• Einstein – Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit

    Einstein – Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit

    Torben Kuhlmann

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Ich weiß nicht, was mich mehr begeistert, die wunderschön gezeichneten Bilder oder die großartige Geschichte? Die kleine Maus macht sich auf in der Schweiz ein Käse-Fest zu besuchen, doch leider kommt sie einen Tag zu spät. Doch sie möchte zu gerne die Zeit soweit zurücksehen, dass sie das Fest besuchen kann. Ihre Bemühungen die Uhren zurückzustellen wirken sich nicht auf den Ablauf der Zeit aus.

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    Beim Durchsteifen der Stadt gerät sie in ein Uhrmachergeschäft und dort gibt es auch eine Maus, die Uhren herstellt. Diese Maus kann leider nicht alle Fragen der neugierigen Maus beantworten, aber sie erinnert sich an einen Wissenschaftler, der vor 80 Jahren eine revolutionäre Idee hatte. So gerät die Maus in das Patentamt, in dem Einstein damals arbeitete. Sie vertieft sich in seine Schriften und beginnt mit dem Bau einer Zeitmaschine. Leider bringt diese Maschine die Maus nicht zum Käse-Fest, sondern in die Zeit von Einstein zurück. So lernt die Maus den großen Wissenschaftler als Mitarbeiter des Patentamtes kennen und sie hat eine grandiose Idee, wie er ihr helfen kann, wieder in die Neuzeit zurückzukehren. 

    Die Geschichte spielt hervorragend mit der Zeit und zeigt, die Abhängigkeiten auf und natürlich hat nur die kleine Maus Einstein auf seine Relativitätstheorie gebracht. 
    Eine amüsante, lehrreiche Geschichte, die durch ihre realistischen Zeichnungen allein 6 Sterne bekommen müsste. Der Uhrmacherladen, mit den vielen Uhren und der Maus, die durch das Schaufenster guckt, Bilder der Stadt, mit ihren Passanten und dem Uhrenturm, die Maus bei der Berechnung mit einem Eiswürfel auf ihren Kopf, den sie sich gestoßen hat. Alles Bilder, die mit viel Liebe gezeichnet wurden und die man sich lange anschauen kann.

    Dagmar Mägdefrau

  • Play

    Play

    Tobias Elsässer

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Zu diesem Buch fällt mir das Wort „Kammerspiel“ ein. Nach der Einleitung, in der der angetrunkene Abiturient Jonas seiner ehemaligen Lehrerin Anna näher kommt und wir seine Mutter, eine Performance-Künstlerin, die nur für Ihre Kunst lebt, kennen lernen, macht sich Jonas als Tramper auf den Weg.
    Er nutzt seit einiger Zeit eine App, die er aufgrund ihrer Aufmachung die Maschine nennt, und die ihm seine Zukunft geschildert hat. Sein Vater, der die Familie vor Jahren ganz plötzlich verlassen hat, und der jetzt als Anwalt erfolgreich ist, taucht in der Beschreibung auf und Jonas soll sich ähnlich wie er entwickeln. Das ist das Letzte, was Jonas sich wünscht, er will als Musiker berühmt werden. 

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    Schon an der ersten Raststätte begegnet Jonas Sun und ihren Freundinnen. Zusammen wollen sie, ebenfalls einer App folgend eine Party erreichen. Nach einer erlebnisreichen Feier fahren Jonas und Sun zusammen weiter. Ihr nächstes Ziel ist ein Ferienhaus im Taunus. Hier sind die beiden einige Tage allein und es entwickeln sich interessante Gespräche und spannende Situationen. 

    Trotz des technischen Ausgangspunkts geht es in diesem Buch um Gefühle, Freundschaft, Liebe und Entscheidungen, die beide treffen müssen. Einiges entwickelt sich ganz anders als erwartet, Sun ist scheinbar sprunghaft und launisch, dann aber doch hilfreich und voller Gefühl. Obwohl der größte Teil des Buches aus Gesprächen und Gedanken besteht, hat es Spannung und ist lesenswert.

    Dagmar Mägdefrau

  • Dinosaurier – Kinderlexikon

    Dinosaurier – Kinderlexikon

    DK-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das Din-A-4 große Lexikon zeigt auf dem Cover mit Lackdruck verschiedene Dinosaurier. Das Inhaltsverzeichnis ist in 9 Kapitel eingeteilt, der Wegweiser zeigt, wie die Seiten aufgebaut sind. So kann in einem gelben runden Feld unglaubliche Tatsachen lesen. Untern am Rand jeder Seite kann man eine Frage lesen, die Antwort findet man daneben, aber auf dem Kopf gedruckt. 
    In der Einleitung kann man ein einem Zeitstrahl sehn, wie man die einzelnen Zeiten des Erdmittelalters nennt. Unter der Überschrift „Was ist ein Dinosaurier?“ erfahren wir welche Merkmale sie haben und wie sie unterteilt werden, wie sie gelebt haben und was sie fraßen.

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    Die Saurier der Trias sind auch die ersten Saurier, „Doch wo kamen sie auf einmal her?“ diese interessante Frage wird hier beantwortet.
    Es folgen die Tiere der Jura, die Sauropoden, klein Pflanzenfresser und mächtige Jäger sind dabei. In der Kreidezeit werden die Arten immer vielfältiger und einer der bekanntesten Dinos, der T.rex taucht auf. Der Troodon war wahrscheinlich der intelligenteste Dinosaurier. Unter „Andere Lebewesen“ lesen wir von „Saurier der Lüfte“, „Aus der Tiefe“ und „Frühen Säugetieren“. Danach geht es um „Fossilien“, dort wird gezeigt, wie ein Skelett versteinert und wie man es dann findet und mit dem Fund umgeht. Zuletzt geht es um „Das Ende der Dinosaurier“ und wie das Leben danach weitergeht. Mit verschiedenen Quiz wird das Wissen abgefragt und danach werden noch einige Begriffe erläutert. Ein Register der Namen vervollständigt das Buch. 

    Ein sehr umfassendes Buch über ein Thema, dass die Kinder sehr interessiert wurde hier zusammengestellt. Das Faszinierendste sind die 600 Bilder, die in hervorragender Qualität abgedruckt wurden. In den beeindruckenden Mäulern sieht man genau die spitzen Zähne, kämpfende Tiere und frischgeschlüpfte Babys. Teilansichten und Vergleiche, das alles hat mich sehr beeindruckt und ich weiß, dass mein Enkel, obwohl für das Buch eigentlich noch zu jung ist, begeistert, sein wird.

    Dagmar Mägdefrau

  • Von kleinen Freunden und großen Hindernissen

    Von kleinen Freunden und großen Hindernissen

    Anja Günther

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    In der Savanne wohnen der kleine Elefant, das kleine Zebra und die kleine Giraffe. Sie sind beste Freunde und sie beobachten die Insel im Fluss. Hier wachsen Bäume mit goldgelben Früchten. Eines Tages machen sie sich auf den Fluss zu durchqueren, da die Giraffe nicht schwimmen kann und die anderen nicht an die Früchte kommen, endet der Ausflug erfolglos. Aber die erwachsenen Tiere wissen nun von den Früchten und machen sich auf den Weg und fressen die leckeren Früchte.

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    Unsere drei Freunde verträumen die Tage, bis ein Erdmännchen bei ihnen auftaucht, das den überraschten Tieren sagt, dass sie groß genug sind, um auch auf die Insel zu kommen. So ist das Fazit der Drei „Hauptsache, man gibt nicht auf“, sicher ein gutes Lebensmotto.

    Eine hübsch bebilderte Geschichte, erzählt mit einem kleinen Augenzwinkern. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Nichts los im Wald

    Nichts los im Wald

    Mireille Messier

    France Cormier

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf der ersten Doppelseite sehen wir die Familie ihr Auto packen, in den Urlaub fahren und ein Zelt aufbauen. Das alles ganz ohne Worte. Auf den nächsten Seiten ist es Nacht, die Familie sitz am Feuer und zwischen den Bäumen lauern einige Waldtiere. Als die Familie sich ins Zelt zurückgezogen hat, beginnen die Fragen. „Papa, was machen die Tiere im Wald während wir schlafen?“ „Die machen nichts Besonderes.“ Aber auf dem Bilde sehen wir die Tiere, wie sie den Platz übernehmen.

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    Während der Vater meint, dass der Hirsch „mit der Nacht nichts am Hut hat.“, packt der Hirsch aus, ein BH und eine Unterhose hängen im Geweih. Die Waschbären machen ordentlich Schaum, die Stachelschweine fechten mit Kamm und Bürste und die Stinktiere probieren das Parfüm aus. So geht es noch einige Tiere lang, bis die Menschen endlich schlafen. Am nächsten Morgen sehen sie das Durcheinander und Papa muss sich die Frage gefallen lassen „Bist du sicher, dass die Tiere nichts Besonderes machen?“

    Ein Buch mit einem besonderen Humor und ich denke, wenn die Kinder ihn verstehen, werden sie ihre Freude daran haben. Die Texte sind sehr kurz, immer nur Frage und Antwort und auf den Bildern gibt es viel zu sehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Klaus Sausebraus

    Klaus Sausebraus

    Daniela Drescher

    Urachhaus

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das kleine Pappbilderbuch erzählt in Reimen vom kleinen Klaus, einem niedlichen Elfen mit zarten Flügeln. Er hat spitze Ohren und eine ebensolche Nase, seine Haare stehen wie Igelstacheln vom Kopf ab. 
    Auf der ersten Doppelseite wird uns vorgestellt „Das hier ist Klaus Sausebraus! Er ist so klein wie eine Maus.“ Er sitzt in einem mit Federn ausgefüllten Nest und wackelt mit seinen nackten Zehen. Zum Vergleich sitzt auf einem anderen Zweig eine Maus. Die Spinne, der Marienkäfer und der Schmetterling dürfte die Kleinen zusätzlich erfreuen.

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    Dann fliegt Klaus über die Schnecke hinweg zum Gartenzaun. Dort hopst er mit einer Meise auf dem Zaun herum. Dann taucht eine mampfende Raupe auf und er bekommt selbst Hunger. Es gibt dann Nektar aus der Glockenblume und „dann ruht er erst mal aus und schlummert ein- der Sausebraus.“

    Es gibt einiges an kleinen Tieren und Blumen zu sehen in diesem Buch und die Vierzeiler reimen sich schön und sie sind gut vorzulesen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Piraten im Garten

    Piraten im Garten

    Atak

    Kunstmann

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Das ganze Buch ist gigantisch, seine äußeren Maße fast Din A 3, kunterbunte Bilder und viele zusätzliche Ideen. Auf dem gesamten Cover (Vorne und Hinten) sehen wir die Piraten und im Einband werden alle namentlich vorgestellt. Tupp mit der Machete trägt eine Kiste unter dem Arm. Auf der nächsten Seite steht die Widmung und der „Kleine Maulwurf“ schaut durch ein Fernrohr. Dann sehen war „drinnen“ ins Kinderzimmer. Auch hier begegnen und Bekannte aus anderen Büchern und auf dem Boden liegen Bücher z.B. „Pippi“. Der Junge spielt mit einem Piraten, die Ente mit dem Matrosenhut, die ihn begleitet, liest.

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    Durch das Fenster sehen wir die Piraten. Auf der nächsten Doppelseite „draußen“ sehen wir die Szene vom Garten aus. Da auf der nächsten Seite ein Pirat mit seinem Holzbein auf einen Luftballon tritt, sehen wir danach den erschreckten Jungen und eine gelbe Zickzackseite geht senkrecht auf „BOOM!“
    Ein paar Seite weiter „durcheinander“ sehen wir 12 Eicheln, 11 Tulpen, 10 Mäuse usw., die auf der nächsten Seite „geordnet“ nach sortiert sind. „vertauscht“ sind Tiere, deren Körper und Köpfe vertauscht wurden, z.B. ein Giraffenelefant. „richtig“ sind sie auf der nächsten Seite zu sehen. Besonders lustig ist „verkehrt herum“, zunächst muss das Buch auf den Kopf gestellt werden und dann ist auf dem einen Foto ein Käfer, der einen Elefanten hochhebt oder der Hase schießt den Jäger tot aus dem Struwwelpeter. Auf den nächsten Seiten gibt es immer wieder etwas Spannendes zu tun. Dann vergraben die Piraten die Truhe und der Junge beobachtet sie dabei. „Sein und Schein“ sind Anleitungen zu Schattenfiguren, die man mit den Händen machen kann. Und mit so einem Schatten werden die Piraten verjagt. Die Truhe wird nach Hause getragen und wenn man den Deckel etwas anhebt, kann man das Buch, das wir gerade lesen darin sehen, beim Umblättern liegt es auf dem Nachttisch des schlafenden Jungen. Auf dem hinteren Einband segelt der Junge mit geschlossenen Augen davon. Unter Palmen sitzt da nicht der Grüffelo? 

    Mein Enkel (fast 3) und ich hatten viel Spaß beim Lesen und ich denke, wir werden noch ganz viel entdecken. Das Buch hat bis auf die oben die einzelnen Worte keinen Text, denn die Geschichte erzählt sich durch die großformatigen farbenfrohen Bilder.

    Dagmar Mägdefrau

  • Still!

    Still!

    Dirk Pope

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 13 Jahre

    Mariella ist nach der Trennung vom Vater in eine Kleinstadt gezogen und nun spricht sie nicht mehr. Die notwenige Kommunikation mit der Mutter erfolgt über WhatsApp. Ihre Eltern, Lehrer und Mitschüler können sie nicht zum Reden bringen und die meisten reagieren aggressiv. „Die ist zu dumm zum Reden, dümmer als ein Stück Brot“ ruft Isabell zur Erklärung in die Klasse. Besonders ihre Deutschlehrerin führt sie immer wieder vor. Aber Mariella bleibt stur, ihr sind die vielen Worte und die 15.000 täglichen Wörter ihrer Mutter, einfach zu viel. Nur ein netter Hausarzt und der fachfremde Englischlehrer bringen Verständnis auf. 

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    In ihrem Kopf hat Mariella allerdings viele Worte und Gespräche. So gibt es immer wieder Interviews der Ifas (Institut für angewandtes Schweigen), die zum Teil sehr rabiat sind. Dann gibt es kleine Gespräche zwischen den unterschiedlichsten Menschen. Da antwortet der Hausarzt dem Komponisten Arvo Pärt, den sie sehr verehrt.
    Mariellas geheimer Zufluchtsort ist ein Turm, dort sitz sie gerne in einem gesperrten Teil. Aber eines Abends sitzt dort ein Junge auf ihrem Platz. Stan ist gehörlos und die beiden „unterhalten“ sich über WhatsApp. Nach einem Vorfall im Sportunterricht bei dem Mariella im Gesicht verletzt wird, spitzt sich die Situation immer mehr zu. 

    Ich, die ich sicher auch viele tausend Worte am Tag spreche und die meint, dass Kommunikation ganz wichtig ist, kann mich nicht in Mariella hineinversetzen. Viele Erzählungen/Serie leben davon, dass Menschen nicht miteinander sprechen. Mariella hat Gespräche in ihrem Kopf und nutzt WhatsApp zur Kommunikation. Das zeigt für mich, dass es wohl nicht wirklich möglich ist ohne Worte zu leben. 

    Es gibt durchaus interessante Gedanken und schöne Sätze in dem Buch, aber trotzdem macht die Geschichte für mich keinen Sinn. Die Gewalt gegenüber Mariella finde ich beängstigend und die Hilflosigkeit der anderen zeigt, wie wichtig es ist miteinander zu sprechen. Ich denke, auch mich würde das Verhalten von Mariella aggressiv machen, ich wüsste damit nicht umzugehen. Im Gegensatz zu allen anderen öffnet sie sich ja Stan und nur dadurch kann die Freundschaft entstehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die ABC Tierparade

    Die ABC Tierparade

    Andrea Schomburg

    Frau Annika

    EDEL Kids Books

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover sind schon einige fröhliche Tier nach dem Vorbild der Bremer Stadtmusikanten abgebildet. Der Einband ist schon wie ein Inhaltsverzeichnis und zeigt die Tiere mit den jeweiligen Anfangsbuchstaben. Dann folgt aber noch ein richtiges Inhaltsverzeichnis mit den Titeln der Geschichten bzw. Gedichten.
    Anne, der Ameisenbär, der keine Ameisen mag, macht den Anfang. Birgit, die Biene muss erst noch tanzen lernen und das Chamäleon ist wohl nicht mehr im Bonner Zoo zu finden. Der Dachs vermietet an Fuchs und Kaninchen und wie er das regelt, da kann Mensch viel von lernen.

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    Zum Schluss dieser Buchstabenreihe, sucht der kleine Elefant seine Herde und das endet mit den Worten „So wurde alles – ist echt wahr – am Ende doch noch wunderbar!“ Danach sehen wir auf einer wunderschönen bunten Doppelseite die Tiere beim Picknick. 
    Weiter geht es von Fledermaus bis Jaguar und von Känguru bis Okapi. Wobei die Geschichte über die Entstehung des Okapis eine meiner Lieblingsgeschichten ist. Mit dem Pinguin geht es weiter und dieser Block endet bei dem Tausendfüßler, der gerne mal Schuhe hätte. Mit U, wie Uhu beginnt der letzte Teil und mit Ziege endet das Buch. Kim singt mit den Walen und hat damit einen großen Erfolg. Der Xylophonkäfer, den sich Frau Annika ausgedacht hat, ist natürlich ein ganz ungewöhnliches Tier. Beeindruckt hat mich auch das Gedicht vom kleinen Yak, der den Wolf verjagen konnte. „Was mach ich bloß? Nein, so ein Kack! Dann fiel ihm ein: Ich bin ein Yak!“ 

    Die Mischung aus Geschichte und gereimten Texten mit vielen schönen Bildern ist genau richtig und nebenbei kann man sich noch die Buchstaben ansehen und vielleicht bald selber lesen. Kurze Texte für Zwischendurch und „Immerwieder“. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Waldtage!

    Waldtage!

    Stefanie Höfler

    Claudia Werkert

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Bilderbuch hat etwas längere Texte und Bilder, die, wie von einem talentierten Schulkind mit Buntstiften gemalt, wirken. Man muss schon genau hinsehen, denn die Details sind schon klein gezeichnet. Mir gefällt es so sehr gut, denn Vierjährige brauchen auch mal eine Herausforderung. Die Geschichte beschreibt den Alltag eines aufgeweckten Kindergartenkindes aus ihrer Sicht.
    „Nächste Woche ist Waldwoche!“ steht an der Pinnwand im Kindergarten. Die Erzieherin, die alle nur Frau Ach nennen, weil sie das Wort so oft benutzt, meint „Der Wald ist ein Abenteuer“. Die Kinder haben unterschiedliche Erwartungen an diese Woche, einige haben sogar ein wenig Angst davor.

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    Dann geht es los und die Kinder suchen Wörter, die zu grün des Waldes passen. So gehen sie in den „waldgrünen, waldgrün duftenden Wald“, Hand in Hand begleitet von ihren Erzieherinnen. Leider sehen sie wenig Tiere, nur am Anfang hängt eine Spinne herab. Sie richten ihren eigenen Waldplatz ein und hören den Vögeln zu. Frau Ach möchte nicht, dass Kuchenreste am Boden liegen bleiben, weil sonst Tiere alles verwüsten würden. Am zweiten Tag werden selbstgebaute Musikinstrumente gespielt und am Tag danach finden die Kinder Heidelbeeren. Die sie, trotz Warnung vor Würmern, essen. Die Aussage „Je weniger Wald es gibt, desto weniger haben die Tiere zu essen.“ Führt dazu, dass die Kinder ein schlechtes Gewissen haben, weil sie die Beeren gegessen habe und deshalb Kuchen zum Tausch dalassen. So ist am vierten alles zerwühlt und die Kinder stellen viele Theorien auf und dann wird geklettert. Am letzten Tag könnten die Kinder noch die unterschiedlichsten Tier-Kakas bewundern. Jetzt wussten die Kinder sicher, dass die Tiere im Wald waren, auch wenn sie sie nicht sehen konnten. 

    Ein erfrischendes Buch mit schönen Bildern und einer fast alltäglichen Kindergartengeschichte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Einhorn, Bär und Nachtigall tanzen auf dem Maskenball

    Einhorn, Bär und Nachtigall tanzen auf dem Maskenball

    Rotraut Susanne Berner

    Kunstmann

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Die Aufmachung des Buches wirkt etwas altmodisch. In Format und Bindung erinnert es etwas an ein Schulheft, dazu trägt vielleicht auch der Titel in Schreibschrift bei. 
    Die Masken hingegen sind ganz aktuell, denn es handelt sich um die jetzt in der Coronazeit zu tragenden Alltagsmasken oder Ähnliches. 
    Unter A finden wie den Affen, er macht Frühjahrsputz mit Schürze und Besen und er trägt einen Atemschutz in Kartiert. Der Bär macht mit der Maske unfreiwillig Diät und das Chamäleon verliert seine Tarnung durch die weiße Maske. 

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    Unter jedem Bild lesen wir einen gereimten Zweizeiler „Optimistisch ist sie nicht, drum ist die Maske Unken-Pflicht.“ „Dem Waschbär ist die Maske peinlich, doch trägt er sie, denn er ist reinlich.“ Zu sehen ist ein Waschbär, der Masken auf die Leine hängt.
    Nach dem Abschluss durch die Ziege, gibt es einen Mitmachteil, „Nur mit Masken dürfen Wanzen auf der Mauer Hip-Hop tanzen!“ die abgebildeten Wanzen können bunt ausgemalt werden. Danach können vorgezeichnete Gesichter und Masken ergänzt werden. So gibt es noch einige schöne Angebote, so auch Platz für eine Geschichte zum Weitermalen und Weitererzählen. 

    Dreijährige werden Spaß an der Tieren und den Reimen haben, der zweite Zeil ist etwas für Vorschulkinder. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Gute Nacht, kleiner Bagger!

    Gute Nacht, kleiner Bagger!

    Natalie Mendes

    Joachim Krause

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch hat auf jeder Doppelseite einen Vierzeiler, der die Situation erklärt. Auf dem Cover sehen wir den kleinen Bagger mit müden Augen im Dämmerlicht.
    Auf der ersten Seite sind wir auf der Baustelle. Ein Kran hebt eine Röhre, der Laster kippt Schotter ab und die Walze macht einen neuen Straßenbelag fest. Davor der kleine Bagger, der lächelnd ein Lach gräbt. Alle Fahrzeige haben ein Gesicht und ein undurchsichtiges Fahrerhaus. Nach Sonnenuntergang sind die Scheinwerfer an und die Fahrzeuge wirken müde.

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    Der kleine Bagger sagt allen einzeln „Gute Nacht!“ Dazu sehen wir zunächst, was die Baufahrzeuge tagsüber machen. „Der Kran schwenkt Lasten“, die Walze,  „Was die alles plattwalzen kann!“ und der Kipper, der große Lasten transportiert. Immer nach der Tagseite folgt eine in der Dämmerung, auf der der kleine Bagger sich für die Nacht verabschiedet. „Gute Nacht! Wir seh’n uns morgen früh um acht!“ Das ist auch der letzte Satz im Buch, auf der Seite schlafen alle Fahrzeuge. 

    Es gibt ein großes Angebot an (Ein-)Schlafbüchern und hier werden die kleinen Baustellenfans angesprochen. Die Reime überzeugen mich nicht immer, werden aber sicher gerne gehört.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Bestimmer

    Die Bestimmer

    Lisen Adbåge

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Das sind die Bestimmer und wir sind die, die nicht mitmachen dürfen.“ Schon auf der ersten Seite ist klar, worum es in diesem Buch geht. Obwohl die Zeichnungen sehr einfach gehalten sind, kann man schon an der Haltung sehen, wer wer ist. Die Bestimmer entscheiden, wer mitspielen darf. Die anderen Kinder gehen ihnen aus dem Weg und suchen sich eine andere Beschäftigung, so gehen sie schaukeln. Dann kommen die Bestimmer und fordern die Kinder auf höher zu schaukeln, aber dann müssen sie ganz abhauen.

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    Beim Klettergerüst und dem Hüttenbau geht es ihnen ähnlich. Dann gehen sie auf den Bolzplatz und treffen dort auf andere Kinder, die sie sofort mitspielen lassen. Sie sind so viele, dass sie mit zwei Mannschaften spielen können. Als die Bestimmer übernehmen, stellen sie fest, dass sie zu wenige sind und wollen, dass die anderen mitspielen. Doch von denen kommt ein „Nein“ und „plötzlich waren wir die Bestimmer.“

    Das Buch zeigt in sehr einfachen Bildern und wenigen Worten, dass sich die „anderen“ sehr wohl gegen die „Bestimmer“ durchsetzen können, wenn sie zusammenhalten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte

    Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte

    Marc-Uwe Kling

    Illustrationen von Astrid Henn

    CARLSEN

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Wir kennen diese Familie aus den beiden Vorgängerbüchern und auch hier sind wieder alle zusammen. Da Papa und Mama ein romantisches Wochenende in „Wienedig“ verbringen wollen, sind Oma und Opa zum Kinder hüten gekommen. Da auch Luisa mit Justin, dem Pizzaboten, zusammen das Wochenende verbringen wird, möchte Papa mit den beiden ein heikles Gespräch führen.
    Bald ist die ganze Familie einschließlich dem Nachbarn im Wohnzimmer versammelt. So geben Opa und Oma ihre 60er-Jahre-Erfahrungen zum Besten, die kleine Tiffany stellt naive Fragen und Max, der 12jährige kichert, wenn das Wort Spermien fällt.

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    Letztendlich übernimmt Luisa die Gesprächsführung und untermalt mit entsprechenden Bildern, wird die humorvolle Geschichte doch noch zu einem Aufklärungsbuch.
    Wunderbar, wie die Klischees, der jeweiligen Generationen mich zum Lachen gebracht haben. Ich gehöre ja schon der Großelterngeneration an und diese beiden Althippies mit ihrer sexuellen Offenheit fand ich einfach zu schön. Dann der verklemmte Vater, der von Mumu und Schniedelwutz spricht und die Tochter, die alles auf den Punkt bringt und, die auch weiß, wie Verhütung geht.

    Das Buch hat viel Humor und klärt doch mit klaren Worten und Bildern auf. Ich habe Tränen gelacht und werde wahrscheinlich zukünftig immer daran denken, wenn ich einen Strecker in die Dose stecke.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Sorgosaurus

    Der Sorgosaurus

    Rachel Bright

    Chris Chatterton

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Da sitzt er der kleine rote Dinosaurier und ich befürchte, er macht sich Sorgen. Neben ihm sehen wir einen Schmetterling, dieses Motiv setzt sich im blauen Einband fort. Als der Sorgosaurus erwacht, macht er, was alle am Morgen machen, Zähne putzen und waschen, dann packt er seinen Rucksack und macht sich auf zum geplanten Ausflug.
    Auf einer lila Tafel hat er den Ausflug mit Picknick genau geplant. „..er war noch gar nicht weit – da machten sich in seinem Kopf die ersten Sorgen breit.“ Hatte er genug Essen dabei? Was, wenn er sich verirrte?

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    Er machte gerne Pläne „doch kam etwas DAZWISCHEN, war auch die Angst nicht weit. Als dann noch eine Echse auftaucht, die einen Sturm ankündigt, ist der Dino ganz verzweifelt. „Der Schmetterling aus Angst wuchs schnell“ Doch da fällt ihm Mamas Rat ein, wie man den Schmetterking vertreiben kann. Als er dann noch seine Schätze aus dem Rucksack holt, beruhigt er sich im Nu. Da flog der angstmachende Schmetterling aus seinem Bauch und der Tag wurde noch wunderschön. Auf der letzten Seite sehen wir viele Schmetterlinge, die in der Luft nicht schaden. 

    Ich bin auch so ein Planer und oft bin ich enttäuscht, wenn es dann anders läuft als geplant und anstatt sich darüber zu freuen, bin ich traurig, weil mein Plan nicht eingehalten wurde. Deshalb denke ich kann dieses Buch auch dem einen oder anderen Erwachsenen einen Rat geben. 

    Dinos sind nach wie vor bei den Kindern beliebt und dieser Sorgosaurus ist schon ein liebenswerter Typ. Einen Schmetterling als Verkörperung der Angst zu nutzen ist eher ungewöhnlich, aber dieses Flattern im Bauch kennen wir leider nicht nur beim Verliebtsein, sondern auch bei Angst.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kleiner Drache wird großer Bruder

    Kleiner Drache wird großer Bruder

    Robert Starling

    esslinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    „Finn ist ein fröhlicher kleiner Drache“, doch dann bringen seine Eltern ein Ei mit, aus dem schlüpft eine kleine Schwester Fine. Alle kommen und bringen Geschenke für Fine mit. Lediglich Oma hat als Überraschung für Finn Eintrittskarten mitgebracht. Doch Fine zieht die Aufmerksamkeit der Eltern immer wieder auf sich und stört Finn mit ihrem Geschrei gewaltig. Als Fine dann auch noch krank wird und Papa Medizin kaufen muss, statt mit Finn in die Drachenshow zu gehen, beschließt Finn wegzulaufen.

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    Auf dem Bild sieht man den großen Supermarkt indem alle möglichen Tiere einkaufen, Papa bekommt die Tüte mit dem Apotheker-Kreuz und Finn schleicht traurig weg. Alle helfen suchen und dann findet Papa find und die beiden setzten sich auf eine Bank. Hier erzählt Finn von seinen Gefühlen, die er selbst für falsch hält. „Es gibt keine richtigen oder falschen Gefühle, Finn“ Aber geheim gehaltene Gefühle tun weh. Die beiden schauen sich das Baby-Bilderalbum von Finn an und er kann sehen, wie sich auch alle um ihn gekümmert haben. Später erzählt Finn von seiner Sorge, dass sich so viel verändert. Etwas ist jetzt anders, er ist großer Bruder. Aber wenn er nachdenkt, merkt er, dass er wohl kein guter großer Bruder ist, darum nimmt er sich vor, ein guter großer Bruder zu sein. Auf der letzten Seite schauen wir in ein Fotoalbum und sehen, was Finn alles mit Fine macht und mittendrin ist zu lesen „Finn hat Fine soooo lieb!“

    Ich finde den Ansatz des Buches sehr schön, denn viele große Geschwister haben mit den kleinen Geschwisterkindern ihre Probleme. Was mich etwa stört ist, dass Finn von seiner Familie allein gelassen wird, bis er wegläuft. Vielleicht sollten werdenden Eltern sich das Buch anschauen und sich überlegen, wie sie das große Geschwisterkind unterstützen können.

    Dagmar Mägdefrau

  • Von Großeltern, Piranhas und vielem mehr

    Von Großeltern, Piranhas und vielem mehr

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Der Aufkleber auf dem Titel schreibt „Für Enkel und Großeltern!“ Der kleine Nico erzählt uns zunächst von seinem Opa Rufus, mit dem er Rad fährt und der, wie alle Großeltern eine Brille trägt. Nico ähnelt seinem Opa sehr, was wir anhand der Familienfotos sehen können. Opa erzählt Nico gerne von früher und er behauptet seine Blinddarmnabe sei durch einen Tigerangriff entstanden. „Opa weiß unglaublich viele Dinge“, nur mit dem Handy kennt sich Nico besser aus. Die beiden unternehmen viel zusammen und dank ihrer Fantasie, müssen sie einem Piranhas-Schwarm entkommen.

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    Die beiden besuchen gerne Emma und ihre Oma. Emma Opa und Nicos Oma sind Flügel gewachsen und sie sind davongeflogen. Manchmal fahren die beiden Alten zusammen in Urlaub. Wir lernen noch Manuels Opa, den ehemaligen Schreiner, und seine Oma, die Geige spielt, kennen. Mit Claras Großeltern besuchen wir den Supermarkt in der Stadt und Amir hat sogar eine Uroma, die gerne strickt. Damit Melinas Opa sich nicht verirrt, gehen die Kinder mit ihm die Zeitung kaufen.
    Obwohl Opa versprochen hat immer bei Nico zu bleiben, überlegt er, dass das auch bedeuten könnte, dass Nico, wenn er einmal Papa sein wird, seinen Kindern die Geschichten vom Opa erzählt.

    Sicher finden die Oma und Opas Parallelen zu ihrem Umgang mit den Enkelkindern. So macht das Lesen dieses Bilderbuches mit den wunderschönen Bildern von Rocio Bonilla besonderen Spaß. Das Thema der verstorbenen Großeltern wird sanft gestreift und wird nur dann ein Gespräch wert sein, wenn es die Zuhörenden interessiert. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Was hörst du hier? – Fahrzeuge

    Was hörst du hier? – Fahrzeuge

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Nachdem „Mein großes Buch der Tiergeräusche“ sich als echter Renner erwiesen hat, ist dieses Buch in ähnlicher Aufmachung und mit der gleichen Technik ein Wunschbuch.
    In diesem Mitmachbuch werden Fahrzeuge nicht nur abgebildet, beim Berühren des roten Kreises, ertönt der Sound des Fahrzeugs. Zuerst muss ein roter aufgemalter Button gedrückt werden, dann kann man die Sounds der entsprechenden Seite hören. Die Seiten sind zwar dünn, aber sicher nicht leicht zu zerreißen. 
    Gleich auf der ersten Seite geht es los. Da geht es um Fahrzeuge, mit denen wir fahren.

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    Da ist auf der rechten Seite die Straßenbahn, das Fahrrad, der Bus, ein Roller, ein Rutschauto und natürlich der PKW zu sehen. Auf der linken gibt es Informationen zum Stau, zu Verkehrsschildern und zu Autos, die sogar einen Wohnwagen ziehen können. Unterstützt wird der kurze Text durch entsprechende Bilder. 

    „Bei der Arbeit“ ist die nächste Seite überschrieben. Müllauto und Straßenkehrmaschine sind hier u.a. zu sehen. „Im Einsatz“ sind Polizei und Rettungsdienst. „Auf dem Bauernhof“ gibt es die Mähmaschine und den Traktor. Betonmischer und Straßenwalze gibt es „auf der Baustelle“. Flugzeug und Segelboot findet man „in der Luft und im Wasser“. Die letzte Seite hat den Titel „früher und heute“. Von der Kutsche geht es hier bis zum ICE. Vier bis sechs Fahrzeuge sind auf jeder Seite als Foto abgebildet.

    Der zu hörende Sound ist lebensecht, aber nicht ganz so einfach zuzuordnen wie die Tiergeräusche. Doch die echten Fahrzeugfans werden sich viel Freude an diesem Buch haben.

    Dagmar Mägdefrau