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Das freche F – Was man mit Buchstaben von A – Z alles anstellen kann

Michael Keller
Kunstmann
Leseempfehlung ab 5 Jahre
Das Ferkel auf dem Cover zeigt einen ersten Eindruck, was uns in diesem ABC-Kritzelbuch erwartet. Zunächst erfahren wir, dass es nur vier Teile sind, aus denen alle Buchstaben zusammengebaut werden können. Natürlich wird der Kreis bei manchen Buchstaben nur teilweise genutzt. Da kommt auch schon das A und es kann alt, ausgeschnitten, abgeschlafft oder auch artig sein. Die Adjektive werden durch ein entsprechend gezeichnetes A gestaltet. Danach kommt eine fast leere Doppelseite, nur oben in der Ecke hängt das Affen-A an einem Ast.
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Doch es gibt auch ein paar Anregungen „Wie könnte ein Auto-A aussehen?“ keine leichte Aufgabe. Aber ich denke, die Kinder haben genug Fantasie ein solches Auto zu zeichnen. Beim B lautet die Aufgabe „ein B mit Bart zu zeichnen.“ „Das doofe D, null Ahnung von echt garnix!“, „Ein jähzorniges J.“, „Olympisches O, welche Farben haben die Ringe!“, „Das schnarchende S, schläft tief und fest.“ oder „Auf der Yogamatte macht das Y die Brücke.“ Das sind nur einige wenige Beispiele, die das Buch zu bieten hat. Ich denke Kinder, die das ABC und die Welt der Buchstaben entdecken, finden hier viel humorvolle Anregungen. Allerdings muss man auch einige Begriffe erklären, weil es doch ungewöhnliche Worte sind, wie z.B. das rackernde R oder ein irritierendes I. Das Buch bietet zum Einen lustige kleine Zeichnungen mit spaßigen kurzen Texten und bietet zudem die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren und die Buchstaben mit Leben zu erfüllen. Danach kann man sie sich sicher noch viel besser merken, man baut ja sowas wie ein Verhältnis zu ihnen auf. Ich werde ausprobieren, was mir zu den Anregungen selbst zu zeichnen gelingt wird. Dagmar Mägdefrau
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Das alles sind Gefühle

Michael Engler
Julianna Swaney
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Es gibt im Moment einige Bücher, die sich mit dem wichtigen Thema Gefühle beschäftigen. Hier löst eine konkrete Situation Lars Wut aus. Als er sich brüllend mit rotem Kopf im Spiegel sieht, erkennt er sich nicht wieder und läuft weinend in den Garten. Dort trifft er auf einen Maulwurf, der ihm sehr einfühlsam erklärt, was Gefühle sind. Aber es gibt nicht nur unangenehme Gefühle, Lars erinnert sich auch an Freude und an Situationen, in denen er glücklich war. Der Maulwurf rät ihm auch sich entspannt in die Sonne zu legen und tief Luft zu holen.
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Dann fragt er Lars, ob es auch mutige Momente für ihn gab oder Tage, an denen er nicht mutig war. Kuschel- und Tobetage fallen ihm ein. Wenn man Gefühle nicht versteht, macht es Sinn darüber zu sprechen, rät der Maulwurf. Dann taucht Lars Mama im Garten auf und auf dem letzten Bild halten sich die beiden fest in den Armen. Jeder kennt diese Wut, die man nicht unter Kontrolle bekommt, aber hier werden ganz einfache Ratschläge in dieser schönen Geschichte versteckt und ich denke jedes Kind kann verstehen, was er kleine Maulwurf meint. Der glückliche Abschluss zeigt, dass auch Eltern manchmal aufgrund ihrer Gefühle falsch handeln. Die Bilder zeigen die Gefühle sehr verständlich, die Texte sind nicht belehrend, gebe aber gute Tipps. Dagmar Mägdefrau
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Du bist wichtig

Christian Robinson
cbj
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Ganz unterschiedliche Kinder halten ein Ende eines Schwungtuches. Da schaut ein Mädchen durch ein Mikroskop, sieht grüne Formen und erfährt, dass sie auch wichtig ist, wenn sie winzig ist. Und diese Erfahrung haben wir ja leider mit Corona gemacht. In einem Gewässer schwimmen viele Tiere, doch eines nimmt einen anderen Weg, es schwimmt gegen den Strom. Salamander sind unterwegs und es ist gleichgültig, ob man erster oder letzter ist. „Selbst wenn dich alle für eine Plage halten“ zeigt eine Mücke, da fällt mir die Zustimmung doch schwer. Als nächstes werden Dinosaurier gezeigt, die ja immer von Interesse sind.
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So gibt es noch einige Seite, die vielleicht auch der Erklärung bedürfen. Aber vieles kenne die Kinder auch durch eigenes Erleben und so endet das Buch mit der Titelaussagen „Du bist wichtig.“ Zurzeit sind einige Bücher im Angebot, die eine ähnliche Aussage haben. Mir gefällt das Cover mit den Kindern sehr gut, die Seiten es Inhaltes sind mir manchmal zu abstrakt für Kinder. Die Bilder sind sehr schön gemalt und die Texte sind kurz und beziehen sich immer auf den Titel. Dagmar Mägdefrau
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Robin kommt

Thomas Müller
Moritz
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Schon das Cover mit dem Geburtstagskind auf dem Pferd und dem Caos lässt schmunzeln. Zum Geburtstag lädt das blonde Mädchen ihre drei Freund*innen Benni, Limar und Susi ein. Doch nach dem Auspacken der Geschenke kommt Robin zur Türe herein. Robin ist eine braun-weiß geschecktes Pferd. Zunächst geht es wieder ins Kinderzimmer, in den wüsten Durcheinander „springt Robin über alle Hindernisse“ wie z.B. dem Schreibtisch. Das „fruchtbare Tal“ ist die Küche, in der der auf dem Tisch die Zutaten für den Kuchen erkennt.
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„Ein steiler Aufstieg“ ist die Treppe, die Robin bewältigen muss. Im Bad kann man sich an einem „kühlen Bergsee“ erfrischen, um dann im Schlafzimmer ein Lager aufzuschlagen. So geht es lustig weiter, bis die Kinder Hunger bekommen. Die Bilder sind einfach richtig spaßig und erinnern in ihrer Art an Comics. Vor allem das große Pferd mittendrin (Lässt da Juli grüßen?) ist einfach zu schön. Die Texte, die nicht wirklich den Bildern entsprechen, die man sich aber mit Fantasie so vorstellen kann, sind sehr schön mit Augenzwinkern vorzulesen. Wer würde nicht gerne so seinen Geburtstag feiern? Dagmar Mägdefrau
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Als Papa auf den Knopf drückte und wir fast von einem Dino gefressen wurden

Nicolas Gorny
Kristina Nowothnig
Ellermann
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Die Zwillinge Malte und Greta sitzen mit dem Zeitunglesenden Papa am Frühstückstisch, während Mama sich fertig macht und zur Arbeit fährt. Papa ist nicht so richtig gut organisiert und so sind sie wieder auf den letzten Drücker, als sie endlich los gehen. Papa kennt eine Abkürzung, die in den Stadtpark führt und dort beginnt ein verrücktes Abenteuer. Sie werden von einem Ufo, das ein dreiäugiger, glitschig-grüner Schleimbatzen lenkt aufgesogen.
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Leider ist das gebraucht gekaufte Ufo nicht mehr flugfähig und Papa, der glaubt, dass er ein Technikexperte sei, drückt auf einen Knopf. Leider ist dieser Knopf der „Zufalls-Zeit-Verschieber“ und die vier landen bei den Dinos. Dummerwiese müssen sie dort aussteigen und können nur knapp dem Gefressen-werden entkommen. Ein neuer Knopfdruck bringt sie zu den Piraten und auch dort schauen sie dem Tod bereits ins Auge, weil Papas nette Ansprache bei der Piraten-Kapitänin nichts bewirkt. Bei dem nächsten Versuch mit dem „Zufalls-Zeit-Verschieber“-Knopf geht es in eine schreckliche Zukunft. Da Papa hier, ohne von irgendetwas Ahnung zu haben, auf den richtigen Kopf drückt, hilft ihnen der Techniker aus der Zukunft, wieder ins Jetzt zurückzukommen. Ich habe die doch sehr lange Geschichte mit meinen fast 4-jährigen Enkel gelesen und wir haben viel gelacht und vor Spannung die Luft angehalten. Die Geschichte vereint alle Elemente einer guten Erzählung, bringt aber am Rande auch Aktuelles mit ein. So ist die Mama dunkelhäutig und macht wohl einen wichtigen Job, aufgrund des Einblicks in die Zukunft, beschließen die Kinder mehr auf die Umwelt zu achten, weil es in 500 Jahren nicht so werden soll. Lediglich der Papa kommt irgendwie schlecht weg. Er ist nicht besonders organisiert und überschätzt sich ständig. Ein witziges Buch mit schönen, wenn auch wenigen bunten Bildern. Dagmar Mägdefrau
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Gefühle Wimmelbuch

Andrea Helm
Wimmelbuchverlag
Leseempfehlung ab 4 Jahre
Auf der ersten Doppelseite des großen Pappbilderbuches steht zunächst die Frage „Was sind Gefühle?“ darunter werden sechs Gefühle genannt: Freude, Traurigkeit, Ekel, Überraschung, Scham, Ärger, Liebe und Angst. Zu allen gibt es ein Bild, passende Adjektive und einen erklärenden Text. Dann geht es los mit dem Bild eines Dorfes mit Brunnen, Feuerwehr, Geschäften und einem Spielplatz. Wir können in die Zimmer schauen und überall sehen wir Menschen, die mit einem Wort beschrieben werden. (stolz, uneinsichtig, verzückt usw.)
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Aufgrund ihrer Situation, ihrer Haltung und ihrer Mimik kann man diese Begriffe zuordnen. Im Wolkenpark sehen wir ein Piraten-Luftschiff, eine Rakete, ein Heißluftballon und viele Wolken mit Personen darauf. Wie auf allen Seiten gibt es fünf Beschreibungen zu einer Szene. So findet die Taube, dass man seinen Müll nicht einfach fallen lassen soll, das macht aber ein Junge und er macht es „gedankenlos“. Auf der nächsten Seite erwartet uns ein typischer Kindergarten. Die Beschriftung des Schlafraumes „Ruhezone für müde Monster“ fand ich sehr lustig. Auf Hüpfbällen wird geturnt, man kann in die Toilettenräume schauen, heraus kommt gerade ein „angeekeltes“ Mädchen. Es wird gelesen und gebastelt, ein Kind ist traurig, ein anderes gemein. Eines schaut „sehnsüchtig“ auf die Keksdose. Das riesige Baumhaus ist ein richtig toller Abenteuerspielplatz, auf dem man in den Holzhäusern wohnen kann. Wir schauen wieder hinein und sehen, „warmherzige“ und „genervte“ Menschen. Im Freibad gibt es viele Becken, da wird geschwommen und gespielt. Aus dem Maul der Krake geht es mit der Rutschbahn ins Nass. Da kann man gut „ausgelassen“ sein. Im Zauberschloss auf der letzten Doppelseite gibt es viele Räume, die von Zauberern, Zwergen und einem Drachen bewohnt sind. Im Stall steht ein Einhorn, das „übermütig“ einen Hut im Maul hat. Drei kleine Schweinchen sind „verspielt“ und eines ist „verknallt“. Es gibt enorm viel zu entdecken und durch die Zuordnung der Worte, auch vieles zu besprechen. Der Verlag gibt keine Altersangabe vor und meine Empfehlung wäre, dass ein Kind, das sich mit dem Buch befassen kann, schon 4 Jahre alt sein sollte. Natürlich können auch Kleinere die Bilder anschauen, aber der Sinn des Buches besteht ja auch in der Erfassung der Gefühle und einer Reflektion zu bekannten Situationen. Dagmar Mägdefrau
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Ich kann einfach alles sein

Frances Strickley
Lucy Fleming
Loewe Naturkind
Leseempfehlung ab 4 Jahre
Vier Kinder mit unterschiedlichem Outfit sind auf dem Cover zu sehen. Ihre Fotos sieht man auf den nächsten Seiten und auch die Häuser, in denen sie wohnen. Zusammen überlegen sie „Was wollen wir heute sein?“ und sie haben viel Fantasie. Da werden Kartons zu Booten und Robotern. Ein kleines Mädchen kann sich mit Papas Schuhen zum Zirkusclown verwandeln. Mit einem Umhang wird sie zur Superheldin. „Zusammen sind wir stark“ so kann können die Vier einiges bauen, sie können fliegen und Kranke betreuen, Dinos ausgraben und Tiger fangen.
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Als es in die Wanne geht werden sie zu Zauberern, Kapitänen und Tauchern. Auch mit Hilfe von Büchern kann man Abenteuer erleben, das gefällt mir besonders. Aber egal, was man auch immer ist, am Abend ist jedes Kind in Mamas Armen „einfach ich“. Aber im Traum geht das Abenteuer wieder los. „alles ist möglich.“ Das Buch zeigt uns so viele Möglichkeiten für Spiele, die einfach nur Fantasie und ein paar Kleinigkeiten brauchen. Ich denke jedes Kind kann da sofort mitmachen. Dagmar Mägdefrau
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Nora und der Große Bär

Ute Krause
Gerstenberg
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
An den langen Winterabenden sitzen die Leute des Dorfes zusammen und erzählen vom Großen Bären. Nora lauscht diesen Geschichten zu gerne und möchte die beste Bärenjägerin werden. Und dann nach viel Training darf sie mit in den Wald. Außer ihr sind lauter alte Männer unterwegs. Beeindruckend ist das Bild, auf dem das kleine Lager unter den riesigen Bäumen zu sehen ist. Es werden Fallen gebaut und Hunde eingesetzt, aber der Bär ist nicht zu finden.
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Als dann Schnee liegt, folgt Nora ohne ihre Flinte den Spuren. Als sie sich verlaufen hat, kommt ihr der Bär zur Hilfe und bringt sie zurück. Auch hier sind die Bilder mit dem beeindruckend großen Bären und dem kleinen Mädchen wieder wunderschön gestaltet. Da hat Nora den Männern einiges zu erzählen. Den Bären beschreibt sie „So groß und alt wie der Wald und genau so schön.“ Ich bin sehr froh, dass die Jagd nicht erfolgreich war und der Bär weiterhin ein Thema an den langen Abenden sein wird. Trotzdem tue ich mich schwer damit, dass gejagt wird. Es gibt für mich keinen Grund, weshalb man den Bären töten sollte. Das Buch hat sehr schöne, beeindruckende Bilder und der Text ist etwas länger gehalten. Dagmar Mägdefrau
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Alles anders – Das sind wir!

Felicity Brooks
Illustrationen von Mar Ferrero
Usborne
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Auf dem Cover sind viele unterschiedliche Menschen zu sehen. Junge, Alte, einige haben körperliche Defizite und man kann viele Überlegungen anstellen, warum sie gerade so aussehen. Auf der Titelseite taucht die Frage „Weißt du, was Diversität bedeutet?“ auf und das ist auch, nach dem Inhaltsverzeichnis, die Frage der ersten Buchseite.
Was wäre, wenn wir alle gleich wären, gleich aussehen und Gleiches essen würden usw.? Das ergibt eine langweilige, farblose Seite, dem gegenüber steht eine farbenfrohe Seite mit den unterschiedlichsten Menschen.mehr oder weniger lesen
Eine Weltkarte bestehend aus vielen kleinen Porträtbildern stellt uns einige Menschen vor. Eine Klasse hat Bilder von sich gemalt und die kann man den Personen im Vordergrund zuordnen. „Wie siehst du aus? Wie ist dein Name?“ steht als Aufgabe unten auf der Seite. Danach geht es um Kleidung, die aus den unterschiedlichsten Gründen besonders sein kann. Auch hier geht die Frage „Trägst du besondere Kleidungsstücke zu speziellen Anlässen?“ an den Lesenden. Dann wird aufgezeichnet, dass Jungen und Mädchen alles genauso gut und gerne machen können. Körperliche Unterschiede sind etwas, was uns sehr unterscheidet, einige Menschen haben auch Behinderungen. „…zu allen Menschen freundlich zu sein und Geduld zu haben.“ ist hier das Resümee. „Verschiedene Gehirne“ ist die Überschrift, hier wird erklärt, warum einiges etwas besser können. Weiter geht es mit Kommunikation und wie wichtig es ist, Informationen auszutauschen. Verschiedene Familienformen, Wohnmöglichkeiten und Fortbewegungsarten zeigt die nächste Seite. Aber auch das, was wir essen, unterscheidet sich. „Was isst du am liebsten?“ ist sicher leicht zu beantworten. Es werden auch die unterschiedlichsten Feste gefeiert. Die letzte Seite zeigt uns, wie wir das Zusammenleben verbessern können. „Unterschiede respektieren!“ gefiel mir besonders. Aber man kann auch noch andere Vorschläge machen. Worterklärungen und Anmerkung für Erwachsenen ergänzen auf den letzten Seiten.
Das Buch mit den vielen Bildern, sehr kurzen erklärenden Texten und den kleinen Aufgaben für die Lesenden zeigt sehr gut, wie und warum wir so verschieden sind. Sicher werden sich viele darin wiederfinden und einigen wird klar sein, warum jemand anders ist.
Dagmar Mägdefrau -
Ein*e Freund*in wie du

Frank Murphy
Chamaie Gordon
Illustration von Kayla Harren
Zuckersüß
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Auf dem Titelbild liegen die acht unterschiedlichen Freunde im Kreis auf dem Rücken und halten sich an den Händen. Ein Bild voller Vertrauen und Glück.
Die erste Seite zeigt viele verschiedene Menschen, ein Junge winkt zur Begrüßung einem Mädchen zu, die wohl hierher umzieht. Das Buch zeigt uns einige Szenen, wo Kinder zusammenspielen „Die Welt braucht Freund*innen wie dich!“ Auf der nächsten Seite kommt die Aufforderung „Sei neugierig“ und dazu gibt es Tipps.mehr oder weniger lesen
Weltoffen sein, bedeutet auf andere zuzugehen, egal von wo sie kommen, wie sie aussehen oder was sie glauben. Die Seite unter dem Motto „Sei einfühlsam, ist in Regenbogenfarben gehalten. Wenn die Freund*in etwas anderes mag, „Sei verständnisvoll.“ Da Freund*innen auch mal Fehler machen, „Sei nachsichtig“ und ganz wichtig, „Seid lieb zueinander“. Die Bilder dazu fordern zum Teilen auf. Manchmal braucht die Freund*in auch Trost und Zuspruch. Ganz wichtig ist es auch, sich zu verbünden und für die Freund*innen einzustehen. Immer wieder zeigen die Bilder schöne Situationen der Freundschaft und das Buch schließt mit dem Satz „Die Welt braucht Freund*innen wie euch!“ Im Nachwort gibt es noch Informationen zur Freundschaft und einen Tipp, den ich sicher auch nutzen werde.
Ein Buch voller wundervoller, fröhlicher, bunter Bilder von den unterschiedlichsten Kindern und kurzen Texten, die die Freundschaft feiern.
Dagmar Mägdefrau -
Das Schweinchen Seebär

Anton Soja
Oksana Baturina
Wunderhaus
Verlagsempfehlung ab 5 Jahre
Das Ferkel Ham erfährt von einer verletzten Gans, die einige Zeit auf dem Bauernhof verbringt vom Meer. Er ist begeistert und möchte Seebär genannt werden und verbringt seine Zeit im See. So verleben die Bauernhoftiere eine schöne Zeit, Seebär wird zum Dampfer und lädt sie als Passagiere ein. Doch dann kommt die Enkelin des Bauern und sie hat eine Nacktkatze dabei, die ein berühmtes Model ist. Leider ist sie auch eine große Intrigantin.
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Sie hetzt die Tiere gegen das dicke, dumme, dreckige, stinkende Schwein auf. Behauptet Unwahrheiten und schafft es mit Hilfe von Süßigkeiten, die anderen zu überzeugen. Sie Boykottieren ihren Freund und sprechen nicht mehr mit ihm. Das nette Schweinchen ist sehr traurig, sagt aber nicht seinen Eltern und steht die Situation durch. Da fällt Liz durch ein Unglück ins Wasser und Ham kann die wie ein Delphin retten. So wird der Seebär zum Helden und die unsympathische Katze hat das Nachsehen. Es kann sogar sein, dass Ham ans Meer fliegen wird und sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung geht. Es tut richtig weh, wenn die Katze die Tiere auf ihre Seite ziehen kann und das arme Seebär so traurig ist. Ein Gefühl, dass sicher auch einige Kinder kennen. Wie schön, dass Ham nicht petzt und nicht nachtragend ist. Es gibt nach dem Lesen des Buches einige Ansatzpunkte über die es zu reden lohnt. Angefangen vom Traum erfüllen, über das Schlechtmachen anderer und der Wichtigkeit von Äußerlichkeiten bis zu echter Freundschaft. Dagmar Mägdefrau
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Unsichtbar in der großen Stadt

Sydney Smith
Aladin
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Ausgezeichnet mit dem DeutschenJugendliteraturpreis 2021 in der Kategorie Bilderbuch
Das Cover wirkt auf mich düster und das Kind schaut ängstlich aus dem Fenster in die große Stadt. Auf den nächsten Bildern ist nur eine Silhouette zu sehen und der Blick aus dem Bahnfenster zeigt verschwommen den Ausblick. Danach sehen wir das Kind von draußen durch das Fenster und dann in der Bahn sitzend. An der nächsten Haltestelle steigt es aus. Kleine Bilder zeigen Ausschnitte der Stadt und die Aussage „Sich da auszukennen, ist nicht immer einfach.“
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Das Kind spricht jemanden an und gibt Ratschläge für das Verhalten in der Stadt in der „immer die Hölle los ist“. Sie weißt auf Abkürzungen und große Hunde hin, aber auch auf Bäume und Kirchen mit Musik. Das Kind lädt ihren Gesprächspartner auf ihre Lieblingsbank im verschneiten Park ein. Ein rosa Zettel an einer Wand weist auf eine Katze hin. Das Kind umarmt seine Mutter „aber ich weiß, du findest dich schon zurecht.“
Das Bilderbuch ist sehr interessant aufgebaut und führt uns durch eine Stadt, in der immer noch Schnee fällt, sie wirkt kalt und ungemütlich. Die Bilder sind ausdrucksvoll und die kurzen Texte müssen damit verbunden werden.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Leben in der Stadt -
Alle Kinder – Ein ABC der Schadenfreude

Anke Kuhl
Martin Schmitz-Kuhl
Klett-Kinderbuch
Verlagsempfehlung ab 5 Jahre
Üblicher Weise beginnt ein ABC mit A, so auch hier. „Alle Kinder lieben Piranhas. Außer Annegret – die im Becken steht. “Daneben sehen wir das Mädchen bis zu den Knien im Becken stehen und die Fische mit den scharfen Zähnen sind schon auf dem Weg zu ihr. Unter F hören wir von Fritz, den der Blitz trifft, während die anderen Kinder ins rettende Haus laufen. Klaus ist als einziger im brennenden Haus, alle andren schauen von der Straße aus zu.
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Bei N hören wir von Nick, der zu dick ist um durch den Reifen zu springen und der nun festhängt. Besonders makaber geht es unter T zu. „Alle Kinder freuen sich des Lebens. Außer Torben – der ist gestorben.“ Z, der letzte Buchstabe, da wird Zino vom Dino geholt. Pro Seite zwei kleine Sätze und ein Bild mit Kindern, die große Augen haben, aber kein bisschen niedlich sind. Schadenfreude ist bekanntlich weit verbreitet und wie wir wissen „wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“ Hier sind einige Sprüche schon sehr böse, da muss ein Kind schon Ironie verstehen und darf nicht zu sensibel sein. Aber dann macht das Buch schon richtig Freude… Schadenfreude. Dagmar Mägdefrau
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Spielst du mit, kleines Schaf?

Miriam Zedelius
Hummelsburg
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Die Bilder in diesem Buch sind sehr bunt und reduziert, sei zeigen aber sehr schön die einzelnen Tiere. Auf einer Bank treffen sich die unterschiedlichsten Tiere und sie überlegen, was sie tun könnten. Jeder hat eine andere Idee, die Katze findet unter dem Motto Zirkus könne man alle vereinen. So kann die Maus ihren Wunsch Ballett zu tanzen als Seiltänzerin erfüllen. Der Bär, der boxen wollte, kann als Gewichtheber seine Kraft zeigen. Alle finden eine Aufgabe, die zu ihnen passt und das kleine Schaf zeigt immer seine Begeisterung für die tollen Ideen. Doch denn stellt die Katze die Frage „Was kannst du eigentlich, kleines Schaf!“
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Es stellt sich heraus, dass das Schaf nichts kann und deshalb darf es nicht mitspielen. Alle üben fleißig und das Schaf geht traurig weg. Doch dann müssen die Tiere feststellen, dass ein Zirkus ohne Zuschauer kein richtiger Zirkus ist. Sie machen sich auf zur Schafweide. Und so kommt es, dass sie mit den Schafen ein richtiges Publikum für Ihren Zirkus finden. Eine sehr schön erzählte Geschichte, die zeigt, dass jeder seinen Platz findet, egal, was er kann. Jeder ist wichtig! Dagmar Mägdefrau
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Piatti für Kinder

Celestino Piatti
NordSüd
Verlagsempfehlung ab 5 Jahre
Inhalt: Eulenglück | ABC der Tiere | Barbara und der Siebenschläfer | Der kleine Krebs | Zirkus Nock | Der goldene Apfel | Die heilige Nacht Das Buch hat einen Umschlag und der Einband besteht aus grauer Pappe ohne festen Rücken. Damit zeigt es schon seine Besonderheit. Auf der Seite 210 wird der Künstler Celestino Piatti vorstellt, dessen besondere Grafiken das Buch ausmacht. Sieben von ihm bebilderte Geschichten beinhaltet dieses Buch. Es beginnt mit dem „ABC der Tiere“. Zu jedem Tier gibt es ein kleines Gedicht und natürlich ein Bild von Piatti.
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Da gibt es bunte Chamäleons mit langer Zunge, der Löwe gemeinsam mit der Maus, die Schnecke und den Tiger. Am Schluss springt ein Zebra durchs Bild. In der nächsten Geschichte lernen wir „Barbara und der Siebenschläfer“ kennen. Die Eltern fangen den Siebenschläfer, der im Haus eingezogen ist und setzten ihn in einen Käfig. Dort erzählt der Babara aus einem Leben und am Ende ist klar, dass sie ihn frei lassen muss. Die Bilder von Siebenschläfer sind weich und sehr schön. „Eulenglück“ erzählt die Geschichte eines Eulenpaares. Sie beobachten die anderen Tiere in der Umgebung und erklären ihnen, wie sie die Welt sehen. Doch die Hühner, Enten und Gänse würde dieses Leben nicht glücklich machen, sie wollen weiter streiten. So ist das mit den weißen Eulen, sie leben ruhig und zufrieden, können aber die anderen nicht überzeugen. „Der kleine Krebs“ wandert durch den Wald und trifft auf die unterschiedlichsten Tiere. Sie stellen fest, dass sie alle unterschiedlich sind und versuchen sich anzupassen. Doch am Ende wissen sie „Alle Tiere tun genau das, was am besten zu ihnen passt.“ Der „Zirkus Nock“ zeigt in schönen Bildern, wie es im Zirkus hergeht. „Der goldene Apfel“ hängt in einem Baum und der Löwe findet, er steht ihm als König der Tiere zu. Der Elefant, als schwerstes Tier erhebt auch Anspruch, auch andere Tiere finden eine Begründung, dass der Apfel ihnen gehöre. In der letzten Geschichte wird die Geschichte um die Geburt Jesu erzählt. „Die heilige Nacht“ zeigt Bilder zur bekannten Geschichte. Ein wunderschönes Buch, dass die Verschiedenheit der Werk Piattis sehr schön abbildet. Dagmar Mägdefrau
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Bruno – Kurze Geschichte für lange Nächte

Hans de Beer
Serena Romanelli
NordSüd
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Bruno ist ein niedliches Bärenjunges, das im Einband unter seiner Bettdecke liegt und schläft. Zunächst ist er noch im Wald unterwegs, aber seine Mama ruft ihn zum Winterschlaf in die Bärenhöhle. Natürlich wird auch dem kleinen Bären zum Einschlafen etwas vorgelesen. „Giorgio, der kleine Elefant“ sitzt am Meer und soll, weil er keine Badehose hat, nicht ins Wasser. Doch er findet „Das Meer ist riesig, blau und schön, ich bleibe einfach Nackedei!“ „Antonelle, der kleine Tapir“ popelt so lange in der Nase, bis sie blutet und deshalb muss er einen Trichter, wie wir sie bei Hunden kennen, tragen.
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Dank eines von der Tante empfohlenen Krauts, überwindet „Fifo, der kleine Angsthase“ seine Angst. „Die schwarze Pantherin“ schmückt ihr tristes Kleid mit vielen bunten Blumen. „Der Frühling kommt dies Jahr verfrüht, Frau Panther ist schon aufgeblüht!“ Mit der Unterstützung einer Möwe kann „Ikarus, das fliegende Eichhörnchen“ fliegen. Weil sie Ballett tanzen möchte, muss „Das Nilpferdmädchen Rosalie“ abnehmen. Es gelinkt nicht, weil „O wie fein, o wie fein, so schön kann das Leben sein. Rosalies Bauch ist voll, doch die Torte schmeckt ihr toll.“ „Adrian, das vegetarische Krokodil“ bekommt sogar eine Geburtstagstorte aus Karotten und Spinat. „Gemächlich, gemächlich, aber beharrlich, kommt die Schildkröte ans Ziel. Die letzte Geschichte heißt „Luigino, das Nashorn.“ Danach wird Bruno wieder geweckt und seine Mama gibt ihm ein „Willkommen-im-Frühling-Küsschen.“ Die Bilder sind warm und liebevoll gezeichnet, die Geschichte vom Bärenwinterschlaf ist eine schone Rahmenhandlung für die anderen Geschichten. Die sind gehen über eine Seite und können unabhängig gelesen werden. Sie sind in Reimform geschrieben und manchmal holpert es ein wenig. Die Zuhörenden lernen hier andere Tiere kennen und erfahren etwa über sie. Dagmar Mägdefrau
Themen: Schlaf/Einschlafen/Nacht -
Dich vergesse ich nie

Laura Hughes
Rachel Ip
Ravensburger
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Dieses Buch über Demenz ist in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft entstanden. Da diese Krankheit leider in vielen Familien zur Tagesordnung gehört, ist es auch für Kinder wichtig, wie man damit umgehen kann. Darum finde ich die Tipps, die auf der letzten Seite zu finden sind, sehr gut und hilfreich. Amelie, ihre Oma und der kleine wuschelige Hund sind auf dem Cover zu sehen und die drei finden wir auf der ersten Seite wieder. Auch hier stehen sie unter Bäumen und Erkunden die Umgebung. Beide sind manchmal etwa vergesslich und so kommt es, dass sie tiefer in den Wald laufen, obwohl es Abendessen-Zeit ist.
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Sie kommen an einen goldleuchtenden Baum „Zuhause der Erinnerungen“ ist auf dem Schild zu lesen. „Dieses Zuhause ist ein Ort, an dem man alles wiederfindet, was man jemals vergessen oder verlegt hat.“ Mit einem Ballon werden sie zu einer Türe gebracht auf der „Oma“ steht und hinter der Türe befindet sich ein großer Raum mit Omas Erinnerungen. Es gibt viele Schubladen, einige Inhalte kann man sehen und Schmetterlinge auf deren Flügel verschwommen Personen zu sehen sind. Amelie und Oma zeigen ein begeistertes Erstaunen. Wir sehen die Oma in einen Blätterhaufen springen und Rad schlagen, sich über ein Baby freuen und bei der Hochzeit tanzen. „Vorsichtig pickt sie die bedeutendsten Momente ihres Lebens heraus.“ Auch Amelie hat ein Zimmer, aber es ist noch klein, aber auch sie hat schon Erinnerungen dort gelagert. Mit einem Plan finden die beiden den Weg nach Haus und dort öffnet Amelie den Brief, der ihr mitgegeben wurde. Dort findet sie Tipps, wie magische Momente gelingen. So macht sie Fotos von diesen Momenten und erstellt ein Erinnerungsbuch, das sie mit der Oma anschaut. Das vorletzte Bild seit die beiden in einer innigen Umarmung und den und der Versicherung „…. Ich werde dich immer lieb haben.“ Danach sehen wir eine Herbstszene und Oma und Amelie schlagen Rad. Ein Buch, bei dem man die Liebe zwischen Oma und Enkelin spüren kann, dass aber durchaus auch handfeste Tipps zum Umgang mit dementem Manschen bietet. Und wenn es zu schwierig wird, braucht man auch eine Pause. Dagmar Mägdefrau
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BilderBuchBande – Die besten Geschichten aus 60 Jahren NordSüd

NordSüd
Verlagsempfehlung ab 4 Jahren
Rotkäppchen | Die Sterntaler | Im Traum kann ich fliegen | Selina, Pumpernickel und die Katze Flora | Kleine Nachtkatze | Kleiner Eisbär, wohin fährst du? | Kleiner Dodo, was spielst du? | Heidi | Heule Eule | Winnie will woanders schlafen | Ida und der fliegende Wal | So schön ist der Herbst! | Der Dachs hat heute schlechte Laune | Das Apfelmännchen | Das Osterküken | Steckt | Aus heiterem Himmel | Maulwurfstadt | Ein Fingerhut voll Mut | Das wasserscheue Krokodil | Der Hase mit den himmelblauen Ohren | Frida Kahlo und ihre Tiere | Der Regenbogenfisch | Die vier Lichter des Hirten Simon | Eulenglück | Florian und Traktor Max | Gute Besserung, Pauli | Das gutherzige Ungeheuer | Herr Hase und Frau Bär | Mister Browns Katze | Der Kleine Hawelmann
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Ein dickes Buch mit Lesebändchen und vielen Geschichten und Bilder aus der sechzigjährigen Geschichte des NordSüd-Verlages. Das Cover zeigt eine Bücherwand und davor im Schein eines Lichtes sitzen vier Kinder. Im Regal und auf dem Boden sind die Cover der Bücher, die wir im Buch finden zu sehen. Es beginnt mit dem Eisbär Lars, er ist auf einer Eisscholle zu sehen und wir sind gespannt, wohin er fährt. In „Ein Finger voll Mut“ erzählt der gereimte Text von einem kleinen Männchen, das bewaffnet mit einer Stecknadel und mit einem Fingerhut auf dem Kopf eine Welt erobert. „Herr Hase und Frau Bär“ wohnen zusammen und haben viel Spaß miteinander. Der Hase Pauli ist krank und seine Freunde besuchen ihn. Frohe Ostern wünscht „Das Osterküken“, aber bis es so weit ist geschieht einiges. „Steckt“ ist eine ungewöhnliche Geschichte, die davon handelt, was alles passieren kann, wenn ein Drache im Baum feststeckt. „Rotkäppchen“ ist mit wunderschönen Bildern von Bernadette illustriert. „Heule Eule“ ist ein echter Klassiker. Der kleine Affe Dodo spielt Geige, dazu stimmungsvolle Bilder. „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ ist auch ein bekanntes Buch. Die Geschichte vom „Wasserscheuen Krokodil“ das ein Drache ist, ist wirklich witzig. Mit dem „Regenbogenfisch“ geht es weiter. Über „Heidi“, „Das Apfelmännchen“ von Janosch geht es weiter bis zur „Maulwurfstadt“, hier können wir in den wundervollen Bildern von Torben Kuhlmann schwelgen. Mit diesen 30 Geschichten macht uns der Verlag zu seinem Geburtstag ein richtig schönes Geschenk. Für nur 25 € gibt es hier geballte gute Kinderliteratur mit den unterschiedlichsten Texten und vielfältigen Illustrationen. Der einzige Nachteil ist, dass das dicke Buch etwas sperrig in Kinderhänden ist, aber da wird es eine Lösung geben. Es macht sowieso mehr Spaß, Bücher gemeinsam anzuschauen. Dagmar Mägdefrau
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Fell liebt Federn – Ein Kinderfachbuch über die Vielfalt der Liebe

Andrea Behnke
Judith Loske
Mabuse
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Das Eichhörnchen Oura und das Meisenmännchen Paro sitzen zusammen auf einem Ast. Sie mögen sich, das zeigen schon die sanften Berührungen. Da taucht eine Katze in der Wiese auf und stellt die Frage, ob Paro nicht zu klein sei. Oura kann Paro mit einem Witz trösten. Da mischt sich schon die Taube ein, sie erinnert Para daran, dass Oura nicht fliegen kann. Ein anderes Eichhörnchen befürchtet, dass Paro wegfliegen wird. Die beiden sind sich einig, sie bleiben zusammen „Egal was die anderen sagen!“
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Der Schmetterling, der dieselben Farben hat, wie die Meise, meint, sie würden besser zusammenpassen. Doch Paro hat eine klare Antwort auf diese Anmache. Am Ende kommen alle Tiere zusammen und bedrängen das Paar mit ihren Vorwürfen. „Sie passen einfach nicht zusammen!“ Da taucht ein kleiner Floh auf und rettet die Situation, hat er so viel Verständnis, weil ihm der Regenwurm so gut gefällt? Die letzten Seiten des Buches bieten Erklärungen, Anregungen und Empfehlungen zu anderen Büchern. Kinder werden sich in den beiden verliebten kleinen Geschöpfen wiedererkennen. Auch sie kennen die Argumente der anderen, die ihnen ihr Glück nicht gönnen, weil der äußere Unterschied augenscheinlich ist. Wollen wir hoffen, dass ihre Liebe so stark ist, wie die von Oura und Paro. Die Texte sind nicht besonders lang und bringen die Situation auf den Punkt, die Bilder sind weich und liebevoll gezeichnet. Ein Buch nicht nur zum (Vor-)Lesen, sondern auch zum darüber reden. Dagmar Mägdefrau
Themen: Liebe & Sexualität -
Hannah Arendt – Little People, Big Dreams

María Isabel Sánchez Vegara
Illustriert von Frau Isa
Suhrkamp/Insel
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Die kleine Hannah wächst zunächst in Königsberg auf, sie bringt sich selbst das Lesen bei und liest bald die Bücher der großen Denker. Obwohl sie als Jüdin beschimpft wird, bringt sie die Mitschüler hinter sich, als ein Lehrer sie beleidigt. Als sie nach dem angezettelten Streik die Schule verlassen muss, geht sie nach Berlin und schafft dort als Externe ihr Abitur. Das Wissen hat sie als Gasthörerin an der Uni erworben. Sie studiert Philosophie und geht, als Hitler an die Macht kommt in den Widerstand.
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Bald muss sie über Frankeich nach Amerika flüchten. Als amerikanische Staatsbürgerin setzt sie sich für die Rechte ein und resümiert „Man muss sich wehren, man darf sich nicht ducken!“ Das Buch hat kurze Texte und große, klare, erklärende Bilder. Am Ende gibt es noch einen kurzen Lebenslauf mit Originalfotos. Diese Bilderbuchreihe ist hervorragend geeignet schon kleinen Kindern bekannt Persönlichkeiten vorzustelle. Vielleicht werden sie sich später erinnern und mehr über Hannah Arendt erfahren wollen. Dagmar Mägdefrau
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Ritter Rost im WWWunderland

Jörg Hilbert
Felix Janosa
annette betz
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Koks, der Drache, surft auf einer großen Welle über den Kopf von Ritter Rost. An seiner Seite drei kleine Würfel. Im Einband klebt die CD (alternativ auf MuBiBu.de) mit den Texten und Liedern, im Buch finden wir Text und Noten. Außerdem werden die drei Protagonisten kurz vorgestellt und daneben finden wir eine Karte von Ritter Rosts Heimatinsel. Koks muss ständig Pakete für den Ritter Rost annehmen. Das neugierige Burgfräulein Bö muss feststellen, dass in allen Turnschuhen sind. Rost findet „ich muss wahnsinnig viel nachholen.“ Und probiert die Schuhe an.
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Leider kann er keine Schleife binden. Rost ist natürlich weg, als es heißt aufzuräumen. In seinem Zimmer tauchen aber drei kleine Würfel auf und die verschwinden auf der Flucht vor Koks in einem alten Zauberspiegel. Nicht nur die Würfel sind dort verschwunden, auch Koks und Bö werden eingesaugt und landen in einem Land, in dem alles aus kleinen Würfeln besteht. Die Figuren sehen ein wenig aus, wie aus Lego gebaut und sie können sich unterschiedlich zusammensetzten. So lernt Koks bald sein gepixeltes Ebenbild kennen. Wie die Freunde es schaffen wieder auf die Burg zurückzukehren und was sie mit den vielen Turnschuhen machen, möchte ich nicht verraten, aber es stehen ihnen noch einige Abenteuer bevor. Das Buch hat wieder viele schöne Bilder und die Pixel, die sich zusammensetzten lassen sind gut abgebildet. Zwischen den Texten gibt es noch Platz für die 20 Lieder. Wieder eine tolle Mischung und als Ergänzung kann man es sich auf CD oder digital anhören. Dagmar Mägdefrau
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Liebe machen

Hans-Christian Schmidt
Andreas Német
Klett Kinderbuch
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
In kindlichen Zeichnungen von Steinzeitbewohnern wird gezeigt, wie es mit dem Sex funktioniert. Das Paar mag sich und da geht es schon los mit dem Küssen. Dann ab in die Höhle und die Felle ablegen. Im Text heißt das „enthosen und entrocken, entschlüpfern und sogar entsocken.“ Schon liegen die beiden am Feuer und „wenn sie sich so zusammenfinden, lässt sie den Penis ganz verschwinden.“ Das Gefühl wird aber auch nicht ausgespart, Glück, Lust und Liebe werden auch erwähnt.
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Einfache Strichmännchen sind in unterschiedlichen Positionen zu sehen, „Man sagt dazu, dass sie sich lieben.“ Dann ist die Frau schwanger, das Kind wird geboren „Sie sind beglückt durch dieses Kind, weil sie ab jetzt Familie sind.“ Auf der letzten Seite sind wir im Jetzt und es hat sich nicht viel geändert. Ganz hinten ist noch Platz für ein eigenes erstes Foto. Die Reime sind kurz und humorvoll, die Bilder sagen mit einfachsten Mitteln alles, was Kinder wissen wollen. Mein Mann und ich hatten viel Spaß beim Lesen und ich kann mir das Buch auch gut als spaßiges Hochzeitsgeschenk vorstellen. Dagmar Mägdefrau
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Wenn du Nein sagst, stirbt ein Kaninchen!

Rike Drust
Lilli L'Arronge
Klett Kinderbuch
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Wir kennen alle den Spruch „Wenn du die Flamme ausbläst, stirbt ein Seemann.“ In diesem Buch gibt es auch eigenartige Reaktionen, wenn etwas geschieht. Da wartet das Kind auf dem Klo und Mama zieht sich die Lippen nach und sagt „Gleich“. Auf dem nächsten Bild wird sie als Folge zwei Jahre älter, sieht aber schon wie die Großmutter des Jungen aus. Das Kind ist mal wieder zu klein, diesmal für eine Achterbahnfahrt und Mama ist dann dafür zu groß und wird nicht in das offene Fischmaul passen. Nicht auszudenken, wo ihr Kopf landet.
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Sehr gut gefällt mir, „Wenn du Fotos von mir postest…werden deine Gedanken sichtbar. Und diese Gedanken sind echt peinlich." Die Eltern glotzen aufs Handy und bekommen rechteckige Augen. Die Drohung kenne ich noch vom Fernsehgucken. Für Jungen und Mädchen nur blau und rosa, da wirst du schwarz-weiß. Wenn die Kinder zum Probieren gezwungen werden, schmeckt der Mutter „alles nach Furz!“ Aber am Ende des Buches erfährt man auch, wie man „die besten Eltern der Welt“ wird. Diese wenn…dann-Drohungen kennen wir alle, hier wurden sie für die Eltern neu erdacht. Ich finde manches etwas krass, wie die explodierte Mutter, die bis 3 zählen wollte. Trotzdem gibt es einige Denkanstöße und sicher noch viele Möglichkeiten, was passieren könnte. Obwohl ich nicht zimperlich bin, geht es mir hier manchmal zu weit. Dagmar Mägdefrau
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Freunde sind das Funkeln in der Nacht

Seng Soun Ratanavann
Knesebeck
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Was für ein wundervoller Titel und auf dem Cover sehen wir Kaspar und Anna die Maus. Sie gehen im Dunkeln eine Treppe hinunter und der Schatten der Maus ist größer als der des Jungen. Kasper sitzt in einem gemütlichen Sessel und schaut in ein Buch. Auf dem Bild sind die Spielzeugtiere zu sehen, die uns nachher begegnen werden. Als der Junge im Bett liegt, kommen ihm einige Gedanken und Ängste und er wünscht sich einen Freund. Da taucht Anna unter seinem Bett auf und lädt ihn ein mit ihm das Haus zu erkunden.
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So schleichen sie die Treppe hinunter, an der wand sind wieder Bilder der anderen Tiere. Zunächst treffen sie auf den Maulwurf Alexandria, die die Bibliothek verwaltet. Das nächste Bild ist mein liebstes, ein rotes Buch ist wie ein Zelt über die Kaspar und Anna gestellt. Auf dem Buchrücken sitzt Alexandria und zitiert „Es gibt nichts Wertvolleres auf der Welt als einen Freund, der zu helfen bereit ist.“ Am Klavier treffen die Drei auf Amadeus, den Hasen mit den schmutzigen Ohren. Im Bad zittert der ängstliche Pinguin, der sich nicht ins Wasser traut. Aus der Waschmaschine steigt der tollpatschige Panda Basil und alle bekommen Hunger vom gemeinsamen Sport. Im Kühlschrank erwartet sie ein Schwein, Patrick, der Pilzsammler. Alle zusammen sitzen an einem Tisch und feiern, dann geht es wieder die Treppe hinauf und ins Bett. Natürlich werden sie sich am nächsten Abend wieder treffen. Eine fantasievolle Gute-Nacht-Geschichte, in der viele Freunde auftauchen und die zauberhafte bunte Bilder bietet. Es gibt so vieles zu entdecken, vielleicht finden sich auf dem Kinderzimmerboden auch einige mögliche Freunde für spannende Nächte? Dagmar Mägdefrau
Themen: Freundschaft

