• Momo ist das alles viel zu viel

    Anna Mendel

    Jasmin Sturm

    monika fuchs

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Passend zu dem Buch „Linus liebt Licht“, lernen wir jetzt Linus Freund Momo kennen. Auch Momo ist Autist und dieses Pappbilderbuch berichtet von alltäglichen Situationen, die dazu führen, dass Momo alles zu viel wird. Zunächst werden und die Protagonisten vorgestellt und wir erfahren, was Momo braucht und liebt. Dann wird vom Morgenkreis berichtet, den die Kinder aus ihrer Kita kennen.

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    Alle Kinder sind aktiv und laut, „nur Momo bleibt sitzen.“ Und in einem besonderen Textfeld erfahren wir „Für Momo ist das alles viel zu viel.“ Auch der Urlaub überfordert den Jungen, alles ist anders, sogar das Wasser schmeckt nicht wie zu Hause. Er möchte wieder heim. Auch an seinem Geburtstagmorgen werden selbst die Geschenke für Momo zu viel. So schön die neue gelbe Mütze ist, etwas stört Momo, wie gut, dass der Zettel einfach entfernt werden kann und das Kratzen aufhört.

    Hinten im Buch gibt es noch einen kleinen Text, der sich an die Kinder und an die Erwachsenen wendet und der Autismus erklärt.

    Für Kinder, die es lieben zu Toben und Krach zu machen ist es sicher unverständlich, dass Kinder, wie Momo, damit ein großes Problem haben. Umso wichtiger ist es ihnen die Situation autistischer Kinder vorzuführen. So lernen sie Rücksicht zu nehmen und Verständnis für Momo aufzubringen.

    Die sanft gezeichneten Illustrationen auf denen zu sehen ist, wie Momo sich in seinen blauen Anzug zurückzieht und mit Hilfe der Kopfhörer die Geräusche dämmt. Der verständliche Text ist kurz.

    Dagmar Mägddefrau

  • Linus liebt Licht

    Linus liebt Licht

    Anna Mendel

    Jasmin Sturm

    monika fuchs

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Auf dem Cover des kleinen quadratischen Pappbilderbuches sehen wir Linus mit einer Taschenlampe. Auf der ersten Seite wird uns Linus, der mit zwei Mamas lebt, vorgestellt und wir erfahren, dass in diesem Buch erzählt wird, „was Linus macht, damit es ihm gut oder besser geht.“ Wenn die Sonne ins Zimmer scheint und dort etwas an die Wand malt, berührt Linus die Sonnenflecken mit seinen Händen.

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    Er genießt es hinten auf dem Fahrrad den Wind zu spüren, das fühlt sich gut an, aber es wühlt ihn auch auf. So weint er als die Fahrt endet. Zu Hause hängt ein Hängesessel und Linus liebt es darin gedreht zu werden. In der unruhigen Stadt trägt Linus Ohrenschützer und mit seiner Hand durch Wasser zu streichen beruhigt den Jungen.

    In dem Buch werden Alltagsszenen beschrieben und wir erfahren, wie Linus sich fühlt. Was ihn beruhigt oder auch aufwühlt. Hinten im Buch wird in kurzen Texten noch einmal darauf eingegangen und den Kinder, die sich das Buch anschauen, wird eine Frage gestellt. Danach werden die Erwachsenen über autistische Kinder wie Linus informiert.

    So kann das Buch dazu beitragen, dass autistische Kinder und ihr Verhalten besser verstanden werden. Denn die beschrieben Szenen können von uns falsch interpretiert werden und das kann zu Ausgrenzungen führen.

    Mir gefielen die weich gezeichneten Bilder sehr gut, dadurch wird das Buch ruhiger und sanfter. Ich bin überzeugt, dass die Kinder Linus besser verstehen werden. Ich möchte auch auf „Momo ist das alles zu viel“ hinweisen, dass von Linus Freund berichtet.

    Dagmar Mägdefrau