• Bagger, Traktoren, Müllabfuhr! -Mein großes Fahrzeugebuch

    Bagger, Traktoren, Müllabfuhr! -Mein großes Fahrzeugebuch

    Wolfgang Metzger

    Ravensburger

    Verlagssempfehlung 2 Jahre

    Ein Pappbilderbuch mit abgerundeten Ecken, das auf 15 Seiten alles bietet, was es an großen Fahrzeugen gibt, am Ende sind wir sogar am Flughafen. Die Texte sind kurz und erklärend.
    Das Buch beginnt mit einer Baustelle, dort wird ein Haus gebaut, auf der nächsten Seite sieht man einzelne Fahrzeuge, die benannt werden. Einige davon finden wir auf der nächsten Seite, dort wird eine Autobahn gebaut. Während auf der ersten Seite eine Katze gesucht werden soll, fragt der Text am Seite drei nach der Straßenwalze.

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    Dann weicht das Buch in der Darstellung ab und wir entdecken eine Landschaft mit Feldern und Fluss von oben. Die nächsten Seiten zeigt uns das Feld und den Bauernhof von Nahem. Dann sehen wir den Bauernhof am Abend und der Text handelt von den Tieren. 
    Jetzt geht es zum Bauhof, es gibt viele orange Fahrzeuge, deren Name daneben zu finden ist. Auf der nächsten Seite „Wie sieht es in der Feuerwache aus?“ sehen wir das Haus im Querschnitt und auch hier finden wir die Bezeichnungen im Bild. Im nächsten Bild wird ein Brand gelöscht, dann geht es mit der Rettung bei Überschwemmung weiter. 
    Das Bild vom Abflugterminal  wird mit „Wohin geht die Reise?“ überschrieben. Danach folgt der Flugplatz mit den Flugzeugen und zuletzt sehen wir den Polizeihubschrauber der den Flugplatz und die Autobahn überwacht.

    Es ist unendlich viel zu sehen in dem Buch und mir fehlt ein wenig der rote Faden. Ich werde das Buch in unsere Vorlesekiste packen, weil sicher viele Jungen Spaß am Anschauen haben werden. Mir wäre aber ein Buch, dass die Struktur der ersten drei Seiten fortgeführt hätte lieber gewesen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Keine Angst, Großer Wolf

    Keine Angst, Großer Wolf

    Jan De Kinder

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ich liebe das Märchen vom Rotkäppchen und kenne einige Abwandlungen dieses Märchen. Dieses hat wieder einen neuen interessanten Ansatz.
    Der Kleine Wolf geht mit seinem ängstlichen Vater den Großen Wolf in den Wald. Der Große Wolf trägt eine Uniformjacke, der Kleine Wolf ist lässig in Shirt und weiter Hose gekleidet. Der Größe Wolf fürchtet sich während der Kleine Wolf ganz lässig vorausgeht.

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    Ständig hört der Große Wolf etwas, der Kleine geht den Dingen nach und zeigt seinem Vater, wie harmlos alles ist. „Nun heult doch nicht, Papa. Du brauchst keine Angst zu haben“. Dann riecht der Vater etwas und rennt los. Der Kleine Wolf trifft ein rot gekleidetes Mädchen, dass berichtet, dass ihre Mutter auch Angst habe. „Ich glaube, das hat mit früher zu tun.“ Im Unterholz sieht man eine Gestalt mit roter Kapuze. Als der Kleine Wolf Hunger hat, bietet das Mädchen ihm Kuchen und Limonade an und die beiden sitzen gemütlich beieinander. 

    Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieser schelmischen Geschichte. Auch ohne Bezug zu Rotkäppchen macht  es Spaß den Vater so ängstlich und den Sohn so furchtlos zu sehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Paul Bims – Ein Detektiv auf Spurensuche

    Paul Bims – Ein Detektiv auf Spurensuche

    Barbara von den Speulhof

    Katharina Vöhringer

    kizz.

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Große Schrift, viele tolle Bilder und kurze Kapitel – ein gelungenes Buch für Leseanfänger.
    Der siebenjährige Paul lebt mit seiner Assistentin, die er Mama nennt, zusammen. Vormittags hat er Verpflichtungen, da bildet er sich weiter, das ist wichtig für das Verfassen von Rechnungen und Dankesbriefen.  In seinem ersten Fall rettet er Frau Sackenpummsel vor einer Spinne.

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    Im nächsten Fall lernen wir den „Kinderaufzug“ oder besser „Runterzug“ kennen. – Erwachsene nennen es das Treppengeländer hinunterrutschen. Und den Opa von Timur, der die Legosteine säubert. Viel Spaß hatte ich bei der Geschichte, in der der Hamster im gelben Gummihandschuh herumläuft. Schon das Bild dazu ist herrlich.

    Wir erleben spannende Tage mit Paul, beim Theater spielen in der Schule oder im Urlaub mit Papa und seiner neuen Freundin. Immer kombiniert der Detektiv und kann einige Fälle klären. Dabei ist er immer freundlich und hilfsbereit.  Ich hoffe, dass Paul noch viele Fälle lösen wird, denn mir hat das Buch viel Freude gemacht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Buch hat runde Ecken und etwas festere Seiten, auf der linken Seite finden wir kurze Informationen. Zum Beispiel, dass Kühe auf der Weide stehen und Gras fressen, um Milch zu geben.
    Auf der rechten Seite sind meist sieben Tiere unter einem Motte wie Bauernhof, Vögel oder Meer abgebildet.
    Zunächst drückt man auf einen rote Punkt, der die Geräusche für die Seite einstellt. Dann kann am einen Kreis auf den abgebildeten Tieren drücken und hört die Stimme des Tieres.

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    Die Fotos der Tiere sind auf weißem Grund und ihr Name steht daneben. Manche Tierstimmen kenne ich nicht und bin selbst verwundert über diese Töne. So macht der Dachs erstaunliche Geräusche und der Papageientaucher hört ganz unerwartet für mich an.

    Die Kinder begeistert die Technik und finden es lustig, wenn die Tiere die Geräusche der Vorseite machen, sie sprechen also eine Fremdsprache.
    Das Bilderbuch hat am Ende eine dicke Seite in der die Technik untergebracht ist. An der Rückseite kann man die Batterie ausschalten und tauschen.

    Gerade Kinder, die nicht an Bilderbücher gewöhnt sind,  habe Freude an diesen Büchern und ich finde, man kann sie prima damit locken. Alle anderen Kinder freuen sich natürlich auch über diese Form der Präsentation.

    Dagmar Mägdefrau

  • Langweilst du dich, Minimia?

    Langweilst du dich, Minimia?

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Lesesempfehlung ab 3 Jahre

    Wir kennen die kleine Minimia schon aus dem Buch „Welche Farbe hat ein Kuss?“ Jetzt ist Mia schon in der Schule und hat einen Kalender und an jedem Tag hat sie etwas vor. Mal trifft sie sich mit Freundinnen oder mit der Oma, mal spielt sie Hockey oder malt. 
    Nur am Sonntag, da geschieht nichts und Minimia ist schrecklich langweilig.

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    Sie sitz in ihrem Zimmer und wir sehen ganz viel Spielzeug, Bücher und Bilder. Trotzdem weiß sie nicht, was sie tun soll. Da hat sie eine Idee, sie fragt das Kaninchen hinter der roten Tür. Das verweist auf andere Tiere, so wird sie immer weiter geschickt und kein Tier kann helfen, alle sagen auf ihre Frage, was sie tun soll, nein, sie wissen es auch nicht. Der Außerirdische empfiehlt die Mama zu fragen. 

    Minimia geht zeichnerisch zu allen Tieren, die trägt beim Pinguin einen Schal und fliegt mit einem Papierflieger zum Wal. Ein Buch mit viel Fantasie und Bildern, die die eigene Fantasie anregen. Vielleicht ist der nächste Sonntag nicht mehr so schrecklich langweilig.

    Denn am Ende des Buches sitzt Mia in ihrem Zimmer und wundert sich über Mamas Frage „Hast du dich nicht gerade noch gelangweilt?“

    Dagmar Mägdefrau

  • Einfach nett – Ein Buch über das Freundlichsein

    Einfach nett – Ein Buch über das Freundlichsein

    Bilder von 38 netten Illustratoren

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Dieses Buch ist einfach besonders, 38 Illustratoren haben mit ihre Bildern dazu beigetragen und Axel Scheffler, der Grüffelo-Erfinder, hat das Vorwort verfasst. Im Einband werden die Zeichner mit Medaillons ihrer Bilder und einem kleinen Text vorgestellt. Der Erlös des in England erschienen Buchs geht an „Three Peas“, diese Organisation unterstützt Menschen, die ihre Heimat verloren haben. Genaues findet man auf den letzten Seiten des Buches.

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    Ob das Buch die Welt zu einem besseren Ort machen wird, wage ich zu bezweifeln, aber ich würde es mir wünschen. „Stell dir mal eine Welt vor, in der alle nett sind. Wie können wir das schaffen?“ so beginnt das Buch mit den großartigen Bildern. Jede Seite hat einen anderen Stil und andere Figuren, trotzdem ist hier etwas „Ganzes“ entstanden. Dann kommen die Ideen: 
    Man kann lächeln, trösten, umarmen, die Hand halten, helfen und dafür sorgen, dass jeder mitspielen darf. Ein Freundlichkeits-Glas kann man mit Murmeln füllen, man kann helfe eine Tasche zu tragen, etwas vom Boden aufheben und geduldig sein. „Wenn einer deine Sprache lernt, kannst du ihm neue Wörter beibringen?“ 

    Es gibt viele schöne Vorschläge, die jeder, auch Kinder, umsetzten können und die schönen bunten Bilder zeigen Menschen und Tiere, die das tun und schaffen „alle zusammen eine bessere Welt.“

    Dieses Buch ist so positiv gestaltet und hat so schöne machbare Vorschläge, vielleicht sollten Manager und Politiker dieses Buch zur Einführung ins Amt bekommen. Aber es ist sicher auch ein schöner Ansatzpunkt für Klassen, da gibt es vielleicht neue Ideen und Bilder.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Hase will zum Zirkus

    Ein Hase will zum Zirkus

    Andrea Behnke

    Nina Hammerle

    kizz. in Herder

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Rodeo, der Hase, müsste die Eier bemalen, aber er schaut immer nach dem Zirkus, der sein Zelt direkt vor seiner Nase aufgebaut hat. Er möchte viel lieber auch Kunststücke vorführen, als Eier bemalen. Ein Pinguin, der Direktor des Zirkus, fragt ihn, was er kann. Aber das Angebot Plakate zu malen, findet Rodeo nicht gut. Er möchte in der Manege sein.

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    Der Elefant möchte ihn als Partner, nur müsste er dann Knoten in seine Ohren machen, das geht nicht. Auch andere Angebote klappen nicht. Erst als das Hamstermädchen, das Rodeo von Anfang an unterstützt hat, mit ihrem Hamsterrad lost legt, kommt dem Hasen eine gute Idee. So treten die beiden unter großem Applaus auf. Als dann die Zirkustiere dem Hasen beim Eier färben helfen, sind alle zufrieden und aus Rodeo wird ein richtiger Zirkushase.

    Ich glaube, die Geschichte macht auch Spaß, wenn kein Ostern ist. Mir hat sie auf jeden Fall Freude gemacht. Zum Vorlesen kann man bei den vielen Tieren alle Register ziehen und geckern wie die zaubernde Elster und hochnäsig sein wie die feine Pudeldame. Die Bilder gefallen mir gut, besonders das kleine Grinsen, das viele Gesichter ausstrahlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der neugierige Garten

    Der neugierige Garten

    Peter Brown

    Bohem

    Verlagssempfehlung ab 3 Jahre

    Ein Bilderbuch mit Leineneinband, etwas besonderes. Als erstes Bild sehen wir eine grau-braune Stadt mit Schloten und großen Häusern. Liam, der kleine Junge, ist neugierg und geht gerne spazieren, auch im Regen. Dabei findet er eine stillgelegte Trasse der Bahn. Zwischen den kaputten Geleisen wachsen ein paar Pflanzen und Wildblumen. Er beschließt sich um sie zu kümmern, er gießt sie so sehr, dass einige ertranken.

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    „Die Pflanzen warteten geduldig…“ und Liam erlernte das Gärtnern. Liam und der Gärtner erforschten in den nächsten Monaten zunächst die Trasse, dann im Frühjahr einige vergessene Dinge, wie alte Autos oder Verkehrsschilder, und zum Schluss die ganze Stadt. Es kamen immer neue Gärtner dazu, sodass das letzte Bild die Stadt mit viel Grün zeigt. Wir wünschen und für unsere Städte auch neugierige Gärten und viele fleißige Gärtner, damit auch bei uns alles grünt und blüht.

    Ich wohne in Essen und es gibt viele Industrieanlagen, die inzwischen von der Natur übernommen werden. Vielleicht brauchen wir auch keine Gärtner?

    Der Autor zeig in diesem Buch, angeregt durch ein Eisenbahnviadukt im Westteil Manhattans, wie die Natur Gärten entstehen lässt. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Es ist so schön, dein Freund zu sein

    Es ist so schön, dein Freund zu sein

    Birte Müller

    Ulrich Maske

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Die Suche nach einem Freund ist das Thema vieler Bilderbücher. Hier ist Hanni Hase alleine und die fragte viele Tiere und bietet ihnen ihre Freundschaft an. Aber alle kümmern sich nicht um die kleine Häsin und so endet jede Anfrage mit „wie schade“. Da auch die Möhre nicht antwortet und Hanni sie zu fressen gern hat, frisst Hanni sie auf.

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    Nun wird es dunkel und auch der Mond zieht ohne Antwort weiter, Hanni weint ein paar Tränen. Doch dann sitzt da der kleine Knuddelbär und fragt „Hanni, wollen wir Freunde sein?“. 

    Die weichen Bilder, wie Aquarelle, machen diese Bilderbuch zu etwas besonderem. Und ich hoffe für alle, die einen Freund suchen, dass sie am Ende einen Knuddelbär finden, wie unsere Häsin Hanni.

    Dagmar Mägdefrau

  • Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Susanne Weber

    Sabine Kraushaar

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Wir begleiten die niedliche rote Katze durch das Buch. Auf jeder Seite ist ein Vierzeiler, der mit „Miau“ endet und dieses Miau kann man mit Knopfdruck abspielen und ganz klar hören.
    Auf der ersten Doppelseite geht die Katze über eine Wiese mit Blumen und Schmetterlingen, aus einem Baumstamm lugt eine Maus, drei andere Maus sind auch noch zu sehen.

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    Der kleine Leser hat also genug zu sehen und zu suchen auf dem Bild. Dann versteckt sich die Katze, auch eine Situation, die die Kinder in diesem Alter mögen. Auch hier können wir wieder die Mäuse suchen.
    Die Katze begegnet dem Hund und schlabbert Milch, sitzt am Wasser und am Ende schläft sie gemütlich ein.

    Die Bilder sind klar, in bunten Farben gezeichnet und bieten viele Kleinigkeiten an, die die Kinder gerne zeigen und benennen. Natürlich ist der Ton ein besonderer Spaß an diesem Pappbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Pit & Pelle gehen einkaufen

    Pit & Pelle gehen einkaufen

    Stefanie Schütz

    Susanne Göhlich

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Ein wenig erinnert diese Bilderbuchgeschichte an den Michel von Lönneberga. Pit und Pelle sollen den Eltern ein wenig helfen. Doch Wäsche aufhängen und den Küchenfußboden putzen war schon nicht so richtig gelaufen. Deshalb sollen sie jetzt einkaufen. Papa hat den beiden einen Zettel geschrieben und für Pelle, der noch nicht lesen kann, hat er sogar Bilder gemalt.

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    Aber im Supermarkt viel den beiden noch so viel anders ein, was der Haushalt noch ringend braucht, wie z.B. Glühbirnen, wenn mal welche kaputt gehen. Natürlich schaffen die beiden Brüder es nicht die Sachen zu tragen. Deshalb essen sie die Sachen für das Abendessen gleich im Supermarkt. Dann pflanzen sie die Kartoffeln auf dem Parkplatz und als noch Freunde dazu kommen, helfe diese auch mit, den Einkauf zu verkleinern. Nach einigen Abenteuern kommen sie spät nach Hause. Die Eltern sind nicht ganz so erfreut über die ausgefallenen Ideen, aber Pit und Pelle schlafen müde vom Einkaufen zufrieden ein.

    Lustige Bilder erzählen die Einkaufstour der Jungen, der Text ist schon etwas länger und auch die Wendungen verlangen schon gute Zuhörende. Aber Vorschulkinder werden sich sicher schon gut amüsieren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Welches Tier ist anders hier?

    Welches Tier ist anders hier?

    Text: Bernd Penners

    Illustration: Henning Löhlein

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch ist voller Tiere, immer eine Doppelseite der gleichen Gattung. Dazu gibt es immer einen Zweizeiler, der angibt, was wir suchen. So sehen wir auf der ersten Doppelseite schwarz gefleckte Kühe auf grünem Hintergrund „Alle Kühe tragen Glöckchen, außer einer, die trägt Söckchen.“ Weiter geht es mit Häschen, Gänsen, Hunden, Hühnern und fünf anderen Tieren.

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    Auf der letzten Seite sind einige der Tiere abgebildet. „Egal ob Maus, Pferd oder Huhn, ja alle Tiere schlafen nun! wirklich alle?“

    Man muss schon genau hinschauen um immer den Ausreißer zu finden, aber die Kinder sind da sicher sehr genau. Man kann zunächst die Tiere schauen und benennen und dann kann die Suche losgehen. 

    Dagmar Mägdefrau 

  • Sachen suchen Sachen hören – Wir machen Musik

    Sachen suchen Sachen hören – Wir machen Musik

    Text: Frauke Nahrgang

    Illustration: Guido Wandrey

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Fünf Musikinstrumente werden in dem Pappbilderbuch vorgestellt. Wie immer, wenn das Buch Geräusche macht, ist die letzte Seite dicker, wegen der Technik. Man kann den Sound abstellen und die Batterie wechseln. Darum hoffe ich, dass die Kinder lange Freude an dem Buch haben werden.
    Zunächst spielt die Kindergärtnerin Gitarre. An einem kleinen runden Feld kann der Leser die Musik starten. Leider spielt die Musik recht kurz, das hat aber den Vorteil, dass man schnell wieder drücken muss und das machen die Kinder sehr gerne.

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    Am Rand steht ein kurzer Text, der mit der Aufforderung „Hör mal, wie schön das klingt!“ endet. Darunter sind einige Gegenstände aus dem Bild abgebildet, man kann sie benennen und dann in dem Bild suchen. Dabei handelt es sich um bekannte Gegenstände, die das Kind sicher zeigen und benennen kann. 
    An der Musik haben die Kinder Spaß und sie lernen dabei gleich wie die Instrumente klingen.

    Ein sinnvolles Buch für die ganz Kleinen. Man kann sicher nie zu früh mit diesen Bilderbüchern anfangen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Meine allererste Minutengeschichte – Auf der Baustelle

    Meine allererste Minutengeschichte – Auf der Baustelle

    Text: Frauke Nahrgang

    Illustration: Christian Zimmer

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Welches Kind möchte nicht gerne an der Baustelle stehen bleiben und dem Treiben zuschauen? In diesem Pappbilderbuch sehen wir verschiedene Szenen, die immer mit einer kleinen Geschichte erklärt werden. 
    Da wird Lukas wach, weil es vor dem Haus lärmt. Die Eltern erklären ihm, dass die Arbeiter an den Schienen nachts arbeiten, weil sie den Verkehr nicht stören wollen.

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    Lukas darf einige Zeit zuschauen und darf dann bei dem Eltern im ruhigen Schlafzimmer schlafen.

    Opa erklärt seinen Enkeln den Umbau des Spielplatzes. Dann beobachten die Kinder vom Auto die Baustelle auf der Autobahn. Der Papa leiht einen kleinen Bagger für den Garten und die Kinder dürfen mit darin fahren. Der Kindergarten schaut sich den Bau eines großen Hauses an, besonders toll ist hier der Kran. Es wird Richtfest gefeiert und eine alte Fabrik abgerissen. Auf der Baustelle wird Beton gegossen und die Mutter ist hier Bauleiterin. In der Wohnung wird angestrichen und am Ende schauen wir in ein Dixi-Klo. 

    Damit ist eine große Bandbreite an Baustellen und Geräten dargestellt und die kleinen Geschichten sind schön geschrieben und wirklich sehr kurz.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mag ich! Gar nicht! – Ein Reim- und Magenbuch

    Mag ich! Gar nicht! – Ein Reim- und Magenbuch

    Werner Holzwarth

    Theresa Strazyk

    Klett Kinderbuch

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Witzige Bilder von Kindern mit großen Mündern mit wenig Zähnen. Und alle wollen unterschiedliche Gerichte essen. Spinat, Obstsalat, Pommes, Döner, Hühnerfrikassee, Milchreis und Würstchen. Immer wird das Gericht angepriesen und immer will es ein Kind nicht essen. Und die Lösung ist „Die geb ich Waldi unterm Tisch, der frisst fast alles außer Fisch.“

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    In diesem Satz mündet jede Seite. Bis es dann Forelle gibt, da spuckt Waldi alles unzerkaut aus und sitzt dann am Tisch und isst Omis Pute.

    Eine lustige Geschichte, da kann man lange darüber sprechen, wer was mag und was nicht und ob der arme Hund so gequält werden darf. Auf jeden Fall machen die Reime Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Napoleon Chamäleon

    Napoleon Chamäleon

    Kurt Cyrus

    Andy Atkins

    Christine Faust

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Schon das Cover zeigt das bunte Chamäleon, hier ist es sogar glänzend lackiert. Napoleon sitzt auf seinem schicken Ast und keines der anderen Tier beachtet ihn. Obwohl er eines ausprobiert den anderen aufzupassen und zu gefallen, bleibt er unsichtbar. Erst als er fällt und sich mit seiner Zunge am Ast festhält, schenken ihm die anderen seine Aufmerksamkeit.

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    So spielen am Ende alle zusammen und auf der letzten Seite können wir die Tiere suchen.

    Ein Buch mit vielen tollen bunten Bildern und einer einfachen Geschichte. Ich weiß zwar nicht, was man genau daraus lernen soll?  Mach etwas Verrücktes, Gefährliches, damit die anderen dich beachten? Aber vielleicht hat es einfach keinen Sinn und ist nur schön anzusehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Wolf und die Fliege

    Der Wolf und die Fliege

    Anjte Damm

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein Pappbilderbuch mit einfachen Bildern. Links sehen wir den zunächst sehr hungrigen Wolf. Rechts verschiedene Tiere und Gegenstände. Immer wenn der Wolf etwas frisst, wird es nicht benannt, sondern man muss auf der nächsten Seite schauen, was fehlt. Da er den Kaktus nicht essen möchte bleibt am Ende die Fliege.

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    Aber die kitzelt den Wolf so lange, bis er grün wird und alles wieder ausspuckt. Eine schöne Idee, man kann die Sachen zeigen und benennen. Und zusätzlich kann man sich über den Wolf lustig machen, und Schadenfreute kennen schon die Kleinen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die kleine Motte die davon träumte, anders zu sein

    Die kleine Motte die davon träumte, anders zu sein

    Dully & Dax

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die kleine Motte hat einen großen Wunsch, sie möchte so gerne ein bunter Schmetterling sein. Sie versucht alles, sie malt sich an und hält die Flügel anders. Zunächst verrät sie sich durch ihre Lieblingsnahrung „Muffige alte Wollsocken!“ und wird von den Schmetterlingen ausgelacht. Das größte Problem aber ist, dass die kleine Motte ein Nachttier ist und deshalb am Tag schlapp und müde ist.

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    Beim nächsten Versuch sich mit den Schmetterlingen anzufreunden scheitert am Lavendel und wieder haben die schönen Falter nur Hohn für sie. Erst als sie eine Fledermaus trifft, die versucht ein Vogel zu sein, erkenne die beiden, dass die Nacht auch viel Schönes für sie hat und sie flattern auf der letzten Seite im Schatten des Vollmonds zusammen los. 

    Wie oft wollen wir anders sein und eigentlich müssen wir uns nur auf unsere eigenen Vorteile fokussieren, um festzustellen, dass auch wir zufrieden und glücklich sein können.
    Witzige Bilder, die doch die Tiere gut darstellen und eine Schrift, die durch Veränderung der Größe und durch fettgeschriebene Buchstaben eine Dynamik ins Lesen bringt.

    Dagmar Mägdefrau