• Mit Wumms in die Schule

    Mit Wumms in die Schule

    Jutta Degenhardt

    Juliana Kralik

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das Cover zeigt Mina mit ihrem Freund Benno, an der Hand hält sie den Wumms, den sie in der Kita in ihr Erfindungsheft gemalt hat und der in der Schule aus dem Heft herauskommt und lebendig wird. 
    Aber zurück zum Anfang: los geht es mit Flieger, den Mina und Benno in der Kita gebaut haben.
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    Als die Erzieherin Rosi diesen Flieger aufhängt, rotiert er an der Schnur und Mina malt einen puscheligen Wumms, der das Flugzeug fliegen soll. Doch dann ist ihre Kindergartenzeit vorbei und sie nimmt das Wumms-Bild in ihrem Erfinderheft mit. Als sie dann in die Schule kommt, wird sie abgelenkt und so sitzt Benno an einem Vierertisch und Mina muss sich neben den ruhigen Mars setzen. Dieser Mars stellt sich als sehr feinfühlig heraus und er unterstützt Mina später sehr. Als der Wumms überraschend aus dem Heft auftaucht, schafft es Mina zunächst, dass die anderen ihn nicht entdecken, was ziemlich witzig ist, denn der Wumms will unbedingt wieder zurück in die Kita. Er als Steuerprofi möchte unbedingt seinen Flieger steuern. 
    Der Wumms ist eine sehr witzige Figur, er hat viele verrückte Einfälle und ist nicht bereit auf Mina zu hören. Er macht was er will und er will zunächst unbedingt in die Kita. Aber er unterstützt später, als er sich frei in der Klasse bewegt, auch die Kinder auf eine ganz besondere Weise. So wächst die Klasse, die noch ein Klassentier wählen soll, gut zusammen und aus den Kita-Kindern werden, auch dank ihres verständnisvollen Lehrers, eine wundervolle Mosaikklasse.
    Ein fröhliches Buch für den Start in die Schule mit einem lebendig gewordenen gekritzelten roten Wumms (ich hoffe Olaf Scholz hat den Begriff nicht für sich patentieren lassen), der Mina diesen Start leicht macht. Wenn wir unseren Erstklässler*innen den Text vorlesen werden sie sicher auch viel Spaß an den vielen Bildern haben.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Sabine Westermaier

    Mike Luckie

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre


    Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
    Zunächst treffen wir sie in ihrer Klasse und hier ruft sie ein Junge „Dieckie!“, da richtet Ida die Spitze ihrer Schultüte auf den Jungen und sie sagt ihm ihre Meinung.
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    Danach ist sie zunächst über sich selbst erschrocken, doch ihre Lehrerin gibt ihr Recht und Ida setzt sich neben Esra, die dann ihre Freundin wird. Ein doppelseitiges Bild zeigt, wie Ida wütend auf den Jungen zugeht, es zeigt sehr gut ihre Wut und sein Erschrecken. Ida lebt mit ihren zwei Papas zusammen - Papa Till und Papa Tom. Ihre Mama wohnt in Kalifornien auf einem Berg und dort gibt es Pfaue, diese Vögel sind Idas Lieblingstiere und sie tauchen immer wieder auf, zum Schluss wird sogar eine Seifenkiste mit Pfauenfedern geschmückt. 
    Meine Enkelin kommt in diesem Jahr in die Schule, aber ich weiß nicht, ob ich ihr das Buch gebe, denn sie wird sicher nicht verstehen, dass ein Kind so weit von seiner Mama entfernt lebt. Sie weint sogar, wenn die Pinguine ihre Eltern verlassen. Obwohl es natürlich wichtig ist, auch andere Familienformen kennenzulernen und zu erleben, dass Ida sehr glücklich mit ihren Papas ist. In einigen Geschichten geht es um Abkürzungen wie LOL oder BFF, ich habe solche Begriffe noch nicht bei meinem Enkel gehört, aber vielleicht tauchen sie in anderen Schulen auf.
    Der Text beginnt immer mit dem Alter von Ida, leider ändert sich das von 6 auf 7, obwohl der Geburtstag erst in einem späteren Kapitel gefeiert wird. Ich mag solche unlogischen Sachen nicht so gerne.
    Ein Buch mit schönen Erlebnissen im ersten Schuljahr und vielen schönen bunten, teilweise großen Illustrationen.

    Dagmar Mägdefrau