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Sachen suchen – Wimmelbuch – In der Stadt

Peter Nieländer
Susanne Gernhäuser
Ravensburger
Sachen suchen
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Ein Wimmelbuch in dem es viele Dinge zu entdecken gibt und dass dank seiner Klappen zum Mitmachen animiert. Das Cover zeigt eine Lastenrad, mit dem eine Frau zwei Kinder herumfährt. Ein roter voll besetzter Doppeldeckerbus, fährt über eine Brücke, unter der ein Schiff zu sehen ist, im Hintergrund ein Bahnhof, eine Hubschrauber, ein Flugzeug, ein Fernsehturm und eine Kran, um nur einige Dinge zu nennen.
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Auf jeder Seite gibt es einen kleinen Text und einige Sachen, die man im Bild finden kann. Hier geht es um ein Lastenrad, einen Lieferdienst per Rad und um einen Dino, den man in einem Museum besichtigen kann, wenn man die entsprechende Klappe öffnet. Die Szene ist eine Erweiterung des Covers.
Am Hauptbahnhof warten viele Menschen, einige steigen in den orangen Bus, ein anderer nutzt einen Elektroroller. Auf der Baustelle wird Beton gegossen, durch das Öffnen einer Klappe ändert der kleine Bagger seine Position. Afrikanische Tiere sehen wir im Zoogehege, am Kanal ist ein Flohmarkt aufgebaut, durch einen Unfall sehen wir einen Abschleppwagen, ein Polizei- und ein Feuerwehrauto, dann liegt schon Schnee und im Hintergrund ist der Weihnachtsmann unterwegs.
Es gibt viel zu sehen und zu finden, Klappen sind zu öffnen und sicher wird man immer wieder etwas Neues entdecken.
Dagmar Mägdefrau -
Sachen suchen – Englisch lernen

Bea Zorell
Barbara Jelenkovich
Ravensburger
Sachen suchen
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Dieses Pappbilderbuch hat ein etwas kleineres Format und dadurch sind die meisten Darstellungen auf den Bildern ebenfalls etwas kleiner. Das System der „Sachen-suchen-Bücher“ bleibt erhalten, nur dass hier der Text sehr kurz ist, dafür aber in beiden Sprachen, Deutsch und Englisch, zu lesen ist. Die Gegenstände und Personen, die in den Wimmelbildern zu suchen sind, sind auch in beiden Sprachen beschrieben.
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Nach dem Spielplatzbild auf den Cover, geht es gleich mit einer Spielplatzszene weiter. Sandkasten, Rutsche, spielende Kinder - alles Dinge, die den Kleinen vertraut sind.
Kindergeburtstag, das Geburtstagskind trägt eine Krone und vor ihm sehen wir die vier Kerzen brennen. Oma und Opa sind zu Besuch und es wird gebastelt, danach ein Grillabend im Garten und ein buntes Kinderzimmer mit fröhlichen Kindern. Regen auf dem Markt, ein Bahnhof, eine Baustelle, Kinder in der Kita, eine Streichelzoo und ein Zoo sind die nächsten Stationen.
Vielleicht merken sich die Kinder einige der englischen Begriffe, Zweijährige, die nicht zweisprachig aufwachsen, werden erstmal die Begriffe einer Sprache zeigen und später benennen können.
Einige der Bilder sind schon in anderen Büchern erschienen, aber die elf Doppelseiten sind sicher einer Entdeckung wert.
Dagmar Mägdefrau -
Was fährt da übers Meer?

Thomas Müller
Moritz
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover des Pappbilderbuchs sehen wir zwei Hunde mit dem Motorboot Susi über das Meer brausen. Auf der ersten Doppelseite folgt eine Segelboot und ein Containerschiff, überall sind passend bekleidete Tiere zu sehen, die aber auch wie Menschen dort auf zwei Beinen stehen oder aufrecht sitzen. Weiter geht es mit einem Ruderboot.
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Im Hintergrund fährt die weiße Fähre, auf dem Fischkutter ist viel zu tun, aber am meisten Spaß mach meinen Zuhörern das sehr schlanke Flusspferd mit dem dicken Kopf, das in einem Fass unterwegs ist. Dschunke, Einbaum und Tretboot bietet die nächste Seite, Motorboot und Gondel folgen. Danach sehen wir einige Tiere, diesmal unbekleidet auf der Arche Noah. Nicht immer stehen sie paarweise und es macht Spaß den z.B. zweiten Affen zu suchen. Ein Seelenverkäufer ist senkrecht zur hälfte im Wasser verschwunden und das Seenotrettungsschiff und ein Schlauchboot sind zur Rettung gekommen. Nach vielen anderen Schiffstypen kommt eine Ausflugsboot ans Pier und das stehen Wir.
Es gibt unendlich viel zu entdecken in diesem Buch, in dem bis auf den kleinen Reim am Ende, immer nur die Bezeichnungen der Schiffe stehen. Es gibt also wenig zu lesen, viel zu schauen und das eine oder anders zu erklären. Bei der nächsten Reise ans Wasser werden die Kinder genau wissen, was da schippert.
Dagmar Mägdefrau
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Aufgewacht! Mitgemacht!

Hans-Christian Schmidt
Andreas Német
Sauerländer
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Wie schön, endlich mal kein Gute-Nacht-Buch, sondern eines, in dem es ums Aufstehen geht. Schon der Löwe auf dem Cover ruft „Aufgewacht!“ und dieses Wort rufen die Tiere im Zo einander zu.
Noch schlafen alle Tiere und es ist ruhig im Zoo. Doch der Tiger mal sich schon Streifen mit dem Malkasten ins Fell. Warum er das tut, ist mir auch ein Rätsel.mehr oder weniger lesen
Ganz klein im Hintergrund ist ein rosa Schwein zu sehen. Auf der nächsten Doppelseite sehen wir dann auch gleich drei rosa Schweine, die noch in Trögen liegen, doch dann geht es eine Rutschbahn runter direkt in die Schlammlochkuhlen. Auch hier wir „Aufgewacht!“ gerufen. Ohne Ankündigung folgt das Krokodil, das sich von einem Vogel die Zähen putzen lässt. Diesmal kann man die schlafenden Hyänen schon sehen. Sie machen zunächst Sport bevor sie das Aufstehkommando weitergeben. Auch die Giraffenbein sind schon vorab zu sehen, mit Seife und Lappen wird hier der Hals gesäubert und weiter geht es mit Esel und Löwe und um 10 Uhr warten die Tiere auf uns Besucher.
Das bei einigen Bildern schon das nächste Tier angekündigt wird, gefällt mir und den Kindern sehr gut, schade, dass das nicht immer so ist. Auf jeder Seite gibt es ein oder zwei Vierzeiler und es fiel mir nicht immer leicht nicht in den Tonfall einer Büttenrede zu verfallen.
Dagmar MägdefrauThemen: Pappbilderbuch -
Die allerkürzeste Gutenachtgeschichte der Welt

Lois Fitzgerald
Kate Hindley
Sauerländer
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover sehen wir schon die ganze Tierbande, die da schlafen soll.
In der Wanne blubbert noch der Schaum, während sich die Tiere brav die Zähne putzen. Der Text verspricht eine „wirklich tolle Geschichte“ in nur zehn Worten. Doch zunächst werden noch Versprechen abgenommen, die Tiere sind jetzt in ihren verschachtelten Betten und machen die unterschiedlichsten Dinge, während das Eichhörnchen schon schläft.mehr oder weniger lesen
„Prima!“ heißt es dann, aber los geht es noch nicht. Der Vorlesende muss sich noch „warmsprechen“, das geht so, dass man sinnlos Silben und Sätze spricht. Mein Enkel (6) konnte damit absolut nichts anfangen. Dann wird sich gereckt und gegähnt und alle sollen es sich in „Kissenburgen“ gemütlich machen. Danach wird die Wichtigkeit des Umblätterns herausgestellt. Leider steht der Text, der dazu auffordert, auf der rechten Seite und das Lob nach dem Umblättern auf der Linken, nur hat man da ja nichts zu blättern. Die Schmusetiere werden danach geholt und sortiert, es wird noch überprüft, ob alle da sind, indem man sie unter den Achselhöhlen und in der Nase suchen soll. Endlich lesen wir die bekannten Worte „Es war einmal“ doch auch da geht es noch nicht los. Denn jetzt folgt eine musikalische Ankündigung.
Ich muss sagen, als ich das Buch alleine gelesen habe, fand ich es ganz komisch, aber mein Enkel sah keinen Grund, feierlich zu versprechen, dass er nach dem Buch schlafen soll und auch die anderen Gags entsprachen nicht dem Humor einen Kindes, und er hat durchaus Humor.
Schöne Bilder, auf denen viel zu sehen ist, aber die Handlung kommt schwer beim Kinderpublikum an.
Dagmar MägdefrauThemen: Schlaf/Einschlafen/Nacht -
Vicky möchte Hebamme werden

Anna Möllers
Mabuse-Verlag
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Kinder hören gerne Geschichten über ihre Geburt und Vicky wird einiges darüber erfahren, wenn ihr Papa ihre Fragen zum Beruf der Hebamme beantwortet.
In der Kita hat nämlich die Erzieherin zu Vicky gesagt, sie könne Hebamme werden, weil sie Babys so mag. Ja und nun ist es an Papa die Fragen der kleinen Tochter zu beantworten. Wieso holte die Hebamme die Babys? Sie sind doch im Bauch der Mama.mehr oder weniger lesen
Während die beiden im Garten sind erklärt Papa zunächst mittels einer Melone wie die Hebammen die Gebärenden während der Schwangerschaft, bei der Geburt und später im Wochenbett unterstützen. So packt er die Melone unter sein Shirt und „gebärt“ es in der Hocke, was Vicky sehr zum Lachen bringt. Die nächste Seite zeigt anhand von Bildern, in welchen Stellungen die Babys geboren werden können. Auch die Geburt durch einen Kaiserschnitt wird sehr verständlich und ohne Angst zu machen mit einem Bild erklärt.
Die Hilfe und Unterstützung durch die Hebamme steht sehr im Vordergrund, aber auch die Versorgung des Neugeborenen wird erklärt. Die unterschiedlichen Möglichkeiten, wo man sein Kind bekommen kann, und Vicky Geburt in einem Geburtshaus werden beschrieben. Aber auch, dass Papa die Fliegerposition von der Hebamme gezeigt bekommen hat, der Vicky so gut gefiel.
Das Buch erklärt gut verständlich für Kinder und sehr klar alle Arbeiten einer Hebamme. Die Bilder sind sehr harmonisch und erklären den Text sehr gut. Mein Lieblingsbild ist das, wo die Mama mit ihren großen Kindern und dem Baby im Bett kuscheln.
Ich denke auch wenn sie noch etwas jung ist um sich beruflich festzulegen, so hat Vicky sich doch den schönsten Beruf der Welt ausgesucht.
Dagmar Mägdefrau -
Mein liebstes Kuscheltier & ich – Zoé besucht die Feuerwehr

Susanne Böse
Marie Zippel
DK
Mein liebstes Kuscheltier & ich
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover sehen wir Zoé ,wie sie mit ihrem Kuscheltier, einen Eisbären, auf den Feuerwehrmann zugeht. Das Buch beginnt, wie alle Bücher dieser Reihe, mit einem kleinen Plan, in dem die wichtigsten Häuser eingezeichnet sind. Meine Enkelin (4) liebt es, sich dort zu orientieren. Ein kleiner Steckbrief sagt uns, wie alt Zoé ist und dass ihr Eisbär Siro ihr hilft, wenn ihr etwas Angst macht.
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Einige Kinder in der Gruppe der „Grünen Hüpfer“ haben wir schon in den anderen Büchern kennengelernt. Lara, die Erzieherin, führt die Polonaise, die die Kinder zu Zoés 5. Geburtstag machen, an und Olli geht mit der Gitarre hinterdrein. Ein Kind trägt eine Brille und ein Kind sitzt im Rollstuhl. Später geht es um einen Ausflug zur Feuerwehr, der am nächsten Montag stattfinden soll. Alle Kinder sind sehr aufgeregt und können etwas zu dem Thema beisteuern. Aber bei Zoés Oma hat es gebrannt und seitdem hat das kleine Mädchen Angst, wenn sie das Martinshorn hört.
In der Geschichte wird sehr einfühlsam erzählt, wie es Zoé gelingt, ihre Angst in den Griff zu bekommen. Ihr Kuscheltier spricht mit ihr und kann sie immer wieder beruhigen. Zum Schluss drückt sie sogar den Knopf für das Martinshorn und wird Mitglied bei den „Feuersalamandern“ - der Kinderfeuerwehr.
Neben den schönen Illustrationen wird hier eine Geschichte erzählt, die meine Enkelin sehr interessiert hat und die sie sich sofort einige Male vorlesen ließ.
Dagmar Mägdefrau -
Halt dich an mir fest

Sophie Schoenwald
Nadine Reitz
Baumhaus
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Der schlafende kleine Otter treibt allein auf den Wellen, er hat die Hand seiner Mama losgelassen und muss von uns geweckt werden, dazu kitzeln wir ihn an den Füssen. Der Otter weiß nicht, wo er ist, und wir müssen ihn trösten. Jetzt müssen wir ihm zeigen, wie man taucht, also Luft anhalten und ins Wasser hüpfen.
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Der Otter taucht unter und wir zeigen ihm die Muschel, dazu müssen wir das Buch hochkant halten. Als der Otter mit der Muschel auftaucht, helfen wir ihm, indem wir auf die Muschel klopfen, sie zu öffnen. In der Muschel ist auch eine große Perle, die will die Möwe holen, doch wir schütteln das Buch und können sie so vertreiben. In Seegras gekuschelt ruht sich der Otter aus und wir geben ihm eine Küsschen auf die Nase. Natürlich helfen wir dem Otter auch, zurück zu seiner Mama zu finden. Ein Mitmachbuch, dass seinen Namen verdient hat, alle Aufgaben sind verständlich und die Kleinen können sie gut erledigen. Es macht doch immer Spaß, zu interagieren. Die kurzen Texte sind leicht zu verstehen und die niedlichen Bilder sind einfach mit so viel Liebe gezeichnet, dass ich sie mir gerne anschaue. Dagmar Mägdefrau
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Du bist nicht mehr mein Freund

Heidemarie Brosche
Jana Moskio
mvg Verlag
Kleiner Biber
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört und auch ausgesprochen. Zum Glück wurde sich dann aber doch wieder vertragen. Das Cover zeigt den Biber und seinen Freund, den Hasen, sie stehen mit dem Rücken zueinander und wirken verlegen. Das Buch beginnt mit einem an die Eltern gerichteten Vorwort der Autorin. Der kleine Biber baut mit dem Iltis eine große Sandburg, während sein Freund, der Hase, einen Tunnel gräbt. Als er angesprochen wird, meint er, Sandburgen seien „doof und Babykram.“
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Und dann schlägt er mit seiner Schaufel die Burg kaputt. Der kleine Biber versteht nicht, warum sein Freund so gemein ist, er ist richtig wütend und spricht den bösen Satz. Beim Abholen merkt Mama Biber gleicht, dass etwas nicht stimmt und im Laufe des Tages erzählt der kleine Biber die ganze Geschichte. Seine Mama bittet ihn, zu überlegen, wie er es gefunden hätte, wenn der Hase mit dem Iltis gespielt hätte. Dann erzählt sie, wie sie sich in der Kita mit ihrer Freundin gestritten hat, weil die auch mit einem anderen Mädchen gespielt hatte. Mama kennt Bibers Gefühle ganz genau, damals hat ihre Freundin zu ihr den Satz gesagt. Doch zum Glück haben sie sich wieder vertragen und sind noch heute befreundet. Das gibt dem kleinen Biber zu denken und er sehnt sich ja auch nach seinem Freund, so überlegt er sich einen Satz, den er am nächste Tag zum kleinen Hasen sagen wird. So zeigt das letzte, der wunderschön gestalteten Bilder die beiden in einer versöhnlichen Umarmung. So schnell sagt man etwas und nachher tut es uns leid, hier wird auf einfühlsame Art geschildet, wie man sich wieder verträgt. Die Mutter versteht ihren Sohn und bietet ihm einfühlsam Hilfe an, sie weist ihn aber auch auf die Gefühle seines Freundes hin. Eine lehrreiche Geschichte mit gut zu verstehendem Text und schönen Bildern, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Dagmar Mägdefrau
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Giesberts kleiner Garten

Daniele Drescher
Urachhaus
Giesbert
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Ein hübsches kleines Pappbilderbuch, in dem uns Giesbert, der kleine Regenrinnenwicht, uns seinen Garten zeigt. Auf dem Cover sehen wir ihn schon mit seiner reichen Ernte. Mit den Samen macht Giesbert sich auf zum Einsäen der Erbsen, danach wird mit der Kanne gegossen. Eine wunderschön gezeichnete Katze sieht ihm dabei zu. Giesbert sitzt auf der Schaukel und hat einen guten Blick auf seinen schönen Garten, in dem sich einiges Getier sammelt. Mit seinem geliebten Schnittlauchbrot sitzt Gisbert beim Kürbis und freut sich auf die Suppe.
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„Und im weichen Mondenschein schläft Giesbert ganz gemütlich ein.“ So stimmungsvoll endet die Geschichte, die in kurzen Reimen erzählt wird.Die Bilder sind wieder sehr schön gestaltet und es gibt eine ganze Menge zu entdecken. Dagmar Mägdefrau
Themen: Garten -
Leo Lausemaus – Mausestarkes Kindergartenbuch

Brigit Ebbert
Lingen
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover ist Leo Lausemaus zusammen mit den anderen Kita-Kindern beim Malen zu sehen. Es geht gleich los mit dem Ausmalen und Suchen von Gegenständen in einem Bild. Danach wird Geschicklichkeit gefordert und es geht durch ein Labyrinth, um einen Fußball zu finden. Einige Locken des Schafes sind nur eine gepunktete Linie, die soll nun ergänzt werden. Nach dem Mandala muss man die Früchte den Bäumen zuordnen. Wieder werden gepunktete Linien vervollständigt, das fördert die Feinmotorik.
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Dann wird es schon schwieriger, denn es muss die Zahl 1 nachgezeichnet werden. Erst groß und dann immer kleiner, zum Schluss dann ohne Vorgabe. An einem Obststand soll das Obst in den passenden Farben ausgemalt werden. Verschiedene Formen in grau und weiß müssen zusammengeführt werden. Zum Ende werden Zahlenpaare, einmal in grün, einmal als Ast gezeichnet, zusammengeführt. Das ABC ist mit schönen Bilder abgebildet. Natürlich gibt es am Schluss auch ein Lösungsangebot, aber ich denke, die Kinder schaffen die Aufgaben auch so. Arbeitsblätter, denen man die Arbeit nicht ansieht, weil sie so viel Spaß machen. Meine Enkelin hat mit viel Begeisterung die Aufgaben erfüllt. Dagmar Mägdefrau
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Papa liebt jetzt einen Tiger

Uticha Marmon
Anne Kathrin Behl
magellan
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Wie man vermuten kann, geht es um eine Patchworkfamilie. Auf dem Cover ist der kleine Janis zu sehen, der von seiner schwangeren Mama und deren Partner zum Papa und der neuen Partnerin gebracht wird. Glücklich schaut er nicht aus. Papas neue Partnerin ist in seiner Fantasie eine Tigerin und ihre beiden Kinder sind ein Affe und ein Faultier. Als Janis im Bett liegt, turnen die Zwillinge noch auf ihrem Hochbett rum. Janis „fühlt so ein Zieh´n im Bauch und im Kopf und im Herz, wie das zwickt! Warum ist das so? überlegt er geknickt.“
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Am nächsten Morgen freut er sich auf den Weg in die Kita allein mit Papa. Aber am Nachmittag sind alle wieder da, da wird Janis wütend und will nicht mehr dort wohnen. Aber als Mama ihn abholt, sitzt schon das Krokodil im Auto und ruft „Steig ein, Kumpel“ Als dann noch erwartet wird, dass Janis sich freut, weil er großer Bruder wird, brüllt er „Nein! Ich werde gehen!“ Aufgrund seines Gebrüll wird Janis zum Löwen, er zieht auch ein entsprechendes Kostüm an. Das gibt ihm Selbstvertrauen und am Ende sitzen alle zusammen im Garten und die Jungen spielen zusammen. Das ist wirklich nicht einfach, wenn die Familie auseinanderbricht und dann noch neue Partner*innen mit neuen Geschwistern auftauchen. Aber wenn man sich umhört, ist es der ganz normale Alltag. Dieses Buch wird mit viel Humor erzählt und trotzdem wird Janis ernst genommen. Der gereimte Text liest sich sehr gut und die Bilder, die die Tigerin mit entsprechenden T-Shirt, aber auch als Tiger abbildet, ergänzt die Geschichte wunderbar. Dagmar Mägdefrau

