Passend zu dem Buch „Linus liebt Licht“, lernen wir jetzt Linus Freund Momo kennen. Auch Momo ist Autist und dieses Pappbilderbuch berichtet von alltäglichen Situationen, die dazu führen, dass Momo alles zu viel wird. Zunächst werden und die Protagonisten vorgestellt und wir erfahren, was Momo braucht und liebt. Dann wird vom Morgenkreis berichtet, den die Kinder aus ihrer Kita kennen.
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Alle Kinder sind aktiv und laut, „nur Momo bleibt sitzen.“ Und in einem besonderen Textfeld erfahren wir „Für Momo ist das alles viel zu viel.“ Auch der Urlaub überfordert den Jungen, alles ist anders, sogar das Wasser schmeckt nicht wie zu Hause. Er möchte wieder heim. Auch an seinem Geburtstagmorgen werden selbst die Geschenke für Momo zu viel. So schön die neue gelbe Mütze ist, etwas stört Momo, wie gut, dass der Zettel einfach entfernt werden kann und das Kratzen aufhört.
Hinten im Buch gibt es noch einen kleinen Text, der sich an die Kinder und an die Erwachsenen wendet und der Autismus erklärt.
Für Kinder, die es lieben zu Toben und Krach zu machen ist es sicher unverständlich, dass Kinder, wie Momo, damit ein großes Problem haben. Umso wichtiger ist es ihnen die Situation autistischer Kinder vorzuführen. So lernen sie Rücksicht zu nehmen und Verständnis für Momo aufzubringen.
Die sanft gezeichneten Illustrationen auf denen zu sehen ist, wie Momo sich in seinen blauen Anzug zurückzieht und mit Hilfe der Kopfhörer die Geräusche dämmt. Der verständliche Text ist kurz.
Dagmar Mägddefrau

