• Mein Einschulungs-Buch

    Mein Einschulungs-Buch

    Jan Valentin Kalb

    Jasmin Noetzel

    Jan Kalb

    Verlagsempfehlung Vorschule ab 6 Jahre

    Auf dem Cover trägt Alonie Ayudi, ein türkises puscheliges Wesen mit großen Augen, eine Schultüte in den Armen, im Hintergrund ist eine Schule zu sehen. Gleich auf der ersten Seite steht der Ayudi mit Schaufel und Hammer und wir können ihn ausmalen. Er wird uns auch die Aufgaben zeigen, aber zunächst muss jemand der Lesen kann, den Anfang begleiten. 
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    So erfahren wir, dass jede Seite drei Aufgaben beinhaltet. Der grüne Alonie mit der fliegenden Untertasse gibt die Anweisungen. Da müssen Buchstaben nachgefahren werden und vieles soll ausgemalt werden. Auf dem Tisch liegen viele Dinge, die die in den Schulranzen gehören, sollen eingekreist werden. Ein Muster soll von einem Kästchen in ein anderes übertragen werden. Dann geht es ans Zählen. Formen vervollständigen ist sicher nicht ganz einfach und das Wort SCHULE aus vielen Buchstaben herausfinden ist auch eine anspruchsvolle Aufgabe.

    Die Widmung hinten im Buch endet mit dem Wunsch „für einen fröhlichen und selbstbewussten Start in die Schulzeit!“

    Und genau das ist es doch, was wir unseren Schulstarter*innen wünschen. Ich denke es ist wichtig die Kinder so gut wie möglich und doch spielerisch und mit Spaß auf die Schule vorzubereiten. Dazu ist es ganz wichtig, dass sie sich für einige Zeit gut konzentrieren können und dazu sind die Lernbücher gemacht. Hier wurde auf lange Texte verzichtet und vieles mit kleinen Bildern vorgegeben, da können die Kinder sich alleine mit dem Heft beschäftigen.

    Eine gute Empfehlung für den Schulstart!

    Dagmar Mägdefrau  

  • Die Biberklasse – Alle anders, alle richtig

    Die Biberklasse – Alle anders, alle richtig

    Saskia Niechzial

    Stefanie Reich

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Die Biber-Klasse ist eine ganz besondere Schulklasse, denn jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse. Ruby hat ein Gedankenkarussell im Kopf, Senay möchte möglichst keine Fehler machen und Emre braucht zwischendurch eine Flitzepause. Im Biberbau achten die Kinder aufeinander und unterstützen sich gegenseitig. Auch ihre Lehrerin Frau Pfefferkorn kennt die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler und geht verständnisvoll darauf ein.
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    „Die Biber-Klasse“ ist ein wundervolles Erstlesebuch, das Kindern bereits zu Beginn ihrer Schulzeit vermittelt: Jedes Kind ist einzigartig – und jedes Kind ist richtig, so wie es ist. Die Geschichte zeigt verschiedene Kinder und ihre besonderen Bedürfnisse im Zusammenhang mit Neurodivergenz. Dabei wird deutlich, dass oft schon kleine Veränderungen im Schulalltag helfen können, damit sich Kinder wohlfühlen und gut lernen können.

    Saskia Niechzial, bekannt als @liniert.kariert auf Instagram, klärt auf verständliche und wertschätzende Weise über verschiedene Neurodivergenzen auf. Das gelingt ihr auch in diesem kurzen Erstlesebuch sehr gut. Die Kinder lernen verschiedene Bedürfnisse kennen, ohne dass diese als etwas Negatives dargestellt werden.

    Besonders gelungen finde ich den letzten Teil des Buches. Dort werden die einzelnen Kinder und ihre Bedürfnisse noch einmal genauer vorgestellt. Unter jedem Text steht, was dem jeweiligen Kind im Alltag helfen kann. So bekommen nicht nur die kleinen Leserinnen und Leser einen Einblick in die unterschiedlichen Bedürfnisse, sondern auch Erwachsene erhalten wertvolle Impulse.

    Auch die Illustrationen von Stefanie Reich sind wunderbar und passen perfekt zu den Texten. Sie lenken nicht vom Inhalt ab, sondern greifen die einzelnen Situationen auf und machen sie für die Kinder noch anschaulicher.

    Ein liebevoll gestaltetes und wichtiges Buch, das Vielfalt, Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme vermittelt. Eine klare Empfehlung für jede Grundschulbibliothek und für Familien, die Kindern zeigen möchten, dass alle anders – und alle richtig sind.

    Katrin Hemmerich

  • Mit Wumms in die Schule

    Mit Wumms in die Schule

    Jutta Degenhardt

    Juliana Kralik

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das Cover zeigt Mina mit ihrem Freund Benno, an der Hand hält sie den Wumms, den sie in der Kita in ihr Erfindungsheft gemalt hat und der in der Schule aus dem Heft herauskommt und lebendig wird. 
    Aber zurück zum Anfang: Los geht es mit dem Flieger, den Mina und Benno in der Kita gebaut haben.
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    Als die Erzieherin Rosi diesen Flieger aufhängt, rotiert er an der Schnur und Mina malt einen puscheligen Wumms, der das Flugzeug fliegen soll. Doch dann ist ihre Kindergartenzeit vorbei und sie nimmt das Wumms-Bild in ihrem Erfinderheft mit. Als sie dann in die Schule kommt, wird sie abgelenkt und so sitzt Benno an einem Vierertisch und Mina muss sich neben den ruhigen Mars setzen. Dieser Mars stellt sich als sehr feinfühlig heraus und er unterstützt Mina später sehr. Als der Wumms überraschend aus dem Heft auftaucht, schafft es Mina zunächst, dass die anderen ihn nicht entdecken, was ziemlich witzig ist, denn der Wumms will unbedingt wieder zurück in die Kita. Er, als Steuerprofi, möchte unbedingt seinen Flieger steuern. 
    Der Wumms ist eine sehr witzige Figur, er hat viele verrückte Einfälle und ist nicht bereit, auf Mina zu hören. Er macht, was er will und er will zunächst unbedingt in die Kita. Aber er unterstützt später, als er sich frei in der Klasse bewegt, auch die Kinder auf eine ganz besondere Weise. So wächst die Klasse, die noch ein Klassentier wählen soll, gut zusammen und aus den Kita-Kindern wird, auch dank ihres verständnisvollen Lehrers, eine wundervolle Mosaikklasse.
    Ein fröhliches Buch für den Start in die Schule mit einem lebendig gewordenen gekritzelten roten Wumms (ich hoffe, Olaf Scholz hat den Begriff nicht für sich patentieren lassen), der Mina diesen Start leicht macht. Wenn wir unseren Erstklässler*innen den Text vorlesen, werden sie sicher auch viel Spaß an den vielen Bildern haben.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Sabine Westermaier

    Mike Luckie

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre


    Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
    Zunächst treffen wir sie in ihrer Klasse und hier ruft sie ein Junge „Dieckie!“, da richtet Ida die Spitze ihrer Schultüte auf den Jungen und sie sagt ihm ihre Meinung.
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    Danach ist sie zunächst über sich selbst erschrocken, doch ihre Lehrerin gibt ihr Recht und Ida setzt sich neben Esra, die dann ihre Freundin wird. Ein doppelseitiges Bild zeigt, wie Ida wütend auf den Jungen zugeht, es zeigt sehr gut ihre Wut und sein Erschrecken. Ida lebt mit ihren zwei Papas zusammen - Papa Till und Papa Tom. Ihre Mama wohnt in Kalifornien auf einem Berg und dort gibt es Pfaue, diese Vögel sind Idas Lieblingstiere und sie tauchen immer wieder auf, zum Schluss wird sogar eine Seifenkiste mit Pfauenfedern geschmückt. 
    Meine Enkelin kommt in diesem Jahr in die Schule, aber ich weiß nicht, ob ich ihr das Buch gebe, denn sie wird sicher nicht verstehen, dass ein Kind so weit von seiner Mama entfernt lebt. Sie weint sogar, wenn die Pinguine ihre Eltern verlassen. Obwohl es natürlich wichtig ist, auch andere Familienformen kennenzulernen und zu erleben, dass Ida sehr glücklich mit ihren Papas ist. In einigen Geschichten geht es um Abkürzungen wie LOL oder BFF, ich habe solche Begriffe noch nicht bei meinem Enkel gehört, aber vielleicht tauchen sie in anderen Schulen auf.
    Der Text beginnt immer mit dem Alter von Ida, leider ändert sich das von 6 auf 7, obwohl der Geburtstag erst in einem späteren Kapitel gefeiert wird. Ich mag solche unlogischen Sachen nicht so gerne.
    Ein Buch mit schönen Erlebnissen im ersten Schuljahr und vielen schönen bunten, teilweise großen Illustrationen.

    Dagmar Mägdefrau