• Der Zoo der unsichtbaren Tiere

    Der Zoo der unsichtbaren Tiere

    Andreas Z. Simon

    Alexander von Knorre

    Gulliver

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Suna lebt, weil ihre Eltern weggefahren und nicht wieder zurückgekehrt sind in einer Wohngruppe und sie schaut gerne Tierfilme und träumt dann, dass sie auf einem Elefanten reitet. Eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrem verstorbenen Opa, von dem sie noch nie etwas gehört hat. 
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    So sitzt sie bald mit ihrer Betreuerin Sabine bei einem Notar. Dort erfährt sie, dass die ein Anwesen erbt. Die Nachbarin Frau Rose, die Schmuck erbt, bietet an Suna mit zu sich zu nehmen. Frau Rose und ihre Frau haben zwei Kinder den kleinen Lucas und seine große Schwester Roberta. Das Anwesen entpuppt sich als Zoo ohne Tiere, doch als Suna das Grundstück erkundet stellt sich heraus, dass ungewöhnliche Tiere dort leben und einige können mit ihr sprechen. Schon beim Notar hat ein Milliardär Suna ein Angebot für das Grundstück gemacht, er will dort ein Fabrik bauen.

    Das ein Kind einfach bei einer Familie bleiben kann, halte ich für sehr unrealistisch, wenn es auch für ein schönes Happy End sorgt. Ich finde auch fantastische Geschichten sollten solche Szenarien realistisch beschreiben. Die Tiere, die im Zoo leben sind wirklich sehr ungewöhnlich, manche sind erdacht, einige, wie ein Eichhorn mit Brille oder ein wandelndes Blatt, sind ungewöhnlich. Eine „schwangere“ Drachin, die dann drei Eier legt gibt es auch selten, aber sie ist auch ein Fabelwesen wie die kleinen Einhörner.

    Suna schafft es am Ende ein Eiche zu retten, den ganzen Ort zu mobilisieren und den reichen Mann zu vertreiben. Ihr seht, es geschieht eine Menge in dem Buch. Neben dem Text, der in großen Buchstaben gedruckt wurde, gibt es einige Zeichnungen.

    Dagmar Mägdefrau