeichnet, und sie redet nicht wirklich mit ihm. Doch nachdem Gustav ein Referat über sein Hobby gehalten hat, kommt Ruby auf ihn zu und lädt ihn zu sich nach Hause ein. Dort beginnen sie, „Deepworld“ zu zocken – ein Spiel, das man mithilfe einer VR-Brille spielt.
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In „Deepworld“ tauchen nicht nur die Monster aus Rubys Zeichnungen auf, sondern die beiden erleben auch wesentlich gefährlichere Begegnungen. Schon bald scheint das Spiel ein Eigenleben entwickelt zu haben. Ob sie es schaffen, das Spiel zu gewinnen, wird sich zeigen.

Ich hatte das Buch schon länger zu Hause liegen, nachdem ich in einem Buchladen mitbekommen hatte, wie der Buchhändler es mit voller Überzeugung empfohlen hat. Jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, es zu lesen, und ich muss sagen: Es ist absolut großartig und unglaublich aktuell!

Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen und hätte es nicht einmal für einen Moment aus der Hand legen können. Der Schreibfluss ist sehr flüssig, und die Geschichte hält die Spannung bis zum Schluss. Besonders gut gefallen hat mir die Auseinandersetzung mit dem Thema KI und gleichzeitig mit dem Zocken von Computerspielen. Das Buch zeigt kritisch auf, welche Gefahren hinter diesen Themen stecken können, ohne dabei langweilig oder belehrend zu wirken.

Eine ganz klare Buchempfehlung für Kinder und Jugendliche, die sich für KI, Gaming und spannende Geschichten interessieren!

Katrin Hemmerich  

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