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Kleine Pandas, großes Versprechen

Rachel Bright
Jim Field
magellan
Bright/Field-Reihe
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Bei dem siebten Buch aus der erfolgreichen Bright/Field-Reihe geht es um Rote Pandas. Auf dem Cover sehen wir, wie die Panda-Schwestern sich ein Versprechen geben. Ganz hoch in den Bergen wohnen sie mit ihrer Mutter in einem Baum. Beide sind sehr unterschiedlich. Nima ist ruhig, während Ketu das Abenteuer sucht. Ihre Mama möchte, dass sie nicht zu weit weggehen, wenn sie spielen, sie nennt ihnen verbotene Orte und verlangt, dass die beiden ihr versprechen, nicht zu weit wegzugehen.
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„Wir achten aufeinander, für immer, du und ich!“ sagen die Roten Panda-Schwestern. Doch eines Tages will Ketu doch auf den verbotenen Berg steigen. Der Bilderbuchtext reimt sich wieder sehr schön und die Bilder sind richtige, kleine Kunstwerke, die die Natur so wundervoll abbilden, dass man sich ganz darin verlieren kann. Die Geschichte endet mit einer verständnisvollen Mutter, die sich freut, ihre Töchter wieder in die Arme schließen zu können. „Denn ein Versprechen geben, ist ein Geschenk, wisst ihr: So kann ich euch vertrauen…und ihr auch mir.“ Das ist das Resümee der Pandamutter, die ihre schlafenden Mädchen im Arm hält. Dagmar Mägdefrau
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Bist du wütend, kleiner Löwe?

Anja Kiel
Christine Faust
esslinger
Verlagsempfehlung ab 18 Monate
Durch das Loch auf dem Cover können wir schon den Löwen sehen, der mit verschränkten Armen da sitzt und wütend schaut. Die Situation kennt jeder, man will Schaukeln und immer ist die Schaukel besetzt, da kann man schon wütend werden. Doch das kleine Gepardenmädchen schlägt vor, Verstecken zu spielen. Jetzt wird man aufgefordert, an der Schlaufe zu drehen und schon sehen wir die beiden zusammen spielen, diesmal schaut der Löwe ganz fröhlich hinter dem Buch hervor.
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Beide Hasenkinder reißen an der Möhren, jeder will sie haben, doch Tante Hase weiß eine Lösung, die beide zufrieden stellt. Der kleine Biber macht mit seinem Papa einen Ausflug zum Badesee, doch es regnet, aber Papa hat eine Idee. Wenn man an der Schlaufe dreht, sieht man, dass der Biber in der Pfütze herumhüpft. Selbst meine „großen“ Enkel hatten noch Spaß an dem Buch, es ist ja immer schön, wenn ein Buch für Kleine zum Mitmachen auffordert. Schöne kleine Geschichten, die zunächst den Grund für die Wut zeigen, aber durch das Drehen wird alles wieder gut. Die hübschen Bilder zeigen sehr gut die Gefühle, da können Kinder sich gut mit identifizieren. Dagmar Mägdefrau
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Schaukel

Jutta Wetzel
esslinger
Verlagsempfehlung ab 18 Monate
Das Buch wird noch oben aufgeklappt, dadurch sind die Bilder immer hochkant auf einer Doppelseite gedruckt. Das Cover zeigt alle Tiere in der roten Plastikschaukel. Die Kinder werden aufgefordert, die Schaukel anzuschubsen. Aber das Schwein fehlt noch. Auf der nächsten Seite steigt es mit einem Eis zu. Die Eisbällchen sind übereinandergestapelt und es sind über zehn bunte Bällchen. Schneller soll die Schaukel sich bewegen. „Mach das bitte noch ganz lange!“ ruft begeistert jetzt die Schlange. Jetzt muss es sogar ein Looping sein. Auf der nächsten Seite stehen dann alle auf dem Kopf. Jetzt hat sich die Leine verdreht und muss wieder zurückgedreht werden.
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Alle sind schlapp, nur der Pinguin geht noch mal los. Er nutzt die Schaukel als Schüssel und füllt sie mit Wasser. Am Ende dann die Aufforderung „Hüpf einfach mal rein und plansche mit!“ Ein kreatives Mitmachbuch für die Kleinen mit schönen Tierbildern und kurzen Reimen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Pappbilderbuch -
Mein ADAC Wimmelbuch – Entdecken und Staunen

Gabor Racsmany
Dörte Horn
Lingen
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover sieht man einige Ausschnitte von den folgenden Seite. Ein kurzer Text erklärt die Situation, zunächst geht es um die Familie Huber, die mit dem Auto in Urlaub fahren wollte und die an der Raststätte anhalten müssen, weil es aus dem Motorraum raucht. Die Abbildungen sind sehr groß für ein Wimmelbuch, es sind die Tankstelle, das Lokal, ein Spielplatz und der Parkplatz zu sehen. Da gibt es schon viel zu entdecken. Die nächste Doppelseite zeigt einen Unfall, hier ist einem LKW ein Reifen geplatzt und seine Ladung liegt auf der Fahrbahn.
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Das große Bild zeigt nur einen Teil, deshalb gibt es oben noch eine Abbildung der ganzen Szene, die allerdings nicht genau dasselbe abbildet, das verwirrt. Dann geht es in die Stadt, eine Kreuzung mit Kita und Geschäften wird abgebildet. Diesmal hat Frau Müller hat mit ihrem E-Auto nicht ganz den Weg bis zur Ladestation geschafft. Will uns der ADAC etwas damit sagen? In den Bergen rettet der Hubschrauber einen verunglückten Wanderer ab. Der kranke Stefan wird mit dem Flugzeug aus Ägypten geholt. Wir haben nur Schwierigkeiten den Vater, der ihn abholt, zu identifizieren. Ein Führerscheinneuling nutzt einen Fahrsicherheitsparcours. Auch hier hatte ich Problem meiner Enkelin alles zu erklären. Zuletzt wird ein neu gekauftes Auto vom ADAC überprüft, leider ist der benannte Wagen nicht zu erkennen und die lange Warteschlange ist keine gute Werbung. Die Bilder sind sehr groß, aber auf jeder Doppelseite ist trotzdem viel zu entdecken und es werden die Aufgabefelder des ADAC beschrieben. Ich hätte mir einige Darstellungen genauer gewünscht. Dagmar Mägdefrau
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Gute Nacht im Zoo – „Hör mal“ mit Puste-Licht und Musik

Kerstin M. Schuld
Carlsen
Pustebücher
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Mich begeistern ja immer wieder Bücher, die zu Text und Bild noch etwas Zusätzliches anbieten. Gerade Kinder, die nicht lange zuhören können, kann ich damit sehr gut locken. Dieses Pappbilderbuch bietet außen dem Sound noch ein Licht, dass zusammen mit dem Ton über einen leicht zu bedienenden Kontakt eingeschaltet werden kann. Unterhalb der Laterne ist ein kleines Loch und wenn man darauf pustet, geht das Licht wieder aus. Eine Technik, die mich faszinierte. Leider hatte meine zweijährige Enkelin gar kein Interesse am Auspusten und auch mein dreijähriger Enkel konnte meine Faszination nicht teilen.
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Außer den Geräuschen gibt es eine Art Ansage, die leider nicht sehr deutlich zu verstehen ist. In der Geschichte geht der Zoowärter mit dem Lama durch den Zoo und sagt den Tieren „Gute Nacht“. Es beginnt mit Robben und Pinguinen, weiter zu den Affen und Papageien, zu den Elefanten und Erdmännchen, den Tigern und dann zu den Bären. Am Ende muss auch das Lama wieder zurück in sein Gehege. Der Text ist schon etwas länger und bindet die Kinder durch Fragen mit ein. Da muss ein zweijähriges Kind vorgelesen bekommen, damit es nicht überfordert ist. Aber zunächst kann man einfach nur die Tiere anschauen und etwas dazu erzählen. Dagmar Mägdefrau
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Van Dog – Der bunte Hund

Gosia Herba
Mikolaj Pa
Kunstmann
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Das großformatige Bilderbuch zeigt uns einen Hund, der mit einem großen Heft unter dem Arm durch einen Blumenwald eilt. Das Malerwerkzeug mit vielen bunter Farbtuben liegt schon bereit, es wird nur noch gefrühstückt und dann geht es los, mit dem Rad in die Natur. Denn es ist „Ein perfekter Tag zum Malen.“ Die Staffelei wird aufgestellt und rundum sehen wir es überall summen. Ein Wurm taucht auf und setzt sich auf die Malermütze. Immer mehr Getier taucht auf und ein Vogel fragt nach der Zeit. Jetzt sind auch einige Menschen ins Bild gekommen.
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„Wo geht´s nach Tokio“ fragt eine Art Godzilla mit gelber Armbanduhr. Nach dem Regen sitzt der Maler immer noch an seinem Bild. Als eine blaue Spinne dazu kommt, wird ihr eine ganze Seite in Blau gewidmet. So geht es bunt weiter und ganz am Ende sehen wir das fertige Bild gerahmt im Museum hängen.Es gibt unendlich viel zu entdecken auf diesen großen Seiten, Fantastisches und Realistisches geht hier nebeneinander und der Hund (oder ist es wegen der hohen Absätze eine Hündin?) nimmt alles auf und bringt es in seinem Bild unter.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Kunst/Kultur/Malerei/Musik -
Ein Tiger im Zug

Mariesa Dulak
Rebecca Cobb
Jumbo
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Der kleine Junge schaut zu dem großen Tiger auf, der trägt einen Zylinder und schaut in eine Zeitschrift, so hat man mit dem Cover schon einen ersten Eindruck. Zu Beginn des Buches sitzt der Junge ziemlich gelangweilt neben seinem Papa, der intensiv auf sein Handy schaut. So war das auch schon auf dem Bahnsteig und es ging nach dem Einstieg so weiter, dabei wollen die beiden doch ans Meer. Aber da steigt dann ja der nette Herr Tiger ein. Als der Junge seinen Papa auf ihn aufmerksam macht, hat Herr Tiger sein Gesicht allerdings hinter der Zeitung versteckt, so schaut Papa weiter aufs Handy.
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Es geschehen noch viele verrückte Sachen, der Junge hat eine Menge Fantasie. Am Ende brüllt der Tiger und verschluckt das Handy. Da können Vater und Sohn ihren Tag am Meer so richtig genießen. Vielleicht brauchen viele Eltern und vor allem die Kinder einmal so einen Tiger, der das Handy verschluckt und macht, dass sich die Eltern mal um die Kinder kümmern. Dagmar Mägdefrau
Themen: Smartphone -
Hallo Frühling! – Mein liebstes Pustebuch

Maria Höck
Aleksandra Szmidt
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 18 Monate
Ja, das Cover sieht nach Frühling aus, einer der zwei Hasen hält einen Strauß Tulpen in den Pfoten und die kleinen Pusteblumen-Schirmchen fliegen durch die Luft. Und was das Besondere ist, man kann unten in ein kleines Loch pusten, dann gehen vier kleine Lampen an. Wenn die Kinder noch nicht ganz so gut im Pusten sind, wie mein einjähriger Enkel, können sie mit den kleinen Fingerchen auch den Kontakt auslösen. So kann man das Licht ein- und ausschalten.
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Die Bärenfamile spielt im Wald und die Schirmchen der Pusteblume schwirren durch die Luft. Die Hasen sind kräftig dabei, Eier zu bemalen, die Igel sind auch bei Regen unterwegs und unsere Lichter zünden einen Regenbogen an. Am Abend werden die Eier gesucht und alle Tiere feiern zusammen. Die kleinen Reime sind sehr schön und die Bilder sind schön gemalt. Die Kleinen werden zunächst auf die Lichter anspringen, dann die Tiere zeigen und benennen. Zuletzt werden sie auch ganz in Ruhe dem Text lauschen. Dagmar Mägdefrau
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Furzipups und der gruselige Schnarch-Schreck

Kai Lüftner
Wiebke Rauers
Coppenrath
Furzipups
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Wenn es richtig dunkel ist, leuchtet der Knopf, mit dem man das Schnarchgeräusch anmacht und die Überschrift. Unser kleiner Drache, den wir aus den drei Vorgängerbüchern kennen, hält mit dem Schwanz eine Fackel. Ja, und dann ist es auf der ersten Doppelseite auch so richtig dunkel und unser Furzi pupst im Schlaf. Gleich darauf ist er hellwach und macht sich auf die Suche nach einem Geräusch. „Furzipups auf sanften Pfoten, drachenuntypisch, ganz leicht, bis er das Geräusch erreicht.“
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Das ist wieder ein Reim, wie er mir gefällt. Dazu die niedlichen Illustrationen, das macht wieder richtig Spaß, mit zu suchen. Natürlich trifft Furzipups zunächst auf das schlafende Hicksi Huhn, das sich der Suche anschließt. Doch kein Monster zeigt sich, nur das Mammut Rüdiger schläft und schnarcht. Letztlich ist festzustellen, dass es auch in der Nacht nicht leise ist. So endet das Buch mit der Erkenntnis. „Die Nacht ist ganz so wie der Tag – nur ohne Licht.“ Diesmal taucht kein neues Tier auf, unsere drei bekannten Einwohner des Drachentals sind des Nacht unterwegs und finden eigentlich nichts. Trotzdem erfahren sie, dass sie sich nicht zu fürchten brauchen. Dagmar Mägdefrau
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Ich mache das! – Der etwas andere Papa-Leon-Tag

Melanie Gerber
Mele Brink
Edition Pastorplatz
Edition Pastorplatz
Ein fröhliches Cover, Papa liegt noch im Bett und der Sohn bringt ihm etwas stürmisch sein Frühstück. Papa-Leon-Tage sind immer etwas Besonderes, da machen die beiden tolle Sachen. Doch heute ist Papa krank und Leon muss sich um ihn kümmern. Der Papa auf dem Bild schaut so bemitleidenswert und Leon fühlt ihm fürsorglich die Stirn. Auf Papas Wunsch ruft Leon zunächst Mama an, die gerade an einem Dinosaurier-Skelett arbeitet, dann Oma, die wohl gerade auf einer Wanderung ist und danach Opa, der eine Sitzung hat.
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Da schauen wir von oben auf Opas Toilette. Ein Bild, das einfach ein Grinsen aufs Gesicht zaubert. Immer versichert Leon „Ich mach das.“ Und das tut er dann auch. Papa und er erfinden tolle Spiele, die man im Haus spielen kann, und bis Papa erschöpft auf der Couch einschläft. Dieses handliche quadratische Bilderbuch bezaubert durch die realistischen Illustrationen, die den Alltag eines Kindes abbilden. Der Text ist kurzgehalten und erzählt doch sehr schön von Leon, der sich so toll um seinen kranken Papa kümmert. Und wenn er am Ende seine Augen schließt und sagt „nur fünf Minuten“, dann haben wir doch alle eine liebenswerte Person aus unserer Familie vor Augen. Dagmar Mägdefrau
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Tür auf, Tür zu!

Tür auf, Tür zu!
Coppenrath
Verlagsempfehlung ab 12 Monate
Hinter den großen Klappen verbergen sich bei diesem Pappbilderbuch Türen, hinter denen es einiges zu entdecken gibt. Nick, der Junge auf dem Cover, zeigt uns eine Wohnung. Zunächst sind wir im Kinderzimmer und dort steht ein blauer Schrank mit einem Dino-Bild. Darin sind seine vielen Spielzeuge zu sehe. Das Kind, dem das Buch vorgelesen wird, wird im Schrank die Schildkröte und die Decke finden.
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Der Text ist schon etwas länger und mit einem Einjährigen wird man sich nur die Bilder schauen und er wird viel darauf entdecken. Aber so ist das Buch auch für Kita-Kinder noch interessant. In der Küche öffnen wir die Gefrierkombination und finden im Eisfach einen Pinguin. Auch der Wohnzimmerschrank birgt Verschiedenes, so auch Pippi Langstrumpf. Im Bad gibt es einen entsprechenden Schrank und eine Waschmaschine, deren Bullauge zu öffnen ist. Auf dem Weg zur Abstellkammer zieht Nick in seiner Decke einige Schätze hinter sich her. Und auf der letzten Seite wird alles zu einer Höhle verbaut. Ein wunderschön gemachtes Bilderbuch, das sicher immer wieder angeschaut und gelesen wird. Dagmar Mägdefrau
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Oskar

Rotraut Susanne Berner
Gerstenberg
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Das Cover zeigt uns Oskar. Er ist ein Mann mit Hut, dem eine gelbe Gans nachläuft. Auf der ersten Seite erfahren wir in einem Zweizeiler, dass Oskar allein im Haus ist und deshalb nicht fröhlich ist. Es fehlt ihm wohl eine Frau und „Schon beim Kaffee früh am Morgen macht sich Oskar große Sorgen.“ Traurig geht er spazieren und stolpert über ein Ei, aus dem schaut ein gelbes Küken heraus. Schnell wird daraus eine graue Gans, die bald ausgewachsen und weiß ist. Beide sind immer zusammen unterwegs, bis auch die Gans traurig aussieht, denn „Dem Gänserich fehlt eine Frau.“
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Die kleinen Reime sind gut zu lesen und zu verstehen. Wie gewohnt sind die Bilder von Frau Berner etwas altmodisch und sie strahlen dadurch etwas Gemütliches aus. Leider werden wir wohl nicht erfahren, ob Oskar es dem Gänserich nachtut und auch eine Frau finden wird. Dagmar Mägdefrau

