• Die Wette

    Die Wette

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    Anje Damm hat dieses Buch mit ihrer bewerten Technik erstellt. Sie baut dazu eine Art Kulisse und lässt die ausgeschnittenen Figuren darin spielen. Lilo besucht Hein in seiner Gärtnerei und die beiden wetten, wer wohl einen Ableger in vier Wochen schneller groß bekommen kann. „Abgemacht“ geben sich die beiden die Hand drauf. 
    Lili bringt das Pflänzchen liebevoll in ihrem Puppenwagen nach Hause und „beschließt zu gewinnen.“

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    Sie versorgt die Pflanze, wie eine Freundin. Erzählt ihr sogar eine Gutenachtgeschichte. Im Park sieht sie Pflanze, wie groß sie mal wird und zu Hause spielt Lilo ihr auf der Flöte vor. Auch in das Spiel mit der Freundin wird die Pflanze eingebunden.
    Währenddessen gießt Hein seine Pflanze, schimpft mit ihr und zieht ihr am Ende noch ein Blatt ab. Das Bild, als die beiden sich wieder treffen zeigt, wie viel größer Lilos Pflanze ist und natürlich hat sie die Wette gewonnen.

    Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel an Lilo nehmen und unserer kleinen Pflänzchen, für die wir sorgen, auch so liebevoll großziehen. Sicher auch ein Tipp für werdende Eltern und natürlich für kleine und große Gärtner*innen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die kleine Prinzessin und der Zauberspiegel

    Die kleine Prinzessin und der Zauberspiegel

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    Das Cover ist prinzessinnenrosa und das Gold ist richtig glimmerig. 13 kurze Geschichten von Märchen bis modern. 
    In der ersten Geschichte langweilt sich die Prinzessin und nur der Hofmarschall erkennt, dass sie wie ein normales Mädchen behandelt werden möchte. 
    Das kleine grüne Monster hat genau so viel Angst vor der Prinzessin, wie die vor ihm und beide Eltern sind davon überzeugt, dass die Angst unbegründet ist, weil es keine Monster oder Prinzessinnen gibt.
    Aus „Momo“ ist das „Märchen vom Zauberspiegel“. Auch die „Prinzessin auf der Erbse“ ist bekannt.

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    Von einer Ritterprinzessin höre ich hier zum ersten Mal. Da keiner mit ihr das langweilige Prinzessinnen-Spiel spielen will, muss sie sich umstellen und mit dem Ritter kämpfen.
    Paul Maar berichtet von einer schlaflosen Prinzessin. Sie verlangt nach einem Glas warme Milch und der König muss einige Probleme lösen, um sie zu bekommen.
    Danach folgt ein Grimmes Märchen von einer faulen Prinzessin. Cornelia Funke stellt uns den „Namenlosen Ritter“ vor, der eigentliche eine sehr emanzipierte Prinzessin ist. 
    Was macht eine Prinzessin, die sich einen Bernhardiner wünscht mit einem Dackel? Zuerst ist sie sauer, doch dann stellt sich heraus, dass dieser Dackel außer Sprechen auch Zaubern kann und so verleben die beiden einen herrlichen gemeinsamen Tag.
    Prinzessin Anna-Lena muss leider feststellen, dass regieren gar nicht so einfach ist. Chris findet Prinzessinnen blöd und das neue Nachbarmädchen will so gerne eine sein. Aber die beiden Mädchen finden doch zusammen. 
    Auch Hexen möchten manchmal lieber Prinzessinnen sein, aber auf die Dauer ist da doch auch anstrengend. 
    In er letzten Geschichte lernen wir den „Drache Otto Schamotto“ kennen, der sich auch etwas anders verhält, als man erwartet.

    Schöne kleine abwechslungsreiche Vorlesegeschichten nicht nur für Prinzessinnen geeignet.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle da! – Unser kunterbuntes Leben

    Alle da! – Unser kunterbuntes Leben

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    Kunterbunt und fröhlich ist schon das Cover mit den verschiedensten Menschen, die hier zusammen feiern. Am Beginn des Buches stehen die „Ersten Menschen“ und die stammen aus Afrika. Unter ihnen sind viele andere Gesichter zu sehen, die alle unterschiedlich aussehen.
    Anhand kleiner Bilder sehen wir, was Menschen alles tun. „Immer wieder gehen Menschen woanders hin“ zeigt viele mögliche Grunde an. Am Beispiel von Samira aus Syrien sehen wir warum und wie sie ihre Heimat verlassen hat.

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    Aber es gibt auch andere Beispiele, so gingen Natalias Vorfahren nach Russland, ihre Eltern kamen zurück nach Deutschland, wo sie geboren wurde. Eine große Palästinenser-Familie wohnt verstreut auf der ganzen Welt. Kinder in einem Stuhlkreis sagen in ihrer Sprache „Guten Morgen“, das ist nur ein kleiner Ausschnitt, denn es gibt 6.500 verschiedene Sprachen. Einige Kinder sprechen schon mehre Sprachen, aber oft können Erwachsene, die aus dem Ausland kommen noch nicht richtig deutsch. Einige Gründe werden hier genannt. 
    Aber Kinder können oft auch ohne gemeinsame Sprache miteinander spielen, auch die unterschiedlichen Feste kann man miteinander feiern. Von Vorurteilen und wie sie entstehen können, lesen wir auf der nächsten Seite. Manchmal entstehen dadurch Ängste, „Am besten verschwindet die Angst, wenn man sich kennenlernt…“ So zeigt die letzte Doppelseite einen sommerlichen Platz mit vielen verschiedenen Menschen.
    Zum Schluss kann man einen Fragebogen ausfüllen und sich der eigenen Identität bewusst werden. 

    Vielleicht sollten sich einige Erwachsene dieses einmal anschauen, sie können viel davon lernen. Dank der comicartigen Bilder macht das Lesen besonders viel Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

     

  • Der Ring des Zwergenkönigs

    Der Ring des Zwergenkönigs

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    In gewohnt schöner Aufmachung wendet sich der Fairyland-Verlang mit diesem Buch an die ganz jungen Leser. Ab 5 Jahre kann man das Buch sicher schon vorlesen, es ist aber auch „fantastisch leicht“ zu lesen. Die Schrift ist groß und „für Legastheniker optimiert“. Das Cover hat einen 3D Effekt und Luwin, der Zwerg, hält den Ring in der Hand. Im Hintergrund sehen wir die Elfe Eldrid, die ihm bei der Suche hilft.
    Der Einband zeigt das Land Valorun, das vom Zaubergesang abstammt, als Karte. 8 kurze Kapitel erzählen Luwins Abenteuer.

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    Da Zwerge erst mit 60 erwachsen werden, ist Luwin mit seinen 45 Jahren fast noch ein Junge. Aber er möchte gerne in die „Gemeinschaft der Großen“ aufgenommen werden. Denn er hat eine feine Nase und kann Metalle riechen. Aber das Besonderes ist, dass er ähnlich einem Chamäleon, mit dem Hintergrund verschmelzen kann. So zieht er los, um den Ältesten seinen Wunsch vorzutragen.
    Leider muss er hören, dass der Ring, den der neue König benötigt, um sein Amt anzutreten verschwunden ist. Zusammen mit der Elfe Eldrid macht er sich auf die Suche und ein spannendes Abenteuer beginn für die Zwei. 

    Die einzelnen Seiten sind zum teil wunderschön bebildert, andere Seiten sind mit einem passenden Muster unterlegt, dadurch wird das Buch zu einem liebevoll gestalteten Kleinod.
    Ein passendes Geschenk für Erstleser, da der Inhalt und die Aufmachung sich sehr von andren Erstlesebüchern unterscheiden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Was lebt oben? Was lebt unten? – Entdecke geheimnisvolle Welten

    Was lebt oben? Was lebt unten? – Entdecke geheimnisvolle Welten

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    Das Cover hat mich beim ersten Ansehen sofort begeistert und auf der ersten Doppelseite sehen wir, wo einige dieser Tiere auf der Welt leben. Dann geht die Weltreise los. Erster Stopp ist die Arktis. Zu den abgebildeten Tieren, wie Alaska-Wühlmaus und Buckelwal, gibt es immer kurze Informationen. Rentier und Schneeeule treffen wir in der Sibirischen Tundra. Hier liegt Schnee, doch unter der Erde leben die Lemminge. In der Prärie wohnt unter der Erde der Kaninchenkauz. Kaiman und Piranha leben im Amazonas, Chileflamingos auf demselben Erdteil.

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    Unter dem Strand leben viele Lebewesen wie Strandschnecken oder Schlickkrebse. Die Amsel sitzt im Garten zwischen dem Kohl und unter der erde nagt eine Wühlmaus an der Möhre. Auf der Blumenwiese versteckt sich ein kleines Reh. Unter den Seerosen sind viele Tiere im Flusswasser unterwegs. Durch die Gänge unter der Afrikanischen Savanne wühlt sich der Nacktmulle, während ober die Zebramangusten Wache halten. Termiten und Erdmännchen leben ebenfalls in Afrika. Weiter geht es zum Himalaya und den Murmeltieren. Von dieser Höhe geht es in die Tiefe des Indischen Ozeans, dort lebt der Dumbo-Oktopus. Australien ist vor der Antarktis die vorletzte Station. So endet das Buch mit einer Gruppe Kaiserpinguinen und einem Orca.

    Die Bilder des Buches sind einfach so schön gezeichnet und dabei so realistisch. Die genannten Tiere zeigen nur eine kleine Auswahl der Tiere, die uns bei unserer Weltreise begegnen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Kita-Bande ist nicht zu bremsen

    Die Kita-Bande ist nicht zu bremsen

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    Auf dem Cover und im Einband sehen wir die fröhliche Kita-Bande, deren Geschichten in diesem Buch erzählt werden. Oskar mit seinem kleinen Bruder Onno, der als Geschwisterkind nicht mit den anderen in der Froschgruppe ist. Sein Freund Jamal, die schüchterne Charlotta und die etwas forschere Johanna. In der ersten Geschichte lernen wir Hanife und ihren Dackel Heinz kennen. Die beiden ziehen in den Margarethenhof ein und werden freudig aufgenommen.
    So ist der Einstieg in die neue Kita für Hanife ganz einfach.

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    Oskar liebt es, in der Kita-Bücherei Bücher auszuleihen und als sein Lieblingsbuch, ein Tierlexikon, nicht da ist, müssen alle bei der Suche helfen. Hinter den Mülltonnen hat die Band ein Geheimversteck, dort können sie sich unbeobachtet treffen. So ist der Margarethenhof für die Kinder ein echtes Paradies, denn hier und auf dem Spielplatz, der zwischen Kita und Wohnhaus liegt, dürfen sie allein unterwegs sein. Die letzte Geschichte beschreibt eine Aktion zur Reinigung des Spielplatzes, bei der die Kinder die ganze Kita aktivieren mitzuhelfen. 
    In jeder Geschichte fühlt man die große Freundschaft der Kinder. Mit viel Einfühlungsvermögen kümmern sie sich nicht nur um die Freunde, sondern auch um eine demente Nachbarin und eine verletzte Amsel. So finden sie auch eine Lösung, wie man die großen Schuljungen, die sie ärgern, verjagen kann. Aber auch die Angst, die damit verbunden ist, wird so beschrieben, dass ich sie sehr gut nachempfinden kann.

    Ich freue mich auf das Vorlesen dieses schönen Buches, denn die kurzen Kapitel sind abgeschlossen und können unabhängig vorgelesen werden. Aber sicher werden die Kinder mehr von diesen cleveren Freunden hören wollen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Als Rigo Mäuse anpflanzte und Rosa die Leoparden erfand

    Als Rigo Mäuse anpflanzte und Rosa die Leoparden erfand

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    Schon der erste Band, indem die Freundschaft zwischen Rosa, der kleinen Maus und Rigo, dem alten Leoparden begann, hat mir das Herz erwärmt. In diesem Buch, dass man unabhängig vom ersten Band lesen kann, gehen die Gespräche der beiden Tiere weiter. In 31 kurzen Kapiteln, die immer wieder von wunderbaren naturgetreuen Bildern unterbrochen werden, geht es um die unterschiedlichsten Themen.
    Gleich am Anfang kommen die beiden zu dem Schluss, dass sie beide ein halbes Wunder sind und ihre Freundschaft etwas Besonderes.

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    Unter der Überschrift „Kleine Welt“ machen sich die beiden Tiere Gedanken, wen der Zaun schützen soll. Und Rigo meint „Mir würde der Zaun fehlen.“ Und so mögen die beiden sich und ihre kleine Welt.
    Einmal bringt Rosa ihrem Leoparden in ihren kleinen Pfoten etwas Vanilleeis mit. So lernt Rigo einen unbekannten Geschmack kennen und damit „ein Stückchen der weiten Welt.“
    Das Bild, wie Rigo ganz zart das Eis aus Rosas Pfoten leckt, ist einfach zu schön. Es strahlt das ganze Vertrauen der beiden aus. 

    Ein wunderbares Buch, dass mit seinen Geschichten und Bildern so viel Liebe zeigt, dass man es am liebsten immer anschauen möchte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Michel in der Suppenschüssel – Band 1 von 2021

    Michel in der Suppenschüssel – Band 1 von 2021

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    Die Geschichten vom fünfjähren Michel, der immer Unfug machte, sind jetzt fast 60 Jahre alt. Aber es macht immer noch Freude von ihm zu lesen, weil Astrid Lindgren mit so viel Liebe und Humor von Michel berichtet. Dieses Buch ist 2021 neu erscheinen und von Astrid Henn wunderschön neu illustriert worden.
    Am Anfang des Buches werden uns Michel und seine Lieben vorgestellt. Weiter geht es dann mit einem ersten Unfug, denn Michel steckt seinen Kopf in die Suppenschüssel, dabei wollte er nur den Rest der guten Suppe schlürfen.

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    Da der Vater immer sehr gut rechnen kann, will er die Schüssel nicht zerschlagen, weil der Doktor preiswerter sei. Heute unvorstellbar, dass Michel erstmal ungezogen wird, damit er fein für den Arztbesuch ist. Doch bei der Begrüßung zerschlägt er die Schüssel. Als der Vater erfährt, dass das Honorar des Doktors teurer als die Schüssel gewesen wäre, freut er sich über den Gewinn. 
    An einem Sonntag im Sommer, kommen viele Leute nach Katthult zu einem Fest. Mutter und Lina haben ein Riesenbüffet mit vielen Leckereien aufgebaut. Da der Vater unterbrochen wird, als er die Fahne hissen will, kommt Michel auf die Idee seine kleine Schwester Ida dort hinaufzuziehen. Ida findet die Aussicht herrlich und kündigt die Gäste an. Natürlich muss Michel für diesen Unfug wieder in den Schuppen. Dort schnitzt er seine 55ste Figur. Da man ihn aber vergisst, befreit er sich Mittels eines Bretts und landet im Vorratsschuppen. Hier isst er alle Würste auf und schläft zufrieden ein.
    Die letzte Geschichte ist nicht ganz so bekannt, da reitet Michel auf der alten Julla nach Hultsfred auf die Festwiese. Die Erwachsenen sind schon dort und Alfred ist dort als Soldat. Michel erlebt einiges dort auf dem Volksfest, so bettelt er sehr erfolgreich und kann dann Karussell fahren. Eine besondere Rolle gebührt der bärtigen Dame, eine Attraktion des Festes.
    Ist es nicht schön, dass Michel trotz seiner Streiche, die nie bösartig sind, so liebenswert ist. Besonders seine Mama findet immer wieder liebe Worte über ihn. 

    Ich möchte nochmals auf die wunderschönen Illustrationen zurückkommen. Besonders eindrucksvoll ist ein Bild, dass Michels Blick unter der Suppenschüssel her auf seine Schuhe zeigt und die Schatten der Bäume, die er sieht, als er am Abend vom Volksfest nach Hause fährt. Eine schöne Neuauflage für heranwachsende Lindgren-Fans.

    Dagmar Mägdefrau

  • Oma Kuckuck

    Oma Kuckuck

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    „Oma hat einen Vogel“, dieser Satz ist durchaus doppeldeutig zu verstehen. Denn Oma hat eine Kuckucksuhr, die die volle Stunde ansagt. Sonntags ist die Enkelin, die uns diese Geschichte erzählt, immer bei ihrer Oma. Die beiden kochen Vanillesuppe, ohne die Anweisung zu befolgen „Rezepte sind was für Feiglinge“ ist Omas Devise. So gerät die immer wieder anders. Nachdem Oma ihren Mittagschlaf gemacht hat spielen die beiden Memory. Wieder nach eigenen Regeln, die vorsehen Geschichten zu erzählen.

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    Oma erzählt dann gerne von früher. Als Mama die Tochter abholt, kennt Oma ihre Tochter nicht wieder. Das Mädchen beobachtet das wirre Verhalten der Oma und beschreibt es aus ihrer Sicht. Am Ende sitz das Mädchen mit ihren Eltern auf Omas Küchenboden und es muss entschieden werden, dass die Omas in ein Heim muss. Besonders die Mutter hat ein schlechtes Gewissen deshalb. Dort sehen wir Oma am Ende und neben ihr sitz der Hund, der ihr als Kind verweigert wurde. 

    Der Text des Buches ist sehr einfühlsam geschrieben. Dass der Kuckuck immer wieder eine Rolle spielt, gefällt mir sehr gut. Die Szene, die zur Entscheidung führt, dass sie Oma ins Heim muss, endet damit, dass die Oma auf der Erde liegt, sicher kein einfacher Anblick, auch wenn sie auf der nächsten Seite in den Armen ihrer Tochter Trost findet. Das Mädchen erzählt die Geschichte mit ihren Worten und damit scheint es mir leichter verständlich für Kinder. Viele Kinder werden erleben, dass ihre Großeltern einen „Vogel“ haben und dieses Buch kann zur Erklärung beitragen. 

    Auf den letzten beiden Seiten sehen wir die Macherinnen dieses Buches, die sich als Geschichtenerzählerinnen vorstellen und mit diesem Buch haben sie eine besondere Geschichte erzählt und gezeichnet.

    Dagmar Mägdefrau

  • Entdecke die Tiere im Wald

    Entdecke die Tiere im Wald

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    Wir begleiten einen gezeichneten Peter Wohlleben und das Eichhörnchen Piet durch das Buch und den Wald. Auch wenn es kein Klassenzimmer im Wald gibt, so müssen doch auch Tierkinder etwas lernen. Zu dem doch sehr langen Text gibt es ein Quiz und einen Vorschlag zum Ausprobieren. Ein Wald-Sodoku lockert weiter auf. Weil es leichter ist, essen Rehe lieber Himbeeren, als die stacheligen Brombeeren. So kann man aus fehelenden Himbeersträuchern ableiten, dass da viele Rehe leben. Diesmal kann man ein Labyrinth lösen, für das Wortgitter muss man doch schon lesen können.

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    Im Innenteil finden wir die Sticker, auch die für das Sodoku. „Ein Mäusepaar kann im Jahr 2.000 Kinder, Enkel und Urenkel bekommen.“ Warum aber nicht überall Mäuse sitzen, erklärt Peter Wohlleben im nächsten Teil. „Was erzählen uns die Vögel?“ wird danach beantwortet. Nach dem Kreuzworträtsel kommt die Aufforderung das Internet im Wald zu finden. Ganz hinten im Buch können wir die Lösungen für die Rätsel finden. 
    Es gibt im Buch fünf Doppelseiten mit wundervollen Waldfotos, die man mit den Stickern ergänzen kann. 

    Für das Buch kann man noch gut die Hilfe eines Erwachsenen gebrauchen, aber gemeinsam wird es sicher sehr viel Spaß machen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kuddel-Muddel Remmi-Demmi Schnick-Schnack

    Kuddel-Muddel Remmi-Demmi Schnick-Schnack

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    Wie gewohnt gibt es in diesem Buch keine Großschreibung und auch meisten Satzzeichen fehlen. Dafür gibt es typische Nadia-Budde-Zeichnungen, Tiere mit Perücken und Spinnen mit acht Beinen und sechs Augen. 
    Die Gedichte sind vielfaltig, mal lustig, mal nachdenklich oder beides. In dem Gedicht „Schock im Minirock“ will eine Spinne ihre Zähne putzen und muss feststellen „hilf! denk ich und halt inne ich bin eine Riesenspinne!“

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    Besonders schön finde ich „können tiere nicht einfach nur süß und niedlich sein!“ Eine Frage, die man sich sicher oft stellt. „und warum furzt der hund mit leisem gezisch während wir essen unterm abendbrottisch?“
    Islandponys sind im Schnee unterwegs und Raben krächzen im Winter, das Gebet auf der Arche besteht aus Tierlauten, was sonst?

    Wie bereits der Titel besagt, von jedem etwas, schön gestaltet und mit Reimen, die man mit viel Spaß vorliest.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die unglaubliche Verwandlung

    Die unglaubliche Verwandlung

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    Schön das Cover mit der blauen Libelle auf der pinken Blume zieht mich magisch an. Verwandlungen sind immer interessant. Schließlich kennen wir alle die „Kleine Raupe Nimmersatt“. Metamorphose ist ein schweres Wort, so nennt man die Verwandlung der unauffälligen Raupe in einen schönen Schmetterling. Zwischen den Abbildungen der Tiere geben Comic-Käfer Informationen in Sprechblasen aus. 
    Auf der Doppelseite tummeln sich viele Insekten auf einer Blumenwiese. Ein wundervolles Aquarell.

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    Im Wissenteil erfahren wird über die Entwicklung vom Ei, über die Raupe, die Puppe bis zum Schmetterling. Aber auch die lustigen Marienkäfer entwickeln sich erst zu dem gepunkteten Käfer. Wie die Hummel sich vermehrt sehen wir auf der nächsten Seite.
    Mistkäfer und Schmeißfliege sind ja nicht so beliebt bei uns Menschen. Weiter geht es mit den fleißigen Ameisen und den filigranen Libellen. „Glühwürmchen leben drei Jahre auf dem Waldboden und ernähren sich von Schnecken.“ Erstaunlich was hier zu erfahren ist. 

    Wunderschöne Zeichnungen, kompaktes Wissen ergänzen sich hier sehr gut. Ein wichtiges Buch für kleine Forscherinnen und Forscher. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Baby in Mamas Bauch

    Ein Baby in Mamas Bauch

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    Anna Herzog ist Ärztin und Mutter von 4 Kindern, da ist es fast ein Muss ein Aufklärungsbuch zu schreiben und dieses Buch ist nicht nur informativ, sondern auch sehr kindgerecht geschrieben. Die Bilder von Joëlle Tourlonias ergänzen den Text anschaulich und liebevoll. Zusätzlich zum Erzähltext können Informationen in gesonderte Kästchen nachgelesen werden.
    Die Zwillinge Mia und Oskar erfahren von Mama, dass sie ein Geschwisterchen bekommen. Natürlich freuen sie sich sehr, sie haben aber auch viele Fragen. War Mama deshalb oft müde? Ein besonders schönes Bild ist das von Mama beim Ultraschall, auf dem Monitor ist das Baby schon zu sehen.

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    Obwohl Oskar selbstbewusst behauptet, dass auch Männer Babys bekommen können, muss er von Papa erfahren, dass das nur Frauen können. Papa malt dazu die weiblichen Geschlechtsorgane auf. Die Kinder wissen schon, wie „Sexen“ geht und finden es ekelig. Papa kann sie aber beruhigen, wenn die Hormone die körperliche Veränderung bewirken, werden sie wohl ihre Meinung ändern. Denn Männer und Frauen passen zusammen wie Legosteine. Da die beiden Kinder Zwillinge sind, wird noch einiges darüber berichtet und Papa malt die körperliche Entwicklung anhand von gezeichneten Figuren auf. Die kleine nackte Oma mit Brille und Stock ist trotzdem niedlich anzuschauen. Das Baby wächst und ähnlich wie auf dem Cover sehen wir es in Mamas Bauch liegen. So geht es weiter bis zur Geburt, die leider nicht beschrieben wird, und der Heimkehr von Mama und Baby. 

    Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen, weil dieses Thema so voller Liebe beschrieben wird und die Erklärungen kindgerecht formuliert sind.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die ABC Tierparade

    Die ABC Tierparade

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    Auf dem Cover sind schon einige fröhliche Tier nach dem Vorbild der Bremer Stadtmusikanten abgebildet. Der Einband ist schon wie ein Inhaltsverzeichnis und zeigt die Tiere mit den jeweiligen Anfangsbuchstaben. Dann folgt aber noch ein richtiges Inhaltsverzeichnis mit den Titeln der Geschichten bzw. Gedichten.
    Anne, der Ameisenbär, der keine Ameisen mag, macht den Anfang. Birgit, die Biene muss erst noch tanzen lernen und das Chamäleon ist wohl nicht mehr im Bonner Zoo zu finden. Der Dachs vermietet an Fuchs und Kaninchen und wie er das regelt, da kann Mensch viel von lernen.

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    Zum Schluss dieser Buchstabenreihe, sucht der kleine Elefant seine Herde und das endet mit den Worten „So wurde alles – ist echt wahr – am Ende doch noch wunderbar!“ Danach sehen wir auf einer wunderschönen bunten Doppelseite die Tiere beim Picknick. 
    Weiter geht es von Fledermaus bis Jaguar und von Känguru bis Okapi. Wobei die Geschichte über die Entstehung des Okapis eine meiner Lieblingsgeschichten ist. Mit dem Pinguin geht es weiter und dieser Block endet bei dem Tausendfüßler, der gerne mal Schuhe hätte. Mit U, wie Uhu beginnt der letzte Teil und mit Ziege endet das Buch. Kim singt mit den Walen und hat damit einen großen Erfolg. Der Xylophonkäfer, den sich Frau Annika ausgedacht hat, ist natürlich ein ganz ungewöhnliches Tier. Beeindruckt hat mich auch das Gedicht vom kleinen Yak, der den Wolf verjagen konnte. „Was mach ich bloß? Nein, so ein Kack! Dann fiel ihm ein: Ich bin ein Yak!“ 

    Die Mischung aus Geschichte und gereimten Texten mit vielen schönen Bildern ist genau richtig und nebenbei kann man sich noch die Buchstaben ansehen und vielleicht bald selber lesen. Kurze Texte für Zwischendurch und „Immerwieder“. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Kleine Helden, große Abenteuer – Neue Vorlesegeschichten

    Kleine Helden, große Abenteuer – Neue Vorlesegeschichten

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    Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und die dazugehörenden mehrseitigen Kapitel werden durch viele sehr schöne Bilder aufgelockert.
    Im ersten Teil geht es um einen Geschwistertausch. Die Freunde Ben und Jakob haben beide eine kleine Schwester und die Mädchen sind ebenfalls gut befreundet. Während die Jungen mit der Eisenbahn spielen, lieben Rebekka und Carla ihre Pferde. Als die Jungen mal wieder ihr Spiel unterbrechen müssen, weil Jakob nach Hause muss, hat eine Idee, wie wäre es, wenn man die Geschwister tauschen würde? So zieht er zu Jakob und die beiden Schwestern ziehen bei seinen Eltern ein.

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    Es ist spannend für Ben die andere Familie kennen zu lernen, hier ist vieles so ganz anders als bei ihm zu Hause. Die neuen „Brüder“ erleben so einiges in den nächsten Tagen, aber dann fällt Ben auf, dass er auch seine Eltern getauscht hat. 
    „Als es still und dunkel wurde“ beschreibt einen Stromsaufall in der Stadt. Irgendwie rücken alle ein wenig zusammen und Emilys Familie lädt sogar die alte Petersen zu sich ein, die ein wenig von ihren Erlebnissen im Krieg erzählt. Als Mama ihr eine Tasse Tee reicht, weiß ich, dass da einer nicht richtig aufgepasst hat. Soweit ich weiß, braucht man für Tee heißes Wasser. Aber es gefällt mir, wie die Nachbarschaft sich um den Feuerkorb trifft und sogar gemeinsam singt. Ebenso die Beschreibung, wie sich die Kinder in der Dunkelheit verstecken und mit dem Hintergrund eins werden.
    Amy und Susanna sind Freundinnen und sie würden sich gerne häufiger treffen, doch leider haben beide viele feste Termine. So muss Susanna zur Schwimmstunde, obwohl ihr die gar keinen Spaß macht. Amy ist viel sportlicher, sie spielt Handball und reitet auf einem Pflegepony. Susanna tut sich schwer mit Zahlen. Eine Aktion, bei der die Haustiere gemessen werden, sowas findet sie toll. Aber die Sache mit der Zeit, die macht ihr zu schaffen. Warum vergeht die Zeit so unterschiedlich schnell und warum hat eine Stunde 60 Minuten und eine Schulstunde 45 Minuten? Als Amy sich den Fuß vertritt und zu Hause bleiben muss, sehen sich die beiden Mädchen täglich und erfahren vieles voneinander. Auch hier eine Anmerkung: Nicht alles war krabbelt sich Insekten, so sind Asseln Krebstiere, auch Spinnen sind eine eigene Spezies. Ich denke, auch in „Unterhaltungsliteratur sollte man auf sowas achten.

    „Alfons Lageweile“ erscheint immer bei Julian, wenn es ganz langweilig für ihn wird. Nur Julian kann ihn sehen und mit ihm sprechen. Allerdings ist Julian ein sehr fantasievoller Junge und er hat so viele spannende Ideen, dass es sich nie lange langweilt. Während Alfons sich noch über die schwarzen Schatten als langweilig freut, sieht Julian darin Seiltänzer. Julian ist enttäuscht, weil er sich einen Flug in den Urlaub interessanter vorgestellt hat. Aber es gibt nicht zu sehen außer Himmel. So taucht wieder Alfons auf und will sich mit ihm langweilen. Aber Julian hat wieder eine tolle Idee, er stellt sich die anderen Passagiere auf einem Fahrrad vor und erlebt damit in seiner Fantasie Abenteuer, die Alfons vertreiben.

    Die Geschichten sind zeitgemäß und flott erzählt. Die Kapitel sind kurz genug als Gute-Nacht-Lektüre.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gallina träumt vom Fliegen

    Gallina träumt vom Fliegen

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    Eine Geschichte für selbstständig denkende kleine und große Menschen ab 5 Jahren, die nichts einfach nur glauben, sondern den Dingen lieber selbst auf den Grund gehen.
    Gallina ist das einzige bunte Huhn zwischen 499 weißen Hühnern. Alle legen brav ihre Eier und freuen sich, wenn das Ei mit einem „Plopp“ ihren Körper verlässt. Ihre Welt ist die Legebatterie und ihr Schöpfer der Bauer. Aber Gallina hat Fragen und kann die Antworten ihrer Artgenossinnen nicht glauben.

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    So bezweifelt sie auch, dass die Welt hinter dem Loch, das über der Tür ist und von wo man den Himmel sehen kann, zu Ende ist. Als sie dann auch noch einen Vogel vorbeifliegen sieht, muss sie versuchen selbst zu fliegen, auch wenn die anderen sie für „gaga“ halten. So schafft sie es zu entkommen und Gallina lässt sich die Welt von einem Wetterhahn erklären und landet auf einen Bauernhof, wo ein Hahn sie gerne zu einer seiner Frauen machen möchte. Da er auch seine kleine Welt für den Mittelpunkt hält, fliegt Gallina weiter. 

    So was kann passieren, wenn bunte Hühner anfangen zu denken. Ein Buch, das nicht nur die Frage aufwirft, wohin kann Gallina noch fliegen? Nehmen wir unsere Situation als gegeben hin oder sollen wir alle ein bisschen „gaga“ sein?

    Der besondere Spaß an diesem Bilderbuch sind sicher wieder die Bilder von Mele Brink. Der Gesichtsausdruck, den die Hühner haben, von Erstaunen über Verwunderung bis zu einem seligen Grinsen, Überheblichkeit und Freude kann man alles in ihre Minen lesen. Und immer wieder schaut ein lila Wurm aus dem Boden. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Tag, an dem das Meer verschwand

    Der Tag, an dem das Meer verschwand

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    Jack fährt mit seinem Vater aufs Meer hinaus und sie machen dort ein Picknick. Da eine Möwe sein Marmeladenbrot stiehlt, fällt ihm ein blau-weißer Plastikstrohhalm ins Wasser. Da Jack weiß, wie belastet die Meere durch das Plastik sind, hat er ein schlechtes Gewissen. Hofft aber dann, dass sein einzelner Halm nicht wichtig sein kann. Aber es kommt anders, am nächsten Tag ist das Meer verschwunden und alle, die er fragt, wissen nicht wo es geblieben ist.

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    Aber sie haben alle Probleme mit den riesigen Abfallmengen, die sich im Meer befinden. Am Ende besteigt Jack einen Berg bestehend aus Plastiktrinkhalmen. Hier findet er auch seinen verlorenen Halm wieder. Er hat wohl das Verschwinden des Meeres ausgelöst.
    Aber durch ihn und das Versprechen, dass Jack abgibt, kommt das Meer wieder zurück.
    So endet das Buch mit dem Satz, dass Jack wusste, dass das Schicksal des Meeres „In den Händen von Kindern wie dir“ liegt. Sicher wahre Worte und ich hoffe, dass diese Bürde nicht zu schwer für manche kleinen Schultern sein wird. Es wäre sicher gut, wenn auch wir Erwachsenen uns daran beteiligen würden. 

    Das Buch zeigt sehr drastisch, wie vermüllt unserer Meere sind und wie wichtig es ist mitzuhelfen, diese Situation zu verbessern. Der Text ist nicht besonders lang und die Bilder zeigen eindringlich den ganzen Müll. Am Ende des Buches gibt es den Text für ein Versprechen und ich glaube, dass man es halten kann. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Fabel von Fausto

    Die Fabel von Fausto

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    Mit kurzen Texten und einfachen, doch erklärenden Bildern wird in diesem Buch die Geschichte von dem Mann Fausto erzählt. Er ist gekleidet wie ein Manager mit Anzug, Weste und Krawatte. „Er ging hinaus in die Welt, um sich anzusehen, was seins war.“ 
    Da sah er zunächst eine kleine Blume und er sagte zu ihr „Du gehörst mir.“ Die Blume stimmte genau wie das Schaf und der Baum zu. Der See war nicht so schnell zu überzeugen, aber Fausto zeigte ihm „wer das Sagen hat“.

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    Der Berg werte sich zunächst, doch Fausto wurde wütend und tobte, da lenkte der Berg ein. Dann ging es auf Meer und hier fand Fausto seinen Meister. Als er mit dem Fuß aufstampfen wollte, ging er letztlich unter. Doch das machte keinem etwas aus, „es hatte für sie keine Bedeutung“.

    Das Ende von Fausto ist schon sehr hart, aber ich glaube, dass die Kinder, ähnlich wie bei Märchen damit umgehen können. Dieser arrogante, selbstherrliche Mann war ja selbst schuld. Für ihn waren die Dinge, die er besitzen wollte auch ohne Bedeutung, er wollte nur alles sein eigen nennen.

    Dagmar Mägdefrau