• Magicalia – Das Geheimnis des Schattendiebs – Band 2 

    Magicalia – Das Geheimnis des Schattendiebs – Band 2 

    Jennifer Bell

    Übersetzt aus dem Englischen von Friedrich Pflüger

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Betsy und Kosh dürfen endlich mehr über die Magicores lernen und in den Ferien zur Schule gehen. Doch während einer Unterrichtsstunde wird die Schule vom Schattenschmied angegriffen. Panik bricht aus, und plötzlich wird Kosh verdächtigt, der Schattenschmied zu sein. Betsy und Kosh müssen fliehen und versuchen fortan auf eigene Faust herauszufinden, wer wirklich hinter dem Schattenschmied steckt.
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    Gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise und werden dabei von ihrem neuen Freund Mateo, den wir bereits aus dem ersten Band kennen, unterstützt. Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht, denn die Pläne des Schattenschmieds sind von zerstörerischer Natur.

    Auch dieser Band überzeugt, wie schon der erste Teil, mit einer bildgewaltigen Sprache, durch die man in seiner Vorstellung direkt in die Welt der Magicores eintaucht. Man fiebert durchgehend mit und es macht großen Spaß zu sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und die Freundschaften zwischen ihnen immer stärker werden.

    Ich hatte auch mit diesem Buch wieder sehr viel Spaß und freue mich schon darauf, den dritten Teil zu lesen.

    Die Altersempfehlung finde ich weiterhin perfekt gewählt, und geübte Leser*innen werden keine Schwierigkeiten haben, dieser Reihe zu folgen. Gleichzeitig eignet sich die Geschichte auch hervorragend zum Vorlesen.

    Auch für diesen Band gilt weiterhin: Wer auf der Suche nach einer magischen und gleichzeitig spannenden Reihe ist, ist hier genau richtig.

    Katrin Hemmerich 

  • Deepworld 

    Deepworld 

    Anja Reumschüssel

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Nachdem sein bester Freund weggezogen ist, bekommt Gustav eine neue Sitznachbarin in der Schule: Ruby. Gustav wundert sich darüber, was für komische Figuren und Monster sie in ihr Heft zeichnet, und sie redet nicht wirklich mit ihm. Doch nachdem Gustav ein Referat über sein Hobby gehalten hat, kommt Ruby auf ihn zu und lädt ihn zu sich nach Hause ein. Dort beginnen sie, „Deepworld“ zu zocken – ein Spiel, das man mithilfe einer VR-Brille spielt.
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    In „Deepworld“ tauchen nicht nur die Monster aus Rubys Zeichnungen auf, sondern die beiden erleben auch wesentlich gefährlichere Begegnungen. Schon bald scheint das Spiel ein Eigenleben entwickelt zu haben. Ob sie es schaffen, das Spiel zu gewinnen, wird sich zeigen.

    Ich hatte das Buch schon länger zu Hause liegen, nachdem ich in einem Buchladen mitbekommen hatte, wie der Buchhändler es mit voller Überzeugung empfohlen hat. Jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, es zu lesen, und ich muss sagen: Es ist absolut großartig und unglaublich aktuell!

    Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen und hätte es nicht einmal für einen Moment aus der Hand legen können. Der Schreibfluss ist sehr flüssig, und die Geschichte hält die Spannung bis zum Schluss. Besonders gut gefallen hat mir die Auseinandersetzung mit dem Thema KI und gleichzeitig mit dem Zocken von Computerspielen. Das Buch zeigt kritisch auf, welche Gefahren hinter diesen Themen stecken können, ohne dabei langweilig oder belehrend zu wirken.

    Eine ganz klare Buchempfehlung für Kinder und Jugendliche, die sich für KI, Gaming und spannende Geschichten interessieren!

    Katrin Hemmerich