• Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule

    Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule

    Uwe Becker

    Ina Krabbe

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Die Zipfelmaus, eine graue Maus mit einer gestreiften Zipfelmütze, hat schon einige Abenteuer erlebt. Ich lerne sie allerdings erst mit diesem Buch kennen. Auf dem Cover zeigt sie ihren Freunden ein Poster mit dem A. 
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    Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Galerie der Mitwirkenden. Die Siebenschläfer Flip und Flop, die Fledermaus Shakira mit ihrer Hummel Fiffi und der Maulwurf, der keinen Eigennamen hat. Da die Spelunke, in der die Tiere gerne Säfte trinken geschlossen hat, und der Inhaber, die Spitzmaus, nirgendwo zu sehen ist, testet Zipfelmaus, ob sie die Pflaumen schon ernten kann. Da gesellt sich Maulwurf zu ihm und erzählt, dass die Kinder bald wieder in die Schule gehen, er selbst möchte auch gerne in die Schule gehen. Da die Zipfelmaus lesen kann, reift der Plan, auch den Tieren das Lesen beizubringen. Die anderen Tiere sind begeistert und freuen sich schon auf die nächsten Ferien. Allerdings klappt der Start zunächst gar nicht. Außer der gut vorbereiteten Zipfelmaus kommt keiner und alle haben ziemlich blöde Ausreden. Doch am nächsten Tag sind alle fleißig dabei. Allerdings schreckt es sie sehr ab, als sie hören, dass es außer dem A noch 25 Buchstaben zu lernen gilt. Als dann ein Welpe sein Zuhause sucht, erweist es sich als gut, wenn man lesen kann.
    Dank der vielen schönen bunten Bildern liest sich das Buch sehr gut. Witzig wird davon berichtet, wie naiv die Tiere sich auf das Lesenlernen einlassen und wie solidarisch sie am Ende dem kleinen Hund helfen. Mir gefällt es auch gut, dass der Fuchs am Ende der Retter ist und nicht das böse Raubtier. Eine wundervolle Freundschaftsgeschichte für Leseanfänger.

    Dagmar Mägdefrau
  • Minas Freunde-finde-Plan – In jedem leuchtet eine Sonne

    Minas Freunde-finde-Plan – In jedem leuchtet eine Sonne

    Rebecca Mönch

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die fünfjährige Mina ist umgezogen und geht deshalb in eine neue Kita. Auf dem Cover schaut sie uns sehr fröhlich an, im Hintergrund sind die andere Kita-Kinder zu sehen. Zu Anfang des Buches stellt sich Mina vor und wir lernen auch ihren Kater Lu kennen.
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    Auf der nächsten Seite sitzt sie ganz schüchtern mit ihrem Schmusefrosch unter einem Baum und schaut den anderen Kindern zu. Aber Mina hat eine Idee, und beim Kaffee erzählt sie ihren Eltern davon. Sie wird jeden Tag ein anders Kind besuchen und dann weiß sie, wer ihr bester Freund oder ihre beste Freundin sein kann. So geht es zu Lorenz auf den Bauernhof, der ihr seine Schatzsammlung zeigt, zu Valentin, dem Weltraumexperten, zu Elif, die mit ihrer großen Familie zusammenwohnt, zu Noah, der ihr seine Patchworkfamilie vorstellt und mit Lotta malt sie tolle bunte Bilder. So geht es durch die Woche und wir lernen viele unterschiedliche Kinder kennen.
    Eine sehr realistisch gezeichnete und auch beschriebene Geschichte, natürlich ist so ein Umzug mit Kita-Wechsel immer schwierig und auch die Eltern tun sich da schwer. Da gefällt mir Minas Idee, alle Kinder mal zu besuchen, sehr gut. Die Vielfalt der Kinder ist sehr schön geschildert und Mina fällt es am Ende schwer, sich zu entscheiden, so sagt ihre Mama den Satz „In jedem leuchtet eine Sonne.“ Und diese Sonne sehen wir nicht nur auf Minas Shirt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Grimm und Möhrchen und die Spielplatzpiraten   

    Grimm und Möhrchen und die Spielplatzpiraten   

    Stephanie Schneider

    Stefanie Scharnberg

    dtv

    Grimm und Möhrchen

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses zweite Bilderbuch vom Zesel zeigt auf dem Cover Grimm und Möhrchen, die aus einer alten Zinnbadewanne ein Piratenschiff bauen.
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    Als Möhrchen morgens in seinem kleinen Kofferbett aufwacht, gibt es einen Brief von Grimm, der ihm eine Überraschung im Schuppen verspricht. Natürlich macht sich der kleine Zesel direkt auf dem Weg und stellt fest, dass es Frühling geworden ist. Im Schuppen sucht Grimm einige Bretter zusammen, denn er hat die Idee einen Spielplatz zu bauen. Auf der Doppelseite sehen wir die beiden, wie sie ein Schiff, eine Rollrutsche und viele andere tolle erfindungsreiche Dinge bauen. Schon bald taucht die Feuerwehrfrau Feline mit einigen Kindern auf, gemeinsam erkunden sie den Piratengarten und singen dabei ein fröhliches Piratenlied, das man beim Lesen gut mitsingen kann. Dass man nun ohne Jacken draußen spielen kann, macht den Zesel etwas traurig, weil er nichts ausziehen kann. Doch die Kinder, Feline und Grimm wissen einen Rat und bald heißt es "Piratenschiff Ahoi".
    Ein wundervoll leichtes Frühlingsbuch voller Humor und schönen Spielideen. Man spürt die Zuneigung zu dem kleinen Zesel, die wir als Leser und Leserinnen vollen Herzens teilen. So sind auch die Illustrationen wieder liebevoll bis ins kleinste Detail gezeichnet. Ein rundum schönes Bilderbuch.

    Dagmar Mägdefrau
  • Zilly & Zapf   –  Pfoten weg von unserem Wald

    Zilly & Zapf   –  Pfoten weg von unserem Wald

    Karolin Küntzel

    Barbara Peters

    Carola Sieverding

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Zapp das kleine Kaninchen macht sich auf um im Mittelwald seine Freundin, das Kernbeißermädchen Zilly zu treffen. 
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    Erschreckt muss er feststellen, dass die Tanne nicht mehr steht und dadurch der Zugang zur Dachshöhle, in der sie oft gespielt haben, verschüttet wurde. Außerdem sind die Ameisen dabei umzuziehen, denn ihr Ameisenhaufen ist nicht mehr sicher. Als am nächsten Tag ein ganzes Stück ihres Waldes fehlt, sehen sie wie eine Maschine die Bäume fällt und gleich zu Brettern verarbeitet. Zapp ist fasziniert von der Technik, muss aber einsehen, dass diese Mensch mit ihren Maschinen sein Zuhause und das der ganzen anderen Waldtiere zerstören. Doch hinter dem Zaun gibt es auch Menschen, die protestieren dagegen und halten Schilder hoch. Da ist die Eule gefragt, die lesen kann und sie versammelt die Tiere, um zu beratschlagen, was man tun kann. Durch Einzelaktionen einiger Tiere, wie die des Bibers, wird mehr zerstört als gerettet. Da taucht ein bisher unbekanntes Tier auf, der seltene Baumschläfer. Das bringt Zilly auf eine Idee, aber wird es auch klappen so den Wald zu retten?
    Die Geschichte wird in 14 kurzen Kapiteln erzählt und es gibt sehr viele schön gezeichnete Bilder, die die Situation im Wald erläutern. Dadurch, dass aus der Sicht der Tiere erzählt wird, wird die Handlung noch spannender und der Wunsch zur Rettung immer wichtiger. Wenn man erfährt, was so eine Veränderung für die einzelne Tiere bedeutet und dass sogar ihr Leben davon abhängt, möchte man hoffen, dass es immer einen Baumschläfer oder ähnliches gibt, der das Abholzen des Waldes aufhalten kann.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der kleine Drache Kokosnuss auf Reisen – Sammelband 11

    Der kleine Drache Kokosnuss auf Reisen – Sammelband 11

    Ingo Siegner

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Rücken des Gründrachen sitzen der Drache Kokosnuss, das Stachelschwein Mathilda und Jojo, der Affe. Zusammen fliegen sie nach Afrika. Aber das ist erst die zweite Geschichte, da wollen alle zusammen in Afrika noch Abenteuer erleben. 
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    So interviewt Mathilda eine Löwenfamilie, was nicht ganz ungefährlich ist und dann geraten alle in die Falle eines schwarzen Leoparden, dieser Panter hat ein Problem und Kokosnuss Plan B hilft bei der Lösung. 
    Im ersten Band reist Kokosnuss zusammen mit seiner Freundin Lulu um die Welt. Denn sie müssen den Fressdrachen Oskar und das Stachelschwein Mathilda retten, die der Murks entführt hat. Er stellt Oskar zur Schau und nimmt eine Menge Eintrittsgelder ein, erst recht, als sich herausstellt, dass der kleine Drache schreiben kann. Mathilda schafft es immer wieder Briefe an Kokosnuss zu schreiben, die er nach Nennung eines Codewortes von immer andren Personen erhält. So kommen wir nach London, Paris, Pisa, Peking und zu den Ureinwohnern Nord-Amerikas.
    Kurze Kapitel, große Schrift und viele schöne bunte Bilder machen diesen Doppelband zu eine Lesevergnügen für Erstleser, aber auch das Vorlesen macht Spaß.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der Bär, der Wolf und das blaue Geheimnis

    Der Bär, der Wolf und das blaue Geheimnis

    Eulàlia Canal

    Toni Galmés

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir den Bären, auf seinem Rücken sitzt der Wolf mit seinem verbundenen Fuß, vorweg geht der Dachs, auf den Geländer sehen wir das Eichhörnchen. Das sind die vier Freunde, um die sich die Geschichte dreht.
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    Die Bärin ist erstaunt, als sie sieht, dass ihr Mann, der Bär, seine Farbe verloren hat. Er ist grau gezeichnet und ohne jeder Farbe. Bär geht am Bach spazieren, aber er will nicht zur Dachshöhle, weil er sich mit seinem Freund gestritten hat. Aber er entdeckt im Wasser einen alten Autoreifen, den er an Land zieht. Da fällt ihm ein, dass er Wolf lange nicht gesehen hat und macht sich auf dem Weg zu ihm, da ist ein beschwerlicher Weg ganz oben auf den Berg muss er hinauf. Wolf hat ein ziemliches Durcheinander in seinem Haus und da sein Fuß verbunden ist, kann er auch nicht laufen. Doch Bär bringt in auf die Wiese und dort machen sie ein Picknick. Als Wolf nach Dachs fragt, erzählt Bär ihm von dem Streit. Da Bär nicht gut verlieren kann, hat er dem Dachs ungerechterweise die Schuld gegeben. Weil Eichhörnchen verreis ist, schreibt Bär ihm einen Brief und bittet ihn zurückzukommen. Bären schreibt Dachs und erzählt ihm, dass Bär sich versöhnen möchte. So kommt Dachs an die Tür des Bärenhauses und die Freunde beschließen Wolf zu sich zu holen, bis er gesund ist. 
    Eine wundervoll zarte Geschichte über eine Freundschaft, in der man sich streitet und verträgt, die aber auch die Wahrheit verträgt. Eine Freundschaft, bei der man sich um den anderen sorgt und ihm hilft, auch zueinanderstehen, wenn einer sein Geheimnis verrät. Das letzte, der schön gezeichneten Illustrationen zeigt die vier Freunde bei Tee und man spürt wie vertraut sie miteinander sind. Und natürlich hat Bär seine Farbe wieder.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der Fremde mit der Maske

    Der Fremde mit der Maske

    Mirjam Müntefering

    Juliane Schlumberger

    Hase und Igel

    Verlagsempfehlung ab 2./3. Klasse

    Ich finde es etwas schade, dass das Cover schon verrät, wer der „Fremde mit der Maske“ ist.
    Denn hier sehen wir Elias, der sich für die Vögel im Garten interessiert und sie gerne beobachtet und Vicky, die ihren Opa besucht, wie sie einen Waschbären beobachten, der versucht ans Vogelfutter zu kommen.
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    Elias sitzt gerne mit dem Fernglas im Garten und beachtete die Vögel, denen er einen Nistkasten gebaut hat und die er füttert. Doch leider wird erst die neue Futtersäule abgerissen und dann noch der Nistkasten vom Baum gehauen. 
    Elias hat Maunzi, die Katze des griesgrämigen Nachbarn in Verdacht, doch Vicky erzählt ihm, dass die Katze überfahren wurde. Die beiden Kinder kommen dem Täter mit Hilfe von Herrn Krätzig auf die Spur. Eine junge Waschbärin hat versucht im Garten Futter zu finden und mit ihren fingerartigen Pfoten einiges zerstört. Herr Krätzig, dem der Naturgarten von Elias Mutter schon lange ein Dorn im Auge ist, mag auch keine Waschbären, denn sie gehören nicht hierher. Sie wurden vor 100 in Hessen zur Jagd angesiedelt. Doch bald ändert er seine Meinung und es gibt noch ein sehr schönes Ende der Geschichte.
    Das dünne Büchlein ist in großen Buchstaben gedruckt und es gibt einige farbige Bilder. Die neun kurzen Kapitel sind gut zu lesen und die Geschichte bietet einiges an Informationen.
    Für Lehrer*innen bietet der Verlag zudem noch ein Heft mit „Materialen und Kopiervorlagen zur Klassenlektüre“.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Siebenschläfer – Meine Geschichten zum Kuscheln, Trösten und Liebhaben

    Der kleine Siebenschläfer – Meine Geschichten zum Kuscheln, Trösten und Liebhaben

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Der kleine Siebenschläfer

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Buch ist eine Zusammenstellung von Siebenschläfer-Büchern für die Kleinen. Dies Seiten sind aus festerem Papier und sicher etwa haltbarer. Das Cover zeigt den kleinen Siebenschläfer und seinen Freund, die Haselmaus, in liebevoller Umarmung. 
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    „Das ist noch nicht gemütlich!“ findet der Siebenschläfer im ersten Buch, denn er weiß nicht, wie er sich hinlegen soll. Blätter, Wolle, Federn und viele andere Dinge sind als Unterlage nicht das Richtige für ihn. Erst zusammen mit den anderen Siebenschläfern findet er es gemütlich. Bauchweh hat der kleine Siebenschläfer und die Haselmaus versucht, es mit einer Wärmflasche zu vertreiben. Ein Schluckauf stört den kleinen Siebenschläfer und wieder versucht sein Freund mit allen möglichen Tricks, das lästige „Hicks“ abzustellen. „Wir beide passen richtig gut zusammen“ ist einfach herrlich. Eigentlich haben die beiden Freunde eher nicht viel gemeinsam, doch so mögen sich beide und das reicht für eine feste Umarmung. In der letzten Geschichte verstecken sich die unterschiedlichsten Tiere unter der Schnuffeldecke. Da gibt es viel zu entdecken. 
    Kurze Sätze und dazu die wunderschön und liebevoll gestalteten Bilder, das bedeutet Vorlesespaß für Lesende und Zuhörende. Eine schöne Zusammenstellung von fünf Pappbilderbüchern, da kann man ganz viel Siebenschläfer vorlesen!

    Dagmar Mägdefrau
  • Wenn der Wind vom Meer erzählt

    Wenn der Wind vom Meer erzählt

    Sonja Stangl

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover, das in zarten Rosatönen gedruckt ist, zeigt den Bär und das Mädchen, das uns die Geschichte erzählt.
    Der alte Bär tauchte eines Morgens auf dem Hügel auf, er sitzt zusammengesunken auf einer Bank. Die Menschen pilgern zu ihm und stellen ihm Fragen, aber er antwortetet ihnen nicht. Aber das Mädchen kann ihn nicht vergessen, sie sieht ihn morgens und abends, wenn sie aus ihrem Fenster schaut.
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    Sie weiß, wenn sie furchtbar laut ist, reagieren die Leute auf sie. So baut sie ein Art Flüstertüte und spricht dadurch zu dem Bären. Und wirklich, das alte Tier ist schwerhörig und leidet darunter, dass es die Geräusche, die ihm so wichtig waren, nicht mehr hört. Jetzt wird das Sprach- zum Hörrohr und die beiden erleben zusammen viele schöne Geräusche.  
    Mit kleinen kurzen Sätzen wird die Geschichte erzählt und die Bilder zeigen zart und eindrucksvoll die Freundschaft des Mädchens mit dem Bären. Besonders gut gefällt mir ein Bild, da reiten die beiden ganz klein auf einer riesigen Hummel „Und dass Dinge viel größer klingen können, als sie aussehen.“ Ein poetisch, schöner Satz.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hennys bester Freund

    Hennys bester Freund

    Satoe Tone

    Jumbo Verlag

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Henny ist ein eiriger Hase mit einer sehr tief sitzenden Hose. Er wohnt in einem riesigen Apfel und er findet an einem Regentag ein Ei. Mit diesem Ei verbindet ihn schnell eine große Freundschaft. Die beiden tragen eine rote Schleife, essen zusammen und machen auch sonst alles gemeinsam. 
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    Auch Hennys Freunde sind jetzt gemeinsame Freunde. So leben die beiden sehr glücklich miteinander. Bis dann die Henne auftaucht und ihr Ei einfordert. So bleibt Henny allein zurück und ist ganz traurig. Doch irgendwann taucht das veränderte Ei wieder auf und die beiden „waren glücklich, wieder zusammen zu sein.“
    Die Illustrationen dieses Buches sind einfach zauberhaft, während die Geschichte mich doch etwas verwundert. Sie fängt zwar mit „Es war einmal" an, aber die Freundschaft zu einem Ei finde ich doch etwas abstrus. Zudem ist ein laufendes und essendes Ei, das nach so vielen Tagen noch ausgebrütet werden kann, für mich befremdlich. Ich weiß, meine Enkelin könnte die Stelle, wo das Ei weg ist und Hennys Trauer beschrieben wird, nicht ertragen. Ich weiß nicht, ob sie dann das Happy End noch erleben wird oder vorher weinend das Buch zuschlägt. Eine Geschichte von einer ungewöhnlichen Freundschaft, die mich nicht überzeugt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Maus hat einen neuen Freund

    Die Maus hat einen neuen Freund

    Marc-Uwe Kling

    Astrid Henn

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Eine etwas größeres quadratisches Pappbilderbuch zeigt die Maus, die auf dem Kopf einen Tieres sitzt, von dem man die Augen und eine schuppige Haut sieht. Auch die erste Doppelseite zeigt von diesem Freund nur eine Pfote und etwas Bein. 
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    Doch dann sieht man die beiden beim „Wolkenkino“ und man sieht den riesengroßen Dino im blaugestreiften Rollkragenpullover. Am Himmel Wolken, die wie Tiere aussehen und die die Kinder begeistert benennen. Gemeinsam sind die beiden unterwegs und es ist zu schön zu sehen, wie eine winzige und eine große Zunge am Eis schlecken. Sie wippen und hören Musik, der Dino wird zum Gespenst oder versteckt sich, obwohl die Maus meist gewinnt. Sie feiern Geburtstag mit Freunden und einer rosa Torte, die die Maus aufschneidet. Doch als der Dino die Maus bei ihren Eltern besuchen will, gibt es ein Problem, das die Mäusemama lösen kann. So liegen die beiden Freunde am Ende schlafend unter dem Sternenhimmel. „Die Sterne funkeln, der Mond, der lacht, träumt was Schönes. Gute Nacht.“
    Ein schönes Ende für eine Gute-Nacht-Geschichte, die ich den ganzen Tag vorlesen kann und werde. Wundervolle Reime, die gut über die Zunge gehen, den Kindern und mir gefallen und einfühlsame, klare Bilder, die wir gerne anschauen.
    Ein gelungenes Pappbilderbuch!

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Footballfreunde – Touchdown für die Grasdorf Rebels

    Die Footballfreunde – Touchdown für die Grasdorf Rebels

    Andreas Hüging

    Dominik Rupp

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die Mannschaft und ihren Tainer lernen wir gleich zu Anfang als Illustration kennen und nach dem Vorwort von Sebastian Vollmer, geht es mit Jimmy Kings Geschichte los. Hinten im Glossar werden die Fachbegriffe erklärt, die grau eingefärbt aus dem Text herausstechen. 
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    Bei Jimmy, dessen Vater irgendwo in den USA lebt, dreht sich alles um Football. In Gedanken überlegt er Spielzüge, denn er ist Quarterback seiner Mannschaft und damit verantwortlich für den Spielablauf. Leider ist Mathe nicht sein Ding, diese Gleichungen und Rechenabläufe wollen so gar nicht in seinen Kopf. Allerdings lernt er auch nicht für den anstehenden Test und gibt die Arbeit ohne Lösungen zurück, auch eine zweite Chance nutzt er nicht, sondern nimmt das Angebot eines Mitschülers an und schreibt bei ihm ab. Dadurch macht er sich aber auch erpressbar. Als ein Junge mit einem tollen Helm auf dem Feld auftaucht, staunen alle, doch leider hat Artem den Helm gestohlen und ein Detektiv ist ihm auf den Spuren. Da der Junge aus der Ukraine ein toller Sprinter ist, nimmt die Mannschaft ihn auch ohne Helm auf. Die Junge begleiten ihn sogar zu dem Besitzer des Sportgeschäftes und bieten Putzdienste an, wenn Artem keine Problem bekommt. Doch dann macht Herr Karaka den Jungen ein Angebot.
    Mir gefiel es nicht so gut, dass Jimmy seiner Mutter nicht immer die Wahrheit erzählt, doch am Ende nimmt alles einen guten Verlauf und die Mutter nimmt das Football-Verbot zurück. Hier geht es um eine sehr gemischte Mannschaft, die aber toll zusammensteht und die sich vollkommen unterstützt. Ich habe wenig Ahnung von Football, aber hier habe ich einiges erfahren über dieses Spiel. Wichtig ist die Mannschaft und der volle Einsatz fürs Team.
    Kurze Kapitel mit spannender Handlung und vielen kleinen und großen anschaulichen Schwarz-Weiß-Illustrationen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Theo und Leo – Die Meisterdetektive

    Theo und Leo – Die Meisterdetektive

    Sabine Ludwig

    Ute Krause

    Cbj

    Theo und Leo

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Theo hat eine Mutter, die ihm nicht all zu viel erlaubt, das meiste wird mit seiner Allergie erklärt. Jetzt hat sein Vater ihm einen Detektivkoffer geschenkt und zusammen mit Leo „mit ohne -nie“ hat er ein Detektivbüro eröffnet. Da taucht schon der erste Fall auf. 
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    Flora, die ihr Vater gerne „Fräulein“ nennt, wenn sie etwas ausgefressen hat und die deshalb Fräulein Flora genannt wird, wird verdächtigt, Mutters Bulette gegessen zu haben. Theo will den Fall durch Nachdenken lösen, doch Leo wird aktiv und kann beweisen, wer der Dieb war.
    In der zweiten Geschichte erzählt Fräulein Flora von ihrem Onkel aus Amerika, mit dem sie die Nachmittage verbringt. Leo ahnt, dass da etwas nicht stimmen kann, als sie Flora besuchen will. Zusammen mit Theo sucht sie nach der Freundin und erlebt eine Überraschung.
    Für Theo ist der letzte Fall ganz klar, natürlich hat der grässliche Robert, der ihm die Nase blutig gehauen hat, auch das goldene Feuerzeug gestohlen. Und wieder ist es Leo, die diesen Fall löst und herausfindet, wo das Feuerzeug ist.
    Drei Bände in einem Buch und jede Geschichte ist humorvoll und spannend erzählt. Besonders die gewitzte Leo ist eine tolle Detektivin und auch eine zuverlässige Freundin voller Verständnis. Die vielen pfiffigen Bilder machen die Geschichten noch lesenswerter.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kaugummis machen nicht satt

    Kaugummis machen nicht satt

    Katia Simon

    Hase und Igel

    Verlagsempfehlung Klasse 7, 8, 9 und 10

    Marie möchte als Sängerin Siria einen Talentwettbewerb gewinnen, ihre beste Freundin Hilda hilft ihr dabei. Doch in Hildas Zuhause sieht sie das, was sie zuhause so schmerzlich vermisst: Liebende, fürsorgliche Eltern und Geschwister. 
    Abwechselnd schildern Hilda und Marie die Ereignisse der Tage bis zum Wettbewerb – Tage voller Höhen und Tiefen.
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    Maries schwerwiegende Essstörung tritt zunehmend zutage, und Hilda stößt auf einen beunruhigenden Hinweis: Maries heimlichen TikTok-Kanal. Unter dem Hashtag #Thinspo veröffentlicht Marie sogenannte Bodychecks, die auf ihre problematischen Gedanken und ihr gestörtes Selbstbild hindeuten. Hilda reagiert genau richtig, reicht Marie eine helfende Hand und bietet ihr Unterstützung an. Doch Marie muss erst auf schmerzhafte Weise selbst erkennen, dass sie Hilfe braucht.
    Parallel laufen die Vorbereitungen für den Wettbewerb auf Hochtouren. Die Spannung steigt, als eine Jungsgruppe als ernstzunehmende Konkurrenz die Bühne betritt und die Dynamik aufmischt.
    Die Geschichte zeigt die Perspektiven beider Freundinnen: einerseits die äußere Wahrnehmung einer Essstörung und andererseits Maries inneren Kampf. Besonders eindrücklich wird beschrieben, wie Marie ihre Probleme geschickt zu verbergen versucht – mit Ausreden, warum sie nicht essen kann, oder dem überzeugenden Vorspielen, bereits gegessen zu haben. Es zeigt sich, dass eine Essstörung mehr als das ist: Sie ist oft mit tiefliegenden Gefühlen und Gedanken verbunden, wie Perfektionismus, Selbstzweifel und dem belastenden Gefühl, nie gut genug zu sein.
    Marie merkt, dass sie nicht alleine ist und hoffentlich viele Leser*innen auch, bei welchen Problemen auch immer.

    Raphaela Brosseron


    Sowohl der Titel als auch das Coverbild weisen auf das Thema des Buches hin. Magersucht ist leider ein häufiges Problem Jugendlicher. Marie, deren großer Traum es ist, Sängerin zu werden, hat sich im Jugendhaus zu einem Wettbewerb angemeldet. Sie übt mit ihrer besten Freundin Hilda auf deren Dachboden. Hildas unterstützt ihre Freundin nicht nur als Backgroundsängerin.
    Meist sind die beiden nach der Schule bei Hilda, deren große Familie zusammen in einem Haus wohnt. Hier gibt es immer ein gutes Mittagessen, denn Hildas Oma, die sich politisch engagiert, kocht sehr gut für alle. Aber niemand bemerkt zunächst, dass Marie immer neue Ausreden findet, um nicht mitessen zu müssen. Sie selbst lebt bei ihren Eltern, die beide sehr viel Zeit in ihrer Firma verbringen und von Marie exzellente Schulleistungen erwarten. Marie möchte ihre Eltern mit ihrem öffentlichen Auftritt überraschen und hofft auf ihren Sieg.
    Doch als die beiden Mädchen den perfekten Auftritt einiger Mitschüler erleben, ist Marie nicht mehr von ihrem Können überzeugt. Frustriert will sie den Wettbewerb absagen.
    Hilda erkennt langsam Maries Problem und informiert sich, wie sie der Freundin helfen kann.
    Gleichzeitig begegnet ihr Arian, der mit den Staircase Boys auftritt, und sie ist sich ihrer Gefühle nicht ganz sicher, sie mag Arian, will aber Marie nicht verraten.
    Die zwanzig Kapitel werden abwechselnd von den beiden Mädchen erzählt, da neben der Überschrift immer ein kleines Bild zu sehen ist, war leicht zu erkennen, wer da erzählt. So konnte ich sehr gut die Gefühle und Sichtweisen der Protagonistinnen nachempfinden. Besonders Maries Gedanken, die ihre Magersucht rechtfertigen sollen und zeigen, dass sie in erster Linie die Kontrolle behalten möchte, fand ich sehr berührend. Die Erwartungen der Eltern und ihr Ehrgeiz beim Wettbewerb haben Marie einfach überfordert. Wie schön, dass sie in Hilda ein gute und aufmerksame Freundin hat.
    Neben der spannend erzählten Freundschaftsgeschichte gibt es viele Informationen über die Magersucht. Meine Tochter las als Jugendliche ebenfalls ein Buch zu diesem Thema und hat deshalb die Magersucht einer Freundin erkennen können. Deshalb ist es gut, über das Thema informiert zu sein und diese Informationen bietet dieses Buch gut verpackt. Die positive Darstellung der Beratungsstelle fand ich sehr gelungen.

    Dagmar Mägdefrau
  • FC Stinkesocke – Glücksbringer wäscht man nicht

    FC Stinkesocke – Glücksbringer wäscht man nicht

    Oliver Schlick

    Julia Christians

    Ueberreuter

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Wer in einem Ort namens Stokkesinker wohnt, muss ich nicht wundern, wenn anderen der Begriff Stinkesocke in den Sinn kommt, wenn er den Namen hört. So sprechen die Gegner des Fußballvereins gerne vom FC Stinkesocke und es gibt sogar eine Lied, das sie bei den Fußballspielen singen. 
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    Der zehnjährige Emil spielt wie sein Vater und sein Großvater, der die tollsten Geschichten aus seiner Zeit erzählen kann, beim FC. Doch sein Wechsel zur D-Jugend ist nicht so einfach wie gedacht, denn es gibt in Stokkesinker zu wenig Jungen, die mitspielen wollen. Allerdings geht es der Mädchenmannschaft nicht besser und so kommen sie auf die Idee, ein Mixed-Team aufzustellen. Dem Vereinsvorsitzenden Hauke Hallig gefällt der Gedanke, so doch eine Mannschaft für ein anstehendes Entscheidungsspiel melden zu können. Doch da nicht alle seiner Meinung sind, trainieren die Mädchen und Jungen fleißig mit ihrer neuen Sportlehrerin. Dass am Ende ein Glücksbringer nötig ist, um den Glauben an die eigene Stärke zu finden, gefiel mir sehr gut. Denn oft braucht man etwas, an das man glaubt, damit man sich selbst vertraut.
    Auf dem Cover stürmen Emil und Clara und zwischen ihrem Beinen saust der Dackel Ronaldo über den Rasen. Die sieben Kapitel lassen sich gut lesen und die Illustrationen lockern den Text immer wieder angenehm auf. Sehr vergnüglich fand ich die Geschichten über die Vereinslegenden wie z.B. Eigentor-Erik und die Werbeunterstützung des Friseursalons. Ein Buch über Freundschaft, Glauben an die eigene Stärke und das Quäntchen Glück, das man zum Siegen braucht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schnee

    Schnee

    Marie Duedahl

    Renate Götz Verlag

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    „Schwarz wie die Nacht.
    Einzelgängerin.
    Ein Stachelschwein.
    Ein Kind von Loosern.
    Die böse Fee.
    Alles das war ich.
    Aber dann traf ich Schnee.“
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    Dieses Gedicht ist auf dem rückseitigen Cover des dünnen Büchleins zu lesen. Schnee ist eine Schülerin der 9a und sie ist weiß und fast durchscheinend. Im Gegensatz dazu steht Lulu, die nach einigen Schulwechseln in die 9a kommt. Sie ist wegen ihres Vaters, von dem sie nichts weiß, dunkelhäutig. Schnee kann Lulu mit einer Umarmung und dem Satz „Wir sind schön“ all' ihre Wut nehmen. Schnee hat bei ihrer Hippiemutter ein gemütliches Zuhause, während Lulu bei ihrer alkoholkranken Mutter und dem 16. Stiefvater wohnt. Schnee gibt ihr Mut und fordert Lulu auf, nach ihrem Vater zu suchen.
    Das Buch hat meist zweiseitige Kapitel mit großen Buchstaben und gedichtartigen Texten mit kurzen klaren Sätzen und ist deshalb sehr gut lesbar. Zu Beginn eines jeden Kapitel ist ein Satz aus dem Text auf dem grauen Hintergrund des Covers gedruckt.
    Die Geschichte wirkt trotz ihrer Traurigkeit auf mich hoffnungsvoll. Ich denke ,Lulu wird es schaffen, in sich nicht nur den Looser zu sehen. Ein sehr gut lesbares Buch mit starken Mädchenfiguren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Eichhörnchenversprechen – Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe

    Eichhörnchenversprechen – Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe

    Stefanie Steenken

    Isabelle Flow

    Eigenverlag

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Anto, der kleine Eichhörnchenjunge, fragt seine Mama nach der Liebe und sie erklärt ihm Anzeichen wie Herzklopfen und Bauchkribbeln. Da Mama ihm versichert, dass das schön sei, fragt Anto sie „Werde ich auch mal die Liebe spüren?“  
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    Schon am nächsten Schultag kommt ein neues Mädchen in die Klasse und Lili lässt sein Herz höherschlagen und auch die anderen, von seiner Mutter genannten Anzeichen treten ein. Schon in der nächsten Pause teilen sich die beiden ihr Essen und am nächsten Tag beeilt sich Anto, um ganz früh in der Schule zu sein, strahlend begrüßt er Lili, auch die freut sich, ihn zu sehen. Nach einem Schultag, an dem sich Anto nicht konzentrieren konnte, gehen die beiden gemeinsam nach Hause. 
    Es ist einfach wundervoll zu lesen, wie der kleine Junge die Liebe entdeckt und er hat das große Glück, mit Lili auch ein Mädchen gefunden zu haben, das seine Gefühle erwidert und die zudem sehr einfühlsam ist.
    Schon das Coverbild, dass das niedliche Liebespaar auf der Schaukel zeigt, spricht mein Herz an, auch die übrigen Bilder sind liebevoll gestaltet. Der Text zeigt, dass die Autorin die Gefühle der Kinder ernst nimmt und gut versteht. Da ist nichts kitschig oder peinlich, eine zarte junge Liebe, die die beiden verbindet, einfach schön!

    Dagmar Mägdefrau
  • Der kleine Igel und das besondere Weihnachtsgeschenk

    Der kleine Igel und das besondere Weihnachtsgeschenk

    M. Christina Butler

    Tina Macnaughton

    Brunnen Verlag

    Der kleine Igel

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Es gibt eine ganze Reihe von Igelbüchern, bei denen es in erster Linie um Freundschaft geht. Ein wenig trauere ich dem samtenen Stoff nach, aus dem die rote Mütze des Igels in den früheren Büchern bestand. 
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    So ist aber auf dem Cover die Mütze gelackt und sticht damit gut heraus, denn auch in dieser Geschichte ist die Mütze wieder ein wichtiges Utensil. Als der Igel und seine Freuden schon gemütlich im Igelheim mit der Weihnachtsfeier beginnen wollen, klopft es und vor der Tür steht frierend der Uhu, der durch ein Hochwasser sein Heim verloren hat. Da er unterwegs die Baummarder aus den Augen verloren hat, sorgt er sich um sie und so gehen alle zusammen hinaus, um sie zu suchen. Alle tragen Laternen mit sich und so kommen sie zunächst gut voran, doch dann bläst der Wind ihnen die Flammen aus und der Uhu bietet sich an, sie zu führen. Damit niemand verloren geht, ribbelt der Igel seine Mütze auf und mit dem Faden binden sich alle aneinander. 
    Praktische Ideen hat der kleine Igel allemal und dazu ist er einfach ein toller Freund, der sich nicht scheut, am Weihnachtsabend bei eisiger Kälte hinauszugehen und nach den verlorenen Baummardern zu suchen. Niedliche Bilder und kurze Texte machen die Geschichte zu einem schönen Vorlesebuch für die Kleinen in der Weihnachtszeit.

    Dagmar Mägdefrau