• Die kleine Giraffe zu Hause in der Savanne

    Die kleine Giraffe zu Hause in der Savanne

    Kristina Scharmacher-Schreiber

    Christine Faust

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Mit großen Augen sieht uns die kleine Giraffe vom Cover an, sie steht in der Savanne und hinter ihr sind andere Tiere zu sehen. 
    Die kleine Giraffe liegt noch am Boden und ihre Mama schaut auf sie herab. Im Hintergrund ist der Löwe mit seinen Frauen zu sehen, die Sonne brennt von Himmel und eine Herde Gazellen wirbeln Staub auf. In einzelnen Schritten sehen wir, wie die Giraffe aufsteht und bei ihrer Mutter trinkt. Nach einigen Tagen lernt die Kleine die Familie kennen.
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    Die nächste Seite muss man hochkant betrachten, auf einem dunkelrotem Hintergrund sehen wir die beiden Giraffen Blätter von einem Baum fressen. Während Mama mit anderen erwachsenen Giraffen Futter sucht, spielt unserer Giraffe mit ihren Cousinen und Cousins. In der Nacht müssen die großen Giraffen den Nachwuchs vor den Hyänen schützen. Am Wasserloch lernt die Kleine zu trinken und dass eine Gnuherde keine Gefahr darstellt. Zwei Giraffenbullen kämpfen, um das Recht bei der kleinen Gruppe bleiben zu dürfen. Als der große Bruder erwachsen wird, trennt er sich von der Herde und wird sehen, wie er sich vor der untergehenden Sonne verabschiedet. Auch unsere kleine Giraffe ist erwachsen geworden, aber sie bleibt weiterhin bei den anderen Weibchen und Jungtieren. 
    
    Durch die Erzählung über das Erwachsen werden einer Giraffe, erfahren wir viel vom Leben der Giraffen in der Savanne. Beeindruckend sein dabei die wunderschön und realistisch gezeichneten Bilder, die manchmal schon fast kitschig wirken.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Dachsjahr

    Ein Dachsjahr

    Synnøve Borge

    Nora Brech

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Buch hat ein ungewöhnliches Format, aber es passt ein ganzes Dachsjahr hinein. Die Bilder sind sehr real gestaltet und der Text erzählt von dem kleinen Dachs, der im Laufe des Jahres erwachsen wird.
    Mit seinen Geschwistern liegt der kleine Dachs in der Höhle an seine Dachsmutter gekuschelt. Als es wärmer wird dürfen die Kleinen endlich nach draußen, dort spielt die ganze Familie auf der Wiese. Mama Dachs bringt den Kinder bei auf „Plumpsklo“ zu gehen und Futter zu finden. Aber das besondere für die kleine Familie sind die Gerüche, die sie gegenseitig austauschen und an denen sie sich orientieren.
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    Einmal ist die Wiese voller Löcher, weil die ganzen Familie nach Würmern sucht, nach einem leckeren Mahl mit Nacktschnecken begegnen die jungen Dachse einem Igel. Doch dann werden die Bäume über der Höhle gefällt und die Tiere müssen sich eine neue Höhle weit weg von zu Hause graben. 
    Als es Winter wird, ist der kleine Dachs schon groß geworden, aber bleibt noch den Winter über bei den Eltern .
    
    Ein Sachbuch, dass so schön in eine Geschichte verpackt ist, dass man gar nicht merkt, was man alles daraus lernen kann. Auf den letzten beiden Seiten ist ein Dachs abgebildet und wir erfahren noch einiges über diese Tiere.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wilde Tiere in der Stadt – Das Natur-Mitmachbuch

    Wilde Tiere in der Stadt – Das Natur-Mitmachbuch

    Sophia Kimmig

    Lucie Göpfert

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Der Fuchs, der schon auf dem Cover zu sehen ist, führt uns durch das Buch. Nach dem Inhaltsverzeichnis und der Zeichenerklärung wünscht uns die Autorin nach einem Willkommensgruß „Viel Spaß!“
    Auf der Straße tummeln sich einige gemalte Wildtiere. Dann gilt es Fotos mit Tieren und Gefahren zu verbinden. Die und alle anderen Lösungen finden wir hinten im Buch. Es gibt wie immer Vor- und Nachteile, wenn man einen neuen Standort bezieht. Dann gilt es Tierbilder mit Stickern, die auch hinten im Buch zu finden sind, zu versehen, denn nicht alle abgebildeten Tiere können Stadtbewohner sein.
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    Zunächst schauen wir uns die fliegenden Mitbewohner an, im Besonderen geht es um die Erdhummel und dazu gibt der Fuchs eine Bauanleitung für ein Insektenhotel. Im Laufe des Buches werden unter „Tipp“ Anregungen gegeben, was wir tun können, so z.B. die richtigen Blumen sähen. „Schon gewusst?“ bietet ungewöhnliches Wissen, so können auch Fledermäuse und Nagetiere Blumen bestäuben.
    
    Wie finden die Mauersegler ihren Weg nach Süden und zurück, erfahren wir danach und können einen Kompass bauen. Aus Ausschneiden einer Silhouette kann helfen Vögel im Flug zuzuordnen. Da viele Wildtiere in der Nacht unterwegs sind sehen wir sie mit Ausnahme des Eichhörnchens selten, aber man kann einen Spurenteppich bauen und dann anhand der Fußspuren schauen, wer in unserm Garten unterwegs ist. Ein Kapitel stellt uns die „Tiere im Wasser“ vor, zunächst die Erdkröte und wie sie sich entwickelt. Wie man einen Wassertest macht, wird ebenfalls erklärt. Dann geht es um „Kleidung“ und auch die soll mit Bildern zugeordnet werden. Die Libelle ist schon zur Zeit der Dinosaurier herumgeflogen. „Rote Liste“ und „Klimawandel“ sind am Ende des Buches zu finden und der Tipp der Ameise, mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Wenn da dieses interessante Buch mit seinen vielen Anregungen kein Grund sein wird. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Fußball-Stars

    Fußball-Stars

    Sven Voss

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    40 Idole werden in den meist 3–4-seitigen Texten beschrieben, zudem gibt es immer ein gemaltes Bild der Stars. Den Beginn macht Lionel Messi, es wird erzählt, wie seine Oma, an die er heute noch bei seinen Erfolgen denkt, ihn als 6-jährigen ins Fußballstadion begleitete. Es folgt sein Werdegang und seine Erfolge. Auf dem Bild trägt er das Trikot der argentinischen Nationalmannschaft. Dann folgt Oliver Bierhoff, der mit dem golden Goal Geschichte schrieb.  Natürlich darf Manuel Neuer nicht fehlen, der furchteinflößend sein Tor verteidigt.
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    Der älteste vertretene Spieler ist Fritz Walter, der die deutsche Mannschaft in Bern zum Sieg führte. Der Liverpooler Trainer Jürgen Klopp, der sich als The Normal One“ bezeichnet und seine Kollegen Sir Alex Ferguson, Joachim Löw und Andrij Schewtschenko werden ebenfalls vorgestellt. Steffi Jones hat große Erfolge in der Abwehr gehabt, aber auch einige Jahre die Frauennationalmannschaft trainiert. „Mama sein und Tore verhindern, dass das zusammen funktioniert, weist Almuth Schulte in jeder Saison aufs Neue“ ist ein Satz, den ich gerne auch unter den Portraits der männlichen Fußballspieler, die ja oft mehrfache Väter sind, lesen möchte. Mit Bibiane Steinhaus und Pierluigi Collina erfahren wir auch einiges über Schiedsrichter, die ja meist nicht so bekannt sind. 
    
    In einer Rezension kann man nicht alle Namen nennen, aber es ist eine bunte Auswahl Weltfußballer*innen, Gewinner*innen von Europa-, Welt- und anderen Meisterschaften vertreten. Manche Informationen werden vielleicht nicht allen bekannt sein, aber der Ehrgeiz, der alle antreibt, ist zu spüren. Aber auch der Wünsch schon ganz jung Fußball zu spielen ist wohl allen gemein. Die Auswahl war sicher für den Sportmoderator und Autoren Sven Voss nicht einfach, aber mir hat doch Franz Beckenbauer gefehlt, wie von der Mannschaft von 1974 nur Sepp Maier vertreten war. 
    
    Im Inhaltsverzeichnis werden nochmals die Bilder der Idole gezeigt, was mir sehr gut gefällt, die Texte sind gut zu lesen und umgangssprachlich geschrieben. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wie Tiere trauern

    Wie Tiere trauern

    Hanna Müller

    Carla Swiderski

    Illustriert von Miren Asiain Lora

    Jumbo

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Dieses Sach-Bilderbuch wendet sich an Grundschulkinder, es geht um Tiere und ihrem Umgang mit ihren toten Artgenossen. 
    Von Elefantenfriedhöfen haben wir schon gehört. Elefanten verabschieden sich von sterbenden Verwandten und tragen deren Stoßzähne noch einige Zeit mit sich herum.
    Affen verbringen einige Tage mit den Verstorbenen. Mütter tragen ihre toten Kinder noch einige Zeit mit sich. Geschwisterkinder haben eine engere Bindung nach dem Tod der Eltern.
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    Katzen verlieren den Appetit und spielen nicht mehr, wenn ein Tier aus der Gruppe stirbt. Kater Oskar legt sich zu Menschen, die in den nächsten Tagen starben und gab ihnen Trost. 
    Als ein Kaninchen starb, gab ein anderes Kaninchen der Trauernden Trost und kümmerte sich um sie. 
    Das Limbische System, das für unsere Gefühle, also auch Trauer zuständig ist, wird erklärt. 
    Obwohl Giraffen sich nicht um Dinge auf dem Boden kümmern, hatten sie verstorbene Junge noch lange so im Auge. Hunde trauern um Artgenossen und Menschen. Eine bekannte Geschichte handelt von dem japanischen Hund Hachiko. Auch Fledermäuse trösten sich untereinander und trauern um Tiere ihrer Gruppe. Totenwache halten Delfine und Wale, deren Sozialverhalten sprichwörtlich ist. Auch Vögel, wie Krähen und Gänse kümmern sich um ihre Toten.
    
    Ein sehr interessantes Sachbuch, dass zart bebildert ist und uns zeigt, dass der Tod auch im Tierreich Reaktionen auslöst.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Gesundheit! – Die Geschichte der Medizin von früher bis heute

    Gesundheit! – Die Geschichte der Medizin von früher bis heute

    Anna Bartosik

    Asia Gwis

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Die Geschichte der Medizin beginnt im alten Ägypten, entwickelt sich bei den alten Griechen weiter und wir staunen über das Mittelalter. „Biologie, Chemie und Physik unterstützen die Entwicklung der Medizin“ so lautet die erste Überschrift. Der Text geht über eine ganze Seite. Mit „Krankheiten und ihre Ursachen“ geht es weiter, es folgen Behandlungsmethoden vom Aderlass bis zur Pharmazie.
    Im nächsten Teil geht es um die Anatomie. Hier finden wir den Wortlaut des Hippokratischen Eides.
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    Anhand eines Skelettes werden Knochen und innere Organe benannt.  Wilhelm Röntgen und seien Erfindung und die weitere Entwicklung bis zum Ultraschall werden erklärt. Im Kapitel „Physiologie“ geht es erstmal ums Gehirn, nach der Leber sind wir bei der Chirurgie. Das Herz ist Thema im nächsten Teil, über EKG und Blut geht es zur Transplantation, hier lernen wir Christiaan Barnard kennen. Bakterien und Viren sind ein wichtiges Thema, am Ende geht es um die moderne Medizin. Hier werden die unterschiedlichen Fachrichtungen vorgestellt. 
    
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Kind dieses Buch lesen wird. Sicher kann man auch beim Durchblättern an vielen Seiten mit Bildern hängen bleiben und einiges erfahren oder auch neugierig weiterschauen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Auf Schienen durch die Zeit – Die Geschichte der Eisenbahn

    Auf Schienen durch die Zeit – Die Geschichte der Eisenbahn

    Alastair Steele

    Ryo Takemasa

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Kompaktes Eisenbahnwissen auf über 60 Seiten mit vielen Bildern. Nach Inhaltsangabe und Einleitung sehen wir eine kleine Bahn über eine Brücke fahren, die Menschen jubeln begeistert. Die ersten Eisenbahnen werden vorgestellt, die Spurbreite erklärt, dann kommen wir zur Dampflokomotive. Auf der nächsten Seite wird eine berühmte Eisenbahn vorgestellt, es beginnt mit der „Ffestiniog Railway, die in Wales fuhr. Später im Buch   folgen u.a. die „California Zephyr“ und der „Shinkansen“. Elektrische und Dieselloks werden an Beispielen erklärt, Personen und Expresszüge folgen.
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    Danach kommen wir zu den Güterzügen. „Verbindungen schaffen“ und „Hindernisse überwinden“ sind die nächsten Überschriften. Auch Bahnhöfe gehören zur Geschichte der Bahn, das Grand Central Terminal in New York hat 44 Bahnsteige und täglich sind dort 750.000 Menschen unterwegs. Beeindruckend! Über U-Bahnen und Straßenbahnen, wie die in San Francisco, sowie Hochbahnen (Wuppertaler Schwebebahn) wird berichtet. Aber auch über den Einsatz der Bahn im Krieg. Nach den Hochgeschwindigkeitszügen gibt es einen „Blick in die Zukunft“. Die Zeitschiene am Ende des Buches zeigt noch einmal kompakt die Entwicklung und nach den Eisenbahnweltrekorden gibt es noch eine Worterklärung. 
    
    Viele Bilder und kurz gehaltenen Erklärungen machen das Buch zu einem schönen Lexikon für junge und alte Eisenbahnfans.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das geheime Leben der Pupse und Rülpser

    Das geheime Leben der Pupse und Rülpser

    Marionna Tolosa Sisteré

    Raymond McGrath

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ich gebe zu, dass dieses Thema in Bilderbüchern etwas überrepräsentiert ist. Aber hier erklärt ein Sachbuch Kindern, wie es zu diesen unbeliebten Gasabsonderungen kommt.
    Pups und der Cousin Rülps stellen sich vor und wir sehen, durch welche Verhaltensweisen sie besonders häufig entstehen. So wird das Gas aus dem Sprudelwasser zum Rülpser, dass kennt jeder. Der Pups besteht aus anderen Gasen, die sogar brennen können. Anhand eines aufgeklappten Menschen sehen wir, was beim Verdauen geschieht. 
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    Ungewöhnliches zeigen die nächsten Seiten, Wettpupsen oder Rülpsen oder gar eine Furzofonie werden beschrieben. „Bis zu 25 Pupse pro Tag sind normal“ und auch Tiere können das. Bekannte Männer habe sich zum Thema geäußert, eine sind pro, anders contra. Einige Pupse haben es sogar zu einiger Popularität gebracht. Der längste Rülpser (1 Min. 14 Sek.) steht sogar im Guinness-Buch. Ein kleines Quiz fragt das Wissen ab und ganz besonders gut gefällt mir die Seite, auf der die Begriffe in andere Sprachen übersetzt wurden. So heißt der Rülpser auf Tschechisch „krk“ und der Pups wird auf Japanisch „geppu“ ausgesprochen. 
    
    Kleine kurze Textfelder und viele Bilder machen dieses Thema zum Wissensgebiet, wer weiß, wo man damit punkten kann.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Schokolade

    Schokolade

    Ingeborg Vogler

    BVK Lesewelten

    Leselauscher

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Die achtjährige Ashtar, die mit ihren Eltern aus dem Irak geflohen ist, führt uns durch das Buch. Sie stellt zunächst sich vor und dann geht die Reise los. Zunächst geht es um die Geschichte der Schokolade, ihre Herkunft und wann der erste Kakao nach Europa kam. Mir gefiel die Preisliste aus dem Jahr 1545 besonders gut, 100 Kakaobohnen für einen Hasen. Erstaunlich Schokolade als Medizin. Man erfährt viel über die hochentwickelten indigenen Völker Südamerikas und die Eroberer aus Europa. 
    Danach geht es um den Anbau der Kakaobohnen, um die Ernte und Verarbeitung.
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    Dann wird die Kakaobohne verschifft und kommt so zu uns. Und dann wird endlich Schokolade hergestellt, dabei spielt die Kakaobutter eine Rolle. Die erste Tafel Schokolade wurde von van Houten in den Niederlanden hergestellt, 1828 meldete er das Patent an. Dann zeigt uns Ashtar, wie wir selbst Schokolade herstellen können.  Die maschinell hergestellte Schokolade muss dann in die Geschäfte gebracht werden. Nach den unterschiedlichen Schokoladensorten erfahren wir was „Fairer Handel“ bedeutet, vorgestellt wird eine Plantage in Ghana. „Ist Schokolade gesund?“ und „Ist Schokolade gut für mich?“ sind noch einmal wichtige Themen. Dazu gibt es eine Information mit den Regeln für gesunde Ernährung. Nach einer kleinen Probieraktion landen wir beim Zahnarzt. Mit der Info über richtiges Zähneputzen verabschiedet sich Ashtar.
    
    Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Text von Ashtar, ein längerer Text erklärt einiges zum Thema, dann gibt es noch kleiner speziell Informationen und unter der Überschrift „Das musst du wissen“ kleine interessante Besonderheiten. Viele Fotos runden die Themen ab. 
    Am Anfang des Buches kann man sich die Texte als Hörbuch mittels QR-Code herunterladen. Ein schnelle Art sich die Texte vorlesen zu lassen. 
    
    Wieder ein interessantes Thema, dass die Leselauscher uns vorstellen, denn Schokolade mögen wir alle gerne.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wundervolle Welt der Dinosaurier und der Urzeit

    Wundervolle Welt der Dinosaurier und der Urzeit

    Prof. Anusuya Chinsamy-Turan

    Illustrationen von Anjela Rizza und Daniel Long

    DK

    Leseempfehlung 8 Jahre

    Goldschnitt, Lesebändchen und ein wundervolles Cover mit Goldprägung, das äußere Erscheinungsbild dieses Buches sagt „ich bin etwas Besonderes!“
    Nach Vorwort und Inhaltsverzeichnis beginnt das Buch mit dem Erdaltertum, die Geschichte unserer inzwischen 4,5 Milliarden Jahre alten Erde beginnt. Fossilien wie Dickinsonia, Hallucigenia oder Heliophyllum sind als Fund und als Zeichnung abgebildet. Der einseitige Text gibt Auskunft über diese Fundstücke. Aber auch darüber, dass im Devon ein Jahr 420 Tage hatte. Zu dieser Zeit lebte auch der Dunkleosteus, ein gefährlicher Raubfisch.
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    Auf Seite 37 beginnt die Landbesiedlung. Auch hier wurden die Tiere aufgrund ihrer versteinerten Abbildungen rekonstruiert. So z.B. der Arthropleura, ein 2.5 m langes Krabbeltier. Auch ein inzwischen ausgestorbenes Wesen der Knospenstrahler. Auf Seite 50 taucht das erste Tier auf, das einem Dinosaurier ähnelt, Dimetroden. Wieder folgen spannende Bilder von Fossilien. 
    „Erdmittelalter“ ist der nächste Teil überschrieben. Als erstes sehen wird en Herreasaurus, der vor 230 Millionen Jahren lebte. Ammoniten werden beschrieben und Knochen- und Gebissfunde gezeigt. In den Texten stecken viele interessante Informationen. „Baby liefen auf allen Vieren, erwachsene Tiere aber auf den Hinterbeinen.“ Kugelige Zähne von Lepidotes, deren Schuppen mit Zahnschmelz bedeckt waren, sind auf einem Foto zu sehen. „Yi ist der Dinosaurier mit dem kürzesten Namen“ ist eine Kreuzung aus Fledermaus und Vogel. Bekannte Tiere, wie der Stegosaurus oder der Diplodocus, aber auch ungewöhnliche Tiere, wie der Sarcosuchus oder der Neohibolites werden vorgestellt.
    
    Die „Erdneuzeit“, also die letzten 66 Millionen Jahre finden wir im letzten viertel des Buches. So leben Nummuliten noch auf dem tiefen Grund des Meeres. Die Titanboa, die größte Würgeschlange, hatte sogar Dinosaurier als Beutetiere. Ein Vorfahre unserer Nashörner war der Unitatherium. Dann tauchten erste Säugetiere auf. Im Bernstein findet man viele Tiere, die vor bis 230 Millionen Jahre alt sein können. So groß wie ein Strauß und in der Lage hirschgroße Säugetiere zu töten, das war der Phorusthacos. Australopithecus war ein Vorfahre der Menschen. 1976 wurde ein Fußabdruck von ihm gefunden. Smilodon, eine Raubkatze und Procoptodon ein Kanguruh, sowie das Wollhaarmammut weisen den Weg zu den lebenden Arten. 
    
    Der „Baum des Lebens“ zeigt und, wie die Entwicklung verlief, nach „Bedeutung der Namen“ und dem Glossar gibt es noch Steckbriefe mit Bild, Kurzinfo und Seitenangabe. Da kann man sehr schön das Gesuchte wiederfinden. 
    
    Ein besonderes Buch für Dino-Fans und Menschen, die sich für die Entstehung der Arten interessieren, da gibt es nach oben keine Altersgrenze.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Aua! – Ein Buch über den Körper, Verletzungen und Gesundwerden

    Aua! – Ein Buch über den Körper, Verletzungen und Gesundwerden

    Johannes Vogt

    Felicitas Horstschäfer

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    „Erste-Hilfe-Tipps“ werden hier angeboten und schon das Cover zeigt, was so alles passieren kann, damit man „Aua“ schreien muss. Unter der Überschrift „Schürfwunden“ sehen wir drei Kinder auf einem Roller und es geht flott bergab. Nach dem Unfall haben alle drei Schmerzen, wie wir an den roten Zackenlinien sehen können. Die Haut wurde abgeschürft, die entstandenen Schmerzen werden genau beschrieben und ein Querschnitt der Hau mit entsprechenden Beschreibungen zeigt, wie die Haut verletzt wurde.
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    „Was tun?“ beschreibt die Reinigung der Wunde und ihre Versorgung mit einem Pflaster. Auch den Impfschutz sollte man prüfen. Wieder sehen wir mehrere Querschnitte und erfahren, wie die Heilung verläuft. Und wieder geht es auf den Roller, aber diesmal besser geschützt.
    Nach dem gleichen Muster werden Verstauchungen, Schnittwunden, Knochenbrüche, Blaue Augen, verlorene Zähne, Gehirnerschütterung und Sonnenbrand beschrieben. Besonders die Tipps unter „Was tun?“ ist sicher auch für Erwachsene ganz interessant. Die kleinen Patienten wissen, was mit ihrem Körper geschieht und dass sie wieder ganz gesund werden. Im letzten Kapitel wir die Stärke der Auas von „Mini-Aus“ bis „Riesiges Aua“ beschrieben.
    
    Ein schöner kleiner, kindgerechter Ratgeber bei kleinen Verletzungen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Keine bösen Tiere

    Keine bösen Tiere

    Sophie Corrigan

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Über Tiere gibt es viele Vorurteile, so bringen schwarze Katzen Unglück und Raben klauen wie die Raben eben. Hier finden 38 Tiere es wäre „Zeit uns besser kennenzulernen!“
    Zu beginn lesen wir von den gruseligen Spinnen, sie sind „fies mit Absicht.“ Auf der Doppelseite sehen wir eine schlafendes Kind und überall sind Spinnennetze und Spinnen mit roten Augen. „Alle Quatsch“ ist die nächste Seite überschrieben und kleine kurze Texte widerlegen die Aussagen der Vorseite. Dazu gibt es noch ein Feld „Fakten“, dort erfahren wir einiges über diese Tiere. Die hier abgebildete Spinne schaut uns niedlich an und zeigt ihre süßen Füßchen.
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    Weiter geht es mit der schwarzen Katze, später geht es um „Böse Hunde“. Viel Neues habe ich über die Vampirfledermaus gelernt, die das Blut von Nutztieren trinkt, aber uns Menschen verschont. Dass die Hyäne nicht strohdumm, sondern cleverer als ein Schimpanse ist, erstaunt mich wenig. Auch für Ratten und Mäuse wird eine Lanze gebrochen, genauso wie für Motten, Nacktschnecken und Schnappschildkröten. 
    Immer lesen wir erst, was Böses über diese Tiere in der Welt verbreitet wird, auf der Seite sind die Tiere auch fies dargestellt, den folgt z.B. unter dem Titel „Leute so schlimm bin ich nicht!“ eine Klarstellung mit einigem Neuen. 
    
    Ich befürchte Wespen und Quallen werden nie meine Lieblingstiere werden, aber vielleicht sind sie doch nicht ganz so schlimm. 
    Auf jeden Fall vermittelt das Buch auf eine ungewöhnlichen Art Sachwissen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Von wegen Bienchen & Blümchen!

    Von wegen Bienchen & Blümchen!

    Carsten Müller

    Sarah Siegl

    Claire Völker

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Gerade in Zeiten des Internets, wo wir nicht verhindern können, dass Kinder Dinge sehen, die sie nicht sehen sollten und die sie verunsichern, ist es besonders wichtig schon früh aufzuklären. In dem Buch wird geraten, dass ein Kind, bevor es in die Schule kommt wissen sollte, wie ein Baby entsteht und wodurch. 
    Diese Buch beschränkt sich nicht auf den Körper, sondern bezieht die Gefühle mit ein, was mir sehr gut gefällt. Zudem gibt es auf jeder seine Informationen und Tipp, die sich an die Erwachsenen richten. 
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    Zunächst geht es um die vielen Menschen auf unserer Erde, die alle unterschiedlich sind. Einige sind auf der ersten Doppelseite abgebildet. Danach sehen wir zwei nackte Kinder, das Mädchen ist dunkelhäutig und der Junge weiß mit Sommersprossen. Daneben ist über eine ganze Seite eine Vulva zu sehen bei der die einzelnen Teile benannt sind. Auf der nächsten Seite sehen wir Penis und Hoden. Dazu einige nackte Menschen unterschiedlichen Alters, bei einer Frau wurde eine Brust amputiert, ein Mann hat einen Beinprothese. 
    Danach geht es um innere und äußere Gefühle, Bilder zeigen ganz klar, um was es geht. Ein Gefühl nennt sich Scham und steht im Zusammenhang mit Sexualität. Doktorspiele brauchen feste Regeln, die hier genannt werden, gehören aber zur Entwicklung. 
    Der Geschlechtsakt wird in unterschiedlichen Bildern dargestellt und das Rennen der Spermien auf die Eizelle, das dadurch erfolgen kann. Familien leben in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen „Wichtig ist nur, dass alle die schönen Momente miteinander teilen und füreinander da sind, wenn es einem nicht so gut geht.“ 
    Verliebtsein kann man schon ganz jung, wir Älteren sollten das auf jeden Fall ernst nehmen. Das letzte Kapitel bezieht sich auf die Pubertät und die Veränderungen des Körpers und des Empfindens. 
    
    Ich kann dieses Buch auf jeden Fall als Mutter empfehlen, es zeigt sehr offen, wie Körper aussehen und wie Babys entstehen. Ich habe meinen Kinder versucht früh alles zu erklären, weil ich nicht wollte, dass sie auf wichtige Fragen nur dumme Antworten bekommen.
    Ich (mit 11 Jahren) „Wie kommen die Babys in den Bauch?“ 
    Antwort: „Das wirst du noch früh genug erfahren.“
    
    Hier helfen Bilder, die unsere Gesellschaft abbilden, da gibt es Behinderte, Frauen mit Kopftuch, unterschiedliche Hautfarben, Alte und Junge. Das Thema wird feinfühlig von den kompetenten Autor*innen angegangen und gut verständlich vermittelt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Professor Albert und die faszinierende Welt der Elektrizität

    Professor Albert und die faszinierende Welt der Elektrizität

    Sheddad Kaid-Salah Ferrón

    Eduard Altarriba

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Thales von Milet hat schon 600 v. Chr. erkannt, wenn man Bernstein reibt, kann er Stroh anziehen. Ein anderes Beispiel sind Haare, die vom Kamm angezogen werden. Auf den nächsten Seiten erfahren wir etwas über „Elektrische Ladung“ und vom Experiment, dass Benjamin Franklin machte. So erfahren wir, dass sich manche Stoffe anziehen und andere abstoßen. Wir lernen positive Protonen und negative Elektronen kennen und eine Formel zur Erklärung.
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    Mit der Bauanleitung kann man ein Elektroskop zum Nachweis von elektrischer Ladung bauen. Das Experiment mit dem Luftballon ist einfach nachzumachen.  Die nächste Seite ist mit „Elektrischer Strom“ überschrieben. Mit Hilfe vieler Bilder wird gezeigt, wie Strom entsteht. Danach kann man eine Batterie bauen. „Magnetismus“ und die damit verbundenen Pole ist das nächste Thema. Wie beides zusammenhängt und was der Franzose Ampère damit zu tun hat, erfahren wir danach. „Ein Elektromotor ist eine Maschine, die Elektrizität in Drehbewegung umwandelt“ und auch dazu gibt es eine Bauanleitung. Faraday zeigt in einem Experiment die Funktion der elektromagnetischen Induktion. Stromproduktion, elektromagnetische Wellen und die Aussage „Auch wir sind elektromagnetisch“ überschreiben die letzten Seiten.
    
    Ich muss gestehen, dass ich das Buch nicht so ganz verstanden habe, was aber sicher an meinem Desinteresse liegt. Aber wenn eine Kind sich für dieses Thema interessiert und es gilt Fragen zu beantworten, dann findet man hier die richtigen Antworten und  auf den großen Seiten (28,5 x 28,5) viele bebilderte Erklärungen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein großes Buch vom Wasser

    Mein großes Buch vom Wasser

    Anne-Sophie Baumann

    Arnauld Lemaistre

    Vanessa Robidou

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Ein beeindruckendes Buch über eines der Wichtigsten Dinge zum Leben, das Wasser. Beim Aufschlagen der ersten Seite erheben sich Lava speiende Vulkane aus Pappe aus dem Buch „Woher kommt das Wasser?“ wird in kurzen Texten erklärt.
    Die nächste Doppelseite zeigt die Erde, durch Blättern sieht man ihren Zustand vor 20 Tausend Jahren, heute und in der Zukunft. Klappen und keine Schaubilder verdeutlichen die Situation. 
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    „Der Kreislauf des Wasser“ wird wieder dreidimensional dargestellt. Durch ziehen eines Pappstreifens kann man sich das Wasser im Glas in allen drei Formen anschauen. 
    Danach geht’s ins Wasser. Ebbe und Flut werden veranschaulicht. Durch Ziehen an einen Streifen bewegen sich Tiere, eine Drehscheibe zeigt, dass Plastik oft von den Tieren gefressen wird. „Wasser ist Leben!“ diese Aussage, die für alle Lebewesen gilt. Anhand eines Jungen wird gezeigt, wie unser Körper mit dem Wasser umgeht. Wie man mit wenig Wasser umgeht, zeigen uns die Bewohner der Wüsten. Wie das Wasser in die Leitung kommt, wird wieder sehr aufwendig dargestellt, auch hier klappen wieder Pappen z.B. als Wasserturm auf. Ein riesiger Staudamm und wie aus dem gestauten Wasser Strom wird zeigt die nächste Seite. Tipps, wie wir achtsam mit unseren Wasservorräten umgehen können, finden wir auf der letzten Seite. 
    
    Alle Seiten haben kleine übersichtliche Texte zu den Abbildungen und Klappen, die mehr Informationen beinhalten. Die Bilder sind einfach gehalten und gut zu erkennen. 
    Es ist wichtig, dass wir uns und unsere Kinder sensibilisieren, besser mit unserer Umwelt umzugehen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ich werde mal… Lauter tolle Berufe

    Ich werde mal… Lauter tolle Berufe

    Alla Hutnichenko

    Julia Kolomoets

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In diesem ukrainischen Bilderbuch lernen wir zunächst Juri kennen und dann stellt er uns seine große Familie vor und wir erfahren, welche Berufe sie ausüben. Er beginnt mit seinem Vater, der ist Paläontologe und legt mit einem Pinsel ein Dinosaurierskelett frei. Auf der nächsten Doppelseite sind Werkzeuge und Ausrüstung abgebildet, dass ist bei allen folgenden Berufen ähnlich. Danach sehen wir Dinos mit den entsprechenden Namen. Juris Mutter ist Floristin und kann tolle Sträuße binden. Opa ist Imker und auf der dritten Doppelseite kann man den Bienen helfen einen Weg durch ein Labyrinth nach Draußen zu finden.
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    Der andere Opa ist Teetester, hier lernen wir etwas über die Teesorten und die Zubereitung. Juris Schwester betreut als Tierärztin Pandas, auch hier gibt es ein Suchspiel. Lilli ist Hundetrainerin und Onkel Oleh Ballonfahrer. Ein anderer Onkel Pizzabäcker, der uns die Pizzasorten erklärt und fragt „Welche Pizza magst du?“ Oma Sofija ist Gebärdendolmetscherin, ein besonders wichtiger und ungewöhnlicher Beruf, hier wird er genau erklärt und man kann das Fingeralphabet lernen. Architektin ist eine Tante und die Schwester Soja Glasbläserin, ein Cousin ist Astronom. Hier sehen wir Sternenbilder, die wir ja vielleicht am Himmel finden. 
    Juris gesamte Familie sitzt um den Kaffeetisch und der Leser wird gefragt, was er später werden möchte. Bei der letzten Busfahrt wollte mein Enkel Busfahrer werden und seine Mama mit dem Bus abholen.
    
    Das Buch erklärt die Berufe sehr genau und mit vielen Bildern, so kann sich ein Kind durchaus etwas darunter vorstellen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die kleine Schnecke Monika Häuschen – Warum haben Regenwürmer Superkräfte?

    Die kleine Schnecke Monika Häuschen – Warum haben Regenwürmer Superkräfte?

    Kati Naumann

    Dragonfly

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Neben einer wunderschönen Geschichte über Freundschaft bietet das Buch auch viele Sachbuchinformationen über die agierenden Tiere.
    Monika, die Schnirkelschnecke wird erst noch geboren und trifft auf den Regenwurm Schorsch, der gerade Bekanntschaft mit besserwisserischen Ganter Herrn Günter gemacht hat. Schnell erfahren wir, was die Tiere auf ihrem Menü-Plan stehen haben und dass die Gans keine Gefahr für den Regenwurm darstellt. Während Herr Günter die weite Welt kennt, ist Schorsch überzeugt, dass die Welt am Gartenzaun endet.
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    Die große Gans gibt sich großmäulig und besserwisserisch, Monika und Schorsch haben oft Zweifel an sich und daran, ob sie geliebt werden. Sie sind ja viel kleiner und so fühlen sie sich oft auch. Schorsch hat aber immer wieder schöne Einfälle, weil er ein sehr fantasievoller Wurm ist und Monika ist einfach eine liebe kleine Schnecke, die gerne mit ihren Freunden zusammen ist. Durch die Erlebnisse der drei sind immer wieder Erklärungen eingeflochten. Da gibt es einen Querschnitt der Schnecke, die uns veranschaulicht, wie es im Schneckenhaus aussieht. In kleinen Kästchen wird z.B. beschrieben, wie der Regenwurm sich bewegt. 
    
    Am Buchanfang- und ende gibt es noch eine Zusammenfassung über die drei Tiere, besonders der dritte Part, in dem es um die Superkräfte der Tiere geht, gefällt mich gut.
    Eine schöne Mischung aus Erzählung und Wissen, die sicher hervorragend bei den Kindern ankommen wird. Zu beiden gibt es Bilder, die den Text gut unterstützen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Meine Gartenfreunde – Die kleine Biene

    Meine Gartenfreunde – Die kleine Biene

    Sandy Lohß

    Carla Häfner

    Oetinger Natur

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Das Buch ist auf 100 % Recyclingpapier gedruckt und deshalb strahlen die Farben nicht. 
    Die kleine Biene sehen wir schon auf dem Cover, danach sehen wir die Waben und Bienen, die die Larven füttern. „Und hast du die kleine Biene entdeckt, die ihren Kopf aus der Wabe streckt?“ Der Bienenstock steht auf einer bunten Blumenwiese und unsere Biene fliegt los. Schon sitzt sie auf einer Blüte und sammelt „Nektar und Pollen“. „So viel Nektar, Wer hätte das gedacht?
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    Daraus wird nun leckerer Honig gemacht.“ Dann kommt der Herbst und die Futtersuch wird schwerer, da saugt unsere Biene auch mal an einer Birne. Gefahr! Beinahe wäre die Biene in einem Spinnennetz gefangen worden. Im Winter ruht sich die Biene aus “und erst im Frühling kommt sie wieder raus!“
    
    Das Buch zeigt sehr schön für unsere ganz kleinen Leser*innen das Leben der Biene durch das Jahr. Der gereimte Text ist schön zu lesen und entspricht dem Lesealter hervorragend. 
    
    Dagmar Mägdefrau