Mit seinem Hoodie und der Kapuze auf dem Kopf, die Hände in den Taschen vergraben sehen wir Jojo auf dem Cover. Dieser Junge, dessen Alter der Titel uns verrät, erzählt von seinem Alltag und den Veränderungen, die die Pubertät mit sich bringt. Weil sie zu viel gestört haben, wurden Jojo und Oskar, sein Freund sein Kindergartentagen, auseinandergesetzt und jetzt sitzt Agatha neben ihm. Er findet sie ist ein KI- Superhirn, weil sie eine Menge weiß und deshalb mag er sie nicht besonders.
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Als er dann auf seinem Tische eine zwölfbeinige Spinnen entdeckt und sie unerlaubterweise mit seinem Handy fotografieren will, schreit Agatha, weil sei eine Spinnenphobie hat und fällt in Ohnmacht. Das bringt die Lehrerin, deren Spitzname Köpfchen ist, auf die Idee, dass die Kinder etwas über ihre Probleme schreiben sollen. Doch dadurch hat Jojo erst ein Problem, denn er ist der Meinung, dass er keine Probleme habe. Oskar ist da zwar anderer Meinung, er findet, dass Jojo beim Erzählen immer zu sehr auf andere Themen kommt. Auch Jojos Vater kann ihm keinen guten Rat geben.
So berichtet Jojo von der Schule, vom Basketballspielen, von seinen Eltern und den Großeltern, von der Katze und von seinem ganzen Leben. Auch da kommt er von einem Thema zum nächsten und manchmal hätte ich mit gewünscht er hätte Dinge ausgelassen, um schneller zum Ziel zu kommen. Denn zu Ende des Buches erlebt Jojo völlig neue Gefühle und er mag plötzlich ein Mädchen, was er die ganze Zeit verabscheut hat.
Jojo kann sehr genau beschreiben, was in ihm vorgeht und er berichtet durchaus mit Humor von allem. Das Buch hat über 300 Seiten und ich muss leider sagen, dass ich es manchmal etwas langweilig fand, obwohl Jojo gerne böse Worte benutzt, die er dann mit *** versieht. Zudem ist die Übersetzung aus dem Tschechischen keine ins Hochdeutsche, es gibt viele Begriffe, die in Österreich verwendet werden.
Dagmar Mägdefrau








