• Geburtstag mit Juli

    Geburtstag mit Juli

    Petra Eimer

    Baumhaus

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Der vierte Band von Juli, dem Pferd, das Paul und seinen Eltern im Juli zugelaufen ist. Inzwischen ist der Urlaub schon seit einiger Zeit vorbei und die Kinder freuen sich auf ihre Geburtstage. Max ist der erste, der seinen Geburtstag mit einer großen Gruppe Freunde feiern darf. Von seiner Oma, die inzwischen mit einem Freund liiert ist, bekommt er  Watson, den kleinen Hund, zur Betreuung, denn das Paar fährt nach Brasilien.
    Doch der Hund verärgert Paul und vielleicht auch Juli bald. So macht er einfach seinen Haufen in Julis Stall und Juli hat die Kacke am Bein. Legendär soll Paul Geburtstag dann werden, das Thema steht fest - „Brasilien“.
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    Das bedeutet Fußball für Paul, eine Piñata für Max und Musik für Anna. Aber leider benimmt Paul sich mal wieder so, dass die Freunde nicht mehr zu ihm kommen. Aber zu seinem Geburtstag gibt es dann noch ganz viele besonders Überraschungen.
    
    Das Buch lebt besonders von den wundervollen Bildern und das ungewöhnliche, ausgefallende Schriftbild ist ebenfalls ein Hingucker. Ich kann mich auch immer gut in Paul hineinversetzten, der mit seiner Eifersucht und seinen Wunschvorstellungen kämpfen muss.
    Der aber auch immer merkt, wie wichtig Freunde sind und dessen Freunde auch immer wieder auf ihn zukommen. So bilden die Drei - mit Tieren fünf ein tolle Team und ich möchte noch ganz viel von ihnen lesen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Am Meer – Die Welt der Küste

    Am Meer – Die Welt der Küste

    Judith Homoki

    Martin Haake

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Buch ist mit einer Größe von DIN A3 schon sehr imposant. Das Cover zeigt eine Strandszene, aber auf dem Meer ist einiges los, da sieht man Segelschiffe, aber auch Meerungeheuer. 
    Die erste Doppelseite zeigt eine Sandsteinküste mit einem Leuchtturm. Es sind einige Leute am Sandstrand und Vögel sind zu entdecken. Im Bild gibt es kleine Sachinformationen und dazu einen etwas längeren Text, der eine Seereise beschreibt. „Feuer, Wasser, Leben“ ist eine gut bebilderte Beschreibung über die Veränderungen auf unserer Erde. Nach Wasservögeln und dem Leben an der Küste folgt eine Seite mit Meerungeheuern.
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    Diese Seite gefällt den jungen Lesern besonders. In der Kapitänsstube sieht es gemütlich aus, auch die Ansicht eines mittelalterlichen Handelshafen gefällt und erinnert mich an Bergen. Nach dem Thema Tätowierungen sehen die ersten Badegäste am Strand flanieren. Küstenfische werden gezeigt und beschrieben. Nach einem Laden für Seemannsbedarf, folgt einen moderne Strandszene. Eine Karte vom Mittelmeer, Leuchttürme und die Riviera sind auf den nächsten Seiten zu sehen. Die großen Weltmeer werden mittels einer Karte und vieler Informationen zum Thema. „Republik der Piraten“ ist ein sehr spannendes Kapitel. Die Inui und Hawaii mit seinen Surfern sind auf den letzten Seiten beschrieben. 
    
    Ein sehr umfassendes großes Buch zum Thema Meer, hier kann man einiges an Informationen finden. Die Texte sind nicht zu lang und dank der vielen kleinen Texte kann man die Infos gut filtern.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Paula und die Zirkusbande – Das Rätsel um die Elefantendame

    Paula und die Zirkusbande – Das Rätsel um die Elefantendame

    Alexander Oetker

    Atlantis

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Paula wohnt in Berlin und ihre Mutter arbeitet bei einem Fernsehsender, der Vater besitzt eine Eisdiele und erfindet in seinem Labor immer neue Kreationen. Als ihre Mutter beim Frühstück abberufen wird, erklärt sie kurz, dass es um einen Elefanten im Zirkus geht. Das macht Paula neugierig und sei schleicht sich auch auf die Wiese, wo das große Zirkuszelt steht. Dort lernt sie Kinder aus dem Zirkus kennen. Trotz ihrer Vorbehalte bzgl. Tierhaltung im Zirkus, folgt sie den Jungen zur Elefantendame Emma, die krank in ihrem Gehege liegt.
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    Paula und die Jungen beschießen herauszufinden, was Emma so krank gemacht hat. Paula nimmt Stroh aus dem Gehege mit, damit ihr Vater Kot und Urin daraus untersuchen kann. 
    Neben einer spannenden Detektivgeschichte erfahren wird auch einiges über das Zirkusleben. So treten alle drei Jungen schon im Zirkus Honolulu auf. Der pummelige Hugo ist schon ein echt guter Clown, Jakob macht tolle Kunsttücke mit dem Einrad und Matteo kümmert sich um die Tiere, sein liebstes Tier ist die Würgeschlange Renate.
    Die vier Kinder lösen gemeinsam den Fall und so ist Emma bei der Premiere wieder dabei. 
    
    Ein sehr guter, logisch aufgebauter Kinderkrimi, der neben der Spannung auch mit ungewöhnlichen Einfällen punktet.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die wilden Rüben – Das Geheimnis im Garten Nr. 8

    Die wilden Rüben – Das Geheimnis im Garten Nr. 8

    Dorthe Voss

    Gabriel

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Paulas Onkel in dessen Garten sie gerne mit ihren Freunden spielt, muss für einige Zeit beruflich verreisen und will deshalb den Garten aufgeben.
    Da übernehmen Paula und ihre Freunde Jona, Bruno und Jette die Pflege des Gartens für diese Zeit. Da es langsam Frühling wird, scheppen die Frösche ihre Männchen zum Laichen in den Garten. Dieses Schauspiel dürfen sich die Kinder am Abend anschauen. Doch leider finden sie auch platte Frösche, die jemand totgetrampelt oder überfahren haben muss.
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    Die Freunde versuchen einiges um den Täter zu entlarven. Zunächst fällt ihr Verdacht auf ein Ehepaar, dass immer etwas zu meckern hat. Doch die kommen dann wohl nicht in Frage.
    Die vier Freunde sind clever und halten zusammen, so können sie den Fall aufklären.
    
    Schon das Cover zeigt die fröhlichen Freunde bei der Gartenarbeit im Hintergrund ein gemütlich wirkendes Gartenhaus. Auch im Buch wird der schon etwas längere Text durch Bilder aufgelockert. Wir lernen viele nette Nachbarn kennen und erfahren einige bezüglich Gartenarbeit und Frösche.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das Tierheim der Seltsamen Wesen

    Das Tierheim der Seltsamen Wesen

    Britta Sabbag

    Igor Lange

    EDEL Kids Books

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Die Zwillinge Lulu und Levi machen gerne Streiche und erklären das mit der Mutter, die nicht mehr bei ihnen lebt. Der beruflich sehr eingebundene Vater muss deshalb in die Schule kommen. Die Kinder werden für zwei Wochen von der Schule freigestellt und müssen in einem Tierheim helfen. Hier treffen sie zunächst nicht auf die Tiere, erst nachdem sie sich in der Nacht dort eingeschlichen haben, treffen sie auf Tiere, die aus anderen Tieren zusammengesetzt wurden, wie z.B. den Langohrentenfisch Harald. Aber ein besonderes Geheimnis lauert im Keller der Burg.
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    Das Buch ist in großen Buchstaben gedruckt und umfasst zwölf kurze Kapitel mit vielen Bildern. Die Köpfe sind im Verhältnis zum Körper groß angelegt und die Augen sind ebenfalls riesig. Die Körper wirken etwas steif und die Mimik ist meist eher traurig. Die Kinder sind durch die Erlebnisse im Tierheim zwar ruhiger, aber einsichtig bzgl. ihres Verhaltens sind sie nicht. Zweimal gehen sie nachts zum Tierheim, ohne dass der Vater etwas merkt, so gibt es auch keinerlei Familienleben. Am Anfang wird zwar von der Liebe des Vaters zu seinen Kinder gesprochen, aber dann sind die Kinder auf sich gestellt. „Magie ist zum Glauben da“ ist leider ein Motto, das mir nicht verständlich ist und ich hätte mir mehr Magie in den Buch gewünscht.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Auf Schienen durch die Zeit – Die Geschichte der Eisenbahn

    Auf Schienen durch die Zeit – Die Geschichte der Eisenbahn

    Alastair Steele

    Ryo Takemasa

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Kompaktes Eisenbahnwissen auf über 60 Seiten mit vielen Bildern. Nach Inhaltsangabe und Einleitung sehen wir eine kleine Bahn über eine Brücke fahren, die Menschen jubeln begeistert. Die ersten Eisenbahnen werden vorgestellt, die Spurbreite erklärt, dann kommen wir zur Dampflokomotive. Auf der nächsten Seite wird eine berühmte Eisenbahn vorgestellt, es beginnt mit der „Ffestiniog Railway, die in Wales fuhr. Später im Buch   folgen u.a. die „California Zephyr“ und der „Shinkansen“. Elektrische und Dieselloks werden an Beispielen erklärt, Personen und Expresszüge folgen.
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    Danach kommen wir zu den Güterzügen. „Verbindungen schaffen“ und „Hindernisse überwinden“ sind die nächsten Überschriften. Auch Bahnhöfe gehören zur Geschichte der Bahn, das Grand Central Terminal in New York hat 44 Bahnsteige und täglich sind dort 750.000 Menschen unterwegs. Beeindruckend! Über U-Bahnen und Straßenbahnen, wie die in San Francisco, sowie Hochbahnen (Wuppertaler Schwebebahn) wird berichtet. Aber auch über den Einsatz der Bahn im Krieg. Nach den Hochgeschwindigkeitszügen gibt es einen „Blick in die Zukunft“. Die Zeitschiene am Ende des Buches zeigt noch einmal kompakt die Entwicklung und nach den Eisenbahnweltrekorden gibt es noch eine Worterklärung. 
    
    Viele Bilder und kurz gehaltenen Erklärungen machen das Buch zu einem schönen Lexikon für junge und alte Eisenbahnfans.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Detektiv Parzival Po 16.2. Das Geheimnis der Frau Purpur

    Detektiv Parzival Po 16.2. Das Geheimnis der Frau Purpur

    Troll das sind Yoko Tanaka und Masahide Fukasawa

    dtv Reihe Hanser

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Seinen Namen hat Parzival nicht von irgendwo, sein Gesicht ähnelt schon sehr einem Po, wie wir auf dem Cover sehen können. Er lebt in Japan über einem Café und liebt Tee und Süßkartoffelkuchen. Sein etwas Assistent ist Brown „ein kleiner Dussel“, dem er alles genau erklärt. Während die beiden sich über einen Serieneinbrecher unterhalten, kommt eine Dame, die sich Frau Purpur nennt und in dieser Farbe gekleidet ist. Sie bittet den Detektiv in einer Familienangelegenheit im Hilfe.
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    Erste Informationen erhalten wir aus einer Zeitungsseite, dann gilt es einen verschlüsselte Nachricht zu entziffern. Diese führt uns auf eine Süßkartoffelfelde und wieder ist Pos Kombinationsgabe gefragt und damit sind auch wir Leser gefragt zu überlegen und Schlüsse zu ziehen. Der Fall ist nicht ganz einfach zu lösen, dafür aber interessant angelegt.
    Der zweite Fall liegt zeitlich direkt nach der Lösung des ersten Falles und diesmal spielt sich alles im Detektivbüro ab. Viele Indizien und Beobachtungen lassen Schlussfolgerungen zu, die den Fall lösen. 
    
    Dank der großen Schrift und der vielen bunten Bilder ist das Buch leicht zu lesen. Zusätzlich gibt es noch einige Aufgaben, ein ist im Inneren des Umschlags versteckt. Der erste Band einer Reihe, die sicher auch bei deutschen Kinder gut ankommt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Bennos Bestie – Was guckst du?!

    Bennos Bestie – Was guckst du?!

    Jutta Nymphius

    Volker Fredrich

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Cover zeigt schon, mit welchen Bestien es Benno zu tun hat. Er sitzt verängstigt hinter einem riesigen Hundegebiss. 
    Dabei ist Benno eigentlich ein fröhliches Kind, auf dem Schulweg grüßt er freundlich und selbst die Müllmänner machen einen Spaß mit ihm.
    Doch dann war er, wie so oft mit Mama auf dem Markt einkaufen, aber diesmal hatte er Rudi, den Dackel der Obstfrau, wohl erschreckt und dieser hat sich auf ihn gestützt und in den Bauch gebissen. Damit war Bennos Welt eine andere. Geräusche erschreckten ihn und er traute sich nicht um die Ecke zu gehen, weil er dahinter ein Monster erwartete.
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    So wurde sein Schulweg immer schwieriger und oft kam er zu spät. 
    Herr Konrad der nette Herr, der ihm immer aus seinem Garten zuwinkte, hatte sich einen Hund angeschafft und der hatte Benno so erschreckt, dass er einige Tage nicht in der Schule war. Aber Herr Konrad hat ihm dann von Freddie erzählt, der auch nur riesige Angst hat und deshalb hinter dem Zaun tapfer bellt, aber wenn kein Zaun mehr da ist, dann versteckt er sich ängstlich unter einem Busch.
    Da informiert Benno sich und macht einen Plan, wie er Freddie die Angst nehmen kann und er hat wirklich viel Geduld mit dem Hund. 
    
    Auf knapp 80 Seite, aufgelockert durch viele schöne Bilder, die schon kleine Comics sind, ist das Buch gut zu lesen. Viele Kinder werden die Angst, die Benno hat verstehen und kennen. Deshalb gefällt mir die Lösung für Benno und seine Problem sehr gut. Dadurch, dass er die Angst des Hundes versteht und sie ihm nehmen will, verliert auch er seine Angst und kann wieder fröhlich in die Schule gehen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Spasshase, Pfeffernase, morgen kommt der Osterhase – Schräge Geschichten, Rätsel und Bastelideen für den Frühling

    Spasshase, Pfeffernase, morgen kommt der Osterhase – Schräge Geschichten, Rätsel und Bastelideen für den Frühling

    Buchstabenbande

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Diesmal haben sich die Autoren zusammengetan, um ein lustiges Osterbuch mit vielen Späßen und Rätseln und natürlich tollen Ostergeschichten zusammenzustellen. Ich finde, es ist ihnen gelungen.
    Der Titel bezieht sich auf den Abzählreim, den ich schon aufgesagt habe. Viel lustige Frage, wie „Was macht das Ei kurz vor dem Osterfest? Ja, klar, es wirft sich in Schale. Von diesen Scherzfragen gibt es eine ganze Menge im Buch. Aber auch Wissenswertes haben die Autoren untergebracht. Oder wusstet ihr, wie lange Straußenei kochen muss?
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    Für die die Ostergrüße ins Ausland schicken wollen, gibt es die Übersetzung des Ostergrußes in viele Sprachen. Lustig finde ich es auch die Übersetzung vorzulesen, das ist nicht ganz leicht.
    Die erste Geschichte handelt von einem Schwein, dessen größter Wunsch es ist nach Pensionierung des Osterhasen die Eier verstecken zu dürfen. Wer mag, kann sich aus Quark und Erdbeeren ein Osterschwein zusammenrühren. Es gibt einige Rezepte im Buch, wie Hasenpizza, Osterhasenwraps und süße Frühstückshasen. Sicher ist da auch etwas für euch dabei. Wer lieber bastelt bekommt hier viel Anregungen. Marienkäfer aus Tonpapier, Filtertüten-Ostertier oder Origamihasen. 
    
    Zu dem Buch gibt es einiges an technischer Unterstützung, so kann man sich über QR-Code die Geschichten von den Autor*innen vorlesen lassen. Auch die Anleitungen können hier als Video abgerufen werden. 
    Die acht Geschichten, die im Inhaltsverzeichnis durch den lesenden Osterhasen gekennzeichnet sind, haben mir alle gut gefallen. Die lustigen Illustrationen ergänzen das vielseitige Buch noch zusätzlich. Dann kann Ostern kommen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Professor Albert und die faszinierende Welt der Elektrizität

    Professor Albert und die faszinierende Welt der Elektrizität

    Sheddad Kaid-Salah Ferrón

    Eduard Altarriba

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Thales von Milet hat schon 600 v. Chr. erkannt, wenn man Bernstein reibt, kann er Stroh anziehen. Ein anderes Beispiel sind Haare, die vom Kamm angezogen werden. Auf den nächsten Seiten erfahren wir etwas über „Elektrische Ladung“ und vom Experiment, dass Benjamin Franklin machte. So erfahren wir, dass sich manche Stoffe anziehen und andere abstoßen. Wir lernen positive Protonen und negative Elektronen kennen und eine Formel zur Erklärung.
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    Mit der Bauanleitung kann man ein Elektroskop zum Nachweis von elektrischer Ladung bauen. Das Experiment mit dem Luftballon ist einfach nachzumachen.  Die nächste Seite ist mit „Elektrischer Strom“ überschrieben. Mit Hilfe vieler Bilder wird gezeigt, wie Strom entsteht. Danach kann man eine Batterie bauen. „Magnetismus“ und die damit verbundenen Pole ist das nächste Thema. Wie beides zusammenhängt und was der Franzose Ampère damit zu tun hat, erfahren wir danach. „Ein Elektromotor ist eine Maschine, die Elektrizität in Drehbewegung umwandelt“ und auch dazu gibt es eine Bauanleitung. Faraday zeigt in einem Experiment die Funktion der elektromagnetischen Induktion. Stromproduktion, elektromagnetische Wellen und die Aussage „Auch wir sind elektromagnetisch“ überschreiben die letzten Seiten.
    
    Ich muss gestehen, dass ich das Buch nicht so ganz verstanden habe, was aber sicher an meinem Desinteresse liegt. Aber wenn eine Kind sich für dieses Thema interessiert und es gilt Fragen zu beantworten, dann findet man hier die richtigen Antworten und  auf den großen Seiten (28,5 x 28,5) viele bebilderte Erklärungen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Spike Dickus & Co

    Spike Dickus & Co

    Grudrun Güth

    Papierfresserchens MTM-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Auf dem Cover ist ein Kampfhund zu sehen, der mit seiner dicken Nase und seinem treuen Blick sehr lieb aussieht. Er ist die Hauptfigur der Kurzgeschichten und wir erfahre einiges über ihn.
    Die Kapitel über Spike Dickus sind unter der Überschrift „Spike Dickus entdeckt Farben“ zusammengefasst. Zuerst sieht er rot. Obwohl er ein gefährlicher Kampfhund ist und deshalb draußen einen Maulkorb tragen muss, ist er ein unsicherer, ängstlicher Hund. Die drei Katzen, die im Haushalt leben machen es ihm nicht einfach. Immerzu machen sie sich lustig über ihn.
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    Da legt der große Hund sich statt in sein Körbchen lieber unter das Sofa. Hier verbringt er auch seine Nächte, aber als er einen Einbrecher vermutet, ist er doch bereit seine Familie zu schützen. Die Gefühlswelt von Spike Dickus geht von ängstlich, beleidigt bis zu wütend. Im nächsten Kapitel geht es um Neid, auch das können ihm die meisten Leser*innen nachempfinden. Denn es kommt noch eine Hündin in den Haushalt, die es leichter mit den Katzen nimmt und die sich schnell anpassen kann. Es braucht einige Zeit, bis der dicke Hund mit ihr Freundschaft schließt.
    
    Neben diesen Hundegeschichten lernen wir aber auch ein schwarzes Schaf kennen, dass von seiner Mutter einen zitronengelben Pullover bekommt, damit es zwischen den weißen Geschwistern nicht so auffällt. Mit den vier Kücks sind wir auf einem Spaziergang und treffen zwei hochnäsige Hunde. Zum Schluss müssen wir uns von dem Hund Puschkin verabschieden, der schon früh in den Hundehimmel kommt.
    
    Die bunte Auswahl kurzer Geschichten lässt sich dank der großen Schrift gut lesen. Alle Geschichten sind sehr gefühlvoll geschrieben und ganz besonders hat es mir der ängstliche Kampfhund angetan.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ferien mit Juli

    Ferien mit Juli

    Petra Eimer

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    In diesem dritten Band von dem Pferd Juli geht es in den Urlaub an die See. Mit Herrn Hoppe fahren Paul, Max und Anna zu einer alten Freundin, die eine Ponypension am Meer eröffnen möchte.
    Schon die Hinfahrt stellt sich als nicht ganz unproblematisch heraus, aber dann wird Julis Angst vor Wasser zu einen richtigen Problem. Dann kommen sie doch noch gut auf der Insel an und finden dort im Wasser eine Flaschenpost. Die verspricht einen Piratenschatz und die Freunde machen sich auf die Suche. 
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    Aber zunächst beziehen sie bei Svenja ihre Zimmer. Da Max so sehr schnarcht, kann Paul nicht schlafen und so entdeckt er in der Nacht einen Piraten. Oder hat er ihn doch nur geträumt? 
    Neben der spannenden, aber auch witzigen Urlaubsgeschichte, lebt das Buch von seinen tollen Bildern. Besonders die Bewegung der Pferde ist genial eingefangen, ebenso die Mimik von Mensch und Tier. Der Text hat die unterschiedlichsten Schriftbilder und dadurch wird die Spannung und Wichtigkeit der Worte und Sätze besonders unterstrichen. Dadurch wird das Lesen des Buches viel interessanter und aufgelockerter. 
    
    Ein tolles neues Abenteuer mit den tierischen Vier, das niemand versäumen sollte. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kleiner Pinguin ganz groß

    Kleiner Pinguin ganz groß

    Luisa Hartmann

    monika fuchs

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Das Cover zeigt schon die wehrhaften Tiere in der Antarktis, sie wollen die Menschen vertreiben, die sich in ihrer Heimat breit machen wollen. In 13 Kapiteln wird die Geschichte von dem kleinen Pinguin Philip, der es nicht gerne hört, wenn man ihn Phipsi nennt, und seinen Freunden, dem Albatros Chris und der Robbe Wendy erzählt. Philip findet es am schönsten warm bei seinem Papa eingekuschelt zu schlafen, aber er muss sich den Platz in Papas wärmenden Hautfalte mit seiner großen Schwester Adele teilen.
    All diese Protagonisten werden uns zu Beginn des Buches mit Bildern vorgestellt. Aber da ist auch noch der jugendliche Pinguin Tscharly, der den kleinen Philip gerne mobbt. 
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    Chris, der wie alle Albatrosse ein Flugkünstler ist, hat große Probleme mit der Landung, deshalb ist es dem kleinen Pinguin immer etwas peinlich, wenn sie Freund ihn besucht. Aber diesmal hat der Vogel schlechte Neuigkeiten. Ein Gruppe Menschen ist auf dem Eis aufgetaucht und die benehmen sich nicht besonders gut. Si beobachten die Tiere, wie die Meschen aus Glasflaschen trinken und die den auf das Eis schmettern. 
    Zunächst hat Wendy eine gute Idee und sie nagt mit ihrer Familie das Eis so dünn, dass die Zelte zusammenbrechen. Aber leider vertreibt das die Menschen nicht für immer.
    Da ist es nötig sich zu verbünden und gemeinsame Pläne zu schmieden.

    Außer der spannenden Geschichte hat das Buch noch einen Sachbuchteil mit Informationen zu den Tieren und der Landschaft.Eine Tiergeschichte über Zusammenhalt und Freundschaft, aber auch über Umwelt und Natur. Benehmen auch wir uns aus Tiersicht oft als Eindringlinge und Ruhestörer? 

    Dagmar Mägdefrau

  • Paul und sein Freund, der Baum Yggdrasil

    Paul und sein Freund, der Baum Yggdrasil

    Klaus Heimann

    Illustrationen von Diego Fernández Rodriguez

    Hummelshain

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Paul ist 10 Jahre alt und er ist ruhiger als seine Altersgenossen, er schaut nicht gerne fern und zockt auch nicht am Computer. Dafür liebt er es sich vorlesen zu lassen, obwohl er natürlich auch selbst lesen könnte.
    Paul verbringt seine Tage und manchmal auch Nächte bei seinen Großeltern, die wohnen wie er in Essen, aber am anderen Ende der Stadt. Zusammen mit seinem Großvater setzt Paul ein Gartentor ein, das direkt in den Park führt und hier entdeckt Paul „den größten Baum Essens“. Nachdem der Baum endlich Blätter hat, gibt er sich als Esche zu erkennen.
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    Der Großvater liest Paul aus einem geheimnisvollen Buch eine Geschichte vor. Sie handelt von dem Wikingerjungen Leif, der zusammen mit seinem Vater und der ganzen Mannschaft mit dem Boot unterwegs ist. Im Laufe des Buches kommt es zu gefährlichen Situationen, aber auch im Park ereignet sich etwas, was Paul unbedingt verhindern muss. Ein dicker Mann gibt einen anderen Mann den Auftrag Bäume zu fällen und Pauls Esche soll auch der Säge zum Opfer fallen. 
    Paul hat inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis zu dem großen Baum, zum einen ist er sicher, dass es sich um den Baum Yggdrasil handelt, der im Mythos der Wikinger die gesamte Welt trägt und zum anderen kann er auf dem Baum sitzend seine Gedanken und Gefühle ordnen. 
    Da Paul ein einfallsreicher Junge ist, fällt ihm einiges zur Rettung des Baumes ein.
    
    Durch die beiden parallel erzählten Geschichten von Paul und Leif gibt es viel Spannung in diesem Buch, aber es gibt auch viele in die Geschichte eingebundene Informationen über Wikinger und ihren Mythos.
    Der Enkel Lucas kann stolz auf seine beiden Opas sein, der ein hat diese schöne Geschichte geschrieben und der anders hat sie mit kleinen bunten einfach gezeichneten Bildern illustriert. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Weltbeste kleine Schwester

    Weltbeste kleine Schwester

    Katja Reider

    Hanser

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Johanna ist schon 16 und ihr jüngerer Bruder liegt als Sandwichkind zwischen ihr und der zehnjährigen Rosa. Rosa, die kleine Schwester ist es auch, die uns von ihrer Familie berichtet.
    Während die beiden Großen ständig meinen, dass die Kleine bevorzugt wird, muss Roas feststellen, dass sie einfach nicht ernst genommen wird.
    Da die Eltern übers Wochenende zu einem Familientreffen müssen und keines der Kinder sie begleiten möchte, lassen sie die Drei allein zu Hause. Eigentlich hätte Rosa bei ihrer Freundin Geburtstag gefeiert und da es sich um eine „Sleep-over-Party“ handelt, hätte sie bei Bini übernachtet. Leider kommt es aber anders. 
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    An diesem Wochenende stellt sich heraus, dass kleine Schwestern durchaus nützlich, fantasiereich und voller Ideen sein können. Und wir Leser und Leserinnen lernen eine wunderbare Familie kennen, die, wenn es darauf ankommt, zusammenhält.
    
    Das Buch hat kurze Kapitel und witzigen Überschriften und einigen Bleistiftzeichnungen, es ist gut zu lesen und macht sicher nicht nur keinen Schwestern viel Spaß. Keine Ahnung, ob die Autorin eine „kleine Schwester“ ist, auf jeden Fall kann sie sich in sie hineinversetzen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Rassismus geht uns alle an

    Rassismus geht uns alle an

    Josephine Apuraku

    Jule Bönost

    Meikey To

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre, für Lehrkräfte, für Eltern – für alle.

    Das Cover zeigt Menschen zu Fuß, im Rollstuhl und in einem Auto. Die junge Frau auf dem Dach des Autos hält ein Mikrofon. Auf einer Fahne steht „Deutschland hat ein Rassismus-Problem!“.
    Dieses schmale Buch heißt, nach dem Glossar, das die Begriffe erklärt, die Leser*innen willkommen. Hier werden einige Dinge, die das Buch betreffen, erklärt. Unten auf der Seite winken uns viele Menschen zu. Die unterschiedlichen Arten der Diskriminierung werden erläutert.
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    Der Begriff „Ageismus“, der Benachteiligung alter Menschen, war mir neu, das Gegenteil nennt sich „Adultismus“.  Danach geht es um Rassismus gegen BIPoC, also Menschen, die nicht als weiß gelten. Das ist die gängige Selbstbezeichnung. Die schon seit Jahrhunderten geltenden Vorteile für Weiße werden erläutert, danach geht es um den Begriff Hautfarbe und was wir damit verbinden. „Struktureller Rassismus“ zeigt Beispiele, die mir bisher vielleicht gar nicht so aufgefallen sind. Ich habe schon einige Bücher zum Thema gelesen und kann bestätigen „Wissen hilft“. Die unterschiedlichen Arten des Rassismus und gegen wen sie sich wenden, werden danach thematisiert. Nach einem Ausflug in die Geschichte, geht es darum, sich gegen Rassismus einzusetzen. Einige Betroffene erzählen von ihren Erfahrungen und danach heißt es „Zusammen aktiv werden!“

    Ein kleines, preisgünstiges Buch mit vielen wichtigen Informationen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Finn MacFool wird Finn MacCool

    Finn MacFool wird Finn MacCool

    Gudrun Güth

    Papierfresserchen

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Finn ist kolkrabenschwarz genau wie seine Mutter, sein Vater angelt am Baikalsee nach Fettfischen. In der Schule hat Finn keinen einfachen Stand, seine Lehrerin behandelt leider nicht alle Kinder so wie sie es verdient hätten und für Finn hat sie so gar kein Verständnis. Dabei ist Finn weder dumm noch kennt er sich in der Welt nicht aus. Aber eine Aussage wie „Du bleibst sitzen“ führt dazu, dass er am Freitag nach Schulende auf seinem Stuhl sitzen bleibt. Solche doppeldeutigen Begriffe machen dem Jungen immer wieder Schwierigkeiten.
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    Da das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist und wir an seinen Ideen und Gedanken teilhaben dürfen, verstehen wir als Leser und Leserin, wie er in Situationen gerät, die von denb anderen Mitwirkenden nicht immer verstanden werden. So macht er sich zu Fuß mit einem Hund aus dem Tierheim auf den Weg nach Sibirien, weil er zu seinem Vater möchte. Er hat die Strecke genau im Atlas eingezeichnet und die Seiten hat er auch dabei. Nur ist ihm wohl der Maßstab kein Begriff.
    Da es Finns größter Wunsch ist einen Hund zu haben, macht er sich ganz selbstständig mit dem Rad auf den Weg zum Tierheim, um Bille kennenzulernen, von der er schon gehört hat. Er verspricht dem Hund, dass er ihn am Wochenende holt und er zieht alle Register, um das zu schaffen. 
    Finn ist ein ganz liebenswerter Junge, den man immer wieder gerne in den Arm nehmen möchte, wenn es da Leben nicht so gut mit ihm meint. Aber auch er versucht sich zu verändert und gibt sein Möglichstes, immer in der Hoffnung, dass sein Vater wieder zu ihnen zurückkommt. Dann meldet sich sein Vater endlich aus Irland und Finn darf in den Ferien zu ihm fahren. Eine abenteuerliche Zeit beginn in der Finn ein klein wenig erwachsen wird.
    
    Ich habe sehr mit Finn gelitten, aber mich auch mit ihm gefreut, über den Hund, einen tollen Aufsatz und die Familie in Irland.
    Die Geschichte über Verwandlung von MacFool in MacCool fand ich realistisch und sehr einfühlsam geschrieben.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Wildwiese

    Die Wildwiese

    Angelika Huber-Janisch

    Annette Zacharias

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    „Die Vielfalt einer verborgenen Welt entdecken“ so lautet der Untertitel des wunderschön illustrierten Sachbuchs. Schon das Cover zeigt Blumen und Tiere, die uns im Buch begegnen. Im Einband geht es weiter, diesmal gesellen sich Insekten und Schmetterlinge dazu. 
    Nach dem Inhaltsverzeichnis erfahren wir einiges über die Wiese, das Bild zeigt eine Kuh auf einer bunt blühenden Wiese. Etwas über Wiesenvögel und wie schlau sie sind, erfahren wir auf der nächsten Doppelseite.  Reh und Hase haben auch ihren Lebensraum auf der Wiese. „Lange Löffel oder kurze Ohren?“ erklärt den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen. 
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    Insekten und welche Blumen sie mögen und was Schmetterline bevorzugen darum geht es im nächsten Teil. Aber es gibt auch Tiere, die unter der Wiese wohnen. Dass die niedlichen Glühwürmchen als Larven Schnecken mögen und sie mit einem Giftbiss töten, war mir ganz neu. Was Pflanzen alles tun, um bestäubt zu werden, eine spannende Geschichte. Aber auch nachts schläft die Wiese nicht, viele Tiere sind noch unterwegs. Wann sollte man Wiesen mähen, damit sie Lebensraum für viele Tiere bleiben? Moos und Pilze findet man auch auf einer Wiese, manchmal machen Menschen sie zu Streuobstwiesen. Blühende Ackerränder und der Duft der Wiesen, aber „wie klingt eine Wiese?“ Unter der Überschrift „Mein erstes Herbarium“ gibt es eine Anleitung, wie man Blumen trocknet. Eine Deutschlandkarte zeigt, wo es besondere Wiesen gibt und welche Pflanzen man dort finden kann. 
    
    Im Text gibt es Worte, denen ein Dreieck vorangestellt wurde und die andersfarbig gedruckt wurden, im Glossar findet man die Erklärungen. 
    Ein vielfältiges Sachbuch mit realistischen Illustrationen, ein echtes Schatzkästchen für jinge Naturfreunde.
    
    Dagmar Mägdefrau