• Krawall im Klassenzimmer – Das schaurige Schulfest – Band 3

    Krawall im Klassenzimmer – Das schaurige Schulfest – Band 3

    Anja Janotta

    Julia Weinmann

    Gulliver

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Ich steige hier erst beim 3. Band ein, aber ich bin schnell in der Geschichte, nehme mir aber vor die vorherigen Bände noch zu lesen. Das „blaue Auge“ ist eine Zeitschrift, die in der Schule über besonders gelungene Streiche berichtet, zusätzlich verleiht sie auch den „Hammer-Preis“. Natürlich denken sich die Schülerinnen und Schüler an Halloween besonders tolle Streiche aus.

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    Besonders Nik und Fritzi sind da sehr kreativ. Die beiden stehen im ständigen Wettstreit und versuchen sich zu übertrumpfen. Beide gehen in die sechste Klasse, allerdings in Parallelklassen. Aber zunächst steht der Vorlesewettbewerb an und drei Teilnehmer benötigen aus unterschiedlichen Gründen Unterstützung, denn sie wollen nicht mit der Direktorin auf eine Pressefoto. Fritzi versucht durch Lärm das Lesen zu unterbrechen, während Nils alte Tomaten ans Fenster schießt. Aber der Gewinner ist ein Junge aus der 10. Klasse, der seine Schwester unterstützt.

    Am Halloween. Abend geht es dann in der Schule hoch her, da passieren schon gruselige Sachen.

    Ein einfach zu lesendes Buch mit größeren Buchstaben und einigen Zeichnungen. Es macht Spaß mit den Schülerinnen und Schülern die Nacht in der Schule zu verbringen und zu erleben welche verrückten Ideen ihnen eingefallen sind. Aber auch das Knistern zwischen Fritzi und Nik, die kleinen Berührungen, die neue Gefühle bei ihnen ausgelöst haben, haben mir gefallen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Tempelbande – Die Götter stehen Kopf – Band 1  

    Die Tempelbande – Die Götter stehen Kopf – Band 1  

    Rüdiger Bertram

    Wenke Kramp

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Die Serie „Meine Comic Lese-Abenteuer“ wendet sich an Erstleser und ist eine Mischung aus Erzählung, Comic und Rätsel. Diesmal führt uns die Geschichte ins antike Griechenland, dort lernen wir die Götterkinder Nika und Leon kennen. Die beiden haben viel Unsinn im Sinn und weil sie zaubern können, lassen sie Brei auf die Stadt regnen. Sie finden das lustig und auch den Einwohnern scheint es zu gefallen. 
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    Nur Alex, der ebenfalls ein Göttersohn ist, ärgert sich darüber, dass er überall mit klebrigem Brei vollgeschmiert ist und petzt alles dem Vater der beiden. Da dem Vater ein Missgeschick mit Öl geschieht und er entsprechend wütend ist, gibt er seinen Kindern eine schlimme Strafe auf. Sie sollen den stinkenden Stierstall ausmisten.

    Unten auf jeder Seite ist ein kleiner Balken zu sehen, der den Lesefortschritt abbildet und die kleinen Rätsel sind leicht zu lösen. Hinten im Buch gibt es noch schöne Anleitungen, mit denen wir selbst ein Tier zeichnen lernen und zum Schluss meldet sich der Autor Rüdiger Bertram selbst zu Wort und er erzählt uns in einem Comic etwas über Götter. Wie ich finde, eine witzige Idee.

    Das Buch liest sich sehr gut, die Geschichte von Nika und Leon wird humorvoll, aber mit literarischem Hintergrund erzählt. Die vielen bunten Bilder haben eine passende Dynamik und die kleinen Comics lockern alles noch zusätzlich auf. Eine tolle Reihe und ein hervorragender erster Band.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Übelchen zieht ein… und aus und wieder ein

    Das Übelchen zieht ein… und aus und wieder ein

    Jan Strathmann

    Dominik Rupp

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover saust das Übelchen auf einem Blatt durch den Garten von Mirandoline, die wir am Fenster sehen. 
    So ein Übelchen kennen wir alle, denn wie oft geht uns etwas schief und wir wissen gar nicht, wie es dazu gekommen ist.
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    Aber normalerweise arbeiten die kleinen Wesen ganz im Geheimen, aber unser Übelchen ist vom Baum in die Teetasse von Mirandoline gefallen. Deshalb kam es, dass das Übelchen bei Mirandoline einzog. Geflohen ist das Übelchen vor dem Horowitz, dem Hahn des unfreundlichen Nachbarn Herrn Mumitsch. Das Übelchen kann mit einem Schnippen den Menschen kleine Streiche spielen und immer, wenn er das tut, wächst er etwas, so dass er bald in sein viel zu große Jacke passt. Durch den engen Kontakt zu Mirandoline und ihre liebevolle Art dem Übelchen gegenüber lernt der kleine Kerl neue Werte kennen. Er hat ein Zuhause und mag Mirandoline sehr, sogar ihr Schnarchen gefällt ihm. Die beiden erleben einiges miteinander und das Übelchen lernt ganz neue Dinge wie Schule oder Zirkus kennen. 
    Das Übelchen wächst uns schnell ans Herz. Es macht Spaß, mit ihm die Welt zu entdecken und ihn dabei zu beobachten, wie er Gefühle entwickelt und nicht wieder einsam sein möchte. Denn „So nett wie Mirandoline, war noch keine Mensch zu ihm gewesen.“
    12 Kapitel und 123 Seiten hat das Buch, die Schrift ist etwas größer und es gibt viele bunte, schöne Bilder. Deshalb kann man das Buch sicher schon Fünfjährigen vorlesen, zum Selberlesen würde ich schon die 3. Klasse empfehlen.

    Dagmar Mägdefrau