• Wie der riesige, miese Monsteralbtraum ein Kind fand, das ihn zu Ende träumt 

    Wie der riesige, miese Monsteralbtraum ein Kind fand, das ihn zu Ende träumt 
    Da sehen wir ihn schon sitzen, den Monsteralbtraum. Er schaut mit einem Fernglas auf die Häuser und hält einen kleinen Teddy im Arm. 
    Da sitzt er auf dem nächsten Bild auf einem Kissen und in der Denkblase steht „Ich will endlich wissen, wie ich ausgehen!“
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    Und genau das ist sein Problem, denn die Träumer werden immer wach, bevor der Traum zu Ende geht. 
    Es wird Abend und das Monster lauert auf einem Dach und lauscht, wie die Kinder zu Bett gehen. Wir erfahren, wie unterschiedlich die Kinder sich verhalten und sehen das Traummonster, wie es sich in die Träume drängelt. Das Bild auf dem der Junge schlafend im Bett liegt und das Monster immer wieder aus seinem Traum wirft ist einfach sooo schön. Meist wachen die Kinder aber auf, wenn er sich in ihre Träume stiehlt und auch da werden und Beispiel gezeigt. Aber auch Albträume gibt es in unterschiedlichen Variationen und die werden auf der nächsten Doppelseite beschrieben und gemalt. Und dann lernen wir Julian kennen, der sich nie an seine Träume erinnert und die deshalb nicht seinen Mitschülern erzählen kann.
    Niemand will einen riesigen miesen Monsteralbtraum erleben, aber in diesem Buch sehen wir den Albtraum aus der Sicht des Monsters und vielleicht lohnt es sich ja nicht aufzuwachen und das schöne Ende des schlimmen Traumes zu erleben.
    Neben den fantasievollen Illustrationen könnte ich hier eine ungewöhnliche Geschichte lesen und es ist einfach toll „der riesige, miese Monsteralbtraum“ vorzulesen, da wird die Stimme automatisch ein wenig unheimlich.

    Dagmar Mägdefrau

  • Auf in die Berge! – Was Menschen in die Höhe treibt

    Auf in die Berge! – Was Menschen in die Höhe treibt
    „Was Meschen in die Höhe treibt“ ist der Untertitel, der auf dem Cover zu lesen ist, daneben sehen wir viel kleine Menschen, die die Berge hinaufsteigen. 
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    Ich, die ich nur mit der Gondel auf die Berge fahre und das sehr genieße oben zu sein, habe mir oft diese Frage gestellt, denn das Bergsteigen ist ja ein sehr gefahrenvolle Hobby. Deshalb erstaunt es mich, dass hier so viele Frauen auf die Gipfel zieht. Obwohl sie natürlich nach ihren Kindern gefragt werden, während man wahrscheinlich nicht mal weiß, ob die Männer Kinder haben. Um so wichtiger erscheint es mir umso wichtiger, dass hier auf die Frauen, die solche Exekutionen organisiert haben, hingewiesen wird. 
    In den Einbänden gibt es Karten auf denen die wichtigsten und höchsten Berge eingezeichnet sind. Zuerst wird auf die gefahren hingewiesen, dann geht es um die Mythen, die sich um die hohen Berge ranken und dann geht’s los mit dem Bergsteigen. Es geht zunächst auf den Mont Blanc, der wird schon 1786 bestiegen. Nach eine wissenschaftlichen Ausflug in die Kartographie, geht es um den Menschen und die Verträglichkeit der Höhe. Weiter geht es mit den zwei Frauen, die dann den Mont Blanc erklommen haben und die Ausrüstung, die sie benötigten. Später erfahren wir, dass eine moderne Ausrüstung auch ein leichteres Bergsteigen bedeutet. Nachdem die Alpen erobert wurden, geht es in den Himalaja.
    Das Buch bietet einen umfassende Geschichte des Bergsteigens, da geht es wissenschaftliche Erforschung, um Material und um die Menschen, die sich dieser Strapazen aussetzen. Die Illustrationen sind in Beigetönen gehalten und teilweise sehr klein gezeichnet. Sie zeigen sehr genau, wie kompliziert sich das Bergsteigen oft gestaltet. Auch für mich, die nicht den Wunsch hegt einen Berg zu besteigen, ist dieses vielseitige Sachbuch sehr interessant gestaltet und geschrieben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Denni, Klara und das Haus Nr. 5    

    Denni, Klara und das Haus Nr. 5    
    Auf dem Cover stellen sich bereits Denni, Klara, die zunächst unfreundliche Nachbarin Frau Schönegans und der Hund Lothar, „der beste Bluthund aller Zeiten“ vor. Auch im Buch gibt es eine Menge Zeichnungen zur Geschichte, die, obwohl einfach gestaltet, viel aussagen.
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    Im Haus Bebelstraße Nummer 5 ziehen neue Leute ein und Klara freut sich, als sie ein Schmusetier in der Umzugskiste entdeckt. Dieser himbeerrote Hase namens Rübe gehört Denni, der dann auch gleich auftaucht und Klara mit seiner freundlichen Art sofort von sich einnimmt. Nachdem Denni seinem Papa Bescheid gesagt hat, darf er zu Klara nach Hause und so lernt er dann Hugo kennen, den Bären von Klara. Zusammen verbringen die beiden Zeit, in der sie Klaras Essen gemeinsam aufessen. Dabei bemerkt Denni, dass „Erbsen voll okay“ sind und Klara ergänzt, „Voll okay, dieser Tag“. Am Abend freut sich Mama, dass Klara jetzt jemanden zum Spielen hat. Am nächsten Tag schimpft Frau Schönegans mit den beiden, weil sie in der Mittagpause Lärm im Flu machen. Die buntgekleidete Frau Miera aus dem Dachgeschoß weiß, dass „Das Leben Platz für alle hat!“
    Damit meint sie Denni, über den Frau Schönegans eine blöde Bemerkung gemacht hat.
    Erst zu Ende des Buches wird erwähnt, dass Denni ein Chromosom mehr hat, woraus Klara schließt, dass er deshalb auch von anderen Sachen, wie Freundlichkeit und Spaß, mehr hat. So schafft es Denni mit seiner Art, aus den Hausbewohnern sowas wie Freunde zu machen. Menschen, die sich mögen und gegenseitig unterstützen.
    Ich lege das Buch nur ungern aus der Hand, denn es ist ein Buch, das ich gerne weiterlesen möchte. Ich möchte noch mehr von der guten Laune und der netten Art dieser Menschen erfahren. Obwohl es auch ein paar sehr traurige Tage gibt, halten am Ende alle zusammen und gerade die strenge Frau Schönegans verwandelt sich zu einer verständnisvollen alten Dame, der ich gerne nacheifern möchte. Neben dem liebevollen Inhalt lebt das Buch von seinen wunderschönen Wortschöpfungen und deren besondere Anwendung durch Denni.
    „Ich wundere.“

    Dagmar Mägdefrau
  • Kuschelflosse – Abenteuer tief im Meer – Das geheimnisvolle Zauber-Riff – Band 1 

    Kuschelflosse – Abenteuer tief im Meer – Das geheimnisvolle Zauber-Riff – Band 1 
    Kuschelflosse hört im Unterwasserradio etwas über das geheimnisvolle Riff und darüber, dass dort eine Zauberschildkröte wohnt, die Wünsche erfüllen kann. Gemeinsam mit seinen drei Freunden begibt sich Kuschelflosse auf den Weg dorthin. Unterwegs erleben sie einige Abenteuer.
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    Kuschelflosse ist ein sehr schöner Auftakt einer Erstleser-Reihe, die für leicht fortgeschrittene Leseanfänger gut geeignet ist. Die Schrift ist etwas größer und die Illustrationen sind wunderbar fantasievoll und laden zum genauen Schauen und Entdecken ein. Wir haben das Buch abends gemeinsam gelesen. Mein achtjähriger Sohn hat mir mit viel Spaß vorgelesen und dabei sehr viel gelacht. Aber es wird auch immer wieder spannend. Die nächsten Bände werden jetzt sicher für uns folgen.

    Katrin Hemmerich

  • Bibibiber hat da mal `ne Frage – Warum muss ich schlafen? – Band 6

    Bibibiber hat da mal `ne Frage – Warum muss ich schlafen? – Band 6

     
    Ich muss gestehen, obwohl dies schon der 6. Band ist und die Autorinnen und Wissenschaftlerinnen Mai und Marie dem Bibibibiber eine Menge spannender und interessanter Fragen gestellt haben, ist es das erste Buch der Reihe, das ich lese.

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    Der Untertitel „Warum wir alle Schlaf brauchen und genug Schlaf die Welt schöner macht“ lässt uns schon erahnen, dass der von den meisten Kindern und sicher auch einigen Erwachsenen als lästig empfundene Schlaf eine Berechtigung in unserem Tagesablauf hat. Der Bibibibiber hat einen tolle Idee, er möchte den größten Damm der Welt bauen und bittet anderer um Hilfe. Doch er erhält lauter Absagen, weil die Tiere immer irgendwie schlafen müssen. Und schon sind wir beim Thema „Photosynthese“, das uns mit Hilfe von Legosteinen dargestellt wird.
    Das Buch hat sehr viele einfach gezeichnete Illustrationen, die die schwierigen Themen sehr gut darstellen und so erfahren wir, wieso der Schlaf für die Tiere und für uns Menschen so wichtig ist. Ein Sachbilderbuch, das wirklich nicht ermüdend ist.
    Eine sehr gut gemachte Sachbuchreihe für Kinder und Erwachsene, denn so klar war mir das mit dem Schlafen auch nicht, auch wenn ich es inzwischen ganz gerne mache. Schnarch!

    Dagmar Mägdefrau


  • Der unglaubliche Freundinnen-Wunsch-Automat

    Der unglaubliche Freundinnen-Wunsch-Automat
    Zwischen „Lesen können“ und „ein Buch selbst lesen“ liegen große Unterschiede, dieses Buch wird speziell zum „Einfach selbst Lesen“ auf dem Cover beworben. Es hat 75 Seiten, große Buchstaben, 17 kurze Kapitel und viele bunte, teilweise großformatige Bilder. 
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    Das erste einseitige Kapitel beschreibt eine Szene, die erst am Schluss des Buches passiert. Sie baut mit einem kreischenden Zombie und zwei flüchtenden Mädchen auch eine richtig tolle Spannung auf. Dann erfahren wir, wie in Emilys 5c alles begann. Juno, Emilys beste Freundin seit der Windelzeit, fällt auf Auroras Klimper-Wimpern herein und schenkt ihr ihr schönstes Radiergummi. Deshalb spricht Emily den Satz „Es gibt 1000 bessere Freundinnen als dich!“ und sie weiß sofort, dass sie das nicht hätte sagen dürfen. Leider traut sich Emily nicht ohne eine Freundin an den Stinkern vorbei, deshalb grenzt es an eine Wunder, dass sie auf einen „Freundinnen-Wunsch-Automat“ stößt, aber eine Wunschfreudin bekommt man nicht so leicht.
    Fabelhaft, wie die Geschichte an Spannung gewinnt und wie wir mit Emily hoffen, dass sie eine Freundin findet. Zum Glück gibt es ein richtig schönes Ende. Wie gesagt, schöne Illustrationen und ein Text voller Humor und Spannung.

    Dagmar Mägdefrau
  • Muffin und Tört! – Bei den Rittern- Band 2

    Muffin und Tört! – Bei den Rittern- Band 2

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    In diesem zweiten Teil landen der Kater Muffin und das klebrige Kaninchen Tört durch einen Zauberunfall bei den Rittern. Auf dem Cover sehen wir die Prinzessin und den Ritter Garstig neben den Titelfiguren.
    Zunächst gibt es wieder eine Beschreibung, wie es zu diesen abenteuerlichen Reisen kommt, so kann man dieses Buch lesen, ohne den ersten Teil kennen zu müssen.
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    So geht es diesmal durch die Katzenklappe direkt in den Thronsaal, wo sich der Ritter Garstig um die Hand der Prinzessin bewirbt. Sofort ist auch Muffin als Kandidat im Rennen, doch die Prinzessin will keinen von beiden heiraten. So schlägt der hochnäsige Ritter ein Tjost vor. (Hier musset ich erst nachschauen, denn das Wort für einen ritterlichen Zweikampf kannte ich bisher nicht).
    Auch unser beiden Abenteuer wider Willen haben keine Ahnung, was das wohl bedeutet. So gibt Tört zum Besten, dass es wohl um Trampoline, Himbeer-Cupcakes und lustige Hüte ginge. Da fühlt sich Muffin im Vorteil, denn er hat eine Medaille im Trampolinspringen. Doch zwischendurch verlaufen sich die beiden und landen in einem Irrgarten, wo sie erfahren, weshalb die edle Prinzessin keinen heiraten möchte.
    Durch die vielen Bilder und die kurzen witzigen Texte macht das Lesen dieses Fast-Comics richtig Spaß. Trotz all der Verrücktheiten, die da passieren, macht die Handlung doch Sinn, trotzdem sind alle froh, wenn Muffin am Ende wieder in seinem Körbchen landet. Besonders witzig fand ich die Naivität bezüglich des Tjost, wo die Realität Muffin dann doch sehr ängstigte. Darum ist es umso lustiger, wie er den Kampf, trotz der fiesen Methoden des garstigen Ritters, gewinnt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schnupperbunt 

    Schnupperbunt 
    Neben Lotta und ihrer Hündin Ella Propella sehen wir auch die magische Brille, um die es in der Geschichte geht, auf dem Cover. Lotta und ihre Hündin verbringen nach der Schule den ganzen Tag zusammen. Auf der ersten Doppelseite sehen wir, wie ihr die Hündin entgegenläuft, wenn sie nach Hause kommt. 
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    Auf der nächsten Seite sehen wir Elle Propella mit geschlossenen Augen, wie sie die Düfte der Umgebung einsaugt. Dann findet Lotta die Münze, auf der sie und ihre Hündin zu sehen sind, und als sie sie in einen Automaten wirft, fällt die Brille aus dem Automaten. Natürlich setzt Lotta die Brille gleich auf und „Wow“ damit sieht sie ein Muster auf dem Boden. Und dieses Muster stellt sich als die Duftspur heraus, die die Hündin riecht. Als sie dann Ella Propella die Brille aufsetzt, kann sie so viele Farben sehen, wie wir Menschen sie sehen können, denn Hunde können kein Rot oder Grün erkennen. 
    Ich finde, es ist eine wundervolle Idee, so eine Brille zu „erfinden“ und uns Menschen zu zeigen, wie viele Düfte Hunde um sich herum erschnüffeln. Andersherum wird uns bewusst, dass speziell Hunde die Welt im wahrsten Sinne mit anderen Augen sehen. Und wenn die Brille am Ende auch stibitzt wird, so haben wir doch in diesem Buch ihre Vorzüge erlebt. Mit zarten Farben zeigen uns die Illustrationen die Düfte und das ist einfach so toll umgesetzt, dass ich mir jetzt vorstellen kann, wie ein Hund sich in dieser Welt bewegt. Vielen Dank an Anna Gusella für diese Erfahrung.

    Dagmar Mägdefrau

  • Zipfelmaus und die Glitzerkatze    

    Zipfelmaus und die Glitzerkatze    
    Die Zipfelmann, die ihren Namen von ihrer rot-weißen Zipfelmütze hat, muss sich um die kleine Maus Vicci kümmern, die von einer Katze entführt wird. 
    Doch zunächst findet die Zipfelmaus den Smaragdring, den Frau Bienenstich, in deren alten Küchenschrank sie im Garten wohnt, verloren hat.
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    Natürlich muss sie diese Neuigkeit sofort ihren Freunden in der Spelunke mitteilen, die sich das teure Schmuckstück sofort anschauen müssen. Da die kleine Vicci einfach über die Wiese läuft, kann die Schwarzekatze sie fangen und als Lösegeld den Ring verlangen. Doch dann müssen die Freunde feststellen, dass der Ring nicht mehr in seinem Versteck ist. Aber Vicci, die von dem moppeligen Kater bewacht wird, schafft es, ihn mit vielen Spangen und anderen Kram zur Glitzerkatze zu verkleiden.
    Diesmal soll die Zipfelmaus auf ihre kleine Nichte aufpassen, wozu sie gar keine Lust hat. Als die Kleine dann gekidnappt wird, bekommt sie sofort die Hilfe ihrer Freunde und gemeinsam suchen sie nach dem verschwunden Ring. Am Ende gibt es dann noch eine ungewöhnliche, überraschende Wendung. Ein humorvolles Buch mit vielen tollen bunten Zeichnungen und einer sehr gemischten Freundesbande.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der Wald lebt – Gemeinsam gegen das Böse – Band1

    Der Wald lebt – Gemeinsam gegen das Böse – Band1
    Schon auf dem Cover sind einige seltsame Wesen zu sehen, da haben die Bäume Gesichter und die beiden Drachen Rattazong und Kingkong tauchen auch schon auf und mittendrin ist die Hexe Brokkoli zu sehen. 
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    Die Geschichte beginnt im nächtlichen Wald, die Bäume schlafen schnarchend und werden von zwei Menschen aufgeschreckt. Bei den Menschen handelt es sich um die ziemlich dämlichen Bankräuber-Räuber Stiffa und Mücko. Sie vergraben einen Schatz zwischen den Bäumen und feiern ihren Erfolg mit Grillwürstchen. Leider schlafen sie nach der Mahlzeit am Feuer ein und Eschnapur, der große Baum, ruft „Hilfe, Feueralarm!“ Da können nur die Drachenzwillinge helfen. Denn Rattazong und Kingkong speien kein Feuer, sondern Wasser. Obwohl sie noch kurz Nachtanken müssen, können sie das Feuer löschen und die Räuber vertreiben. Bei einer Vollversammlung überlegen Pflanzen und Tiere des Waldes, was sie mit dem Schatz machen sollen.
    Wie der Titel schon sagt, lebt der Wald, und zwar nicht nur die Tiere, sondern auch sämtliche Pflanzen und alle kommunizieren zusammen und halten auch zusammen. Dazu kommen die beiden Drachen Rattazong und Kingkong, die die fantasievolle Geschichte mit ihrem besonderen Können ergänzen. Besonderen Spaß machen mir die Namen der Bäume, da hat sich die Autorin echt was einfallen lassen. Die Illustrationen sind großformatig, die kurzen Texte sind in großer Schrift, locker verteilt, manchmal gibt es auch Sprechblasen. Also ein tolles Buch für junge Leser*innen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wundervoll anders – Autismus, ADHS und Legasthenie: Neurodiversität als Stärke entdecken 

    Wundervoll anders – Autismus, ADHS und Legasthenie: Neurodiversität als Stärke entdecken 

    Neurodiversität ist zurzeit ein angesagtes Thema und es ist wichtig, dass wir uns informieren, damit wir lernen, damit richtig umzugehen. Dieses Buch mit dem Kind auf dem Cover, dem sehr viel durch den Kopf geht, wendet sich schon an Grundschulkinder.

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    Besonders, wenn man die Diagnose Autismus, ADHS oder Legasthenie erhält, möchte man sich und seine Umwelt informieren und dazu eignet sich ein Buch wie dieses.
    Schon die Vorstellung der Autorin, die ADHS hat, gefällt mir sehr gut. Ihre Gedanken wuseln wie Eichhörnchen, ihre „innere Elster“ lässt sich leicht ablenken und manchmal fühlt sich ihr Gehirn benebelt an, dann kann sie sich kaum konzentrieren. Danach werden uns die „tollen Gehirne“ erklärt, die alle einzigartig sind (genau wie die Kinderschar auf dem Bild). Gut erklärt finde ich auch, wie verschieden wir reagieren, weil unsere Gehirne unterschiedlich und einzigartig sind.
    Ein Bild mit beschrifteten Legosteinen versinnbildlich uns, was wir alles sein können. Die bunte liegende 8 als Symbol für Neurodiversität sieht man jetzt immer häufiger, ist auch hier ein Thema. Autismus, ADS/ADHS, Dyspraxie, Legasthenie, Synästhesie, Dyskalkulie, Dysgraphie, Verarbeitungsstörungen, Schlafstörungen, Angst, Despression, Zwangsstörungen, Bipolare Störungen, Tic-Störungen, Tourette-Syndrom, Krampfanfälle und Epilepsie und Zerebralparese sind die nächsten Seiten überschrieben und es wird genau erklärt, wie sich diese Störungen (dieses Wort scheint mir nicht passend) auswirken. Danach lernen wir noch eine Menge Menschen kennen, die neurodivers waren oder sind.
    Was mir an dem Buch besonders gefällt, sind die einfachen und gut verständlichen Erläuterungen. Ich muss zugeben alle waren mir auch nicht bekannt.
    Ein wichtiges Buch zum Umgang mit Neurodiversität, denn nur was wir kennen, können wir auch einschätzen und dann unvoreingenommen auf die Menschen zugehen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Gartenretter

    Die Gartenretter

    In diesem Buch kann man gleich zwei Abenteuer der Gartenretter lesen, dazu gibt es viele Fragen, die man nach dem Lesen des Textes gut beantworten kann. Das Cover zeigt Frieda mit ihrem Freund Mario und Daria, die später in das Hexenhaus zieht.

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    Um dieses Hexenhaus, seinen Garten und dem Baum, der darin steht, geht es in der ersten Geschichte. Als die alte Frau auszieht, steht das Haus zum Verkauf und der potenzielle Käufer will alles wegmachen und neu bauen. Als Frieda hört, dass auch der Baum gefällt werden soll, muss sie handeln, denn im Baum wohnen viele Tiere. So organisiert sie eine Protestaktion, der sich viele, auch Erwachsene, anschließen. 
    Im zweiten Band „Die Bienenretter“ sind die drei Kinder unterwegs und lernen einen Mann kennen, der ein Bienenvolk besitzt, das sich, weil es so viel Beton um sie herumgibt, nicht mehr allein ernähren kann. Die Kinder haben einen Plan und es gelingt, die Bienen umzusiedeln.
    Zwei Bücher jeweils in vier Kapitel aufgeteilt, in großer Schrift gedruckt und mit vielen bunten Bildern ergänzt. Dazu viele Informationen über Bienen und Insekten, die bei den Profifragen abgefragt werden. Am Ende des Buches kann man noch beweisen, dass man auch Vollprofi ist und auch diese Fragen beantworten kann. Umwelt und Natur und Kinder, die tatkräftig und ideenreich agieren, das mögen Erstleser*innen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Petronella Apfelmus – Spargelzahn zieht um – Band 4

    Petronella Apfelmus – Spargelzahn zieht um – Band 4
    Auf dem Cover sehen wir die nette, immer hilfsbereite Apfelhexe Petronella Apfelmus inmitten von Umzugskartons, denn der Apfelmann Spargelzahn muss umziehen.
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    Wie es üblich ist, wohnt der Apfelmann unter einem Apfelbaum, doch leider ist in seiner Wohnung Feuchtigkeit aufgetaucht. Obwohl Spargelzahn alles abgedichtet hat, bleibt es feucht. Da er befürchtet, krank zu werden, wendet er sich an seine Freunde, die ihn unterstützen sollen bei der Suche nach einer neuen Wohnung. So fertigen die Menschenkinder Luis und Lea Handzettel an, die Petronella mittels Hexerei schnell verteilt. Bald melden sich die ersten Tiere mit Angeboten, doch erst die dritte Wohnung unter einem Birnbaum entspricht den Wünschen von Spargelzahn und so kann der Umzug starten.
    Die großen Buchstaben und die vielen großformatigen, bunten Illustrationen laden zum Lesen ein, aber auch Vorlesen lässt sich die Geschichte sehr gut. Petronella, die alles groß und klein hexen kann, die manche Probleme mittels Zaubersprüchen löst und immer einen Rat weiß, ist so liebenswert, dass ich gerne mal ihren Apfelbaum besuchen möchte.
    Ein tolles Erstleserbuch über gute Freunde, die sich unterstützen und die gerne gemütlich zusammensitzen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Wie ein Foto unser Leben rettete

    Wie ein Foto unser Leben rettete
    Auf dem Cover lernen wir die Familie Mandil kennen, die in Novi Sad (Jugoslawien), ein Fotostudio betreibt. Die Eltern Mosche und Graviella stehen in der Tür. Gavra, der uns diese Geschichte erzählt, hat einen Fotoapparat in der Hand und seine kleine Schwester Irene, genannt Beba, sitzt mit ihrer Puppe auf den Stufen.
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    Vor dem 2. Weltkrieg lebt die Familie in Novi Sad, doch als sie die Großmutter in Belgrad besuchen, erleben sie zum ersten Mal einen Bombenangriff. Nach einigen schlechten Erfahrungen mit deutschen Soldaten, entschließt sich die kleine Familie, sich in Sicherheit zu bringen. So landen sie zunächst mit anderen geflüchteten Juden in einem italienischen Gefängnis. Dann machen sie sich auf den Weg nach Albanien, denn sie haben gehört, dass die Menschen dort Juden aufnehmen. So geht es weiter nach Tirana und dort kann Mosche, der sich inzwischen Mirko nennt, wieder als Fotograf arbeiten. Refik, ein junger Albaner, der auch dort arbeitet bringt später die vier Mandil aufs Land zu seiner Familie, bei der sie versteckt in einem kleinen Zimmer über dem Stall, den Krieg überleben.
    Da die Albaner einen Ehrenkodex haben, der besagt, dass sie Gäste mit ihrem Leben schützen, kam es für Refiks Familie nicht in Frage, die jüdischen Flüchtlinge fortzuschicken. Erstaunlich, dass gerade ein muslemisches Land mehr Mitgefühl für Juden aufgebracht hat als all die christlichen Länder. Gerade, weil diese wahre Geschichte aus Sicht des zu Anfang fünfjährigen Gavra erzählt wird, konnte ich die Angst des kleinen Jungen gut nachempfinden. In dem Buch gibt es einige authentische Fotos, aber sehr viel Zeichnungen, die den Stil der Foto weiterführen.
    Ein berührendes Buch über eine kleine Familie, die das Nazi-Regime durch die aufopfernde Unterstützung eines albanischen Dorfes überlebt haben. Ich habe nicht verraten, warum und welches Foto zum Lebensretter wurde, das soll jeder selbst lesen dürfen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lotti und der Zaubervogel

    Lotti und der Zaubervogel
    Auf dem Cover des dünnen Buches sehen wir die blonde Lotti und an ihrer Seite der dunkelgelockte Mika aus dem Nachbarhaus.
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    Lotti ist traurig, weil ihre Freundin weggezogen ist. Sie liest in ihrem Lieblingsbuch „Das Märchen vom Zaubervogel“, als eine bunte Feder herabfliegt. Lotti weiß natürlich, welcher Wunsch ihr erfüllt werden soll, als Mika auftaucht und ungefragt ins Buch schaut und auch gleich seinen Wunsch nach einem grünen Fahrrad verkündet. Da Lotti Mika nicht los wird, suchen beide gemeinsam nach dem Zaubervogel. Mit einem Teller voller Bonbons und Schokolade versuchen sie, ihn zu locken. Doch Mika hat Hunger und isst die Leckereien auf. So ist für Lotti klar, sie hätte den Jungen nie mitnehmen dürfen. Doch auch am nächsten Tag ist Mika wieder da mit neuen Ideen und Proviant für die Suche. 
    Es ist schön mit anzusehen, wie Mika nicht lockerlässt und so immer mehr zu Lottis Freund wird. Die beiden erleben einiges zusammen und ergänzen sich dabei sehr gut. 5 Kapitel in großen Buchstaben gedruckt und mit vielen schönen bunten Bildern ergänzt, ist das Buch sehr gut geeignet für Erstleser.

    Dagmar Mägdefrau


  • Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen

    Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen
    Mäc Mief ist ein Schaf, das ein besonders gutes Verhältnis zu Finn hat. Finn ist der Bauernsohn, der auf dem Cover seine stinkbesondere Unterhose mit dem Superschaf trägt. Die beiden lieben die Serie im Fernsehen und schauen sie sich gerne gemeinsam an.
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    Nun wurde gerade diese schöne Unterhose mit anderen von der Leine gestohlen. Da macht sich Mäc Mief gemeinsam mit der Hündin Bonnie an die Ermittlung. Leider ist Bonnie, wenn ihre Spürnase anschlägt, sehr schnell und so ein Schaf, das meist auf der Wiese herumsteht, tut sich da schwer mitzuhalten. De beiden Tiere sprechen miteinander und können natürlich auch die Menschen verstehen, aber nicht mit ihnen sprechen. Trotzdem kann sich Mäc Mief sehr gut mitteilen. 
    Die witzige Geschichte liest sich sehr gut, die 12 Kapitel sind nicht zu lang und die bunten Bilder sind wirklich köstlich. Das Superschaf ist eine schöne Alternative zu den menschlichen Superhelden und dass es eine Unterhose ziert, macht diese zu einer Stinkbesonderen. Eine ungewöhnliche Detektivgeschichte.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Fall für die Forscherkids  – Spuk auf der Ritterburg – Band 10

    Ein Fall für die Forscherkids  – Spuk auf der Ritterburg – Band 10

    Auf der Rückseite des Buches sehen wir die ganze Gruppe der Forscherkids. Kinder aus aller Welt, die besondere Begabungen und Vorlieben haben. Auf dem Cover sehen wir Gustavo aus Brasilien, den Geschichtsexperten, und Kiki aus Ghana, die sich gut mit Technik auskennt.

    
    
    
    
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    Diese beiden sind in dieser Geschichte die Protagonisten, die mit dem Kolumbus, dem wandelbaren Mobil, das sie durch Zeit und Raum reisen lässt, unterwegs sind.Diesmal geht es nach Europa, allerdings ins Mittelalter. Die Kleidung der beiden passt sich an und so werden sie zu Knappen für einen Ritter. Die Burg, in der das Turnier stattfindet, möchte sich der fiese Bruder des Kaisers aneignen. Doch das nette Ehepaar, dem die Burg gehört, hat tolle Einfälle, wie sie mit Hilfe eines Geistes, den Ritter verschrecken können. Die Kinder unterstützen die beiden dabei mit ihrem Wissen.
    Bisher ging es für die Forscherkids immer in ferne Länder oder sogar auf den Mond, diesmal geht es in die Vergangenheit und das Abenteuer, das die beiden erleben, ist auch mit vielen interessanten Informationen gespickt. Dass beide Kinder eine dunkle Hautfarbe haben verwundert niemanden, allerdings muss Kiki zu Walther werden, damit sie als Knappe auftreten kann. Die Schrift ist gut zu lesen und die vielen Bilder lockern das Lesen zusätzlich auf. Am Ende gibt’s noch Informationen und ein Quiz für aufmerksame Leser*innen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule

    Zipfelmaus und die grandiose Gartenschule
    Die Zipfelmaus, eine graue Maus mit einer gestreiften Zipfelmütze, hat schon einige Abenteuer erlebt. Ich lerne sie allerdings erst mit diesem Buch kennen. Auf dem Cover zeigt sie ihren Freunden ein Poster mit dem A. 
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    Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Galerie der Mitwirkenden. Die Siebenschläfer Flip und Flop, die Fledermaus Shakira mit ihrer Hummel Fiffi und der Maulwurf, der keinen Eigennamen hat. Da die Spelunke, in der die Tiere gerne Säfte trinken geschlossen hat, und der Inhaber, die Spitzmaus, nirgendwo zu sehen ist, testet Zipfelmaus, ob sie die Pflaumen schon ernten kann. Da gesellt sich Maulwurf zu ihm und erzählt, dass die Kinder bald wieder in die Schule gehen, er selbst möchte auch gerne in die Schule gehen. Da die Zipfelmaus lesen kann, reift der Plan, auch den Tieren das Lesen beizubringen. Die anderen Tiere sind begeistert und freuen sich schon auf die nächsten Ferien. Allerdings klappt der Start zunächst gar nicht. Außer der gut vorbereiteten Zipfelmaus kommt keiner und alle haben ziemlich blöde Ausreden. Doch am nächsten Tag sind alle fleißig dabei. Allerdings schreckt es sie sehr ab, als sie hören, dass es außer dem A noch 25 Buchstaben zu lernen gilt. Als dann ein Welpe sein Zuhause sucht, erweist es sich als gut, wenn man lesen kann.
    Dank der vielen schönen bunten Bildern liest sich das Buch sehr gut. Witzig wird davon berichtet, wie naiv die Tiere sich auf das Lesenlernen einlassen und wie solidarisch sie am Ende dem kleinen Hund helfen. Mir gefällt es auch gut, dass der Fuchs am Ende der Retter ist und nicht das böse Raubtier. Eine wundervolle Freundschaftsgeschichte für Leseanfänger.

    Dagmar Mägdefrau