• Der Scherbenpalast      

    Der Scherbenpalast      

    Annette Mierswa

    Verlag Freies Geistesleben

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Weil Lous Mutter ein neues Engagement als Schauspielerin angenommen hat, zieht die Familie von Hamburg nach Mannheim. Lou ist entschlossen, sich gegen diese Entscheidung aufzulehnen und sie benimmt sich sehr peinlich in der neuen Umgebung. 
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    Obwohl die Eltern sich sehr bemühen, ihre Wünsche zu erfüllen, verärgert sie Nachbarn, Lehrkräfte und Mitschüler*innen. Sie ist einfach nur wütend, weil sie ihre beste und längste Freundin zurückgelassen hat. In der Theatergruppe, wo sie die Hauptrollen gespielt hat, gab es Damian, auf dessen Freundschaft sie gehofft hat. Die alte Nachbarin Freya mit dem Mammutbaum im Garten, die an ihrem Scherbenpalst baut, ist die erste mit der Lou spricht. Dann taucht Sari auf, eine fröhliche Chaotin, die sich selbst als Fettnapf-Queen bezeichnet und die mit ihrer humorvollen Art Lou immer wieder zum Lachen bringt. Sie kennt sich aus in Mannheim und wirkt als Statistin beim Theater mit.
    Besonders Freya ist eine ungewöhnliche Person, sie hat einiges erlebt in ihrem Leben und gibt den Menschen angelehnt an die vielen Planzen in ihrem Garten Namen. Lous Eltern sind bereit, für das Glück ihrer Tochter einiges in Kauf zu nehmen, doch dann entwickelt sich alles ganz anders.
    Julia „Butterfly“ Hill ist eine amerikanische Umweltaktivistin, die u.a. einen Mammutbaum durch ihren Protest gerettet hat. Ihre Aktion spielt im Buch eine bedeutende Rolle.
    Für mich benahm sich Lou mit ihren wütenden Aktionen mehr wie ein Kleinkind, immer wieder zerstörte sie alles und es gab viele Tränen und einige traurige Schicksale in der Geschichte. Aber es gab durchaus auch lustige und bewegende Szenen.
    Und eine Rolle spielt auch die Stadt Mannheim, die am Anfang Kackmannheim genannt wurde.

    Dagmar Mägdefrau

  • Frei – Beste Freundschaft – Band 2

    Frei – Beste Freundschaft – Band 2

    Sarah Welk

    arsEdition

    Frei

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Die Freunde, die wir schon aus dem ersten Band kennen, kommen hier wieder zusammen. Diesmal steht Nasrin, die kluge und fleißige Überfliegerin mit der festen Vorstellung von ihrer Zukunft, im Mittelpunkt. Da sie auch die Ich-Erzählerin ist, erfahren wir eine Menge Dinge, die sie bewegen.
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    Nina glaubt, dass die schönen Rosen für sie sind und dass Josh sie für sie besorgt hat, doch dann stellt sich heraus, dass Nasrin die Beschenkte ist. Nur leider steht auf der Karte kein Absender. Könnte der neue Mitschüler Joachim dahinterstecken? Keiner weiß, wieso er auf diese ungewöhnliche Schule gekommen ist und wieso er sich so eigenartig verhält. Nasrin, die die Harmonie liebt und die jedem Streit aus dem Weg geht und immer schlichten möchte, hat es nicht einfach in dieser Geschichte. Ihr kleiner Bruder, der bisher als Einzelgänger unterwegs war, hat plötzlich einen Freund, doch Nasrin befürchtet, dass der ihm nicht gut tut. Bei aller Unsicherheit kann sie sich aber auf ihre Freunde verlassen. Auch wenn Nico manchmal etwas heftig reagiert, so steht er doch, genau wie die anderen, hinter Nasrin. Aber was soll man mit dem großen Geldbetrag machen, der der Schule gespendet wird? Da gibt viele unsinnige Vorschläge, aber am Ende eine sinnvolle Lösung.
    Auch dieser Band zeigt, dass die Autorin sich hervorragend in die Gefühlswelt pubertierender Jugendlichen mit ihrer Verletzlichkeit und Unsicherheit einfühlen kann. Es sind keine einfachen jungen Menschen, die hier aufeinander treffen. Aber dank der verlässlichen Freundesgruppe, können sich die Protagonisten selbst gegen bösartige Verhalten wie Mobbing wehren.

    Dagmar Mägdefrau