• Wohin geht die Zeit, wenn sei geht?  

    Wohin geht die Zeit, wenn sei geht?  

    Sabine Engel

    Mareike Ammersken

    Fischer Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Stina bleibt eine Woche bei ihre Opa, weil die Eltern verreist sind. Ihre Mutter hat ihr einen Kalender mit kleinen Geschenken für jeden Tag gebastelt, damit ihr die Zeit bei Opa nicht so lang wird. Doch die beiden haben bald ein Projekt, dass sie ganz in Anspruch nimmt, den Stina fragt: „Was ist eigentlich Zeit?“ und was passiert, wenn sie vergeht. Obwohl Opa schon alt ist und viele Bücher gelesen hat, muss er erst nachdenken und damit das seine Ordnung hat, schreiben die beiden erstmal alle Fragen auf.

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    Elf Fragen werden notiert und zunächst besuchen sie den Nachbarn Felix, einen Physiker. Er erzählt vom Urknall und dank der vielen Fragen, die Stina stellt, können wir seine Antworten gut verstehen. Nach dem Auspacken des ersten Päckchens, der eine Samenbombe enthält geht es zu Frau Mertens, die sich mit der Natur, den Tages- und Jahreszeiten auskennt. Zusammen sitzen die drei im Garten und sprechen über die Zeit.

    Bis zum siebten Tag gibt es noch viele Begegnungen, Fragen und Antworten. Da wird philosophiert und wissenschaftlich überlegt. So gibt es am Ende verständliche Antworten auf die Fragen und Stina, die wir als ein sehr kluges Mädchen kennengelernt haben, hat eine spannende Woche mit ihrem Opa, der selbst auch noch einiges lernen könnte, verbracht.

    Neben den sehr schönen gemalten Bildern gibt es auch viele Fotografien, die uns den Text bildlich näherbringen. Mir geht es wie dem Opa, auch ich habe viel neues erfahren und kann dieses MINT-Vorlesebuch mit der schönen Beziehung zwischen Stina und ihrem Großvater und dem interessanten Sachwissen allen neugierigeren Kinder und Erwachsenen empfehlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Glücksauto Sonny und der Funkelstern – Band 4

    Das Glücksauto Sonny und der Funkelstern – Band 4

    Karin Jenta

    Michael Scheeper

    Isenseeverlag Oldenburg

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Tom, der als Adoptivkind bei Anne und Michael lebt. Er schaut mit dem Fernglas in den Himmel, denn vom Funkelstern tauchen immer wieder Rüsseltiere auf.

    Ein Paar dieser ungewöhnlichen Tiere, die aufgrund ihres Rüsseln ein wenig wie sitzende Elefanten aussehen, lebt bei ihnen in der Garage. Als sie dann drei Baby bekommen, machen die, allen voran die quirlige Stups, viel Unsinn. Sie sind clever und denken sich wilde Streiche aus.

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    Michael hat ein ganz besonderes Auto gebaut. Sonny lädt sich mit Sonnenstrahlen auf, die an Michaels Tankstelle getankt werden können. Es gibt noch viele andere Autos und Fahrzeuge, die so betankt werden. Aber Sonny kann noch etwas ganz besonderes, er kann suchen und dabei hat er wohl schon häufiger verlorene Personen wiedergefunden. Außerdem beruhigt die Fahrt mit ihm die Mitfahrer.

    Tom hat sich dafür eingesetzt, kein Plastik zu verwenden und wird dafür in Berlin geehrt. Dies ist eine der kleinen Geschichten, aus denen das Buch besteht. Als sein Freund Jimmy wegzieht, tröstet Tom ihn und verspricht , ihn mit Sonny am neuen Wohnort zu besuchen. Als Stups verschwindet, hilft Sonny bei der Suche nach dem kleinen Rüsseltier. Die Geschichte als Willi, ein Mitschüler von Tom, verschwindet und rauchend in einem Häuschen von Sonny gefunden wird, hat mich dagegen etwas verwundert, zumal er und seine Mutter sehr aggressiv sind. Zum Glück kann Sonny da beruhigend einwirken.

    Die Geschichten sind vielfältig und erzählen von Freundschaft und Familie, vieles ist Alltag, aber sowohl die Rüsseltier als auch der Stern, von dem sie kommen, entspringen der Fantasie. Sonny ist sicher auch ein Wunschauto, das keine fossilen oder anderen Brennstoffe benötigt, der einfach Sonne tankt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein Kinderschul-Buch ab 5

    Mein Kinderschul-Buch ab 5

    Jan Valentin Kalb

    Jasmin Noetzel

    Jan Kalb

    Verlagsempfehlung Vorschule ab 5 Jahre

    Auf dem Titel stand zuerst „Kindergarten“ aber der Garten wurde durchgestrichen und durch das Wort Schule ersetzt. Ein türkiser puscheliger Alonie in Form eines As stellt sich zunächst vor. Er und seine Buchstabengeschwister begleiten uns durch das Buch und auf jeder Seite wird ein Alonie und die Aufgaben erläutern. 
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    Auf jeder Seite sind drei Aufgaben zu lösen und einige Aufgaben beziehen sich auf das gesamte Buch. Da werden Paare gesucht, ausgemalt, gezählt, durch Labyrinthe gefahren und Alonies gesucht.

    „Dieses Buch ist für kluge Köpfe ab 5 Jahren, die selbstständig denken…“ steht hinten im Buch und das kann ich wohl bestätigen. Hier gilt es sich zu konzentrieren und trotzdem macht es einen Riesenspaß sich mit den Aufgaben zu befassen und so soll es wohl auch sein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hallo Sommer – Vorschulbuch

    Hallo Sommer – Vorschulbuch

    Jan Valentin Kalb

    Jasmin Noetzel

    Jan Kalb

    Verlagsempfehlung Vorschule ab 5 Jahre

    Diesmal geht es mit dem Alonie Ayudi, einem türkisen puscheligen Wesen, das wie ein A aussieht, in den Sommer. Nach ein paar erklärenden Worte geht es mit einem Labyrinth los. Es gibt viele Aufgaben zu lösen, einige beziehen sich auf das ganze Buch, andere auf die Seite. So gibt es auf jeder Seite drei Aufgaben, die uns von einem Alonie angezeigt werden. 
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    Da werden aus Eishörnchen Paare gebildet, eine bestimmte Anzahl Dinge eingekreist, gezählt oder eine Spur nachgezeichnet. Auf zwei Zylinderhüten sind Buchstaben-Alonies abgebildet und aus dem dritten schau einer von ihnen nur zum Teil heraus, den gilt es zu finden.

    Viele Kinder haben, wie meine Enkelin einen Riesenspaß diese Aufgaben zu lösen, sie fiebert schon lange auf die Schule zu. Deshalb ist es schön, hier anspruchsvollere Aufgaben zu finden, die sich nicht ständig wiederholen. Es ist so wichtig, dass diese ersten Lernaufgaben Spaß machen und die Kinder sich gerne damit befassen. Darum ist es schön, dass der kleine Alonie auf jeder Seite die Aufgaben anzeigt und nicht lange Anleitungen vorgelesen werden müssen. Für Vorschulkinder kann ich das Heft gerne empfehlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Feuerwehr im Rettungseinsatz!

    Feuerwehr im Rettungseinsatz!

    Julia Boehm

    Michael Stapper

    Arena

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Hier werden die Vorschulkinder angesprochen, besonders die, die schon gerne selber lesen wollen. Das können sie hier üben, weil einige Worte im Text durch kleine Bilder ersetzt wurden. Hinten im Buch gibt es ein Wörterbuch, hier können die Vorlesenden den richtigen Begriff für die Bilder finden. 
    Wir starten in Leons Kinderzimmer, hier spielt er mit seinen Bauklötzen und da er später Feuerwehrmann werden will, rast die Feuerwehr über den Spielteppich.
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    Als sein Hund Luna zwischen die Bausteine springt und alles kaputt macht, ist Leon zuerst sauer, aber dann sieht er, dass es draußen brennt. Er holt seinen Vater aus der Küche und der ruft sofort die Feuerwehr an. Dann gibt es einen Szenenwechsel zur Feuerwehr, hier sausen die Männer zum Auto und es geht mit „Tatütata“ los. 
    Hinten im Buch gibt es noch Rätsel, die leicht zu lösen sind, wenn man gut aufpasst beim Vorlesen. Die vielen bunten Bilder zeigen realistisch die Situation und der Text ist gut zu lesen. Die Erzählung zeigt sehr gut, was geschieht, wenn das Gartenhäuschen plötzlich brennt und ein besonderer Augenmerk gehört der Hündin Luna.

    Dagmar Mägdefrau
  • King Karnickel – Die Suche nach dem Druffenschaf

    King Karnickel – Die Suche nach dem Druffenschaf

    Markus Orths

    Sara Garbers

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Vergissmeinnicht so heißt das Land in dem King Karnickel sein Schloss hat. Dort lebt er mit seinem Diener Lothar von Kuschel. Die beiden haben noch nie dieses Schloss verlassen und ihr Tagesablauf verläuft immer gleich. Aber nachdem die beiden alle Spiele gespielt haben, aus dem nie benutzen Thron taucht eine Blume auf. Auf den Blättern ihrer Blüthe stehen Buchstaben und wenn sie sie abwirft, sind wundersame Worte, wie „Flokati Hopso“ zu lesen. 
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    Einer der beiden nennt dann das Wort, was ihm spontan dazu einfällt, wie „Trampolinläufer“ und in den verwandeln sich die Buchstaben. Doch dann entsteht das Wort „Druftenschaf“ und diesmal wird es sehr dramatisch. Denn unsere beiden Helden müssen das Schloss verlassen und nach diesem Schaf suchen. 
    Wir können ihren Weg anhand der Karte vorne im Buch nachvollziehen und schon die dort gennannten Landschaften zeigen, dass ein spannendes Abenteuer ansteht. King Karnickel und sein Diener siezen sich und King Karnickel wünscht auch keinen Körperkontakt, obwohl Lothar von Kuschel, wie schon sein Name sagt, gerne kuscheln möchte. Die Abenteuer, die sie beiden bestehen müssen, sind schon sehr gefährlich und zeugen von der großer Fantasie des Aurors. Das Ende ist dann doch etwas überraschend und es gefällt mir total gut. Die Bilder zeugen ebenfalls von einem großen Fantasiereichtum. Alle ein wenig verrückt, aber liebenswert.

    Dagmar Mägdefrau
  • Trau dich, kleiner Otter!        

    Trau dich, kleiner Otter!        

    Julia Leuze

    Nadine Reitz

    Loewe – Bildermaus

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Während seine zwei Geschwister hinten ganz klein im Wasser zu sehen sind, sitzt der Otter Oskar noch auf einem Baumstamm, denn er mag nicht ins Wasser gehen. Es ist ihm zu kalt und zu tief und er kann auch noch gar nicht schwimmen. 
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    Da muss ich kurz eine kleine Episode einfügen, denn in meinem ersten Aufklärungsbuch erfuhr ich, dass Fischotter von Natur aus schwimmen können. Sie sehen, ich habe es bis heute behalten, wenn ich auch nicht weiß, was es zu meiner Aufklärung beitrug. 
    Aber zurück zum Buch! Als Mama am nächsten Tag zum Jagen aufbricht, warten die Kinder nicht zu Hause, sondern machen sich auf zum See. Nur Oskar möchte lieber nicht mit. Obwohl er sehr gerne Fische mag, reichen ihm doch die Kafer an Land. Weil die Geschwister ihm versprechen, dass er am Ufer bleiben darf, trottet er dann doch mit und sucht nach einer fetten Schnecke. Leider wird dann ein Seeadler auf ihn aufmerksam und so kommt Oskar in Gefahr.
    Das Buch wendet sich an Vorschulkinder, denn im Text werden immer wieder Worte durch kleine Bildchen ersetzt, die die Kinder dann „lesen“ können. Ein Wörterbuch am Ende des Buches erklärt, für welche Begriffe die Bilder stehen. Diese Art des Mitlesenss verlangt von den Kindern schon eine gute Konzentration, er es gibt ihnen auch Selbstvertrauen und zeigt, das Lesen Spaß macht.
    Durch die Großbuchstaben und die sehr schönen naturgetreuen Illustrationen, liest sich das Buch mit den drei Kapiteln sehr gut und die Kinder werden sich freuen, dass Oskar sich am Ende im Wasser sehr wohlfühlt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Eliane Retz

    Sandy Thißen

    Schneiderbuch

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover zeigt eine typisch Szene aus der Kita, Frida turnt auf der Bank rum, während ihr ein Junge zuschaut. Frieda hat die Schildkröte in der Hand, die in der Geschichte eine Rolle spielt.
    Struppi ist ein kleiner Rauhaardackel, den Frida mit zwei Jahren bekommen hat und der nachts bei ihr schläft.
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    Im ersten Kapitel des Buch begleiten wir Frida, die nicht so richtig aufstehen möchte, beim Frühstücken mit Mama und auf dem Weg in die Kita mit Papa. Thomas, der Erzieher mit dem Koi-Tattoo auf dem Arm, nimmt Frida liebevoll in Empfang. In der Kita nehmen wir zusammen mit Frida und ihrer Freundin Maryam am Morgenkreis teil und wir lernen Ingrid, die Erzieherin mit den graublonden Haaren, kennen, die immer alles sieht. So begleiten wir Frida durch dieses letzte Jahr mit Ausflug, dem Verlust und dem Wiederfinden der kleinen Schildkröte mit dem Helm bis zum Abschlusstanz.
    Frida ist ein taffes Mädchen, das in einer liebvollen Familie mit einer großen Schwester aufwächst und die wie viele Kinder in diesem Alter ihr Seepferdchen macht und die Schule herbeisehnt, wenn der Abschied aus der Kita auch nicht so ganz einfach ist. Damit wird sie den meisten Kindern im letzte Kitajahr entsprechen und gerade deshalb wird das Buch gefallen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und mein Enkelin wartet schon darauf, dass sie es endlich vorgelesen bekommt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Sabine Westermaier

    Mike Luckie

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre


    Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
    Zunächst treffen wir sie in ihrer Klasse und hier ruft sie ein Junge „Dieckie!“, da richtet Ida die Spitze ihrer Schultüte auf den Jungen und sie sagt ihm ihre Meinung.
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    Danach ist sie zunächst über sich selbst erschrocken, doch ihre Lehrerin gibt ihr Recht und Ida setzt sich neben Esra, die dann ihre Freundin wird. Ein doppelseitiges Bild zeigt, wie Ida wütend auf den Jungen zugeht, es zeigt sehr gut ihre Wut und sein Erschrecken. Ida lebt mit ihren zwei Papas zusammen - Papa Till und Papa Tom. Ihre Mama wohnt in Kalifornien auf einem Berg und dort gibt es Pfaue, diese Vögel sind Idas Lieblingstiere und sie tauchen immer wieder auf, zum Schluss wird sogar eine Seifenkiste mit Pfauenfedern geschmückt. 
    Meine Enkelin kommt in diesem Jahr in die Schule, aber ich weiß nicht, ob ich ihr das Buch gebe, denn sie wird sicher nicht verstehen, dass ein Kind so weit von seiner Mama entfernt lebt. Sie weint sogar, wenn die Pinguine ihre Eltern verlassen. Obwohl es natürlich wichtig ist, auch andere Familienformen kennenzulernen und zu erleben, dass Ida sehr glücklich mit ihren Papas ist. In einigen Geschichten geht es um Abkürzungen wie LOL oder BFF, ich habe solche Begriffe noch nicht bei meinem Enkel gehört, aber vielleicht tauchen sie in anderen Schulen auf.
    Der Text beginnt immer mit dem Alter von Ida, leider ändert sich das von 6 auf 7, obwohl der Geburtstag erst in einem späteren Kapitel gefeiert wird. Ich mag solche unlogischen Sachen nicht so gerne.
    Ein Buch mit schönen Erlebnissen im ersten Schuljahr und vielen schönen bunten, teilweise großen Illustrationen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gedi, Geda, Gedichte

    Gedi, Geda, Gedichte

    Nils Mohl, Uwe-Michael Gutzschhahn

    Arne Rautenberg, Lena Raubaum, Mona Harry

    Michael Augustin, Manfred Schlüter und Henrike Wilson

    Atrium

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Sowas kommt dabei raus, wenn sich Autorinnen und Autoren auf Helgoland treffen. Erstmal ein Cover mit einem schiefen Leuchtturm und dann viele Gedichte, die sich um das Meer und die kleine Hochseeinsel Helgoland drehen. 
    Und dann wird James Krüss, der große Kindergedichteschreiber, zum 100. Geburtstag geehrt.
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    Ich kann mich noch erinnern, dass er in meiner Kindheit persönlich im Fernsehen seine Gedichte zum Besten gab und ich habe es geliebt. 
    So erinnert das Gedicht „Lieselotte Hafenfähre“ von Lena Raubaum an „Henriette Bimmelbahn“. Spannend ist auch, was „Am siebzehnten Oktebruar“ laut Mona Harry geschieht. Im „Inselkonzert“ von Michael Augustin machen viele Tiere Musik. Mit Arne Rautenberg geht es ins „Helgaland“, wo alle Helga heißen. „Helgolands Trottel und Lummen“ sucht Nils Mohl in seinem Gedicht. Über tuschelnde „Miesmuscheln“ dichtet Uwe-Micheal Gutzschhan. Zum Schluss gibt es von Manfred Schlüter einen „Musenkuss“.
    Eine wunderschöne Sammlung von Lyrik, die Erinnerungen wachruft und mich lächeln ließ. Dazu fröhliche Zeichnungen von der See. So machen Reime Spaß!

    Dagmar Mägdefrau

  • Knallharte Steinzeit – Kleines Mammut, große Gefahr – Band 1

    Knallharte Steinzeit – Kleines Mammut, große Gefahr – Band 1

    Rüdiger Bertram

    Saskia Gaymann

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Neben dem kleinen Zwergwollmammut-Baby sehen wir Krähe und Wolf. Die beiden dürften eigentlich nicht zusammen unterwegs sein, denn Krähes Mutter ist die Erfinderin des Rades und damit die Chefin des Herstellungsbetriebes, wohingegen Wolfs Vater nur die Räder herstellt. Deshalb wollen beide nicht zusammenspielen. 
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    Aber wie wir sehen, sind sie wieder zusammen unterwegs. Auch Krähe ist eine kleine Erfinderin und gleich zu Beginn der Geschichte erfindet sie einen Fußball aus Blättern, denn der Steinfußball bewährt sich nicht. Doch als sie dann einen kleinen Mammut finden, müssen sie überlegen, wie sie ihn vor den Jägern schützen können. Gut wäre es den Kleinen mit Milch zu füttern, doch er mag gerne Blätter essen, was dazu führt, dass er pupsen muss, was sehr stinkt. 
    Ich bin ja keine Freundin dieser ständigen Pupserei in Kinderbüchern, hier ist aber die Dramatik der Handlung davon abhängig. Trotzdem würde es mich freuen, wenn sich die Autor*innen mal was anderes einfallen ließen. Aber auch Wolf, der sehr schön zeichnen kann, bringt sein Talent neben Krähes Erfindungsgeist in die Geschichte ein.
    Ein ganz wichtiges Thema ist die Freundschaft zwischen den beiden Kindern und ihr gemeinsames Kümmern zur Rettung des Mammuts. Sehr gut gefällt mir, dass später alle Steinzeitmenschen zusammenhalten und den dummen Jäger davon abhalten, das kleine Mammut zu töten.
    Im Nachwort erklärt Rüdiger Bertram, dass diese Geschichte nicht authentisch die Steinzeit widerspiegelt, aber mir gefällt diese kleine Geschichte, die voller witziger Ideen und Anspielungen ist, sehr gut. Dazu beigetragen haben aber auch die cartoonartigen Illustrationen der Figuren und die kleinen Bilder, die die Geschichte auflockern.

    Dagmar Mägdefrau

  • Chicken Survivor

    Chicken Survivor

    Massuda Kaaem

    Melanie Garanin

    Klett Kinderbuch

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Nominiert für den deutsch-französischen Jugendliteraturpreis 2026

    Das Faszinierendste an dieser Geschichte ist, dass sie wahr ist. Denn Vindaloo, gibt es wirklich, das kämpferische Huhn mit nur einem Flügel, das wir auf dem Cover sehen.
    Trevor Power hat seiner Familie ein schönes Haus gebaut und weil seine Frau sich Hühner wünschte, hat er auch noch einen Hühnerstall gebaut, alles „mit eigenen Händen.“
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    Jedes der fünf Familienmitglieder bekam ein Huhn und die Hühner wurden sehr verwöhnt und fühlten sich sehr wohl bei der Familie Power. Doch dann bekam der Fuchs Junge und er grub sich in den Hühnerstall, um Futter für seine Kleinen zu fangen. Mit einem Biss erlegte er Trudi, doch dann kam Vindaloo ins Spiel und sie schlug den Fuchs in die Flucht. Nur leider hatte ihr Flügel eine Wunde, die sich entzündetet. Deshalb kam Dr. Julia, eine Menschenärztin, die Vindaloo den Flügel amputierte. Nach einigen Tagen, in denen sich die Familie liebevoll um Vindaloo kümmerte, legte sie wieder ein Ei und die Tage der Hühner und der Familie waren wieder voller „Dolce Vita“. Aber auch der Habicht bekam Junge und so tauchte bald wieder ein Tier auf, das sich ein Huhn holte. Aber auch er hatte nicht mit Vindaloo gerechnet. 
    Ein irres Buch mit einer echt starken Geschichte und einem tapferen Huhn, das kämpferisch die anderen Hühner und sich gegen zwei Raubtiere verteidigt.
    Nicht aufgeben, sich trauen, ist für mich das Motto von Vindaloo. Neben der spannenden und durchaus witzig erzählten Geschichte gibt es viele Bilder in diesem Buch, die an Comics erinnern und die ebenfall voller Humor sind. So steht Mutter Fuchs mit einer gestreiften Schürze am Herd und salzt das erbeutete Huhn.
    Übrigens hat Papa Power Vindaloo nach einem indischen Curry-Gericht benannt, das Rezept findet ihr hinten im Buch.

    Dagmar Mägdefrau


  • Katzenpfade

    Katzenpfade

    Sara Lundberg

    Aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Diesmal sehen wir auf dem Cover eine erwachsene Person, einen Menschen, der eine schwarzweiße Katze auf dem Arm hält. Unsere erster Kater Mäxchen sah ihm sehr ähnlich. Über den Bäumen, die wir nur als Schatten sehen, leuchten die Sterne. 
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    Die Spuren, die zu Teil 1 gehören, zeigen menschliche Fußabdrücke, die ganz klar in einer Linie verlaufen und Katzenspuren, die sich im Bogen dazu bewegen. Im Teil 2 ist es umgekehrt. Darum geht es in diesem Buch. 
    Zunächst gehen die beiden ihre übliche Runde, einen Routineweg. Doch diesmal begegnet ihnen eine weiße Katze und die beiden Tiere spielen zusammen. Doch der Mensch will weiter und vertreibt die fremde Katze. Dann ist ein wunderschönes Katzenportrait zu sehen. Mit großen Augen schaut uns die Katze an und fragt: „Warum darfst du immer bestimmen?“ Und dann verschwindet die Katze und der Mensch muss lange warten bis er sich entschließt ,nach Hause zu gehen. Und hier findet er die Katze zusammengerollt im Sessel. Im zweiten Teil darf dann die Katze die Führung übernehmen und der Mensch entdeckt ganz neue Welten in seiner Umgebung. So gibt es eine ausklappbare Seite mit einem wundervollen Sternenhimmel.
    Das Zusammenleben mit einer Katze ist nicht immer einfach, doch auch sie kann uns eine ganze Menge beibringen und das ist hier auf eine besondere Weise der Fall. Neben den schönen Illustrationen, die lediglich das Gesicht des Menschen manchmal eigenartig darstellen, wird eine ungewöhnliche Geschichte erzählt. Die uns zeigt, dass man nicht immer bestimmen muss, sondern, dass man auch mal die Führung einem anderen überlassen soll, um auf die Wunder schauen, die man dann entdeckt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Lino Veneziano – Ein Superschnüffler auf eiskalter Spur

    Lino Veneziano – Ein Superschnüffler auf eiskalter Spur

    Andreas Hüging

    Angelika Niestrath

    Sarah Garbers

    Penguin

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Niedlich sieht er aus unser kleiner Lino und in der Gondel sehen wir Contesa Loretta, die Pudeldame, die ihn in Venedig unterstützt. Auf der Treppe sehen wir den Polizisten Benedetto, der übergewichtig, faul und dumm ist.
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    Aber leider sind das nicht seine schlimmsten Fehler. Er furzt und kündigt den Gestank auch noch mit einer Zahl an, um darauf hinzuweisen, dass man so lange seine Nase zuhalten sollte. Irgendwie nerven mich diese Figuren in Kinderbüchern, die ständig furzen müssen.
    Aber erstmal zur Geschichte: Lino, der mit seinem Segelboot WUFF 2 lange auf dem Meer unterwegs war, erfährt durch eine Flaschenpostwerbung von dem „weltköstlichsten Eis“, das es in Venedig gibt. Weil sein Hundefutter zu Ende geht, beschließt er, dort anzulegen. Da er gerne die Bücher von „Supernase“ liest, träumt er davon, auch mal einen Fall zu lösen und die Chance ergibt sich, weil die geheimen Rezepte dieses leckeren Eis gestohlen wurden. Aber zunächst muss sich Lino in Venedig mit Ratten und Möwen herumschlagen, die in der Lagunenstadt das Sagen haben. Es passiert noch so einiges, bis Lino mit Unterstützung der Contesa Loretta den Fall lösen wird.
    Lino versucht zwar sich an den Erfahrungen seines Vorbilds Supernase zu orientieren, aber leider kombiniert er nicht sehr viel, das meiste geschieht zufällig und die Lösung wird ihm im Kühlschrank serviert. Es wird aber sehr viel von Venedig erzählt und das macht das Buch zu einer sehr schönen Urlaubslektüre. Die herrlichen Illustrationen laden dazu ein, sich die Schauplätze einmal anzuschauen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Schweinehundi – Schrecklich unwiderstehlich

    Schweinehundi – Schrecklich unwiderstehlich

    Juli Wind

    Meike Töpperwien

    FischerSauerländer

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Der Hund mit der spitzen Schnauze schaut uns schon eigenartig grinsend vom Cover an und sein Lieblingssatz „Verlasst euch auf mich!“ ist hier auch schon zu lesen. Der Untertitel „schrecklich unwiderstehlich“ passt leider nur zu sehr.
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    Die Familie Bauer-Mati lebt nach festen Regeln, jede Woche schreibt Mama eine Liste, die die Aufgaben der Familienmitglieder beinhaltet. Es wird gemeinsam gekocht, sonntags morgen joggen die Eltern schon vor dem Frühstück und die Kinder haben feste Termin wie Hockey spielen.
    Als die Kinder sich eines Morgens vor der Tür die Schuhe anziehen wollen, sitzt dort ein sehr dünner Hund auf der Matte. Er stellt sich als Schweinehundi vor und möchte Frühstücken. Dass Schweinehundi spricht, scheint niemanden zu verwundern und dass er zum Frühstück Schokoladenstreusel, die es nur sonntags gibt, verlangt auch nicht. Er bezeichnet Schokolade als wichtigen Energieträger und so sitzen bald alle zusammen wieder um den Frühstückstisch. Dann überredet Schweinehundi die Familie Schule und Homeoffice zu schwänzen und Minigolf zu spielen. Mama meint, es wäre „ausnahmsweise“, allerdings werden solche Aktionen bald zur Regel. Pünktlichkeit, Sauberkeit und Ordnung bleiben auf der Strecke, dafür kommt regelmäßig der Pizzabote und statt Joggen gibt es Kuchen.
    Kennen wir nicht alle so einen Schweinehundi, aber meist ist nach einiger Zeit damit Schluss. In dieser Familie eskaliert die Lage aber über Wochen immer mehr. Bis die Kinder, besonders die kleine Tochter Neneh klar erkennt, dass es so nicht weitergehen kann und Oskar sich nach dem Hockeyteam sehnt.
    Eine witzige Geschichte mit ebensolchen Bilder. Da hat die ganze Familie ihre Freude und kann sich königlich amüsieren. Ich hoffe nur, dass Schweinehundi nie bei uns klingelt und wir seinem Charm erliegen, denn er ist schrecklich unwiderstehlich.

    Dagmar Mägdefrau

  • Irma hebt ab  

    Irma hebt ab  

    Marco Viale

    Aus dem Italienischen von Pia Jüngert

    Mixtvison

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Die Hexe Irma hat die Nase voll von ihrem Hexen-Dasein, denn ihrer Meinung nach sind Hexen längst aus der Mode. Doch durch eine mutige Tat steht sie plötzlich im Rampenlicht und ist auf einmal sehr gefragt. 
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    Schnell merkt sie jedoch, dass Ruhm nicht alles ist und sie ihr altes Leben mit ihren Freunden vermisst – vielleicht war es doch schöner, als sie dachte?
    „Irma hebt ab“ ist als Erstlesebuch wunderbar geeignet. Die Sätze sind angenehm kurzgehalten und die Texte übersichtlich gestaltet, sodass Kinder beim Lesen nicht überfordert werden. Besonders schön sind die liebevoll gestalteten Illustrationen, die der Autor selbst gezeichnet hat – beim Betrachten entdeckt man immer wieder kleine Details. Am Ende der Geschichte regen passende Fragen zum Text noch einmal zum Nachdenken und Mitmachen an.
    Wir hatten viel Spaß beim Lesen, und mein Sohn hat mir das Buch sogar an einem Abend komplett vorgelesen.

    Katrin Hemmerich


  • Oma läuft einen Marathon – Warum Bewegung für unseren Körper wichtig ist

    Oma läuft einen Marathon – Warum Bewegung für unseren Körper wichtig ist

    Vanessa Schmitthauser

    Nadine Bougie

    Zaradiso

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    In diesem dünnen Heft erfahren wir von der siebzigjährigen Oma Marion, die den Marathon läuft. Auf dem Titelbild sehen wir sie zusammen mit ihrem Enkel Jan durch den Park joggen.
    Immer mittwochs ist bei Jan der Oma-Tag. Seine Oma ist nicht nur fit, sie hat auch lustige Ideen.
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    Aber zunächst berichtet sie ihrem Enkel, welche Voraussetzungen eine sportliche Betätigung besonders in ihrem Alter benötigt. Da wird zunächst ein Check-up bei der Ärztin gemacht, dazu gehört auch ein Belastungs-EKG, wie wir auf dem Bild sehen. Oma vergleicht unseren Körper mit einem Auto und erklärt, dass man auch ein Auto nicht immer zu schnell fahren soll. Genauso sollten wir auch unser Körper nicht überbelasten. Zur Erklärung sehen wir Bilder vom Inneren unseres Körpers. Zum Thema Immunsystem sehen wir Jan als „Immunpolizist“ gegen Viren kämpfen. Im Kreis rennen findet Jan aber langweilig, doch Oma rät ihm, dabei die Umgebung zu beobachten. Danach geht es um die gesunde Ernährung, auch wenn Jan meint „Mein Motor läuft am besten mit Gummibärchen“.
    Es wurde hier eine sehr schöne Mischung aus Erzählung und Information zusammengestellt, die sich sehr angenehm (vor-)lesen lässt. Jan und damit die Kinder, die das Buch lesen, erfahren eine Menge über ihren Körper, aber auch über Bewegung und wie wichtig sie für uns ist. Sowohl für Kinder als auch für Senior*innen. Die Bilder sind realistisch und gut verständlich.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ivy und Bärlock Holmes – Fall 1: Die rätselhafte Blume

    Ivy und Bärlock Holmes – Fall 1: Die rätselhafte Blume

    Kristyna Litten

    Übersetzt von Eva Rojas

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Wieder einmal orientiert sich eine Autorin an Sherlock Holmes und so heißt der pensionierte Detektiv diesmal Bärlock, weil er ein Bär ist. An seiner Seite ermittelt seine Enkelin Ivy. Diesmal geht es um ein ganz besonderes Ereignis - eine Agave blüht und das tut die Pflanze nur einmal in 100 Jahren. 
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    Natürlich wollen sich die zwei sich das anschauen, doch es stellt sich heraus, dass jemand die wertvolle Blüte gestohlen hat. Da aus ihr ein besonders wertvoller Honig hergestellt werden kann, führt sie ihr erster Weg zur Imkerei Hummel und den Honigladen Dachs. Dort entdecken Bärlock und Ivy eine heiße Spur.
    Im Laufe der Geschichte erfahren wir einiges über die Gewinnung und Herstellung von Honig. Zusätzlich gibt es nach jedem Kapitel ein Rätsel, die meisten Rätsel sind sehr leicht zu lösen. Es gibt reichlich Illustrationen und Sprechblasen, die das Lesen vereinfachen. Die Zeichnungen sind etwas steif, was für mich sehr englisch wirkt. Ein spannender und informativer Beginn einer Reihe.

    Dagmar Mägdefrau