• Das mag ich – Ich zeige es dir

    Das mag ich – Ich zeige es dir

    Heinz Janisch

    Birgit Antoni

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab 6 Monate

    Eine wunderschön mit vielen Tieren gestaltetes Pappbilderbuch für die ganz kleinen. Auf der ersten Doppelseite lesen wir einen Vierzeiler. „Ob Groß oder Klein – das Leben kann so aufregend sein!“ Sicher auch ein Spruch für manche Erwachsenen. Neben dem Kind, das ein Herz innig umarmt sehen wir die unterschiedlichsten Tiere. Dann geht es weiter mit dem Frühling, ein Zweizeiler gibt die Erklärung dazu „Die Vögel draußen zwitschern laut, die Sonne wärmt schon meine Haut.“ Dazu wird gepflanzt und sich auf der karierten Decke ausgeruht.
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    Im Sommer geht es an die See, ein Junge reitet auf einem Gummikrokodil, viele Tiere sind um ihn herum zu sehen. Nach Herbst und Winter ist die nächste Überschrift „…meine Familie“ Hier steht Papa am Herd während Mama mit dem Kind spielt. Natürlich mögen die Kinder auch Kuscheltiere. Im und auf dem Bett sind einige davon zu sehen. Mit gefällt das Bild zu Geschichten besonders gut. Hier wird in gemütlicher Umgebung vorgelesen und das Kind fühlt sich als Pirat. Die letzte Seite hat ein ausgeschnittenes Herz, durch das man passen zum Reim „Besonders gerne mag ich dich! Ich hoffe, du magst auch mich…“ das Kind hindurchschauen lässt.
    
    Das Bilderbuch vereint schöne Bilder mit passenden Reimen, die Kinder werden es gerne anschauen und vorlesen lassen.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Die Kartoffel und der Sinn des Lebens

    Die Kartoffel und der Sinn des Lebens

    Birte Müller

    Freies Geistesleben

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Buch beginnt mit den Worten „Es war einmal…“, aber ein Märchen ist es eigentlich nicht. Alle Kartoffeln wissen, dass der Sinn ihres Lebens darin besteht, gegessen zu werden. Doch eine kleine Kartoffel will nicht in die Kartoffelsuppe. Sie sagt „Gar nichts muss ich“ und kullert vom Tisch. Im Garten fragt sie den Vogel nach seinem Lebenssinn und er antwortet „Ich sitze einfach im Baum und singe.“ Der Regenwurm gräbt die Erde um und dient dem Vogel als Nahrung. Die Hummeln bestäuben die Pflanzen und die Blume duftet und bietet Nektar und am Ende frisst sie der Regenwurm.
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    Dem Stein reicht es,  “einfach nur da zu sein und in der Sonne zu liegen.“ Das fand die Kartoffel alles sehr aufregend, aber für sie war es nicht sinnvoll. Müde legte sie sich hin und „kuschelte sich in die warme Erde.“ So bekam sie Wurzeln und aus ihr wurden viel andere Kartoffeln. 
    
    Die Bilder sind wohl im Kartoffeldruck entstanden und in Erdfarben gehalten, das passt gut zum Thema. Für die Kinder ist es sehr spannend, die Kartoffel zu begleiten und einiges über die Natur zu erfahren.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Meine ersten Wimmelbilder – So viele Fahrzeuge

    Meine ersten Wimmelbilder – So viele Fahrzeuge

    Sybille Brauer

    Melanie Brockamp

    Stefan Seidel

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Dieses Pappbilderbuch hat ein etwas größeres Format und es gibt viel zu sehen. Das Cover zeigt Eltern, die ihren Kinder auf einer Brücke stehend, die Umgebung zeigen. Da steht ein Kran mit der dazugehörigen Baustelle, neben der Straße verläuft ein Radweg und auf dem Fluss ist ein Paddelboot zu sehen. Die erste Doppelseite bildet eine Kreuzung ab, Müllabfuhr, Bus, Rohrreinigung und ein Paketauto sind u.a. zu sehen.
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    Der kleine Text regt zum Mitlesen an, denn einige Worte sind durch Fahrzeuge, die wir auf der Seite sehen, ersetzt. Weiter geht es mit einem Bauernhof, da hoppeln Hasen über das abgemähte Feld, es gibt allerlei Fahrzeuge und Tiere zu benennen. So viele Fahrzeuge sind auf der Baustelle zu sehen, da wird das Fundament gegossen und Bauteile abgeladen. Mit der Bahn geht es in den Urlaub und danach ist ein Tankwagen verunglückt und hat ein Haus in Brand gesetzt. Viele Fahrzeuge löschen und retten. Auf der letzten Doppelseite geht es ans Wasser. Die Kinder werden viel Spaß haben, sich die vielen Fahrzeuge anzuschauen und es wird viele Fragen zu beantwortet geben zu all diesen Wimmelbildern.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Der Frieden ist ausgebrochen

    Der Frieden ist ausgebrochen

    Willi Weitzel

    Verena Wugeditsch

    Bohem

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Buch des Monats Januar 2023

    Großer Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

    Das ist es, was wir uns alle wünschen, dass endlich der Frieden ausbricht. Das Buch handelt von einem Gespräch des kleinen Mädchens und ihrem Vater. Die beiden sind auf dem Cover zu sehen, sie vertrauen sich und da kann man alles fragen. 
    Das Mädchen hat auf dem Spielplatz vom Ausbruch des Friedens gehört und der Vater meint, der Frieden feiere mit seinen Freundinnen Freiheit, Gerechtigkeit und Friede. Sie feiern in seiner Brust und das Mädchen kann das Trommeln in Papas Brust hören. 
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    Doch dann will sie wissen, wie es zum Krieg kommt. „Stell dir vor, es gibt ein Land, in dem Leute bestimmen, die immer unzufrieden und wütend sind.“  Diese greifen dann die Nachbarn an und „es wird gekämpft und geschossen.“ Die Politiker:innen reden zuerst, doch wenn das Reden nicht mehr hilft, erklären sie dem anderen Land den Krieg.  Auf dem Bild kann man Vater und Tochter die Angst ansehen, denn im Hintergrund lauert ein dunkler Schatten und es sind Soldaten zu erkennen. Das Mädchen begreift gleich, dass es so zur Flucht kommt. „Wie hört der Krieg auf?“ Der Vater erklärt, dass man sich nach einem Streit entschuldigt, so gibt es hier einen Friedensvertrag und weiße Fahnen. Dem Kind würden bunte Fahnen besser gefallen. 
    
    Ganz einfach ist der Text nicht, das liegt an dem auch für uns Erwachsenen schwierigen Thema. Das Vertrauen zwischen Vater und Tochter kann man mit Hilfe der Bilder gut spüren und es tut gut, diesem Gespräch beizuwohnen. Das Buch besteht aus dem Dialoge der beiden, die Aussagen sind in unterschiedlichen Schriften zu Farbschattierungen gedruckt. Alles andere erklärt sich durch die Bilder und benötigt keine weitere Erklärung.
    
    Ein sehr gut konzipiertes Buch, dass leider in diesen Tagen notwendig ist.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Herr Kleemann und sein Fisch

    Herr Kleemann und sein Fisch

    Beate Teresa Hanika

    Merle Goll

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Herrn Kleemann. Er ist unterwegs zum Teich, um zu angeln. Er sitzt lange dort, bis er einen Fisch gefangen hat. Der Fisch ist sehr groß und silbern, mit goldenen Punkten am Bauch. Herr Kleemann tut ihn zunächst in einen kleinen roten Eimer und nimmt ihn so mit nach Hause. Dort schüttet er das Wasser mit dem Fisch in die Badewanne, die er voll Wasser hat laufen lassen. Frau Kleemann ist zunächst wütend, weil sie den Fisch braten wollte, doch als sie ihn in der Wanne sieht, ist auch sie verzaubert von seiner Schönheit.
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    Die beiden essen Kartoffelbrei und rote Rüben und es gibt keinen Fisch dazu. In den nächsten Tagen verlegen sie ihren Alltag ins Bad, damit der Fisch Unterhaltung hat. Aber er wird dann doch traurig so allein in der kleinen Wanne.
    So machen sich die beiden auf und bringen den Fisch in einen schön gelegenen Teich mit klarem Wasser. Gemeinsam und ohne Angel werden sie ihren Fisch dort noch oft besuchen.
    Man sieht das Ehepaar eng zusammen auf einer Decke sitzen und den Teich anschauen, ein Bild voller Harmonie und Liebe.
    
    Die Eheleute Kleemann sind ein tolles Paar. So sind sie sich einig, dass der Fisch zu besonders ist, um gegessen zu werden. Die Bilder strahlen die gegenseitige Liebe der beiden wieder und sind  sehr gefühlvoll. Der Text ist schon ein wenig lang, aber schön zu lesen und gut zu verstehen. Ob Kinder danach noch bereit sind, Fisch zu essen, weiß ich nicht, aber Kartoffelbrei und rote Rüben sind schließlich auch lecker.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Unser Einsatz für die Umwelt – Können wir die Bienen retten?

    Unser Einsatz für die Umwelt – Können wir die Bienen retten?

    Katie Daynes

    Róisin Hahessy

    Usborne

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Die Bienen fliegen in Form eines traurigen Gesichtes ans Fenster der Kinder, dann weist eine Formation wie ein Pfeil die Kinder an, ihnen zu folgen. Die Bienen führen die Kinder zu ihrer Königin, die wir an der Krone erkennen. Erstaunt stellen die Kinder fest, dass die Bienen in einem Erdloch wohnen. So erfahren wir, dass nur die Honigbienen in Bienenstöcken leben. Die einzelnen Bienen werden vorgestellt und sie erklären uns „Wir schweben in Lebensgefahr.“ Die Kinder sind sehr verwundert, dass wir Menschen schuld an diesem Problem sind.
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    Es erfolgt dann aber  eine genaue Erläuterung, dass wir nämlich zu viele Blumen abmähen und Wälder abholzen. Die Kinder wollen helfen, aber erst erzählen die Bienen noch von ihrer Superkraft - nur durch ihre Bestäubung kann alles wachsen und Früchte tragen. Ein Bild mit vielen Pfeilen erläutert uns die Nahrungskette, die meist mit Pflanzen beginnt und ohne diese schnell enden würde. Die Bienen bitten darum, die Welt mit ihnen zu teilen, mehr Blumen zu pflanzen, mehr Flächen zu begrünen und ihnen Bienenhotels zur Verfügung zu stellen. Bäume blühen das ganze Jahr und ihre Vielfalt bringt den Bienen Nahrung. Wir sollten mehr Rad fahren, ob allerdings die geforderten E-Autos insgesamt weniger CO2 verursachen, bezweifele ich immer noch. Es folgen noch viele gute Ratschläge und Erklärungen, die sicher wichtig für den Erhalt der kleinen Insekten sind.
    
    Ein Buch, das sehr klar die Situation der Bienen und ihre Gefährdung erklärt, das aber auch viele Tipps gibt, die wir befolgen sollten. Ein sehr überzeugendes Sachbuch für Kinder.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das magische Armband

    Das magische Armband

    Simone Ehmann

    Constanze Frank

    Puntito

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Mit diesem Bilderbuch tauchen wir zum zweiten Mal in Fritzis Welt ein. Auf dem Cover sehen wir die fröhliche Fritzi und das magische Armband. Schon im Einband werden wir aufgefordert, in einem Labyrinth ein Wort dem Bild zuzuordnen. Das Wort „Magie“ führt wieder zu dem funkelnden Armband. Nachdem Fritzi sich vorgestellt hat, warten wir mit ihr auf etwas Magisches. Doch zunächst lernen wir Fritzis Freundin Flo kennen. 
    Flo ist ein sehr ruhiges Mädchen, das sich nicht viel zutraut. Doch Fritzi hat einen sehr gute Idee, sie schenkt ihrer Freundin ein Freundschaftsband.
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    Kein Normales, ein Magisches. „Wenn du das trägst, dann wirst du endlich tun können, was du willst.“ verspricht sie ihrer Freundin. Flo steigt gleich aufs Pedalo, aber so ganz klappt es noch nicht. Fritzi erklärt ihr, dass die Magie erst in Schwung kommen muss und so freut sich Flo, dass das Armband funktioniert. Flo wird immer mutiger und probiert alles aus. 
    
    So ein Armband und vor allem so eine Freundin wie Fritzi wünschen sich sicher viele Kinder. 
    Ich kenne einige, denen ich das Buch zusammen mit so einem magischen Armband schenken würde. So oft bremst uns unsere Angst und wir verpassen dadurch so viel Schönes. 
    
    Das Buch hat kurze Texte und schöne Bilder, die die Situation gut darstellen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Emma – Ohne dich wär‘ die Welt nur halb so schön

    Emma – Ohne dich wär‘ die Welt nur halb so schön

    Heidi Leenen

    Stefan Malzew

    Lisa Hänsch

    Ramona Wultscher

    Kawa

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Hinten im Buch befindet sich eine CD, aber man kann die Musik auch per QR-Code herunterladen und anhören. Ein wenig erinnert dieses Zusammenspiel an „Peter und der Wolf“ und ich finde es sehr schön, dass es ein neues Angebot in dieser Art gibt. Auf den Seiten kann man an Hand der nummerierten Noten die entsprechenden Musikstücke einspielen. 
    Emma, die kleine Schnecke, macht sich auf, „die Welt zu entdecken“, dabei stört sie der Regen nicht, denn er klingt wie Musik auf ihrem Schneckenhaus.
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    Die Ameisen, die ihr begegnen, haben ihren eigenen Rhythmus und Emma merkt bald, dass ihre Arbeit anstrengend ist. Florentine, die Raupe, hat sich vollgefressen und ist ganz still und am Ende taucht sie nochmal als Schmetterling auf. Specht und Grille machen ganz eigene Geräusche und die Spinne spinnt ihr Netz, immer im Kreis herum. Einen Schrecken jagt der Igel Emma ein, denn er mag Schnecken. Nach dem Froschkonzert ist Emma am nächsten Morgen sehr traurig, weil sie an sich zweifelt. Doch der Maulwurf fordert sie auf, ihr die ganze Geschichte zu erzählen und bald hören alle Tiere der kleinen, lahmen Schnecke zu, denn sie kann so schöne Geschichten erzählen. 
    
    Auch in einer kleinen Schnecke lauert ein Talent, dass die anderen Tiere begeistert feiern lässt. Obwohl ich es manchmal schade finde, dass man nur mit einem Talent Anerkennung findet. Ein schönes Projekt mit einer Geschichte, in die Sachtexte eingearbeitet wurden, fröhliche bunte Bildern und passender Musik.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Palomino

    Palomino

    Escoffier Michaël

    Matthieu Maudet

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Was für eine spaßige Idee, da wünscht sich ein Pferd ein Mädchen. Palomino lernen wir schon auf dem rotorangen Cover kennen. Ein fröhliches gelbes Pferd, das meist auf zwei Beinen steht und läuft. Am Esstisch kommt das Gespräch wieder auf den Wünsch nach einem Mädchen. Das Argument lautet, „Arizona hat auch ein Mädchen!“ Arizona zeigt Palomino auch die Horde Mädchen, die am Fluss spielt. Gleich sucht sich Palomino ein Mädchen aus, das ihm gefällt und stellt sich vor was er alles mit ihr machen kann.
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    Dann stürzt er sich ungeachtet der Gefahr in den Fluss, um das Mädchen zu holen. Arizona erkennt die Gefahr und holt Palominos Eltern zu Hilfe. 
    
    Das Buch hat einfache klare Bilder und ist ein Comic, denn die wörtliche Rede ist immer in Sprechblasen zu lesen. Deshalb finde ich das Buch auch geeignet für Leseanfänger. Mit den kurzen Texten haben aber Kitakinder sicher ihren Spaß an der Umkehrung der Situation.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kringel und die Liebe

    Kringel und die Liebe

    Heidi Leenen

    Franziska Frey

    Kawa

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Was für ein fröhliches Schweinchen schaut uns da vom Cover an, in der Hand hält es einen herzförmigen Luftballon. 
    Kringel, mit seinem Schmuseschwein Knuffel auf dem Arm, schaut sich im Spiegel an. Sein „Ich hab dich lieb“ meint beide im Spiegel und ist ein Abschied von Knuffel für den Tag mit dem Versprechen, ihm am Abend zu berichten. 
    Kringel hat sich einiges vorgenommen, er möchte wissen „Was genau ist Liebe eigentlich?“ und so geht er los und fragt seine Freunde. 
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    Der Hahn liebt es, die Morgensonne laut zu begrüßen. Die Kuh möchte teilen und überraschen und bietet dem Schwein ein Stück Kuchen an. Der Hund will das beschützen, was er liebt. Die Ente bringt ihrem Küken das Schwimmen bei und meint „Liebe heißt, geduldig sein.“ Nachdem Kringel noch andere Tiere und den Bauern gefragt hat, kehrt er zu Knuffel zurück und drückt sein Schmusetier ganz fest. 
    
    Ein liebevolles Bilderbuch über die Liebe. Es zeigt, dass Liebe viele Seite hat und auf ganz unterschiedliche Art gezeigt werden kann. Ein wundervolles Geschenk für alle, die wir lieben. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Einfach Buddeln!

    Einfach Buddeln!

    Wenda Shurety

    Andrea Stegmaier

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Cover zeigt ein Kind, das in ein großes Loch schaut, die erste Seite zeigt uns die Straße von oben, die Hausdächer und die Gärten. 
    Ben wohnt in der „Trübstraße“ und die ist wie ihr Name. Als er sich den Globus anschaut, überlegt er, ein Loch bis zum anderen Ende der Welt zu buddeln. Er geht in den Garten und buddelt mit seinen Händen, da taucht ein Mädchen mit einem Löffel auf, das ihm ihre Hilfe anbietet. Zusammen buddeln sie bis zur Größe einer Badewanne. 
    Ein Junge kommt mit seinem Bagger hinzu, nach ihm kommen noch viele Kinder. „Sie buddeln und buddeln und buddeln“ Ein Text, der sich immer wieder wiederholt.
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    Das Loch wird so groß, dass die Kinder eine Leiter benötigen und wir müssen das Buch hochkant nehmen, damit das ganz Loch ins Buch passt. Bald jubeln die Kinder „Wir haben es geschafft!“ und so sehen wir die ganze Kinderschar auf dem letzten Bild mit den Füßen nach oben abgebildet. 
    
    Eine verrückte Idee und so viele Kinder, die sie zusammen ausführen. Die Bilder machen Lust, auch mal zu buddeln und der Text ist voller schöner Worte, die so schön über die Zunge perlen beim Vorlesen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Meine Mama

    Meine Mama

    Allison Brown

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Auf dem Cover umarmen sich Mama und Kind Hase. Man sieht ihnen an, wie glücklich sie dabei sind. 
    Das Buch beginnt mit dem Begriff „Wirbel-Mama“, Papa mit Schürze hat das Kind auf dem Arm und Mama gibt ihm einen Kuss, die hat ihre rote Tasche in der Hand und will wohl zur Arbeit. „Kuschel-Mama“ liest den Kindern ein Buch vor. Sie findet auch den wichtigen letzten Legostein unter dem Bett. 
    Kindergeburtstag feiert die „Trubel-Mama“. „Mama + Mama – doppelt gut!“ erklärt sich selbst, „Heile-Mama“ repariert im Blaumann das Spielzeug.
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    Nach der Aussage „Alle Mamas wundervoll.“ kommt dann doch, dass die eigene Mama die Beste ist. 
    Winzige Texte, die sich reimen und Bilder von unterschiedlichen Tieren, die alle bekleidet, aber nicht niedlich sind, machen das Buch zu einem Pappbilderbuch für ganz kleine Kinder. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Samis Sprache

    Samis Sprache

    Arzu Gürz Abay

    Elif Cinbas Karaca

    fizzy lemon

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir schon die Worte, um die es in diesem Buch geht - das deutsche Wort „viel“ und das türkische Wort „fil“. Beide hören sich gleich an, meinen aber etwas völlig anderes. 
    Sami, der kleine Junge in der Mitte, steht früh auf, weil er heute das erste Mal in den Kindergarten darf. Er sitzt schon früh mit seiner neuen Tasche in der Küche und wartet auf Papa.
    Doch als er merkt, dass er etwas Wichtiges vergessen hat, ist er schon im Kindergarten und sein Papa ist gegangen. Leon geht freundlich auf den neuen Jungen zu und stellt ihm eine Frage, doch Sami versteht ihn nicht.
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    Lena nimmt Sami mit in den Morgenkreis, wo sie ein Lied singen. Dort sagt Sami „fil“ und die Kinder antworten ihm, weil sie „viel“ verstanden haben. So geht es in unterschiedlichen Situationen, immer sagt Sami nur das eine Wort und wird missverstanden, trotzdem sind wohl alle zufrieden mit dem Gespräch. Als Sami traurig ist, antwortet Lena verständnisvoll „Klar, am ersten Tag ist dir alles zu viel.“ Erst als Samis Papa ihn abholt und sein Schmusetier einen Elefanten, der auf Türkisch „fil“ heißt, mitbringt, klärt sich alles auf.

    Obwohl ich es mir schrecklich vorstelle, ohne die Sprache zu verstehen, allein in den Kindergarten gehen zu müssen, ist das hier wohl nicht das Problem. Sami ist zufrieden dort und ist nur traurig, weil er den Elefanten vergessen hat. In dem Buch taucht keine Erzieherin auf, die versuchen könnte, einzugreifen, nur die drei Kinder agieren miteinander und das funktioniert sehr gut. Das zeigt auch, dass die gemeinsame Sprache hier nicht so wichtig ist, die Kinder kommen gut klar, weil sie sich auf einer anderen Ebene gut verstehen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Little People, big dreams – Astrid Lindgren

    Little People, big dreams – Astrid Lindgren

    María Isabel Sánchez Vegara

    Illustriert von Linzie Hunter

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Wir alle kennen die Bücher der schwedischen Autorin und lieben Pippi, Michel, Ronja, Mio und all sie anderen Figuren, die sie für uns erschaffen hat. Da es einige Biografien über Astrid Lindgren gibt, wissen viele, dass siei kein einfaches Leben hatte und trotzdem nicht den Mut verloren hat und bis ins hohe Alter ihre Meinung kundgetan hat. Es gibt viele Zitate von ihr, so wissen wir, dass auch alte Frauen auf Bäume steigen dürfen.
    Auf dem Cover sehen wir die kleine Astrid, die schon eine Geschichte zu schreiben scheint. Die erste Doppelseite sieht aus, wie Lönneberga und mittendrin füttert Astrid die Hühner. 
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    Danach sehen wir die Wesen, die sie in den Büchern entdeckt hat, die eine Freundin ihr vorlas, sie lernte schnell lesen und Bücher wurden ihre Leidenschaft. Mit einer schwarzen Wolke über ihrem Kopf wird angezeigt, dass sie fast erwachsen wurde und ihr alles schwierig vorkam. Haar schneiden und ein Kind bekommen, umfasst die nächste Seite. Im Schnelldurchgang geht es weiter mit Heirat und Tochter bekommen. Wir sehen sie, mit ihren beiden Kindern rutschen, dabei steht „Astrid spielte so gerne wie jedes Kind.“ Als dann Tochter Karin krank wurde, wünschte sie sich eine Geschichte von Pippi Langstrumpf, so ersann Astrid die Geschichten um dieses ungewöhnliche Mädchen. Bald wurden die Geschichten als Buch veröffentlicht, dann gibt es einen Sprung und es heißt „Die Arbeit and en Fernsehfilmen machten ihr einen Riesenspaß.“ Was ich nicht wusste, ist dass ein Planet 3204 Lindgren nach ihr benannt wurde. 
    
    Ich finde, diese Buch ist der großen Kinderbuchautorin nicht gerecht geworden. Auf mich wirkt es, wie mit der heißen Nadel gestrickt. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das alles sind wir

    Das alles sind wir

    Michael Engler

    Julianna Swaney

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Lars und Lina wohnen nah zusammen und gehen zusammen in die Schule, doch ihre Lehrerin setzt sie in der Klasse weit auseinander. Lars fühlt sich zuerst einsam, doch als dann alle Kinder sich vorstellen und von sich erzählen, finden sich viele Gemeinsamkeiten. In der Pause findet er sofort Kinder, die mit ihm spielen. Doch Lina ist leider nicht so glücklich. Annabelle hat ihr, als sie in der Pause alleine war, gesagt, Leute, wie sie, die keine Freunde hätten, hätten an der Schule nichts zu suchen.
    Als Lars sieht, wie Annabelle am nächsten Tag ein kleineres Mädchen schubst, stellt er sie wegen Lina zur Rede.
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    Er betont die Gemeinsamkeit der Seehundklasse und so scharren sich die anderen Mitschüler*innen um ihn und erklären, „Jeder von uns ist anders, aber jeder von uns gehört zu den anderen.“ Nachdem Annabelle sich entschuldigt hat, erfährt sie von den anderen, dass auch sie dazugehört „Wir gehören doch alle zusammen!“
    
    Das Buch ist einer Seehundklasse gewidmet, aber ich finde, es wäre eine schöne Lektüre für alle neuen Klassen. Mit diesem Buch kann man den neuen Schülern sehr schön klarmachen, dass eine Klasse zusammengehört, egal wie unterschiedlich die einzelnen Kinder auch sind.
    Ein schöner Auftakt für eine gemeinsame Zeit in der Grundschule.
    Die Bilder sind klar zeichnet und zeigen die Situation in der Schule realistisch. Der Text ist etwas länger. Er zeigt in klaren Worten, wie sich die Kinder in diesem neuen Lebensabschnitt fühlen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • JA, NEIN, MÄ – Fritzis Welt

    JA, NEIN, MÄ – Fritzis Welt

    Simone Ehmann

    Constanze Frank

    Puntito

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Zuerst stellt Fritzi, die wir schon auf dem Cover sehen, sich vor. Sie steht auf den Händen und ihr lustiger Zopf zeigt nach unten, dazu erklärt sie, dass sie „alleine Pferde malen kann.“ Eines zeigt sie uns auch. Erfinderin will sie werden und sie hat schon tolle Ideen. Zunächst erfindet sie erstmals neue Worte. „Pferdeäpfelmistig“ finde ich sehr gelungen. Fritzi hat auch ein Wort erfunden, das sie nutzt, wenn sie nicht ganz klar „Ja“ oder „Nein“ antworten kann oder will. Sie weiß, dass auf die Frage nach dem Aufräumen, kein „Nein“ geduldet wird. Also erfindet sie ein Wort, das besagt, sie mache es, aber nicht gerne.
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    Dieses Wort heißt zunächst „Mä“, so wie ein Lämmchen es von sich gibt. Wahlweise kann man aber auch andere Tierlaute nutzen, je nachdem um was es sich handelt.
    Als Fritzi zum ersten Mal ihrer Mama mit „Mä“ antwortet, findet die das so lustig, dass beide zusammen „Mä“ rufen und lachen.
    Ganz hinten im Buch gibt es noch ein paar Quizfragen zum Inhalt, die die Kinder sicher gerne beantworten.
    
    Die Zeichnungen von Fritzi sind fröhlich, mir gefallen allerdings die sehr dünnen Arme nicht so gut. Der Text ist nicht zu lang und wird durch das Wort „Mä“, dass durch sein Design auffällt, aufgelockert. Eine schöne Idee, Worte zu erfinden und sicher fällt den kleinen Leserinnen und Lesern noch vieles dazu ein. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein erstes Pop-it-Buch – Schnelle Eule

    Mein erstes Pop-it-Buch – Schnelle Eule

    Illustration von Juliane Motzko

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Seit einiger Zeit gibt es diese kleinen Plastiknubbel, die man eindrücken kann und dann natürlich auch wieder herausdrückt. Dabei entsteht ein Ploppgeräusch. 
    Auf dem Cover sehen wir die Eule in einer Rakete und ein Teil der Rakete besteht aus einem halben „Plastikball“, er lässt sich ganz einfach eindrücken und beim Herausdrücken kommt es zum „Plopp“. Auf der ersten Seite ist eine Strandszene zu sehen. Der kurze Text endet mit der Frage „Und Krabbe Kai?“ Wollen wir den Kindern nicht beibringen in ganzen Sätzen zu sprechen? Auf der rechten Seite ist „der Ball“ zu sehen und in seiner Mitte steckt das Plastikteil. 
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    Auf der nächsten Seite sehen wir rechts einen Hund, wieder mit dem Ball als Bauch.
    Weiter geht es mit der Feuerwehr, auch hier gibt es keine Grund für den orangen Ball. Als letztes sehen wir einen orangenes Fisch, der Text bezieht sich auf die bunte Unterwasserwelt. 
    
    Leider war es nicht möglich den kurzen Text vorzulesen, weil mein zweijähriger Enkel immer nur mit dem Plopp! beschäftigt war. Der einzige Sinn eines solchen Buches kann darin bestehen, dass sich Kinder, wegen des Plopps mit einem Buch beschäftigen. Für mich macht die Zusammenstellung keinen Sinn.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein erstes Pop-it-Buch – Feuerwehr Frida

    Mein erstes Pop-it-Buch – Feuerwehr Frida

    Illustration von Lena Maria Bellermann

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Seit einiger Zeit gibt es diese kleinen Plastikknubbel, die man eindrücken und dann natürlich auch wieder herausdrücken kann. Dabei entsteht ein Ploppgeräusch. 
    Feuerwehr Frieda hat als Mittelstück ein Plastikteil mit neun kleinen Knubbeln, die erst reingedrückt werden und dann beim Rausdrücken ein Geräusch machen. Die Kinder, denen ich versucht habe, das Buch vorzulesen, haben ständig darauf gedrückt und dann das Buch umgedreht, um wieder zu drücken. Das hat ihnen riesigen Spaß gemacht. Weder Bilder noch Text haben sie interessiert. 
    „Tatütata!“ saust Frieda zum Einsatz.
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    Es geht um die Rettung einer Katze aus einem Baum. Nach der Rettung kümmert sich der Bär um die Katze. „Stolz fährt Frida zur Einsatzzentrale zurück.“
    
    Das Bilderbuch erzählt in kurzen Sätzen vom Feuerwehreinsatz, dazu gibt es einfach gestaltete Bilder und besagte Plopp-Knubbel. Diese machen das Buch in meinen Augen nicht interessanter, sondern lenken nur ab.
    
    Dagmar Mägdefrau