• Dein Schutzengel – Hab keine Angst, wenn’s dunkel ist

    Dein Schutzengel – Hab keine Angst, wenn’s dunkel ist

    Lucinda Riley

    Harry Whittaker

    Bilder von Marie Voigt

    Penguin Junior

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die Bestsellerautorin Lucinda Riley hat mit ihrem Co-Autor ein wundervolles Bilderbuch geschrieben und die Bilder von Marie Voigt gefallen mir sehr. 
    Das Cover zeigt den kleinen Ben, er sitzt mit seinem Schmusebär im Bett und darüber schwebt ein Schutzengel. Im Einband klebt dieser Engel auf einem Wolkenhimmel und kann herausgelöst und aufgehängt werden. Zur Vorstellung eines Schutzengels sehen wir ihn als Wolke am Himmel schweben. Für den Engel „Taluna“ ist nichts unmöglich. Eine beruhigende Vorstellung. 

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    Dann startet die eigentliche Geschichte. Ben ist mit seinen Eltern auf Land gezogen und sein neues Zimmer ist ihm sehr fremd. Das einzig tröstliche ist die Eisenbahn, die nun genug Platz hat und die Ben sofort aufbaut. In seiner ersten Nacht im neuen zu Hause, wird Ben durch ein Klopfgeräusch gestört und als er durchs Fenster schaut, sieht er „etwas ganz und gar Gruseliges.“ Für ihn ist klar, dass hier ein Monster wohnt. Als er seiner Mama davon erzählt, lacht sie und meint „So was wie Monster gibt es gar nicht.“ Als es am Abend wieder ans Fenster klopft, flüchtet sich Ben ins Bett der Eltern. 
    Doch da taucht der Schutzengel auf und erfährt von Bens Ängsten und sie findet eine schöne Lösung für Bens Problem. So bekommt Ben am Ende doch ein richtiges „Zuhause-Gefühl“ im neuen Haus. Dass es für das Monster letztlich eine ganz einfache, schöne Erklärung gibt, hat mir sehr gut gefallen.

    Der Glaube an Schutzengel ist sicher auch etwas sehr Tröstliches, man darf sich aber nicht nur darauf verlassen, manchmal muss man sein Schicksal auch selbst in die Hand nehmen. Aber zu diesem Thema gibt es ein großes Angebot an Bilderbüchern.

    Dagmar Mägdefrau

  • Nobbi der Mutmachhase – Zusammen schaffen wir das!

    Nobbi der Mutmachhase – Zusammen schaffen wir das!

    Maike Bollow

    Judith Allert

    Stefanie Reich

    Edel Kids Books

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In diesem zweiten Nobbi-Buch festigt der Hase seinen Ruf als „Mutmachhase“. Das Cover zeigt den verschmitzt lächelnden Nobbi, der dem Bibermädchen Lilli mit den Zweigen hilft. Auch der kleine Vogel Flatterpiep hilft dabei.
    Auf der ersten Buchseite wird uns Nobbi genau geschrieben. Der Mutmachhase hat ein „Möhrenschnuppernäschen“, extra lange Lauscher, superschnelle Haenflitzer und ganz wichtig einen „Mutmach-Beutel“. Alles beginnt ganz entspannt im Gras liegend, dann machen sich Nobbi und er kleine Vogel auf, die beiden Freunde, denen sie im letzten Buch geholfen haben, zu besuchen. Sie sind immer noch dankbar für Nobbis Hilfe. 

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    Am Bachufer treffen sie auf das kleine Bibermädchen Lilli. Sie ist traurig, weil ihr großer Bruder ihr nicht zutraut, dass sie ein Spielzimmer für sich bauen kann. Sofort ist Nobbi in seinem Element. „Eine Prise Mut und Lachen, dann wirst du es sicher schaffen!“ mit diesem Spruch fordert er Lilli auf sich Zweige von einem Baum zu nagen. Leider stolpert das Bibermädchen und verliert damit den Glauben daran, dass sie ihre Aufgabe bewältigen kann. Doch Nobbi weiß sie zu trösten und zu motivieren. Als dann der große Bruder noch dazu kommt, schaffen die Tiere alle gemeinsam „Das tollste Spielzimmer der Welt!“ zu bauen. 
    Gute Freunde und nicht zu schnell aufgeben, dann kann auch ein Kleiner etwas erreichen. Was gibt es Schöneres für kleine Zuhörende.

    Das Buch lebt von seinen schönen Bildern, in denen man den Tieren ihre Gefühle ansehen kann. Der Text ist altersgemäß kurz gehalten und gut verständlich. Ich denke Nobbi wird sicher noch einige Aufgaben zu erfüllen haben und ich freue mich darauf.

    Dagmar Mägdefrau

  • Letzte Runde Geisterstunde

    Letzte Runde Geisterstunde

    Nadia Budde

    Kunstmann

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Wie immer hat Nadia Budde hier tolle Reime mit fantasievollen Bilder zu einem besonderen Buch zusammengebracht. Die Geister sind sehr vielfältig erdacht. „Grün. orange, gescheckt, kariert, allein, zu zweit, zu dritt, zu viert“ beginnt das Buch und mit aufsteigenden Zahlen geht es auch weiter, die Menge der Geister auf den Bildern steht immer im Bild und es wird sicher sehr schwierig sie zu zählen. Nach einer riesigen Aufzählung der Geistersorten, sehen wir die Geistermeister. Menschenkinder mit nackten Beinen und Tüten oder Lacken über dem Kopf. Denn „Geister lassen sich vertreiben… oder… lassen wir sie bleiben?“ So endet alles mit einem lustigen Bild von der Geisterbahn.

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    Die Sprache des Buches ist so schön und es macht riesenspaß es vorzulesen. Die Bilder haben ihren eigenen Stil und sind schon kleine Kunstwerke. Trotzdem des Themas sind sie nicht wirklich gruselig.

    Dagmar Mägdefrau

  • Keiner gruselt sich vor Gustav

    Keiner gruselt sich vor Gustav

    Guido van Genechten

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Kein Wunder, dass sich vor Gustav keiner fürchtet, er ist klein und rosa, einfach ein niedliches Gespenst. Der Direktor der Gespensterschule rief mit gruseliger Stimme „Buhuhuuu!!!!“ und alle Gespenster machen es ihm nach. aber Gustav bekommt nur ein leises „Bahuhu“ heraus. Zur Strafe muss er in den verlassenen Turm.

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    Hier lernt er den Kater Miau kennen und die beiden machen es sich in dem Turm so richtig gemütlich. Mit Gardinen einem gemütlichen Sessel und Blumen auf dem Tisch, erzählen sie sich Geschichten und sind glücklich. Wenn die anderen Gespenster keine Lust mehr aufs Spucken haben sitzen sie bei den beiden Freunden und trinken Tee. 

    Ein schöne Geschichte, ich habe keine Ahnung, ob ich mir da um „Anders-sein“ oder „böse Lehrer-Traumata“ Gedanken mache muss? Mir gefällt Gustav und seine Lebensweise.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bo sieht Gespenster

    Bo sieht Gespenster

    Harmen van Straaten

    Freies Geistesleben

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Weil die Mutter sie verlassen hat müssen Bo und sein Vater in ein altes windschiefes 

    Haus ziehen das den Ruf hat, dass es dort Gespenster gibt. Frau Gruselpudding und ihre zwei Gehilfen tun alles, damit die beiden wieder ausziehen. Hilfe findet Bo von einem Gespensterjungen, der aussieht wie er, aber schon 400 Jahre in diesem Haus spukt. Die Gebeine aller Gespenster liegen auf dem angrenzenden Friedhof und wenn sie dort wegmüssten, lösen sich auch die Gespenster auf.

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    Die beiden finden eine Lösung, die für alle, außer den Gaunern, als gut erweist und Bos Vater muss einsehen, dass es doch Gespenster gibt.

    Die Kapitel sind kurz und in großer Schrift ideal für Leseanfänger, sicher eignet es sich auch vorher schon zum Vorlesen. Die Federzeichnungen erinnern etwas an “ Nightmare before Christmas“. 

    Dagmar Mägdefrau 

  • Ghostkids-Spuk in London

    Ghostkids-Spuk in London

    Stefan Schwinn

    BVK LESEwelten

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Spuk in London

    Die drei Schüler der Geisterakademie in Cambridge werden überraschend als Ghostkids nach London geschickt um eine Halloweenparty zu „besuchen“. Sie leben an den selben Orte wie die Menschen und müssen mit einem Transporter, in ihrem Fall eine Truhe, in die menschliche Parallelwelt wechseln. Am Ende ihrer Mission müssen sie mit diesem Transporter auch wieder zurück.

    Es gelingt ihnen zwar, die Party zu sprengen. Vor so viel Spuk  gruselt es die Menschenkinder dann doch. Da sich Foggy nicht an die Regeln hält, werden die drei Freunde für die Kinder sichtbar. Also alles in allem eine riesige Katastrophe und als dann noch die Truhe verschwindet, scheint alles aus.

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    Nachdem dann noch ein Verbrechen gelöst wird, nimmt alles doch noch ein gutes Ende und die drei Geister können ihren Lehrern versichern, dass Halloween doch ein schöner Brauch ist.

    Simpel gestrickte Geschichte, mit vielen Ecken und Kanten. Gehört zu der Sorte Bücher: „Besser das, als gar nicht lesen“.

    Dagmar Mägdefrau

  • Nur Mut kleiner Frosch

    Nur Mut kleiner Frosch

    Richard Smythe

    orell füssli

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In der ersten Vollmondnacht im Winter treffen sich alle Tiere des Waldes zu einem großen Mondscheinweiher-Talentwettbewerb. Alle bis auf den Frosch haben etwas einstudiert, um es den anderen Tieren vorzuführen. Der kleine Frosch beneidet die anderen und traut sich nichts zu. Aber die anderen Tiere wollen auch von ihm ein Kunststück sehen.

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    Eigentlich will er den anderen erklären, dass er nicht kann, da verliert er das Gleichgewicht und macht die tollsten Kunststücke. Die Tiere sind begeistert. „Du bist unglaublich!“ 
    Der Frosch wird einhellig zum Sieger gekürt und sein Resümee ist „Du weißt nicht, ob du etwas kannst oder nicht, wenn du es nicht probierst!“

     Die Texte sind kurz, die Bilder etwas vereinfacht gemalt. Den Kindern wird die Situation bekannt sein und sie können sicher von dem mutige Frosch lernen.

    Dagmar Mägdefrau