• Das Glücksauto Sonny und der Funkelstern – Band 4

    Das Glücksauto Sonny und der Funkelstern – Band 4

    Karin Jenta

    Michael Scheeper

    Isenseeverlag Oldenburg

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Tom, der als Adoptivkind bei Anne und Michael lebt. Er schaut mit dem Fernglas in den Himmel, denn vom Funkelstern tauchen immer wieder Rüsseltiere auf.

    Ein Paar dieser ungewöhnlichen Tiere, die aufgrund ihres Rüsseln ein wenig wie sitzende Elefanten aussehen, lebt bei ihnen in der Garage. Als sie dann drei Baby bekommen, machen die, allen voran die quirlige Stups, viel Unsinn. Sie sind clever und denken sich wilde Streiche aus.

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    Michael hat ein ganz besonderes Auto gebaut. Sonny lädt sich mit Sonnenstrahlen auf, die an Michaels Tankstelle getankt werden können. Es gibt noch viele andere Autos und Fahrzeuge, die so betankt werden. Aber Sonny kann noch etwas ganz besonderes, er kann suchen und dabei hat er wohl schon häufiger verlorene Personen wiedergefunden. Außerdem beruhigt die Fahrt mit ihm die Mitfahrer.

    Tom hat sich dafür eingesetzt, kein Plastik zu verwenden und wird dafür in Berlin geehrt. Dies ist eine der kleinen Geschichten, aus denen das Buch besteht. Als sein Freund Jimmy wegzieht, tröstet Tom ihn und verspricht , ihn mit Sonny am neuen Wohnort zu besuchen. Als Stups verschwindet, hilft Sonny bei der Suche nach dem kleinen Rüsseltier. Die Geschichte als Willi, ein Mitschüler von Tom, verschwindet und rauchend in einem Häuschen von Sonny gefunden wird, hat mich dagegen etwas verwundert, zumal er und seine Mutter sehr aggressiv sind. Zum Glück kann Sonny da beruhigend einwirken.

    Die Geschichten sind vielfältig und erzählen von Freundschaft und Familie, vieles ist Alltag, aber sowohl die Rüsseltier als auch der Stern, von dem sie kommen, entspringen der Fantasie. Sonny ist sicher auch ein Wunschauto, das keine fossilen oder anderen Brennstoffe benötigt, der einfach Sonne tankt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lottie Brooks: Total chaotische Weihnachten – Band 5

    Lottie Brooks: Total chaotische Weihnachten – Band 5

    Katie Kirby

    Aus dem Englischen von Katharina Diehl

    Atrium

    Leseempfehlung ab 9 Jahre

    Chaotisch ist das wichtigste Wort auf dem rosa Cover! Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann sehr ihr ganz unten Lottie mit ihrer Truthahnmütze, die sie beim Wichteln in der Schule bekommt. Das Buch beginnt am 30. November und endet in der Neujahrsnacht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wieviel Chaos in dieser Zeit möglich ist.

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    Da gibt es Lotties Ex-Freund Daniel, den Franzosen Antoine, der Lottie, warum auch immer, ma petite Mülleimer nennt und ihre Hamster, die in ihrem Zimmer leben. Dann ist da noch Lotties Familie, ihre von den Weihnachtsvorbereitungen zu Recht völlig überforderte Mutter, ihr besonnener Vater, Bruder Toby, der gerne Streiche macht, und die Baby-Schwester Bella, die als erstes Wort „Kacka“ sagt. Später reisen auch noch andere Familienmitglieder an, die zur Vergrößerung des Chaos beitragen.

    In den täglichen Berichten wird die Situation immer schlimmer und dank Lotties „Kopf-in-den-Sand-stecken“- Theorie ist der 1. Weihnachtstag an Chaos kaum zu überbieten.

    Dieses Tagebuch der vorweihnachtlichen Geschehnisse liest sich mit viel Witz, wenn mir auch manchmal der Humor etwas zu ekelhaft ist. Auch die Häufung der chaotischen Situationen, die teilweise voraussehbar sind, haben mich oft überfordert. Die Illustrationen bestehen aus Strichfiguren, die aber meist sehr aussagekräftig sind. Der Buchschnitt wirkt dagegen wie ein ganz normales Weihnachtsbuch. Echte Lottie-Fans werden jubeln!

    Dagmar Mägdefrau

  • Ich mag nur Nudeln ohne Soße!

    Ich mag nur Nudeln ohne Soße!

    Alicia Metz-Kleine

    Gareth Ryans

    Gabriel

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das kennen wir doch alle, dass Kinder sich scheuen, Neues zu probieren und alles ablehnen, außer trockenen Nudeln, Pommes oder Reis. Bloß kein Gemüse und schon kein grünes.

    Hier lernen wir zunächst Wanda kennen, die schon etwas aufgeschlossener in Sachen Essen ist. Während ihr kleiner Bruder Luis trotz Superheldenumhang da eher nicht so mutig ist.

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    Wir starten gleich beim Frühstück in der Küche von Wandas Familie. Auf Wandas Frage, warum es bei ihnen nur im Sommer Erdbeeren gibt, erklärt Papa, welches Obst und Gemüse bei uns Saison hat und das die anderen Sachen oft von weit herkommen. An das Kind geht die Frage, welches Obst wohl jetzt Saison hat. Bei der Beantwortung hilft eine entsprechende Abbildung. Dazu gibt es eine Erklärung für die Eltern und einen Tipp, wie man Kresse sät. Dann geht’s in den Supermarkt zum Einkaufen. Zu Hause werden zwei Obstsorten probiert, die die Familie noch nicht kennt und danach geht’s ans Kochen.

    Im Verlauf des Buches geht es dann auch um Zucker und darum, welche Lebensmittel gesund sind. Es gibt ein „Selbstmach-Essen“, wo jeder sich das auf den Teller legen kann, was er möchte und mag. Am Ende gibt es ein großes Familienfest und in dem Zusammenhang geht es um Regeln bei Tisch. Auf der letzten Seite isst die Familie von Wanda dann gemeinsam Pfannekuchen, die gehen eigentlich auch immer.

    Die allerletzte Doppelseite wendet sich dann direkt an die Eltern. Ich glaube, nicht nur die Kinder können viel lernen beim Lesen dieses Buches, auch die Eltern werden noch das eine oder andere ausprobieren oder in den Alltag integrieren können. Aber was das Wichtigste ist, es macht Spaß, das Buch zu lesen und die comicartigen Bilder anzuschauen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wenn sieben kleine Hasen mit Schwung durch die Adventszeit rasen 

    Wenn sieben kleine Hasen mit Schwung durch die Adventszeit rasen 

    Sabine Praml

    Christiane Hansen

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die wunderschönen in Reimen erzählten Geschichten von der Hasenfamilie gehen in der Adventszeit weiter.

    Die Illustrationen sind fast schon Wimmelbilder, so viel gibt es hier zu entdecken. Das Cover zeigt die fröhlichen Hasenkinder auf dem Weihnachtsmarkt. Wie es viele Mütter von sich kennen, erklärt die Hasenmama, dass es in dieser Adventzeit „keine Hektik, Stress und Streit“ geben wird.

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    Allerdings kommt schon Valentin mit einem Zettel aus der Kita, da sollen Kekse für den Basar gebacken werden. Deshalb geht es zunächst in den Supermarkt zum Einkaufen. Die Kekse werden schnell gebacken, aber Titus baut ein riesiges Lebkuchenhaus. Die Deko muss auch noch aufgehängt werden und so wird erstmal gebastelt. Dann geht’s zum Geschenkekauf auf dem Weihnachtsmarkt, dort geht Baby Matti verloren. Dann schafft es die Familie, den letzten schiefen Weihnachtsbaum zu kaufen, aber nach einem Spaziergang im Wald sind alle in Weihnachtsstimmung.

    Ja, ich denke, das ist der ganz normale Wahnsinn, den die Adventszeit so mit sich bringt. Es wird hier in schönen Reimen und mit liebevoll bis in die kleinste Kleinigkeit schön gestalteten Bildern von den sieben kleinen Hasen berichtet. Wir werden das Buch sicher in der Vorweihnachtszeit gerne lesen. Aber ich verrate euch, auch jetzt im September hatten meine Enkel Spaß daran.

    Dagmar Mägdefrau

  • Eine Schachtel voll Geheimnis   

    Eine Schachtel voll Geheimnis   

    Dita Zipfel

    Bea Davies

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die beiden Geschwister sitzen, der größere hält die rote Schachtel mit dem Geheimnis in der Hand. Mir gefallen die Farben sehr gut und wie der Kleine seine Hand vertrauensvoll auf den Arm des Bruders legt.

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    Im Vorwort, das sich an die Vorlesenden wendet, wird darauf hingewiesen, dass es eine bewegliche Sprache vorzulesen gilt, denn in den Sprechblasen sind Sätze wie „Sollich ma mein größtes Geheimnis der Welt zeigen?“ zu lesen.Ich fand das Vorlesen schön, denn meiste sprechen wir so.

    Während die Kinder ihr Müsli essen, schmiert Mama Brote und Papa hat den Espressokocher in der Hand. Wir sehen die Kinder tuscheln ohne, dass wir was hören und die Eltern Frühstücken etwas bedrückt. Dann dürfen wir zusammen mit dem kleinen Bruder in die Streichholzschachtel schauen. Unter einer Decke wird versprochen das Geheimnis nicht zu verraten und während der Vater abwäscht, packt die Mutter das Essen ein. Schon sausen die Kinder die Treppe hinunter und es geht ab ins Auto. Die Eltern packen viele leeres Kartons in den Kombi. Hinten sitzen die beiden in ihren Kindersitzen und sprechen über geheimes. Ankunft in einem alten Haus, der Vater nimmt die Mutter liebevoll in den Arm, neben der Tür steht ein Rollator. Währen die Eltern aussortieren durchsuchen die Kinder die aussortierten Sachen.

    Zunächst muss ich meine Begeisterung über die stimmungsvollen Zeichnungen mitteilen. Sie wirken ein wenig skandinavisch und gehen direkt zu Herzen. Die Kinder führen ein Gespräch über den Tod, der sich augenscheinlich auf die tote Biene, die sie begraben bezieht. Aber beim Betrachten der Bilder wird klar, dass es um den Tod des Oma geht. Am Ende sitzen alle vier zusammen auf der Couch und die Wärme, die dieses Bild ausstrahlt, tröstet mich sehr.

    Wenig Text in Sprechblasen, Bilder, die viel sagen, hier ist ein wunderbares Buch entstanden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Kopfüber trödelt doch nicht – Band 3   

    Der Kopfüber trödelt doch nicht – Band 3   

    Judith Weber

    Fabian & Christian Jeremies

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Im dritten Band hat der Kopfüber Kobi ein Problem, das bestimmt alle Kinder kennen. Die Erwachsenen finden, dass er trödelt, dabei muss er nur Dinge erledigen, die ihm wichtig sind.

    Schon die erste Doppelseite ist für mich ein richtiger Spaß, denn da läuft Papa mit dem Waschlappen hinter den Willingen her. Wer von uns hat das nicht schon gemacht.

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    Oma kommt von ihrer Weltreise zur uns die Familie will alles für den Empfang schön machen. Als noch alle im Bad sind, kommt Oma schon mit ihrem Wohnmobil an. Sie freut sich sehr über Kobis Bild, dass nur ein „Fast-Bild“ ist, weil er nicht fertig geworden ist. Nachdem die Kinder im „Kindertempo“ den Kuchen gegessen haben, überlegt Kobi, natürlich kopfüber, wie er die „Erwachsenen-Zeit austricksen kann.“ Er malt zusammen mit seinen Freunden eine Kinderzeit-Uhr, sie ist groß und bunt und hat Felder wie „Toben“ oder „Spielen“. Der Zeiger steht auf „Abenteuer“ und so fliegen alle mit dem Wohnmobil nach Ägypten und zum Nordpol.

    Ich denke schon, dass die Kinder, ähnlich wie wir alten Leute, nicht immer dem Tempo der Erwachsenen gewachsen sind. Sie möchten einfach mal Trödeln und ihren Ideen nachgehen. Aber immer gibt es einen Plan bei den Eltern und der muss erfüllt werden.

    Das ist wieder eine sehr witziges Buch mit vielen schönen Ideen, die mit viel Fantasie umgesetzt werden. Dass am Ende die Eltern spielen wollen und es kein Abendessen gibt, führt dann zur Rückkehr zur Normal-Zeit.

    Die Illustrationen mit dem kleinen blauen Bär und seiner Familie sind wieder hervorragend gelungen und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, wenn der Text auch etwas lang ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Mutsammlerin  

    Die Mutsammlerin  

    Stefanie Taschinski

    Bea Davies

    Fischer Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    In dem Buch erzählt Stefanie Taschinski die Geschichte der Familie Esser und gleichzeitig gibt es im Jetzt Schwierigkeiten für Emmi, bei deren Bewältigung ihr ihre Ururgroßmutter helfen kann. Sehr mutig ist Emmi nicht, deshalb traut sie sich auch nicht mit ihrer Freundin nach Schweden zu fahren. So verbringt sie ihre Ferien zusammen mit ihrer keinen Schwester Lieke bei den Großeltern in Deutschland.

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    Da der Vater Niederländer ist, wohnt die Familie dort.

    Emmi läuft gerne und trainiert im Park, als zwei Jungen mit ihren E-Scootern auf einen kleinen Jungen zuhalten. Sie schreien ihn an und bezeichnen ihn als Opfer. Doch Emmi ist wie gelähmt und kann den Jungen nicht verteidigen. Weil sie sich für ihr Verhalten schämt, kann sie am Abend nicht schlafen, deshalb hört sie Geräusche auf dem Dachboden. Als sie denen einige Tage später nachgeht, entdeckt sie ein Siebenschläfernest in einem alten Ofen und darunter ein Tagebuch. Es ist das Tagebuch von Elsa ihrer Ururgroßmutter, die Opa Berni noch kennengelernt hat. Es beginnt im April 1904 und Elsa arbeitet im Haushalt eines Bürgermeisters. Ihre Arbeitstage sind lang und die Arbeit schwer.

    Am nächsten Tag trifft Emmi den kleinen Jungen im Park wieder und lernt seine ältere Schwester Bianca kennen, die erklärt ihr, dass die Familie es als Sinti nicht einfach hier in Deutschland hat.

    So begleiten wir Elsa durch ihr Tagesbuch bis nach dem ersten Weltkrieg und erfahren viel von der politischen Situation in Deutschland. Aber wir erleben auch Emmis Entwicklung, denn am Anfang kann sie oft nicht handeln, weil sie Angst hat. Erst eine schrecklicher Unfall und die Kraft von Elsa lassen sie Mut fassen und so schafft sie es ihre Freundin zu unterstützen.

    Mit dem Schicksal von Sinti und Roma befassen sich nur wenige Bücher und hier wird nicht nur auf die Vergangenheit geschaut, sondern auch auf die Vorurteile und rassistischen Angriffe gegen diese Menschen im heutigen Deutschland hingewiesen. Das Buch ist gut zu lesen und die vielen sehr schön gezeichneten Illustrationen veranschaulichen die Geschichte sehr gut.

    Dagmar Mägdefrau

  • Milla Gorilla

    Milla Gorilla

    Lotte Schweizer

    Anke Verena Klug

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die fröhliche kleine Milla sitzt auf ihrer Schaukel in ihrem wunderschön eingerichteten Zimmer in dem Haus mit den netten Nachbarn.
    Dieses sehr gemütliche Haus und seine Bewohner werden uns zuerst vorgestellt, weiter geht es mit Milla, die ein ganz besonderes Gorilla-Mädchen ist. Ihre ständige Begleitung ist eine Kuschelbanane mit Namen Nani.
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    Das Wort „Gleich“ wird unterschiedlich benutzt und darum geht es in dem Kapitel in dem Benni und seine Mama einziehen. Sehr schön ist die Szene, in der die beiden Kinder Ninas Gelbfieber behandeln. Milla besucht dann Benni und die beiden zaubern im Sandkasten, dabei verzaubern sie den Hausmeister in einen Frosch.
    „Milla hätte man gerne zur Freundin“, dieser Aussage kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Sie ist so ein liebenswertes kleines Mädchen und die Bilder in den sie sich an ihre Mama schmiegt sind herzallerliebst. Sie benimmt sich auch wie ein kleines Kita-Kind, da ist sie auch mal wütend und macht ihren Opa ebenfalls wütend. Ich denke die Kinder werden sich da gleich erkennen und vergessen, dass die Protagonisten alle Tiere sind.
    Die Leseempfehlung von drei Jahren setzt voraus, dass die Kinder schon etwas Vorleseerfahrung haben, aber sie werden die Geschichte lieben, denn sie berichtet von ihrem Alltag und dazu gibt es ganz liebevoll gezeichnet Illustrationen. Ein wundervolles Buch, das ich gerne empfehle.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die besten Eltern der Welt

    Die besten Eltern der Welt

    Andrea Tuschka

    Tanja Stephani

    Bohem

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Schon auf dem Cover sehen wir die beiden Kinder, die sich Erwachsenensachen angezogen haben. Beim Aufschlagen des Buches sehen wir massenweise Süßigkeiten. Dann erfahren wir von dem Jungen, dass er heute richtig alt ist, nicht 6 sondern 60 oder 30 Jahre alt. 
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    Wenn man so alt ist, ist man ein Bestimmer und so werden er und seine Freundin Lou zu Eltern vieler Kinder, allerdings müssen sie sich zunächst mit Mama, Papa und dem kleinen Bruder Jonas begnügen. Denen wird verkündet „Ihr seid heute unsere Kinder!“  Und wenn man Bestimmer ist, muss man Regeln erstellen, die erste Regel lautet „Heute müsst ihr den ganzen Tag Fernsehen!“ Dann überlegt der Junge, der uns die Geschichte erzählt, dass es das Einfachste wäre, wenn man den Kindern statt Namen Nummern gibt, so wird Mama zu Nummer 2. Sie wäre lieber eine 3, doch Lou erklärt ihr, dass man Namen nicht aussuchen kann.  Dann sollen auch noch alle im Schlafanzug herumlaufen, Einwände werden mit Phrasen beantwortet, die die Kinder sicher von ihren Eltern übernommen haben.
    Hier wird die Welt auf den Kopf gestellt und nur die erschöpften „Kinder“, die die Süßigkeiten nicht mehr essen wollen und die auf der Couch einschlafen, obwohl sie die ganze Nacht hätten, wach sein sollen, zeigen uns wie es mit den besten Eltern der Welt läuft. Welches Kind träumt nicht von so einem Tag, Fernsehen, Süßes essen, nicht helfen müssen und wach bleiben dürfen. Hier wird dieser Wunsch grausige Wirklichkeit.
    Neben dem etwas längerem Text sind die wunderschönen bunten Bilder eine Wonne, die spitzbübische Freude der kleine Eltern und die ablehnenden Gefühle der großen Kinder, herrlich abgebildet.

    Dagmar Mägdefrau
  • Feuerwehr im Rettungseinsatz!

    Feuerwehr im Rettungseinsatz!

    Julia Boehm

    Michael Stapper

    Arena

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Hier werden die Vorschulkinder angesprochen, besonders die, die schon gerne selber lesen wollen. Das können sie hier üben, weil einige Worte im Text durch kleine Bilder ersetzt wurden. Hinten im Buch gibt es ein Wörterbuch, hier können die Vorlesenden den richtigen Begriff für die Bilder finden. 
    Wir starten in Leons Kinderzimmer, hier spielt er mit seinen Bauklötzen und da er später Feuerwehrmann werden will, rast die Feuerwehr über den Spielteppich.
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    Als sein Hund Luna zwischen die Bausteine springt und alles kaputt macht, ist Leon zuerst sauer, aber dann sieht er, dass es draußen brennt. Er holt seinen Vater aus der Küche und der ruft sofort die Feuerwehr an. Dann gibt es einen Szenenwechsel zur Feuerwehr, hier sausen die Männer zum Auto und es geht mit „Tatütata“ los. 
    Hinten im Buch gibt es noch Rätsel, die leicht zu lösen sind, wenn man gut aufpasst beim Vorlesen. Die vielen bunten Bilder zeigen realistisch die Situation und der Text ist gut zu lesen. Die Erzählung zeigt sehr gut, was geschieht, wenn das Gartenhäuschen plötzlich brennt und ein besonderer Augenmerk gehört der Hündin Luna.

    Dagmar Mägdefrau
  • Sommergeschichten aus dem Glockenhof

    Sommergeschichten aus dem Glockenhof

    Christine Schniedermann

    Frau Annika

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Schon das Cover ist wundervoll gestaltet, es wirkt dreidimensional durch den aufgetragenen Lack. Es gibt uns einen Eindruck von dem schönen alten Haus, seinen Bewohnern und wie liebevoll die Illustrationen gestaltet sind.
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    Zunächst lernen wir die Familie kennen, die uns in allen Geschichten begleitet. Die sechsjährige Mia steht im Mittelpunkt der Familie, neben Mama und Papa gibt es noch den großen Bruder Till und den kleinen vorwitzigen Paul. Nebenan wohnt Mia Freundin Hazel mit ihrer Familie. Eine besonders nette Nachbarin ist Miraim, die einmal sogar für die Kinder eine Schnitzeljagd zusammenstellt. 
    In 20. Geschichten wird vom Sommer erzählt, beginnen mit vielen Kirschen, die verarbeitet werden müssen, von einem Sommerfest, das fast ins Wasser fällt, einem Geburtstag der lila ausgestattet ist, von einer netten alten Dame, die findet, dass man für Einhörner nie zu alt ist. Was ich sehr beruhigend finde. Der Garten wird zu „Gartalien“, es geht mit Opa Knut auf den Bauernhof, mit Mama und Papa zum Schwimmen und in die Stadt und die Kinder übernachten draußen in einem Zelt.
    Die Kinder vom Glockenhof erleben einen wundervollen, erlebnisreichen Sommer mit tollen Eltern und Nachbarn. Sicher ist das ein wenig „Heile Welt“, aber brauchen wir die nicht dringend in diesen Zeiter? Ich weiß, meine Enkel und ich werden das Vorlesen genießen.

    Dagmar Mägdefrau

  • …und dazwischen Coco

    …und dazwischen Coco

    Armin Kaster

    Felicitas Horstschäfer

    Jungbrunnen

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre


    Bereits das Cover vermittelt, worum es in diesem Buch geht: Man sieht das Mädchen Coco durch eine Hecke laufen. Diese trennt zwei sehr unterschiedliche Gärten: einen wildbewachsenen Garten mit einem Fischteich und einen mit einem kurz geschnittenen, geradezu teppichartigen Rasen ohne Blumen, auf dem die Taucherflossen von Maik, dem Nachbarsjungen, liegen. Und so unterschiedlich wie die Gärten sind auch die Familien von Coco und Maik.

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    Cocos Patchworkfamilie ist fröhlich und bunt, ihr Zuhause warm und etwas chaotisch. Maiks Eltern hingegen haben sich getrennt. Sein Zuhause ist kalt und nach außen wird die Fassade gewahrt. Seit der Trennung bekommt Maik plötzliche Wutanfälle, die er nicht im Griff hat. Maiks ganzes Interesse gilt seinem Aquarium mit den darin lebenden Fischen und er bemüht sich sehr, ihnen in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Was das bedeutet, erfahren wir aus den einseitigen Auszügen aus „Mein erstes Aquarium – Tipps für Anfänger,“ die jedem Kapitel vorangestellt sind.

    Cocos Eltern sind neu in das Nachbarhaus eingezogen und Rita, Maiks Mutter, sieht in Coco eine neue Spielkameradin für Maik – ungeachtet der Tatsache, dass die zwölfjährige Coco ganz andere Interessen hat als der achtjährige Maik. Sie erwartet von Coco, dass sie als Ältere Rücksicht auf Maik nimmt und auch seine Ausbrüche aushält – eine große Verantwortung für ein zwölfjähriges Mädchen. Aber Cocos Freunde sind alle in den Sommerferien verreist und so nimmt sie sich Zeit für Maik, der ihr mit seinem kalten Zuhause leidtut. Maik versucht, Coco für sich zu vereinnahmen, was ihr nicht recht ist. Und dazu kommen noch Maiks plötzliche Wutanfälle, die für sie richtig unheimlich sind.

    Ich bin, was dieses Buch angeht, zwiegespalten. Es hat als Hauptperson Coco, die zwischen den Stühlen steht: zwischen Mitleid mit Maik und Überforderung mit seinem Jähzorn, zwischen dem Aufbruch in die Pubertät und dem „Noch-Kind-sein“. Wichtiger für mich ist aber Maik. Die Trennung seiner Eltern, das hilflose Agieren seiner Mutter und das Desinteresse seines Vaters bewegen mich sehr. Seine Eltern interessieren sich so gar nicht für Maiks Gefühle. Wie verloren muss sich ein Kind fühlen, das eine Art Ersatzfamilie mit Hilfe seiner Aquarienfische aufbaut.

    Spannend fand ich, dass Armin Kaster sich mitten im Buch direkt an die Leser*innen wendet und uns von seiner Sorge um Maik erzählt. Dieser Bruch der Erzählebene ist ungewöhnlich und hat mich nachdenklich gemacht.

    Am Ende verkauft Maiks Vater das Haus. Maik und seine Eltern verschwinden, ohne sich zu verabschieden. An dem Tag, an dem Coco das feststellt, ist das für sie „wie ein Schlag in den Magen“. Sie wünscht sich, Maik zu vergessen, aber kann das nicht wirklich, auch wenn Maik ihr nicht fehlt. „Coco fühlt sich wie im April, wenn manchmal die Sonne scheint und es zugleich regnet.“

    Mich hat dieses Ende unbefriedigt zurückgelassen. Wichtige Informationen darüber, wie es mit den Figuren weitergeht, erfährt man erst in einem kurzen Nachwort. Dort wird unter anderem erzählt, dass Maik später in einer therapeutischen Wohngruppe lebt. Für mich hätten diese Entwicklungen stärker zur eigentlichen Geschichte gehört.

    Kein einfaches Buch: Ich denke, dass viele junge Leser*innen Fragen haben. Gerade deshalb könnte ich mir vorstellen, dass es gut ist, wenn Eltern und Kinder das Buch zusammen lesen und anschließend über Cocos und Maiks Geschichte ins Gespräch kommen.

    Beate Böhm

  • Stella – Superpower: Brüder verjagen

    Stella – Superpower: Brüder verjagen

    Oda Valle

    Aus dem Norwegischen von Stefan Pluschkat

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Ein witziger Comic voller verrückter Ideen, zwei Freundinnen und einem neuen Bruder und natürlich Meerschweinchen. Zunächst stellt sich Stella mit einem Steckbrief vor. Hinter dem Punkt „Bestie“ steht Hedda, das ist Stellas beste Freundin und die kann schon sehr rücksichtlos in ihren Einfällen sein. 
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    Und um genau diese Einfälle geht es, als Stella ihr davon berichtet, dass Tor, der Freund ihrer Mutter, mit seinem Sohn Bo bei ihnen einziehen wird. Nun wird sie noch häufiger Zeuge der Küsse der beiden werden müssen und dann wird auch noch der neue „Bruder“ in ihre Klasse gehen. So kommt Stella auf die Idee, Bo blaue Farbe in sein Shampoo zu mischen und deshalb taucht der Junge am ersten Schultag mit blauen Haaren in der Klasse auf. Leider geht Stellas Plan nach hinten los, alle finden den neuen Mitschüler cool und er steht sofort im Mittelpunkt, sogar Hedda setzt sich zu ihm.
    Stellas größter Wunsch ist es, ein Meerschweinchen zu besitzen, doch bislang hat ihre Mutter ihr keines erlaubt. So handelt die Geschichte natürlich auch von den Meerschweinchen, die die Kinder am Ende zusammenbringen. Stellas Gefühle kommen in den Zeichnungen sehr gut heraus, gelungen fand ich auch, wie sie sich durch das Tragen der Hoodiekapuze abschirmt.
    Die Bilder sind oft nah an den Gesichtern, so dass manchmal nicht alles in den Rahmen passt, was ebenfalls sehr effektvoll ist. Der Inhalt der Geschichte wurde schon oft erzählt, hier gibt es einige witzige Einfälle und unerwartete Wendungen.

    Dagmar Mägdefrau


  • Päckchensommer

    Päckchensommer

    Jasmin Schaudinn

    Stéffie Becker

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Kalle und Frieda leben zusammen mit ihrem Papa, der Paketbote ist. Endlich ist es so weit: Die drei wollen gemeinsam nach Italien in den Urlaub fahren. Doch dann ruft der Chef an und streicht kurzfristig den Urlaub. Als der Papa merkt, wie traurig Kalle darüber ist, lenkt er spontan den Postwagen auf die Autobahn – und die abenteuerliche Reise Richtung Italien beginnt.
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    Päckchensommer ist ein wunderbares Vorlesebuch, das auch von fortgeschrittenen Erstlesern sehr gut selbstständig gelesen werden kann. Die Geschichte wird aus der Sicht von Kalle erzählt. Dabei bekommt man die Eindrücke, Gedanken und Sorgen eines Kindes im Grundschulalter hautnah mit – sei es die am Nordpol forschende Mutter, die Traurigkeit des Papas diesbezüglich oder die vielen Gefühle rund um die Reise nach Italien. Die einzelnen Ereignisse werden so schön und bildlich beschrieben, dass man sie direkt vor dem inneren Auge sieht. Für Kinder ist es eine wunderschöne Geschichte mit einem tollen Happy End.

    Katrin Hemmerich
  • Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Eliane Retz

    Sandy Thißen

    Schneiderbuch

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover zeigt eine typisch Szene aus der Kita, Frida turnt auf der Bank rum, während ihr ein Junge zuschaut. Frieda hat die Schildkröte in der Hand, die in der Geschichte eine Rolle spielt.
    Struppi ist ein kleiner Rauhaardackel, den Frida mit zwei Jahren bekommen hat und der nachts bei ihr schläft.
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    Im ersten Kapitel des Buch begleiten wir Frida, die nicht so richtig aufstehen möchte, beim Frühstücken mit Mama und auf dem Weg in die Kita mit Papa. Thomas, der Erzieher mit dem Koi-Tattoo auf dem Arm, nimmt Frida liebevoll in Empfang. In der Kita nehmen wir zusammen mit Frida und ihrer Freundin Maryam am Morgenkreis teil und wir lernen Ingrid, die Erzieherin mit den graublonden Haaren, kennen, die immer alles sieht. So begleiten wir Frida durch dieses letzte Jahr mit Ausflug, dem Verlust und dem Wiederfinden der kleinen Schildkröte mit dem Helm bis zum Abschlusstanz.
    Frida ist ein taffes Mädchen, das in einer liebvollen Familie mit einer großen Schwester aufwächst und die wie viele Kinder in diesem Alter ihr Seepferdchen macht und die Schule herbeisehnt, wenn der Abschied aus der Kita auch nicht so ganz einfach ist. Damit wird sie den meisten Kindern im letzte Kitajahr entsprechen und gerade deshalb wird das Buch gefallen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und mein Enkelin wartet schon darauf, dass sie es endlich vorgelesen bekommt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Auch große Geschwister sind noch klein

    Auch große Geschwister sind noch klein

    Molly Mead

    Antonia Woodward

    Übersetzt von Kathrin Köller

    Zuckersüß

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Cover mit dem Geschwisterpaar, das fröhlich Hand in Hand los geht, gefällt mir sehr gut, es macht mich neugierig auf die Geschichte.
    Die erste Doppelseite zeigt die jungen Eltern liebevoll mit ihrem kleinen Baby spielen. Sie begleiten ihre kleine Tochter und sie lernt viel, doch dann gibt es ein neues Baby und „auf einmal war ich das große kleine Kind.“
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    So ein Bild, wo das große Geschwisterkind das Baby im Arm hält, hat sicher jede Familie, in der es eine solche Konstellation gibt. Das Mädchen kümmert sich sehr lieb um sein Geschwisterchen und meint, dass es selbst jetzt groß ist und alles allein schaffen muss. Aber dann erkennt sie, dass sie sich auch noch klein fühlt und sie auch noch vieles lernen muss. „…dass ich nicht mehr groß sein will.“ gesteht sie sich traurig ein. Da nimmt sie ihre Mama in den Arm und verspricht ihr, „du passt immer hier neben mich.“
    Von großen Geschwistern, gerade wenn sie selbst noch so klein sind, wird manchmal zu viel erwartet und auch ihre eigenen Anforderungen sind zu hoch. Da ist es gut, wenn die Erwachsenen auf sie Acht geben, sie unterstützen und auch mal wie Kleine behandeln. Sie brauchen gerade jetzt viel Liebe, denn auch wenn sie die kleinen Geschwisterkinder lieben, dürfen sie nicht vernachlässigt werden. Kurze klare Texte und sehr schön Illustrationen machen dieses Buch zu einem wertvollen Geschwisterbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Manno Monster & ich

    Manno Monster & ich

    Katja Reider

    Daniela Kohl

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Nominiert für den deutsch-französischen Jugendliteraturpreis 2026

    Auf dem Cover sind Jussi und Manno zu sehen und obwohl Manno ein Monster ist, schaut er sehr freundlich. Und genau da liegt sein Problem. Als Jussi, wie jeden Abend, sein Zimmer nach einem Monster absucht, hört er ein Knarzen und findet unter seinem Bett Manno, das niedliche blaue Monster. 
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    Von ihm erfährt er, dass Jungen wie er in Monsterkreisen als „Weichei“ eingestuft werden und eigentlich Anfängermonster auf ihn angesetzt würden. Aber Manno ist leider nicht gut im Erschrecken und deshalb taucht er heute bei Jussi auf. Nun hat Jussi mit diesem unfähigen Monster noch ein zusätzliches Problem neben seinem Vater, der mit ihm ständig für die Schule lernen will, einer pubertierenden Schwester und einem fiesen Nachbarjungen. 
    Wie und ob Jussi seine Probleme lösen wird, davon erzählt die Geschichte und ich darf verraten, er überlegt sich einen tollen Plan. Neben der sehr schön erzählten Handlung gibt es hervorragende Illustrationen und ein besonderer Gag ist, dass, wenn die Handlung im Dunkeln spielt, die Seiten ebenfalls dunkel eingefärbt sind. Dazu gibt kleine Sprechblasen, in denen uns Jussi anspricht und nach unserer Meinung fragt und Listen, die wir ausfüllen können. So können wir uns überlegen, wie wir vorgegangen wären. Schon bald gibt es einen zweiten Teil und ich bin gespannt, wie es mit Jussi und Manno weitergeht.

    Dagmar Mägdefrau
  • Das große Buch von den sieben kleinen Hasen

    Das große Buch von den sieben kleinen Hasen

    Sabine Praml

    Christiane Hansen

    Oetinger

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Ich kenne bereits einige dieser niedlichen Hasenbüchern, weil mein Enkel sie liebt, deshalb fand ich diesen Sammelband mit sieben Bänden sehr schön. Beim ersten Band geht es um die Geburt des siebten kleinen Hasen Matti „Wenn die kleinen Hasen um Häschen Nummer sieben rasen“. 
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    Die sechs großen Geschwister freuen sich über den Zuwachs und helfen bei seiner Versorgung. Dann geht es ums Verstecken, Papa muss seine kleinen überall suchen. „Wenn sieben kleine Hasen quietschfidel ans Wasser rasen“ heißt der nächste Band. Erst wird gepackt und dann geht es mit den Rädern an den See. Grummelig sind die Hasen wegen des Regens, aber dann rasen sie durch die Pfützen. Von Schnupfennasen und anderen Krankheiten handelt der nächste Band. Danach wird es weihnachtlich, hier feiert die große Familie Weihnachten mit Oma und Opa. Am Ende geht es dann müde ins Bettchen. 
    Eine Großfamilie, die viel zusammen unternimmt und bei denen wir die große Zuneigung und Liebe zueinander spüren können. Jedes Kind ist aber auch ein Individuum und meine Enkel können die Kleinen gut unterscheiden.
    Die gereimten Texte sind sehr schön zu lesen und die Bilder strahlen eine Heiterkeit aus, dass es eine Freude ist sie anzuschauen. Wundervolle kleine Geschichten, rund um den Alltag einer Hasenfamilie in der wir uns gut wiedererkennen können.

    Dagmar Mägdefrau