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Bleib gesund!

Sandra Grimm
Tessa Rath
cbj
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Dieses Pappbilderbuch informiert sehr kindgerecht über unser zur Zeit wichtigstes Thema, die Viren. Sie sitzen einfach überall, auch wenn wir sie nicht sehen können. Und da haben die Macher dieses Buches eine sehr schöne Idee gehabt. Die unsichtbaren Viren sind als eine Art kleine Sternchen auf den Seiten zu fühlen.
Schon auf dem Cover sehen wir den Jungen nießen und mit der Wolke, die aus seinem Mund kommt, fliegen die Viren durch die Luft. Ein Mädchen hält sich ein Tuch vor Mund und Nase, das andere spannt einen roten Schirm auf.mehr oder weniger lesen
In der typischen Kindergartensituation wird eine Nase geputzt und andere Kinder nießen oder husten. Auch hier sind wieder die Viren zu fühlen. Sie sitzen auch auf dem Spielzeug. Unter dem Mikroskop sind sie bunte Gebilde. Im Bus tragen alle Alltagsmasken und so können die Viren ihnen nichts anhaben.
Trotzdem wird der Junge krank und muss ins Bett, er kann nur mit seinen Freunden telefonieren. Es werden die Nies-Etikette mit Bildern erläutert und zum Schluss geht es um das Händewaschen. Auf der allerletzten Seite spielen die Kinder gesund und Vieren frei.
Die Lösung Viren auf diese Art „begreiflich“ zu machen gefällt mir sehr gut, denn dieses böse Virus begleitet ja schon den Alltag der Allerkleinsten. Auch der Text gibt kindgerechte Erklärungen, allerdings hätte man sich die Reimform sparen können. Manche Reime gehen nicht so ganz flott über die Zunge wie der letzte Satz „Ich lache, tobe, tanze und wünsche allen BLEIBT GESUND!“ Aber den Wünschen schließe ich mich doch gerne an.Dagmar Mägdefrau
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Du da drinnen & ich hier draußen – Schwangerschaft spielend begleiten

Kristina Scharmacher-Schreiber
Thekia Ehling
BELTZ & Gelberg
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Das Pappbilderbuch mit echten Fotos, hat schon eine Menge Text. Angesprochen wird das große Geschwisterkind und es gibt eine viele Experimente, mit denen es sich das neue Geschwisterkind und seine Situation vorstellen kann.
So werden Gegenstände zusammengetragen, beginnend mit einem Kekskrümmel, geht es über eine Kastanie bis zum Kürbis. Kann das Baby schon hören? Was wird es wohl in Mamas Bauch hören? Wasserblasen, die man mit einem Strohhalm im Wasserglas erzeigen kann.mehr oder weniger lesen
Mittels einer Schnur wird das Geschwisterkind mit der Mama verbunden und so kommt das Gefühl der Nabelschnur gut rüber. Schweben kann man in der Fruchtblase oder in der Wanne. Ein mit Wasser gefüllter Ballon kann die Fruchtblase vorstellbar machen.
Mir gefällt es auf diese Art das Ungeborene und seine Situation greifbar zu machen. Ich bin gespannt, ob und wie die Vorschläge aus diesem Buch ankommen werden.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Schwangerschaft/Geburt/Baby -
Zeit zum Vorlesen, Zeit zum Kuscheln – Die schönsten Vorlesegeschichten für die ganze Familie

Diverse Autoren
Loewe
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Das Buch hat eine Leseempfehlung der Stiftung Lesen und das sagt schon eine ganze Menge über das Buch aus. Der Einband ist wattiert und abwaschbar und das Buch hat ein Lesebändchen, was ich sehr vorteilhaft empfinde. Die 48 sehr kurze Geschichten sind hübsch mit meist kleinen Bildern ergänzt.
Da freut sich der Zappel-Philip, dass er seine kleine Schwester halten darf und dabei kann er ganz ruhig sitzen. Lilo erlebt einen „Tantentag“, das auf die Wand gemalte Bild von Oma bekommt einen Rahmen.mehr oder weniger lesen
Lukas füttert Eichhörnchen, der kleine Elefant lernt, dass das Wichtigste im Leben Freunde sind und es gibt noch viele andere Tiergeschichten.
Braun- und Schwarzbär streiten sich, wir besuchen den kleinen Maulwurf und wir lernen das faulste Faultier aller Zeiten kennen. Es wird von Prinzessinnen, Gespenstern, Hexen und vielen anderen Themen erzählt.Die Texte und Bilder stammen u.a. von Ingrid Uebe, Ingrid Kellner, Julia Grinsbach und Maja von Vogel. Obwohl sie zum Teil älteren Datums sind, sind sie immer noch aktuell. Mit dem Titel des Buches ist eigentlich schon alles gesagt, die Anschaffung lohnt sich sicher.
Obwohl das Buch kein Bilderbuch ist, passt es vom Lesealter in diese Rubrik!Dagmar Mägdefrau
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Wim Wiesel und der große Sturm

Ciara Gavin
Tim Warnes
Brunnen
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Wim Wiesel trägt eine rote Krawatte mit weißen Punkten und er ist im herbstlichen Wald unterwegs und sammelt Blätter. Doch dann kommt ein richtiges Unwetter auf und „er hat sich noch nie so klein und hilflos gefühlt.“ Schnell baut er sich ein stabiles Haus und macht es sich dort gemütlich. Viele Monate traut er sich nicht raus, doch dann taucht ein Maulwurf bei ihm auf. Obwohl Wim ziemlich unfreundlich zu ihm ist, lässt der sich die gute Laune nicht nehmen.
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Es dauert einige Zeit, bis Wim ihm von seinen Ängsten erzählt und warum er sich nicht raus traut. Der Maulwurf hat ein ganz anders Verhältnis zum Wetter, er genießt den Wind, hat aber durchaus Verständnis für das Wiesel. So nimmt er seinen neuen Freund an die Hand und die beiden gehen hinaus in einen wunderschönen Frühlingstag.
Ein schönes Buch über Ängste, die man haben darf und Freunde, die helfen sie zu überwinden. Der Text ist kurz und gut verständlich, die Bilder bringen die Gefühle gut zum Ausdruck.
Dagmar Mägdefrau
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Peter Hase – Großer Bruder – Ein Geschwisterbuch

Beatrix Potter
Sauerländer
Leseempfehlung ab 3 Jahre
An Mamas Hand soll Peter die drei kleinen Schwestern begrüßen. Peter freut sich und will der kleinen Flopsi etwas auf seiner Trommel vorspielen, aber sie mag das nicht und Peter wiegt sie kleine Schwester wieder in den Schlaf. Da überlegt Peter und zeigt Mopsi sein „schönes, ruhiges Boot“. Aber die kleine Schwester schläft einfach ein. Peter ist enttäuscht und meint, dass seine Schwestern nicht so viel Spaß machen. Mama meint, er müsse noch etwas warten. Da wacht die Dritte, bisher namenlose Schwester auf und Peter macht verrückte Sachen, an der sie Spaß hat.
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So geht es großen Brüdern oft, die Erwartung an das Neugeborene ist einfach zu groß. Ein Kleinkind muss erst lernen, dass das Baby noch nicht wirklich mitspielen kann. Dieses Buch versucht die Situation zu schildern und ich glaube, es ist eine kleine Hilfe für große Brüder.
Die Bilder sind liebevoll gezeichnet und die Text sind kurz und verständlich.
Dagmar Mägdefrau
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Später, sagt Peter

Yvonne Hergane
Christiane Pieper
Peter Hammer Verlag
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Wer kennt das nicht, man ist eilig und das Kind muss noch unbedingt etwas für uns völlig sinnloses machen? Jetzt als Oma bin ich da geduldiger. Dieses Pappbilderbuch, macht nicht nur den Kindern Freude, es bringt auch die ungeduldigen Erwachsenen zum Nachdenken.
Peter schaut sich die Marienkäfer an und staunt, doch Mama hat es eilig. Wir können unter der Erde den Maulwurf und die Würmer beobachten, Peter hört, auf der Wiese liegend, dem „Sumseln“ zu.mehr oder weniger lesen
Da ist ihm egal, dass Mama ruft „Na, kommst du?“ Alle flüchten vor dem Regen nur Peter hat seinen Mund geöffnet und schmeckt die Tropfen. Verträumt schnuppert Peter an den bunten Blumen. Ganz klar muss Peter den Nachbarhund streicheln, obwohl sie spät dran sind. Und die kleinen „Löwen“ vom Löwenzahn muss Peter unbedingt fangen. „Du trödelst“, sagt Mama, aber Peter hat gerade eine tolle Sandburg entdeckt. Peter macht Seifenblasen und wir können in den Blasen blasse Uhren entdecken, so schenkt Peter seiner Mama Zeit. Da kommt die Mama ins Grübeln und macht sich mit Peter „auf in den Garten, alles andere kann warten.“ Auf der letzten Doppelseite liegen beide im Gras und haben „viel Zeit und viel Spaß.“
Yvonne Hergane und Christiane Pieper sind ein tolles Gespann und hier haben die beiden wieder ein wundervolles Bilderbuch erschaffen. Den netten Figuren kann man ihre Gefühle gut ansehen, die Bilder sind klar und fröhlich gezeichnet. Die Vierzeiler auf jeder Doppelseite sind kurz und klar. Jeder Reim sitz und das Vorlesen macht einfach Spaß, weil es sich so gut anfühlt die Worte über die Lippen zu bringen.
Dagmar Mägdefrau
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Nein heißt Nein, sagt die Maus

Martin Fuchs
Hildegard Müller
annette betz
Verlagsempfehlung ab 4 Jahre
Niedlich, wie die Maus im blauen Einband durch ein kleines Loch schaut. Es ist auch schön zu sehen, wie fröhlich sie sich auf den Weg macht. Dann steht er vor ihr, der große Fuchs, wir sehen nur seinen Unterkörper und das Maul. Die Maus weiß, „so wie er lächelt, das bedeutet bestimmt nichts Gutes.“ Ganz freundlich spricht der Fuchs die Maus an „…fürchtest du dich denn gar nicht?“ Die Maus sagt „Nein“ und denkt über ihre eigentlichen Gefühle nach.
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Der Fuchs findet den Tag wunderschön, das sieht die Maus anders und wieder kommt ihr „Nein“. Sie möchte auf keinen Fall mit dem Fuchs spielen, da fragt der Fuchs „Ist „Nein“ etwa dein Lieblingswort?“ Nach diesem Nein fasst die Maus einen Entschluss und danach ist sie „selbst erstaunt, wie stark und tapfer sie sich fühlt.“ Auch ihre Körperhaltung ändert sich, sie stütz die Hände in die Hüfte und guckt böse. Am Ende schmettert sie dem Fuchs ein „Nein heißt Nein!“ entgegen, dass selbst den Fuchs erschrecken lässt. Als der Bär auftaucht und dem Fuchs die Anfangsfrage stellt, rennt die Maus schnell weg und ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen.
Nein-Sagen ist nicht einfach, vor allem, wenn man Angst hat. Trotzdem ist es wichtig zu lernen sich mit einer Nein-Antwort durchzusetzen. Die kleine Maus wird immer durchsetzungsstärker und mit jedem Nein überzeugender. Die Bilder zeigen klar die Veränderung der beiden Tiere. Die Bilder sind sehr eindringlich und ohne störende Details.
Dagmar Mägdefrau
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Was steckt dahinter?

Kathrin Schäer
atlantis
Verlagsempfehlung ab 1 Jahr
Ein wunderschönes Pappbilderbuch mit einfachen, aber realistischen Zeichnungen der Tiere. Am Anfang wird die Frage „Was steckt dahinter?“ gestellt und schon kann man raten, was sich hinter dem Bären verbirgt. Man sieht zwei Ohren, zwei Füße und einen recht robusten Schwanz. Auf der nächsten Seite ist die Hinterseite des Bären zu sehen, er hält einen Schmusebären in den Händen. Hinter dem Känguru, das sich hinter dem Bären versteckt hatte, ist nur ein Ohr zu sehen.
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Es gehört dem Schwein, dass wir auf der übernächsten Seite entdecken. Hat es vier Ohren? Oder steckt wieder ein Tier hinter ihm? Natürlich ein Schaf. So werden die Tiere immer kleiner bis zur Maus. „Und hinter der Maus? Nanu… steckst DU!“
Und mit diesem Schlusssatz endet das Buch und alle Tiere sind noch einmal auf dem letzten Bild. Auf der Rückseite hat der Bär das eben gelesene Buch hinter seinem Rücken.Außen den Tieren gibt es in diesem Buch nichts was ablenkt. Sicher können erst ältere Kinder die Tiere erkennen und benennen, aber das Anschauen und Erklären der Tiere macht sich auch den ganz Kleinen schon Spaß.
Dagmar Mägdefrau
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Die kleine Hummel Bommel – Nur Mut

Britta Sabbag
Maite Kelly
Joëlle Tourlonias
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Die Bommelbücher erfreuen immer wieder durch die niedlichen Bilder von Joëlle Tourlonias. Die Texte sind schon etwas länger und verlangen schon etwas Konzentration. Diesmal soll es eine Aufführung geben. Bommel trägt ein Superhummelcape, das Oma geschneidert hat. Fina Floh will tanzen, Biene und Wespe planen etwas mit Pusteblumenraketen, Tusnelda Tausendfüßler benötigt Hilfe bei ihren Steppschuhen, die Marienkäfer bilden einen Turm, Stefan Stinkwanze will zeigen, warum er Pupsweltmeister ist, die Nashornkäferin will das 1000fache ihres Gewichts stemmen und die Glühwürmchen wollen leuchten.
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Bommel kann alle motivieren und trösten, doch auch sein Partner Ricardo hat Bammel. Da erinnert sich Bommel an die Worte seiner Oma und es folgt der Text eines Liedes von Maite Kelly „Wer du bist“. Dann geht es los und Tommy Gottesanbeter (die Ähnlichkeit mit Thomas Gottschalk ist enorm) sagt die erste Nummer an. Am Ende werden Bommel und Ricardo bejubelt und sie sind bereit für das nächste Abenteuer.
Es gibt immer wieder Situationen, wo uns der Mut fehlt. Da ist es immer schön einen Freund wie Bommel an der Seite zu haben.Ich habe mich besonders über die gelungene Zeichnung des Moderators amüsiert. Der sehr lange Text des Liedes wäre für mich nicht nötig gewesen. Ich bin auch nicht sicher, dass das den Zuhörern gefallen wird. Natürlich ist zu überlegen, das Lied an der Stelle zu spielen. Es wäre dann schön gewesen, wenn es per QR Code kostenlos wäre. Irgendwie gefallen mir diese „Folgekosten“ nicht so sehr.
Dagmar Mägdefrau
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Mein erstes blinkendes Soundbuch – Im Einsatz

Illustration von Pierre Calliou
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 1 Jahr
Bücher mit Sound machen den Kleinen immer besonders viel Spaß und in diesem Buch blinkt noch zusätzlich ein Blaulicht. Schon auf dem Cover fahren die beiden Feuerwehrmänner zum Einsatz. Mit Tatütata und Blinken geht es los. Da werden die Kinder schon neugierig. Der kurze Text erzählt von einem Unfall, ab wann man vorliest oder einfach nur die Bilder schaut, kommt ganz auf die Zuhörenden an. Diesmal ist ein Motorrad im Einsatz, man kann den Motor, das Tatütata und ein Hupen hören, wenn man auf den kleinen Knopf drückt.
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Der Kontakt funktioniert sehr leicht. Unlogisch ist, dass bereits eine Polizistin vor Ort ist, die mit Notizblock neben dem Fahrer steht. Die Feuerwehr muss eine Katze aus dem Baum retten. Hier ist nur das klägliche Mauzen zu hören. Ein Mann mit Hund und zwei dunkelhäutige Kinder beobachten die Rettung. Danach geht es um einen Bankraub. Zusehen ist ein bärtiger Mann mit einem gefüllten Sack, der wegläuft. Das Polizeiauto folgt ihm. Nach einer Sirene hört man wieder das Martinshorn. Ein Geldautomat mit defekter Scheibe, dahinter ist eine Platine zu erkennen, und wirft noch zwei 50er aus. Dieses Bild ist unrealistisch und es war für meinen Enkel (30 Monate) schwer zu verstehen. Dann löscht das Feuerwehrboot aus zwei Schläuchen einen Schiffsbrand. Möwengeschrei und Schiffshupen passen sehr gut zum Bild. In der Dunkelheit sucht der Hubschrauber mittels eines hellen Scheinwerfers, hier hören wir die Rotoren.
Das Pappbilderbuch ist schön gemacht und wird sicher begeistert von den Kindern angenommen.
Dagmar Mägdefrau
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Klara Gluck

Emma Levey
orell füssli
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Der Name ist Programm, das Huhn Klara ist eine typische Glucke. Doch leider hat sie nur ein kleines Ei gelegt und daraus ist kein Küken geschlüpft. Deshalb macht sie sich auf und sucht verwaiste Eier. Sie ist in der ganzen Welt unterwegs und muss dabei viele Hürden überwinden. Zunächst rudert sie über das stürmische Meer und ihre Suche geht auch unter Wasser weiter. Dörfer und Städte werden von ihr durchsucht.
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Sie klettert auf die höchsten Berge und stakst durch düstere Höhlen. „Alles um Eier, Eier, Eier zu finden.“ Dieser Satz ist wie ein Refrain und wird von den Kindern mit Begeisterung mitgesprochen. Klara muss einen riesigen Berg verschiedenster Eier ausbrüten und am Ende gibt es jede Menge unterschiedlichster Tiere, neben Möwen, Pinguinen und Straußenvögel gibt es Schildkröten, ein Krokodil und ein Schnabeltier. Alle tragen Selbstgestricktes und Karla sitzt im Schaukelstuhl und strickt wieder einen neuen gestreiften Schal.
Die Bilder im Buch animieren zum Erzählen und Suchen. Ich liebe die riesige Stadt, die sehr nach New York aussieht und natürlich das Bild auf den letzten Seiten mit den vielen Tieren. Sicher geht es in dem Buch um Adoption, aber das Thema wird so fröhlich behandelt und Klara ist einfach glücklich eine Mama zu sein.
Dagmar Mägdefrau
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Klara Gluck und ihre Kinder

Emma Levey
orell füssli
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Klara Gluck hat in dem ersten Band auf er ganzen Welt elternlose Eier eingesammelt. Jetzt sind ihre Kinder groß geworden und obwohl Klara ihre Kinder sehr liebt findet sie, dass sie in ihre Heimat zurückkehren sollten.
Auf den ersten Seiten sehen wir noch, wie das Leben mit den vielen Kinder ablief. Anstrengend war es schon, „aber das kümmerte Klara Gluck nicht. Sie war zufrieden.“mehr oder weniger lesen
Sie machten Ausflüge und feierten Feste, an jedem Geburtstag bekam jedes ihrer Kinder „ein selbstgestricktes Geschenk.“ Und dann war die Zeit gekommen. Klara brachte alle Kinder zurück. Dazu gibt es ähnliche Bilder, wie zuvor, als Klara die Eier sammelte. Die Heimreise trat Klara allein an. Sie freute sich, dass es ihren Kindern gut ging. „Das machte sie glücklich.“ Und an ihrem Geburtstag kamen alle, um mit ihr zu feiern. Und diesmal bekam Klara etwas Selbstgestricktes. Und wie alle Mütter freute sie sich am meisten darüber, „dass ihr alle hier seid!“
Die Bilder und der Text, er dieses Glück ausstrahlt, wird den Kindern gefallen, trotzdem denke ich, dass das Buch auch die anspricht, deren Kinder bald das Haus verlassen. Vielleicht eine schöne Geschenkidee.
Dagmar Mägdefrau

