• Odo

    Odo

    Dayan Kodua

    Illustration von Robby Krüger

    Gratitudeverlag

    Leseempfehlung ab 6 Jahre

    Leserpreis Lovelybooks 2019

    Longslist Selfpublisher 2020

    Wie die Autorin in ihrem Vorwort schreibt, möchte sie mit diesem Buch den Kindern mit anderer Hautfarbe eine Identifikationsfigur schaffen. Dieses Bilderbuch spielt allerdings in Afrika. Dort wohnt Odo mit ihrer Mutter in einem Dorf. Als sie von ihrer Freundin Afia zur Geburtstagsfeier eingeladen wird, bekommt diese eine Babypuppe mit dunkler Hautfarbe geschenkt. Odo hat noch nie eine schwarze Puppe im Arm gehalten und so wünscht sie sich nichts sehnlicher, als auch so eine Puppe zu besitzen. Leider hat die Mutter nicht genügend Geld, um eine solche Puppe zu kaufen. Traurig zieht sich Odo unter ihren Lieblingsbaum zurück.

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    Da taucht der Dorfälteste auf und fragt sie, was sie so traurig mache. Er gibt ihr den Rat an ihre Träume zu glaube, hart an sich zu arbeiten und zu beten. Dann, so verspricht er, wird sie die gewünschte Puppe bekommen. Abends bittet Odo Gott um die Erfüllung ihres Wunsches. Leider bekommt Odo die Puppe nicht zu ihrem Geburtstag, dafür hat sie die Idee, dass ihre Mutter durch den Verkauf ihrer leckeren Muffins, Geld verdienen könne. Trotzdem reicht das Geld nicht für die Puppe. Aber der alte Mann, der ihr die Ratschläge gegeben hat, taucht auf und erfüllt ihren Herzenswunsch.

    Im Anhang gibt es eine Anleitung zum Basteln einer Mangopuppe, das ist die Puppe, die Odo bisher hatte. Mit dem Rezept auf der nächsten Seite kann man die leckeren Mangomuffins backen. Unter „Notizen für die Eltern“ findet man Ratschläge um Kinder „in eine Grundstimmung der Dankbarkeit zu versetzen“.
    Da das Buch in Afrika spielt, kann ich mir nicht vorstellen, das dunkelhäutige deutsche Kinder sich mit Odo identifizieren können. Man erfährt vieles über das Leben in Afrika und sicher finden sich Kinder, denen nicht immer jeder Wunsch erfüllt werden kann hier wieder. 

    Was mir nicht gefällt, ist, dass der alte Mann dem Mädchen die Puppe verspricht, wenn sie sich nur „brav“ verhält und betet. Aber obwohl sie das tut, wird das Versprechen nicht wahr. Erst später schenkt er ihr die Puppe. Ich halte es für falsch etwas zu versprechen, was man nicht beeinflussen kann. Die Enttäuschung des Mädchens war im Buch schnell vorbei, ich denke, sowas bleibt lebenslänglich.

    Dagmar Mägdefrau

  • Odo und der Beginn der großen Reise

    Odo und der Beginn der großen Reise

    Dayan Kodua

    Illustration von Robby Krüger

    Gratitudeverlag

    Leseempfehlung ab 6 Jahre

    Im zweiten Band treffen wir Odo in ihrem ghanaischen Dorf wieder. Ein englisches Mädchen mit roten Haaren, spielt mit den Dorfkindern. Die Bilder zeigen anschaulich das Dorfleben. Es ist im Moment trocken, aber da Regenzeit ist, ziehen dunkle Wolken auf. Doch die Kinder erfreuen sich an dem Regen und tanzen vergnügt. Am nächsten Morgen liest Odos Mutter eine Nachricht und da sie traurig ist, fragt Odo nach dem Grund. Leider bekommt sie keine richtige Antwort. Ihre Mutter gibt ihr die übrigen Muffins für ihre Freunde mit. So verbringt sie den Tag spielend mit den anderen Kindern. Als eine Mutter ihren Sohn abholt, fragt sie Odo, „Wisst ihr schon, wann ihr nach Deutschland fliegt?“

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    Verwirrt und traurig geht sie mit ihrer Puppe heim. Da erfährt sie von ihrer Mutter, dass der Vater, der in Deutschland studiert, sie dorthin nachholt. Wie schon im ersten Band geht Odo zu ihrem Lieblingsbaum und auch diesmal taucht der Dorfälteste auf. Er hat auch diesmal einen Rat „Schaue den Sonnenstrahlen entgegen, dann verschwinden alle Schatten hinter dir.“ Als Odo ihm gesteht, dass sie Angst hat keine Freunde in Deutschland zu finden, verspricht er ihr „Du wirst viele großartige Freunde finden, weil du großartig bist.“ Wenn die Angst kommt, solle sie sagen „Stopp, ich bin stärker als du.“ Schon das Nachsprechen des Satzes, macht Odos Herz leichter. Nach dem Abschied von den Kindern im Dorf, geht es zum Flughafen. Bald sind Odo und ihre Mutter in Hamburg und die Mutter fällt ihrem Mann in die Arme.

    Im Vorwort spricht Kirsten Boie von der Hoffnung, dass dieses Buch dazu beiträgt, das Zusammenleben von Kindern verschiedenen Herkunft selbstverständlicher zu machen.
    Ich glaube auch, dass es Kinder interessiert zu erfahren wie afrikanische Kinder leben und was der Grund sein kann, warum sie jetzt in Deutschland leben. Das Buch zeigt wieder in sehr schönen Bildern das Dorfleben in Ghana, berichtet vom Wetter und dem Wunsch eines Jungen bei Bayern München zu kicken. 

    Was mir nicht gefällt ist, dass Odos Mutter nicht offen mit ihrer Tochter spricht und besonders verwundert hat mich, dass sie auf der letzten Seite ihren Mann umarmt und Odo steht mit ihrer Puppe abseits. Für mich ein sehr trauriges Bild. Dann sagt die Mutter „Mi do, das ist dein Vater.“ Kennt Odo ihren Vater nicht? Das macht mir Angst um das Kind, sie lebt jetzt in einem ihr fremden Land mit einem Vater, der ihr vorgestellt werden muss?

    Dagmar Mägdefrau

  • Social Media Cybermobbing Deine Daten im Web – einfach erklärt

    Social Media Cybermobbing Deine Daten im Web – einfach erklärt

    Manfred Theisen

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Ich bin zwar schon einige Zeit im Internet unterwegs, aber trotzdem sind mir manche Zusammenhänge nicht so ganz klar. In diesem Buch werden viele Begriffe, die mit dem Internet in Verbindung stehen sehr einfach und klar erklärt. Es beginnt mit „SMS“ oder „Handy“, schön sind hier die Bilder von den ersten Geräten bis zum heutigen Smartphon. Soziale Netzwerke und wie sie uns einfangen. 
    „Wie recherchiere ich für ein Referat?“ und wie funktioniert Wikipedia? Wieso finde ich zunächst „Snippets“? Welche Seiten sind seriös? Zu „Cookies“ die uns ja ständig im Netz begleiten gibt es interessante Informationen. „Fake News“ und wie sie uns versuche zu manipulieren.

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    Fallen wir auf „cickbaiting“ (Klickköder) rein? Eine Art Leiterspiel führt uns zum „No-Fake-Pokal“, kennen wir alle Fallen, um zu gewinnen? Das Thema führt uns zu Verschwörungstheorien.  Der Begriff „CONSPIR“ und seine Erklärung hilft uns hier weiter. 
    Suchmaschinen und ihre Vor- und Nachteile sind sicher für uns alle von Interesse. Halten sich selbsternannte Journalisten an den Pressekodex und wie erkennt man seriöse Journalisten? Welche Art Nachrichten gibt es, eine Meldung ist etwas anderes als ein Kommentar. Dann geht es um unsere Daten und warum wir sie nicht freigiebig weitergeben sollten. Was tun bei Datenklau und wie kann ich ihn verhindern? 

    Glückshormone und wie wir dadurch von gestimmten Apps abhängig werden können. Influencer und wie sie ihr Geld verdienen. Was darf ich fotografieren und ins Netz stellen? Ein Kapitel befasst sich mit E-Mails und zeigt nette Bilder zu dem @-Zeichen. 
    Mobbing, wie es entsteht und wie man damit umgeht. „Lookismus“, er Begriff war mir fremd, aber lästern über das Aussehen, kenne ich durchaus. „Hate Speech“ und Populismus, auch hier sollte man handeln und wie wird erklärt. Auf den letzten Seiten werden Hilfsangebote und Alternativen zu Google und WhatsApp genannt.

    Ich fand das Buch sehr umfassend, aber durch seine kurzen, meist einseitigen, Kapitel, gut zu lesen und zu verstehen. Es gibt kleine Kästchen mit Worterklärungen, Bilder und Zeichnungen zum besseren Verständnis. Ein Buch zu einem ganz wichtigen Thema für junge Menschen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle Tiere ziehen mit, auch das kleine Küken Pitt

    Alle Tiere ziehen mit, auch das kleine Küken Pitt

    Anna Taube

    Eefje Kuijl

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Auf dem Cover steht „Mit lustigen Verwandlungsseiten“, das bedeutet, dass die Seiten in diesem Pappbilderbuch unterschiedlich breit sind. So sehen wir auf der ersten Seite den Maulwurf, der mit seinem Kopf im Gang des Mäusehauses festsitzt. Popo und Beine schauen oben heraus. Der Fuchs eilt heran und die Hühnerschar schaut aufgeregt zu, auch Pitt Küken.
    Da die nächste Seit etwas kleiner ist, sehen wir weiterhin den Maulwurf. Nur sein Hinterteil ist auf der neuen Seite und der Fuchs versucht ihn herauszuziehen.

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    Jetzt eilt das Schwein herbei. Nun ziehen schon zweit Tiere an dem Maulwurf. Als endlich in der Mitte dies Buches ein lange Kette Tiere zieht, werden die Seiten wieder normal groß. Obwohl von allen belächelt, schaffen es die Tiere am Ende nur mit Hilfe des kleinen Kükens, den Maulwurf zu befreien. So wird Pittchen zum Helden. 

    Die Tiere sehen alle lustig aus und es gibt neben der Geschichte noch viel so entdecken. Die Reime sind gut vorzulesen und am Ende steht diese Moral „Es kann halt jeder wichtig sein, ganz egal, ob groß, ob klein.“

    Dagmar Mägdefrau

  • Fussel und der Mutausbruch

    Fussel und der Mutausbruch

    Marlene Walter

    Morisken Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    1. Platz beim LovelyBooks Leserpreis 2020

    Der kleine Protagonist dieses wundervollen Bilderbuches ist ein Fussel. Ein kleiner Fussel namens Klitzeklein, auf einer kratzigen alten Decke.
    Und so beginnt das Buch mit einem Bild des Sessels in einem gemütlichen Raum. Obwohl das Fusselleben nicht ganz so ungefährlich ist, möchte der Kleine gerne mehr erleben und als er eine Sternschnuppe sieht, zieht es ihn hinaus oder besser gesagt hinauf. „Und so erfasst ihn ein Mitausbruch.“ Er lässt sich fallen und landet auf einer Katze und sieht sich dem riesigen Katzenmund gegenüber.

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    Ein Bild über beide Seiten, auf dem nur die Mundpartie zu sehen ist. Sehr eindrucksvoll gezeichnet. Die Katze bringt unseren Klitzeklein in den Garten und nach einem Zwischenstopp auf einem Spinnennetz und dem Strand, geht es mit einer Pusteblume Richtung Himmel. Zurück auf seiner Decke, war der inzwischen viel größer gewordene Fussel glücklich. „Denn Mut ist der Zauber, der Träume wahr werden lässt!“

    Eine wirkliche Mutmachgeschichte, die mit ihren zauberhaften Bildern und dem gut verständlichen Text auch die Leser ein wenig glücklich macht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Dinosaurier lebensgroß

    Dinosaurier lebensgroß

    Raimund Frey

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das Buch ist nicht ganz Din-A-3 groß und das beeindruckende Cover zeigt ein riesiges Dinosaurierauge. Das Auge ist gelackt und „Lebensgroß“ ist in Gold gedruckt. Im Einband sehen kann man verschiedene Dinosaurier (der Name steht daneben) als Scherenschnitt sehen. Ganz unten ist ein Mensch zu sehen und da das Größenverhältnis stimmt, ist er ganz winzig. 
    Auf der nächsten Seite sieht man in Originalgröße eine Baryonyx-Kralle. Das Vorwort beginnt mit dem Satz „Auge in Auge mit einem Tyrannosaurus“ und beschreibt das Titelbild. Es endet mit der Information, dass unsere Vögel als echte Dinosaurier gelten. Nach dem Inhaltsverzeichnis geht es mit dem Megalosaurus los, auf dem Bild sehen wir sein geöffnetes Maul mit vielen Zähnen.

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    Es folgen in kurze Abschnitte mit Wissen über diese unglaubliche Riesenechse. Unter Spezialwissen erfahren wir, dass der Begriff „Dinosauria“ erst 1841 geprägt wurde. Diesen Aufbau sehen wir auf allen Folgeseiten.  Citipati zeigt einen vogelähnlichen Kopf über einem frisch geschlüpften Tier. Riesig ist das Maul des Baryonyx , der Struthiomimus sieht, wie sein Name „Straußennachahmer“ wie der große Laufvogel aus. Nach einigen Seiten schaut uns wieder der Tyrannosaurus an. Hier ist ein Zahn in Originalgröße abgebildet. Beim Euoplocephalus schauen wir über die Rückplatte auf die Schwanzkeule. Auch beim Tryceratops sieht man die Augenpartie und dazu sein beachtliches Nasenhorn. Unser Standort befindet sich wohl zwischen den Beinen des Brachiosaurus und wir schauen hoch zu seinem langen Hals und dem verhältnismäßig kleinen Kopf. Seine Zehe ist auf der nächsten Seite riesig. Weitere Erklärungen findet man im Glossar am Ende des Buches.

    14 Dinosaurier werden in diesem Buch abgebildet und vorgestellt, aber das beeindruckendste sind die ungewöhnlichen Bilder, die wie der Titel des Buches sagt lebensgroß abgebildet wurden. Das vermittelt uns ein wenig das Gefühl dafür, wie riesig diese ausgestorbenen Tiere waren.

    Dagmar Mägddefrau

  • Influence – Fehler im System

    Influence – Fehler im System

    Christian Linker

    Bold@dtv

    Für junge Erwachsene

    Amir, ein junger Politikstudent folgt auf Instagram einem Typen Namens Habakuk. Seinen Namen gemäß spricht er gerne in alttestamentarischen Formulierungen. Seine Angriffe sind häufig auf die Influencerin Kalliope gerichtet. Sie postet ihre Kleidung, ihr Makeup, ihr Essen, einfach ihr ganzes Leben und kann von den Werbeeinnahmen leben. 
    Als Amir eine Praktikantenstelle bei einer Angeordneten im Düsseldorfer Landtag bekommt, bietet er an, ein Treffen mit dem scheuen Habakuk zu organisieren. 

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    Doch am Tag des Treffens fällt weltweit das Internet aus. Die fehlende Kommunikation mittels Smartphon ist ein klares Handikap, aber bald steht fest, dass unser gesamter Alltag vom Internet abhängt. Seien es Daten, die in Clouds „verschwinden“ oder Smarte Wohnungen, die nicht mehr zu bedienen sind. Trotz damit verbunden Probleme im öffentlichen Nahverkehr, schafft es Amir Köln zu erreichen. Hier soll er einen Chip weiterreichen. Nach einem beinahe „Unfall“ ist er nicht sicher, ob sein Leben in Gefahr ist. 

    Die Geschichte nimmt immer mehr Spannung auf, hat immer wieder unerwartete Wendungen und endet sehr spektakulär.
    Die Frage nach dem Wert des Internet und seiner manipulativen Nutzung stellt sich immer wieder. Die Bürgerkriegsähnlichen Zustände, die sich immer mehr verschlimmern sind ein anderer Aspekt dieser Internetlosigkeit. 

    Das Buch ist ein Thriller und der Autor spart nicht mit harten Szenen und Toten. Aber was Angst macht ist viel mehr die Kälte und die Rohheit der Menschen untereinander. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Chaossommer mit Ur-Otto

    Chaossommer mit Ur-Otto

    Kirsten Boie

    Sauerländer

    Leseempfehlung ab 10 Jahre

    Bei dem Buch handelt es sich um eine Neuauflage eines Buches aus 2005. 
    Frau Bergmann hat einen kleinen Öko-Laden in ungünstiger, weil preiswerter Lage. Am Abend werden das übriggebliebene Obst und die Früchte zu Hause weiterverarbeitet. Dabei helfen ihre Kinder. Bergmann, wird der Sohn genannt, und Hanna, die mit Carina befreundet ist. Die dreizehnjährige Carina war einige Zeit mit Bergmann gegangen, jetzt sind sie Freunde, die zusammen ins Freibad gehen. 
    Da meldet sich eine Gemeindeschwester, die einen Ururgroßonkel von Frau Bergmann unterbringen will.

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    Nach einer Blinddarm-OP soll er nicht alleine in seinem Haus wohnen. So kommt Ur-Otto, wie er kurz genannt wird, in die Stadt. Die drei Kinder kümmern sich um den alten Mann und nehmen ihn gleich am ersten Tag mit ins Freibad. Da Otto gerne alte Schlager singt und Mädchen und Frauen in die Wange kneift, dass blaue Flecken zu sehen sind, ist es nicht so einfach mit ihm. Er trinkt gerne Alkohol und baggert jeden Rock an. Mich erinnert diese Figur an alte Männer aus meiner Kindheit, um die ich am liebsten einen großen Bogen gemacht habe. 

     Carina sieht in dem Onkel eine Möglichkeit den Laden ins Gespräch zu bringen. So sind Presse und Fernsehen an dem gesunden Hundertjährigen interessiert. Leider ist da nicht viel Wahres dran und alles wird immer mehr zum Desaster. Am Ende wird durch eine ungewöhnliche Fügung doch noch alles gut.

    Die Protagonisten sind weit entfernt von den Figuren in Sommerby, hier ist der Titel Programm. Das Buch ist in großer Schrift gedruckt, es gibt aber keine Kapitel nur Absätze. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Seif dich ein, sagt das Schwein

    Seif dich ein, sagt das Schwein

    Kathrin Wessel

    Sandra Grimm

    Ravensburger / Edition Piepmatz

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Das handliche Pappbilderbuch zeigt auf dem Cover das kleine Schwein in der Wanne und die Schweinemama seift es ein, wie der Titel es verlangt. Die beiden Bären putzen sich mit Stöcken die Zähne, dass es nur so schäumt „Hin und her!“ sagt der Bär. 
    Die große rote Katze putzt ihr Kitten, das auch selbst seine Pfote leckt. Die kleine Maus zieht ihre Windel aus und die Mäusemama steht lächelnd dabei. Dann kommt die Aufforderung, die dem Buch den Titel gab und die Schweinemama wirft dem kleinen Ferkel die Seife zu. „Nur kein Drama!“ sagt das Lama.

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    Die beiden Tiere sind voller Schaum. Das Schaf bearbeite das Lamm mit dem Kamm und die Igel schauen zum Abschluss in den Spiegel. Auf der Rückseite des Buches sehen wir einen kleinen Affen, der in ein Handtuch gehüllt eine Banane in der Hand hält. Vom Baden bekommt man bekanntlich Hunger. 

    Ein gut ausgesuchter Reim beschreibt die Situation der Tiere auf dem Bild. Schöne klare Bilder machen das Buch zum Hingucker. Eine echte Empfehlung für das Säuberungsritual der Kleinsten. 
    Ich bitte alle Väter um Entschuldigung, dass auf den Bildern immer die Mama sah, es könnte natürlich auch ein Tierpapa sein. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Baby in Mamas Bauch

    Ein Baby in Mamas Bauch

    Anna Herzog

    Joëlle Tourlonias

    Fischer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Anna Herzog ist Ärztin und Mutter von 4 Kindern, da ist es fast ein Muss ein Aufklärungsbuch zu schreiben und dieses Buch ist nicht nur informativ, sondern auch sehr kindgerecht geschrieben. Die Bilder von Joëlle Tourlonias ergänzen den Text anschaulich und liebevoll. Zusätzlich zum Erzähltext können Informationen in gesonderte Kästchen nachgelesen werden.
    Die Zwillinge Mia und Oskar erfahren von Mama, dass sie ein Geschwisterchen bekommen. Natürlich freuen sie sich sehr, sie haben aber auch viele Fragen. War Mama deshalb oft müde? Ein besonders schönes Bild ist das von Mama beim Ultraschall, auf dem Monitor ist das Baby schon zu sehen.

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    Obwohl Oskar selbstbewusst behauptet, dass auch Männer Babys bekommen können, muss er von Papa erfahren, dass das nur Frauen können. Papa malt dazu die weiblichen Geschlechtsorgane auf. Die Kinder wissen schon, wie „Sexen“ geht und finden es ekelig. Papa kann sie aber beruhigen, wenn die Hormone die körperliche Veränderung bewirken, werden sie wohl ihre Meinung ändern. Denn Männer und Frauen passen zusammen wie Legosteine. Da die beiden Kinder Zwillinge sind, wird noch einiges darüber berichtet und Papa malt die körperliche Entwicklung anhand von gezeichneten Figuren auf. Die kleine nackte Oma mit Brille und Stock ist trotzdem niedlich anzuschauen. Das Baby wächst und ähnlich wie auf dem Cover sehen wir es in Mamas Bauch liegen. So geht es weiter bis zur Geburt, die leider nicht beschrieben wird, und der Heimkehr von Mama und Baby. 

    Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen, weil dieses Thema so voller Liebe beschrieben wird und die Erklärungen kindgerecht formuliert sind.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Siebenschläfer – Eine Pudelmütze voller Wintergeschichten

    Der kleine Siebenschläfer – Eine Pudelmütze voller Wintergeschichten

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir den kleinen Siebenschläfer mit seiner neuen Pudelmütze in einem silbrigen Winterwald. Diesmal ist er entschlossen sieben Monate zu schlafen, wie es sich für einen Siebenschläfer gehört. Nachdem seine Familie bereits feste schläft, kommt sein Freund die kleine Haselmaus noch einmal vorbei. Und er macht den kleinen Siebenschläfer neugierig auf die Dinge, die er immer verpasst, weil er schläft. Da ist zunächst der „letzte Blattfalltag?

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    So entschließt sich der Siebenschläfer seinen Schlaf zu verschieben und wartet mit den anderen Tieren darauf, dass das letzte Blatt vom Baum fällt. Danach muss er noch die ersten Schneeflocken erleben und mit den anderen Tieren einen Iglu bauen und danach gibt es noch so viele tolle Sachen, die er noch nie gesehen hat. Dem Eichhörnchen muss geholfen werden, denn seine Vorräte sind plötzlich weg und ein eingefrorener Frosch will gar nicht aufgetaut werden. Das geht so lange, bis der Siebenschläfer einfach einschläft und da hat die Haselmaus ein Problem, Er will ja nicht, dass sein Freund im Wald erfriert. Doch wie bekommt er ihn in seine Schlafhöhle.

    Wie immer ist Freundschaft ein großes Thema, aber auch die Winterfreuden, die wir mit den Tieren erleben. Ein wunderschönes Vorlesebuch, nicht nur für die langen Winterabende.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ritterchen Rost – Baden ohne Schaden

    Ritterchen Rost – Baden ohne Schaden

    Jörg Hilbert

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    In diesem Pappbilderbuch lernen wir den Ritter Rost als Kleinkind kennen, eben als „Ritterchen Rost“. Auf dem Cover sitzt er in der Badewanne, aber im Buch werden wir erleben, dass es nicht so einfach ist, ihn zum Baden zu bewegen. Erst hat er Bedenken, dass er rosten könne, doch Papa weiß Rat. Was ist, wenn er untergeht? Da hilft ein Rettungsring. Der kleine Ritter bringt eine Menge Spielzeug an, alles passt nicht in die Wanne.

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    Aber es wird schon richtig voll im Wasser, als das Ritterchen endlich auch hineingeht. So kann er doch noch „Baden ohne Schaden.“

    Die Bilder entsprechen denen des „Ritter Rost“, hier kleinkindgerecht vereinfacht. Eine Geschichte mit schönen, kurzen Texten, zu einer Situation, die alle Kinder kennen. Als besonderes Bonbon kann man auf der letzten Seite das Lied zur Geschichte kostenlos herunterladen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Ritterchen Rost – Such mit mir mein Kuscheltier

    Ritterchen Rost – Such mit mir mein Kuscheltier

    Jörg Hilbert

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch vom kleinen Ritterchen Rost ergänzt die Geschichten vom Ritter Rost. Zunächst gibt es auf der ersten Seite eine kurze Vorstellung der wichtigsten Personen, nämlich Ritterchen Rost und Bö, seine Freundin. Hismir, ist das Kuscheltier vom kleinen Ritterchen Rost und er kann den kleinen Hasen nicht finden. Bö wird um Hilfe gebeten, gemeinsam suchen sie in der ganzen Burg und auch im Burghof und im Stall. Sie finden eine Menge anderer Schmusetiere, aber Hismir ist nicht dabei. Und er muss es sein, da gibt es keinen Ersatz.

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    Am Ende finden sie ihn auf der Leine hängend, er wurde gewaschen.
    Auch in dieser Geschichte geht es um ein, den Kindern geläufiges Thema. Wie oft wird das Lieblingsschmusetier, an dem das Kind so hängt, gesucht. Beim Anschauen und Vorlesen, lernt man noch andere Tiere kennen. Der Text ist kurzgehalten und die Bilder unterstützen die Geschichte wunderbar. Zum Schluss kann man ein passendes Lied zur Geschichte kostenlos herunterladen.

    Ein gelungener Start zu einer neuen Serie um das kleine Ritterchen Rost.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die rote Burg

    Die rote Burg

    Emma AdBåge

    Kunstmann

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir den kleinen Jungen, der uns seine Geschichte erzählt. Er sitz auf seinem Bett und hält die Packung mit der roten Burg auf seinem Schoss. Er ist schick angezogen und trägt eine Fliege. Auf der ersten Seite sitzt er im Sessel und langweilt sich, er wartet auf Mama, sie wollen auf Finns Geburtstag. Dann zeigt er uns, was bisher geschah. Wie sich zurecht gemacht haben und da Geschenke eingepackt haben. Der Junge hat eine grüne Burg und seinem Freund schenkt er diese Burg in Rot, so hat er das entschieden. Aber jetzt hätte er lieber die rote Burg für sich.

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    Auf der Geburtstagsfeier steht der Junge abseits, während sich alle anderen gut unterhalten und essen. Er ist immer noch traurig, weil er die rote Burg haben möchte. Dann packt Finn aus und er brüllt „Ich habe mir doch eine grüne gewünscht!“ Da bessert sich die Laune des Jungen, weil sein Freund etwas möchte, dass er hat. Auf dem letzten Bild geht es heim und der Junge will Finn auch zu seinem Geburtstag einladen.
    Eine alltägliche Geschichte mit alltäglichen Bildern. Da wird, selbst noch in Unterwäsche, das Kind angezogen. Mama schlüpft in die Stiefel. Während der Junge mit dem Geschenk ein unglückliches Gesicht macht, schiebt Mama den Buggy zur Tür. Die Kinder sitzen um den Tisch und die Erwachsenen stehen rum und reden, dann schauen sie zu, wie die Geschenke ausgepackt werden. Der Junge sitzt in der Küche und Finns Mama packt Teller in die Geschirrspülmaschine.
    Jedes Kind kennt diese Situation, man hat sich so entschieden und möchte jetzt, dass alles anders ist. Aber auch der Trost, dass der Freund ihn jetzt beneidet, einfach herrlich und echt. 

    Schöne Bilder und kurze Texte machen das Buch zu einem guten Vorlesebuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Jagd nach dem Großmampf – Fabelflug-Chroniken II

    Die Jagd nach dem Großmampf – Fabelflug-Chroniken II

    Claudia Aichholzer

    Martin Krammer

    Fairyland

    Lesealter: ab 8 Jahren – Interessensalter: ab 6 Jahren

    Der zweite Band dieser Reihe spielt im Land der Trolle. Kurotowihatschi wird uns auf den ersten Seiten des Buches vorgestellt. Er ist ein Erinnerungswahrer und seine grüne Gestalt ist 2,10 m groß. Im Kampf hat er den unteren Teil seines linken Armes verloren. Danach erfahren wir einiges über sein Volk und seine Heimat den Dschungel Luto, den wir auf der Karte im Einband wiederfinden können. Begleitet wird Kuro von einem kleinen roten Drachenähnlichen Wesen. Natürlich trifft Kuro bald auf Poppie, die Gnomin, die im ersten Band in den Entrümpler gefallen ist.

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    Die beiden völlig unterschiedlichen Wesen ergänzen sich sehr gut und Poppie schaut sich begeistert die unbekannte Welt der Trolle an. 

    Das Buch hat gut 100 Seiten und ist in großer Schrift gedruckt. Die Kapitel sind nicht lang und die farbigen Bilder sind einfach wunderschön anzuschauen. Auf den letzten Seiten ist eine kleine Aufstellung „Trollisch für Anfänger“ zu finden und diese Trollbegriffe sind, genau wie Kuros vollständiger Name, schwierig zu lesen. 

    Mir hat es viel Freude gemacht in diese schöne Trollwelt einzutauchen und das freundschaftliche Miteinander der exotischen Wesen zu erleben. Besonders die Bilder haben es mir angetan, sie sind so detailliert gezeichnet und ich schaue sie mir einfach gerne an.
    Ein Fantasy-Buch, dass sich an Grundschulkinder richtet und die bestimmt gerne in diese Welten kennenlernen werden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Junge und der Gorilla

    Der Junge und der Gorilla

    Jackie Azúa Kramer

    Cindy Derby

    annette betz

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Schon auf dem Cover sehen wir den großen Silberrücken und den kleinen Jungen. Grau sind die ersten Seiten, wahrscheinlich kommen der Junge und sein Vater vom Friedhof. Am Bildrand, etwas verschwommen, taucht der Gorilla auf. Als der Junge allein im Garten ist, bietet der Gorilla ihm seine Hilfe an. „Meine Mama ist gestorben“ sagt der Junge. Dann stellt er seine Fragen, die der Gorilla sehr ehrlich und klar beantwortet. „Müsse alle sterben?“ „Ja, Wir alle. Aber vorher kannst du noch viele Drachen steigen lassen.“

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    Auf den Bildern ist auch immer der Vater zu sehen. Der Junge überlegt, wo seine Mutter sein könnte und findet sie in vielem wieder. „Sie ist immer bei dir.“ Auch für die Trauer des Jungen hat der Gorilla Verständnis und er unterstützt ihn darin. Der Junge pflückt die Gänseblümchen aus Mutters Garten und der Gorilla sagt „Die Samen, die ihr gemeinsam gepflanzt habt, sind wie die Liebe deiner Mutter, ein Geschenk, das du immer behältst.“  Wunderbare Worte, wie ich finde.
    Am Ende des Buches geht der Junge auf seinen Vater zu und die beiden pflanzen Blumen. Die Bilder haben jetzt helle, hoffnungsvolle Farben und der Gorilla entfernt sich langsam. 

    Ich habe einige Bilderbücher zum Thema Tod in meiner Sammlung und dieses gefällt mir besonders gut. Hier wir der Tod der Mutter direkt angesprochen und die möglichen Lösungen durch den Gorilla angesprochen. Die Texte sind sehr kurz und die Bilder haben durch ihre Farbgebung und den weichen Pinsel, mit dem sie gemalt wurden, etwas zartes, tröstliches. Ein empfehlenswertes Buch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wenn zwei sich streiten

    Wenn zwei sich streiten

    Britta Sabbag

    Igor Lange

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Schon auf dem Cover sehen wir die Kontrahenten, Tiger und Löwe meinen beide, dass sie der Stärkere sind. Am Anfang sieht man, dass die beiden in unterschiedlichen Landschaften wohnen. Doch auch auf die Entfernung meinen beide zu wissen, dass sie dem anderen in Stärke überlegen sind. So machen sie sich auf den Weg und bald treffen sie sich und der Vergleich geht los. Sie stemmen Baumstämme, springen über Flüsse, verschieben dicke Steine, tauchen, versuchen sich im Hochsprung und balancieren in luftiger Höhe. Aber es gibt keinen Sieger.

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    Zum Schluss wollen sie ermitteln, wer am meisten essen kann. Und so vollgefressen hören sie ein Piepen. Ihr könnt raten, welches Tier am Ende der Sieger ist. 
    Zum Schuss gibt es noch einen Liedtext, der Lied kann man sich im Internet anhören. Die letzten beiden Seiten gehören den Machern dieses Buches. Diese Idee gefällt mir sehr gut, da kann man sehen, wie die beiden aussehen, die sich diese schöne Geschichte und die tollen Bilder ausgedacht haben. 

    Nach dem beeindruckenden Cover sehen wir im Einband die Schwänze der beiden Raubtiere. Die Bilder von den Wettkämpfen zeigen gut die Anstrengungen der beiden Tiere. Aber auch die zuschauenden Tiere kann man sich mit Begeisterung anschauen. Der Text ist schon etwas länger und Dreijährige sollten schon etwas erfahrenere Zuhörer sein. Dann werden sie aber sicher, genau wie ich, ihre Freude an der Geschichte haben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Baby Waschbär braucht keine Windeln mehr

    Der Baby Waschbär braucht keine Windeln mehr

    Britta Sabbag

    Igor Lange

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein Thema, dass im Leben eines Kleinkindes einen mehr oder weniger großen Raum einnimmt, wird hier schön gelöst. Der kleine Waschbär ist überzeugt, dass „echte Waschbären eine Windel brauchen!“ Als er dann aber mit der Windel ins Wasser springt, geht er fast unter wegen der wasserschweren Windel. Seine Freunde empfehlen ihm auf die Windel zu verzichten und wie sie das Töpfchen zu benutzen. Dann muss der Stinktier Pipi und der freche Dachs Kacka.

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    Alle setzen sich auf ihre Töpfchen, doch der Waschbär hat keinen Erfolg. Aber dann klappt es doch noch und alle sind begeistert und singen „Schaut her, schaut her, der Waschbär braucht keine Windeln mehr!“ Auch am Abend will er keine Windeln umtun, er sagt seiner Mama „Waschechte Waschbären brauchen keine Windeln!“

    Niedliche Tiere mit eindrucksvollen Augen vervollständigen die Geschichte, farbenfrohe Töpfchen und viele Rollen Toilettenpapier machen den Spaß vollkommen. 

    Dagmar Mägdefrau