Ich, die ich nur mit der Gondel auf die Berge fahre und das sehr genieße oben zu sein, habe mir oft diese Frage gestellt, denn das Bergsteigen ist ja ein sehr gefahrenvolle Hobby. Deshalb erstaunt es mich, dass hier so viele Frauen auf die Gipfel zieht. Obwohl sie natürlich nach ihren Kindern gefragt werden, während man wahrscheinlich nicht mal weiß, ob die Männer Kinder haben. Um so wichtiger erscheint es mir umso wichtiger, dass hier auf die Frauen, die solche Exekutionen organisiert haben, hingewiesen wird.
In den Einbänden gibt es Karten auf denen die wichtigsten und höchsten Berge eingezeichnet sind. Zuerst wird auf die gefahren hingewiesen, dann geht es um die Mythen, die sich um die hohen Berge ranken und dann geht’s los mit dem Bergsteigen. Es geht zunächst auf den Mont Blanc, der wird schon 1786 bestiegen. Nach eine wissenschaftlichen Ausflug in die Kartographie, geht es um den Menschen und die Verträglichkeit der Höhe. Weiter geht es mit den zwei Frauen, die dann den Mont Blanc erklommen haben und die Ausrüstung, die sie benötigten. Später erfahren wir, dass eine moderne Ausrüstung auch ein leichteres Bergsteigen bedeutet. Nachdem die Alpen erobert wurden, geht es in den Himalaja.
Das Buch bietet einen umfassende Geschichte des Bergsteigens, da geht es wissenschaftliche Erforschung, um Material und um die Menschen, die sich dieser Strapazen aussetzen. Die Illustrationen sind in Beigetönen gehalten und teilweise sehr klein gezeichnet. Sie zeigen sehr genau, wie kompliziert sich das Bergsteigen oft gestaltet. Auch für mich, die nicht den Wunsch hegt einen Berg zu besteigen, ist dieses vielseitige Sachbuch sehr interessant gestaltet und geschrieben.
Dagmar Mägdefrau