• Mein erstes Pop-it-Buch – Schnelle Eule

    Mein erstes Pop-it-Buch – Schnelle Eule

    Illustration von Juliane Motzko

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Seit einiger Zeit gibt es diese kleinen Plastiknubbel, die man eindrücken kann und dann natürlich auch wieder herausdrückt. Dabei entsteht ein Ploppgeräusch. 
    Auf dem Cover sehen wir die Eule in einer Rakete und ein Teil der Rakete besteht aus einem halben „Plastikball“, er lässt sich ganz einfach eindrücken und beim Herausdrücken kommt es zum „Plopp“. Auf der ersten Seite ist eine Strandszene zu sehen. Der kurze Text endet mit der Frage „Und Krabbe Kai?“ Wollen wir den Kindern nicht beibringen in ganzen Sätzen zu sprechen? Auf der rechten Seite ist „der Ball“ zu sehen und in seiner Mitte steckt das Plastikteil. 
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    Auf der nächsten Seite sehen wir rechts einen Hund, wieder mit dem Ball als Bauch.
    Weiter geht es mit der Feuerwehr, auch hier gibt es keine Grund für den orangen Ball. Als letztes sehen wir einen orangenes Fisch, der Text bezieht sich auf die bunte Unterwasserwelt. 
    
    Leider war es nicht möglich den kurzen Text vorzulesen, weil mein zweijähriger Enkel immer nur mit dem Plopp! beschäftigt war. Der einzige Sinn eines solchen Buches kann darin bestehen, dass sich Kinder, wegen des Plopps mit einem Buch beschäftigen. Für mich macht die Zusammenstellung keinen Sinn.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein erstes Pop-it-Buch – Feuerwehr Frida

    Mein erstes Pop-it-Buch – Feuerwehr Frida

    Illustration von Lena Maria Bellermann

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Seit einiger Zeit gibt es diese kleinen Plastikknubbel, die man eindrücken und dann natürlich auch wieder herausdrücken kann. Dabei entsteht ein Ploppgeräusch. 
    Feuerwehr Frieda hat als Mittelstück ein Plastikteil mit neun kleinen Knubbeln, die erst reingedrückt werden und dann beim Rausdrücken ein Geräusch machen. Die Kinder, denen ich versucht habe, das Buch vorzulesen, haben ständig darauf gedrückt und dann das Buch umgedreht, um wieder zu drücken. Das hat ihnen riesigen Spaß gemacht. Weder Bilder noch Text haben sie interessiert. 
    „Tatütata!“ saust Frieda zum Einsatz.
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    Es geht um die Rettung einer Katze aus einem Baum. Nach der Rettung kümmert sich der Bär um die Katze. „Stolz fährt Frida zur Einsatzzentrale zurück.“
    
    Das Bilderbuch erzählt in kurzen Sätzen vom Feuerwehreinsatz, dazu gibt es einfach gestaltete Bilder und besagte Plopp-Knubbel. Diese machen das Buch in meinen Augen nicht interessanter, sondern lenken nur ab.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Eine tierisch gute Idee

    Eine tierisch gute Idee

    Katerina Sad

    atlantis

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir ihn schon, den verlassenen Bauernhof, auf dem die Enten leben. Auf einem der Bilder liegen sie auf dem Rücken und machen sich Sorgen, wie sie den Winter überstehen können. 
    Die Texte bestehen aus einem Satz, aber die Tiere haben immer noch zusätzliche, oft witzige Sprechblasen. So beschließen die Enten, schreiben zu lernen. Sie wollen ein Schild aufhängen „Tolle Enten suchen Besitzer“. Sie üben das Schreiben mit Heidelbeertinte und trotz Pinsel ist das Ergebnis ein Stück Stoff mit Enten-Fußspuren.
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    Diese Decke gefällt dem Igel und er kauft sie den Enten mit Äpfeln ab. Da auch die anderen Tiers diese Decken mögen, kommen die Enten gut und satt über den Winter. 
    
    Schön, wie sich die Tiere selber helfen und uns Menschen gar nicht mehr brauchen. Ganz kurze Texte, witzige Sprechblasen und humorvolle Bilder, auf denen es einiges zu entdecken gibt. Ein wundervolles Vorlesebuch.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Ritterchen Rost – Wer wacht in der Nacht?

    Ritterchen Rost – Wer wacht in der Nacht?

    Jörg Hilbert

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Wie immer stellen sich Rost und Bö am Anfang vor, so wissen wir, mit wem wir es zu tun haben.  
    Heute darf Bö bei Rost in der Eisernen Burg übernachten und beide können nicht so richtig einschlafen. Vielleicht liegt es an der Eule, die im Fenster sitzt? Sie versuchen mit verschiedensten Tricks, die Eule zum Schlafen zu bekommen. 
    Erst liest Bö eine langweilige Geschichte vor, die nicht langweilig genug ist. Dann wird Musik gemacht und getanzt. Danach versuchen sie es mit einer Kissenschlacht.
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    Für die Eule wird ein Karton zum Bett, aber weder Kuscheltiere noch Tee noch ein Schnuller helfen der Eule, in den Schaf zu kommen. Inzwischen sind Rost und Bö so müde, dass sie einschlafen. Erst am nächsten Morgen fällt Bö ein, dass Eulen ja tagsüber schlafen. 
    
    Ein lustiges Pappbilderbuch mit schönen Bildern von dem kleinen Ritterchen und seinen Freunden.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Im tiefen, weiten Meer

    Im tiefen, weiten Meer

    Henrike Lippe

    Katrin Dageför

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Mit dem Cover hat man schon einen ersten Eindruck um welches Thema es geht. Ein Oktopus hat eine Tüte über dem Kopf. Im Einband schwimmt eine Plastikflasche auf dem Wasser. Ein Krebs sitzt in einer Konservendose. Die erste Doppelseite zeigt Abfall im Meer und ein Containerschiff, dass etwas Lila-Blaues in Meer ablässt. Dann begegnet uns wieder der Oktopus, der Tütenfisch genannt wird. Er schwimmt auf der nächsten Seite zum Dosenkrebs. Auch hier sehen wir eine Windel an den Anemonen hängen. Ein Schwertfisch hat eine CD aufgespießt, auf der Oberfläche schwimmt eine Turnschuh. 
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    „Wem gehört der Stinkeschuh?“ Der Seestern hat eine Idee. Er meint, dass die Meerestiere den Menschen alles zurückbringen sollten. So stapeln sie eine große Wand alter Sachen am Strand auf. „Was für ein Glück! Jetzt haben die Menschen alles zurück!“
    Am Ende des Buches erfahren wir dann, wie der Müll ins Meer kommt und was wir tun können, damit das besser wird. 
    
    Der gereimte Text ist immer nur satzweise auf jeder Seite zu lesen, dadurch ist das Buch sehr leicht zu verstehen. Kleine Wortspiele machen zusätzlich Spaß. Die Bilder sind klar gezeichnet und wir können uns gut ein Bild von der Situation unter Wasser machen.
    Die Idee, den Menschen den Müll zurückzubringen ist nicht ganz neu, „Robin, ein kleiner Seehund räumt auf“ hat das auch schon gemacht.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ophelia träumt vom Mond 

    Ophelia träumt vom Mond 

    Katinka Manzau-Feddern

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ophelia ist eine kleine Hummel, die große Träume hat. Tagsüber liegt sie in ihrer Grashängematte und am Abend schleicht sie sich aus dem Nest und setzt sich auf ihre Lieblingsblume. Hier überlegt sie „Wie es wohl auf dem Mond aussieht?“ Das weiß keiner, doch Ophelia stellt sich vor, dass es „dort die allerschönsten Blumen“ gibt. Sie beschließt, dort hin zu reisen. Helge, eine Schnecke, ist Ophelias bester Freund, doch als sie ihm von ihrer Idee erzählt, findet er das albern und kichert. Weder mit einem Pusteblumenballon, noch auf einer Wolke, nicht mit einem Schmetterling und auch nicht mit einem Vogel würde Ophelia den Mond erreichen. Helges Zurückhaltung schwindet und er lacht laut heraus.
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    „Das ist so gemein!“ Auch eine Rakete kann Helge nicht überzeugen und so gibt Ophelia traurig ihren Plan auf. Als eines Abends der Mond ganz nahe zu sehen ist, ist für Ophelia klar, dass er zu ihr gekommen ist, da staunt selbst Helge und so bleiben die beiden Freunde. 
    Wie schön, dass sich der Traum dann doch erfüllt hat und die beiden Tiere am Ende gemeinsam, Schulter an Schulter (kann man das bei diesen Tieren so sagen?) auf der Mondsichel sitzen.
    
    Ich konnte so gut mit der kleinen Hummel fühlen, wie sie ihren Traum erklärte und so schöne Ideen zur Erfüllung hatte und dann ausgelacht wurde. Die Bilder zu dieser Geschichte sind wundervoll gestaltet und toll anzuschauen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Nein muss manchmal sein

    Ein Nein muss manchmal sein

    Dagmar Geisler

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir vier ziemlich aufgeregte Kinder. Besonders das blonde Mädchen zeigt eine klare Abwehrhaltung. Frau Rose backt eine wundervolle, leckere Kirschtorte und alle, denen sie sie anbietet lehnen aus unterschiedlichen Gründen ab. Immer hört sie nur ein „Nein“ und deshalb wünscht sie sich am Abend von einer Sternschnuppe, dass das „Nein“ verschwindet. Ihr Wunsch geht in Erfüllung und bringt alles in Unordnung. 
    Taya schmeißt ihrem Bruder Leberwurst ins Müsli, weil der nicht widerspricht. Die Kinder dürfen essen, was sie wollen und bleiben lange auf.
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    Aber es gibt auch gefährliche Situationen, wo ein „Nein“ hilfreich wäre. Was tut man, wenn einer fragt „Schenkst du mir dein Rad?“ oder „Willst du mit mir fahren, Kleine?“ wenn man nicht mit „Nein“ antworten kann? Durch Zufall erfahren die Kinder, wie es zu dieser Misere gekommen ist und sie bitten Frau Rose, ihren Wunsch zurückzunehmen. Sie erklären ihr, dass das „Nein“ wichtig ist und so sitzen alle zusammen auf Frau Roses Balkon und warten auf die Sternschnuppe. 
    
    Die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, mit „Nein“ antworten zu können, denn nur mit diesem Wort können wir unsere Ablehnung klar und deutlich ausdrücken. 
    Die Bilder zeigen klar die Geschichte, wobei mir die unterschiedlichen „Nein“-Arten im Einband besonders gut gefallen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Sind wir endlich da, Jim?

    Sind wir endlich da, Jim?

    Suzanne & Max Lang

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Die Titelfrage kennen wir alle von Autofahrten in den Urlaub. Hier machen sich der Schimpanse Jim und die Schildkröte auf den Weg ans Ende des Dschungels. Schildkröte kann Jim überreden sie zu trage. Die Schildkröte nervt Jim sehr mit ihrem Quengeln. Immer wieder will sie wissen, ob sie bald da sind. Als Jim richtig wütend wird, taucht Nick, der Gorilla, auf und lenkt die beiden mit einem Schmetterling ab. Da suchen die beiden Streithähne auch nach Tieren und entdecken Käfer und Ameisen.
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    So merken sie gar nicht, dass so schon am Ziel sind. Doch die Ananas, auf die sich die beiden gefreut haben, haben schon die Ameisen verspeist. 
    
    Dieses Pappbilderbuch besticht durch die fröhlichen Gesichter von Jim. Auf der letzten Seite zeigt er uns noch 9 Gesichter von albern bis ängstlich. Ein Buch, dass viel Spaß macht und das man nicht nur auf langen Fahrten lesen kann.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Furzipups und Rüdiger Rülps-Rüssel

    Furzipups und Rüdiger Rülps-Rüssel

    Kai Lüftner

    Wiebke Rauers

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Der dritte Band um Furzipups ist passend zu Rüdigers Problem mit einem Rülps-Botton ausgestattet. Furzipups, der Knatterdrache und das Huhn Hicksi werden von einem unbekannten Geräusch aufgeschreckt. Hinter dem schön gemalten Vulkan taucht ein Tier mit langen zotteligen Haaren auf. Es handelt sich um Rüdiger, dass Mamut. Rüdiger frisst alles auf, was im Tal wächst, und ist nicht zu bremsen. Allerdings sind seine Rülpser, die er immer wieder ausstößt, sehr laut. „Das schaut fast erschrocken mit großer Pupille und dann… zerreißt ein Rülpser die Stille“. Die Freunde meinen, „so kann es nicht weitergehen“ und Furzi hat schon einen Plan.
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    Er fängt an im Takt  zu furzen und Hicksi fällt mit ihren Hicksern mit ein. Da wird auch „Rüdiger vom Beat gepackt und kaut nun im Dreivierteltakt.“ 
    So hält die gemeinsame Musik Rüdiger vom Fressen ab.
    
    Die Bilder des Buches sind wieder bunt und lustig gezeichnet. Der großäugige Rüdiger schaut sehr behäbig aus. Der gereimte Text hakt im Vergleich zu den Vorgängerbücher manchmal ein wenig.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Guck mal, wer da ist! – Im Vogelnest

    Guck mal, wer da ist! – Im Vogelnest

    Anna Milbourne

    Stephanie Fizer Coleman

    Usborne

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ein stabiles Pappbilderbuch mit einigen Klappen, die zu öffnen den Kindern besonderen Spaß macht. Es ist Frühling und die Vögel bauen ihr Nest und brüten. Unter der Klappe sehen wir die ersten Eier. Mit einem „Knack“ brechen sie auf und wir können unter der Klappe die jungen Vögel sehen, die von ihren Eltern gefüttert werden. Es gibt auch viele Arten von Nestern z.B. ganz kleine für Kolibris. Enten bauen ihre Nester am Teichufer und Flamingonester sind aus Schlamm gebaut. Bei den Webervögeln wohnen alle zusammen in einem Riesennest.
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    Pinguine brüten auf ihren Füssen und manchmal wohnen auch Eichhörnchen in den Nestern. 
    Auf den Bildern gibt es viel zu entdecken, da ist auch eine Raupe oder ein Marienkäfer unterwegs. Aber das Schönste sind die vielen Klappen, die immer etwas Wissenswertes verbergen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Rot, blau, grün, gelb – So bunt ist die Welt

    Rot, blau, grün, gelb – So bunt ist die Welt

    Fee Krämer

    Heike Vogel

    esslinger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Pappbilderbuch eignet sich ganz hervorragend zum Erlernen der Farben.
    Der Text reimt sich und jede Seite beginnt mit einem Vierzeiler zur abgebildeten Szene. Die Hundekinder sitzen am Frühstückstisch und es werden gelbe Dinge gesucht. Vier Dinge sind gelb und sollen entdeckt werden. Danach kann man unten auf der Seite in ein Loch pusten, dann gehen die Lichter zu den gelben Dingen an und man weiß, ob man alles richtig hatte.
    Im Morgenkreis werden grüne Sachen gesucht, im Park Rote und beim zu Bett gehen Blaue.
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    Da es auf jeder Seite ein Aussparung gibt, kann man immer wieder pusten und dieselben Lichter anschalten.
    
    Es ist sehr schön, dass das Pusten bei diesem Buch so gut klappt. Selbst kleine Kinder schaffen es, das Licht anzuschalten. Die gereimten Vierzeiler sind einfach und die Bilder zeigen Tiere in menschlicher Kleidung. Trotzdem eine schöne Art, Farben zu erlernen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Geburtstag in Wimmlingen

    Geburtstag in Wimmlingen

    Rotraut Susanne Berner

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Im Frühling wird der Junge fünf Jahre alt und er darf seine fünf Freunde einladen. Zunächst sehen wir ihn im Garten und dort gibt es einiges anzuschauen. 
    Die Freunde machen sich auf den Weg und laufen hintereinander mit ihren Geschenken, nur Ina fährt Rad. Begleitet werden sie von ihren Tieren. 
    Als alle an der Geburtstagstafel sitzen, wird der Himmel grau und ein Wind kommt auf. So eilen alle ins Zelt, dass Oliver aufgestellt hat. Drinnen ist es dämmerig, aber wir können erkennen, dass alle etwas essen. 
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    Als sie wieder herauskommen, haben sich die Tiere auch etwas zu Essen mitgenommen. Am Ende wird die ganze Gesellschaft fotografiert.
    Die Reime lassen sich wunderbar lesen und auf den altmodisch anmutenden Bilder gibt es viel zu entdecken. Ein wundervolle Pappbilderbuch zum Thema Geburtstag.
    
    Dagmar Mägdefrau