• Stark gegen Mobbing    

    Stark gegen Mobbing    

    Elisabeth Raufauf

    Sarah Tabea Hinrichs

    Fischer Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Der eine wird ausgeschlossen, die nächste wird auf der Toilette eingeschlossen. Mit wieder anderen wird nicht gespielt oder eine Gruppe lacht, wenn die Person an ihr vorbeigeht. All das sind Situationen, die in diesem Buch beschrieben werden – aus verschiedenen Perspektiven.
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    Mobbing ist weit verbreitet: Etwa jedes vierte Kind erfährt Mobbing. Dieses Buch klärt über das Thema auf und stellt dabei die richtigen Fragen: Was bedeutet eigentlich Mobbing? Wie passiert Mobbing? Warum wird gemobbt? Darf man aus der Reihe tanzen? Und was ist eigentlich normal? Das sind nur einige der vielen Fragen, mit denen sich das Buch beschäftigt.

    Ich bin von diesem Buch absolut begeistert! Es werden die wichtigsten Fragen rund um das Thema Mobbing beantwortet. Auf den Doppelseiten finden sich nicht nur informative und für Kinder verständlich formulierte Texte, sondern auch Beispiele aus dem Alltag sowie Antworten von Kindern im Alter der Zielgruppe. Ergänzt wird das Ganze durch wunderbare Illustrationen, die die Inhalte anschaulich unterstreichen.

    Besonders schön finde ich, dass sich das Buch so genau auf die Lebenswelt von Grundschulkindern einlässt und passende Beispiele aus ihrem Alltag aufgreift. Dadurch wird das Thema greifbar und verständlich, ohne dabei an Bedeutung zu verlieren.

    Ich wünschte mir, dass dieses Buch in jedem Klassenzimmer in der Grundschule bzw. in jeder Schulbibliothek zu finden wäre, um Kinder für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und über Mobbing aufzuklären!

    Katrin Hemmerich 

  • An Großvaters Hand

    An Großvaters Hand

    Michael Krüger

    Ulrike Möltgen

    Klett Kinderbuchverlag

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Was mir an dem Buch so gut gefiel, war das Cover, auf dem der kleine Junge so vertrauensvoll die Hand seines Großvaters hält. Dazu der herbstliche Baum und die schönen Farben. Der Autor Michael Krüger berichtet von seiner Kindheit, die er in den ersten Lebensjahren bei seinen Großeltern auf dem Bauernhof verbrachte. Er ist ein Kriegskind und seine Eltern wollten ihn nicht im zerstörten Berlin groß werden lassen.

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    „Die Russen“, die im Leben des kleinen Jungen allmächtig und abschreckend waren, haben einen Verwalter für den Hof eingesetzt und die Großeltern müssen sich mit ihrem Enkel auf ein Zimmer mit Plumpsklo beschränken. Natürlich leidet so ein Kind nicht so sehr unter den Umständen, während sein Großvater eine große Traurigkeit ausstrahlt. Er zeigt dem Kind die Natur, mit ihren Pflanzen und Tieren. Michael darf sogar mit vier Jahren draußen übernachten. Wenn es auch keine ganze Nacht war, die er in der Dunkelheit verbracht hat, so schwärmt er noch heute davon. Mit Beginn der Schule zieht er dann zu den großen Geschwistern und den Eltern nach Berlin, hier kommt er auf ungewöhnlichem Wege an eine Schildkröte.

    Gerade wenn man selbst keine Großeltern hat, die von früher erzählen, ist so ein kleiner Erzählband eine feine Sache. Mich haben auch die warmen Illustrationen im Buch erfreut.

    Schade fand ich, dass das Schulkind wohl nicht mehr die Großeltern besucht hat oder er hat es einfach nicht mehr erwähnt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Noch mal sehen wir nicht weg!

    Noch mal sehen wir nicht weg!

    Andrée Poulin

    Sophie Casson

    Übersetzung aus dem Französischen Klaus Cäsar Zehrer

    Klett Kinderbuchverlag

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Wir sehen viel hundeähnliche Wesen in Kleidung auf dem Cover, sie alle halten sich an den Händen.

    Der weiße Hund im braunen Anzug, ist der Großvater von dem hier berichtet wird. Aber zunächst gibt es eine Warnung des Enkels vor der Gleichgültigkeit. Der Großvater steht auf der Terrasse seiner Villa und schaut in eine friedliche Landschaft, doch „niemand ahnt, dass die Kaltschnauzen sie beobachten.“ Dann sehen wir sie schon, graue Hunde mit brauen uniformartigen Anzügen und einer schaut durch das Fernglas ins Tal.

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    Im Ort wohnen Rotfüchse friedlich mit den anderen zusammen, sie werden freundlich gegrüßt. Doch die Kaltschnauzen finden sie zu Rot, sie passen nicht ins Stadtbild. So führen die Kaltschnauzen sie ab und wie alle hat der Großvater geschwiegen. „Er war ja kein Rotfuchs.“ Auch die Wölfe bestellten bisher friedlich ihr Feld, bis die Kaltschnauzen fanden, sei gehörten nicht hierher, weil sie ihren Acker haben wollen. Wieder hat der Großvater nichts unternommen.

    Doch nachdem vieler der Abgeführten in Umerziehungslagern umkamen, hassten die Kaltschnauzen auch große Hunde, besonders, wenn sie superreich waren, wie der Großvater. „Als die Kaltschnauzen meinen Großvater holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

    Die Autoren wurden angeregt von den Worten Martin Niemöllers aus dem Gedicht „Habe ich geschwiegen“.

    Gerade in dieser Zeit, die leider immer häufiger mit 1933 verglichen wird, ist es wichtig zu begreifen, dass wir jetzt nicht wegsehen dürfen und hoffen, dass es vorbei geht, ohne dass es uns trifft. Meine Familie hat keine Verfolgung erlebt und sie war nicht in der Partei, was auch immer das beweis kann. Aber trotzdem bleibt die Schuld, dass keiner etwas unternommen hat. Ich hoffe, dass wir diesmal mutiger sind und dieses Buch kann vielleicht aufrütteln. Mich hat es betroffen gemacht und nachdenklich. Bitte schaut es euch an!

    Dagmar Mägdefrau

  • Unserem Wasserverbrauch auf der Spur

    Unserem Wasserverbrauch auf der Spur

    Nina Kwee

    Vanessa Morbach

    Zaradiso

    Leseempfehlung ab 7 Jahre

    Auf dem Cover dieser Broschüre sehen wir eine Einkaufsstraße und dort sind die Protagonisten unser drei kleinen Geschichten zu sehen. Ganz rechts sehen wir Kira, die mit ihrem Papa Lebensmittel einkauft. Zunächst geht es um Obst und Papa erklärt, wieviel Wasser für den Bananenanbau benötigt wird und Kira entscheidet sich dann für Äpfel aus der Region.

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    Totales Entsetzen löst dann die Zahl, die für den Reis benötigt wird, bei Kira aus, denn es sind 20-30 gefüllte Badewannen für ein Kilo Reis notwendig. Vor dem Handyladen sehen wir Paul auf seinem Roller mit seiner Mama und seinem großen Bruder. Dieser Bruder möchte ein neues Handy und Paul lernt bei seinem Projekttagen in der Schule, wie sehr das Coltan, das im Handy verbaut wird, das Wasser verschmutzt. Links vor der Kleiderbörse, einem Secondhandladen, treffen wir Loris und seine Oma. Loris liebt Mais und er möchte ein entsprechendes Kostüm zum Fasching tragen. Deshalb geht er mit Oma in einem Laden, doch ein Mailkolbenkostüm wird nicht angeboten. Da näht seine Omas, die als junge Frau in Mali das Nähen gelernt hat, ihrem Enkel ein tolles Kostüm.

    In allen Geschichten geht es um Wasser und wir man seinen Verbrauch verringern kann. Man muss nur wissen, wofür besonders viel Wasser benutzt bzw. verschmutzt wird und dann kann sich jeder überlegen, was für ihn die machbare Alternative sein kann. Beim Einkauf kann man sich für regionale Produkte mit wenig Wasserverbrauch entscheiden, das Handy so lange nutzen, bis es nicht mehr funktioniert (vielleicht macht auch eine Reparatur Sinn?) und Kleidung kann man länger tragen und gebraucht kaufen.

    Ich kann das Buch für Grundschüler sehr empfehlen und sicher ist es eine gute Grundlage für das Thema „Wasserverbrauch“.

    Dagmar Mägdefrau

  • Emma glaubt nicht an Feen -Band

    Emma glaubt nicht an Feen -Band

    Cornelia Funke

    Elias Linnekuhl

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Emmas Mama hat ihrer Tochter eine Menge über die Natur beigebracht und sie auch gelehrt, achtsam mit allem umzugehen. Sie selbst lässt „Unkraut“ in ihrem Garten wachsen, worüber sich ein Nachbar sehr aufgeregt hat. Als Emma noch die kurze Zeit bis zum Essen im Garten verbringen wollte, findet sie zwei Schnecken, die sie hinter dem Garten in den verwilderten Park bringen will. Doch hier taucht vor ihren Augen eine Hummel auf, die ein richtiges Gesicht hat.

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    Verwundert krabbelt Emma durch die Brombeerhecke, um dem Tier zu folgen. Leider wird sie angegriffen und etwas trifft ihre Stirn. Da passiert das Ungewöhnliche, Emma schrumpft auf die Größe einer Maus. Jetzt trauen sich ungewöhnliche Wesen in Emmas Nähe und obwohl sie nicht an Feen glaubt, stellt es sich heraus, dass es hier hinter der Brombeerhecke in einer anderen Welt einige davon gibt.

    Für Emma ist es nicht ganz leicht in dieser anderen Welt, denn ihre Größe macht sie zum Fressen für viele Tiere und die Wächterinnen wünschen ihr sogar, dass der Fuchs sie frisst. Zum Glück gibt es auch Feen, die Emma retten wollen, aber das ist nicht so einfach, denn seit einiger Zeit treibt sich der Trampler hier herum und er vernichtet die Pflanzen. Deshalb sind auch die Pflanzen Emma nicht wohlgesonnen.

    Eine fantastische Geschichte voller Abenteuer mit vielen großformatigen poetischen Zeichnungen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Tempelbande – Die Götter stehen Kopf – Band 1  

    Die Tempelbande – Die Götter stehen Kopf – Band 1  

    Rüdiger Bertram

    Wenke Kramp

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Die Serie „Meine Comic Lese-Abenteuer“ wendet sich an Erstleser und ist eine Mischung aus Erzählung, Comic und Rätsel. Diesmal führt uns die Geschichte ins antike Griechenland, dort lernen wir die Götterkinder Nika und Leon kennen. Die beiden haben viel Unsinn im Sinn und weil sie zaubern können, lassen sie Brei auf die Stadt regnen. Sie finden das lustig und auch den Einwohnern scheint es zu gefallen. 
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    Nur Alex, der ebenfalls ein Göttersohn ist, ärgert sich darüber, dass er überall mit klebrigem Brei vollgeschmiert ist und petzt alles dem Vater der beiden. Da dem Vater ein Missgeschick mit Öl geschieht und er entsprechend wütend ist, gibt er seinen Kindern eine schlimme Strafe auf. Sie sollen den stinkenden Stierstall ausmisten.

    Unten auf jeder Seite ist ein kleiner Balken zu sehen, der den Lesefortschritt abbildet und die kleinen Rätsel sind leicht zu lösen. Hinten im Buch gibt es noch schöne Anleitungen, mit denen wir selbst ein Tier zeichnen lernen und zum Schluss meldet sich der Autor Rüdiger Bertram selbst zu Wort und er erzählt uns in einem Comic etwas über Götter. Wie ich finde, eine witzige Idee.

    Das Buch liest sich sehr gut, die Geschichte von Nika und Leon wird humorvoll, aber mit literarischem Hintergrund erzählt. Die vielen bunten Bilder haben eine passende Dynamik und die kleinen Comics lockern alles noch zusätzlich auf. Eine tolle Reihe und ein hervorragender erster Band.

    Dagmar Mägdefrau

  • Nadira

    Nadira

    Karin Ellmer

    hib

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Ein kleines quadratisches Büchlein mit gelben Cover und leckeren Himbeeren liegt vor mir und ich bin gespannt auf das Märchen, das es mir erzählen wird.

    Eine hübsche, junge Frau mit Namen Nadira, die Wertvolle, lebt in einem kleinen Dorf und sie ist dort wegen ihrer freundlichen Art sehr beliebt. Immer hat sie für alle ein offenes Ohr und auch die Tiere begegnen ihr freundlich.

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    An einem schönen Sommertag macht sie sich auf Himbeeren zu pflücken, weil sie Verlangen nach den Beeren hat. Doch kaum ist sie bei dem Strauch angekommen, zieht ein Gewitter auf und ein Blitz trifft einen Baum in ihrer Nähe. Vor Angst fällt Nadira in Ohnmacht. Als soe wieder erwacht, ist sie in einer anderen Welt gelandet. In einer kargen Landschaft greifen sie Stechmücken an und bald wird sie von „Skreb, einem hässlichen Ungeheuer, das alles Leben auf der Erde zerstören will“ eingefangen. Täglich kommen neue Menschen hinzu und Nadira hat schreckliche Angst und sie wird immer verzweifelter. Dann taucht eine kleine Maus auf, die ihr Hoffnung gibt.

    Auf den letzten Seiten des Buches erklärt Julia Lindner, die sich mit positiver Psychologie beschäftigt, was Nadira uns lehrt. Sie erläutert dazu die symbolhafte Bedeutung der Handlung. So steht die kleine Maus für Empathie und Zuversicht und die benötigt Nadira in ihrer Hoffnungslosigkeit dringend. Nadira, die so viel erleiden muss geht am Ende gestärkt in ihr altes Leben zurück, eine Entwicklung, die Resilienz genannt wird.

    Durch das Märchen von Nadira können wir viel lernen, es spiegelt das Leben, in dem es auch dunkle Zeiten gibt. Aber Nadira gewinnt an Stärke und sie trifft auf Helfer, so wie auch sie anderen geholfen hat. Karin Ellmer hat nicht nur den Text geschrieben, sie hat auch die sehr stimmigen Illustrationen gezeichnet. So ist ein kleines Buch mit viel Herzblut entstanden, das ich gerne empfehle.

    Dagmar Mägdefrau

  • Penicillin und andere unglaubliche Missgeschicke von denen du (wahrscheinlich) noch nie gehört hast

    Penicillin und andere unglaubliche Missgeschicke von denen du (wahrscheinlich) noch nie gehört hast

    Natalie Labarre

    Gosia Herba

    Aus dem Englischen von Cyra Pfennings

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Das sehr wuselige Cover ist bei meinem Enkel sehr gut angekommen, er hatte Spaß daran den Satz zusammenzusetzen. Aber auch die kleinen Textfelder mit den spannenden und manchmal auch witzigen Inhalten kamen gut beim dem achtjährigen an. 
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    Zunächst werden die Leserinnen und Leser direkt eingebunden und die Frage lautete „Hast du schon mal Fehler gemacht? Ja, wer wohl nicht! Da erfahren wir auf der ersten Seite, dass Christoph Kolumbus Seekühe für hässliche Meerjungfrauen gehalten hat und die Entdeckung des Penicillins darauf zurückzuführen ist, dass Alexaner Flemming seine Petrischalen nicht gesäubert hat. Einer anderen Unachtsamkeit ist die Entdeckung des Sicherheitsglas zu verdanken. Das Fällen eines der ältesten Bäume 1964 hat dazu geführt, dass alte Bäume jetzt unter Naturschutz stehen.

    Die kleinen Texte sind mit vielen bunten Illustrationen geschmückt und es gibt auf den Seiten eine Menge zu entdecken. Zudem gibt es noch einige spannende Aufgaben zu lösen und was mir seht gut gefällt, es gibt eine Doppelseite mit „Fakten“, die so nicht stimmen.

    Am Ende wird dann die Frage gestellt „Welchen unglaublichen Feler Fehler hast du heute gemacht?“ Vielleicht machen wir auch einmal einen Fehler, der sich im Nachhinein als eine großer Erfindung herausstellt? Aber bis dahin lesen wir erst einmal dieses großartige Buch., das ist bestimmt kein Fehler.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bookmän – Alles Konfetti – Band 1

    Bookmän – Alles Konfetti – Band 1

    Rüdiger Bertram

    Dominik Rupp

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Nominiert für den Deutschen Kinderbuchpreis 2024

    Matteo verbringt seine Freizeit in der Bücherei, hier kann er in Ruhe stöbern und sich seine Lieblingsbücher aussuchen. Herr Steinschweiger, der Leiter der Bibliothek, war früher Spieler in einem Bundesligaverein und sein Wortschatz ist der eines Fußballers. So erschallt sein Ruf „Zickezacke! Zickezacke! Buch, Buch, Buch“ laut durch den Raum. 
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    Dann entdeckt Matteo ganz oben im Regal ein rot leuchtendes Buch und er macht sich an den Aufstieg, um es sich anzuschauen. Dank seiner Fantasie stellt er sich vor, den Mount Everest zu besteigen. Doch erst mit der Hilfe von Kim schafft es Matteo, das Buch in die Hand zu bekommen. Zu seinem Erstaunen steht aber kein Text in den Buch, lediglich in der Mitte befindet sich eine Silberfolie und als Matteo auf diese schaut, verwandelt er sich in Bookmän, einem Superhelden, der sogar fliegen kann.
    Eine magische Verwandlung, die Matteo zunächst etwas überfordert, aber Kim, die in einer Mädchenmannschaft Fußball spielt, bringt Matteo so weit, seine möglichen Fähigkeiten zu erforschen. Ein Abenteuerbuch, in dem ein eher ruhiger Junge zum Superhelden wird, der einem Superschurken das Handwerk legen muss. Zusammen mit Kim stellt er sich den Herausforderungen und dabei gibt es auch eine Menge zu schmunzeln.
    Neben den größer gedruckten Buchstaben gibt es viele gezeichnete Illustrationen, die das Lesen sicher noch einfacher machen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Emil Einstein – Eine pitschnasse Wette – Band 2

    Emil Einstein – Eine pitschnasse Wette – Band 2

    Suza Kolb

    Anja Grote

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Emil Einstein ist ein toller Erfinder, wir sehen ihn auf dem Cover bei einem Versuch mit Wasser und einer offenen Flamme. 
    Seine wohl spektakulärste Erfindung ist die TÜM – die Tier-Übersetzer-Maschine – mit deren Hilfe er mit seinen tierischen Freunden Kauzi, dem Waldkauz, Bertha, der Haselmaus und Leonardo, dem Kater der Nachbarin, sprechen kann.
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    Nachdem Max seine Tiere versorgt hat, saust er in seinem Erfindermobil zur Schule. Seine Freundin Mira hat einen neuen Fußball, den ihr die Zwillingen Max und Moritz abnehmen. Diese Nervbrüder verlangen von Max, dass er „Wasser den Berg hinauffließen lässt“, erst dann wollen sie den Ball wieder zurückgeben. 
    Nachdem Max sich in einige Bücher vertieft hat, stößt er auf ein Experiment von Archimedes, der mittels einer Schnecke das Wasser nach oben befördert. So ein Teil gibt es an den meisten Wasserspielplätzen. Nach einem Versuch mit Papier, findet Emil die richtige Lösung und so bekommt Mira ihren Ball zurück.
    Dass die Rückgabe des Balles von dem Erfindungsgeist eines Freundes abhängt, finde ich etwas eigenartig. Für mich hätten diese Brüder eine Strafe verdient, aber hier ist die einzige Konsequenz, dass sie am Ende nicht auch noch mit Fußball spielen dürfen.
    Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, die kleinen Rätsel finde ich etwas einfallslos. Aufgrund der großen Schrift und der vielen bunten Bilder lässt sich das Buch sicher sehr gut lesen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Räuber Haumichblau

    Räuber Haumichblau

    Stefan Schwinn

    Daniela Heirich

    BVK

    Verlagsempfehlung ab 2. Klasse

    Neben dem Räuber Haumichblau stellen sich noch einige Tiere vor, die wir auf dem Cover zusammen mit Haumichblau auf einem Fahrrad sehen. 
    Haumichblau träumt davon ein echter Räuber zu werden und weil er es so allein langweilig findet, macht er sich auf und pocht an die Tür von Familie Hase und sagt seinen Spruch auf: „Ich bin der Räuber Haumichblau und raube dich jetzt aus. Drum rat ich dir, wie lieber schlau, rück seine Schätze raus!“
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    Leider wird er nicht sehr ernst genommen und Schätze hat die Hasenfamilie auch nicht. Nur einen alten löchrigen Hut, den der Räuber Haumichblau gerne als Räuberhut annimmt. Doch die kleine Häsin Lia schließt sich dem Räuber an, denn sie will etwas erleben. So kommen beide zusammen zum Fuchs Finley, doch auch diesmal führt der Reim nicht zum Erfolg.
    Am Ende gibt es um den Räuber Haumichblau eine Gruppe Tiere, die mit ihm zusammen durch den Wald ziehen. Doch statt zu rauben schützen sie die Schafe vor den Wildschweinen und erleben auf diese Weise doch noch eine spannendes Abenteuer.
    Freundschaft und gegenseitige Unterstützung sind so viel wichtiger als der Ruhm als gefürchteter Räuber. So wird aus Haumichblau ein guter hilfebereiter Freund, der bereit ist sich für andere in Gefahr zu begeben.
    Das Buch mit den schwarz-weiß Zeichnungen liest sich sehr gut, knifflige Räuberwörter sind hinten im Buch zum Üben aufgelistet und dann kann man den Text auch als Hörbuch herunterladen. Ein spannendes Erstleserbuch!

    Dagmar Mägdefrau
  • Manno Monster, Karacho & ich – Band 2     

    Manno Monster, Karacho & ich – Band 2     

    Katja Reider

    Daniela Kohl

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Ich war schon sehr gespannt auf diesen zweiten Band, denn die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Monster versprach noch eine Menge Spannung. Diesmal ist auch noch der Streberbruder Karacho angekündigt. Hoffentlich macht er Jussi keine Angst, denn er ist ja ein „Angsthase und Weichei 1. Klasse“. 
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    Das Buch beginnt wieder in der Nacht, dann sind die Seiten dunkel, in Jussis Zimmer und da taucht Karacho auf und bittet um Jussis Hilfe, denn Manno soll auf ein Internat, wenn er seine Einstellung, niemandem mehr Angst zu machen, nicht ändert. Alles ist schon in trocknen Tüchern und Manno hat nichts Besseres zu tun als Silas die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen. Als wenn das eine Aufgabe für ein richtiges Monster wäre? So macht sich Jussi, der ein wenig eifersüchtig ist, dass Mann jetzt bei Silas ist, auf, um Silas zu suchen. Er findet ihn im Sportverein, er spielt dort Fußball.
    Jussi muss schon eine Menge Überlegungen anstellen, um Silas zu treffen. Aber da kannst du wieder erkennen, wie clever unser Held ist und er möchte Manno so gerne helfen. Es gibt eine Menge Notizmöglichkeiten in diesem Buch, Jussi bittet die Leserinnen und Leser immer wieder sehr Gedanken zu machen und ihm Tipps zu geben. Zum Ende des Buches wird es dann noch einmal so richtig spannend und zum Schluss nehmen Manno und Jussi auf der Bettkannte sitzend Abschied, aber sicher nicht für immer, denn sie sind ja inzwischen Freunde.
    Ein Buch über Monster? Eher über Freundschaft, Geschwister, die man trösten und verstehen kann, einen Jungen, der nur auf seinen Vorteil aus ist und der dabei andere verletzt. Und über ganz viel Selbstbewusstsein, dass sowohl bei Jussi als auch Manno immer mehr wächst. Ein spannendes Buch, dass mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und zusammengestellt wurde. Ich kenne einige Jungs, die schon auf das Buch warten.

    Dagmar Mägdefrau
  • Floh im Ohr    

    Floh im Ohr    

    Markus Orths

    Mantje Hagemann

    Ueberreuter

    Leseempfehlung ab 7 Jahre

    Esmeralda hat leider ein sehr schlechtes Zeugnis und das liegt daran, dass sie einen kleinen Floh im Ohr hat. Und Casablanca flüstert ihn zu, sie solle Summen. Das tut sie dann auch. Als die Lehrerin sie an die Tafel bitte, damit sie eine Addition ausführt, kann sie das zwar nicht, aber es fällt auf, dass auch das ein Summe ist. Alle schimpfen mit Esmeralda und fordern, dass sie sich konzentrieren soll. 
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    Doch dann ist der Floh plötzlich verschwunden und Esmeralda lernt aus Langeweile. So bringt sie eine zwei mit nach Hause und die erinnert sie an einen Schwan. Dann wechselt die Perspektive und wir sehen Casablanca wie er durch den Gehörgang und den gelben Schmalz ins Gehirn gelangt. Was dort geschieht und wir er Esmeralda zu besseren Noten und vielen tollen neuen Melodien verhilft, das verrate ich nicht.
    Mit Großbuchstaben, vielen anschaulichen bunten Bildern ist das Buch für Erstleser, wenn auch 60 Seiten bedeuten, dass sie lange durchhalten müssen. Was mir gut gefällt ist, dass sich am Ende alles auf eine unerwartete Art regelt und wir jetzt endlich wissen, wie das mit dem Ohrwurm läuft. Witzige Ideen und Spielereien mit Begriffen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hiro und der Drache – Die magische Rikscha – Band 1

    Hiro und der Drache – Die magische Rikscha – Band 1

    Jasmin Schaudinn

    Julia Christians

    Fischer Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Auf dem Cover ist der neunjährige Hiro zusehen, er fährt die Rikscha, die der junge Drache Fuju gebaut hat. Der Stil der Illustration erinnert an japanische Kunst, die Wellen im Hintergrund sogar an Hokusai. 
    Nach der Vorstellung der Protagonist*innen, steigen wir in die Geschichte ein. Hiros älterer Bruder ist aufgebrochen, um das Glück zu suchen, er fehlt dem Jungen und seiner alten Oma sehr.
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    Im Wald trainiert Hiro japanische Kampfkunst mit seinem unsichtbaren Bruder, als er ein Geräusch hört. Dann taucht ein Drache auf, der ihn bitte mit ihm die Rikscha aus der Höhle zu holen, denn er will damit ins Tal der flüsternden Winde fliegen. Er lädt Hiro ein ihn zu begleiten und dabei nach seinem Bruder zu suchen. Nach einer Bruchlandung in der Wüste geht es in einem Fluss weiter, denn die magische Rikscha kann auch schwimmen. 
    Neben der spannenden Geschichte, in der immer neue spannende Wesen auftauchen, gibt es eine Menge Aufgaben zu erfüllen. Wir lernen Schlangenzunge mit der Hand darzustellen, finden Dinge auf Bildern und machen mit beim Abenteuertalenttest. Unten auf der Seite ist ein Streifen ähnlich wie beim eBook zu sehen an dem wir unseren Lesefortschritt erkennen.
    Viele Bilder, kleine Comics und die große Spannung, damit lässt sich dieses Buch schnell lesen. Aber vorne im Buch gibt es einen QR-Code mit dem kann man sich das Buch auch vorlesen lassen und dabei den Text mitlesen.
    Für mich ein sehr überzeugendes Erstlesebuch, wenn es mit so viel Maggie und Abenteuer nicht klappt, dann habe ich auch keine Idee mehr.

    Dagmar Mägdefrau
  • Vampire und Monster

    Vampire und Monster

    Stephanie Runge

    Jutta Wetzel

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Wir sehen den bleichen Viktor in seiner Tarnung über das Cover huschen, er hat es eilig, denn er möchte die „Königin der Nacht“ blühen sehen.
    Aber zurück zum Anfang, Viktor, der Vampir, schaut mit seiner Schwester einen Gruselfilm, da werden Vampire von Menschen gejagt und gegessen.
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    Doch dann wird in den Nachrichten von der seltenen Blüte berichtet und Viktor beschließt, sich auf den Weg in den Botanischen Garten zu machen. Bald muss er feststellen, dass es sehr viele Menschen unterwegs gibt und er befürchtet, erkannt und gefressen zu werden. So gelangt er auf den Markt und erwartet, dass der Metzger dort Vampirfleisch anbietet und ist überrascht, als er erfährt, dass Menschen nur Tiere essen. So werden noch einige Missverständnisse geklärt.
    Die witzige Geschichte, die aus Sicht des Vampirs Viktor erzählt wird, zeigt, was Vorurteile oder falsche Vorstellungen bewirken. Ich habe nur einzige Frage: „Woher hat der Vampir Geld, um zu bezahlen?“ Das Buch ist sehr schön zu lesen, denn es hat neben der großen Schrift noch viele schöne bunte, teilweise große Bilder.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Olchis – Das Sams – Die kaputte Wunschmaschine – Band 1    

    Die Olchis – Das Sams – Die kaputte Wunschmaschine – Band 1    

    Erhard Dietl

    Paul Maar

    Stephanie Stickel

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Die Wunschmaschine von Herrn Taschenbier ist kaputt – und natürlich brauchen Herr Taschenbier und das Sams dringend Hilfe. Also machen sie sich auf den Weg zu Herrn Brausewein ins Labor. Dort sorgt das Sams allerdings erst einmal für ordentlich Chaos und spielt neugierig mit einem Spray herum. 
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    Das Problem: In der Flasche befindet sich ein Verjüngungsmittel, von dem Herr Taschenbier eine ordentliche Portion abbekommt. Prompt verwandelt er sich in ein Baby!
    Da sich weder das Sams noch Herr Taschenbier besonders gut mit Babys auskennen, bleibt nur eine Lösung: Die Olchis müssen helfen – schließlich haben die selbst Erfahrung mit einem Olchi-Baby. Ob sie es gemeinsam schaffen, Herrn Taschenbier wieder zurückzuverwandeln?
    Mit dem Sams verbinde ich viele schöne Kindheitserinnerungen, denn die Geschichten wurden mir früher oft vorgelesen und später habe ich sie selbst begeistert gelesen. Die Olchis dagegen kenne ich tatsächlich kaum. Gerade deshalb finde ich dieses Crossover der beiden beliebten Kinderbuchwelten besonders originell und witzig. Beide Figuren haben ihren ganz eigenen frechen und chaotischen Humor, was wunderbar zusammenpasst.

    Das Buch eignet sich toll zum Vorlesen, macht aber auch fortgeschrittenen Erstlesern viel Spaß. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die beiden bekannten Kinderbuchautoren die Geschichte der beiden Kultfiguren weitererzählen.

    Katrin Hemmerich
  • Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung

    Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung

    Carola Becker

    Ina Krabbe

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Schon auf dem Cover sehen wir Mäc Mief und seinen Freund, den Hund Bonnie, auf einem Kohlenwagen in einem Zug mitfahren. Das wirkt schon sehr abenteuerlich und gefährlich.
    Nachdem es in Schottland schon seit Tagen regnet, hat Mäc Miefs Lieblingsmensch Finn das Schaf mit in sein Zimmer und sogar in sein Bett genommen, was seiner Mutter gar nicht gefällt.
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    So schmeißt sie Mäc Mief kurzerhand raus. Bei seiner Suche nach Bonnie gerät Mäc Mief auf den Nachbarhof zu den Eddingbörgs. Doch hier trifft er nicht auf den fiesen Schafe, sondern auf ein Schafmädchen, in das er sich sofort verliebt. Doch bei seinem nächsten Besuch ist Malvina mit der roten Schleife nicht zu finden. So beginnt die abenteuerliche Suche nach dem Schaf.
    Es ist schon etwas sehr verrückt, wie es Mäc Mief und Bonnie bei dieser Suche ergeht. Warum da plötzlich eine Dampflok am Bahnhof steht und wie die beiden es schaffen, Malvina aus dem Anhänger zu befreien, das ist schon echt stark, aber auch witzig.
    Die Großbuchstaben und die vielen tollen bunten Bilder machen das Buch leicht lesbar und Mäc Mief als verliebtes Schaf, das hat seinen ganz besonderen Charme.

    Dagmar Mägdefrau


  • Wenn die Trauer zu dir kommt

    Wenn die Trauer zu dir kommt

    Roland Kachler

    Friederike Ablang

    Gabriel

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    In diesem Buch, dessen Cover zwei Kinder zeigt, eines, das traurig ist und eines, dass tröstet, werden konkrete Trauerfälle beschrieben. - Da Roland Kachler Theologe ist, meist aus der Sicht des christlichen Glaubens, obwohl es auch Informationen zu anderen Religionen gibt.
    Im Vorwort wird der Lesende direkt angesprochen und Hilfe in der Zeit der Trauer angeboten, mit dem Ziel auch wieder fröhlich sein zu können.
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    Mia fragt ihre Oma, wie der Opa verstorben ist, der Oma fällt es nicht zunächst nicht leicht, darüber zu sprechen und sie benutzt das Wort „Abschied“. Neben der kleinen Geschichte, die mit einigen Bildern ausgeschmückt wird, gibt einen blau unterlegten Text, der sachlich über die Trauer informiert. Unter der Überschrift „Was wir bei Abschieden machen“ gibt es viele Punkte zu dem Thema und die Kinder werden aufgefordert, noch über Weitere nachzudenken. Mateo erfährt, dass sein Opa schwer erkrankt ist und dass mit seinem Tod zu rechnen ist. Er geht mit den Eltern ins Krankenhaus, um sich zu verabschieden. Hier gibt es viele blauunterlegte Text zum Tod und zur Beerdigung. Eine Todesanzeige wird abgebildet und die unterschiedlichen Bestattungsarten werden erklärt. Danach gehen wir mit Luisa, die ihre Tante verloren hat, auf den Friedhof. Benni und Sofie müssen erfahren, dass ihr Vater einen Herzinfarkt hatte. Maxis Bruder ist mit dem Roller tödlich verunglückt und auch nach 6 Monaten trauert sie noch sehr. 
    Mir gefällt sehr gut, dass es sowohl eine Zeit für die Trauer gibt als auch für Fröhlichkeit, man darf wieder lachen. Denn oft schafft man es nur schwer, die Trauer wieder abzulegen: Sei es, weil ein anderes Familienmitglied auch traurig ist oder weil man glaubt, den Tod verschuldet zu haben wie Maxi. Es gibt viele Sachinformationen, aber auch Gedanken darüber, was mit der Verstorbenen oder dem Verstorben geschieht. Nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit der Seele.
    Das Buch ist gut strukturiert und beschreibt sehr traurige Situationen, die Bilder sind einfach gehalten. Das Kind sollte das Buch immer nur in Begleitung lesen.

    Dagmar Mägdefrau