• Catch your Death – Traue niemandem

    Catch your Death – Traue niemandem

    Ravena Guron

    Aus dem Englischen von Katja Hildebrandt

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Emily Vanforte, die wohlhabende Hausdame des Bramble Estate, wird ermordet. In der Mordnacht befinden sich zahlreiche Mitglieder der Familie im Anwesen sowie drei Mädchen, die später den Ermittlern erzählen sollen, was passiert ist.
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    Devi ist eigentlich nur auf dem Weg zu ihrer Großmutter, doch ein Schneesturm und ihr klappriges Auto machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Als sie am Bramble Estate vorbeikommt, lädt Emily sie ein, die Nacht dort zu verbringen. Lizzie wollte eigentlich nur Schmuck abliefern, kann aber wegen des Wetters ebenfalls nicht mehr weg. Jayne arbeitet in der Küche des Anwesens und kümmert sich um die beiden, da sie ungefähr im gleichen Alter sind. Gemeinsam müssen sie eine unheimliche Nacht inmitten einer zutiefst zerstrittenen Familie überstehen. Und fragen sich ziemlich schnell, in welchen Horrorfilm sie da eigentlich geraten sind.
    Die Geschichte wird über Vernehmungsprotokolle und die Perspektiven der drei Mädchen erzählt. Devi, Lizzie und Jayne könnten unterschiedlicher kaum sein. Anfangs rechnet man fast damit, dass sie sich an die Gurgel gehen, doch das gemeinsame Erlebnis schweißt sie zusammen. Neben dem Kriminalfall entwickelt sich so auch eine glaubwürdige Geschichte über Freundschaft. Gerade die Unterschiede zwischen den Figuren sorgen für eine spannende Dynamik. Besonders interessant (und anfangs etwas irritierend) ist, wie unterschiedlich dieselbe Person je nach Perspektive wahrgenommen wird: Devi wirkt in Lizzies Erzählung völlig anders als in ihrer eigenen. Das unterstreicht sehr gut die vorhandenen Antipathien.
    Großes Plus ist die Atmosphäre: keine Handys, kein Empfang, keine Fluchtmöglichkeit, eingeschneit in einem riesigen Anwesen: Das schreit geradezu nach Horror. Schon früh fragt man sich, was auf Bramble Estate eigentlich vor sich geht, und als Leser*in bekommt man an genau den richtigen Stellen neue Hinweise serviert.
    Ein spannender, düsterer Mystery-Thriller mit klassischem „Locked-Room“-Feeling ,starken Figuren und spannender Wendung.

    Raphaela Brosseron

    Das Szenario erinnert an Agatha Christie: Eine einsame Villa, ein Familienessen, Geheimnisse, die offen gelegt werden sollen, keinen Kontakt zur Außenwelt und drei junge Frauen, die zufällig dort hingelangen und erleben müssen, dass die Hausherrin ermordet wird.Devi ist auf dem Weg zu ihrer Großmutter, als ihr Auto Probleme macht und sie so auf Bramble Estate landet. Lizzie liefert für ihre Mutter eine Halskette aus, als der Schneesturm sie überrascht und Jayne arbeitet aushilfsweise in der Küche und bleibt ebenfalls über Nacht im Herrenhaus. Die Hausherrin Emily Vanforte ist eine sehr reiche Frau, die mit einem Politiker verheiratet ist. Ihre Tochter Lottie ist 17, genau wie die drei anderen Mädchen.
    Es geht um Lügen und Intrigen, alles ist undurchsichtig und als ich glaubte ,so langsam zu verstehen, war alles ganz anders.
    Vor allem der erste Teil war sehr spannend geschrieben, da lag der Mord in der Luft und es war unklar, wer von den Anwesenden das Gift verabreicht haben könnte. Anhand der Polizeiprotokolle und den Berichten der drei jungen Frauen konnte ich mir ein Bild von der Situation in der Mordnacht machen. Geheime Gänge wurden beschrieben und es wurden Gespräche belauscht. Im zweiten Teil des Buches wurden die Beweggründe klarer, aber erst zum Schluss, nachdem alles ganz anders gelaufen war, als ich erwartet hatte, wurden alle Verwicklungen klar. Das zog sich allerdings doch ein wenig in die Länge.
    Ich bin mir nicht sicher, dass alles so ganz logisch ablief, zumindest wurden zwei Tassen Tee getrunken, obwohl es keine Energiequelle gab, um ihn zuzubereiten.
    Eine sehr spannende Konstruktion, die so nicht zu erwarten war.

    Dagmar Mägdefrau

  • Auf zu den Dinosauriern

    Auf zu den Dinosauriern

    John Hare

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auch dieses Buch von John Hare kommt wieder ganz ohne Worte aus, lediglich am Anfang ist ein „PLOPP!“ zu lesen. Wieder steigt eine Klasse mit ihrem Lehrer - alle in weißen Anzügen und mit einer Sonnenbrille ausgestattet - in ein ungewöhnliches Fortbewegungsmittel. 
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    Eine runde, gelbe Untertasse, die aber dann vier Beine zur Fortbewegung, eine Art Kopf als Aussichtplattform und einen Schwanz als Radarschüssel ausklappt. So haben alle eine gute Aussicht auf die farbenfrohen Dinosaurier, die in der Landschaft auftauchen. Als ein Kind eine Banane aus seinem Köfferchen holt, schnappt sich ein Flugsaurier die blaue Frühstücksbox. Als das Kind sie sich zurückholen will, stürzt es zu Boden und trifft auf einige nette Dinosaurier.
    Dieses spannende Abenteuer kommt hervorragend ohne Worte aus und gerade Kinder, die nicht so gut Deutsch können, schauen sich diese Buchreihe seht gerne an. Hier werden aber auch Dino-Fans auf ihre Kosten kommen, denn sie kennen die Namen der vorkommenden Tiere genau.
    Dieser vierte Band entspricht zwar ein wenig der Geschichte, die auf dem Mond spielt, hat aber eine ganz andere, sehr fröhliche Kulisse. Ein tolles wortloses Buch, das die Kinder sich gerne auch alleine anschauen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mika Mysteries – Der Ruf des Nachtraben – Band 1

    Mika Mysteries – Der Ruf des Nachtraben – Band 1

    Johan Rundberg

    Übersetzt von: Franziska Hüther

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Stockholm 1880, durch einen schweren Winter ist die Stadt von der Außenwelt abgeschnitten. Mika lebt im städtischen Waisenhaus, wo die Kinder alles dafür tun, den harten Winter nur irgendwie zu überstehen. In der Nacht, in der ein kleines Neugeborenes dort abgegeben wird, passiert gleichzeitig ein Mord in der Stadt. 
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    Ziemlich schnell steht der Verdacht im Raum, dass der Mord vom „Nachtraben“, einen totgeglaubten Mörder, begangen wurde. Der Kommissar Hoff und Mika arbeiten zusammen, um den Fall aufzuklären.
    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Johan Rundberg versteht es sehr bildlich zu erzählen, so dass man in Gedanken schnell in der Stadt ist und sie vor Augen hat. Der Spannungsbogen ist hervorragend aufgebaut und bleibt bis zum Ende konstant hoch. Das Buch eignet sich sehr gut für Kinder ab etwa 10 Jahren zu lesen. Der Cliffhanger am Ende macht große Lust auf die Fortsetzung – am liebsten würde man sofort zum zweiten Band greifen.

    Katrin Hemmerich
  • Paul`s unglaubliche Reise mit Donnerblitz

    Paul`s unglaubliche Reise mit Donnerblitz

    Thorsten Winskowski

    BoD

    Autorenempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Cover reitet der kleine Paul auf Donnerblitz, seinem selbstgebastelten Raumschiff. Nachdem Paul von einem Raumschiff geträumt hatte, macht er sich gleich am Nachmittag daran, so etwas selbst zu bauen, zum Schluss schreibt er „Donnerblitz“ auf die Tonne. 
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    Und schon in der darauffolgenden Nacht drückt er auf den Startknopf und legt vorsichtig den ersten Gang ein. Zu seinem eigenen Erstaunen kann Donnerblitz fliegen, schon bald ist er über den Dächern unterwegs. Mit einem Knall durchbrechen sie die Schallmauer und mit dem fünften Gang erreichen sie den Weltraum. Jetzt muss Paul Luft aus den mitgenommenen Luftballons atmen. Im sechsten Gang geht es dann wieder zurück zur Erde. 
    In der nächsten Nacht nimmt sich Paul vor, bis zum Mond zu fliegen.

    Eine Geschichte voller Fantasie. Später im Buch tauchen dann noch kleine außerirdische Roboter auf, denen Paul helfen kann und die seinen Donnerblitz reparieren können. Zusammen geht es dann noch zum Mars. Natürlich kann man sich Gedanken machen, wenn ein Junge nachts im Garten unterwegs ist, vielleicht sollten sich die Eltern auch mehr für das Tun ihres Kindes interessieren. Aber letztlich ist es eine fröhliche, fantasievolle Erzählung und es macht Spaß, sie zu lesen. Die Bilder im Buch sind, anders als der Text, KI-unterstützt entstanden, passen aber sehr gut zur Geschichte.

    Dagmar Mägdefrau
  • Fritzi war dabei

    Fritzi war dabei

    Hanna Schott

    Gerda Raidt

    Klett Kinderbuchverlag

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Der hellblaue Trabant wird gewaschen und Fritzi kommt mit ihrem Tornister des Wegs, so ein ähnliches Bild haben wir von der ehemaligen DDR in unseren Köpfen.
    Am 1. September beginnt nach den Sommerferien wieder die Schule und Fritzi ist auch irgendwie froh, dass der Schulalltag wiederkehrt.
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    Allerdings ist der Tag auch der Beginn eines ganz besonderen Herbstes, denn wir schreiben das Jahr 1989. Der erste Schultag beginn mit dem Fahnenappell und Fritzi ist stolz, dass sie jetzt ein rotes Tuch auf ihrer weißen Bluse tragen darf. Das dazugehörende Bild zeigt die Kinder mit ihrer strengen und linientreuen Lehrerin unter der Fahne. In der Klasse stellt sich heraus, dass Sophie fehlt und die Lehrerin macht eine Bemerkung, die Fritzi nicht verstehen kann. Doch in der nächsten Zeit ist immer wieder von Ungarn die Rede und sowohl Mama als auch Papa beklagen, dass Kolleg*innen nicht mehr zur Arbeit kommen. Mama entschließt sich, in die Nikolaikirche zu gehen und nimmt ihre Tochter mit. Beim Verlassen der Kirche werden die beiden gefilmt und die Reportage wird im Westfernsehen ausgestrahlt. 
    Durch das Buch wurde mir wieder klar, was für ein Wunder wir doch 1989 erleben durften und mit welcher Freude wir uns auf ein Zusammenleben mit „den Brüdern und Schwestern im Osten“ gefreut haben. Hier erleben wir die Ereignisse aus Sicht der neunjährigen Fritzi, die eine Oma in München hat, die sie von Zeit zu Zeit in Leipzig besucht. Die uns aber die Sichtweise eines im Sozialismus lebenden Mädchens aufzeigt. Gerade für mich, die ich immer im Westen gelebt habe und die auch keinen Bezug zur DDR hatte, ist das eine interessante Erfahrung.
    Mit seinen 87 Seiten und vielen erklärenden Illustrationen ist das Buch sehr gut zu lesen und zu verstehen. Ich denke, es ist wichtig, dass die Kinder auf diesem Weg von der jungen deutschen Geschichte erfahren und die Form, dass ein Mädchen aus Ihrem Alltag berichtet, ist hervorragend gewählt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Beast Lands – Schattenflügel – Band 1

    Beast Lands – Schattenflügel – Band 1

    Jess French

    George Ermos

    übersetzt von Christiane Wagle

    DK

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Der Prolog erinnert in seiner Stimmung an eine Schöpfungsgeschichte und führt behutsam in die Entstehung der Welt Ramoa ein, einer fantastischen Umgebung voller Pangrons, fliegender „Bestien“, und vieler weiterer Dinge, die es in unserer Realität nicht gibt. 
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    Trotz all dieser Fantasieelemente spiegelt die Welt gesellschaftliche Strukturen wider, die wir nur zu gut kennen: Hier wird nach unten getreten, eine strenge Rangordnung bestimmt den Alltag, und junge Menschen stehen unter großem Druck. Ich finde es großartig, dass jungen Leser*innen zugetraut wird, sich in einer magischen Welt auch mit solchen realen Themen auseinanderzusetzen.
    Die Geschichte wird aus der Perspektive von drei jungen Protagonist*innen erzählt, die aus ganz unterschiedlichen Teilen Ramoas stammen. Dass ausgerechnet Kinder den Mut aufbringen, die sicheren Städte zu verlassen und sich tief ins Biestland vorzuwagen, um ihre Heimat vor dem Untergang zu retten, während die Erwachsenen versagen, verleiht der Handlung einen wunderbar abenteuerlichen Kern.
    Zwischendurch werden sehr viele Details beschrieben. Einerseits fördert das die Vorstellungskraft, andererseits kann es den Fokus etwas verwässern und die Orientierung erschweren. Dennoch gefällt mir besonders, wie Freundschaft, Mut und gemeinsames Abenteuer im Zentrum stehen und wie die Geschichte zeigt, dass die wahren Gefahren nicht immer in den Bestien lauern, sondern oft in der Menschheit selbst.

    Raphaela Brosseron

  • Jolle und ich – Der Tag, an dem ein Pinguin bei uns einzog

    Jolle und ich – Der Tag, an dem ein Pinguin bei uns einzog

    Katja Fixe

    Stefanie Jeschke

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Thea ist ein 12-jähriges Mädchen, das gerne Skateboard fährt. Sie lebt mit ihrer großen Schwester Rieke, ihrer Mutter Maria und ihrem Vater Hannes zusammen.
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    Als Thea im Sommer vom Schwimmen zurückkommt, traut sie ihren Augen kaum: Auf dem Liegestuhl sitzt ein Pinguin – und der spricht auch noch! Er stellt sich als Jolle vor. Sehr schnell werden die beiden unzertrennlich, und Jolle zieht bei der Familie Witt ein. Jolle stellt das Familienleben ordentlich auf den Kopf und versucht, die „Kolonie“ noch enger zusammenzubringen. Gemeinsam erleben sie zu fünft einige Abenteuer.
    Ich habe die Geschichte meinem siebenjährigen Sohn vorgelesen, und er war von Anfang an total begeistert. Wir haben zusammen viel gelacht und freuen uns darauf, die nächsten Teile und Abenteuer gemeinsam zu lesen. Der Text ist so geschrieben, dass man ihn gut mit einem Leseanfänger im Wechsel lesen kann. Die schönen Illustrationen unterstreichen die Geschichte zusätzlich.

    Katrin Hemmerich
  • Kater Klaus vermisst die Maus

    Kater Klaus vermisst die Maus

    Kathrin Rohmann

    Jasmin Schäfer

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Eine nette kleine Truppe wohnt da zusammen: Großvater Vasilis, Kater Klaus und die kleine Maus. Es geht auf Weihnachten zu und der Großvater möchte ein besonderes Geschenk für seinen Enkel Niko. 
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    Da helfen ihm die beiden Tiere und machen ihn auf den Zapfen aufmerksam, der so gut duftet und den Vasilis zum Verfeuern nutzt. So wird der Zapfen in Geschenkpapier gepackt und der Großvater bringt ihn zur Post. Leider fehlt ihm das Geld für das Porto, so geht er betrübt wieder heim. Klaus hat eine Idee und überredet die Maus, zusammen mit dem Geschenk zu Niko zu reisen. So wird eine kleine Tür ins Geschenkpapier geschnitten, damit sich die Maus hineinsetzen kann. Klaus bringt das Geschenk zum Hirsch und hängt es ans Geweih. So macht sich der Hirsch auf den Weg. Der Dachs ist der nächste Transporteur, weiter geht es mit dem Wolf. Inzwischen erfahren wir, wie es Kater Klaus ergeht, denn er macht sich Sorgen um die kleine Maus. Natürlich geht es am Ende gut aus und die kleine Maus erlebt so viele spannende Abenteuer, dass sie am Ende keine kleine Maus mehr ist. 
    Die Geschichte spielt in Griechenland und wir erfahren einiges von den dortigen Bräuchen. Während sich Klaus sorgt und beim Großvater die Vorweihnachtszeit erlebt, wird die Maus immer mutiger, am Ende traut sie sich sogar wieder heimzufliegen, obwohl sie das vorher kategorisch abgelehnt hatte.
    Eine weihnachtliche Geschichte über Mut, Freundschaft und ungewöhnliche Abenteuer. Die Illustrationen sind sehr passend gezeichnet, ein wenig altmodisch und ein wenig griechisch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Enno – Ein Austernfischer auf Schatzsuche

    Enno – Ein Austernfischer auf Schatzsuche

    Andrea Reitmeyer

    Jumbo

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Wie schön, dass die Reihe mit Andrea Reitmeyer weitergeht, diesmal lernen wir Enno kennen. Wir sehen ihn mit einem Füller über das Meer fliegen.
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    Enno ist ein Austernfischer und er sucht mit viel Erfolg nach Schätzen, das sind Dinge, die wir Menschen im Meer und am Strand „verloren“ haben. Das sind alte Fischernetze, die er zu einer Hängematte für Robben umgestaltet, Flaschen, Plastiktüten und Badelatschen, die ein Dach für einen Wasserläufer bilden. „Enno findet immer eine Lösung“ finden die Strandbewohner. Als Enno dann den Füller entdeckt und schnell herausfindet, dass man ihn zum Malen benutzen kann, malt er tolle Muster auf alles Mögliche. Als er ein interessantes Plakat entdeckt, wird er neugierig und bringt sich selbst das Lesen und Schreiben bei. Als er dann das Plakat lesen kann, erfährt er, wie gefährlich seine Schätze für seine Freunde sind. Er schlägt Alarm, um sie zu retten.
    Neben der spannenden und informativen Geschichte gibt es vorne im Buch noch einige Sachinformationen über Austernfischer und hinten im Buch ein ABC mit Meeresbewohnern, mit dem hat Enno auch das Lesen gelernt.
    Meine Enkel lieben diese Reihe und freuen sich auf Enno, der selbst lernen muss, wie wichtig es ist, dass unsere Strände und Meer vom Abfall befreit werden. Wunderschöne Bilder und eine Geschichte, die sowohl lehrreich als auch spannend ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Selma, du machst das falsch

    Selma, du machst das falsch

    Tini Malina

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    LUCHS, DIE ZEIT und Radio Bremen, August 2025

    ORF KIDS-Bestenliste, Oktober 2025

    Leselotse, Börsenblatt, September 2025

    Selma ist eine kleine Spinne, die ihre Netze nicht wie die anderen Spinnen webt, sie erfindet immer wieder andere Muster. Einmal sogar webt sie ein Regentropfen-Muster. 
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    Doch Selma hat große Pläne. Während die anderen ihr zurufen, „Selma, du machst was falsch!“, ahnt sie, dass sie zu Großem geboren ist. Sie möchte ganz weit oben ihre besonderen Netze anbringen und oben ist für sie ein Hochhaus, das sie in der Entfernung sieht. Sie macht sich also auf und erklimmt dieses große Gebäude und trifft dort auf eine alte Spinne, die ihr einen Rat gibt: „Nur die Spinne, die riskiert, zu weit zu spinnen, kann herausfinden, wie weit sie spinnen kann.“ Und Selma nimmt sich diese aufmunternden Worte zu Herzen und steigt weiter nach oben. 
    Aus Spinnensicht macht Selma natürlich alles falsch, aber sie ist eine mutige und kreative Spinne, die ihre Wünsche lebt. Dieses Buch macht Mut, etwas Ungewöhnliche zu wagen, auch wenn alle anderen es für falsch halten. Denn am Ende können wir sehen, wie Selma „die Schönheit des Mondes in einem ihrer Netze gefangen hat“.
    Die Zeichnungen sind sehr einfach gehalten und doch zeigen sie uns alles ganz genau. Die Seite, wo Selma und der alte Spinnenmann sich gegenüberstehen, gefällt mir besonders gut. Ich finde, dieses tolle Bilderbuch hat seine Auszeichnungen zu Recht bekommen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Petronella Apfelmus – Hexenschuss und Zaubernuss – Band 13

    Petronella Apfelmus – Hexenschuss und Zaubernuss – Band 13

    Sabine Stading

    SaBine Büchner

    Baumhaus

    Petronella Apfelmus

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Petronella Apfelmus winkt uns vom Cover zu. Diesmal muss sie sich mit Mitgliedern der „Kryptozoologischen Gesellschaft“ auseinandersetzen, die auf der Wiese an der Mühle campen. 
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    Professor Raubein und seine Begleiter*innen beschäftigen sich mit magischen Wesen und davon gibt es im Haspelwald eine ganze Menge. Da müssen Petronella und ihre Apfelmänner schnell alle warnen, damit sie dieser Truppe nicht in die Hände fallen. Leider hat Petronellas Oma Streit mit einer anderen Hexe, die ihr einen Hexenschuss verpasst hat. Deshalb muss sich Petronella mit ihrer Medizin auf den Weg in den Schwarzwald machen. Die daheimgebliebenen magischen Wesen und die Zwillinge müssen also schauen, wie sie alleine mit der Situation fertig werden. Sie belauschen die Kryptozoolog*innen und entdecken dabei eine ganze Menge an Dingen, die sie verwundert. 
    Das Buch mit dem schönen blauen Lesebändchen ist diesmal mit über 200 Seiten etwas dicker geraten. Aber die Geschichte, die sich zu einer spannenden Detektivgeschichte entwickelt, ist gut zu lesen und die wunderschönen Illustrationen lockern die Seiten zusätzlich auf. Wieder ein unterhaltsames Buch um unsere kleine Apfelhexe.

    Dagmar Mägdefrau

  • Immerland – Die Stadt der Ewigkeit

    Immerland – Die Stadt der Ewigkeit

    Flix

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Der fast 13-jährige Mika muss den Sommer bei seiner Oma verbringen, da sein Vater auf Geschäftsreise ist. Für ihn sind das keine rosigen Aussichten - auf dem Land, kein Internet, und insgesamt nicht wirklich interessant. 
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    Aber in einer Nacht verändert sich alles. Mika muss seine Oma durch einen medizinischen Notfall in ein Krankenhaus bringen. Er schnappt sich das Auto und fährt mit seiner Oma los. Dann landen sie auf eine skurrile Weise in Immerland, einer geheimnisvollen Stadt, in der vieles möglich scheint, was in der normalen Welt nicht ist. Doch je länger Mika in Immerland bleibt, desto deutlicher zeigen sich auch dunkle Schattenseiten, und er muss Entscheidungen treffen, die nicht nur sein eigenes Schicksal formen.  
    Flix hat mit Immerland eine Welt geschaffen, die voller Fantasie ist! Die Stadt wirkt magisch und geheimnisvoll, gleichzeitig, aber auch gefährlich – genau diese Mischung macht das Buch so spannend. Mika ist eine glaubwürdige Hauptfigur, weil er nicht perfekt ist, sondern mit Zweifeln und Ängsten zu kämpfen hat. Der Schreibstil ist flüssig und die Illustrationen geben dem Buch einen besonderen Charme.
    Im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse etwas, als wollte Flix noch all seine Ideen unterbringen. Trotzdem bleibt die Geschichte fesselnd und berührend.
    Die Altersempfehlung ab 12 Jahren halte ich für etwas zu niedrig, da einige düstere und komplexe Themen eher für etwas ältere Leser*innen geeignet sind.
    Ich bin gespannt auf den zweiten Teil im Herbst 2026.

    Katrin Hemmerich


  • Farnwacht – Die Hüter der Flusslande

    Farnwacht – Die Hüter der Flusslande

    Ellen Damerau

    Realm & Rune

    Leseempfehlung ab 10 Jahre

    Auf dem schönen Cover sind schon einige der Protagonisten des Buches zu sehen, sie wurden, genauso wie die kleinen Zeichnungen zu Beginn einiger Kapitel, von der Autorin gezeichnet. Eine Karte zeigt uns die Orte, die in der Geschichte vorkommen. Der Prolog gibt einen Auszug aus einem Reisebericht zum Besten und so lernen wir die Welt dieser sehr menschlichen Tiere kennen.

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    Wir starten in Tannenstein, einem lieblichen Ort, der sich auf das Frühjahrswende-Fest vorbereitet, deshalb sind viele Besucher angereist. Tiril, das Eichhörnchen, ist zusammen mit Jarkko aus Flussweiler angereist, um zu handeln. Marwin, die fröhliche Maus, ist mit ihnen unterwegs. Bei der Ansprache des alten Vogts Mathey gibt es einiges an Klatsch von den zuschauenden Biberdamen zu hören. Begleitet wird der Vogt von der Otternbrigade, die Ortwin anführt. Nachdem die zwei Eichhörnchen Tiril und Jarkko sich entschieden haben, über Nacht zu bleiben und mitzufeiern, werden sie von dem Ruf „Es brennt!“ geweckt. Sofort machen sie sich auf, um zu helfen. Doch am nächsten Tag kommt ihnen vieles eigenartig vor und sie machen sich so ihre Gedanken. 
    Eine Menge Tiere lernen wir in diesem fantasievollen Buch kennen. Sie alle tragen mittelalterliche Kleidung und auch ihre Waffen gehören in diese Zeit, so ist Tiril eine sehr gute Bogenschützin. Mir fiel es manchmal schwer, mir Tiere, wie den Fuchs oder den Otter, bekleidet und auf zwei Beinen gehend vorzustellen. Außerdem waren Fressfeinde nicht gefährlich. Aber als ich mich dann, von der Realität gelöst habe, war das Lesen dieses Buches sehr angenehm und spannend. Es ging um Verrat, Angriffe, Verbündete, Unterstützung und im Großen und Ganzen um Gerechtigkeit und Freundschaft. Eine junge Magierin setzt sich gegen eine erfahrene, intrigante Elster durch und kann so ihre Freunde retten.
    Ein wundervolles Buch voller Fantasie und Spannung. Detailreiche Schilderungen ließen mich in diese Welt der Flusslande eintauchen, um mit Tiril, ihren Freudinnen und Freunden zu hoffen und zu bangen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Muffin und Tört! – Bei den Rittern- Band 2

    Muffin und Tört! – Bei den Rittern- Band 2

    Adam Stower

    Planet!

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    In diesem zweiten Teil landen der Kater Muffin und das klebrige Kaninchen Tört durch einen Zauberunfall bei den Rittern. Auf dem Cover sehen wir die Prinzessin und den Ritter Garstig neben den Titelfiguren.
    Zunächst gibt es wieder eine Beschreibung, wie es zu diesen abenteuerlichen Reisen kommt, so kann man dieses Buch lesen, ohne den ersten Teil kennen zu müssen.
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    So geht es diesmal durch die Katzenklappe direkt in den Thronsaal, wo sich der Ritter Garstig um die Hand der Prinzessin bewirbt. Sofort ist auch Muffin als Kandidat im Rennen, doch die Prinzessin will keinen von beiden heiraten. So schlägt der hochnäsige Ritter ein Tjost vor. (Hier musset ich erst nachschauen, denn das Wort für einen ritterlichen Zweikampf kannte ich bisher nicht).
    Auch unser beiden Abenteuer wider Willen haben keine Ahnung, was das wohl bedeutet. So gibt Tört zum Besten, dass es wohl um Trampoline, Himbeer-Cupcakes und lustige Hüte ginge. Da fühlt sich Muffin im Vorteil, denn er hat eine Medaille im Trampolinspringen. Doch zwischendurch verlaufen sich die beiden und landen in einem Irrgarten, wo sie erfahren, weshalb die edle Prinzessin keinen heiraten möchte.
    Durch die vielen Bilder und die kurzen witzigen Texte macht das Lesen dieses Fast-Comics richtig Spaß. Trotz all der Verrücktheiten, die da passieren, macht die Handlung doch Sinn, trotzdem sind alle froh, wenn Muffin am Ende wieder in seinem Körbchen landet. Besonders witzig fand ich die Naivität bezüglich des Tjost, wo die Realität Muffin dann doch sehr ängstigte. Darum ist es umso lustiger, wie er den Kampf, trotz der fiesen Methoden des garstigen Ritters, gewinnt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ninjago – Aufstieg der Drachen – Abenteuer Atlas

    Ninjago – Aufstieg der Drachen – Abenteuer Atlas

    Simon Hugo

    DK

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Da meine Enkel schon einige Ninjago-Figuren besitzen und auch die Serie im Fernsehen schauen dürfen, wurde es Zeit für mich, mich mit diesem Thema zu befassen.
    Im dicken Deckel des Buches finde ich die Lego-Figur Kai, den Elementemeister, der auch das Vorwort an uns richtet.
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    Das Inhaltverzeichnis ist in Städte, Wildnis, Ozeane und andere Welten unterteilt. Dann lernen wir unsere Reiseleiter Kai, Arin und Sora kennen, zu ihren Porträts finden wir kleine Felder mit ihren Steckbriefen. Los geht es mit den Städten. Ninjago City ist eine „tolle Stadt für Überfälle“ findet UnAGami1. Ich sehe ein mehrstöckiges Gebäude. Danach geht es in die Stadtteile, mich beeindruckt da „Parks und Gärten“. Crossroads, „eine Zuflucht für alle, die kein anderes Zuhause haben“, wurde zur Festival-City. In Kapitel 2 werden Dschungel und Wälder vorgestellt, der „Tempel des Kristallkönigs“ ist beeindruckend. Sumpfgebiet, Berge und Wüsten sind hier zu finden. Auf der „Dunklen Insel“ wird der Besuch des Steinfests empfohlen. „Endlose Ozeane“ heißt es dann und zu Beginn ist ein Tempel zu sehen. Steil ist der Aufstieg zum Leuchtturm und ein Schild besagt, dass hier nur Skelette Zutritt haben. Imperium und die andere Seite des Imperiums werden im letzten Kapitel erklärt. Es geht in den Wald der Geister und ins Königreich des Irrsinns. Im Glossar konnte ich noch einige Begriffe finden und das alphabethische Register hilft bei der Suche.
    Das Buch ist reich mit vielen Fotos bestückt, daneben gibt es eine Menge kleiner Textfelder. Wie bei einem Reiseführer üblich, gibt es Tipps, wie die Rubrik „muss du sehen…“, Berühmtheiten werden vorgestellt und natürlich gibt es Bewertungen von Besuchern. Unsere drei Reiseführer haben auch immer wieder wichtige Informationen für uns. In den Bubbles „Aufgepasst“ lesen wir Warnungen, die es zu beachten gilt.
    Ja, ich würde euch raten, macht euch auf zu einer abenteuerlichen Reise und entdeckt mit dem „Abenteuer Atlas“ die Welt von Ninjago.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gespensterjäger auf eisiger Spur – Band 1

    Gespensterjäger auf eisiger Spur – Band 1

    Cornelia Funke

    Franziska Blinde

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Dieses Buch aus dem Jahr 2009 wurde vom Verlag wieder neu aufgelegt, diesmal mit einer jungen Illustratorin und einem Vorwort der Autorin.
    Auf dem Cover ist Tom in einer kämpferischen Haltung zu sehen, hinter ihm Hedwig Kümmelsaft, die Gespensterexpertin, und dann natürlich das Gespenst.
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    Tom hat, wie viele, Angst in den Keller zu gehen, aber manchmal muss es sein. Doch da zerspringt die Glühbirne und Tom spürt die kalten Finger eines Gespenstes. Auf dem schleimigen Boden bleiben seine Schuhe kleben und nur mit Mühe kann er sich in die Wohnung retten. Natürlich macht sich seine große Schwester, die ihn sowieso gerne ärgert, über ihn lustig. Niemand glaubt Tom, dass ein Gespenst im Keller haust. Nur seine Oma weiß Rat, sie hat eine Freundin, die sich mit Gespenstern auskennt. Sie klassifiziert das Gespenst als ein „Mittelmäßig Unheimliches Gespenst“ (MUG) ein. Sie gibt Tom Tipps, wie er dem MUG begegnen soll. So erfährt er, dass das Gespenst von einem größeren und böseren Gespenst aus seinem Haus vertrieben wurde und deshalb im Keller des Mehrfamilienhauses wohnen muss. Kann Tom mit Hilfe von Hedwig Kümmelsaft dem Gespenst helfen?
    Mir gefallen die neuen Illustrationen sehr gut, die Geschichte hat spannende Momente und die Rache an der nervigen Schwester am Ende tut irgendwie gut. Der Beginn einer Reihe, die den ängstlichen Tom zum Helden werden lässt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Falsche Spur nach Sylt

    Falsche Spur nach Sylt

    Sarah Drews

    monika fuchs

    Leseempfehlung ab 10 Jahre

    Ein Jahr nach den Ereignissen rund um den Heiratsschwindler Werner möchte Caro eigentlich nur unbeschwerte Ferien bei ihrer Cousine Anne verbringen: Sonne, Strand und viel Eis – so zumindest die gute Absicht. 
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    Doch kaum angekommen, verschwinden Fahrräder und eine Geldbörse. Als auch noch Annes Schulfreund Pelle um Hilfe bittet – weil im Haus seiner Oma merkwürdige Dinge vor sich gehen –, sind Caro, Anne und Pelle mittendrin in ihrem neuen Fall, mit genügend Spannung für ein ganzes Ferienabenteuer.
    Der Kinder-Krimi ist ein perfekter Einstieg für Kinder ab 10 Jahren, um in das Genre einzutauchen. Die Mischung aus alltäglichen Ferienmomenten und detektivischem Nervenkitzel ist sehr ausgeglichen.
    Das Buch ist der zweite Band einer Reihe. Man muss aber nicht zwingend zuerst den ersten Band lesen, um in die Geschichte reinzufinden. Was einen aber nicht davon abhalten sollte, den ersten Band zu lesen.

    Katrin Hemmerich
  • Alles tanzt! – Eine Maus wirbelt durch Stepp und Ballett

    Alles tanzt! – Eine Maus wirbelt durch Stepp und Ballett

    Kristina Scharmacher-Schreiber

    Stephanie Marian

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Vor mir liegt ein sehr umfangreiches Bilderbuch in einem großen Format. Das Cover zeigt eine Tanzschule mit den unterschiedlichsten Tänzen, unten sehen wir die beiden Mäuse, deren Abenteuer erzählt wird.
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    Zunächst kann man anhand einer Karte die Stationen nachvollziehen, die Marie auf der Such nach Pepe besucht. Denn nachdem Pepe Marie zu einem Tanzwettwerb eingeladen hat, verschwindet er aus der Tasche eines Mädchens. Einziger Hinweis sind Steppschuhe, die in der Tasche waren. So macht sich die kleine Maus auf und trifft an vielen Stationen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Art tanzen. 
    Neben dieser spannenden Suche gibt es viele erklärende Sachtexte, beginnend mit der Geschichte des Tanzes. Dann geht es in ein Opernhaus und hier erfahren wir ganz viel über das Ballett, über die Entwicklung, die Schuhe bis zu einer Bastelanleitung für ein Tutu. Aber es gibt im Haus auch eine Musicalbühne, hier gibt es Informationen zu den bekanntesten Musicalstücken. In einer Tanzschule werden Gesellschaftstänze erklärt, bevor wir den Flamenco und andere regionale Tänze kennenlernen. Über den Breakdance geht es dann endlich zum Steppen.
    Tanzen gehört einfach zu unserem Alltag dazu und schon die Kleinsten bewegen sich zur Musik. Deshalb wird dieses Buch sicher begeistert gelesen werden. Vielleicht finden wir bei der großen Auswahl noch den passende Tanz für uns. Die spannende Geschichte von Marie ist schon sehr lang und zieht sich über das ganze Buch, unterbrochen wird sie von den nicht weniger spannenden Sachinformationen und die vielen bunten, schön gestalteten Bilder ergänzen dieses Buch zu einem wundervollen Gesamtwerk, das sicher nicht nur die Kinder begeistern wird.

    Dagmar Mägdefrau