• Frohe Weihnachten, Willi Wiberg  

    Frohe Weihnachten, Willi Wiberg  

    Gunilla Bergström

    Deutsch von Stefan Pluschkat

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der kleine Willi ist inzwischen 7 Jahre alt geworden und deshalb darf er Weihnachten zusammen mit Klein-Benni am Erwachsenentisch sitzen. Zusammen mit Oma decken die beiden Jungen den Tisch für 21 Gäste festlich. Willi darf die guten Gläser, die wie Cola-Gläser aussehen, auf den Tisch stellen. Dann kommen die Gäste und das Essen geht los. 
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    Weil Oma Willi gebeten hat, auf Klein-Benni aufzupassen, sitzen die beiden zusammen und Willi tut alles, damit der Kleine sich wohl fühlt. Er hilft ihm beim Essen und kümmert sich liebevoll. Doch dann passiert es doch, Klein-Benni stößt eine Glas um, das klirrend zu Boden fällt. Nicht nur Willi, sondern auch die Erwachsenen helfen und trösten, doch Klein-Benni schämt sich, weil er das Fest gestört hat. Im Laufe der Feier wird dann ein Lied gesungen, in dem es darum geht, die Gläser klirren zu lassen. Da rennt Klein-Benni in die Küche, weil er denkt, dass sein umgefallenes Glas gemeint ist.

    Wie schön, dass sich unser kleiner Willi, den ich schon mit meinen Töchtern vor bald 40 Jahren kennengelernt habe, sich zu so einem empathischen und lieben Jungen entwickelt hat. Es ist wunderschön zu sehen, dass er sich so lieb um Benni kümmert und dass er ihn als einziger versteht. Die Illustrationen sind so herrlich vertraut und Willi hat sich äußerlich nicht verändert. Immer noch hat er wenige Haare und ein verschmitztes Lächeln, das ihn los liebenswert macht. Der Text ist schon etwas länger, aber die Geschichte passt einfach so gut zum Weihnachtsfest.

    Dagmar Mägdefrau

  • Was fehlt dir, kleiner Roboter?

    Was fehlt dir, kleiner Roboter?

    Przemysław Wechterowicz

    Emilia Dziubak

    Übersetzt von Thomas Weiler

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Zusammen mit dem Biber sitzt unser kleiner Roboter auf einer Bank, die beiden wenden sich einander zu und es wirkt sehr innig. 
    Dem Roboter läuft eine Träne aus dem Auge und er sitzt betrübt auf seinem Bett, denn er hat seine Lieblingsschraube verloren.
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    Der Bär hilft ihm suchen, traut sich aber nicht, ihn tröstend Huckepack zu nehmen. Auch der Hase versucht zu helfen, er traut sich aber nicht, einen Witz zu erzählen, weil er glaubt, der Roboter verstehe ihn nicht. Nach der erfolglosen Suche traut sich die Ente auch nicht, mit ihm zu plantschen, und die Fruchtfliege denkt, dass Roboter kein Obst mögen, und bietet ihm nichts zum Trost an. Erst als der Biber dem Roboter eine Ersatzschraube schnitzt, holt er all die versäumten Dinge mit ihm nach.
    So geht es leider manchmal, wir glauben zu wissen, was der andere nicht nutzen kann oder will, und versagen es ihm, statt zu fragen, was ihn trösten könnte. All die unterschiedlichen Tiere glauben, dass ein Roboter sich nicht an Dingen freuen kann, die ihnen Spaß machen. Nur der Biber empfindet mit dem kleinen Roboter und erfüllt seine Wünsche.
    Das quadratische Bilderbuch hat kurze Texte, jeweils mit einem passenden kleinen Bild vom Roboter versehen. Auf der anderen Seite wirkt die Illustrationen fast wie ein Foto, was mir sehr gut gefällt.
    Ein gefühlvolles Bilderbuch, das darauf aufmerksam macht, dass wir uns mehr in andere hinein fühlen sollten.

    Dagmar Mägdefrau