-
Bobo Siebenschläfer – Mitmachbuch

Adrian-Verlag
Leseempfehlung ab 2 Jahre
Bobo Siebenschläfer ist den meisten Kindern bekannt und vertraut. Wir begleiten Bobo durch seinen Tag. Bobo hat einen Seifenblase und wenn wir sie mit ihm antippen, zerplatzt sie. Damit der Schlitten auch bergab fahren kann, müssen wir das Buch neigen, wedeln, damit der Drache fliegt, an die Tür von Oma und Opa klopfen, die Geburtstagskerzen ausblasen, den Turm umstoßen, Bobo trösten, Schaum in der Wanne wegpusten und das Licht ausmachen, damit Bobo schlafen kann.
mehr oder weniger lesen
15-mal werden die Kinder gebeten Bobo zu unterstützen, dass ist sicher für einige Kinder noch etwas viel am Stück, aber man kann ja einen Pause einlegen und später weiter machen. Am Ende bedankt Bodo sich lieb für die Hilfe und lobt das Kind. Zweijährigen machen diese Mitmachbücher immer besonders viel Spaß und Freund Bobo zu helfen ist sicher besonders schön. Dagmar Mägdefrau
-
Züge Wimmelbuch

Stefan Lohr
Wimmelbuchverlag
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Züge faszinieren Kinder sehr, wir mussten im Frühjahr mit der Enkelin im Zug nach Norddeich fahren, weil sie so gerne Zug fahren wollte. Dieses Buch hätte uns da viel Spaß gemacht. Auf dem Cover ist eine Typische Bahnhofszene zu sehen. Viele verschiedene Züge halten auf den Gleisen. Auf der ersten Doppelseite lernen wird die Menschen kennen, die auf jeder Seite vorkommen. Es ist nicht immer einfach sie dort zu finden. Das Buch beginnt mit einem Güterbahnhof, im Vordergrund wird ein Karussell auf einen LKW verladen. Es folgt das Bild vom Cover, allerdings ein etwas größerer Ausschnitt mit einem Kiosk.
mehr oder weniger lesen
Dann können wir in die Züge hineinschauen, eine Dampflok zieht einen Sambazug und eine Speisewagen, die Diesellok Kirmesinventar, Ein Schlafwagen und Autoreisezug und ganz unten der ICE mit Bistro und Großraumabteil. Ein kleiner Bahnhof in den Bergen und dahinter eine Kulisse mit Tunneln und Serpentinenstraße. Es ist Abend geworden und das Karussell ist aufgebaut, einige Züge stehen im Bahnhof und im Vordergrund gibt es Badeszenen und Boote. Mit diesem Buch werden die Kinder lange Zeit zu tun haben, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, da kann man ganze Geschichte erfinden, denn vorlesen muss man aus diesem Wimmelbuch nur ein paar Sätze ganz am Anfang. Da kann man eine lange Zugfahrt gut beschäftig sein. Dagmar Mägdefrau
Themen: Wimmelbuch -
Beißen darf nur das Krokodil

Carina Heer
Marilena Friese
mvg
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Das Krokodil winkt fröhlich vom Cover neben ihm sind Hanna und Timo zu sehen. Die beiden gehen in die Füchse-Gruppe und sind „eigentlich die besten Freunde.“ Wenn sie streiten, verstehen sie sich meist schnell wieder. Doch dann nimmt Timo Hanna den Puppenwagen weg. „Hanna fühlt eine dicke, heiße Kugel in ihrem Bauch.“ Auf dem großen Bild hat sie ihr Gesicht zusammengezogen und die Arme verschränkt. Aus ihrer Hilflosigkeit beißt sie Timo ganz fest in den Arm. Dort kann man die Abdrücke sehen und Timo weint.
mehr oder weniger lesen
Zum Glück taucht dann die Erzieherin auf und nimmt beide auf ihren Schoß. Hanna weiß ja: „beißen darf nur das Krokodil“ Auf der Doppelseite sehen wir das recht freundliche Krokodil. Doch was hätte Hanna denn tun sollen. Kratzen dürfen nur die Tiger, kneifen der Krebs und spucken das Lama. Immer gibt es zu den Aussagen schöne Bilder. So stellen die Kinder fest, dass „miteinander reden“ die Lösung wäre. So umarmen sich die beiden auf der letzten Seite ganz fest. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn es zu den Konflikten auch eine machbare Lösung gibt, die ohne erhobenen Zeigefinger angeboten wird. Besonders gut gefallen mir die Sprüche zu den Tieren, die kann man sicher immer gut wiederholen, wenn ein Konflikt auftaucht. Die fröhlichen Bilder der beiden Kinder und der Tiere werden die Kita-Kinder sicher gerne anschauen. Dagmar Mägdefrau
-
Grummeln, weinen, lachen – was kleine Monster so machen

Susanne Böse
Chriatine Faust
Arena
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Ein Soundbuch, dass Gefühle hörbar macht. Das Cover lacht sehr fröhlich und die drei die kleinen Monster Wuseli, Stierchen und Zwicki sind dort zu sehen. Wuseli ist es langweilig und er sehnt sich nach seinem Freund Stierchen, der mit den Ohren wackeln kann. Neben dem eigentlichen Text gibt es noch einen zusätzlichen Satz „Pfffhh- So schni-scharchig kling es, wenn Wuseli sich langweilt.“ Dann folgt die Aufforderung durch Knopfdrücken den Sound anzumachen. Leider wurde für diesen kurzen Text eine Schrift gewählt, die ich schwer lesen kann.
mehr oder weniger lesen
Das einäugige orange Stierchen ist wütend, weil sein Turm aus Bausteinen eingestürzt ist. Doch Wuseli hilft beim Bauen eines neuen Turmes. Zwicki hat Angst und die Freunde helfen, unterstützen und loben ihn/sie. Danach schneiden die alle lustige Grimassen und haben ihren Spaß. „Jappdappadu!“ Ein fröhliches buntes Buch mit Soundkontakten, die gut zu bedienen sind und die, die Gefühle gut erklären. Dagmar Mägdefrau
-
Mami, Mami!

Claude K. Dubios
Moritz
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das Wort Mama kommt in dem Buch nur 18-mal vor, ich hätte gedacht käme viel häufiger vor. Denn die drei Küken suchen ständig etwas und fragen ihre Mama danach. Allerdings weiß Mama auch immer sehr genau, wo das Gesuchte liegt, und kann präzise Angaben machen. Aber Mama möchte so gerne ihre Buch weiterlesen. Welche Mutter kennt das nicht? Immer wieder versucht sie es und so erfahren wir von einer „unheimlichen Gestalt“ und einem „Dämon mit schwarzen Augen“. Aber immer wieder unterbrechen sie die Kinder mit ihren Fragen.
mehr oder weniger lesen
Einmal schellt sogar eine Nachbarin, die jemanden sucht. Am Ende verwindet Mama im Garten und setzt sich dort auf einen Ast. Sie hegt die Hoffnung, dass ihre Kinder ja nie etwas finden. Ein niedliches Buch, deren Sinn den Kinder wahrscheinlich verborgen bleibt. Denn sie sind ja davon überzeugt, dass Mamas alle Fragen beantworten können und da auch gerne tun. Aber wir Mütter haben sicher unseren Spaß an der Geschichte, die in unserem Alltag immer wieder vorkommt. Dagmar Mägdefrau
-
Teddy ist weg!

Antje Damm
Moritz
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das Buch ist in dem Stil gefertigt, den die Bücher von Antje Damm ausmacht. Landschaften und Menschen, die aus Pappe hergestellt werden, werden angemalt und dann als neues Bild fotografiert. Dadurch entstehen diese besonderen dreidimensionalen Bilder. Ganz kurze Text beschreiben den Ablauf. Flo, Papa und Teddy zelten übers Wochenende. Sie bauen das Zelt auf und machen dann eine Bergtour bis zum Gipfel. Am Lagerfeuer gibt es Dosensuppe und dann wird geschlafen. Flo träumt von einem Drachen und muss am nächsten Tag feststellen, dass sein Teddy nicht mehr an seinem Platz draußen am Baum sitzt.
mehr oder weniger lesen
Die Lösung ist ein wenig mystisch und bringt Flo auf eine neue Idee. Wenig Worte erzählen mit ungewöhnlichen Bildern eine humorvolle Geschichte. Vielleicht muss man die Geschichte nochmal lesen, um den Gag zu verstehen. Dagmar Mägdefrau
-
Schüttle leise, schüttle sacht, sag den Tieren gute Nacht!

Madlen Ottenschläger
Ag Jatkowska
esslinger
Verlagsempfehlung ab 18 Monate
Ein Gute-Nacht-Buch, das mal mit einer Besonderheit daherkommt. In einem Plastikbehälter sind goldene Sterne eingeschweißt. Durch Schütteln des Buches machen sie ein sehr leises Geräusch. Jede Seite hat eine Aussparung, so kann man die Sternen-Rassel auf jeder Seite sehen und nutzen. Das Entenküken sitz bei seinen Papa in den Federn. „Hilfst du der Ente bei Einschlafen und lässt die Traumsterne fliegen?“ geht die Frage an das Kind und mit „Schüttel leise, schüttel sacht, sag dem Entchen gute Nacht.“ Wird der Text fortgesetzt. Diese Sätze wiederholen sich auf jeder Seite mit dem entsprechenden Tier.
mehr oder weniger lesen
Da ist die Katze, der Affe das Häschen und zuletzt der Löwe in den Schaf zu schütteln. Kurze Texte und viele Wiederholungen gefallen kleinen Kindern besonders, lediglich das Schüttelgeräusch ist sehr leise, denn die Sterne scheinen sich gegenseitig zu behinderm. Sie laden sich zum Einen auf und zum Anderen verhaken sie ineinander. Das ist schade, denn der Gedanke mit diesen zarten Tönen auch die Kinder etwas zu beruhigen gefiel mir gut. Vielleicht lässt sich das irgendwie besser lösen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Tiere/Haustiere -
Wie ich dich liebe

Andrea Beaty
Vashti Harrison
Zuckersüß
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Gelb gekleidet und mit gelben Gummistiefeln an den Füssen springt die Mutter mit ihrem Kind durch die Pfütze. So beginnt das Buch mit dem Satz „Ich lieb dich so gelb.“ Die beiden laufen über eine Wiese einem Schmetterling nach. Auf Mamas Schulter geht es durch den Park, dann sitzen beide auf einer Bank und schieben sich Orangenspalte quer in den Mund. Kleine Bilder zeigen unterschiedliche Gefühle der Kinder. Auch der Vater liebt seine beiden Kinder, das kleine Mädchen sitzt im Rollstuhl.
mehr oder weniger lesen
Auch sie blödeln herum. Eine Mutter liegt schlafend mit ihren Kindern im Bett. „Ich lieb dich so langsam.“ Nach dem Aufstehen wird dann aber gehetzt. Beim Sportfest läuft auch ein Mädchen mit einer Beinprothese mit. Nach einem Herbstbild sehen wir zuerst eine schwangere Frau, dann die große Schwester mit dem Baby. Vor einer Hochhauskulisse sehen wir einen Vater mit seinem Kind Karten spielen, dann liegen die beiden auf einer Wiese und schauen zu den Sternen. Der große Bär ist mit dem Text „Ich lieb dich für immer, so ewig und wahr.“ versehen. Drachen steigen am Strand, da ist ein Opa dabei. Beendet wird das Buch mit einem wunderschönen stimmungsvollen Bild. Die Mutter gibt ihrem Kind „den zärtlichen Kuss.“ Die Bilder sind weichgezeichnet und in zarten Farben gehalten. Der Text reimt sich und so entsteht ein liebevolles Gedicht für unsere Kleinen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Liebe & Sexualität -
Mama und Mami und ich – Die große Vermissung

Nina LaCour
Kaylani Juanita
Zuckersüß
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Eine dunkel- und eine hellhäutige Mama geben ihrer kleinen Tochter auf beide Wangen einen Kuss. Das Mädchen kneift fröhlich ein Auge zu. Ein glückliche Familie ziert das Cover.
Die Geschichte führt uns durch eine ganze Woche, eine ganze Woche in der die Mutter, die das Kind „Mami“ nennt, auf Geschäftsreise ist.
Der Tag beginnt mit einem schönen Frühstück, dann winken Mama und Kind Mami zu und sie fährt für eine Woche weg. Dienstag in der Kita erzählt das Mädchen dem Erzieher, wie sehr sie ihre Mami vermisst.mehr oder weniger lesen
Die anderen Kinder erzählen, was sie vermissen. Am Mittwoch telefonieren Mama und Kind mit Mami. „ich vermisse dich mehr, als Schnee in den Bergen fällt“ sagt Mami und so kommt der Begrifft der Vermissung auf. Donnerstag bei Einkaufen müssen keine Heidelbeeren für Mami gekauft werden. Am Abend wird mit Mama gekuschelt, weil das Kind so traurig ist. Freitag und Samstag gibt es viel im und um das Haus zu tun.
Am Sonntag pflücken die beiden einen bunten Strauß Blumen, eine Sorte für jeden Tag. Für den Freitag Fingerhut, eine schöne, aber hochgiftige Pflanze. Dann kommt Mami endlich wieder zurück und das letzte Bild zeigt alle drei in einer liebevollen Umarmung.
Die Bilder sind mit vielen geometrischen Figuren gezeichnet, dadurch wirken sie nicht so sehr weich. Mama hat einige Tattoos, was in Bilderbüchern noch ungewöhnlich ist.
Dass ein Elternteil für eine längere Zeit nicht zu Hause ist, ist nicht ungewöhnlich. Hier werden die Gefühle des Mädchens, dass uns diese Geschichte erzählt, beschrieben und das Wort „Vermissung“ sagt ganz klar, was ihr fehlt.
Dagmar Mägdefrau -
Rotkäppchen

Nach Jacob und Wilhelm Grimm
Illustriert von Rocio Bonilla
Jumbo
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Dieses Klappbilderbuch mit runden Ecken zeigt ein niedliches Rotkäppchen auf seinem Cover, auch der Wolf, der sich die Lippen leckt, wirkt nicht sehr grausam. Im Buch finden wir einen Text, der sich an der Geschichte der Gebrüder Grimm orientiert. Das erste Bild zeigt eine sehr modernes Rotkäppchen mit seiner Mutter, unter dem Bild steht eine kurzer erklärender Text. Der lange Text weißt durch ein Zeichen darauf hin, dass die Seite aufgeklappt werden kann. Hier sehen wir das Mädchen auf dem Weg zur Großmutter, hinter den Bäumen lauert der Wolf.
mehr oder weniger lesen
Schon spricht er Rotkäppchen an und weist auf die Blumen hin. Er selbst klopft bei der Großmutter, geht hinein und verschlingt sie. Mit großen Augen schaut Rotkäppchen hinter der geöffneten Tür hervor und stellt dann am Bett die bekannten Fragen. Am Ende schmiegt sich Rotkäppchen in Großmutters Arm, während der Jäger seinen Kaffee trinkt. Es gefällt mir sehr gut, dass es zum Märchentext auch eine Kurzversion der Geschichte gibt, die man kleinen Kindern schon zeigen kann. Auf der Rückseite des Buches erfahre ich, dass dieser Text auch zum Mitlesen gedacht ist und deshalb einige Begriffe wie „Weg“ oder „Haus“ zusätzlich beschriftet wurden. Ich finde, dass Märchen nicht einfach vergessen werden sollten, deshalb mag ich diese Bilderbücher und lese sie gerne vor. Dagmar Mägdefrau
-
Liebhaben

Christopher Franceschelli
David Partington
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Das Cover zeigt, wie die Pinguineltern liebevoll auf ihr Küken hinabschauen. Aber das Ungewöhnlich an diesem Papp- und Klappbilderbuch ist die Dicke von ca. 5 cm. Als Erstes steht da der Elefant in der Savanne „Ich hab dich lieb.“ So beginnt der Text immer. Wenn man die Elefantensilhouette umblättert, steht er Rüssel an Rüssel mit einem Elefantenbaby. „Liebhaben ist…wie eine gemeinsame Reise.“ Und hinter der nächsten umklappbaren Seite sehen wir die Herde und der kleine Elefant hält sich an Mamas Schwanz fest. Die Erdmännchen schauen ihnen nach.
mehr oder weniger lesen
Dann folgt das Versprechen „Ich begleite dich auf deinem Weg und bleibe immer bei dir.“ Worte, die Vertrauen aufbauen und Sicherheit geben. Im Meer verspricht der Otter, dass seine Hand dich festhalten wird. Es folgt die Giraffe, die Schwaneneltern, die mit ihren Hälsen ein Herz formen und Unterstützung geben. Nach dem Känguru folgt der Panda, dann das Nilpferd, dessen Liebe in die Tiefe geht. Das Faultier meint „Liebhaben ist Zeithaben.“ Die Pinguine sind danach zu sehen und der Fuchs lässt Abenteuer zu. „Liebhaben macht uns Mut.“ findet der Adler und fliegt hoch in den Himmel. Auf der letzten Doppelseite, die man noch einmal ausklappen kann, sehen wir einen Park mit Eltern und Kindern „Wenn wir einander liebhaben, ist das Leben wunderbar.“ Ein Buch voller Liebe und schönen Versprechen für unsere Kleinen. Ich kann es mit bei vielen Gelegenheiten als Geschenk vorstellen, oder einfach nur um mal zu sagen „Ich hab dich lieb!“ Dagmar Mägdefrau
-
Nachtlampenfieber

Stephanie Schneider
Nele Palmtag
BELTZ & Gelberg
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Titelbild sehen wir die kleine Luzie und ihre Oma im Schein der Deckenlampe am Küchentisch sitzen, ihre Hände berühren sich und beide haben eine schönes Lächeln auf den Lippen. Ein heimeliges, gemütliches Bild voll Vertrauen. Für Luzie ist es ein besonderer Tag, sie schläft heute zum ersten Mal alleine bei Oma, ganz alleine natürlich nicht, denn Herr Palimpa, ihre Bär, ist dabei. Oma freut sich über „sturmfrei“ und nach dem Wäsche aufhängen geht es ans Verkleiden. Da ist das schlechte Gefühl vom Abschied schnell vergessen.mehr oder weniger lesen
Dann geht es in den Supermarkt und Luzie schlägt das Angebot von Oma Pommes zu kaufen aus, weil sie dasselbe essen möchte, was es immer bei Oma gibt. Dann machen es sich die beiden mit ihrem Abendbrot vor dem Fernseher gemütlich. Mit Oma zusammen legt sich Luzie ins das alte Bett von Mama, Oma liest ein Buch aus ihren Regal vor. Als Oma sich auszieht, kann Luzie sie über den Flur hinweg beachten und sie stellt fest „Als Einschafoma siehst du aber komisch aus.“ Doch dann hat Luzie allein im fremden Bett doch etwas Angst. Deshalb ist es schön, dass Oma zu ihr kommt und ihr gesteht, dass sie auch etwas Angst vor der Übernachtung hat. Luzie weiß, dass ist „Nachtlampenfieber“. Nach einer heißen Milch können dann beide zusammen einschlafen. Die erste Übernachtung bei Oma ist für Kinder immer ein spannendes Erlebnis. Hier werden die Gefühle sehr schon beschrieben. Besonders die Überwindung der Angst zusammen mit Oma gefällt mir gut. Neben der einfühlsamen Geschichte sind die Bilder wunderschön gezeichnet. Da ist die etwas rundliche Luzie mit kurzen dunklen Haaren und die rothaarige Oma mit runder Brille, deren Figur altersgemäß gestaltet wurde. Da finden sich sicher viele Omas wieder. Die Art, wie sie beiden sich anlächeln, da weiß man, da sind zwei, die sich sehr mögen. Ich wünsche den kleinen Lesern und Leserinne, dass sie auch bald bei Oma schlafen. Dagmar Mägdefrau

